Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 18. August 2017

[CBG-Newsletter] August 2017

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Liebe FreundInnen,

liebe UnterstützerInnen,

 

heute senden wir euch unseren August-Newsletter zu.

Wie ihr seht, steht viel Arbeit an und schon im Oktober findet die Jahrestagung der CBG statt.

Leider leidet unser Gründungsmitglied Axel Köhler-Schnura immer noch an den Folgen

seines Oberschenkelbruchs. Seine Arbeit vermissen wir an allen Ecken und Enden und

aus diesem Grund sind wir noch mehr auf eure Unterstützung angewiesen. Egal ob durch

Spenden oder Fördermitgliedschaften oder durch praktische Hilfe, jedes Engagement für

die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN sichert unsere Arbeit gegen einen

multinationalen Konzern.

 

Mit solidarischen Grüßen

 

Jens Wegener

Bhopal – Der Kampf für Gerechtigkeit

 

Am 22. August kommt Devendra Kumar Panchal von der Sambhavna Trust Clinic in Bhopal extra für uns nach Köln, um über die bisher schlimmste Chemie-Katatastrophe, die sich auf der Welt ereignet hat,  zu berichten.

Bei der Explosion eines Pestizid-Werkes von Union Carbide (UCC), verloren 1984 rund 25.000 Menschen ihr Leben. Darüber hinaus erlitten viele schwerste Verletzungen. Tausende Kinder erblindeten durch die toxischen Gase. Noch heute kommt es zu Fehlbildungen bei Neugeborenen.

Gerechtigkeit für die Opfer hat es bisher nicht gegeben. Eine ernsthafte Aufarbeitung der Ursachen für die Katastrophe fand bis heute weder von der indischen Regierung, noch von Union Carbide bzw. Dow Chemical [Dem Rechtsnachfolger von UCC. Anm.d.Verf.] statt.

Was die Menschen vor Ort unternehmen, um doch noch Gerechtigkeit zu erfahren, davon will unser Referent berichten.

Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich erscheint.

 

WIR BRAUCHEN EURE HILFE!

Wir suchen noch immer eine Person, die dolmetschen könnte, da unser Referent nur englisch spricht. Bitte meldet euch unter info@cbgnetwork.org

  1. Kölner Menschenrechtspicknick

 

Die Kölner Lokalgruppe von FIAN, eine Organisation, die sich für das Menschenrecht auf Nahrung einsetzt,veranstaltet am 2. September das zweite Kölner Menschenrechtspicknick im Park der Menschenrechte, Bachemerstr./ Ecke Universitätsstraße – Köln-Lindenthal.

Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist „Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen“.

Ab 11 Uhr findet der Workshop „Wer die Saat hat, hat das Sagen“ mit Anja Banzhaf statt.

In dem ab 10 Uhr stattfindenden Chorworkshop „Sing Human Rights“ wird der Eröffnungschor des Picknicks eingeübt.

Um 14 Uhr wird das Menschenrechtspicknick offiziell eröffnet. Neben Aktionen und Infoständen wird es die Eröffnung der Allee der Menschenrechte durch die Bezirksbürgermeisterin Blömer-Frerker geben und einen Round-Table der VertreterInnen der einzelnen Initiativen.

 

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite für die Veranstaltung:

Zweites Kölner Menschenrechtspicknick

 

Wir haben es satt!-Tour

Im Rahmen der „Wir haben es satt!-Tour“ von Meine Landwirtschaft wird es auch einen Abstecher zur Zentrale des BAYER-Konzerns geben. Am Mittwoch, 06. September, 11 Uhr treffen sich alle AktivistInnen an der Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen.

Unter dem Motto „BAYER & MONSANTO, bleibt uns vom Acker!“ – Aktion für Saatgutvielfalt“ wird mit einer symbolischen Aktion gegen die von BAYER geplante Fusion mit Monsanto protestiert.

Damit die Aktion ein voller Erfolg wird, brauchen wir eure Unterstützung. Kommt vorbei und helft uns beim verteilen der Flugblätter.

 

Für weitere Informationen zur Aktion vor der BAYER-Zentrale und zu den anderen Aktionen

der Tour, besucht die Aktions-Homepage:

Wir haben es satt!-Tour

 

CBG-Jahrestagung

SAVE THE DATE!

Am 21. Oktober findet die diesjährige Jahrestagung der COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN statt. In diesem Jahr ist unser Motto „Das Land, das Gift, die Ernährung – Entwicklung & Gefahren der Agrarwirtschaft. Am Beispiel des BAYER-Konzerns“.

Einlass ist ab 9.30 Uhr im Bürgerhaus Bilk, Bachstr. 145, 40217 Düsseldorf.

Für weitere Informationen besucht regelmäßig unsere Homepage:

www.cbgnetwork.org

oder besucht unsere Auftritte in den sozialen Medien:

FACEBOOK

TWITTER

 

Stichwort BAYER

Die neue Ausgabe des Stichwort BAYER kann ab sofort bestellt werden. Wer erst einmal eine kleine Leseprobe möchte, findet diese auf unserer Homepage.

Am meisten freut sich die Redaktion unserer Zeitschrift aber über neue Abonennten.

Ein Abo abschließen könnt ihr HIER.

In eigener Sache

 

Wir suche für die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN noch ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen für alle Sprachen. Hierbei suche wir Menschen, die Texte für unsere Homepage übersetzen können und wir suchen DolmetscherInnen, die bei Veranstaltungen fremdsprachige Vorträge vor Ort übersetzen können.

Wenn ihr uns bei unserer Arbeit unterstützen möchtet, dann schreibt uns bitte eine E-Mailwelche Sprachen ihr übersetzen könnt und ob ihr nur Texte übersetzt und/oder bei Veranstaltungen als DolmetscherIn zur Verfügung steht.

E-Mail schicken

Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) leistet seit 1978 erfolgreich Widerstand gegen einen der großen Konzerne der Welt. Die CBG übt Solidarität mit den Opfern von Konzernverbrechen und Konzernwillkür.

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Wir haben es satt!-Aktion für Saatgut-Vielfalt am 6.9. in Leverkusen

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Liebe Freund*innen der Agrar- und Ernährungswende,

 

kurz vor der Bundestagswahl gehen wir auf Wir haben es satt!-Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken (6.-9.9.), um zu zeigen, was hierzulande agrarpolitisch falsch läuft. In Leverkusen setzen wir am 6. September 2017 ein klares Zeichen für Saatgutvielfalt und gegen die wachsende Macht von Konzernen wie Bayer. Vor den Werktoren des Pharma- und Chemiemultis sagen wir Nein zur geplanten Übernahme von Monsanto. Die Industrialisierung der Landwirtschaft und der massenhafte Einsatz von Pestiziden, Patenten und Gentechnik, für die BaySanto steht, bedrohen die Unabhängigkeit von Bäuerinnen und Bauern und die Ernährungsgrundlagen von uns allen. In Leverkusen senden wir ein unmissverständliches Signal an die Politik: Statt weiterhin Industrieinteressen zu fördern, muss die Agrarpolitik künftig für freie Saatgutwahl und Pflanzenvielfalt eintreten, damit wir weiterhin patent- und gentechnikfrei essen können. Bist Du dabei?

  • Mittwoch, 6.9., 11 Uhr: Bayer-Zentrale, Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen
    „Bayer & Monsanto, bleibt uns vom Acker!“ – Aktion für Saatgutvielfalt


Die weiteren Stationen der Aktionstour:

  • /Fr., 7./8.9.: LebensGut Cobstädt, Schulplatz 8, 99869 Drei Gleichen (bei Erfurt)
    Diskussionen zu Landkonzentration in Deutschland sowie festliche Einweihung der „Allee gegen Landraub“
  • Samstag, 9.9., 13 Uhr: Bahnhof Königs Wusterhausen (bei Berlin)
    „Wir haben Tierfabriken satt!“-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof

    Im Anschluss: „Tanzen, essen, baden – Fest für die Agrarwende“ und am Vorabend: Podiumsdiskussion zum Thema in Königs Wusterhausen

» Vollständiges Programm mit allen Veranstaltungen und Events
» Aufruf lesen

 

So kannst Du die Aktionstour unterstützen:

 

  • Material bestellen und verteilen: Einfach hier ein Mobilisierungspaket anfordern oder mit einer kurzen Mail an info@wir-haben-es-satt.de individuell bestellen.
  • Vernetz Dich mit uns: Teile unsere Facebook-Veranstaltungen (gesamte Aktionstour | Demo gegen Wiesenhof) und lade Deine Freund*innen ein. Oder nutze unsere Webbanner für Deine Website o.ä.
  • Spenden: Die Aktionstour ist nicht nur eine Menge Arbeit, sie kostet auch eine Stange Geld. Daher hilf uns, wenn möglich, mit einer Spende.
  • Fahr im Aktionsbus mit: Es sind noch Plätze frei! Hier bis zum 25.8. zur kostenlosen Mitfahrt anmelden.
  • Komm zur Demo zum Wiesenhof-Schlachthof: Nimm deine Freund*innen und komm zur großen Abschluss-Demo nach Königs Wusterhausen (direkte S-Bahn-Anbindung von Berlin). Wiesenhof will dort künftig 240.000 Hähnchen pro Tag (!) schlachten. Dazu sagen wir: Wir haben Tierfabriken satt!

 

Im Wahljahr auf die Straße für die Agrar- und Ernährungswende!

 

Viele Grüße

das Team von Wir haben es satt!

Berliner Versammlungsbehörde bestätigt schikanöse Auflagen für antifaschistische Gegenproteste in Spandau

vvnbda antifa
Pressemitteilung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

18.August 2017

Berliner Versammlungsbehörde bestätigt schikanöse Auflagen für antifaschistische Gegenproteste in Spandau

Wir denken die Berliner*innen werden ihren Protest dorthin tragen, wo er notwendig ist. Nach den Auflagen der Berliner Versammlungsbehörde darf die Demonstration gegen den Neonaziaufmarsch, die um 11.00 am Bahnhof Spandau beginnt,  nicht zur Protestkundgebung, Beginn ebenfalls 11.00, in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kriegsverbrecher Gefängnis ziehen. Auch diese Kundgebung ist von der Behörde von der Fahrbahn der Wilhelmstraße 23, also unmittelbar gegenüber dem ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis, in die Seitenstraße „hinweg beauflagt“ worden, um dem Neonazi-Aufmarsch den Weg frei zu machen. Zuvor war dem Anmelder dieser Ort jedoch noch zugesichert worden.

Es ist zu befürchte, dass es den Teilnehmer*innen der Demonstration verunmöglicht oder zu mindestens erheblich erschwert werden soll, von der Demonstration zu der Kundgebung auf der u.A. Petra Pau und Lala Süsskind erwartet werden, zu gelangen. Die Proteste sollen voneinander isoliert werden, während dem Neonazi –Aufmarsch der Blick auf den Hess-Wallfahrtsort ohne Abstriche genehmigt wird. Erinnern wir uns: das Kriegsverbrechergefängnis wurde von den Alliierten gesprengt um eben jenen Wallfahrtsort zu verhindern.

Auch in Anbetracht der zahlreichen neonazistischen Propagandadelikte zur Verherrlichung Rudolf Hess` und des Naziregimes in den vergangenen Tagen in Berlin und ganz Deutschland, ist es uns unverständlich, dass ein ganzer Kiez den Neonazis, der Anmelder des Naziaufmarschs Christian Malcoci war u.A. Mitglied der NSDAP/AO und der FAP, als Aufmarschgebiet zur Verfügung gestellt wird.

Wir werden gegen diese Entscheidung nicht klagen, die späte Zustellung der Bescheide, lässt dies in erfolgversprechender Weise nicht mehr zu. Das belegt einmal mehr, den Nazis ist der Bescheid schon 2 Tage früher zugestellt worden, dass hier eine bedenkliche Schräglage besteht. Es kann nicht sein, dass jeglicher demokratischer Protest, der Einsatzplanung der Polizei untergeordnet wird.

Wir drücken der Berliner Polizei die Daumen, dass sie ihre Auflagen gegenüber der neonazistischen Demonstration, nämlich jegliche NS-Verherrlichung zu unterbinden, durchsetzen kann. Wie das bei einem Aufmarsch überzeugter Nationalsozialisten möglich sein soll, NS-Verherrlichung ist Anlass, Inhalt und Form des Aufmarsches, bleibt uns allerdings ein Rätsel

Wir freuen uns auf eine große bunte entschlossene Demonstration und Kundgebung.

Wir denken die Berliner*innen werden ihren Protest dorthin tragen, wo er notwendig ist.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Ein Auszug der Auflagen ist hier einzusehen:

http://spandauer-bündnis.de/allgemein/schriftliche-auflagen-zur-anti-hess-demo-erhalten

Weitere Informationen zu den Protesten, finden sich auch hier:

http://berlin-gegen-nazis.de/samstag-19-08-2017-rechtsextremer-hessmarsch-in-spandau-gegenproteste-angemeldet-einschaetzung-der-mbr/

Berliner VVN-BdA e.V.

Grexit – Chaos oder Chance für Griechenland ? Griechischer Salon am 14. September 2017.

 

NaturFreunde Griechenland OXI

**am Donnerstag, 14. September 2017, um 19.30 Uhr in der Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22.**

Auch wenn die griechische Regierung etwas anderes behauptet: Die griechische Wirtschaft liegt am Boden. Auch ein Ende der Fremdbestimmung durch die Gläubiger ist nicht absehbar.

Gibt es keine Möglichkeit für die Griechinnen und Griechen sich dagegen zu wehren? Sollte Griechenland die Eurozone verlassen und erneut versuchen, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen?

Oder würde ein Grexit Griechenland komplett ins ökonomische Chaos stürzen? Gibt es nur innerhalb der Europäischen Union eine Zukunft für Griechenland?

 

Wir wollen Vertreter der gegensätzlichen Positionen ins Gespräch bringen und mit ihnen über Perspektiven für Griechenland diskutieren.

Dazu haben wir eingeladen:

*Leonidas Vatikiotis* aus Athen – er ist Ökonom und forscht zum Thema Grexit.

*Axel Troost*, MdB, Die Linke – er ist langjähriger Koordinator der alternativen Wirtschafts-„Memoranden“.

*Margarita Tsomou* wird den Abend moderieren. Sie ist Journalistin, Herausgeberin des Missy-Magazin, Dramaturgin und Kuratorin.

*Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, όχι bis zum Schluss, Regenbogenfabrik und attac Berlin.** **Unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.*

 

 

** Der GRIECHISCHE SALON:*

 

Das ist die neue Veranstaltungsreihe des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin. Wir laden Euch einmal im Monat ein zu einem Abend:

 

l Mit Politik und Kultur aus und über Griechenland.

l Mit engagierten Debatten zum Europa der Sparpolitik.

l Mit frischen Infos und Terminen aus der bundesweiten

Griechenlandsolidarität.

l Mit Musik und Meze, um bei Kräften und Laune zu bleiben.

l Mit wechselnden Mitveranstaltern.

l Jeden 2. Donnerstagabend im Monat.

l Immer in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg.

l Immer mit Euch? Das würde uns freuen! Herzlich willkommen.

 

*Am 12. Oktober geht’s weiter:  Griechischer Salon zur Solidarischen Ökonomie in Griechenland**

 

Mit herzlichen Grüßen, Euer Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin

 

Ausführliche Berichte zu Griechenland sowie weitere Infos und Kontakt

zur bundesweiten Soli-Bewegung für Griechenland unter

https://griechenlandsoli.com.

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