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Archiv für Januar, 2018

Schattenfinanzindex 2018 zeigt: Deutschland weiter vorn unter weltweiten Schattenfinanzzentren

Pressemeldung Netzwerk Steuergerechtigkeit und Tax Justice Network

 tax justice network

 

SPERRFRIST: Veröffentlichungen über Index und Report sind mit einem strikten Embargo bis 30.01.2018, 18:00 Uhr versehen!

Berlin, 29. Januar 2018 Morgen veröffentlichen das Tax Justice Network und das Netzwerk Steuergerechtigkeit zum fünften Mal den Schattenfinanzindex mit dem Ranking der schädlichsten Zentren der globalen Geheimhaltungs- und Steuervermeidungsindustrie. Die Hauptbotschaft lautet: Die politischen Schritte für mehr Finanztransparenz können mit der Ausweitung der Schattenfinanzplätze kaum Schritt halten und lassen die Interessen des globalen Süden unberücksichtigt.

Die Top 10 der weltweiten Schattenfinanzzentren
1 Schweiz
2 USA
3 Kaiman-Inseln
4 Hong Kong
5 Singapur
6 Luxemburg
7 Deutschland
8 Taiwan
9 Vereinte Arabische Emirate (Dubai)
10 Guernsey

Deutschland verschlechtert sich auf Platz 7

Deutschland hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre wegen vergleichsweise zögerlicher Verbesserungen auf Platz 7  verschlechtert. Markus Meinzer, Projektleiter des Schattenfinanzindex beim Tax Justice Network dazu: “Deutschland ist weiterhin eine Geheimnisoase für ausländisches Vermögen. Schäubles 10-Punkte Plan als Reaktion auf die Panama Papers war völlig unzureichend. Gleichzeitig bremst Deutschland bei Verschärfungen auf EU-Ebenen und hat beschlossene Änderungen nur unvollständig umgesetzt. Wir brauchen endlich eine effektive und konsequente Untersuchung und Verfolgung von Steuervermeidung und Geldwäsche und einen öffentlichen Zugang zum Transparenzregister.“

EU trotz Reformen immer noch wichtiger Anziehungspunkt für illegitime Finanzströme

Die EU hat in den letzten Jahren mehrere Reformvorhaben gegen Steuervermeidung und Geldwäsche auf den Weg gebracht und reklamiert für sich eine Vorreiterrolle. Trotzdem sind mehrere EU-Mitgliedsstaaten und von ihnen abhängige Gebiete im Index weiterhin vorne dabei. Die Niederlande haben sich sogar um 26 Plätze auf den 14. Platz verschlechtert. Dazu Karl-Martin Hentschel, Vertreter von Attac im Netzwerk Steuergerechtigkeit: „„Europa muss endlich handlungsfähig werden und noch entschiedener gegen die eigenen Schattenfinanzplätze vorgehen. Der FSI zeigt, wie eine unpolitische schwarze Liste aussehen würde – mit einem mickrigen Marktanteil von zusammen nur 0,16% finden sich die neun von der EU gelisteten Länder im Ranking weit unten. Mit öffentlicher länderbezogener Berichterstattung für Konzerne und strengen Regeln für die Gehilfen der Steuervermeidung – die sogenannten Intermediäre – kann die EU ihrer Vorreiterrolle wieder gerecht werden. Deutschland sollte dafür seine Blockadehaltung zu Reformen in der EU aufgeben und sich für ein einheitlichen Steuersystem (GKKB-Richtlinie) ohne neue Schlupflöcher und mit angemessenen Mindeststeuersätzen einsetzen.“

Schweiz weiterhin auf Platz eins, USA auf dem Weg zum größten Schattenfinanzplatz

Mit starker Geheimhaltung bleibt die Schweiz unangefochtener Spitzenreiter. Die USA steigert ihren Anteil am globalen Geschäft mit ausländischen Bankkunden um 3% auf 22,3% und rückt auf Platz 2 auf. Beide Länder wehren sich auf ihre Weise dagegen Konteninformationen von Ausländern mit deren Herkunftsstaaten zu teilen und schützen damit Kriminelle und korrupte Eliten. Christoph Trautvetter dazu: „Die Schweiz ist im UN-Menschenrechtsrat scharf kritisiert worden, weil sie mit ihrer Geheimhaltung weltweit zu Menschenrechtsverletzungen beiträgt. Die Einführung des automatischen Informationsaustausches zu verzögern und zu beschränken ist deswegen ein Skandal. Noch problematischer die USA – Sie waren zwar das erste Land, das für sich und seine Bürger den automatischen Informationsaustausch beansprucht hat, liefern aber im Gegenzug nur sehr wenige Informationen. Genauso üben sie zwar weltweit Druck auf Schattenfinanzplätze aus und verfolgen spektakuläre Einzelfälle von Geldwäsche, tun aber zu wenig gegen inner-amerikanische Geheimnisoasen wie Delaware, Wyoming oder Nevada. Hier zeigt sich das Prinzip „America First“ von seiner schlimmsten Seite.“

Interessen des globalen Südens bleiben unberücksichtigt

Länder des globalen Südens leiden schon jetzt am stärksten unter der Gewinnverschiebung multinationaler Konzerne – auch aus Deutschland – und illegitimen Finanzströmen in Richtung der internationalen Finanzmärkte. „Es ist besonders dramatisch, dass die meisten sog. Entwicklungsländer von den Fortschritten der letzten Jahre ausgeschlossen bleiben“, so Dr. Klaus Schilder, Referent für Entwicklungsfinanzierung bei MISEREOR dazu: „Deutschlands Blockade öffentlicher länderbezogener Berichterstattung und die teilweise vorgeschobenen Datenschutzbedenken führen dazu, dass die Finanzbehörden in den betroffenen Ländern weiterhin keinen Zugriff auf Informationen zur Gewinnverteilung der Konzerne und den Auslandskonten ihrer Bürger erhalten. Die korrupte Elite kann sich weiter hinter internationalen Briefkastenfirmen und undurchsichtigen Finanzmärkten verstecken.

SPERRFRIST: Ab 30. Januar 2018 (18Uhr) finden Sie folgende Informationen unter den darunter angegebenen Links:

netzwerk cuba nachrichten vom 20.01.2018

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenende viel neuer Lesestoff.

Der Wind weht für eine nachhaltige Entwicklung

Die Windkraft als effiziente nachhaltige Energiequelle zu nutzen, ist Teil der kubanischen Strategie zur Veränderung seiner Energiematrix

Autor: Leidys Maria Labrador Herrera | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-19/der-wind-weht-fur-eine-nachhaltige-entwicklung

 

Kandidaten mit Verdiensten und Engagement

Wie die Präsidentin des Nationalen Kandidaturausschusses Gisela Duarte Vázquez Granma gegenüber erklärte, wird jeder der Vorsitzenden der Kandidatenausschüsse des Kreises den Delegierten die Nominierungsvorschläge vorstellen

Autor: Yudy Castro Morales | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-19/kandidaten-mit-verdiensten-und-engagement

 

Koloniale Ruine nach Naturkatastrophe

Interview, das einen Überblick über die aktuelle Lage in Puerto Rico als Frei Assoziierter Staat der USA vier Monate nach dem Durchzug von Hurrikan María gibt

Autor: Jeiddy Martínez Armas | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-01-19/koloniale-ruine-nach-naturkatastrophe

 

Die kubanische Botschaft in Venezuela war im Visier einer Terrorzelle

„Sie wollten die kubanische Botschaft mit einer Bombe angreifen“, sagte vor kurzem Diosdado Cabello, erster Vizepräsident der PSUV, Bezug nehmend auf die geplanten Aktionen einer terroristischen Zelle, die in dieser Woche in der Bolivarischen Nation unschädlich gemacht wurde

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-01-19/die-kubanische-botschaft-in-venezuela-war-im-visier-einer-terrorzelle

 

Lateinamerika: Die sozialen Bewegungen in Zeiten der globalen präventiven Konterrevolution

Die argentinisch-kubanische Intellektuelle Isabel Rauber über die Herausforderungen für die sozialen Bewegungen und fortschrittlichen Regierungen Lateinamerikas

Von Isabel Rauber Übersetzung: Klaus E. Lehmann amerika21

https://amerika21.de/analyse/193717/lateinamerika-soziale-bewegungen

 

Cuba: Die USA und Trump als Nachbarn

Am 16.01.2018 wurde im Rosa-Luxemburg-Saal im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin über Cuba und seine Beziehung zu den USA diskutiert.

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/01/cuba-die-usa-und-trump-als-nachbarn/

 

Kuba auf spanischer Tourismusmesse als sicherstes Land geehrt

Die Delegeation der Insel wird von Tourismusminister Manuel Marrero angeführt

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-18/kuba-auf-spanischer-tourismusmesse-als-sicherstes-land-geehrt

 

Havanna zur Hauptstadt des Iberoamerikanischen Cocktails erklärt

Diese Auszeichnung wurde vom Präsidenten der spanischen und iberoamerikanischen Gastronomie Rafael Ansón und dem kubanischen Minister für Tourismus Manuel Marrero bekanntgegeben

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-19/havanna-zur-hauptstadt-des-iberoamerikanischen-cocktails-erklart

 

Amandla! Awethu!

Fotoimpressionen von der XXIII. Internationalen ­Rosa-Luxemburg-Konferenz 2018

Von Arnold Schölzel

https://www.jungewelt.de/artikel/325853.amandla-awethu.html

 

Solidarität kennt keine Grenzen

Internationale Stimmen am LLL-Wochenende in Berlin

Von MD

https://www.unsere-zeit.de/de/5003/internationale_politik/7541/Solidarit%C3%A4t-kennt-keine-Grenzen.htm

 

Eine ganze Welt in 48 Stunden schaffen

Kubanische Entwickler haben die Herausforderung angenommen, im größten Marathon der Welt für Videospiele unterhaltsame, kreative und experimentelle Produkte herzustellen

Autor: María Lucía Expósito, estudiante de P | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-18/eine-ganze-welt-in-48-stunden-schaffen

 

Action im siebten Semifinalspiel

Die „Holzfäller“ (Los Leñadores), das Team der Provinz Las Tunas, qualifizierten sich für das Finale der Baseball-Landesmeisterschaft, bei dem sie ab Samstag auf die „Rotfüchse“ von Granma treffen werden

Autor: Aliet Arzola Lima | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2018-01-18/action-im-siebten-semifinalspiel

 

Volle Stadien und angespannte Nerven

Es ist weit mehr als bloß ein Spiel: Das ganze Land bewegt sich im Rhythmus der Leidenschaften und die Seele hängt in der Schwebe bis zum letzten „Out“ im letzen Inning. Es durchdringt die Insel und schleicht sich wie ein heilsames Fieber in jedes Haus, ohne irgendeinen gleichgültig zu lassen angesichts dieser kubanischen, tellurischen, identitätsstiftenden Wucht. Es reicht, „Baseball“ zu sagen und alles ist gesagt

Autor: Alfonso Nacianceno | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2018-01-17/volle-stadien-und-angespannte-nerven

 

Randale im Sabina Park

Nur wenig mehr als ein Jahr nach Gründung des INDER am 23. Februar 1961stellte sich der kubanische Heimsport dem internationalen Vergleich bei den Spielen Zentralamerikas und der Karibik von Jamaika 1962

Autor: Alfonso Nacianceno | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-17/randale-im-sabina-park

 

Die Verpflichtung der Regierung gegenüber der Umwelt

Im Laufe des ganzen Jahres wurden Aktionen zum Erhalt, zum Schutz und zur Wiederherstellung von Naturräumen überprüft, die wegen ihrer ökonomischen Wichtigkeit, ihrer Bedeutung für die Umwelt und die Landschaft sowie für die Reduzierung der natürlichen und technologischen Risiken wertvoll sind

Autor: Germán Veloz Placencia | german@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-18/die-verpflichtung-der-regierung-gegenuber-der-umwelt

 

Ein kubanischer Kampf gegen den Marabu

Das in Cienfuegos wiedergewonnene Ackerland zeichnet sich durch die Vielfalt und Qualität der Nährstoffe aus

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-17/ein-kubanischer-kampf-gegen-den-marabu

 

Neues meteorologisches Zentrum mit hoher Verlässlichkeit in Betrieb

Die moderne Ausrüstung verarbeitet Bilder von Satelliten und meteorologischem Radar für die Prognosen

Autor: Ortelio González Martínez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-17/neues-meteorologisches-zentrum-mit-hoher-verlasslichkeit-in-betrieb

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Veranstaltungen des Netzwerk Cubas: http://www.netzwerk-cuba.de/events/

Links zu Terminkalendern: http://www.netzwerk-cuba.de/termine/

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netzwerk cuba nachrichten vom 17.01. 2018

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zur Wochenmitte wieder ein newsletter.

 

Kuba arbeitet an einer zeitgemäßen Anpassung seiner Migrationspolitik

Am vergangenen Wochenende waren fünf Jahre nach Inkrafttreten der Aktualisierung der kubanischen Migrationspolitik am 14. Januar 2013 vergangen

Autor: Iramsy Peraza Forte | internet@granma.cu

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-16/kuba-arbeitet-an-einer-zeitgemassen-anpassung-seiner-migrationspolitik

 

Schulung der neuen Volksvertretungen in vollem Gang

Die neuen Delegierten von 5 876 Wahlkreisen erhalten vor der Übernahme ihrer Funktionen alle notwendige Information für die Ausübung ihres Mandats

Autor: Tubal Páez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-16/schulung-der-neuen-volksvertretungen-in-vollem-gang

 

Regenfälle überstiegen 2017 den historischen Jahresdurchschnitt

Die günstige Situation der Regenfälle im Jahre 2017 setzte der Dürre ein Ende, die einen Großteil des kubanischen Archipels in den letzten Jahren betroffen hatte.

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-16/regenfalle-uberstiegen-2017-den-historischen-jahresdurchschnitt

 

Jazz pur

Bobby Carcasses, „Chucho“ Valdés, Steve Bensusan, unter anderen, werden an dieser Ausgabe des Internationalen Festivals Jazz Plaza 2018 teilnehmen

Autor: Ricardo Alonso Venereo | cultura@granma.cu

Autor: Michel Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2018-01-16/jazz-pur

 

Letzte Tage in Havanna
Ùltimos días en la Habana 

spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
 versión original castellano, subtítulos en alemán

Buch und Regie: Fernando Pérez

Fernando Pérez wurde bekannt durch seine Filme „Das Leben ein Pfeifen“ und „Suite Havanna“. Sein neuer Film ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und zugleich eine Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt und ihre Bewohner.

ab 25.1.2018 im Kino

http://kairosfilm.de/

 

Moderne Anlagen für den kubanischen Sport (+ Fotos)

Am Montag wurde im Latinoamericano-Stadion eine moderne Anlage für das Krafttraining eingeweiht, die von den Baseballteams verschiedener Kategorien in ihrer Ausbildung genutzt werden wird

Autor: Yosel E. Martínez Castellanos | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2018-01-16/moderne-anlagen-fur-den-kubanischen-sport-fotos

 

Schach-Landesmeisterschaften in Holguín und Havanna

Der kubanische Schachsport hat seine Saison mit den Landesmeisterschaften gestartet. Das Turnier der Damen begann am Samstag in der Stadt Holguín, wo es schon von 2007 bis 2013 zu Hause war. Die erste Phase der Meisterschaft der Männer beginnt heute in Havanna, erstmalig seit 1971 wieder in der kubanischen Hauptstadt

Autor: Jorge C. de la Paz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2018-01-15/schach-landesmeisterschaften-in-holguin-und-havanna

 

Der Pädagogenverband Kubas verleiht zwei Großen des Lehrberufs den Nationalpreis

José Ramón Fernández, Berater des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats, und Asela de los Santos Tamayo, Heldin der Arbeit, erhielten diese hohe Auszeichnung

Autor: Yeilén Delgado Calvo | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-16/der-padagogenverband-kubas-verleiht-zwei-grossen-des-lehrberufs-den-nationalpreis

 

Wissenschaft und Denken als Geschenk

Vielleicht glaubte jemand es sei eine Utopie, ein undurchführbares Projekt, auf der Struktur eines unterentwickelten Landes, das zudem noch den Behinderungen der Mächtigen ausgesetzt ist, eine Nation aufzubauen, die stolz auf wissenschaftliches und technisches Kapital ist.

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-15/wissenschaft-und-denken-als-geschenk

 

Wie das Erreichte verteidigen?

In Lateinamerika geht die Debatte über das Scheitern der linken Regierungen weiter

Von Günter Pohl

https://www.unsere-zeit.de/de/5002/hintergrund/7484/Wie-das-Erreichte-verteidigen.htm

 

Maduro: 2017 war ein Jahr wichtiger sozialer Fortschritte

Der Staatschef gab gestern seine jährliche Botschaft zur Lage der Nation ab

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-01-16/maduro-2017-war-ein-jahr-wichtiger-sozialer-fortschritte

 

Solidarität mit dem Bolivarischen Venezuela – Berliner Resolution verabschiedet

Per Akklamation verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am Samstag eine »Berliner Erklärung« in Solidarität mit der Bolivarischen Revolution in Venezuela:

https://www.jungewelt.de/artikel/325284.solidarit%C3%A4t-mit-dem-bolivarischen-venezuela-berliner-resolution-verabschiedet.html

 

Solidarität mit Venezuela

Hochrangige Delegation gibt auf Rosa-Luxemburg-Konferenz Einblicke in die Kämpfe der Bolivarischen Republik

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/325274.solidarit%C3%A4t-mit-venezuela.html

 

Modelle der Solidarität

Künstler, Wissenschaftler, Politiker, politische Initiativen: Das Programm der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz war so gedrängt voll wie selten zuvor – und fand viele Zuhörer

Von Arnold Schölzel

https://www.jungewelt.de/artikel/325256.modelle-der-solidarit%C3%A4t.html

 

CUBA LIBRE 1-18

Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

Zum 50. Todestag des Che

http://www.fgbrdkuba.de/cl/cl-2018-1.php

 

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Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Familienleben für Alle! Keine Aussetzung des Familiennachzugs!

Pressemitteilung 22.01.2018

 

22.01.18 Flüchtlinge protestieren vor dem Bundestag.jpg
Wir, eine Gruppe von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz, haben heute vor dem Bundestag gegen die Pläne der zukünftigen Groko protestiert. Die CDU/CSU will unseren Familiennachzug weiter aussetzen und nur in Härtefällen 1000 Menschen pro Monat einreisen lassen. Die SPD stellt sich nicht dagegen, weil sie regieren möchte.

 

Wir haben uns auf die jetzige Gesetzeslage verlassen. Es steht in allen Briefen, mit denen uns die Bescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zugeschickt wurden, dass wir ab dem 16. März 2018 einen Anspruch auf Familiennachzug haben.
Als wir nach Deutschland kamen, waren wir im Glauben, wir könnten bald unsere Familien nachholen und zusammen in Sicherheit leben. Denn so stand es im Gesetz. Dann hieß es plötzlich, nein, ihr könnt eure Familie erst in zwei Jahren nachholen. Wir fühlten uns zum ersten Mal betrogen. Wir wollen nicht, dass uns das jetzt ein zweites Mal passiert.

„Das geht überhaupt nicht mehr. Insbesondere hier in einem freiheitlichen menschlichen toleranten Rechtsstaat“ sagen Almousa Fteim und Moumal Malas, zwei der Betroffenen und erklären:

„Wir werden weiter protestieren bis die Mehrheit der Abgeordneten des Bundestages uns klar garantieren, dass wir unsere Familien ab dem 16. März 2018 ohne Einschränkungen nachholen können, so wie es uns in unseren Bescheiden versprochen wurde.“

 

Auch die Abgeordneten des Parlaments sind dem Grundgesetz verpflichtet, wo in Artikel 6 der besondere Schutz von Ehe und Familie als Grundrecht festgeschrieben ist. Auch sie müssen sich an das Grundgesetz halten.

Unsere Kinder brauchen ihre Eltern und wir brauchen unsere Kinder und unsere Ehepartner/innen. Viele von uns sind schon seit mehreren Jahren von ihnen getrennt.„Können sich die Abgeordneten des Bundestags  vorstellen, wie es ihnen an unserer Stelle gehen würde?“ fragt Makkieh Alshami.

Wir apellieren an die Abgeordneten der CDU, CSU, SPD, FDP, GRÜNEN und die Linke: Lassen Sie uns in Ihre Gesellschaft integrieren und unser Leben wiederaufbauen!
Der AfD (ihren Abgeordneten und Wählern) möchten wir sagen, dass wir keine Untermenschen sind – hören Sie auf, gegen uns zu hetzten. Es ist genug! Wir sind Menschen

netzwerk cuba nachrichten vom 13. 01. 2018

 

Liebe Leser_innen,

der newsletter zum Wochenende.

Präsident Raúl Castro nimmt an Zeremonie im Mausoleum III Frente teil

Armeegeneral Raúl Castro Ruz nahm an der militärischen Zeremonie teil, bei der die sterblichen Überreste der Kämpfer, die während des Befreiungskriegs gefallen oder nach dem Sieg der Revolution verstorben sind, ins Mausoleum der III Frente Mario Muñoz überführt und anschließend bestattet wurden.

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-12/prasident-raul-castro-nimmt-an-zeremonie-im-mausoleum-iii-frente-teil

 

Raúl besuchte das Militärische Industrieunternehmen von Camagüey

Während des Rundgangs durch einige der Fabriken tauschte er sich mit Führungskräften und Arbeitern aus

Autor: Leticia Martínez Hernández | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-12/raul-besuchte-das-militarische-industrieunternehmen-von-camaguey

 

Die Solidarität Kubas mit Bolivien ist eine Pflicht

In Havanna wurde der 35. Jahrestag der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern begangen

Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-12/die-solidaritat-kubas-mit-bolivien-ist-eine-pflicht

 

Fremdenfeindliche Kommentare Trumps zu El Salvador und Haiti

Der Präsident der Vereinigten Staaten gab während eines Treffens über Immigrationsangelegenheiten polemische Äußerungen zu Nationen von sich, die er als „Scheißländer“ bezeichnete

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-01-12/fremdenfeindliche-kommentare-trumps-zu-el-salvador-und-haiti

 

Ergebnis der Migrationsbeziehungen zwischen Kuba und den USA und ihre Herausforderungen

Die Gültigkeit des Cuban Adjustment Acts von 1966, der einzigartig in der Welt ist, stellt weiterhin einen Anreiz zur irregulären Einwanderung dar; dessen Aufhebung wäre entscheidend, wenn man normale Migrationsbeziehungen zwischen den beiden Ländern erreichen möchte

Autor: Francisco Arias Fernández | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-12/ergebnis-der-migrationsbeziehungen-zwischen-kuba-und-den-usa-und-ihre-herausforderungen

 

USA weisen ihre Bürger an, Reisen nach Kuba zu überdenken, einem der sichersten Länder der Welt

Die Gesetzgeber kubanischer Abstammung, die gegen eine Annäherung der beiden Länder sind, möchten eine noch drastischere Verringerung des Personenflusses zwischen beiden Ländern erreichen

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-11/usa-weisen-ihre-burger-an-reisen-nach-kuba-zu-uberdenken-einem-der-sichersten-lander-der-welt

 

Neue Konservenfabrik in Cienfuegos in Betrieb genommen

Die Strategien der lokalen Entwicklung der Provinz ermöglichten die Eröffnung der Anlage

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-11/neue-konservenfabrik-in-cienfuegos-in-betrieb-genommen

 

Das Blatt der Seetraube

Der Film von Mirta González und Jorge Campanería hat am heutigen Donnerstag seine Premiere in den Kinosälen des Landes und wird voraussichtlich drei Wochen lang auf dem Spielplan stehen

Autor: Anays Almenares Avila | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2018-01-11/das-blatt-der-seetraube

 

Im Westen bewegte sich die Erde

Das seismologische Ereignis vom 9. Januar ist das stärkste, das Messinstrumente in Kuba registriert haben. Seine Auswirkungen konnte man außerdem in Hondura, Mexiko, Costa Rica, Guatemala, Panama, Belize und El Salvador spüren

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-01-11/im-westen-bewegte-sich-die-erde

 

Berlin: Kuba in Gefahr? – Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba in Vergangenheit und Gegenwart

  1. Januar 2018 @ 10:00

http://www.netzwerk-cuba.de/event/berlin-kuba-in-gefahr-die-beziehungen-zwischen-den-usa-und-kuba-in-vergangenheit-und-gegenwart/

 

“ SOLIDARITÄT IST UNSERE STÄRKE !!! „

Gestärkt mit neuen Mitgliedern und konstruktiven Ideen , trifft sich die

Bonner Gruppe der Freundschaftsgesellschaft B.R.D. – Kuba e. V.

am Dienstag den 16 . Januar 2018 um 19 Uhr zum ersten Mal im neuen

gemütlich “ Café Frida “ Bornheimerstr. 57

http://www.fgbrdkuba.de/bonn/index.html

 

Interbrigadas-Newsletter Januar 2018

http://www.interbrigadas.org/newsletter-januar-2018/

 

Große Erwartungen

In Kuba wird 2018 ein Generationenwechsel in der Führung des Landes stattfinden – der sozialistische Weg bleibt davon unberührt

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/325066.gro%C3%9Fe-erwartungen.html

 

Hort des Schreckens

Heute vor 16 Jahren errichteten die USA in Guantanamo ein Internierungslager, das wegen Menschenrechtsverletzungen weltweit bekannt wurde

Von Jürgen Heiser

https://www.jungewelt.de/artikel/325054.hort-des-schreckens.html

 

Berlin: Kuba in Gefahr? – Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba in Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag von Jörg Rückmann, Koordinator der AG Cuba Sí in der LINKEN.

https://cuba-si.org/2018/1/berlin-kuba-gefahr-die-beziehungen-zwischen

 

Einladung und Programm der 1. Mai-Brigade in Cuba

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/01/einladung-und-programm-der-1-mai-brigade-in-cuba/

 

Donald Trump zum Trotz: US-Tourismus auf Kuba wächst weiter

Von Marcel Kunzmann amerika21

https://amerika21.de/2018/01/193084/tourismus-kuba-waechst

 

FBI: Keine „Schallattacken“ in Havanna gegen US-Amerikaner

Von Edgar Göll amerika21

https://amerika21.de/2018/01/193188/fbi-keine-schallattacken-havanna

 

USA nehmen Vorwurf zurück

Zweifel an »akustischen Angriffen« durch Kuba

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1075813.usa-nehmen-vorwurf-zurueck.html?pk_campaign=Newsletter

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

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VVN-BdA: Nein, nein, nein! Kein Auschwitzgedenken mit AfD-Stadtrat in Lichtenberg!

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. erklärt:

vvnbda antifa

Offener Brief zur geplanten Rede des Lichtenberger AfD-Stadtrats Elischewski am 27. Januar 2018

Vorab: Wir finden es eine gute und wichtige Tradition, dass am 27. Januar die Mitglieder des Lichtenberger Bezirksamt den Opfer des Faschismus parteiübergreifend gedenken und danken Ihnen dafür.

Anlässlich des Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2018 soll der AfD-Stadtrat Elischewski als Vertreter des Lichtenberg Bezirksamtes um 11.00 an der Gedenktafel am Fennpfuhl reden.

Wir denken es braucht keiner langen Erklärung, warum wir den geplanten Auftritt des AfD- Stadtrats empörend und ganz und gar nicht normal finden.

Und es braucht keiner langen Erklärung dafür, dass wir ihn nicht zu Wort kommen lassen wollen. Das sind wir den Opfern des Faschismus, den Überlebenden und ihren Nachfahren schuldig.

Herr Elischewski bleiben Sie zu Hause!

Und sehr geehrte Bezirksamtsmitglieder erklären sie uns und den Berliner*innen bitte, was der Vertreter einer Partei für die das Holocaustmahnmal ein Schandmal ist und die einen Schlussstrich unter das Gedenken an die Verbrechen der Deutschen im Faschismus ziehen will, dort zu suchen hat. Das fehlt in ihrer Pressemitteilung.

Nein, nein, nein! Kein Auschwitzgedenken mit AfD-Stadtrat in Lichtenberg!

Nehmen wir in diesem Sinne an der Gedenkveranstaltung am 27. Januar 2018 teil!

11.00, Zwangsarbeiter*innen-Gedenktafel am Fennpfuhl , Paul Julius Str 71 (Tramstation Röderpl.)

Kommt rechtzeitig!

„Essen ist politisch!“ 33.000 fordern mehr Tempo bei Agrar- und Ernährungswende

Pressemitteilung

 

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SPD und Union müssen Willen der Bevölkerung umsetzen: Schluss mit Glyphosat, Tierfabriken und weltweitem Höfesterben / Umwelt, Tiere und Bauernhöfe verzeihen keinen weiteren Stillstand

Berlin, 20.01.18.
Mit einem ohrenbetäubenden Kochtopf-Konzert fordern 33.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die kommende Bundesregierung zu einer neuen Agrarpolitik auf. „Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursacht lokal und global Probleme für Bauern, Klima, Tiere und Umwelt“, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecher Jochen Fritz und ergänzt im Namen der über 100 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben: „Der Umbau hin zu einer umwelt-, tier- und klimafreundlichen Landwirtschaft, in der Bauern gut von ihrer Arbeit leben können, darf von der Politik nicht weiter aufgeschoben werden.“ Das Demonstrationsbündnis ruft SPD und Union auf, keine weitere Zeit mehr verstreichen zu lassen und als erste Schritte Glyphosat zu verbieten sowie den überfälligen Umbau der Tierhaltung zu finanzieren, damit Schweine wieder Tageslicht sehen und Kühe auf Weiden grasen können.

 

Vor dem Agrarministergipfel im Bundeswirtschaftsministerium schlagen die Demonstranten auf ihre Kochtöpfe und fordern die Achtung der Menschenrechte, faire Handelsbedingungen und mehr Unterstützung für die ländliche Bevölkerung weltweit. Schon am Vormittag hatten die 160 Bauern, die die Demonstration mit ihren Traktoren anführen, eine Protestnote an die 70 versammelten Minister aus aller Welt übergeben. „Wir wollen raus aus der fatalen Exportorientierung und Landkonzentration, die Bauern hier und weltweit das Genick bricht“, so Fritz über die Folgen der Agrarpolitik. Allein in den letzten 12 Jahren, mussten in Deutschland ein Drittel der Höfe ihre Tore schließen.

Bündnis-Sprecher Fritz weiter: „Essen ist politisch, immer mehr Menschen erkennen das. Aber die Politik nährt eine Agrarindustrie und lässt sie auf Kosten von Umwelt, Klima und Tieren produzieren. Damit wir alle nicht langfristig die Zeche dafür zahlen, muss die GroKo den Spieß jetzt umdrehen. Diejenigen, die nachhaltig produzieren und essen, müssen belohnt werden.“

 

Mit Blick auf den morgigen SPD-Parteitag appelliert Martin Schulz als Sprecher der Traktorfahrer an sei­nen sozialdemokratischen Namensvetter, endlich Mut und Klarheit für eine zukunftsweisende Agrarpolitik zu beweisen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Schulz sagt: „Viele Bauern haben sich schon längst auf den Weg gemacht und verändern die Landwirtschaft Tag für Tag. Leider noch ohne die Unterstützung der Politik. Wir Bauern brauchen jetzt eine zukunftsfähige Politik, die verlässliche Entscheidungen trifft und Probleme löst. Der Stillstand der alten GroKo hat zu einer Spaltung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft geführt. Da müssen wir raus.“

 

Konkrete Projekte in der nächsten Legislaturperiode müssen – neben Glyphosat-Ausstieg und Umbau der Tierställe – die Kennzeichnungspflicht bei tierischen Lebensmitteln, das Verbot von Reserve-Antibiotika in der Tierhaltung und faire Marktregeln zum Schutz von Bauernhöfen sein. Außerdem muss die Zahlung von EU-Agrarsubventionen an außerlandwirtschaftliche Investoren, die immer mehr Bauern den Boden unter den Füßen wegkaufen, sofort beendet werden.

 

Die Großdemonstration richtet sich gegen die Agrarindustrie, nicht aber gegen Landwirte. Die konventionellen und Öko-Bauern demonstrieren auch im achten Jahr im Schulterschluss mit Lebensmittelhandwerkern und der Zivilgesellschaft gegen die fatalen Auswirkungen der intensiven industriellen Landwirtschaft. Gemeinsam zeigt das breite „Wir haben es satt!“-Bündnis Wege für eine bäuerliche Zukunftslandwirtschaft und ein gutes Ernährungssystem auf.

 

Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de

PRESSE-MELDUNG zur Anhörung für den US-amerikanischen Journalist Mumia Abu-Jamal

mumia abu-jamal 2012

Heidelberg-Berlin, 17.1.2018

17.1.2018: Neue Anhörung für den US-amerikanischen Journalist Mumia Abu-Jamal – 36 Jahre in Haft – 29 Jahre in der Todeszelle – schwer erkrankt – Verweigerung angemessener medizinischer Behandlung – Überreichung Brief an Generalkonsul James W. Herman in Frankfurt

Heute, am 17. Januar 2018, findet im Kriminalgericht von Philadelphia, USA, eine Anhörung statt, die der Beginn eines neuen Verfahrens für Mumia Abu-Jamal sein und in der Folge tat-sächlich endlich zu seiner Freilassung führen könnte.

Im Zentrum der Anhörung: Richter Ronald Castille und seine Rolle im Fall Abu-Jamal. Castille war Ende der 80er Jahre der leitende Staatsanwalt im Revisionsverfahren Abu-Jamals und dessen entschiedener Gegner. Dennoch weigerte er sich in seiner späteren Rolle als Richter am Supreme Court von Pennsylvania, bei einem weiteren Verfahren in demselben Fall als befangen zurückzutreten.

Das Oberste Gericht der USA hat einen derart eindeutigen Interessenskonflikt vor wenigen Monaten bei eben diesem Richter in einem anderen Fall als verfassungswidrig verurteilt.

Es steht zu befürchten, dass ein nach dieser Anhörung mögliches Verfahren für Mumia Abu-Jamal zu spät sein könnte.

Der Gefangene ist seit drei Jahren schwer krank.

Im März 2015 musste Abu-Jamal mit einem diabetischen Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er hatte mehr als 35 Kilo verloren, litt unter extrem hohem Blutdruck und einem schmerzhaften Ausschlag am gesamten Körper.

Die Gefängnisbehörde verweigerte ihm die Behandlung so lange, bis sie sich durch Tausende von Telefonanrufen aus der ganzen Welt buchstäblich dazu gezwungen sah. Die Diagnose der Ärzte: Hepatitis C. Auch dann noch gab es keine Behandlung, weil die amerikanischen Pharmakonzerne die wirkungsvollen Medikamente für horrende Preise verkaufen. 90.000 Dollar für eine Behandlung (in Europa: ca. 9000 Euro) sind den Behörden zu teuer.

Erst der Erfolg einer Sammelklage (auch im Namen der betroffenen ca. 6000 anderen Gefangenen im Bundesstaat) brachte die Behandlung – volle zwei Jahre später!

Nach der Behandlung wurde Abu-Jamal als Hepatitis-frei diagnostiziert – aber es ist vielleicht dennoch zu spät für ihn. Er hat als Folge der Nicht-Behandlung eine Leber-Zirrhose, und sein extrem schmerzhafter und inzwischen blutiger Ausschlag ist erneut ausgebrochen.

Mumia Abu-Jamal braucht unverzüglich eine Behandlung in einem externen Krankenhaus.

Seit Weihnachten haben erneut bereits hunderte von Menschen bei den Behörden angerufen.

Hintergrund:Abu-Jamal wurde 1982 für den Mord an dem Polizeibeamten Daniel Faulkner in Philadelphia verurteilt, hat jedoch von Anfang an seine Unschuld beteuert. Im Jahr 2000 widmete Amnesty International der Ungerechtigkeit des Verfahrens einen eigenen Report. Abu-Jamals Buch „Aus der Todeszelle“ und die jahrzehntelange internationale Unterstützung haben ihn zum Gesicht der Todesstrafe in den USA und zu einem der bekanntesten Häftlinge weltweit gemacht.

Im Lauf der Jahre sind immer mehr Beweise für seine tatsächliche Unschuld zum Vorschein gekommen, die nun endlich in einem neuen Verfahren dargelegt werden könnten.

Im April 2015 befasste sich der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages mit dem kritischen Gesundheitszustand Abu-Jamals, ebenso mit dem prekären Gesundheitssystem in amerikanischen Gefängnissen.

Netzwerk gegen die Todesstrafe – Freiheit für Mumia Abu-Jamal e.V.

Pressemitteilung im Original als Pdf-Datei…

Negative Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft alarmierend

Pressemitteilung

 

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Aufruf zur „Wir haben es satt!“-Großdemonstration am 20.1.18 / GroKo muss für Agrar- und Ernährungswende endlich konkrete Ziele formulieren und finanzielle Mittel bereitstellen

 

Berlin, 15.01.2018. Wenige Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration am 20. Januar zeichnen Bauern, Experten und Unternehmer ein fatales Bild der deutschen Agrarpolitik. Die Konsequenzen des Einsatzes von Glyphosat für Menschen, Tiere und Umwelt sind verhängnisvoll: Artenschwund in unbe­kanntem Ausmaß und Krebsgefahr in unberechenbaren Dimensionen. Bauern fehlt die Unterstützung der bisherigen Bundesregierung beim Pestizid-Ausstieg und dem Umbau der Ställe hin zu artgerechter Tierhaltung. Überdüngung verschmutzt das Grundwasser und ruinöse Agrar-Exporte beschleunigen das weltweite Höfesterben. Angesichts dieser Zustände fordert das breite gesellschaftliche „Wir haben es satt!“-Bündnis, dem mehr als 50 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft angehören, mehr Mut für eine ambitionierte Agrarwende.

 

Das am Freitag veröffentlichte Sondierungspapier von CDU, SPD und der CSU zeigt, dass der gesell­schaftliche Protest der letzten Jahre endlich Wirkung zeigt. Die Bündnis-Vertreter äußern allerdings große Zweifel an der Eignung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Messbare Ziele sowie Finanzierungspläne fehlen in dem Dokument der Unterhändler vollkommen. Eine glaubwürdige Politik braucht klare Zeitvorgaben und darf die Bauern bei dem gesellschaftlich gewollten Umbau der Landwirtschaft nicht alleine lassen.

 

„Wir haben es satt!“-Sprecher Jochen Fritz fordert von der Neuauflage der GroKo klare Vorgaben in der Landwirtschaftspolitik und einen Personalwechsel:

„Agrarminister Schmidt ist der Ankündigungsminister, das hat er vier Jahre lang bewiesen. Immer wie­der vor der Grünen Woche das gleiche Déjà-vu: wohlklingende Vorschläge aus dem Hause Schmidt. Das Glyphosat-Fiasko zeigt, dass Herrn Schmidt Konzerninteressen wichtiger sind als der Wille der Be­völkerung. Wir fordern verbindliche Zeitpläne für Glyphosat-Ausstieg und Lebensmittel-Kennzeichnung und wir brauchen echte Unterstützung für Tiere, Umwelt und Bauernhöfe. Mit leeren Versprechungen kommen wir nicht weiter, daher muss die nächste Regierung das Ministeramt neu besetzen.“

 

Die französische Investigativ-Journalistin Marie-Monique Robin ist eine der Hauptorganisatorinnen des „Monsanto-Tribunals“. In ihrem kürzlich veröffentlichten Film „Roundup – der Prozess“ zeigt sie, welche Schäden das Totalherbizid Glyphosat auf der ganzen Welt anrichtet. Sie sagt:

„Glyphosat greift Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen an. Auf vielfältige Art und Weise wirkt es zerstö­rerisch. Es wurde 1964 zuerst zur Wasserrohrreinigung benutzt und 2010 als Antibiotikum von Monsanto patentiert. Rückstände dieses Gifts sind in der kompletten Nahrungskette zu finden. Im menschlichen Urin und sogar in deutschen Bieren wurde es nachgewiesen. Es ist eines der giftigsten Produkte, das die Menschheit je erfunden hat, und muss konsequent verboten werden. Glyphosat ist das Asbest des 21. Jahrhunderts.“

 

Jan Wittenberg, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, wirtschaftet als Ackerbauer seit 2010 ohne Glyphosat und berät landwirtschaftliche Betriebe beim Pestizid-Ausstieg. Er sagt:

„Wir Ackerbauern wissen längst, wie wir Lebensmittel ohne Glyphosat erzeugen können. Wir brauchen eine größere Vielfalt auf dem Acker. Wechselnde Fruchtfolgen sind unser Geheimrezept, mit dem wir uns von der Chemie der Industrie unabhängig machen. Mit einer Übergangszeit von zwei Jahren schaf­fen wir Bauern es auch ohne Glyphosat. Daher fordern wir: Glyphosat-Verbot in der Landwirtschaft bis 2020. Dafür brauchen wir eine zuverlässige Politik, ein faires Umschichten der Agrarsubventionen und den Willen zur Veränderung in der Agrarpolitik.“

 

Martin Weyand, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, wird als Redner auf der Demonstration sprechen. Er kennt die Probleme, mit denen die Wasserwerke durch die zunehmende Überdüngung konfrontiert sind, und sagt:

„Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1 und nicht ersetzbar. Doch die Überdüngung der Felder ge­fährdet unser Grundwasser. In einigen Regionen sind die Nitratwerte alarmierend und die Trinkwasser-Aufbereitung extrem aufwendig. Damit auch die nächsten Generationen unsere Wasserressourcen nut­zen können, brauchen wir ein Düngerecht, das einen nachhaltigen Gewässerschutz sichert und wir müssen weg von der industriellen Landwirtschaft. Ausdruck der verfehlten Landwirtschaftspolitik ist auch der Gülle-Notstand in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.“

 

Sofía Monsalve Suárez von FIAN International weist auf die folgenschweren Auswirkungen von Ag­rarexporten für Bauern auf der ganzen Welt hin und kündigt den Kochtopf-Protest bei der internationa­len Agrarministerkonferenz an:

„Die ruinöse Exportorientierung und Freihandel fördern Landraub, Umweltzerstörung und Klimawandel in Deutschland und weltweit. Die aktuelle Politik drückt Erzeugerpreise hierzulande und zerstört in vie­len Exportländern die lokalen Märkte. Wir fordern von der internationalen Agrarministerkonferenz, diese fatale Export-Politik muss aufhören. Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt brauchen sicheren Zugang zu Land, Saatgut, Wasser und Nahrung. Deswegen brauchen wir weltweite Bauernrechte und eine globale Agrarwende. Dafür schlagen wir am Samstag mit unseren Kochtöpfen Alarm.“


Hintergrund:
Die „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration wird von Tausenden Bäuerinnen und Bauern – kon­ventionell und bio – getragen, von denen viele mit Traktoren aus dem gesamten Bundesgebiet anrei­sen. Zusammen mit rund 100 Organisationen aus der Zivilgesellschaft treten sie für eine Landwirtschaft und Lebensmittelpolitik ein, in der Bauern und Lebensmittelhandwerker fair entlohnt werden und sich alle Menschen gesund ernähren können. Die Demonstration zieht in diesem Jahr zur internationalen Agrarministerkonferenz. Dort fordern die Teilnehmer die versammelten Agrarminister der Welt auf, mehr Tempo bei der Agrarwende zuzulegen. Alle Menschen, die sich für gute Landwirtschaft und gesundes Essen einsetzen, sind herzlich willkommen teilzunehmen. Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de


Pressekontakt:
Christian Rollmann, „Wir haben es satt!“-Presseansprechpartner, Mobil: 0151-51245795, E-Mail: rollmann@meine-landwirtschaft.de

 

Terminübersicht:

  • Mittwoch, 17.01., ab 10 Uhr: Auftakt-Aktion (Presse- und Fototermin): Nie wieder Schmidt!“ – Abgesang und Kochtopf-Konzert-Probe.
    Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin.
  • Freitag, 19.01., ab 18 Uhr: „Schnippeldisko – Topf, Tanz, Talk“, rund 1000 Food-Aktivisten kochen bei Vorträgen und Musik ein leckeres Essen für die Demonstration. Ort: Z/KU, Siemensstr. 27, 10551 Berlin.
  • Samstag 20.01.
    • Ab 8.30 Uhr: Traktoren-Demonstration zur int. Agrarministerkonferenz, Die aus der gesamten Republik angereisten Bauern fahren mit ihren Trakto­ren ins die Stadt. Gerne vermitteln wir schon im Vorfeld Kontakte zu Bauern, die mit dem Traktor anreisen.
      Ort: Stadtgut Blankenfelde, Hauptstr. 24-30, 13159 Berlin-Pankow.
    • 9:45 Uhr: Übergabe einer bäuerlichen Protestnote an die Agrarminister der Welt. Die Traktor-Fahrer übergeben eine Protestnote und ein bäuerliches Gastgeschenk an die versammelten Agrarminister.
      Ort: Bundeswirtschaftsministerium, Invalidenstr. 48, 10115 Berlin.
    • Ab 11:00 Uhr Auftaktkundgebung der Großdemonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“
      Ort: Hauptbahnhof Berlin, Washington-Platz, 10557 Berlin.
    • Ab ca. 11:45 Uhr: Start des Demonstrationszuges (angeführt durch den Traktor-Konvoi)
    • Um ca. 12:15 Uhr: Kochtopf-Konzert anlässlich der internationalen Agrarministerkonferenz
      Ort: Bundeswirtschaftsministerium, Invalidenstr. 48, 10115 Berlin.
    • Ab ca. 13.30 Uhr: Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor mit Reden, Musik und Essen.

Weitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de

 

Auftakt-Aktion zur Wir haben es satt!-Demo

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„Nie wieder Schmidt!“ – Abgesang auf den Agrarindustrie-Minister & Kochtopf-Konzert für die Agrarwende

 

Kurz vor der Wir haben es satt!-Demonstration machen wir vor dem Bundeskanzleramt deutlich: Nie wieder darf es einen derart unqualifizierten und industriegesteuerten Landwirtschaftsminister wie Christian Schmidt geben. Wir sagen: Nie wieder Schmidt!

 

Leere Versprechen bei der Tierhaltung, Geschenke an Bayer & Monsanto mit dem Glyphosat-Votum, Zuschauen beim Höfesterben – die Liste der Verfehlungen ist lang. Dass Schmidt weiter im Amt ist und die GroKo-Sondierungen für den Landwirtschafts- und Ernährungsbereich leitet, ist ein Skandal.

 

Zusammen mit dir stimmen wir am Mittwoch den Abgesang auf den zukünftig ehemaligen Landwirtschaftsminister ein. Sei dabei und bring deinen Kochtopf mit! Wir proben schon mal das Kochtopf-Konzert für die Agrarwende. Auch dabei: 20 Schmidtchen, denen wir klar machen, was wir wollen: Eine Politik für Bauernhöfe, Tiere und Umwelt – und den Glyphosat-Ausstieg jetzt!

 

Zeit: Mittwoch, 17.1., 9.30 Uhr
Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Str. 1, Berlin-Mitte

 

www.wir-haben-es-satt.de

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