Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Freitag 28.04.2017

  • Ort: U-Bahnhof Seestraße, vor dem Kino Alhambra
  • Uhrzeit: 18.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

Die DenkMalTour begibt sich auf die Spuren des 1. Mai 1929 der in die Geschichte der Arbeiter*innenbewegung als „Berliner Blutmai“ eingegangen ist.

Blutmai Die Bezeichnung geht auf den Streikaufruf der KPD vom 2. Mai 1929 zurück, in dem es hieß: „Zörgiebels Blutmai – das ist ein Stück Vorbereitung des imperialistischen Krieges! Das Gemetzel unter der Berliner Arbeiterschaft – das ist das Vorspiel für die imperialistische Massenschlächterei!“

Am Morgen des 1. Mai sammelten sich tausende von Arbeiterinnen und Arbeitern Hauptsächlich in den Berliner Arbeitervierteln Wedding und Neukölln in Zügen von 50 bis 500 Menschen.

Unter dem Vorwurf, die KPD habe die Unruhen provoziert einen Aufstandsversuch unternommen und, gingen staatliche Stellen gegen die Partei und ihre Organe vor. Der Rote Frontkämpferbund wurde am 3. Mai in Preußen verboten, am 6. Mai erließ Reichsinnenminister Carl Severing (SPD) ein Verbot reichsweites, 10 Uhr. Mai wurde das Verbot von der Innenministerkonferenz der Länder ausgesprochen und bis zum 14. Mai in allen Ländern verkündet. Ein Verbot der KPD wurde erwogen, aber als nicht aussichtsreich aufgegeben.

Insgesamt wurden bei den Unruhen 33 Zivilisten getötet, 198 wurden verletzt, bei der Polizei gab es 47 Verletzte (Zahlen nach Buchner, Schirmann zählt 32 Tote, andere Quellen bis zu 38). Die Behauptung der Polizei, die Demonstranten hätten mit Schusswaffen Gegenwehr geleistet, ließ sich dadurch widerlegen, dass. nachgewiesen werden konnte, dass. Der einzige Polizist mit Schussverletzung sich diese durch einen Unfall einige Tage vorher selbst beigebracht hatte. Der Munitionsverbrauch der Polizei lag nach amtlichen Angaben bei etwa 11,000 Schuss.

Eine amtliche Untersuchung der Polizeiübergriffe fand nicht statt, kein Polizist wurde angeklagt. Der Strafverteidiger Hans Litten gründete zusammen mit Alfred Döblin, Heinrich Mann und Carl von Ossietzky einen „Ausschuss zur Untersuchung der Berliner Maivorgänge“, um die angeklagten Arbeiter zu unterstützen. Von den 1228 Festgenommenen stehen nur etwa jeder zehnte direkt oder indirekt mit der KPD in Verbindung , nur 89 waren Mitglieder des RFB. Es kam nur zu 43 Verurteilungen, die Summe aller Strafen Glauben sich auf etwa 10 Jahre Gefängnis, die höchste Einzelstrafe betrug 9 Monate.

Heute erinnert ein Gedenkstein auf der Walter-Röber-Brücke (Wiesenstraße) über die Panke in Berlin-Gesundbrunnen an den Weddinger Blutmai. Ursprünglicher Standort war die Kösliner Straße.

Referent: Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands

Kostenbeteiligung: 2,50 Euro, Mitglieder NaturFreunde frei

DenkMalTouren
Seit vielen Jahren finden die DenkMalTouren statt. Die Schwerpunkte sind antifaschistische, postkoloniale und antimilitaristische Themen in Berlin. Aus Sicht der organisierten ArbeiterInnenbewegung, der Kämpfe um Freiheit und Gerechtigkeit und einer materialistischen Sicht auf Geschichte, werden geschichtliche Ereignisse und Berliner Kieze erkundet.

 

Fukushima antiatom

Am Freitag, 28.04.2017 berät der Deutsche Bundestag über drei Anträge die ein Ende der unverantwortlichen Atompolitik in Deutschland fordern. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat die Anträge „Grenzregionen vor Atomrisiken schützen – Export von Brennelementen stoppen“  und „Tschernobyl und Fukushima mahnen – Atomausstieg konsequent umsetzen“ vorgelegt. Die Fraktion DIE LINKE hat den Antrag „Ausfuhr von Uran-Brennstoffen für den Betrieb störanfälliger Atomkraftwerke im Ausland stoppen“ zur Abstimmung im Bundestag eingebracht. Wir fordern die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, diesen Anträgen zuzustimmen.

Durch die Lieferung von angereichertem Uran aus der Atomfabrik in Gronau und Brennelementen aus der Atomfabrik in Lingen werden etwa ein Drittel aller Atomkraftwerke weltweit mit ihrem notwendigen Brennstoff versorgt. Die deutschen Atomanlagen sind damit zentral für die Sicherung des Einsatzes der atomaren Schrottreaktoren in vielen Staaten der Welt.

Trotz der Forderungen der Anti-Atom-Bewegung weigert sich die Bundesregierung bisher, die Uranfabriken in Gronau und Lingen stillzulegen. Damit verhindert die Bundesregierung einen wirklichen Atomausstieg in Deutschland.

Es ist ein Skandal, dass durch die Atomanlagen in Lingen und Gronau die Atomreaktoren in Doel, Tihange, Cattenom, Fessenheim, Beznau und Leibstadt weiterhin atomaren Brennstoff erhalten. Damit wird der unverantwortliche Weiterbetrieb dieser Schrottanlagen durch die Exportgenehmigungen bundesdeutscher Stellen ermöglicht. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie mit allen juristischen Mitteln gegen den Weiterbetrieb dieser Atomkraftwerke vorgeht und jegliche Lieferung von Uranbrennstoff für diese Anlagen verhindert.

 

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Sofortiges Exportverbot von Uran-Kernbrennstoffen aus den Atomanlagen in Lingen und Gronau
  • Schnellstmögliche Stilllegung der Urananlagen in Gronau und Lingen
  • Kündigung des EURATOM-Vertrages
  • Verbot des Betriebs und des Exports von Atomanlagen im Grundgesetz verankern!

 

 

Wir treffen uns

Freitag, 28.04.2017

09.00 Uhr

Pariser Platz (vor dem Brandenburger Tor)

 

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

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Berlin, 10. April 2017 – Vor dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald haben NaturFreunde die Gedenkstätte in Weimar besucht und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. NaturFreunde-Vorstandsmitglied Joachim Nibbe erklärte: „Kein Mensch darf aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung diskriminiert werden.“ Nibbe betonte dabei auch, dass sich die NaturFreunde seit ihrer Gründung gegen Ausgrenzung und Rassismus engagieren.   

 

In Erinnerung an die im KZ Buchenwald von den Nazis ermordeten Menschen warnte Nibbe vor Fremdenhass und Nationalismus: „Der Rassismus hat Deutschland schon einmal in die Katastrophe geführt“, so Nibbe. Es gehe heute in Deutschland darum, den Anfängen zu wehren und politische Bewegungen und Parteien zu bekämpfen, welche die freiheitliche und demokratische Ordnung infrage stellten, die sich Deutschland nach 1945 gegeben habe.

 

Die NaturFreunde erinnerten an der Wirkungsstätte von Goethe und Schiller auch daran, dass die Menschheit nur in einem solidarischen Miteinander überleben könne. Nibbe: „Wir NaturFreunde treten ein für ein einiges Europa, das seit dem Zweiten Weltkrieg zwischen den Völkern im Herzen unseres Kontinents Frieden und Wohlstand geschaffen hat. Dies ist heute notwendiger denn je.“

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

nach kurzer Pause diesmal ein umfangreicherer newsletter.

 

Ehrung für Céspedes aus Anlass des 198. Jahrestages seiner Geburt

Ein Blumengebinde im Namen des Volkes Kubas wurde Céspedes gewidmet

Autor: Eduardo Palomares Calderón | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-19/ehrung-fur-cespedes-aus-anlass-des-198-jahrestages-seiner-geburt

 

Die Heldentaten von Girón im Museum bewahrt

In dieser Geschichte voller heldenhafter Taten, die im Girón Museum, in dem das Epos des April 1961 verewigt ist, erregt besonders der Name Nelson Fernández Estévez die Aufmerksamkeit der Besucher

Autor: Ventura de Jesús | ventura@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-18/die-heldentaten-von-giron-im-museum-bewahrt

 

  1. Internationales Friedensseminar in Vorbereitung

Mehr als 150 Delegierte in Vertretung von etwa 25 Ländern werden am V. Internationalen Seminar des Friedens und für die Abschaffung der Militärstützpunkte teilnehmen, das vom 4. bis 6. Mai in dieser Provinz stattfindet

Autor: Jorge Luis Merencio Cautín | merencio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-18/v-internationales-friedensseminar-in-vorbereitung

 

Che: Ehrendes Gedenken am 1. Mai

Über 400.000 Arbeiter werden zusammen mit ihren Familienangehörigen an diesem 1. Mai in Santa Clara in Gedenken an Che marschieren…

Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-18/che-ehrendes-gedenken-am-1-mai

 

Internationale Buchmesse endet mit einer Ehrung für Fidel

Die kommende Ausgabe wird Eusebio Leal gewidmet sein und China als Ehrengastland haben

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-17/internationale-buchmesse-endet-mit-einer-ehrung-fur-fidel

 

Großflächiger Waldbrand durch Regen gelöscht

Ein großflächiger Waldbrand, der seit dem 9. April im Mayari-Plateau große Schäden angerichtet und über 4.000 Hektar erfasst hatte, ist von starkem Regen gelöscht worden

Autor: Germán Veloz Placencia | german@granma.cu

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-17/grossflachiger-waldbrand-durch-regen-geloscht

 

Nivaldo und Sergio auf Erfolgskurs

Nach ihrem Turniersieg in Malaysia geht es für die kubanischen Beach-Volleyballer jetzt auf nach China zu ihrer zweiten Teilnahme an einem Turnier der FIVB World Tour

Autor: Alfonso Nacianceno | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2017-04-19/nivaldo-und-sergio-auf-erfolgskurs

 

Der kubanische Außenminister traf sich mit Vertretern politischer Kräfte Spaniens

Die Gespräche ließen das gemeinsame Interesse der verschiedenen politischen Kräfte an der Konsolidierung der Beziehungen zwischen Spanien und Kuba und an der Entwicklung der Verbindungen zwischen den Parteien erkennen

Autor: Cubaminrex | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-04-19/der-kubanische-aussenminister-traf-sich-mit-vertretern-politischer-krafte-spaniens

 

König von Spanien empfängt kubanischen Außenminister

König Felipe VI. empfing am Montag im Zarzuela Palast in Madrid den kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, der sich zu einem offiziellen Besuch in Spanien aufhält

Autor: Redacción Digital | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-17/konig-von-spanien-empfangt-kubanischen-aussenminister

 

Kubanischen Außenminister zu Besuch in Spanien

Der kubanische Außenminister, Bruno Rodríguez, trifft am Montag zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Spanien ein, mit dem er einer Einladung der Regierung dieses europäischen Landes folgt

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-04-17/kubanischen-aussenminister-zu-besuch-in-spanien

 

Universität von Havanna eröffnet Lehrstuhl für das Studium des Denkens Fidels

Das Erbe des historischen Revolutionsführers Kubas, Fidel Castro, wird mit der Gründung des Ehrenlehrstuhls für das Studium seines Denkens und Werkes Gegenstand von systematischen Forschungen an der Universität von Havanna sein

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-13/universitat-von-havanna-eroffnet-lehrstuhl-fur-das-studium-des-denkens-fidels

 

Díaz-Canel empfing den Premierminister der Republik Kongo

Der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates führte am Montagmorgen offizielle Gespräche mit dem Premierminister der Republik Kongo, Clément Mouamba

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-18/diaz-canel-empfing-den-premierminister-der-republik-kongo

 

Premierminister Kongos traf in Havanna ein

Der kongolesische Regierungschef führt eine Delegation seines Landes an und wird eine Agenda erfüllen, die offizielle Gespräche mit den kubanischen Behörden sowie andere Aktivitäten zu Ehren kubanischer Helden und Märtyrer umfasst

Autor: Darcy Borrero Batista | darcy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-04-13/premierminister-kongos-traf-in-havanna-ein

 

Gelungene FBK-FDCL-Veranstaltung

FBK FDCL FrankSchwitalle 2017-4

 

Veranstaltungsreihe zu Cuba von der Gruppe Solidaridad con Cuba, Heidelberg

Diashow über den US- Marinestützpunkt Guantánamo in Cuba

Diashow Guantanamo-1

CUBA – USA

Normalisierung der Beziehungen? Vortrag

CUBA- USA-1

Proyecto Tamara Bunke 

Fünf Monate oder länger auf Cuba!

Proyecto Tamara Bunke-1

Festival Cocteleria de Cuba

Zusammen feiern und cubanische Cocktails mixen!

Festival Cocteleria-1

 

Kuba ist auf Öl gestoßen

Kuba hat an mindestens vier Stellen vor seiner Küste Erdölvorkommen entdeckt. Zur rechten Zeit, denn das Land steckt in einer Rezession und erhält aus Venezuela nur noch gut die Hälfte früherer Öllieferungen.

http://www.dw.com/de/kuba-ist-auf-%C3%B6l-gesto%C3%9Fen/a-38429489

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

 

Fukushima antiatom
NaturFreunde fordern Bundes- und Landesregierung zum entschiedenen Handeln auf

 

Berlin, 20. April 2017 – Zum jüngsten Störfall im Atomkraftwerk Cattenom erklären Monique Broquard, Landesvorsitzende der NaturFreunde Saarland, und Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands:

 

Die Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim sind hochgefährlich, wie die ständigen Störfälle beweisen. Erst in der Nacht zum 19. April musste aus Sicherheitsgründen ein Block des AKW Cattenom abgeschaltet werden. Die dabei festgestellte Fehlfunktion eines Dampfventils bildet aber nur die Spitze eines hochgefährlichen Eisbergs: Frankreich betreibt derzeit mehr als 50 Atomkraftwerke, wobei viele älter als 30 Jahre sind. Mit seiner gefährlichen Energiepolitik gefährdet Frankreich die Gesundheit seiner Bürger und verhindert zudem den ökologischen und dezentralen Umbau der französischen Energieversorgung.

 

Dazu Monique Broquard, Landesvorsitzende der NaturFreunde Saarland: „Es reicht. Die französische Regierung spielt mit der Gesundheit von Millionen Menschen, die in Reichweite der Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim leben. Diese Schrottreaktoren sind lebensgefährlich für die gesamte Region. Sowohl die Bundesregierung als auch die saarländische Landesregierung müssen jetzt entschieden handeln. Wenn freundliche Bitten nicht helfen, muss eben entschiedener gehandelt werden, um die Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim sofort stillzulegen. Die Bundesregierung muss sich im Europäischen Rat für eine klare Stellungnahme gegen den Weiterbetrieb dieser Atomkraftwerke einsetzen. Und die Landesregierung muss mit klaren Worten und einer Verschärfung ihrer bisherigen Politik gegen diese ständige Gefahr für Leib und Leben vorgehen.“

 

Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands, kritisiert: „Die Bundesregierung trägt mit ihrem halbherzigen Atomausstieg dazu bei, dass die Regierung in Frankreich diese Schrottreaktoren weiterbetreiben kann. Die NaturFreunde fordern die Bundesregierung auf, den EURATOM-Vertrag zu kündigen und Frankreich vor internationalen Gerichten wegen seiner unverantwortlichen Atompolitik zu verklagen. Auch die großen Finanzprobleme des französischen Nuklearkonzerns Areva machen die Dramatik der falschen Energiepolitik Frankreichs sehr deutlich. Wir NaturFreunde werden uns gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in der EU für ein Ende der unverantwortlichen Atompolitik einsetzen. Und wir werden uns im anstehenden Bundestagswahlkampf auch dafür einsetzen, dass die Parteien im Bundestag mit dieser falschen Atompolitik endlich Schluss machen. Für diese Fehlentwicklung ist jedoch auch die EU-Kommission mit ihrer falschen Energiestrategie verantwortlich, denn sie schließt den Bau und den Betrieb von Atomreaktoren nicht aus.“

 

NaturFreunde gegen Atomenergie

Die NaturFreunde engagieren sich seit vielen Jahrzehnten gegen die Atomenergie. Zusammen mit vielen anderen Organisationen haben sie die großen Anti-Atom-Proteste mitorganisiert und sich für eine schnelle, demokratische und nachhaltige Energiewende eingesetzt. Die NaturFreunde fordern mit ihrer Kampagne „EURATOM? Nein danke!“ eine Auflösung des EURATOM-Vertrages und ein vertragliches Verbot des Betriebes und Exportes von Atomkraftwerken.

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Samstag 22.04.2017

  • Ort: Potsdamer Platz, vor dem Sockel für Karl Liebknecht
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

100 Jahre Gründung der USPD – Auf der Spuren der USPD in Berlin

 

DenkMalTouren:

Seit vielen Jahren finden die DenkMalTouren statt. Die Schwerpunkte sind antifaschistische, postkoloniale und antimilitaristische Themen in Berlin. Aus Sicht der organisierten ArbeiterInnenbewegung, der Kämpfe um Freiheit und Gerechtigkeit und einer materialistischen Sicht auf Geschichte, werden geschichtliche Ereignisse und Berliner Kieze erkundet.

In Zusammenarbeit mit „Helle Panke“ e.V.
Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

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Freitag 21.04.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

 

Auf den Spuren der Jakobspilger lassen sich Geschichte und Landschaft Brandenburgs neu entdecken. Die heute zum Teil ausgeschilderten Pilgerwege führen durch herrliche Natur und vorbei an kulturellen Highlights wie Klöstern, Kirchen und alten Gutshäusern. Band 2 des erfolgreichen Ausflugsführers beschreibt die von Ost nach West verlaufenden Routen.

Mit zahlreichen Abbildungen sowie Tipps und Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Museen, zu Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten, zur Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und zur Fahrradtauglichkeit der Wege.

Heinrich Heine schrieb: „Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ In der neuen Reihe „LesensWert“ stellen die NaturFreunde Bücher aus unterschiedlichen Genres vor. In der Reihe sollen die Zuhörenden in die Welt der Autor*innen entführt werden. In einer Lesung werden die Autor*innen ihre Werke vorstellen und dann gemeinsam mit den Anwesenden den Inhalt des Buches diskutieren.

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