Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für September, 2016

12.09.16: Für einen gerechten Welthandel – Stopp TTIP

 

Größere Karte anzeigen © OpenStreetMap-Mitwirkende

Information und Diskussion

mit Uwe Hiksch (Bundesvorstandsmitglied NaturFreunde)

und Norbert Zirnsak (DGB Regionssekretär)

am 12. September um 19:00 Uhr im CVJM-Haus, Wilhelm-Schwinn-Platz 2, 97070 Würzburg.

 

13.09.16: Infoabend Freihandelsabkommen CETA & TTIP

Infoabend Freihandelsabkommen CETA & TTIP

Die Freihandelsabkommen CETA und TTIP bewegen die Gemüter. Ein breites Bündnis von
Gewerkschaften über Christliche Organisationen, Parteien, Umweltverbänden und Bewegungen wie Attac ruft am 17.9. zu Demos in 7 deutsche Städte auf.
Attac-Bamberg lädt alle Interessierten zu einem Vortragsabend mit Diskussion über die Freihandelsabkommen mit Uwe Hiksch von den Naturfreunden ein.

CETA & TTIP

Wie ist der aktuelle Verhandlungsstand zu den geplanten Abkommen?
Was wird wann wo abgestimmt?
Was hat es mit der vorläufigen Anwendung zu tun?
Was ist an den Inhalten so gefährlich?
Welche geopolitischen Interessen werden hier verfolgt?
Was können wir dagegen unternehmen?
Dies alles werden Fragen sein, die an diesem Abend behandelt werden.

Veranstalter: Attac Bamberg
Ort: Katholische Hochschulgemeinde (KHG), Bamberg, Friedrichstr. 2
Zeit: Dienstag, 13. Sep. 2016 19:30 Uhr
Eintritt frei

netzwerk cuba nachrichten vom 29.8.2016

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

diesmal gibt es zum Wochenanfang einen newsletter.

Ein bisschen Normalität

Nach mehr als einem halben Jahrhundert fliegen wieder Linienmaschinen aus den USA nach Kuba

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2016/08-29/028.php

 

Boron: US-Militärbasen in Lateinamerika greifen Souveränität der Völker an

Lima. Der argentinische Soziologe und Politologe Atilio Boron hat in Peru zu einer regionalen Kampagne für die Abschaffung der US-amerikanischen Militärbasen in Lateinamerika aufgerufen.

Von Vilma Guzmán

amerika21

https://amerika21.de/2016/08/158981/boron-us-basen-lateinamerika

 

Krise der Linken in Lateinamerika und Wahlen in Nicaragua

Es ist im Interesse der Menschen zu hoffen, dass dem Land eine weitere Polarisierung und Zuspitzung von Konflikten erspart bleibt

Von Rudi Kurz

amerika21

https://amerika21.de/analyse/158297/wahlen-nicaragua

 

Konsens um Gegenoffensive der Rechten zu begegnen

In der Schlusssitzung wurde der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro Ruz geehrt

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-29/konsens-um-gegenoffensive-der-rechten-zu-begegnen

 

Linke Parteien Lateinamerikas kommen in Lima zusammen

An die zwanzig linke Parteien Lateinamerikas beginnen heute in Peru ihre Tagung, um ihre Erfahrungen innerhalb und außerhalb des Staates zu analysieren

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-26/linke-parteien-lateinamerikas-kommen-in-lima-zusammen

 

„Fidel is Fidel“

Subject: YOUTUBE: „Fidel is Fidel“ (41 minutes, English subtitles)

Here is the link to the YouTube about Fidel that was shown at Chabot College, U.S.A.

https://www.youtube.com/watch?v=quslQzHiSoY

 

Böse Worte

Wer sich Karten für den Kinofilm über das Konzert der Stones in Kuba kaufen möchte, muss vorsichtig sein: Paypal hat einen Index nicht erlaubter Wörter im Verwendungszweck.
Von Kim Lucia Ruoff

http://www.sueddeutsche.de/panorama/rolling-stones-in-kuba-boese-worte-1.3135704

 

Staatssekretär des Bundesumweltministeriums in Kuba

Von Friederike Schwarz

amerika21

https://amerika21.de/2016/08/158762/staatssekretaer-bmub-kuba

 

Gesundheit in Kuba … Bezugspunkt für Philippinen

Eine Delegation des Gesundheitsministeriums der Philippinen, hatte die Gelegenheit mit einer Gruppe von Fachleuten des Krankenhauses Hermanos Ameijeiras in Havanna zu sprechen

Autor: Lauren Céspedes Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-25/gesundheit-in-kuba-bezugspunkt-fur-philippinen

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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SPD Berlin: Keine Zustimmung zum Handelsabkommen CETA in der vorliegenden Fassung

SPD-Landesverband Berlin hat in seiner Landesvorstandssitzung wie folgt zum Thema CETA positioniert:.

ttip berlin 17.9.

 

Keine Zustimmung zum Handelsabkommen CETA in der vorliegenden Fassung

 

 

  1. Die Berliner Delegierten zum Parteikonvent der SPD werden aufgefordert, sich gegen die Annahme des Handelsabkommens CETA auszusprechen und für eine Ablehnung des Abkommens durch den Deutschen Bundestag zu stimmen.
  2. Die SPD- Bundestagsageordneten, insbesondere die  Berliner Bundestagsabgeordneten, und die Europaabgeordneten werden aufgefordert, dem Handelsabkommen CETA in der zur Abstimmung stehenden Fassung nicht zuzustimmen.
  3. Die Berliner SPD ruft zur Teilnahme an der bundesweiten Großdemonstration „Stopp CETA und TTIP“ am 17. September 2016, um 12.00 Uhr am Alexanderplatz in Berlin auf.

 

Begründung:

In den verschiedensten Parteigliederungen der SPD, in anderen Parteien und Verbänden sind in den vergangenen zwei Jahren nach intensiven Diskussionen die Entwürfe für die Abkommen CETA, TTIP und TISA abgelehnt worden, weil sie keine Grundlage für eine neue und faire Handelspolitik bieten. Vielmehr stehen weiterhin im Zentrum die Investor-Staat-Schiedsverfahren und die Gefährdung von Umwelt- und Verbraucher- sowie Abreitnehmerschutzstandards. Daher muss die Gelegenheit zur Abstimmung über das CETA-Abkommen vom Deutschen Bundestag zu dessen Ablehnung in der vorliegenden Fassung genutzt werden.  Bei einer möglichen Neuaufnahme der Verhandlungen müssen Transparenz für die Parlamente wie auch die Bürger und die Sicherung und der weitere Ausbau von Standards zum Schutz der Umwelt, der Verbraucher und der Arbeitnehmer gewährleistet werden.

Mobi-Tour TTIP & CETA stoppen!

ttip berlin 17.9.

Die nächsten Stationen:


10.09.16        Cottbus: ab 9 Uhr am Sprembergerstr.44

                        Falkensee: ab 14 Uhr Stadtfest


12.09.16          Frankfurt (Oder):
ab Uhr 9 Uhr Lenné Passagen am Brunnenplatz

                        Eberswalde:  ab 15 Uhr Marktplatz (Friedrich Ebert Straße)

Kulturrat: CETA + Kultur: Verraten und verkauft


Tag gegen TTIP_Postkarte_web_01
Wo ist die sonst immer beschworene Wettbewerbsgerechtigkeit?

 

Der CETA-Vertragsentwurf, das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und Europa, hat in vielen Bereichen Kritik ausgelöst. Er setzt öffentliche und gemeinnützige Dienstleistungen und Daseinsvorsorge, kulturelle Vielfalt und Bildungsangebote unter Druck. Es werden die falschen Lehren aus der Finanzkrise gezogen, transnationale Konzerne gestärkt und kleine und mittelständische Unternehmen geschwächt. CETA grenzt die Länder des Südens aus, statt zur Lösung globaler Probleme wie Hunger, Klimawandel und Verteilungsungerechtigkeit beizutragen. Alle diese Gründe sind Anlass genug, um am 17. September in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart auch gegen CETA zu demonstrieren.

 

Der Kulturbereich hat zusätzlich noch einen weiteren gewichtigen Grund CETA abzulehnen, da die europäische Kultur im Vertrag schlechter gestellt wird als die kanadische.

 

So unterwirft die EU die Kultur grundsätzlich dem CETA-Abkommen und nimmt nur die audiovisuellen Dienstleistungen mit Blick auf den Marktzugang und die Inländerbehandlung aus. Vom Investitionskapitel sind audiovisuelle Dienstleistungen nicht ausgenommen. Demgegenüber nimmt Kanada die gesamte Kulturwirtschaft von den Regelungen zum Marktzugang und zur Inländerbehandlung aus. Kanada hat im CETA-Vertrag mehr Schutzräume für die ihre Kulturwirtschaft hinein verhandelt, als die EU-Kommission für die europäische Kulturwirtschaft. Bei den Liberalisierungsverpflichtungen geht Kanada sogar noch weiter und stellt seine gesamte nationale Kulturpolitik unter Schutz. (Siehe Synopse!)

 

Die Schutzbehauptung des federführenden Bundeswirtschaftsministeriums, dass bereits seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts durch das GATS, das allgemeine Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen der Welthandelsorganisation, die Kulturwirtschaft vollständig liberalisiert sei und deshalb in CETA nicht vollumfänglich geschützt werden könnte, ist schlicht falsch.

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Eigentlich dürften selbst die größten Befürworter von CETA es nicht gutheißen, dass Europa in diesem Vertrag die europäische Kulturwirtschaft weniger schützt als Kanada die kanadische. Wo ist hier die sonst immer beschworene Wettbewerbsgerechtigkeit? Trotzdem haben unsere Bundesregierung und die EU-Kommission es zugelassen, dass die ungleiche Schutzhöhe zwischen der europäischen und kanadischen Kulturwirtschaft entstanden ist. Noch schlimmer ist, dass die für die europäische Kultur negativen Regelungen aus dem CETA-Vertrag nun auch Eingang in TTIP, das Freihandelsabkommen mit den USA, finden könnten. Der Kulturbereich fühlt sich immer mehr verraten und verkauft. Auch deshalb demonstrieren wir am 17. September in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart gegen TTIP und CETA.“

 

netzwerk cuba nachrichten vom 25.8.2016

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

wie fast immer gibt es zur Wochenmitte einen neuen Brief.

Auf dem Weg zur ökologischen Landwirtschaft

In Las Tunas arbeitet man daran, die Praktiken zu verallgemeinern, die eine landwirtschaftliche Entwicklung in Harmonie mit der Natur garantieren

Autor: Leydis Maria Labrador Herrera | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-24/auf-dem-weg-zur-okologischen-landwirtschaft

 

Präsident Costa Ricas dringt auf Gesetzesänderung in Bezug auf illegale kubanische Einwanderer

Zu der Petition kam es während seiner Gespräche mit dem US-Präsidenten Barack Obama

Autor: TELESUR | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-24/prasident-costa-ricas-dringt-auf-gesetzesanderung-in-bezug-auf-illegale-kubanische-einwanderer

 

Tourismus in Kuba boomt weiter

Das Nationale Büro für Statistik und Information gab bekannt, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 2 Millionen 147 919 Besucher nach Kuba kamen

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/tourism/2016-08-24/tourismus-in-kuba-boomt-weiter

 

Eine Bilanz der Beziehungen zwischen Kuba und den USA

Was ist in einem Jahr nach der Wiedereröffnung der Botschaften in Washington und Havanna geschehen ?

Von Rosa Miriam Elizalde

Übersetzung: Klaus E. Lehmann

amerika21

https://amerika21.de/analyse/157088/bilanz-kuba-usa

 

Bekenntnis zum Sozialismus

Bei der Feier sagte die Generalsekretärin des Frauenverbandes Teresa Amarelle Boué, dass man vom FMC nur Treue zum Sozialismus und zu den Führern der Revolution erwarten könne

Autor: Germán Veloz Placencia | german@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-24/bekenntnis-zum-sozialismus

 

Frauen in Kuba

Anlässlich des 56. Jahrestags der Gründung der FMC sprach Granma mit der Generalsekretärin des Verbands Teresa Amarelle Boué über die Leistungen und zukünftigen Herausforderungen dieser Organisation

Autor: Jesús Jank Curbelo | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-23/frauen-in-kuba

 

Irans Außenminister auf Lateinamerika-Rundreise

Von Michael Wögerer

amerika21

https://amerika21.de/2016/08/158593/irans-aussenminister-kuba

 

Raúl empfing iranischen Außenminister

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfing am Montag den Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Islamischen Republik Iran, Mohammad Javad Zarif

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-23/raul-empfing-iranischen-aussenminister

 

Glückwunschschreiben Raúls zum 55. Jahrestag der UNEAC

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats sandte der UNEAC ein Glückwunschschreiben

Autor: Raúl Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2016-08-23/gluckwunschschreiben-rauls-zum-55-jahrestag-der-uneac

 

Kubas gelebte Solidarität: Ein Beispiel für Fairness & Respekt zwischen den Völkern

RUNDREISE 19.09. – 06.10.2016
mit Dr. med. Graciliano Diáz Bartólo, Kuba

Das kubanische Programm internationaler Solidarität ist beispielhaft in der medizinischen Grund-versorgung, bei Katastrophen und Epidemien und wird regelmäßig von WHO, UNO & UNESCO gelobt.
Dr. Diáz Bartólo berichtet vom beispielhaften Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Afrika.

Programm, Veranstaltungstermine und Orte:  DIN_lang_Flyer_Kubas_interantionalismus_final_

 

WHO: Kubaner können stolz auf ihre Ärzte in Bolivien sein

Der Vertreter Boliviens in der Weltgesundheitsorganisation lobte das kubanische Programm der Familienärzte und –krankenschwestern als Modell für die Grundversorgung

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-22/who-kubaner-konnen-stolze-auf-ihre-arzte-in-bolivien-sein

 

Dino Matrosse: Kuba hat Parteitag der MPLA in Angola Prestige verliehen

Dino Matrosse drückte gegenüber der Kommunistischen Partei Kubas PCC erneut seine Dankbarkeit aus, eine so hochrangige Delagation gesandt zu haben, die den 7. Parteitag geehrt und ihm Glanz verliehen habe

Autor: Osvaldo Cardosa Samón | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-22/dino-matrosse-kuba-hat-parteitag-der-mpla-in-angola-prestige-verliehen

 

Wälder bedecken 30,6 % des Landes

Die Provinz Pinar del Rio ist mit 47,0 % Oberflächendeckung durch Wald die mit der umfangreichsten Wiederaufforstung

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-19/walder-bedecken-306-des-landes

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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die ncn Redaktion

CETA-Lobbyist Gabriel will TTIP durch die Hintertür erzwingen

Gemeinsame PM GiB Berliner Wassertisch

ttip berlin 17.9.

 

Zwei Wochen vor den bundesweiten Protesten am 17.9. macht  Parteichef Gabriel mit der Behauptung, TTIP sei faktisch gescheitert Schlagzeilen.

Ein allzu durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Parteichef Gabriel und die Spitze der SPD wollen offenbar das verheerende Freihandelsabkommen CETA auf Biegen und Brechen durchsetzen: am Sonntag, 4.September beschloss das elfköpfige Parteipräsidium einstimmig einen Leitantrag an den sog.

Parteikonvent, der „vorläufigen Anwendung“ des Abkommens zuzustimmen, am 5. September stimmte dem auch der 35-köpfige Parteivorstand bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme zu.

 

Es ist auch der SPD-Führung nicht verborgen geblieben, dass nicht nur in Deutschland, sondern auf beiden Seiten des Atlantiks die Ablehnung der Abkommen CETA und TTIP zu breiten Bewegungen in den Bevölkerungen der EU, Kanadas und der USA angeschwollen ist. Mit dem Trick der „vorläufigen Anwendung“ von CETA will Gabriel das unterlaufen und die berechtigten Proteste einfach übergehen.

 

Aber auch in der SPD selbst weiß man längst, wie schädlich CETA für Demokratie und Rechtsstaat, für Daseinsvorsorge, Arbeitnehmerrechte,

Sozial- und Umweltstandards ist. Die Parteispitze traut sich offenbar nicht, die Entscheidung über dessen  vorläufige Anwendung, die bundesweit Empörung hervorruft, einem ordentlichen Parteitag der SPD vorzulegen.

Sie weicht auf einen nicht-öffentlichen Konvent am 19. September in Wolfsburg aus, der nicht einmal partei-intern für SPD-Mitglieder zugänglich ist.

 

„Die nicht öffentlichen Konvente der SPD sind in einer Demokratie in sich schon ein Skandal“, sagt Ulrike Kölver, Sprecherin des Berliner Wassertisches, „während 2011 bei der Einführung dieser Geheimveranstaltungen der SPD die Rede davon war, hier würden partei- interne Angelegenheiten verhandelt, hat die Parteiführung  sie für alle wichtigen, keineswegs partei-internen Entscheidungen (z.B.

Vorratsdatenspeicherung) missbraucht. Dass jetzt die SPD- Entscheidung über CETA wie eine partei-interne Angelegenheit erscheinen soll, überbietet alles bisher Dargebotene, zumal trotz Nicht-Öffentlichkeit längst bekannt ist, welchen Druck die Parteispitze auf die Konventsdelegierten ausübt.“

 

 

Gerlinde Schermer, Ökonomin und ehemalige SPD-Abgeordnete, kommentiert:

„Das Abkommen CETA hat eine solche negative Tragweite für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, öffentliche Daseinsvorsorge (z.B. auch Wasserversorgung), alle sozialen und ökologischen Standards, dass die SPD-Konventsdelegierten besser daran täten, sich nicht dem Druck des Parteivorstandes zu fügen, sondern auf den wachsenden Protest aus ihrer Partei selbst und aus der Bevölkerung zu hören.  Sie sollten Öffentlichkeit des Konvents fordern und Vertagung der SPD-Entscheidung auf einen ordentlichen, öffentlichen, Parteitag.“

 

 

 

GiB-Demokratie-Expertin Ulrike von Wiesenau erklärt in einer

Stellungnahme: „Sigmar Gabriels Strategie, das TTIP-Abkommen mit den USA für „de facto gescheitert“ zu erklären, dabei aber gleichzeitig das CETA-Abkommen mit Kanada umso massiver durchzudrücken, ist ein weiterer Versuch, die Öffentlichkeit über elementare Sachverhalte zu täuschen und TTIP durch die Hintertür zu erzwingen. Denn mit CETA sind bereits alle Ziele auch von TTIP erreicht: jeder Investor kann sich mit einem Ableger in Kanada dieses Abkommen international zunutze machen. Mit der vorläufigen Anwendung von CETA würden demokratisch nicht legitimierte Gremien und Schiedsgerichte bald an den nationalen Parlamenten vorbei Fakten schaffen und eine Paralleljustiz für die Interessen  transnational agierender Investoren implementieren. Wir fordern die Bunderegierung auf, die vorläufige Anwendung von CETA abzulehnen und TTIP, CETA und TISA für gescheitert zu erklären.“

Aktualisierter Aktionskalender für Leonard Peltier

postkolonial lumumba

6.9.2016

Radiobeitrag bei Radio Corax zu Peltier  19:00Uhr
10.9.2016

Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand – Lesung & Vortrag mit M. Koch, Kunstverein Offenbach, Alicestr. 11   18:00
12.9.2016

Leonard Peltier wird 72 Jahre alt. Anrufe, Emails ans Weiße Haus, Briefe an ihn (siehe www.leonardpeltier.de), außerdem in Mailand (Milano) von 18:00 – 20:00 vorm US-Generalkonsulat Mahnwache & Kundgebung
17.9.2016

TTIP-Demo Frankfurt (12Uhr) und ab 18:00 Uhr Mahnwache vorm US- Generalkonsulat  (u.a. zu Peltiers 72. Geburtstag)
18.9.2016

Halle/Saale  Musikmarathon u. a. für Leonard Peltier (Johanneskirche  14:00 – 18:00 Uhr)
24.9.2016

Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand – Lesung & Vortrag mit M. Koch, Buchladen geschichtenreich, Seligenstadt 19:30  (mit Mitch Walking Elk)
29.9.2016

Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand – Lesung & Vortrag mit M. Koch, Kulturhalle Schanz, Mühlheim/Main   19:00 7.- 9.10.2016  Symposium mit Gästen aus den USA/Canada  „Free Leonard Peltier“, Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg, Sofienstr. 12 Programm ab 6.9.2016 online)
17.10. 2016  Mahnwache Frankfurt am Main, US-Gen.konsulat Giessener Str. 30  18-19 Uhr

23.10.2016 Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand – Lesung & Vortrag mit M. Koch, Club Voltair, Frankfurt a. M.

25.10.2016

Berlin – Lunte 20:00 Uhr, Film – und Info-Abend Indigene in den USA und der lange Kampf um Freiheit für Leonard Peltier – Vortrag von Karl-Heinz Prestel (Unterstützung nordamerikanischer Indianer e.V.) über Geschichte und aktuelle Sitaution der nordamerikanischen Ureinwohner*innen – Film-Interview mit Leonard Peltier: „I Am The Indian Voice“ (2016, deutsche Synchronfassung, 25 Minuten) – Informationen zur Kundgebung am 29. Oktober vor der US Botschaft in Berlin: „Free Leonard Peltier – Free Them ALL!“ Statteilladen Lunte – Weisestr. 53, 12049 Berlin-Neukölln (U8-Boddinstr.) — FREE MUMIA – Free Them All!
29.10.2016

Berlin  Kundgebung vorm US-Generalkonsulat

 

Tokata – LPSG RheinMain e. V./Germany

Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte & Leonard Peltier SupportGroup

 ( LPDOC Chapter #923147)

c/o Dr. Michael Koch/Claudia Weigmann-Koch

Aschaffenburger Str. 135

D – 63500 Seligenstadt/Germany

www.leonardpeltier.de

NaturFreunde: Wo bleibt die klare Position der SPD zu CETA?

ttip wegkicken 

Berlin, 5. September 2016 – Zum aktuellen CETA-Beschluss des SPD-Präsidiums erklären Eckart Kuhlwein und Michael Müller, Bundesvorstandsmitglieder der NaturFreunde Deutschlands:          

 

In den Auseinandersetzungen um die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA wackelte die SPD-Führung von Anfang an. Es fehlt eine klare Position, die für eine glaubwürdige Politik unbedingt notwendig ist. Dabei hat es die SPD in der Hand, dem Neoliberalismus mit einem klaren Nein ein eindeutiges Stoppschild zu setzen.

 

Allerdings weiß man nicht so recht, woran man bei der SPD in dieser Angelegenheit ist. Auf der einen Seite wird auf den starken Druck der Basis und gesellschaftlicher Gruppen reagiert. Auf der anderen Seite entsteht immer wieder der Eindruck, dass zumindest die Regierungsvertreter der SPD die Abkommen wollen.

 

Natürlich braucht die Globalisierung Regeln. Aber diese Regeln dürfen nicht einer Ideologie folgen, die im Jahr 2008 in die tiefste Krise der Nachkriegszeit geführt hat. Warum haben die deutsche Regierung und die EU-Kommission nicht die Leitidee der Nachhaltigkeit zur Grundlage gemacht? Die Theorie der nachhaltigen Ökonomie ist weit vorangeschritten, aber sie wird von der Politik weitgehend ignoriert. Tatsächlich ist diese immer noch gefangen in einem alten Denken. Notwendig ist heute die sozial-ökologische Transformation.

 

Ernst genommen bedeuten die Vorschläge der SPD-Führung weitere jahrelange Verhandlungen. Soll das tatsächlich der Ausweg sein oder regiert etwa die Hoffnung, dass der gesellschaftliche Widerstand geringer wird? Die NaturFreunde Deutschlands gehen davon aus, dass das SPD-Präsidium es ernst meint. Aber auch das ist keine klare Position. Gerade nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern wäre es wichtig, dass die SPD wieder eine klare Politik macht: Nein zu den Abkommen, die uns abhängig machen von der Marktideologie.