Kubanische Wissenschaft eröffnet weitere Forschungslinien gegen COVID-19
Wie jede Woche seit Beginn des Kampfes gegen COVID-19 in Kuba, traf sich der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am Donnerstag im Palast der Revolution mit den Wissenschaftlern und Experten, die direkt an der Konfrontation der Epidemie im Land teilnehmen, und bezeichnete das Treffen als ermutigend
Eine Geste des Lebens und der Liebe in Millilitern
Ihren Arm auszustrecken und das „heilende“ Plasma fließen zu lassen, mit dem sie helfen würde, das neue Coronavirus bekämpfen, war für Laritza Hidalgo López die beste Art des Dankes
Sanktionen eines perversen und unmoralischen Imperiums gegen Kuba
Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, lehnte am Donnerstag auf seinem Twitter-Account die jüngsten Aktionen Washingtons gegen die Insel ab: „Die Regierung des Imperiums wendet neue Sanktionen an, die das kubanische Volk beeinträchtigen, während das US-amerikanische Volk schwer von der Pandemie und der rassistischen Eskalation betroffen ist. Was für eine unmoralische, arrogante und perverse Regierung. Hier gibt niemand auf“
Die Erfolgsformel für vielversprechende Projekte auf Kuba
Kurz vor dem Shutdown kehrte OroVerde-Mitarbeiter Mauricio Santamaria von seiner ersten Projektreise aus Kuba zurück. Auf Kuba hatte er bis zuletzt sehr persönliche und vielversprechende Eindrücke über die Projektarbeit gewinnen können. Seine sechswöchige Reise führten ihn in die Projektregion die Provinzen Guantanamo und Santiago de Cuba, sowie unter anderem in den Alexander von Humboldt-Nationalpark. Seine Reise ist von großer Bedeutung für die weitere Projektarbeit wie zum Beispiel Anpassungen an die Klimakrise im Biologischen Korridor in der Karibik (CBC).
Kubanischer Außenminister: „Dies sind Zeiten, um Gesundheit als Recht zu verstehen“
„Wir bekräftigen, dass dies Zeiten der Solidarität und des Verständnisses von Gesundheit als Recht und nicht als Ware sind“, schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter-Account
Eine weitere Bedrohung, die keine Stillstand zulässt
Wenn der Sommer kommt und die Regenfälle wieder häufiger werden, findet die Aedes Aegypti-Mücke, die Dengue-Fieber, Zika, Chikungunya und Gelbfieber überträgt, ideale Bedingungen, um sich auszubreiten
Zahlreiche Glückwünsche erhielt Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, anlässlich seines 89. Geburtstages am 3. Juni. Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, veröffentlichte auf seinem Twitter-Account: „Herzlichen Glückwunsch zu seinem 89. Geburtstag an unseren Armeegeneral, den Helden der Republik Kuba, den grundlegenden Protagonisten der Revolution und der Zeitgeschichte“
mit Beiträgen u.a. zu Corona in Kuba und Lateinamerika, zur Verschärfung der US-Blockade sowie zur Landwirtschaft und Schule.
In Kuba ist COVID-19 die Sache aller
Auf dem Treffen der Gruppe zur Prävention und Bekämpfung des neuen Coronavirus wurde die Situation in Havanna und Matanzas erörtert. Darüber hinaus wurde die Arbeit der medizinischen Dienste der Revolutionären Streitkräfte in der Konfrontation mit COVID-19 analysiert, in deren Einrichtungen 64,6% aller im Land diagnostizierten Fälle behandelt wurden
Neustart des Schulbetriebs für September vorgesehen
„Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Bedingungen, der Notwendigkeit, einen immer günstigeren Zustand zu erreichen und der Priorität, die die Schüler für uns haben, ist es ratsam, die Lehrtätigkeiten in den Bildungseinrichtungen ab September wieder aufzunehmen“, sagte Bildungsministerin Ena Elsa Velázquez Cobiella am Dienstag im Fernsehprogramm Mesa Redonda
Bei COVID-19 bedeutet jeder Fehler einen Rückschlag
Bei dem Treffen wurde der Schwerpunkt auf die epidemiologische Situation in Havanna gelegt, dem Epizentrum der Krankheit im Land. Darüber hinaus legte die Ministerien für Bildung, Arbeit und soziale Sicherheit Rechenschaft ab.
Der biologische Schutz der Landwirtschaft ist bedeutender denn je
José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei, forderte, den Einsatz von Biopestiziden zu fördern und in diesem Sinne die Arbeit der sogenannten Fortpflanzungszentren für Entomophagen und Entomopathogene zu fördern
Mit der Erfahrung von rund sechs Jahrzehnten der Konfrontation mit der US-Blockade in ihrem Heimatland helfen 382 kubanische Elektromediziner dabei, den Fallstricken des Wirtschaftskrieges zu entgehen, den der US-Imperialismus auch Venezuela auferlegt hat
Goodbye Lenín? Ecuadors Präsident gibt Befugnisse ab – das Land versinkt im Chaos
Der unbeliebte ecuadorianische Präsident Lenín Moreno ist politisch isoliert wie niemals zuvor. Gerüchten zufolge plant er sein Ausscheiden aus dem Amt. Unterdessen nehmen die Proteste gegen die harte Sparpolitik inmitten der Coronavirus-Pandemie zu.
sit. Immer mehr Schweizer Banken führen keine Inlandzahlungen mehr durch, die einen Bezug zu Kuba haben. Konkret: Mitgliederbeiträge und Spenden an Solidaritätsorganisationen werden verweigert. Es ist die Umsetzung der Verschärfungen der US-Blockade gegen Kuba hier bei uns.
Warum nimmt die Yankee-Miliärpräsenz in Kolumbien zu?
Laut einer gemeinsamen Erklärung der US-Botschaft in Bogotá und des Verteidigungsministeriums des südamerikanisch Landes wird im Juni eine aus 800 Soldaten bestehende Brigade der Sicherheitsunterstützungstruppe der US-Armee in Kolumbien eintreffen
Der Sommer macht die Menschen aufgeschlossener, aber Italien hatte bereits an einem Frühlingsmorgen begonnen, Kuba besonders ins Herz zu schließen, als nämlich eine Gruppe von Ärzten und Krankenpflegern der Insel zum ersten Mal die rote Zone betrat
Zur Hauptversammlung des deutschen Chemiekonzerns fordern NGOs das Einschreiten der Bundesregierung, um Menschen und Umwelt in Drittländern besser vor Vergiftungen zu schützen
[Berlin/Hamburg, 17. Juni 2020] – Anlässlich der BASF-Hauptversammlung am 18. Juni kritisieren die Entwicklungsorganisation INKOTA und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) Geschäftspraktiken von Pestizidunternehmen wie BASF, die von Doppelstandards in der globalen Vermarktung profitieren. BASF verkauft etwa in Brasilien und Südafrika zahlreiche Pestizidwirkstoffe, die in der EU nicht genehmigt sind. Darunter leiden neben der Umwelt vor allem Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiter*innen in der Landwirtschaft, die den Giften oftmals schutzlos ausgesetzt sind. Um das zu unterbinden, fordern INKOTA und PAN Germany die Bundesregierung auf, den Export von in der EU verbotenen Pestiziden gesetzlich zu verbieten. Einen entsprechenden Appell starten die beiden Organisationen heute.
„Ohne Skrupel macht BASF in Afrika, Asien und Lateinamerika Milliarden-Umsätze mit hochgefährlichen und in der EU oft nicht genehmigten Pestiziden“, sagt Agrarexpertin Lena Luig von der Entwicklungsorganisation INKOTA. „Damit gefährdet der Konzern die Gesundheit von Millionen Menschen im globalen Süden.“ BASF macht laut der Unternehmensdatenbank Phillips McDougall ein Viertel seines Umsatzes mit hochgefährlichen Pestiziden (HHPs), so Luig. In Brasilien und Südafrika verkaufe der Konzern 18 Pestizidwirkstoffe, die in der EU nicht genehmigt sind. „Während BASF gern daran festhält, dass es sich bei der globalen Vermarktung von in der EU nicht genehmigten Pestiziden gar nicht um Doppelstandards handele, haben wir bei unseren Recherchen festgestellt, dass sich unter den in Brasilien und Südafrika vermarkteten BASF-Wirkstoffen mindestens zwei befinden, deren Genehmigung auf EU-Ebene nach eingehender Prüfung ausdrücklich abgelehnt wurde – weil sie zu gefährlich sind.“
Die Analyse der in Brasilien und Südafrika vermarkteten Wirkstoffe sowie deren Folgen für Landarbeiter*innen und indigene Gruppen sind in der Studie „Gefährliche Pestizide“ dokumentiert, die INKOTA gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, MISEREOR sowie Partnerorganisationen aus Brasilien und Südafrika im April veröffentlicht hat. Neben BASF stehen darin auch Bayer, Syngenta und weitere Konzerne in der Kritik.
„Deutschland hat global gesehen eine besondere Rolle“, sagt Susan Haffmans von PAN Germany. „Die Bundessrepublik ist nach China der zweitgrößte Pestizidexporteur weltweit. Dabei sind ein Viertel der 2017 aus Deutschland exportierten Pestizidwirkstoffe hochgefährlich. In seiner Studie „Giftige Exporte“ konnte PAN Germany zeigen, dass sogar mehrere Tausend Tonnen Pestizide exportiert werden, die keine EU-Genehmigung haben. Auch Glufosinat, das Bayer im Zuge der Fusion mit Monsanto nun an BASF abtreten musste, ist seit 2018 in der EU nicht mehr genehmigt. Der Wirkstoff steht auf der PAN-Liste der hochgefährlichen Pestizide, weil er die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und das ungeborene Kind schädigen kann. Doch allein 2018 wurden aus Deutschland zwischen 2.500 und 10.000 Tonnen Glufosinat exportiert. „Die Bundesregierung muss sich dringend ihrer Verantwortung stellen und dem Beispiel Frankreichs folgen“, fordert deshalb Lena Luig. Susan Haffmans sagt: „Wir fordern ein Gesetz, das den Export in der EU verbotener Pestizidwirkstoffe in Drittländer untersagt.“
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum geplanten Abkommen zwischen EU und Neuseeland, 18.06.2020
Milchüberschüsse drücken aktuell die Erzeugerpreise. Weitere geplante Milchimporte verschärfen Preisdruck und gefährden regionale und qualitative Milchversorgung
Deutschland plant während seiner Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland an einen politischen Abschluss heranzuführen. Laut dem landwirtschaftlichen Nachrichtendienst Agra-Europe sind für dieses geplante Freihandelsabkommen erste Zahlen zur europäischen Marktöffnung durchgesickert. Demnach will die EU ihren Markt für 1.500 Tonnen neuseeländischen Käse zu einem geringeren Zollsatz öffnen – dies soll sie als ersten Vorschlag als Verhandlungsbasis vorgelegt haben. 600 Tonnen Butter sollen zu einem geringeren Zollsatz von 586 Euro/t importiert werden. An den gegenwärtigen Rindfleischimporten solle sich, so der Vorschlag der EU, nur wenig ändern. Neuseelands Handelsminister David Parker zeigte sich erwartungsgemäß „sehr enttäuscht von der schlechten Qualität des Angebots“.
Elisabeth Waizenegger, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), kommentiert: „Neuseeland hat ein bedeutendes Exportinteresse allen voran für Milchprodukte und rotes Fleisch und wird mit großer Wahrscheinlichkeit die vorliegenden Angebote in die Höhe treiben, damit die EU ihrerseits mehr Marktöffnung für etwa Maschinenteile erreicht. Es ist skandalös, dass die deutsche Bundesregierung sich ungehindert für ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland einsetzen will und dadurch für mehr unqualifizierte Importe von Milch- und Fleischprodukten – was die Situation unserer Betriebe beeinflussen würde. Wir Milchbäuerinnen und -bauern haben derzeit mit enorm niedrigen Erzeugerpreisen zu kämpfen, einige Molkereien zahlen nur noch 29 Cent Milchgeld. Corona-bedingt sind Absatzmärkte im In- und Ausland weggebrochen. Das wird vielen Milchhöfen ihre Existenz kosten. Auch der Rindfleischmarkt steht unter starkem Preisdruck. Deshalb fordern wir, weitere unqualifizierte Abkommen wie zwischen der EU und Neuseeland zu verhindern.“
„Obwohl diese ersten Mengenangaben noch als niedrig einzustufen sind, widerspricht diese veraltete Freihandelspolitik jeglichen gesellschaftlichen und bäuerlichen Herausforderungen“, sagt Waizenegger weiter. „Die Corona-Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine regionale und stabile Lebensmittelversorgung ist. Mehr Tierwohl und eine nachhaltige Gründlandbewirtschaftung für mehr Klimaschutz und Artenvielfalt werden in der öffentlichen Debatte zu Recht eingefordert. Aber auch wirtschaftliche Perspektiven für Bauernhöfe, damit sie den höheren Qualitätsanspruch und die damit verbundenen Mehrkosten leisten können. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für faire und qualifizierte Handelsabkommen einzusetzen. Es braucht einen internationalen Handel, der beim Marktzugang Qualitäten wie Klimaschutz, Artenvielfalt, Tierwohl und faire Erzeugerpreise in den Vordergrund rückt.“
Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrats, 12.06.2020
Was Flüchtlingsrat fordert, wurde vom RKI für die Unterbringung von Geflüchteten längst empfohlen, doch Bayern und alle anderen Bundesländer halten sich nicht dran
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für Flüchtlingsunterkünfte während der Coronapandemie Handlungsleitlinien erarbeitet. Unter dem Titel „Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete“ empfiehlt das RKI, Geflüchtete präventiv nur noch in Einzelzimmern unterzubringen und dafür wo nötig auch Wohnungen und Hotels anzumieten, Risikogruppen so schnell als möglich aus den Unterkünften herauszuholen, die Geflüchteten umfassend zu informieren und bei einer aufgetretenen Infektion sorgsam mit den Quarantänemaßnahmen umzugehen. Eine Quarantäne für die gesamte Unterkunft lehnt das RKI ab: „Eine Quarantäne der gesamten GU sowie das Errichten von physischen Barrieren (Zäunen) sind zu vermeiden. Durch eine Massenquarantäne wird eine vermeidbar hohe Exposition mit daraus resultierenden Risiken für alle BewohnerInnen in Kauf genommen, die den RKI-Empfehlungen zu Infektionsschutzmaßnahmen widerspricht.“
In Bayern (ebenso wie in allen anderen Bundesländern) halten sich jedoch die für die Unterbringung zuständigen Behörden nicht an die Empfehlungen des RKI. Nach wie vor werden Geflüchtete in Mehrbettzimmern untergebracht und teilen sich mit vielen Mitbewohner*innen Küchen, Toiletten und Waschräume. Die Belegung der Unterkünfte wurde präventiv kaum entzerrt. Stattdessen wurde im Infektionsfall nahezu überall eine Kollektivquarantäne eingesetzt. Die Geflüchteten im ANKER-Zentrum Geldersheim bei Schweinfurt beispielsweise durften zwei Monate lang das Lager nicht verlassen. Insgesamt sind in bayerischen Flüchtlingslagern mindestens drei Sterbefälle aufgrund von Corona-Infektionen zu beklagen.
„Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und sein Innenminister Joachim Herrmann geben sich als die obersten Seuchenschützer, die sich streng an die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts halten. Das gilt jedoch nicht für den Seuchenschutz bei Geflüchteten. Söder und Herrmann scheinen lieber eine Vielzahl an Infizierten und mutmaßlich vermeidbaren Toten in Kauf zu nehmen, als ihre ideologisch geprägte Abschreckungs- und Abwehrhaltung in der Asylpolitik aufzugeben“, kritisiert Alexander Thal, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats. „Als wichtigste Lehre aus der Coronapandemie muss die bayerische Staatsregierung so schnell wie möglich die Lagerpflicht für Geflüchtete abschaffen, die großen Flüchtlingslager schließen und eine menschenwürdige Unterbringung in dezentralen Unterkünften organisieren!“
mit Beiträgen u.a. um Covid-19 und der cubanischen Wissenschaft, zu Venezuela und der Erinnerung an die Lesung am 27. Juni auf dem Pariser Platz in Berlin.
Die Ergebnisse der kubanischen Wissenschaft machen uns stolz
Ein positiver Aspekt der Konfrontation mit COVID-19 in Kuba war die Anwendung von bereits entwickelten Medikamenten, die an den aktuellen Kontext angepasst wurden
Die Vorteile der kubanischen biopharmazeutischen Industrie im Vergleich zum Geschäftsmodell der Pharmakonzerne
Während die Blockade die Insel verfolgt und die technologische Entwicklung behindert, setzen kubanische Wissenschaftler und Ärzte ihre Innovationen fort, um Leben zu retten, nicht nur im Land, sondern auch weltweit
Die Pandemie hat den Konflikt zwischen dem neoliberalen kapitalistischen Modell mit seinem Netzwerk von Dogmen, Symbolen und Paradigmen und anderen Alternativen zur Konzeption von Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und der Idee von Fortschritt und Glück sichtbarer gemacht
Kuba und China: Ein militantes Band gegenseitiger Solidarität
Die historischen Beziehungen zwischen den kommunistischen Parteien, Regierungen und Völkern Kubas und Chinas, deren diplomatische Beziehungen in diesem Jahr den 60. Jahrestag ihrer Gründung feiern, gehen über die Zeit hinaus, basierend auf der tiefen freundschaftlichen Basis, die sie unterstützt.
Netz zur Verteidigung der Menschheit und Poeten der Welt: Stimmen für das Leben
Die aktuelle Weltlage durch COVID 19 hat dazu geführt, dass Künstler und Kulturinstitutionen die virtuelle Bühne optimal nutzen, um ihre Kunst zu teilen
Angesichts der sogenannten Infodemie und der Millionen von Nachrichten, die online über das neue Coronavirus verbreitet werden, haben die Cyberkriminellen einen neuen Weg gefunden, um Benutzer „einzufangen“
Die von ihnen angefeuerte Diskreditierung fällt auf sie selbst zurück
Während kubanische Ärzte aus Italien und Andorra zurückkehren, nachdem sie in beiden Ländern Leistungen erbracht haben, die als „typisch für hochqualifiziertes Personal“ bewertet wurden, hören Beamte des US-Außenministeriums nicht mit ihrer Kampagne auf, die Zusammenarbeit zu diskreditieren
Während uns der Verlauf der Pandemie in der Welt daran erinnert, wie viel für die Gegenwart und Zukunft der Kindheit noch zu tun bleibt, zeigt sich in Kuba der Wert der ständigen Sorgsamkeit einer Nation um ihre zärtlichsten Nachkommen
Sie dürfen nicht husten, wenn Sie eine Botschaft mit einem Maschinengewehr beschießen wollen, sonst könnten Sie als Terrorist festgenommen werden
Kuba hat viele Gründe, eine klare und feste Stellungnahme des Weißen Hauses zu fordern, die die Wiederholung dieser Art von Gewalttaten mit einer langen, bekannten und traurigen Geschichte verhindert
Es gibt kaum einen Zweifel daran, dass die Drehbücher des Einfalls in Venezuela und das terroristische Attentat gegen die Botschaft Kubas in Washington vom selben Autor geschrieben wurden
Der Parteivorstand der Partei DIE LINKE sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Arbeitsort Berlin eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter (m/w/d) für die AG Cuba sí.
mit Beiträgen u.a. zu Covid-19 in Cuba und Lateinamerika, zu Venezuela und zum Vorschlag, den Friedensnobelpreis der Brigade Henry Reeve zu verleihen.
In der Anstrengung aller liegt der Erfolg gegen die Epidemie
Während des Treffens äußerten sich die Minister für Industrie und Bauwesen zur Arbeit beider Sektoren, die, ohne ihre Beteiligung an den priorisierten Programmen des Landes einzustellen, auch eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des neuen Coronavirus gespielt haben
Kinder-Impfprogramm bleibt trotz COVID-19 in Kraft
Gestützt auf sein solides Nationales Immunisierungsprogramm schließt sich Kuba – wie der Leiter des MINSAP, Dr. José Ángel Portal Miranda, in seinem offiziellen Twitter-Account erklärte – dem Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, damit alle Menschen auf der Welt die Impfstoffe erhalten, die sie brauchen
Kuba besteht auf Beibehaltung der Maßnahmen gegen COVID-19
Auf dem Treffen der temporären Arbeitsgruppe zur Prävention und Bekämpfung des neuen Coronavirus wurde insbesondere die Situation von Havanna, Villa Clara und Matanzas, den drei Provinzen mit der höchsten Anzahl bestätigter Fälle im Land, untersucht
Es genügt, die Zahlen zu betrachten, die Kuba mit seinem Plan zur Bekämpfung der Pandemie erreicht hat, um die Fakten zu sehen. Der Rest ist Schweigen oder schlimmer noch übles Gerücht
Wie Ms.Sc. Armando Caymares, Spezialist des Prognosezentrums des Meteorologischen Instituts, Granma gegenüber erklärte, befindet sich die häufigste Formationszone für tropische Wirbelstürme im Juni in der westlichen Karibik, aber auch im Golf von Mexiko
Winde, Hagel, Donner und starke Regenfälle in Zentralkuba
Quellen der Provinzdelegation des Nationalen Instituts für Hydraulische Ressourcen (INRH) teilten Granma mit, dass die Hauptzuflüsse der Zaza-Talsperre, der größten des Landes, angeschwollen seien und der Stausee bereits in den frühen Morgenstunden profitiert habe
Der Frieden in Kolumbien und der systematische Mord an sozialen Führern
24 ehemalige Mitglieder der FARC-EP, die am Friedensprozess teilgenommen hatten, sowie sieben Angehörige der sozialen Aktivisten und eine ihrer Eskorten wurden in diesem Jahr in Kolumbien getötet, berichtet Telesur, was die Zahl der seit der Unterzeichnung der Vereinbarung getöteten Ex-Guerillas auf 197 erhöht
Fünf Jahre war der Junge alt, der 1977 nackt, hungrig, weinend und völlig schutzlos von kubanischen Internationalisten in Ondjiva nahe der Grenze zu Namibia gefunden wurde
Mit dem Aufruf, die Importmentalität zu verbannen und alle Hindernisse zu überwinden, die die Entwicklung behindern, leitete der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, die Überprüfung des Lebensmittelproduktionsprogramms im Land
Die New York Times veröffentlicht auf ihrer Titelseite der Sonntagsausgabe einen Teil der unvollendeten Liste der fast 100.000 Menschen, die im mächtigsten und reichsten Land der Welt infolge der COVID-19-Pandemie gestorben sind
Liebe in Zeiten von Corona: Der kubanische Weg als Beispiel internationaler Solidarität
Interview mit Dr. Medardo Ernesto Gomez Centeno aus El Salvador, der Medizin in Kuba studiert hat und in Deutschland seine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin gemacht hat.
AUFRUF UND PETITION: „Friedensnobelpreis für kubanische Ärztinnen und Ärzte“
Die COVID-19 Pandemie geht um die Welt, ganz unabhängig von Längen-und Breitengraden, nationalen Grenzen oder der jeweiligen technischen und wirtschaftlichen Entwicklung. 24.05.2020:Pressenza
Lateinamerika: Puebla-Gruppe fordert Schuldenschnitt und Ende der US-Sanktionspolitik
Konferenz unter dem Motto „Die Einheit ist der Weg“. Frieden, Wirtschaft und Corona-Pandemie auf der Tagesordnung
Stammzellentherapie gegen Folgen von COVID-19 in Kuba?
Die klinische Studie zielt darauf ab, entzündliche interstitielle oder fibrotische Läsionen der Lunge nach einer Infektion zu beseitigen oder zu verringern und das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, wodurch die Lebensqualität verbessert wird
Kubanische Musiker in einer neuen Version von Eleanor Rigby
Kubanische und Weltmusiker kamen zusammen, um eine neue Version des Songs Eleanor Rigby von The Beatles zu spielen. In Zeiten des neuen Coronavirus verwandelt die neue Version den Text der Einsamkeit des Themas in eine Botschaft der Zusammenarbeit und des friedlichen Zusammenlebens
Es war Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, als Fidel, während sich in Kuba die medizinischen Fakultäten vervielfachten und die Zahl der Studenten von Fachgebieten im Gesundheitsbereich zunahm, unter den Zweifeln nicht weniger Skeptiker und dem Spott seiner Feinde davon zu sprechen begann, dass das Land einmal eine medizinische Weltmacht sein würde
Wachsende Unterstützung für Vorschlag zum Friedensnobelpreis an kubanische Ärzte
Etwa zwanzig europäische Organisationen unterstützen den Vorschlag, den kubanischen medizinischen Brigaden des Henry-Reeve-Kontingents den Friedensnobelpreis für ihren Beitrag zur globalen Konfrontation mit COVID-19 zu verleihen
Nationale Lösungen: mehr Lebensqualität und technologische Souveränität
Die Computerisierung der Gesellschaft gewinnt eine besondere Bedeutung für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt Kubas, um das Wohlergehen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. Daher erörtern die höchsten Behörden des Landes dieses Problem häufig, insbesondere die Entwicklung des elektronischen Handels und des E-Governments, um den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien in unserem täglichen Leben zu fördern
mit Beiträgen u.a. zu Covid-19 in Cuba und Lateinamerika, zur Wirtschaftsblockade,zum Vorschlag für den Friedensnobelpreis an die cubanischen Ärzte.
Zwanzig Tage komplizenhaften Schweigens
20 Tage nach der terroristischer Aktion gegen die kubanische Botschaft in Washington stellen weder das Ereignis selbst noch die wiederholten Erklärungen der Inselregierung, in denen offizielle Erklärungen des Landes gefordert wurden, in dem das gefährliche Ereignis stattgefunden hat, die wichtigste Nachricht dar
An einem 20. Mai, aber im Jahr 1902, wurde die Republik konstituiert. Es wurden formale Rechte proklamiert, aber was bedeutete die Republik tatsächlich für die Kubaner?
Wer behauptet, die Wirtschaftsblockade gegen Kuba sei nicht real, handelt absichtlich unehrlich
Die US-Regierung hat mit einer hohen Dosis von Lügen die verbale Aggressivität erhöht, aber auch Maßnahmen von großer Wirkung ergriffen, einschließlich der Verschärfung der Blockade
Europäische Organisationen unterstützen Vorschlag für Friedensnobelpreis an Ärzte Kubas
Nachdem die Initiative am 28. April von den Gesellschaften Cuba Linda und Frankreich Kuba gestartet wurde, hat sie jetzt die Unterstützung von Solidaritätsgruppen, politischen und gewerkschaftlichen Kräften aus Frankreich, Spanien, Irland und Italien erhalten und von an Tausend Internetnutzern auf der Facebook Seite Prix Nobel de la paix pour les brigades médicales cubaines Henry Reeve
China übergibt Kuba weitere Spende mit medizinischem Verbrauchsmaterial
Eine weitere Spende von medizinischem Verbrauchsmaterial zur Bekämpfung von COVID-19 wurde dem kubanischen Volk von der Regierung der Volksrepublik China, dem Omnibusunternehmen Yutong und dem chinesischen Roten Kreuz übergeben
Die Ursachen sind auch bei dieser letzten Schießerei in dem Hass, der Begierde nach diesem Land und dem Egoismus derer zu finden, die die Freiheit in einen Markt der Gewehrkugeln und Lügen verwandeln; es ist immer das Gleiche. Am Ende steht dann das Maschinengewehr, weil man dort nicht akzeptieren kann, dass wir südlich von ihrer Grenze ein Kuba wollen, ein kubanisches Kuba, ohne den Yankee dazwischen. Was mich angeht, ich verspüre keinen Hass, aber ich vergesse auch nicht
E-Commerce ist nicht nur eine weitere Option, sondern eine Notwendigkeit
Héctor Oroza Busutil, Präsident des Cimex-Unternehmens, erklärte, dass die Entwicklung der TuEnvío-Plattform im November 2019 begonnen habe, obwohl Cimex Erfahrungen im Zusammenhang mit elektronischen Einkäufen vom Ausland aus gehabt habe, jedoch mit geringerer Nachfrage
Kuba begann den Dienstag mit der guten Nachricht vom sechsten Tag in Folge ohne neue Todesfälle durch COVID-19, eine Krankheit, bei der weltweit mehr als 315.000 Menschen ihr Leben verloren, 79 davon auf der größten Antilleninsel
Solidarität gegen kommende Hungersnot in Guatemala
Vor allem Kinder gefährdet. Viel selbstorganisierte Hilfe in der Bevölkerung. Dennoch breitet sich Hungerkrise aus. Planungsunsicherheit durch schnell wechselnde Anordnungen der Regierung
liebe Interessierte an einer neuen Handelspolitik,
im Schatten von Corona ging am vergangenen Wochenende das Kohlekraftwerk Datteln IV ans Netz – und entlarvte das deutsche Kohleausstiegsgesetz endgültig als Kohleausstieg-Verzögerungsgesetz. Betrieben wird Datteln IV vom gleichen Konzern, der die Niederlande auf Entschädigung für den Kohleausstieg verklagen will: dem finnisch-deutschen Energiekonzern Uniper.
Als ausländischer Investor kann sich Uniper auf den Energiecharta-Vertrag und die darin enthaltene Paralleljustiz für Konzerne berufen und ein privates Schiedsgericht damit beauftragen, seine Schadensersatzforderung zu prüfen. Dass der Kohleausstieg als demokratische Entscheidung im Sinne von Mensch, Umwelt und Klima zustande kam, und dass Uniper noch 2016, als die Klimakrise längst im vollen Gange war, ein neues Kohlekraftwerk eröffnete, wird das Schiedsgericht dabei nicht interessieren – es prüft lediglich, ob die Niederlande gegen ihre Verpflichtungen im Energiecharta-Vertrag verstoßen haben. Sollte die Klage erfolgreich sein, können die Kosten für die niederländische Steuerkasse in die Milliarden gehen.
Der Energiecharta-Vertrag ist ein Instrument für Konzerne, um die Energiewende zu verlangsamen. Anlässlich der Gespräche zur Modernisierung des Vertrags, die am Dienstag in Brüssel begonnen haben, protestierten daher zahlreiche Menschen vor dem Gebäude des Energiecharta-Sekretariats. Auch europaweit gab es Proteste – und eine gemeinsame Botschaft: Weg mit dem Energiecharta-Vertrag, weg mit Sonderklagerechten für Konzerne!
Weitere aktuelle Neuigkeiten aus der Welt der Handels- und Investitionspolitik erfahren Sie in diesem Newsletter.
+ + + EU-Mexiko-Abkommen + + +
Ebenfalls im Schatten von Corona wurden Ende April die Verhandlungen für ein Modernisierungsabkommen zwischen der EU und Mexiko abgeschlossen. Die Nachricht kam überraschend, selbst einige Europa-Abgeordnete erfuhren davon erst aus der Presse. Die Chance, in Pandemiezeiten zukunftsweisende Regeln für einen nachhaltigen und für alle Beteiligten gerechten Handel zu erlassen, wurde dabei auf ganzer Linie verspielt: Das Abkommen ist vielmehr ein deutliches Signal, so schnell wie möglich zum Status Quo zurückkehren zu wollen.
Das modernisierte Abkommen soll als erstes Abkommen der EU mit einem lateinamerikanischen Staat Sonderklagerechte für Konzerne (ICS) beinhalten. Wenn es wie geplant in Kraft tritt, wird es die Lage der mexikanischen Arbeitnehmer*innen weiter verschlechtern, auch Bauern und Bäuerinnen werden unter den Auswirkungen leiden. Denn der Vertragstext sieht die weitere Öffnung des mexikanischen Marktes für Fleisch, Milchprodukte und andere Lebensmittel aus der EU vor. Außerdem sollen europäische Konzerne einen weitgehenden Zugang zum öffentlichen Beschaffungswesen Mexikos erhalten – damit steigt nicht zuletzt der Druck auf Liberalisierung und Privatisierung des Sektors für Gesundheitsdienstleistungen. Zudem wird das modernisierte Abkommen den Abbau fossiler Rohstoffe in Mexiko sowie ihren Export in die EU fördern – und damit Umwelt- und Klimazerstörung vorantreiben. „Während also die EU einen Green Deal und CO2-Neutralität bis 2050 anstrebt, schließt sie Abkommen ab, die im kompletten Widerspruch zu ihren eigenen Zielen stehen“, schreiben Bettina Müller von der Organisation PowerShift und Nelly Grotefendt vom Forum Umwelt und Entwicklung in einem Beitrag auf Euractiv.
Doch noch ist das Abkommen nicht in Kraft: Nach der rechtlichen Prüfung und der Übersetzung in alle EU-Amtssprachen muss es im EU-Ministerrat sowie im EU-Parlament abgestimmt werden. Genug Gelegenheiten also, um das Abkommen noch zu verhindern!
+ + + EU-Mercosur-Abkommen + + +
Neuigkeiten gibt es auch beim geplanten Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Vieles deutet darauf hin, dass die EU-Kommission und die Bundesregierung an ihrem Vorhaben festhalten wollen, das Abkommen unter der deutschen Ratspräsidentschaft voranzutreiben – statt alle verfügbaren Kapazitäten zur Bekämpfung der Corona- und der Klimakrise zu verwenden. Erst gestern Abend sprach sich Außenminister Heiko Maaß für die Umsetzung des Abkommens aus. Bereits nach der Sommerpause könnte es im EU-Ministerrat zur Abstimmung vorliegen.
Einige Fraktionen im Europäischen Parlament werben aktuell dafür, das Handelsabkommen vom übergeordneten Assoziierungsabkommen abzuspalten. Sollten sie damit erfolgreich sein, wäre im Rat keine Einstimmigkeit mehr erforderlich, und auch die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten hätten keinerlei Mitspracherecht bei der Ratifizierung des Abkommens. Mit diesem Trick versuchen die Befürworter*innen des Abkommens, kritischen Mitgliedstaaten wie Österreich und Frankreich nahezu keine Möglichkeit zum Stopp des Abkommens mehr einzuräumen.
Sehr gute Nachrichten gab es hingegen am Dienstag aus den Niederlanden: In einer Resolution lehnt das niederländische Parlament das EU-Mercosur-Abkommen ab und fordert die Regierung auf, ihre Zustimmung für das Abkommen zurückzuziehen. Begründet wird dieser Schritt mit der möglichen Absenkung europäischer Verbraucherschutz-Standards, dem steigenden Wettbewerbsdruck in der Landwirtschaft, der Gefahr illegaler Rodungen und der fehlenden Durchsetzbarkeit von Nachhaltigkeitsbestimmungen. Ähnliche Voten gab es zuvor bereits aus den irischen und den belgischen Parlamenten.
In den letzten Wochen geriet auch der Zusammenhang des EU-Mercosur-Abkommens mit dem Export von Pestiziden in den Fokus: zunächst durch einen kurzen Redebeitrag von Bettina Müller (PowerShift) im Rahmen der Protestaktionen zur Bayer-Hauptversammlung Ende April. Und anlässlich des Tages der Biologischen Vielfalt am 22. Mai wies Greenpeace darauf hin, dass das Abkommen den Export giftiger Pestizide vorantreiben und fatale Auswirkungen auf die Artenvielfalt haben wird: Bereits heute dürfen Pestizide nach Südamerika exportiert werden, die in der EU nicht (mehr) zugelassen sind. In einer Kurzanalyse zeigte Greenpeace, dass von den geplanten Zollsenkungen des EU-Mercosur-Abkommens nicht zuletzt die deutschen Pestizidkonzerne Bayer und BASF profitieren würden – auf Kosten der Artenvielfalt, Menschen und Umwelt.
Im Schatten von Corona treibt die brasilianische Regierung zudem die Öffnung der Amazonas-Region für die Agrar- und Bergbau-Industrie weiter voran: Ende Mai wurde bekannt, dass der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles bei einer Kabinettssitzung dafür warb, den Schutz des Amazonasgebietes weiter aufzuweichen. Und das, obwohl Brasilien inzwischen weltweit die zweithöchste Infektionsrate mit dem Corona-Virus aufweist und obwohl die Vernichtung von Regenwald auf dem höchsten Stand seit elf Jahren liegt.
Für uns steht daher fest: Ein Abkommen, das die Klima- und Artenschutzkrise verschärft, Menschenrechte weiter bedroht und den Druck auf die Landwirtschaft erhöht, darf so nicht in Kraft treten! Schon gar nicht in Zeiten, in denen eine globale Pandemie bereits hunderttausende Menschenleben forderte und die Schattenseiten der globalisierten Weltwirtschaft besonders deutlich zutage treten lässt.
Von der deutschen Bundesregierung, die ab Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird, fordern wir daher, das hoch umstrittene Abkommen nicht weiter voranzutreiben!
+ + + Profit aus der Pandemie? Konzernklagen gegen Corona-Maßnahmen + + +
Während Regierungen auf der ganzen Welt versuchen, die Coronakrise in den Griff zu kriegen, bereiten Anwaltskanzleien bereits Klagen gegen die staatlichen Maßnahmen vor. Staaten könnten bald mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert werden, weil sie ihre Bevölkerung vor den Folgen der Pandemie schützen wollen.
Die Nichtregierungsorganisationen Corporate Europe Observatory und Transnational Institute analysierten dutzende Briefings und Webinare von Kanzleien und befürchten, dass eine „pandemische Prozesswelle“ drohen könnte – die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel sowie der ORF berichteten. Auch der Völkerrechtler Markus Krajewski beleuchtete die Möglichkeit derartiger Klagen in einem Interview.
+ + + CETA in Hamburg + + +
Anlässlich der Koalitionsverhandlungen in Hamburg veröffentlichte das Netzwerk Gerechter Welthandel Mitte April gemeinsam mit neun Hamburger Organisationen und Gruppen einen Offenen Brief an SPD und Bündnis90/Die Grünen. Darin forderten wir, das EU-Kanada-Abkommen CETA in den Koalitionsgesprächen zu berücksichtigen und im Koalitionsvertrag ein Nein zu CETA bei der Bundesrats-Abstimmung festzuhalten. Am Dienstag veröffentlichte die neue Hamburger Regierungskoalition aus SPD und Grünen nun ihren Koalitionsvertrag, am Wochenende werden die Mitglieder beider Parteien darüber abstimmen. Aus handelspolitischer Sicht ist der Inhalt enttäuschend, CETA findet keine Erwähnung.
Dennoch werden wir weiterhin dafür eintreten, CETA im Bundesrat abzulehnen. Eine klare Haltung der Landesregierungen in dieser Frage ist wichtig – denn im Bundesrat ist eine Mehrheit für CETA alles andere als sicher: 11 von 16 Bundesländer werden derzeit unter Beteiligung der Grünen regiert, die sich bisher auf Bundesebene immer klar gegen CETA positioniert haben. Wenn sie diese Position auch auf Landesebene beibehalten, wird die nötige Mehrheit an Ja-Stimmen für das Abkommen nicht erreicht.
+ + + CETA in Luxemburg + + +
Am 6. Mai hat Luxemburg als 14. EU-Mitgliedstaat das EU-Kanada-Abkommen ratifiziert. 31 Abgeordnete stimmten dafür, acht Abgeordnete aus den Oppositionsparteien stimmten dagegen. Die größte Oppositionspartei der Christdemokraten nahm nicht an der Abstimmung teil.
Umwelt-, Entwicklungs- und Verbraucherschutzorganisationen sowie Gewerkschaften hatten in den Tagen zuvor ihre Kritik am Abkommen erneuert und protestierten trotz Corona-bedingter Einschränkungen vor dem Parlamentsgebäude. Die Oppositionsparteien hatten geschlossen gefordert, die Abstimmung zu verschieben, was die Regierungsparteien aus Liberaldemokraten, Sozialdemokraten und Grünen jedoch verhinderten. Die Tageszeitungen Luxemburger Wort sowie Lëtzebuerger Journal berichteten.
+ + + „Stoppt CETA!“-Konferenz: digital und erfolgreich + + +
Gemeinsam mit mehreren bundesweiten Organisationen sowie lokalen freihandelskritischen Bündnissen führte das Netzwerk Gerechter Welthandel am 16. und 17. Mai eine Online-Konferenz zum EU-Kanada-Abkommen CETA durch. Etwa 100 Personen aus nahezu allen Bundesländern trafen sich im digitalen Raum, um sich zum aktuellen Stand der Ratifizierung, zu den bisherigen Auswirkungen der vorläufigen Anwendung sowie zu einzelnen Details des Abkommens auszutauschen. Gemeinsam wurden Aktionsideen entwickelt und Vorbereitungen getroffen für die Zeit, in der CETA abermals den Deutschen Bundestag und Bundesrat beschäftigen und zur Ratifizierung anstehen wird. Nähere Informationen zur Konferenz finden sich weiterhin unter www.gerechter-welthandel.org/ceta.
+ + + Veröffentlichungen + + +
Hintergrund: Investor-Staat-Klagen und Finanzdienstleistungen
Das Hintergrundpapier von WEED beschreibt die problematische Wirkung von Investor-Staat-Klagen gegen Staaten im Bereich Finanzdienstleistungen. Im Anhang gibt es eine Liste mit allen Fällen vor der Schiedsstelle ICSID.
Studie: Wie Handelsverträge zu einer nachhaltigeren Weltwirtschaft beitragen könnten
Handelsverträge gefährden in vielen Fällen ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz. Das muss aber nicht so sein. In dieser umfangreichen, englischsprachigen Studie werden eine Reihe von innovativen und praktischen Vorschlägen gemacht, wie Umwelt- und Klimaschutz in Handelsverträge integriert werden kann. Diese Vorschläge sind unmittelbar anwendbar und stellen somit eine wichtige Referenz für Entscheidungsträger*innen und Zivilgesellschaft dar, die sich für eine nachhaltigere Handelspolitik einsetzen.
Herausgegeben von Attac, BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, NaturFreunde und PowerShift
EU-Mercosur: Zweierlei Maß bei Ackergiften Wie die EU und deutsche Unternehmen vom Handel mit für die Artenvielfalt gefährlichen Pestiziden profitieren
Die Kurzanalyse von Greenpeace belegt, wie die beiden deutschen Unternehmen BASF und Bayer mit Hilfe des EU-Mercosur-Abkommens ihren hochgefährlichen und Bienen gefährdenden Pestizide in Brasilien verstärkt vermarkten können
Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards
Die Studie von INKOTA, MISEREOR, der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie Partnerorganisationen in Südafrika und Brasilien beleuchtet exemplarisch die Situation in Südafrika und Brasilien und zeigt, wie die Doppelstandards der deutschen Konzerne die Gesundheit von Landarbeiter*innen in Südafrika und von indigenen Gruppen in Brasilien gefährdet.
Diese Online-Reportage der Agrar Koordination zeigt Familien im Süden Brasiliens, die für ein Leben ohne Agrar-Gifte kämpfen. Statt den Pestizideinsatz und -export (auch mit Hilfe von Handelsabkommen) auszuweiten, liegt die Lösung in der Förderung und Unterstützung agrarökologischer Anbaumethoden.
Pandemie im Treibhaus: Der Kampf fossiler Konzerne gegen ihre Entwertung
Nicht wenige Menschen glauben, der Corona-Shutdown berge auch Chancen, vor allem für eine Bewältigung der Klimakrise. Doch mehrere Faktoren stimmen skeptisch, darunter die ungebrochene Macht der fossilen Konzerne. Denn die können sich auf ein vielfältiges Netz der Protektion stützen, das die Industriestaaten mit ihrer Geld-, Wirtschafts- und Handelspolitik gewebt haben.
In diesem Webinar wollen wir zusammen mit Anna Cavazzini (Bündnis90/Die Grünen, Mitglied des Europäischen Parlaments) und Prof. Christoph Scherrer (Universität Kassel) über die Zukunft der Globalisierung sprechen. Wie wird sich der Welthandel durch das Coronavirus verändern? Und welche Möglichkeiten ergeben sich für die Zivilgesellschaft, die Handelspolitik fairer zu gestalten?
mit Beiträgen u.a. zum Gedenken an José Martí, zu Covid-19, zur Landwirtschaft sowie zu Venezuela.
Unsere Richtschnur hin zum Wohle aller
Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz und der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel Bermúdez ehrten am Dienstag José Martí, dessen fruchtbares Leben auch 125 Jahre nachdem er im Kampf gefallen war, weiter Richtschnur einer Revolution „mit allen zum Wohle aller“ ist
In den Herzen ersteht Martí immer wieder neu, mit der lebendigen Kraft des schönen Worts, das die Menschen für ihr Land auf die Knie fallen ließ und der Tat, die sie angesichts des Todes verneigen ließ
19. Mai: Ehrendes Gedenken an Martí und Ho Chi Minh
Wie José Martí gründete auch Ho Chi Minh eine Zeitung, um sein multiethnisches Volk für die Freiheit gegen den französischen Kolonialismus zusammenzuschließen, und gründete eine Partei, um die Nachbarn von Französisch-Indochina zu vereinigen, so wie es in unserem geografischen Raum darum ging, Unser Amerika zu vereinen
Es sind mehr als 580 Angriffe gegen kubanische Auslandsmissionen verübt worden
Ein erheblicher Teil der Angriffe fand im Zeitraum 1959-2018 in 41 Ländern statt und umfasste Aktionen gegen Vertretungen und Einrichtungen in Ländern, die diplomatische Beziehungen zu Kuba unterhalten
Kuba schützt sein Volk und übt gleichzeitig weltweite Solidarität
Der kubanische Gesundheitsminister, Dr. José Angel Portal Miranda, versicherte, dass die Solidaritätsberufung der Insel, die in der Hilfe ersichtlich wird, die sie verschiedenen Ländern der Welt bei der Bekämpfung von COVID-19 bietet, zu keinem Zeitpunkt eine Vernachlässigung der Verpflichtung zum Schutz unseres Volkes bedeutete
Bevölkerungsstudien zeigen erste Ergebnisse im Kampf gegen COVID-19
Bei Bevölkerungsstudien, die seit letzter Woche im Land durchgeführt werden und dazu dienen, das Verhalten dieser Krankheit in Bevölkerungsgruppen, die weder Kontakte noch verdächtige Fälle sind, genauer zu diagnostizieren, wurden zwei COVID-positive Patienten ermittelt, einer in der Gemeinde Mantua, Provinz Pinar del Río, und einer in Manatí, in der Provinz Las Tunas
Wir haben das Potenzial, wirtschaftlich voranzukommen
„In Kuba haben wir eine hohe soziale Entwicklung, ein Lebensniveau und eine hohe Lebenserwartung wie die der Industrieländer, aber wir brauchen eine Aktivierung auf wirtschaftlicher Ebene • Und Potenziale dafür gibt es: ein hohes Bildungsniveau, Wissenschaft, Technik, Universitäten, Böden, Vorbereitung des Personals • Deshalb müssen die Hindernisse überwunden und die Rechtfertigungen verbannt werden, die die Entwicklung hemmen“
Neuartiges Molekül zeigt vielversprechende Ergebnisse gegen COVID-19
Das Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) stellte dem nationalen Gesundheitssystem nicht nur seine Kapazitäten zur Herstellung von rekombinantem humanem Interferon Alpha 2B zur Verfügung, sondern analysierte auch neuartige Moleküle und unterbreitete den kubanischen Ärzten seine Forschungsergebnisse bezüglich deren Entwicklung
Entgegen dem, was immer von einigen akademischen Zirkeln behauptet wird, muss man wiederholen, dass an den fake news und ihrer Plazenta, der Post-Wahrheit, bei der alten Geschichte, die Völker vorsätzlich, heimtückisch und auf den eigenen Vorteil bedacht, zu betrügen, nichts „Neues“ ist
Reaktion und Revolution in Lateinamerika: die venezolanische zivil-militärische Union
Die Konsolidierung der venezolanischen zivil-militärischen Union ist der Schlüssel, um die von den Vereinigten Staaten seit Januar 2019 bis heute angeführten permanenten Putschversuche zu vereiteln und damit die Revolution gegen die Reaktion, nicht nur in Venezuela, sondern in der gesamten Region, zu verteidigen
Auch die Bauern verdienen den Beifall den wir allabendlich jenen spenden, die an vorderster Front gegen das tödliche Virus kämpfen. Auch aus ihnen sprechen die Solidarität und das Gefühl der Zusammengehörigkeit, die sich in diesen schwierigen Zeiten unter den Kubanern vervielfacht haben
Ramonet erinnert uns in seinem Aufsatz Die Pandemie und das Weltsystem daran, dass der Faschismus genau infolge einer sehr ernsten Krise entstanden ist und verzweifelte Massen mit seiner Demagogie angezogen hat • Wird sich die Geschichte wiederholen?, fragt er sich • Das heiβt: Eine andere, schlimmere Welt ist möglich
TK Bündnis Aufstehen gegen Rassismus 5. Februar 2026 um 9:30 Uhr – 10:30
Umwelt-AK der NaturFreunde Berlin 5. Februar 2026 um 19:30 Uhr – 21:30
NaturFreunde Berlin e.V., Paretzer Str. 7, 10713 Berlin, Deutschland
Treffen Berliner Energietisch 11. Februar 2026 um 20:00 Uhr – 22:00
Rosa Luxemburg Stiftung - Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V., Franz -Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Deutschland
TK Bündnis Aufstehen gegen Rassismus 12. Februar 2026 um 9:30 Uhr – 10:30
Treffen NaturFreunde-Chor 16. Februar 2026 um 20:30 Uhr – 22:30
NaturFreunde Berlin e.V., Paretzer Str. 7, 10713 Berlin, Deutschland
TK Bündnis Aufstehen gegen Rassismus 19. Februar 2026 um 9:30 Uhr – 10:30
AG Artenschutz 19. Februar 2026 um 20:00 Uhr – 22:00
Link: https://zoom.us/j/82996225470
In der Regel öffnet Uwe das Meeting.