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Beiträge mit Schlagwort ‘Umwelt’

NaturFreunde: Tourismus muss nachhaltiger werden

 

NaturFreunde fordern verbindliche Mindeststandards für die Tourismusindustrie und eine Einschränkung des Flugverkehrs

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Berlin, 7. Februar 2017 – Anlässlich des Beginns der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands:

 

Noch immer ist die Tourismuspolitik der Bundesregierung und der internationalen Tourismusverbände einseitig auf Wachstum ausgerichtet. Immer „schneller, höher und weiter“ lautet die vorherrschende Devise in der Tourismusbranche. Eine solche Politik ist mit einer nachhaltigen Tourismusentwicklung nicht zu vereinbaren. Die NaturFreunde Deutschlands fordern deshalb die Bundesregierung auf, diesen Wachstumsfetisch in der Tourismuspolitik zu beenden und sich stärker als bisher für einen ökologisch und sozial verträglichen Tourismus einzusetzen.

 

Besonders deutlich wird diese falsche Wachstumsentwicklung auch bei den Verkehrszahlen der deutschen Flughäfen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen teilt mit, dass es im Dezember 2016 an den deutschen Flughäfen „ein überdurchschnittliches Verkehrswachstum von +8,1%“ gegeben hat. Alleine an deutschen Flughäfen sind im Dezember mehr als 151 000 Starts und Landungen durchgeführt worden, mit denen über 15,7 Millionen Passagiere befördert wurden. Das ist mit einer klimaverträglichen Verkehrspolitik nicht zu vereinbaren. Deshalb fordern die NaturFreunde von der Bundesregierung und der Europäischen Union eine Verkehrspolitik, die zu einer deutlichen Reduzierung von Flugbewegungen führt.

 

Nachhaltiger Tourismus stellt den Schutz von Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt

Auch in den Zieldestinationen bringt der Boom der Tourismusindustrie viele negative Begleiterscheinungen mit sich. Menschen werden Opfer von Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und sozialer Ausgrenzung. Kinderarbeit, Prostitution, Zwangsarbeit und die Vertreibung und Zerstörung von indigenen Lebensformen sind in den Tourismusregionen noch immer an der Tagesordnung. Durch den Rohstoff- und Wasserhunger der touristischen Einrichtungen wird vielen Menschen ihr Recht auf sauberes Trinkwasser genommen.

 

Die NaturFreunde Deutschlands treten für eine grundlegende Veränderung der bisherigen Tourismuspolitik ein und fordern von der Bundesregierung, ihre einseitig auf Wachstum ausgerichtete Tourismuspolitik grundlegend in Richtung eines nachhaltigen Tourismus zu verändern. Die Bundesregierung muss sich endlich für die Durchsetzung von verbindlichen ökologischen und sozialen Mindeststandards für die Tourismusindustrie einsetzen. Im Mittelpunkt müssen der Schutz der Umwelt sowie die Interessen der vom Tourismus betroffenen Menschen stehen.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern deshalb von der Bundesregierung

>      eine gezielte Politik der Umsteuerung in der Tourismuspolitik einzuleiten und nur noch ökologisch und sozial verträgliche Tourismusinfrastruktur steuerlich zu fördern. Die Mittel im Bundeshaushalt zur Förderung der Entwicklung des sozialökologischen Tourismus müssen deutlich aufgestockt werden;

>      sich für die Schaffung von international verbindlichen ökologischen und sozialen Mindeststandards für die Tourismusindustrie einzusetzen. Ziel dieser Standards muss die Sicherung der Rechte der Bevölkerung in den Zieldestinationen, die Sicherung von Arbeitsstandards für Beschäftigte in der Tourismusindustrie und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sein;

>      grundsätzlich keinen Bau von großen Hotelanlagen oder Golfplätzen zu unterstützen, da diese gerade in wasser- und landarmen Tourismusgebieten die Rechte der dort Lebenden deutlich beschränken;

>      sich für ein verbindliches internationales Abkommen einzusetzen, das Tourismusunternehmen verpflichtet, die ILO-Kernarbeitsnormen, die UN-Leitlinien über Wirtschaft und Menschenrechte sowie die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen konsequent einzuhalten.

NaturFreunde rufen auf zur Teilnahme an „Wir haben es satt“-Demonstration

Nur eine nachhaltige Landwirtschaft hat Zukunft

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Berlin, 20. Januar 2017 – Am Samstag werden in Berlin schon zum siebten Mal Zehntausende Menschen für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft demonstrieren. Das Bündnis „Wir haben es satt!“ protestiert gegen die Subventionierung der Agrarindustrie und fordert eine grundlegende Agrarwende hin zu mehr Nachhaltigkeit. Die NaturFreunde Deutschlands engagieren sich im Trägerkreis.

 

„Die Landwirtschaft in Deutschland muss dringend nachhaltiger und die Industrialisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft gestoppt werden,“ forderte Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands. „Nur ein echter Systemwechsel in eine sozialökologische Agrarpolitik wird in eine gute Zukunft für Mensch und Natur führen.“

 

Erst vor wenigen Tagen hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die „tiefe Krise“ bestätigt, in der sich die deutsche Landwirtschaft befindet. Die stehe laut Hendricks für „ein Modell, das Tiere, natürliche Ressourcen und letztendlich auch die arbeitenden Menschen ausbeutet“, für „Raubtierkapitalismus in Reinkultur“.

 

Die immer weiter zunehmende Industrialisierung der Agrarwirtschaft fördert Konzerne statt Bauern und lässt weltweit immer mehr Höfe sterben, verdrängt die handwerkliche Lebensmittelherstellung, laugt die Böden aus, verschärft den Hunger und die Mangelernährung von Hunderten Millionen Menschen, schadet der Artenvielfalt und verschärft die Klimakrise.

 

Land Grabbing verhindern – Spekulation mit Agrarland verbieten

Die NaturFreunde Deutschlands machen mit ihrem Themenwagen im Demozug auf das sogenannten Land Grabbing aufmerksam. So wird eine Entwicklung bezeichnet, bei der Fonds, Konzerne und staatliche Institutionen großflächig Land in den Staaten des globalen Südens aufkaufen, um es für ihre Interessen zu nutzen. Dadurch werden der kleinbäuerlichen Landwirtschaft Hunderte Millionen Hektar Ackerland entzogen.

 

Die Demonstration beginnt am 21.1.2017 um 12:00 Uhr am Potsdamer Platz (NaturFreunde-Treffpunkt: 11:00 Uhr an der historischen grünen Ampel):
www.wir-haben-es-satt.de

12. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum in Berlin


 

                                                                                 

 

 

Gutes Essen, gute Arbeit – wegverhandelt?!

Die Folgen regulatorischer Kooperation in CETA und TTIP für BäuerInnen, Arbeitsrechte und Verbraucherschutz

  1. Zivilgesellschaftliches Außenwirtschaftsforum in Berlin

 

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landesvertretung Bremen

 

Termin: 01. Dezember 2016, 18 Uhr

Ort: Landesvertretung Bremen, Hiroshimastr. 24, 10785 Berlin

 

BäuerInnen, Beschäftigte der Lebensmittelwirtschaft und VerbraucherInnen blicken mit Sorge auf die Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA). In einer neuen Studien zeig die Expertin Sharon Treat aus den USA, wie mit diesen Abkommen transnational agierende Agrarkonzerne gestärkt würden und der Wettbewerbsdruck auf die europäische Lebensmittelerzeugung weiter steigen würde. Die Studie zeig unter anderem wie der politische Spielraum für besseren Umwelt-, Gesundheits-, Arbeits- und Verbraucherschutz weiter eingeengt würde – insbesondere durch die neuen Mechanismen für die so genannte „regulatorische Zusammenarbeit“.

Droht für viele weitere Höfe das Aus? Werden die Arbeitsbedingungen in der Fleisch- und Lebensmittelmittelwirtschaft noch unmenschlicher? Drohen Gesundheits-, Tier- und VerbraucherInnenschutz im ruinösen Verdrängungswettbewerb geopfert zu werden? Vor welchen Herausforderungen stehen die Verhandlungen um TTIP mit  Donald Trump? Oder ist alles halb so schlimm – und die Politik reagiert besonnen und zukunftsorientiert?

Darum geht es beim 12. zivilgesellschaftlichen Außenwirtschaftsforum in Berlin – informieren Sie sich, diskutieren Sie mit!

 

 

Programm:

 

18:00 Uhr:           Einlass/ Registrierung

 

Begrüßung Ulrike Hiller, Staatsrätin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Entwicklungszusammenarbeit

 

Vorstellung Studie: Shefali Sharma, Handels- und Agrarexpertin IATP Europe

Studie: „Ausverkauf der Landwirtschaft: Agrarkonzerne übernehmen das Ruder mit TTIP“

 

Keynote: Sharon Treat, Beraterin IATP Europe, vormals Abgeordnete im Repräsentantenhaus des US-Bundestaats Maine

 

Gesprächsrunde mit:

  • Bärbel Höhn, MdB, Vorsitzende des Umweltausschuss und frühere Landwirtschafts- und Umweltministerin NRW (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Wilhelm Priesmeier, MdB, Obmann im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft (SPD) (tbc)
  • Kees de Vries, MdB, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft (CDU)
  • Martin Schulz, Schweineerzeuger und AbL-Bundesvorsitzender

 

Moderation: Jürgen Maier, Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung

 

20:30 Uhr:           Empfang

 

 

Die Veranstaltung findet teils in englischer Sprache statt. Für Übersetzung ist gesorgt.

Hier geht es zum Veranstaltungsort (Google Maps).

 

Anmeldung erbeten an: Marie-Kathrin Siemer (siemer@forumue.de) oder unter iatp.org/awf

Podiumsdiskussion: Berlin lernt Nachhaltigkeit und Klimaschutz

berlin21

Berlin lernt Nachhaltigkeit und Klimaschutz – Podiumsdiskussion zur Abgeordnetenhauswahl 2016, 6. September 2016

Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,

Berlin 21 – Netzwerk für nachhaltige Entwicklung in Berlin, EPIZ – Zentrum für Globales Lernen und das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) laden anlässlich der diesjährigen Wahlen zum Abgeordnetenhaus zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Berlin lernt Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ ein.

ZEIT: Dienstag, 6. September 2016, 18 – 20 Uhr
ORT: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

In Berlin sind einige Bausteine für den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung entstanden:
das Energiewende-Gesetzes (EWG Bln), das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) und die Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Berlin 2050“, in denen Bildung für Klimaschutz als wesentliches Maßnahmenset vorgeschlagen wird.

Im neuen Rahmenlehrplan für die Klassenstufen 1-10 wird Nachhaltige Entwicklung/ Lernen in globalen Zusammenhängen als Querschnittsthema verankert und Berlin muss sich zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDG) sowie dem Weltaktionsprogramm (WAP) „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015-2019“ der UN positionieren.

Wir diskutieren mit Vertreter_innen der Parteien aus dem Abgeordnetenhaus darüber, welche Schritte in der nächsten Legislaturperiode geplant oder unterstützt werden, damit die vielfach guten Ansätze, Empfehlungen und Beschlüsse auch zeitnah und effizient umgesetzt werden können.

Es diskutieren:

  •     Danny Freymark, CDU
  •     Antje Kapek, Bündnis 90/Die Grünen
  •     Michael Efler, DIE LINKE
  •     Bruno Kramm, Piratenpartei
  •     N.N., SPD

Moderation: Jasson Jakovides, Fields Corporate Responsability

Zur besseren Planung der Veranstaltung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 26. August 2016 unter info@berlin21.net

Die Veranstaltung bildet den vorläufigen Abschluss einer Reihe zum Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die Berlin 21 gemeinsam mit EPIZ – Zentrum für Globales Lernen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) durchgeführt hat.

Bisher fanden statt:

++ Mehrfachsendungen bitten wir zu entschuldigen ++
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Berlin 21 e.V.
Netzwerk für nachhaltige Entwicklung in Berlin
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NaturFreunde: Hochwasserschutz: die Doppelmoral der Sünder

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Berlin, 7. Juni 2016 – Anlässlich der Hochwasserkatastrophen in Baden-Württemberg und Bayern erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands:

 

Nach den Hochwassern im Jahr 2002 wollte die damalige rot-grüne Bundesregierung mit einem Fünf-Punkte-Programm den Hochwasserschutz in Deutschland massiv verbessern. Ausgangspunkt waren Untersuchungen über die Folgen des Klimawandels auf Extremwetter und Hochwasser. Damals war es zu schwersten Unwettern vor allem in Süd- und Ostdeutschland gekommen.

 

Doch das berechtigte Vorhaben traf auf den Widerstand vieler Bundesländer, insbesondere unionsgeführter Länder sowie Rheinland-Pfalz. In nächtelangen Verhandlungen versuchte die Arbeitsgruppe des Bundesrates einen Hochwasserschutz durchzubringen, der den Erfordernissen der zunehmend im Frühjahr und Herbst auftretenden Starkregen entsprach.

 

Doch die Warnungen wurden nicht gehört. Wenn jetzt beispielsweise der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) vor weiteren Flutkatastrophen warnt, so stellt sich schon die Frage, warum Bayern damals dem Vorschlag der Bundesregierung nicht gefolgt ist.

 

Es ist höchste Zeit, die damaligen Vorschläge in ihrer Urfassung wieder aufzugreifen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sollte, nachdem es nun ja nicht zum ersten Mal zu derartigen Überschwemmungen gekommen ist, darauf verweisen und ihre Kollegen aus den Bundesländern zur überfälligen Verschärfung des Hochwasserschutzes einladen.

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Glyphosat: Etappensieg für Umwelt- und Verbraucherschutz

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Berlin, 19. Mai 2016 – Die EU hat heute eine Entscheidung verschoben, ob das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat eine Neuzulassung für Europa erhält. Dazu erklärt Dr. Ina Walenda, agrarpolitische Sprecherin der NaturFreunde Deutschlands:

 

Den öffentlichen Widerstand der europäischen Verbraucher gegen den Unkrauttotalvernichter Glyphosat kann auch die EU nicht einfach ignorieren. Bedauerlich ist, dass sich die Bundesregierung nicht auf ein Nein einigen konnte. Offensichtlich ist bei CDU/CSU der Einfluss der deutschen Agrarindustrie größer als die Sorge um den Schutz der Bevölkerung vor einem der schlimmsten Umweltgifte. Vielleicht haben auch die Kaufabsichten der Bayer AG an dem weltweit größten Glyphosat-Hersteller Monsanto schon eine Rolle gespielt.

Die NaturFreunde Deutschlands danken den SPD-Ministern in der Bundesregierung für ihre kritische Haltung und dem Nein zur Neuzulassung. Die SPD und insbesondere Umweltministerin Hendricks haben Rückgrat gezeigt und die berechtigten Bedenken der Bürger Ernst genommen.

Bei einer Nichtzulassung könnte der Umbruch einer gesamten Branche bevorstehen und die Giftdusche auf den Feldern endlich ein Ende finden. Stattdessen wären wieder ackerbauliches Können und größerer Arbeitsaufwand gefragt. Eine alternierende Fruchtfolge und die althergebrachte mechanische Bodenbearbeitung machen die Giftdusche auf dem Acker überflüssig. Den damit verbundenen Mehraufwand müssten die Landwirte erstattet bekommen. Dazu müsste die Agrarförderung von der Förderung des bloßen Besitzes an Boden (Flächenprämie) auf die Bezahlung für gesellschaftliche Leistungen umgestellt werden. Geld ist mit jährlich rund sechs Milliarden Euro Agrarsubventionen allein in Deutschland reichlich vorhanden.

Von der EU-Kommission erwarten die NaturFreunde Deutschlands, dass nicht die Interessen der Tausenden bezahlten Lobbyisten berücksichtigt werden, sondern die Interessen der Bevölkerung. Die Neuzulassung von Glyphosat muss endgültig abgelehnt werden.

NaturFreunde: „Nationalpark Schwarzwald braucht Verkehrskonzept“

Nationalparke sind eine große Chance für den Naturtourismus

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Berlin, 9. Mai 2016 – Großschutzgebiete wie Nationalparke und Biosphärenreservate sind starke Anziehungspunkte für Touristen und Naherholungssuchende. Die NaturFreunde Deutschlands begrüßten auf einer Tagung in Baiersbronn im Schwarzwald die kürzlich erschienene Studie „Regionalwirtschaftliche Effekte durch Naturtourismus“ des Bundesamtes für Naturschutz, in der auf die positive Wirkung dieser Schutzgebiete für die regionale Wirtschaft hingewiesen wird.

 

Die NaturFreunde informierten sich unter anderem während einer Exkursion über den Stand des Nationalparks Schwarzwald. Zwar ist dieser Nationalpark erst zwei Jahre alt, doch erfreut er sich bereits zunehmender Beliebtheit, wie etwa die große Nachfrage nach Führungen zeigt.

 

Damit sei erneut bewiesen, dass Nationalparke neben dem Erhalt der Biodiversität und dem Schutz der Ökosysteme auch einen hervorragenden Beitrag für Erholungszwecke und den Naturtourismus leisteten, erklärte Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher der NaturFreunde Deutschlands.

 

„Im Nationalpark Schwarzwald und dem umliegenden Naturpark liegen große Potenziale für die Entwicklung des Naturtourismus und damit auch für die wirtschaftliche Stärkung der Region“, so Kuhlwein, der auch forderte: „Naturtourismus muss immer Sanfter Tourismus sein.“

 

Die NaturFreunde fordern zudem die baldige Entwicklung des Verkehrskonzepts für den Nationalpark, dessen Grundsäule ein für Wanderer verlässlicher öffentlicher Nahverkehr sein muss.

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