Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 9. September 2016

netzwerk cuba nachrichten vom 25.8.2016

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

wie fast immer gibt es zur Wochenmitte einen neuen Brief.

Auf dem Weg zur ökologischen Landwirtschaft

In Las Tunas arbeitet man daran, die Praktiken zu verallgemeinern, die eine landwirtschaftliche Entwicklung in Harmonie mit der Natur garantieren

Autor: Leydis Maria Labrador Herrera | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-24/auf-dem-weg-zur-okologischen-landwirtschaft

 

Präsident Costa Ricas dringt auf Gesetzesänderung in Bezug auf illegale kubanische Einwanderer

Zu der Petition kam es während seiner Gespräche mit dem US-Präsidenten Barack Obama

Autor: TELESUR | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-24/prasident-costa-ricas-dringt-auf-gesetzesanderung-in-bezug-auf-illegale-kubanische-einwanderer

 

Tourismus in Kuba boomt weiter

Das Nationale Büro für Statistik und Information gab bekannt, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres 2 Millionen 147 919 Besucher nach Kuba kamen

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/tourism/2016-08-24/tourismus-in-kuba-boomt-weiter

 

Eine Bilanz der Beziehungen zwischen Kuba und den USA

Was ist in einem Jahr nach der Wiedereröffnung der Botschaften in Washington und Havanna geschehen ?

Von Rosa Miriam Elizalde

Übersetzung: Klaus E. Lehmann

amerika21

https://amerika21.de/analyse/157088/bilanz-kuba-usa

 

Bekenntnis zum Sozialismus

Bei der Feier sagte die Generalsekretärin des Frauenverbandes Teresa Amarelle Boué, dass man vom FMC nur Treue zum Sozialismus und zu den Führern der Revolution erwarten könne

Autor: Germán Veloz Placencia | german@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-24/bekenntnis-zum-sozialismus

 

Frauen in Kuba

Anlässlich des 56. Jahrestags der Gründung der FMC sprach Granma mit der Generalsekretärin des Verbands Teresa Amarelle Boué über die Leistungen und zukünftigen Herausforderungen dieser Organisation

Autor: Jesús Jank Curbelo | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-23/frauen-in-kuba

 

Irans Außenminister auf Lateinamerika-Rundreise

Von Michael Wögerer

amerika21

https://amerika21.de/2016/08/158593/irans-aussenminister-kuba

 

Raúl empfing iranischen Außenminister

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfing am Montag den Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Islamischen Republik Iran, Mohammad Javad Zarif

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-23/raul-empfing-iranischen-aussenminister

 

Glückwunschschreiben Raúls zum 55. Jahrestag der UNEAC

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats sandte der UNEAC ein Glückwunschschreiben

Autor: Raúl Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2016-08-23/gluckwunschschreiben-rauls-zum-55-jahrestag-der-uneac

 

Kubas gelebte Solidarität: Ein Beispiel für Fairness & Respekt zwischen den Völkern

RUNDREISE 19.09. – 06.10.2016
mit Dr. med. Graciliano Diáz Bartólo, Kuba

Das kubanische Programm internationaler Solidarität ist beispielhaft in der medizinischen Grund-versorgung, bei Katastrophen und Epidemien und wird regelmäßig von WHO, UNO & UNESCO gelobt.
Dr. Diáz Bartólo berichtet vom beispielhaften Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Afrika.

Programm, Veranstaltungstermine und Orte:  DIN_lang_Flyer_Kubas_interantionalismus_final_

 

WHO: Kubaner können stolz auf ihre Ärzte in Bolivien sein

Der Vertreter Boliviens in der Weltgesundheitsorganisation lobte das kubanische Programm der Familienärzte und –krankenschwestern als Modell für die Grundversorgung

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-22/who-kubaner-konnen-stolze-auf-ihre-arzte-in-bolivien-sein

 

Dino Matrosse: Kuba hat Parteitag der MPLA in Angola Prestige verliehen

Dino Matrosse drückte gegenüber der Kommunistischen Partei Kubas PCC erneut seine Dankbarkeit aus, eine so hochrangige Delagation gesandt zu haben, die den 7. Parteitag geehrt und ihm Glanz verliehen habe

Autor: Osvaldo Cardosa Samón | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-08-22/dino-matrosse-kuba-hat-parteitag-der-mpla-in-angola-prestige-verliehen

 

Wälder bedecken 30,6 % des Landes

Die Provinz Pinar del Rio ist mit 47,0 % Oberflächendeckung durch Wald die mit der umfangreichsten Wiederaufforstung

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-08-19/walder-bedecken-306-des-landes

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

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CETA-Lobbyist Gabriel will TTIP durch die Hintertür erzwingen

Gemeinsame PM GiB Berliner Wassertisch

ttip berlin 17.9.

 

Zwei Wochen vor den bundesweiten Protesten am 17.9. macht  Parteichef Gabriel mit der Behauptung, TTIP sei faktisch gescheitert Schlagzeilen.

Ein allzu durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Parteichef Gabriel und die Spitze der SPD wollen offenbar das verheerende Freihandelsabkommen CETA auf Biegen und Brechen durchsetzen: am Sonntag, 4.September beschloss das elfköpfige Parteipräsidium einstimmig einen Leitantrag an den sog.

Parteikonvent, der „vorläufigen Anwendung“ des Abkommens zuzustimmen, am 5. September stimmte dem auch der 35-köpfige Parteivorstand bei drei Enthaltungen und einer Gegenstimme zu.

 

Es ist auch der SPD-Führung nicht verborgen geblieben, dass nicht nur in Deutschland, sondern auf beiden Seiten des Atlantiks die Ablehnung der Abkommen CETA und TTIP zu breiten Bewegungen in den Bevölkerungen der EU, Kanadas und der USA angeschwollen ist. Mit dem Trick der „vorläufigen Anwendung“ von CETA will Gabriel das unterlaufen und die berechtigten Proteste einfach übergehen.

 

Aber auch in der SPD selbst weiß man längst, wie schädlich CETA für Demokratie und Rechtsstaat, für Daseinsvorsorge, Arbeitnehmerrechte,

Sozial- und Umweltstandards ist. Die Parteispitze traut sich offenbar nicht, die Entscheidung über dessen  vorläufige Anwendung, die bundesweit Empörung hervorruft, einem ordentlichen Parteitag der SPD vorzulegen.

Sie weicht auf einen nicht-öffentlichen Konvent am 19. September in Wolfsburg aus, der nicht einmal partei-intern für SPD-Mitglieder zugänglich ist.

 

„Die nicht öffentlichen Konvente der SPD sind in einer Demokratie in sich schon ein Skandal“, sagt Ulrike Kölver, Sprecherin des Berliner Wassertisches, „während 2011 bei der Einführung dieser Geheimveranstaltungen der SPD die Rede davon war, hier würden partei- interne Angelegenheiten verhandelt, hat die Parteiführung  sie für alle wichtigen, keineswegs partei-internen Entscheidungen (z.B.

Vorratsdatenspeicherung) missbraucht. Dass jetzt die SPD- Entscheidung über CETA wie eine partei-interne Angelegenheit erscheinen soll, überbietet alles bisher Dargebotene, zumal trotz Nicht-Öffentlichkeit längst bekannt ist, welchen Druck die Parteispitze auf die Konventsdelegierten ausübt.“

 

 

Gerlinde Schermer, Ökonomin und ehemalige SPD-Abgeordnete, kommentiert:

„Das Abkommen CETA hat eine solche negative Tragweite für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, öffentliche Daseinsvorsorge (z.B. auch Wasserversorgung), alle sozialen und ökologischen Standards, dass die SPD-Konventsdelegierten besser daran täten, sich nicht dem Druck des Parteivorstandes zu fügen, sondern auf den wachsenden Protest aus ihrer Partei selbst und aus der Bevölkerung zu hören.  Sie sollten Öffentlichkeit des Konvents fordern und Vertagung der SPD-Entscheidung auf einen ordentlichen, öffentlichen, Parteitag.“

 

 

 

GiB-Demokratie-Expertin Ulrike von Wiesenau erklärt in einer

Stellungnahme: „Sigmar Gabriels Strategie, das TTIP-Abkommen mit den USA für „de facto gescheitert“ zu erklären, dabei aber gleichzeitig das CETA-Abkommen mit Kanada umso massiver durchzudrücken, ist ein weiterer Versuch, die Öffentlichkeit über elementare Sachverhalte zu täuschen und TTIP durch die Hintertür zu erzwingen. Denn mit CETA sind bereits alle Ziele auch von TTIP erreicht: jeder Investor kann sich mit einem Ableger in Kanada dieses Abkommen international zunutze machen. Mit der vorläufigen Anwendung von CETA würden demokratisch nicht legitimierte Gremien und Schiedsgerichte bald an den nationalen Parlamenten vorbei Fakten schaffen und eine Paralleljustiz für die Interessen  transnational agierender Investoren implementieren. Wir fordern die Bunderegierung auf, die vorläufige Anwendung von CETA abzulehnen und TTIP, CETA und TISA für gescheitert zu erklären.“

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