Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Beiträge mit Schlagwort ‘Berlin’

Wissenschaft konkret: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Freitag 23.06.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Wissenschaft konkret: Vortrag: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 war für Bundeskanzlerin Merkel der Anlass, dem Druck der Anti-Atom-Bewegung nachzugeben und mit dem Atomausstieg die sogenannte Energiewende und damit eine tiefgreifende ökologische Modernisierung einzuleiten. Heute wird ein »grüner Kapitalismus« als Ausweg aus den vielfältigen Krisen propagiert. Angesichts einer labilen Weltwirtschaft, wachsender sozialer Ungleichheit auch innerhalb Europas, des fortschreitenden Klimawandels und sich zuspitzender gesellschaftlicher Konflikte könnte die Ökologisierung der Wirtschaft zum Entwicklungsmotor einer neuen gesellschaftlichen Epoche werden.
Aber wurde mit der Wende nach Fukushima tatsächlich ein grundlegender Umbau unseres Energiemodells auf den Weg gebracht? Und wie ist es Merkel gelungen den Atomkonflikt zu befrieden und ihn sogar zur Stabilisierung ihrer eigenen Macht zu nutzen? Sind die Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik sogar ein Hinweis darauf, dass sich der grüne Kapitalismus weltweit durchsetzen könnte? Und nicht zuletzt: Wie müsste eine emanzipatorische Linke auf diese Veränderungen antworten?

Referent: Dr. Hendrik Sander

Dr. Hendrik Sander ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind marxistische Staats- und Hegemonietheorie, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Energiepolitik. Er ist mit Attac und der Interventionistischen Linken in der Klimabewegung aktiv. Publikationen u.a.: »Die Zukunft von Attac. Stärken, Probleme, Handlungsoptionen« (herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung); »Power to the People! Den Stromkonzernen den Stecker ziehen« (zusammen mit Chris Methmann und Jutta Sundermann, AttacBasisText 31).

Wissenschaft konkret
Viele im weiten Spektrum der NaturFreunde haben im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Ausbildung Bachelor- oder
Masterarbeiten, Doktorarbeiten oder interessante Hausarbeiten geschrieben. Diese haben sehr häufig hochinteressante Themengebiete bearbeitet, die auch für viele, die nicht in dieser wissenschaftlichen Disziplin gearbeitet hatten, einen spannenden Erkenntnisgewinn bringen können.

In der Reihe „Wissenschaft konkret“ wollen wir solche Arbeiten vorstellen, gemeinsam diskutieren und anschließend
in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

In der Reihe werden wir in loser Folge weitere Arbeiten vorstellen.

Treffen Marxistisches Forum am 16.06.2017

 Karl-Marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 16.06.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema: „Der Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. Eine Einschätzung aus marxistischer Sicht“

Einführung: Ellen Brombacher

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Ehrung von drei Persönlichkeiten des afrikanischen Widerstands im „Lern-und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“ in Berlin-Mitte

NGO Alliance „Decolonize Berlin“

 

PRESSEMITTEILUNG / PRESS RELEASE (English version below)

 

31.05.2017

 

postkolonial lumumba 

Das Bezirksamt von Berlin-Mitte und die von ihm einberufene, mehrheitlich afrikanische bzw. Schwarze Auswahljury haben Alternativvorschläge für die zwischen 1902 und 1939 nach den drei Begründern der deutschen Kolonien in Afrika Adolf Lüderitz, Gustav Nachtigal und Carl Peters benannten Straßen/Plätze im zukünftigen „Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“ eingebracht.

 

Mit Ana Nzinga (1583-1663), Yaa Asantewaa (ca.1840-1921) und Martin Dibobe (1876-ca.1921) sind dabei drei herausragende Persönlichkeiten des afrikanischen Widerstandes gegen die koloniale Unrechtsherrschaft Portugals in Angola, Großbritanniens in Ghana bzw. Deutschlands in Kamerun in die erste Wahl genommen worden.

 

Tahir Della, Jurymitglied für die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD: „Wir begrüßen die von der Jury erarbeiteten Vorschläge, vor allem aber freuen wir uns über die Wahl des prominenten Deutsch-Kameruners Martin Dibobe. Der Zugführer bei der Stadtbahn hat 25 Jahre in Berlin gelebt und sich 1919 ganz entschieden für die Gleichberechtigung der Menschen in und aus den deutschen Kolonien in Afrika eingesetzt. Es wäre ein Zeichen der historischen Gerechtigkeit, wenn Martin Dibobe aus Kamerun den Begründer der Kolonie Kamerun und bisherigen Namensgeber des Nachtigalplatzes, Gustav Nachtigal, ersetzen würde.“

 

In einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller haben bundesweit mehr als 50 Organisationen und Institutionen den Berliner Senat und das Bezirksamt von Berlin-Mitte dazu aufgefordert, auch die bereits 1986 ohne Namensänderung „umgewidmete“ Petersallee zu Ehren einer afrikanischen Persönlichkeit umzubenennen.

 

Christian Kopp von Berlin Postkolonial: „Mit der Petersallee haben die Nazis einen rassistischen Massenmörder geehrt, der am Kilimanjaro in Tansania bis heute als mkono wa damu (Hand mit Blut) und in Deutschland als ‚Hängepeters’ bekannt ist. Wie könnten wir bei unseren kritischen Stadtführungen durch den entstehenden, europaweit einzigartigen ‚Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel’ das Festhalten an einem solchen Straßennamen erklären?“ 

 

Offener Brief zur Umbenennung der Petersallee:

http://www.berlin-postkolonial.de/cms/index.php/9-news/kurzmeldungen/124-offener-brief-petersallee

 

Kontakt:

Tahir Della (ISD-Bund): tahirdella(at)isdonline.de, 01525 421 7327

Christian Kopp (Berlin Postkolonial), buero(at)berlin-postkolonial.de, 01799 100 976

 

 

+++English Version +++

 

Berlin-Mitte to change three colonial street names to honour African anti-colonial figures

 

The district authority of Berlin-Mitte and a selected jury composed of a majority of African or Black members have introduced alternative names for two streets and a square which, until today, have celebrated the founders of Germany’s former colonies on the African continent: Adolf Lüderitz, Gustav Nachtigal and Carl Peters. These renamings are the stepping stones of a future “site of memory” in Berlin’s so-called “African Quarter.”

 

Ana Nzinga (1583-1663), Yaa Asantewaa (ca.1840-1921) and Martin Dibobe (1876-ca.1921) are three exemplary figures that best represent African resistance to colonial rule and oppression, respectively against Portugal in Angola, Britain in Ghana, and Germany in Cameroon. These are the jury’s first choice for the ongoing renaming process.

 

Tahir Della, jury member representing the ISD (Initiative of Black People in Germany) acclaims this effort: “We welcome the jury’s proposal and, above all, we fervently support the choice for notorious German-Cameroonian Martin Dibobe. This train conductor for the suburban railway lived in Berlin for 25 years. From 1919 onwards, he actively campaigned for the equality and the rights of African people in former German colonies and those employed in Germany. If Martin Dibobe replaces the founder of the German colonial territory in Cameroon, Gustav Nachtigal, the renaming of this square (Nachtigalplatz) will become a symbol of historical justice.”

 

In an open letter to the current Berlin mayor Michael Müller, fifty organisations and institutions throughout Germany have asked the Berlin senate and the district authority to opt for an apparent change in the case of the Petersallee. Although no street sign was put down, an invisible renaming from Carl Peters to Hans Peters already took place in 1986. The initiative calls for a visible renaming that would honour an eminent African figure.

 

Christian Kopp, founding member of Berlin Postkolonial, reveals that “the Nazis deliberately chose to celebrate a racist mass murderer when they designed the Petersallee (“Peters Avenue”) in 1939. Carl Peters is still known in the Kilimanjaro region in Tanzania as mkono wa damu, ‘the bloody hand,’ and in Germany, he was nicknamed Hängepeters, ‘Peters who hangs.’ When we do critical guided tours and lead visitors through this unique cityscape loaded with the memory of colonialism, how can we explain to our guests the stubbornness to cling to such figures in the public sphere?”

 

Open letter for the renaming of the Petersallee (in German):

http://www.berlin-postkolonial.de/cms/index.php/9-news/kurzmeldungen/124-offener-brief-petersallee

 

Bündnis „Decolonize Berlin“: Offener Brief zur Umbenennung der Petersallee im „Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“

postkolonial lumumba

An den Regierenden Bürgermeister von Berlin
Michael Müller
An den Senator für Kultur und Europa
Dr. Klaus Lederer
An den Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte
Stephan von Dassel

30. Mai 2017
OFFENER BRIEF
zur Umbenennung der Petersallee im „Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“

Sehr geehrter Herr Müller,
sehr geehrter Herr Dr. Lederer,
sehr geehrter Herr von Dassel,

nach Jahrzehnten der wachsenden öffentlichen Kritik, die zuallererst von den in Berlin lebenden Nachfahren Kolonisierter geäußert wird, hat die BVV von Berlin Mitte am 19.05.2011 beschlossen, „das Afrikanische Viertel zu einem Lern- und Erinnerungsort über die Geschichte des deutschen Kolonialismus, seine Rezeptionsgeschichte sowie über den Unabhängigkeitskampf der afrikanischen Staaten“ zu entwickeln (Drucksache 2110/III).

Auf dem Weg dorthin wurde 2012 eine erste kritische Informations-Stele errichtet und 2012-2015 durch Expert_innen der Afrikanischen/Schwarzen Community das bundesweit einzigartige Bezirksprojekt „Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel – LEO“ erfolgreich realisiert. Im Rahmen von zahlreichen Bildungsveranstaltungen des LEO-Projekts und mehr als 100 Stadtführungen durch unsere Bündnisgruppen wurden in den vergangenen Jahren jeweils Hunderte von Besucher_innen und Bewohner_innen Berlins kritisch über den deutschen Kolonialismus und über die persönliche Verantwortung der drei Begründer der deutschen Kolonien in Afrika informiert, die hier in Deutschlands größtem kolonialpropagandistischen Flächendenkmal während der
Kolonial- bzw. NS-Zeit durch Straßenbenennungen geehrt wurden.

Im Ergebnis dieses breitenwirksamen Aufklärungsprozesses hat die BVV am 17. März 2016 das Bezirksamt beauftragt, „Umbenennungsvorschläge für die Petersallee, die Lüderitzstraße und den Nachtigalplatz“ vorzulegen, um drei „Persönlichkeiten – insbesondere Frauen – der (post-)kolonialen Befreiungs- und Emanzipationsbewegung aus Ländern Afrikas“ zu ehren (Drucksache 2568/IV). Die Berliner Bevölkerung, die aufgerufen wurde, Namensvorschläge für die Neubenennung dieser drei kolonialen Erinnerungsorte einzureichen, hat dafür zahlreiche Persönlichkeiten vorgeschlagen. Die vom Bezirksamt beauftragte Jury arbeitet derzeit an einer Vorauswahl.

Berlin ist damit auf dem Weg, sein Kolonialviertel im Wedding zu einem Lern- und Erinnerungsort umzugestalten, der den bislang irreführenden Namen Afrikanisches Viertel wirklich verdient. Die Stadt hat die großartige Gelegenheit, ein europaweit einmaliges und beispielgebendes Flächendenkmal zu schaffen, in dem der deutsche und europäische Kolonialismus kritisch thematisiert und der afrikanische Widerstand gewürdigt wird.

Nicht zuletzt mit Hinsicht auf die aktuelle UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft und auf die entsprechenden Koalitionsvereinbarungen der Berliner Regierungsfraktionen (S. 124) begrüßen das NGO-Bündnis „Decolonize Berlin“ und die hier unterzeichnenden Organisationen und Institutionen diesen Prozess, den sie selbst mit initiiert haben. Gerade deswegen müssen wir jedoch Einspruch erheben, wenn nun gerade die Straße mit dem unerträglichsten Namen – die 1939 von den Nazis nach dem berüchtigten Kolonialverbrecher Carl Peters (1856-1918) benannte Petersallee – von der bereits beschlossenen Umbenennung wieder ausgenommen werden soll.

In Würdigung des antikolonialen Widerstands hatten Die Grünen (damals AL) bereits 1986 die Umbenennung der Allee zu Ehren einer Persönlichkeit des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes gefordert. Der Bezirk lehnte die vorgeschlagene Ehrung von Afrikaner_innen damals ab und reagierte stattdessen mit einer „Umwidmung“ der Straße, begleitet von der Anbringung einzelner Zusatzschilder mit der Aufschrift „Prof. Dr. Hans Peters – Stadtverordneter“. Ein solches Vorgehen ist in dieser Stadt wohl einzigartig und uns weder von den zahlreichen Straßenumbenennungen mit
nationalsozialistischen noch mit kommunistischen Namensgeber_innen bekannt.

Mit Blick auf die Schaffung eines dekolonisierten „Lern- und Erinnerungsortes Afrikanisches Viertel“ hat sich die Mehrheit der Bezirksverordneten nun endlich zur Korrektur dieses fragwürdigen Beschlusses entschieden. Überzeugend begründet wurde dies eher pragmatisch als prinzipiell damit, dass sich die bloße „Umwidmung“ der Allee als nicht hinreichende Distanzierung von der NSGlorifizierung des Kolonialverbrechers Carl Peters erwiesen hat, über die heute weit mehr Menschen im Bilde sind als noch vor 30 Jahren.

So wird der Beschluss des Bezirkes von 1986 von den meisten Teilnehmenden der Bildungsrundgänge durch den Lern-und Erinnerungsort schon jetzt als äußert fragwürdiger Umgang mit der deutschen Kolonial- und NS-Geschichte sowie als Widerstand gegen die Ehrung verdienter afrikanischer Persönlichkeiten in Berlin bewertet. Wieviel eher wird die Umwidmung der Petersallee aber erst im räumlichen und historischen Kontext des zu gestaltenden „Lern- und Erinnerungsortes Afrikanischen Viertel“ als historisch verantwortungsloser Etikettenschwindel beurteilt werden, wenn die Allee neben den Straßen für zwei afrikanische Persönlichkeiten zu finden ist?

Als weitere Begründung für eine Umbenennung der Petersallee wurde zu Recht angeführt, dass Prof. Dr. Hans Peters (1896-1966), verdienter Widerständler gegen den Nationalsozialismus, mit einer aus der Not geborenen „Umwidmung“ der Allee alles andere als die ihm zustehende Würdigung erfährt. In der Tat kann doch wohl nicht ernsthaft von einer Ehrung die Rede sein, wenn der für verfolgte jüdische Mitbürger_innen eintretende Staatsrechtler als Ersatzmann für ein rassistisches NS-Idol gleichen Nachnamens herhalten muss.

Den von der zuständigen Bezirksstadträtin auf der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur am 10.5.2017 vorgebrachten Einwand, dass die Umbenennung der Petersallee laut Ausführungsvorschrift zum Straßengesetz nicht möglich wäre, weil dem jetzigen Namensgeber Prof. Dr. Hans Peters nichts vorzuwerfen sei, halten wir daher für absurd. Für uns lässt sich dies nur als Ausdruck fehlenden politischen Willens zur vollständigen Umsetzung der BVV-Beschlüsse von 2011 und 2016 interpretieren.

Wir rufen den Berliner Senat und das Bezirksamt von Berlin Mitte nachdrücklich dazu auf, die Beschlüsse der BVV Berlin Mitte zur konsequenten Dekolonisierung des „Lern- und Erinnerungsortes Afrikanisches Viertel“ umzusetzen und den Widerständler Prof. Dr. Hans Peters noch vor der Bundestagswahl im September 2017 mit der Benennung einer neu angelegten Straße außerhalb des Viertels zu ehren.

Bündnis „Decolonize Berlin“
AfricAvenir International
Amnesty International, Themengruppe Antirassismus
BER | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag
Berlin Postkolonial
glokal
ISD | Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
Tanzania-Network.de
Unterstützt von:
Akademie der Künste der Welt, Köln
ADEFRA roots
AfricAvenir International, Windhoek
afrika-hamburg.de
AK Kritische Theaterpädagogik
AKS | Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Berlin
Annemie Vanackere (Intendantin HAU Hebbel am Ufer) und das Team des HAU Hebbel am Ufer
Art Labour Archives
ARiC | Antirassistisch Interkulturelles Informationszentrum Berlin
Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“, Eberswalde
BE.BOP. BLACK EUROPE BODY POLITICS
Bündnis gegen Rassismus
Bündnis „Hände weg vom Wedding“
Bündnis „No Humboldt 21!“
Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“
Carpus
Decolonize Bremen
Dresden Postkolonial
Flinn Works
freedom roads! koloniale straßennamen | postkoloniale erinnerungskultur
GSE | Gesellschaft für Solidarische Entwicklungszusammenarbeit Berlin-Brandenburg
hannsjana
Initiative Barnim für alle
Initiative Intersektionale Pädagogik
Inssan
IPW | Initiative Perspektivwechsel
Initiative ZusammenLeben
IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
KiK | Kolonialismus im Kasten?
Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, Bernau
Label Noir
MEPa | Migration, Entwicklung, Partizipation
Migrationsrat Berlin-Brandenburg
Move Global – Berliner Verband migrantisch-diasporischer Organisationen in der Einen Welt
[muc] münchen postkolonial
NARUD
Redaktion der Zeitschrift „PERIPHERIE. Ökonomie * Politik * Kultur“
Phoenix
Postcolonial Potsdam
Projekt „Nicht ohne meinen Glauben“
Sabisa – performing change
schwarzweiss
SOS Rassismus Barnim
Studierendenkreis Postkoloniales Berlin
SDHG | Schwarze Diaspora Hochschulgruppe Uni Potsdam
Theaterwerkstatt KURINGA
Transnational Decolonial Institute

Kinderwagen on tour: Seen, Sümpfe und wilde Rinder

DSC_0096

 

 

Sonntag 28.05.2017

  • Ort: S-Bahnhof Buch
  • Uhrzeit: 11.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

 

Auf schönen Wegen geht es durch einen Sumpf zu den ehemaligen Rieselfeldern, vorbei an einer wunderschönen Landschaft zum Gorinsee, Vielleicht sehen wir die dort frei lebenden wilden Rinder. Am Gorinsee gibt es dann bei schönen Wetter am Strand eine schöne Bademöglichkeit. Badesachen bitte mitnehmen! Dann geht es zurück nach Buch.

 
Infos: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Kinderwagen on tour

Wanderungen für Familien mit Kindern. Gemeinsam geht es raus in die Natur, um Landschaft in und um Berlin zu entdecken, Räume zu erfahren und die Natur zu genießen. Die Wanderungen bewegen sich auf Wegen, bei denen Kinderwagen mitgenommen werden können.

Kiezspaziergang: Drugstore und Potse müssen bleiben! Gentrifizierung und Gegenkultur in Schöneberg

25960946591_37b9b25599_k

Samstag 27.05.2017

  • Ort: U-Bahnhof Nollendorfplatz (Eingangshalle)
  • Uhrzeit: 13.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Kiezspaziergang, Dauer ca. 2,5 Std.

In Zusammenarbeit mit „Kritische Geograpie Berlin“.

Kritische Geographie Berlin ist eine freie Assoziation von Geograph_innen, Sozialwissenschaftler_innen, Aktivist_innen und anderen, die sich in akademischen und aktivistischen Kontexten mit Fragen um Macht, Raum und Gesellschaft auseinandersetzen.

Seit März 2016 führt Kritische Geographie Berlin wieder die Kiezspaziergänge in Kooperation mit den Naturfreunden Berlin e.V. durch mit unterschiedlichen kritischen Exkursionen und somit mit Betrachtungsweisen auf die soziale, materielle und immaterielle Textur der Stadt, ihrer Konflikte und Akteure.

Kosten 2,50 €, NaturFreunde frei

Mehr Infos: http://kritische-geographie-berlin.de

Politik konkret: Kapitalismuskritik von rechts: Die Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell

aufstehen gegen rassismus antira

Montag 22.05.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Die Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Freiwirtschaftslehre (auch Natürliche Wirtschaftsordnung/NWO) des Deutsch-Argentiniers Silvio Gesells gibt vor, eine über den Kapitalismus hinausweisende, alternative Wirtschaftsordnung errichten zu wollen. Sie grenzt sich dabei gleichzeitig scharf vom Marxismus ab und nimmt für sich in Anspruch, die ökonomischen Grundlagen für einen Dritten Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus ohne periodische Wirtschaftskrisen und autoritäre Herrschaft zu kennen.

Der Politikwissenschaftler Heiko Langner wird in das Thema einführen und eine politische Bewertung der Freiwirtschaftslehre vornehmen. Abschließend soll ihre aktuelle Bedeutung für kapitalismuskritische Diskurse und ihre Anschlussfähigkeit für soziale Bewegungen überprüft werden.

Referent: Heiko Langner, Politikwissenschaftler

Schlagwörter-Wolke