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Archiv für Juni, 2017

[Lausitzer-kohle] Rundbrief: Batteriepläne, Grundsatzpapiere und Wasserprobleme

antikohle Gabriel

1. LEAG will Großbatterien bauen
2. Brandenburg und Sachsen beschließen ein Lausitz-Papier
3. Einstellung des Planverfahrens Jänschwalde-Nord rückt näher
4. Tagebau Jänschwalde wurde auf Grundlage falscher Wasser-Prognosen genehmigt
5. Cottbuser Tagebausee bleibt ungeklärtes Problem
6. Indirekte Braunkohle-Subventionen im Wassergesetz beenden
7. Gutachten „Die Deutsche Braunkohlenwirtschaft“
8. „politische Ökologie“ mit Ausgabe zum Kohleausstieg
9. Wir trauern um Hermann Graf Pückler

1. LEAG will Großbatterien bauen
Wie die Lausitzer Rundschau am 9. Juni berichtete, plant die LEAG, ab 2018 an einem noch nicht genannten Lausitzer Kraftwerksstandort einen Lithium-Ionen-Akku von 40-50 Megawatt Leistung zu installieren. Partner des Projektes sei Siemens, die Kosten lägen bei etwa 20 Millionen Euro. Regelungssysteme für einen flexiblen Kraftwerkspark könnten dem Artikel zufolge ein neues Geschäftsfeld für die LEAG werden. Im Kommentar der Zeitung ist davon die Rede, das Vorhaben werde „vielleicht den Braunkohlestrom etwas länger am Markt halten“.
Die Lokalseite Weißwasser der Rundschau vom 14. Juni legt nahe, dass der Standort das Kraftwerk Boxberg werden könnte: Der Boxberger Bürgermeister Achim Junker verweist darin auf den Willen der LEAG „die eigenen Alt-Industrieflächen des Kraftwerks Boxberg als Standort für industrielle Batteriegroßspeicher nutzen zu wollen“.
Speicherkapazitäten statt für Strom aus erneuerbaren Quellen für Braunkohlestrom zu verwenden ist grundsätzlich eine den Zielen der Energiewende entgegengesetzte Strategie. Eine 40 MW-Batterie wird aber auch nicht die Position des Lausitzer Kohlestrom auf dem Energiemarkt verändern können. Eher könnte sie die Verluste verringern, wenn die Kohlekessel nicht so schnell herunter- oder raufgeregelt werden können, wie es das Stromnetz erfordert. Um zu beurteilen, ob hier eine akzeptable Übergangslösung oder ein trojanisches Pferd gegen den Klimaschutz vorbereitet wird, werden wohl konkretere Informationen zu diesem Projekt nötig sein.

2. Brandenburg und Sachsen beschließen ein Lausitz-Papier
In ihrer gemeinsamen Kabinettssitzung in Großräschen am 13. Juni beschlossen die Regierungen von Brandenburg und Sachsen ein Grundsatzpapier zur Lausitz. Darin enthalten sind neben Überlegungen zur wirtschaftlichen und strukturellen Entwicklung der Region leider auch wieder die gewohnten Propaganda-Sprüche von der Unverzichtbarkeit der Braunkohle.
Gefordert werden darin für die Jahre 2019 bis 2024 „zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 1,2 Mrd. € für die Unterstützung der Strukturentwicklung in der Lausitz“. Das wird als „Nachteilsausgleich“ bezeichnet, ohne zu benennen, im Austausch wofür man das Geld eigentlich fordert. Die Stilllegung aller alten 500MW-Blöcke in Jänschwalde und Boxberg müsste aus Sicht des Klimaschutzes im genannten Zeitraum erfolgen. Das würde entsprechende Bundesmittel auch durchaus rechtfertigen. Wahrscheinlich ist aber, dass die Kohlelobbyisten Woidke und Tillich das Geld einfordern und trotzdem jeden einzelnen Schritt des Braunkohleausstieges verzögern wollen, solange es geht. Dass „betroffenen Regionen wie der Lausitz ausreichend Zeit“ eingeräumt werden soll, ist jedenfalls eine absichtlich unkonkrete Formulierung, die als Legitimation für nahezu jede Blockade des Klimaschutzes missbraucht werden kann.
Die Behauptung, dass in der Lausitz 24.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Braunkohle abhängen würden, haben die beiden Kabinette nicht belegt, sondern einfach mal beschlossen. Eine seriöse Untersuchung, die zu diesem Ergebnis käme, ist jedenfalls bisher nicht bekannt. (siehe unser Hintergrundpapier zu Arbeitsplatzzahlen). Dass Dietmar Woidke selbst noch am 3. November 2014 in der ARD von 30.000 Arbeitsplätzen sprach, zeigt nicht etwa, dass in den vergangenen zweieinhalb Jahren 6.000 Jobs verlorengegangen wären, sondern dass er nach Belieben irgendwelche hohen Zahlen in den Raum stellt.

3. Einstellung des Planverfahrens Jänschwalde-Nord rückt näher
In dieser Woche wurden den Mitgliedern des Brandenburgischen Braunkohlenausschusses drei Briefe der LEAG an das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung übermittelt, mit denen das Unternehmen die Änderungen durch das neue Revierkonzept noch einmal offiziell dem Land mitteilt.
Zu Jänschwalde-Nord werden dabei die schon am 31. März verbreiteten Texte wiederholt, ergänzt um den Satz „Unsere für die Eröffnung und im Rahmen des Braunkohlenplanverfahrens übergebenen Unterlagen sind damit hinfällig und wir regen an, das Braunkohlenplanverfahren einzustellen.“ Warum das Aufschreiben dieses Satzes zwei Monate gedauert hat, ist nicht erkennbar. Nun wird sich zeigen, in welchem Tempo die Landesplanungsbehörde reagiert und das Verfahren auch formell beendet.
Ein weiteres Schreiben stellt das Offenhalten von Welzow-Süd II bei Veränderung der Abbautechnologie im Teilfeld I dar, wie es bereits am 16. Mai im Braunkohlenausschuss dargestellt wurde (siehe Rundbrief vom 18. Mai 2017, Punkt 4).

4. Tagebau Jänschwalde wurde auf Grundlage falscher Wasser-Prognosen genehmigt
Ein drittes LEAG-Schreiben beschäftigt sich mit der Umplanung der Bergbaufolgelandschaft des Tagebaues Jänschwalde. Durch Aktualisierung der Grundwassermodelle habe man festgestellt, dass sich bei der bisherigen Planung (Taubendorfer See) die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Nord- und Ostsee deutlich nach Westen verschieben würde. Daher würden nun besser drei einzelne Seen mit unterschiedlichem Wasserstand geplant. Allerdings kann das nur entweder bedeuten, dass die in den 1990ern erstellten Grundwasserprognosen des Tagebaubetreibers, denen alle Genehmigungen der heute laufenden Tagebau zugrunde liegen, falsch waren. Oder aber, dass Konzern und Behörden bisher wissentlich bleibende Schäden am Wasserhaushalt in Kauf genommen haben und erst jetzt Angst vor rechtlichen Konsequenzen bekommen. In jedem Fall gibt es der Grünen Liga nachträglich Recht, die über viele Jahre gegen die Unterlassung einer Umweltverträglichkeitsprüfung bei der Tagebaugenehmigung geklagt hatte.

5. Cottbuser Tagebausee bleibt ungeklärtes Problem
Am 2. Juni erfolgte mit großem Pomp durch die brandenburgische Ministerin für Infrastruktur und Raumordnung der ersten Spatenstich für den „Cottbuser Ostsee“ – dessen Genehmigungsfähigkeit derweil noch ungeklärt ist. Mit dem Bau des Zulaufes werden erste Tatsachen geschaffen, aber eine Genehmigung des Tagebausees selbst ist noch nicht in Sicht. Der sogenannte Cottbuser Ostsee würde insbesondere das Problem der Sulfatbelastung in der Spree weiter verschärfen, das die Trinkwassergewinnung für Berlin gefährdet. In der Erörterungsversammlung im November 2016 hat die obere Wasserbehörde die vorliegenden Planungen als nicht genehmigungsfähig bezeichnet. Lediglich für den Zulauf hat die Landesbergbehörde nun einen vorzeitigen Maßnahmebeginn genehmigt. Die nachzureichenden Alternativenprüfungen könnten zu einer abermaligen Änderung der Planung und zu einer weiteren – dann der dritten – öffentlichen Auslegung des Antrages führen.
Ministerin Schneider war vor Jahren selbst als Braunkohleplanerin für den Tagebau Cottbus-Nord zuständig und hat mit Landschaftszerstörung und Zwangsumsiedlung Karriere in der Landesverwaltung gemacht. Es ist nur logisch, dass sie am 2. Juni das Grußwort sprach und die Fehler der Planung nicht erkennen kann.
Die Flutung riesiger Wasserflächen ist für den Tagebaubetreiber billiger als eine Rekultivierung als Forst- oder Landwirtschaftsfläche, unter anderem weil für das Flutungswasser nach Brandenburgischem Wassergesetz kein Cent bezahlt werden muss. Da bereits das Abpumpen des Grundwassers während des Tagebaubetriebes vom Wassernutzungsentgelt befreit war, wird der Bergbau hier offensichtlich gegenüber anderen Wassernutzern bevorteilt.
Hintergründe zum Tagebau Cottbus-Nord
Kritik am Cottbuser Ostsee

6. Indirekte Braunkohle-Subventionen im Wassergesetz beenden
Vor dem Landtag in Potsdam protestierten am 14. Juni mehrere Umweltorganisationen gegen die Begünstigung des Braunkohlebergbaus im Brandenburgischen Wassergesetz. Anlass war die Behandlung dieses Gesetzes im Umwelt-ausschuss. Unter dem Motto „Rettet unser Wasser – die Verursacher der Kohlever-schmutzung müssen zahlen“ versenkten Personen mit Masken von Ministerpräsident Woidke sowie Wirtschaftsminister Gerber symbolisch Steuergeld in einem Becken mit braunem Spreewasser.
Das Abpumpen des Grundwassers für Tagebaue ist nach § 40 des Wassergesetzes vom Wassernutzungsentgelt befreit. Für Kühlwasser, das von den Braunkohlekraftwerken in riesigen Mengen entnommen wird, wird nur ein sehr geringes Entgelt von 0,5 Cent/m3 fällig. Trinkwasser hingegen kostet 10 Cent. „Hinter den niedrigen beziehungsweise erlassenen Wassernutzungsentgelten versteckt sich eine riesige Subvention für die klimaschädliche und schmutzige Braunkohle. Brandenburg entgehen dadurch jährlich schätzungsweise 21 Millionen Euro.“, kritisiert Michaela Kruse vom BUND Brandenburg.
Die Lausitzer Tagebaue verursachen die seit Jahren angestiegene Belastung der Fließgewässer mit Sulfat und – vor allem langfristig beim Wiederanstieg des Grundwassers nach dem Kohleabbau – auch mit Eisenhydroxid (Ocker). „Die Wasserverschmutzung durch die Braunkohle verursacht Folgekosten über Jahrzehnte und bedroht die Trinkwassergewinnung aus der Spree für etwa eine Million Menschen. Bereits bei der Wasserentnahme muss Geld eingenommen werden, welches zur Verbesserung der Wasserqualität genutzt werden kann. Sonst bleiben die Steuerzahler oder Wasserkunden auf den Kosten sitzen“, erklärt René Schuster von der Grünen Liga Brandenburg .
„Neben der Befreiung von den Wasserentgelten wird der Bergbaubetreiber LEAG auch bei den notwendigen Mitteln für die Tagebausanierung privilegiert. Die Landesregierung hat bislang keine Sicherheitsleistungen erhoben. Da zu befürchten ist, dass die LEAG im Falle einer Insolvenz ihren finanziellen Pflichten nicht mehr nachkommen kann, sollten die nötigen Gelder – mindestens drei Milliarden Euro – jetzt dringend öffentlich gesichert werden“, ergänzt Oliver Powalla von Kohleausstieg Berlin.
In der Diskussion über die Wassernutzung und den Wasserschutz in Berlin und Brandenburg dürfe es nicht nur darum gehen, Verschmutzungen nachträglich zu beheben. „Die Planungen für den Tagebau Welzow-Süd II sollten sofort aufgegeben werden, da sie energiewirtschaftlich keinen Sinn mehr haben. Im gemeinsamen Landesentwicklungsplan müssen Ministerpräsident Woidke und Bürgermeister Müller neue Tagebaue verbindlich ausschließen, um weitere Verschlechterungen der Wasserqualität zu vermeiden“, fordert Julius Schröder von Greenpeace Berlin.
Diese Forderungen finden sich auch in der Petition „Rettet unser Wasser – Neue Tagebaue ausschließen“ an die Brandenburger Landesregierung und den Senat von Berlin. (Gemeinsame Pressemitteilung von Greenpeace Berlin, Grüne Liga Brandenburg, Kohleausstieg Berlin und BUND Brandenburg – gekürzt, Fotos: Kess)

7. Gutachten „Die Deutsche Braunkohlenwirtschaft“
Im Auftrag von Agora Energiewende und der Europäischen Klimastiftung hat das Öko-Institut in der Studie „Die Deutsche Braunkohlenwirtschaft“ den Kenntnisstand zu historischen Entwicklungen, Ressourcen, Technik, wirtschaftlichen Strukturen und Umweltauswirkungen zusammengefasst. Das Gutachten ist hier veröffentlicht.

8. „politische Ökologie“ mit Ausgabe zum Kohleausstieg
Der oekom-Verlag hat in der Reihe „politische Ökologie“ ein „Kursbuch Kohleausstieg – Szenarien für den Strukturwandel“ veröffentlicht. Es enthält unter anderem Beiträge von Sebastian Zoepp, Felix-Christian Matthes, Dirk Jansen und Gerd Rosenkranz und ist für 17,95 Euro beim Verlag erhältlich.

9. Wir trauern um Hermann Graf Pückler
Am 18. Mai verstarb Herrmann Graf Pückler im Alter von 77 Jahren. In den zahlreichen Nachrufen nur selten und höchstens am Rande erwähnt ist seine entschiedene Gegnerschaft gegenüber neuen Tagebauen in der Lausitz. Es war ein medialer Paukenschlag, als er im Herbst 2007 angesichts der Tagebauplanungen des Landesregierung mit dem Entzug der Namensrechte für die internationale Bauausstellung „Fürst-Pückler-Land“ drohte. Auch in den Jahren danach blieb er dem Thema treu, sprach immer wieder die negativen Folgen für die Forstwirtschaft viel offener aus, als ein beim Land angestellter Förster das könnte. Das breite politische Spektrum des Lausitzer Braunkohlewiderstandes verdankt dem Unternehmensberater mit CSU-Parteibuch eine wichtige Stärkung im konservativen Bereich.

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Umweltgruppe Cottbus e.V.
Strasse der Jugend 94; 03046 Cottbus
+49 (0) 151.14420487
www.kein-tagebau.de
umweltgruppe@kein-tagebau.de

Politik konkret: Freihandelspolitik und G-20-Gipfel

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  • Termin: Donnerstag, 15.06.2017
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin

 

Die Veranstaltung wird sich mit den Auswirkungen von Freihandelspolitik auf die Länder des globalen Nordens und des globalen Südens beschäftigen. Ziel der Veranstaltung ist, die unterschiedlichen Interessen der Akteure in der globalisierten Welt herauszuarbeiten und ihre entsprechenden Strategien zu erklären.

Beim G20-Gipfel in Hamburg wird von Seiten der Bundesregierung auch die Forderung nach einer neoliberalen Freihandelspolitik, wie sie in den Freihandelsabkommen EU-Kanada (CETA) und dem geplanten Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) angelegt sind, eine wichtige Rolle spielen.

Die Referenten werden die Forderungen der NaturFreunde an eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und an nachhaltige und sozial-ökologisch ausgerichtete internationale Zusammenarbeit aufzeigen. Gleichzeitig werden die Referenten auf die Forderungen der NaturFreunde im Rahmen der „G20-Protestwelle“ am 2. Juli in Hamburg eingehen.

Referenten: David Geier, Beauftragter für Freihandel der NaturFreunde Deutschlands und Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands.

 

 

Infos: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Politik konkret:

Die Reihe „Politik konkret“ beschäftigt sich mit Theorien und Themen der politischen Linken.

NaturFreunde: Fußball: Der Volkssport ist zum Kommerzsport verkommen

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Berlin, 13. Juni 2017 – Ab der Saison 2018/19 werden Champions-League-Spiele nur noch im Pay-TV zu sehen sein. Dazu erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands:

 

Die Kommerzialisierung des Sports entfernt sich immer mehr von der sozialen Realität. Ein neues Beispiel dafür ist die aktuelle Entscheidung, dass Spiele der Champions League ab der Saison 2018/19 nur noch im Pay-TV übertragen werden. Der Profifußball hat längst die Bodenhaftung verloren. Der Volkssport ist zum Kommerzsport verkommen.

 

Die öffentliche Hand ermöglicht durch hohe Beträge, dass Fußballspiele stattfinden können und dabei die Sicherheit gewährleistet bleibt. Viele Stadien wurden mit Steuergeldern gebaut. Und auch dort, wo Vereine ihre Arenen selbst erstellt haben, halfen die Kommunen kräftig mit.

 

Die Fernsehanstalten sind bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gegangen, um die Übertragungen zu sichern. Mehr ging nicht. Im Gegenteil: Längst werden die Etats für andere Sportarten und auch für Informationssendungen gekürzt.

 

Einzelne Spieler werden immer teurer, weil ihre extrem gut bezahlten Berater die Preise für Spieler und Trainer immer weiter in die Höhe treiben. Durch dieses System sind zum Beispiel Nationalspieler nicht mehr unter einer Ablöse in zweistelligen Millionenbeträgen zu haben. Auch Verträge zählen nicht mehr. Das ist alles schlichter Wahnsinn.

 

Was nützen die Bekenntnisse von Vereinspräsidenten, man nehme die Zeichen der Zeit ernst, wenn sie in der Praxis das Gegenteil tun. Und wenn vor allem die internationalen Verbände eher durch Korruption und Geldgeschäfte auffallen als durch solide Leistungen. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass sich die Fans von diesen Totengräbern des Fußballs abwenden und insbesondere den Geldschneidern in der UEFA die Rote Karte zeigen.

 

Wir brauchen eine Kampagne zurück zum Fußball ohne Kommerz. Herr Infantino, Herr Rummenigge und all die anderen, in deren Augen die Eurozeichen leuchten, sollten die Wut der Fans zu spüren bekommen.

Treffen Marxistisches Forum am 16.06.2017

 Karl-Marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 16.06.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema: „Der Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. Eine Einschätzung aus marxistischer Sicht“

Einführung: Ellen Brombacher

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

netzwerk cuba nachrichten vom 9.6.2017

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenende gibt es wieder etwas zum Lesen.

 

Priester und ehemaliger Außenminister Nicaraguas Miguel D’Escoto gestorben

Die Vizepräsidentin Nicaraguas Rosario Murillo gab bekannt, dass D’Escoto am Donnerstag nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren gestorben ist

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-09/priester-und-ehemaliger-aussenminister-nicaraguas-miguel-descoto-gestorben

 

Juristische Absicherung, Voraussetzung für Fortschritt

Der Nationale Juristenverband Kubas beendete seinen 8. Kongress

Autor: Yudy Castro Morales | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-09/juristische-absicherung-voraussetzung-fur-fortschritt

 

Weiterhin Niederschläge im Westen Kubas

Das Andauern der klimatischen Situation führt am heutigen Freitag mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Regenfällen von Pinar del Río bis Matanzas einschließlich der Insel der Jugend

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-09/weiterhin-niederschlage-im-westen-kubas

 

Kuba und El Salvador wollen Kooperation erweitern

Acht Jahre nach der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Kuba und El Salvador konsolidieren beide Länder ihre soziopolitische Abstimmung und arbeiten an einer Steigerung des gemeinsamen Handels- und Geschäftspotenzials

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-09/kuba-und-el-salvador-wollen-kooperation-erweitern

 

Für eine bessere Ausübung in den kubanischen Unternehmen

Fünfundzwanzig Jahre nach seiner Gründung stellt das Wirtschaftsberatungsunternehmen CANEC S.A seine Kompetenz und die Qualität seiner Leistungen weiter unter Beweis

Autor: Lauren Céspedes Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-09/fur-eine-bessere-ausubung-in-den-kubanischen-unternehmen

 

Linke-Parteitag: Solidarität mit Venezuela

Die AG Cuba Sí, Die Linke Tempelhof-Schöneberg, das Marxistische Forum und die AG Frieden und Internationale Politik (FIP) haben auf der 2. Tagung des 5. Parteitags der Linken, 9. bis 11. Juni 2017 in Hannover, einen Initiativantrag zur Solidarität mit Venezuela gestellt:

https://www.jungewelt.de/artikel/312154.linke-parteitag-solidarit%C3%A4t-mit-venezuela.html

 

Puerto Rico: ein Fiasco der USA in der Karibik

Puerto Rico leidet unter einer Schuldenlast von über 70 Milliarden Dollar und erklärte sich im Mai diesen Jahres für bankrott. Die Krise der Insel vertieft sich immer mehr und Studenten und Arbeiter stehen im Mittelpunkt ständiger Proteste des Volkes

Autor: AFP | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-08/puerto-rico-ein-fiasco-der-usa-in-der-karibik

 

Das erste kubanische Fünf Sterne Plus Luxushotel ist eröffnet

Als Ausdruck des Interesses der kubanischen Tourismusindustrie, immer anspruchsvollere Märkte zu erobern und den Ansprüchen qualitativ hochwertiger Serviceleistungen gerecht zu werden, wurde am Mittwoch das Gran Hotel Manzana Kempinski eröffnet, das erste kubanische Fünf Sterne Plus Luxushotel

Autor: Yudy Castro Morales | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-08/das-erste-kubanische-funf-sterne-plus-luxushotel-ist-eroffnet

 

Funde am Grund der Zaza Talsperre

Die Archäologen aus Sancti Spiritus sind bisher die einzigen, die einen Nutzen aus der anhaltenden Wasserknappheit haben, unter der die Zaza Talsperre leidet, denn von dort wurde gerade ein wichtiger Fund gemeldet…

Autor: Delia Proenza Barzaga | internet@granma.cu

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-08/funde-am-grund-der-zaza-talsperre

 

Wirtschaftliche Aktualisierung aus juristischer Sicht

Am Mittwoch fand im Kongresspalast der 8. Kongress des Nationalen Juristenverbands Kubas (UNJC) statt

Autor: Yudy Castro Morales | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-08/wirtschaftliche-aktualisierung-aus-juristischer-sicht

 

Raúl übermittelt Studenten, Professoren und Mitarbeitern der künstlerischen Ausbildung seine Glückwünsche

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz vermittelte in einer Botschaft den Studenten, Professoren und Mitarbeitern der künstlerischen Ausbildung seine Glückwünsche

Autor: Raúl Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-08/raul-ubermittelt-studenten-professoren-und-mitarbeitern-der-kunstlerischen-ausbildung-seine-gluckwunsche

 

Die Krise der neuen Freihandelsabkommen und der internationalen Finanzordnung

 Die neoliberalen Paradigmen bröckeln und der einstmals feste Boden der politischen und unternehmerischen Eliten Lateinamerikas bewegt sich

Von Alejandro Villamar

Übersetzung: Roland Häberle

amerika21

https://amerika21.de/analyse/176304/freihandel-finanzordnung-krise

 

Jardines del Rey bereit für die Sommersaison

Nachdem eine der besten Hauptsaisons zu Ende gegangen ist, richten sich nun die Anstrengungen auf die Verstärkung der Werbe- und Kommerzialisierungsaktionen der Produkte und auf die Diversifizierung der Angebote für den vollen Genuss der Kunden, die im Reiseziel eintreffen, vorrangig die des nationalen Marktes

Autor: Ortelio González Martínez | ortelio@granma.cu

http://de.granma.cu/tourism/2017-06-07/jardines-del-rey-bereit-fur-die-sommersaison

 

Raúl empfing Verteidigungsminister Vietnams

In brüderlicher Atmosphäre sprachen beide über Themen beiderseitigen Interesses und waren sich darin einig, dass sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter verstärken wollen

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-07/raul-empfing-verteidigungsminister-vietnams

 

Tischtennisspieler hoffen auf ein Rückspiel in Kuba

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/tischtennisspieler-hoffen-auf-ein-rueckspiel-in-kuba-aid-1.6867454

 

Mariela Castro im Interview: Fidel und die Homophobie

Auszug aus einem Interview, welches die Leiterin des kubanischen Zentrums für Sexualaufklärung CENESEX und Tochter des derzeitigen Präsidenten, Mariela Castro, Anfang Mai mit dem spanischen Magazin „CTXT“ geführt hat:

https://cubaheute.wordpress.com/2017/06/06/mariela-castro-im-interview-fidel-und-die-homophobie/

 

Einer der „Cuban Five“, René González, zur Geschichte, Revolution und Solidarität mit Palästina

Von Ramona Wadi
Quelle: „Middle East Monitor“

http://www.miami5.de/informationen/presse-170605.html

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

netzwerk cuba nachrichten vom 6.6.2017

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt wieder einen umfangreichen newsletter.

 

Ricardo Cabrisas empfing polnischen Außenminister

Der Vizepräsident des Ministerrats und Minister für Wirtschaft und Planung empfing den polnischen Außenminister Witold Waszczykowski

Autor: Gabriela Avila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-06/ricardo-cabrisas-empfing-polnischen-aussenminister

 

Wälder weiten sich aus

Kuba erweiterte 2016 seine Waldflächen um 57 000 Hektar. Damit kam es auf 3 241 000 Hektar Land, das von Wäldern bedeckt ist, und erhöhte seinen Waldanteil auf 31,15 % des Landesterritoriums

Autor: Jesús Jank Curbelo | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-06/walder-weiten-sich-aus

 

Beitrag Fidels beim Umweltschutz hervorgehoben

Die Leidenschaft des Comandante en Jefe Fidel Castro die Umwelt zu schützen und sein Beitrag, um der globalen Herausforderung zu begegnen, die der Klimawandel darstellt, wurden bei der nationalen Feier zum Tag der Umwelt am 5. Juni hervorgehoben

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-06/beitrag-fidels-beim-umweltschutz-hervorgehoben

 

Calendario Cultural de Cuba en Alemania Junio- Kulturkalender Juni

Mit freundlichen Grüßen der Botschaft von Kuba in Deutschland

MSc. Juan Parra Fellové

Verantwortlich für Kultur und Sport

Botschaft der Republik Kuba

Stavangerstraße 20, 10439 Berlín

E-mail: cultura2@botschaft-kuba.de

www.cubadiplomatica.cu/alemania

 

Opium fürs Volk war gestern

Santería heißt eine Religion in Kuba, in der katholische und heidnische Elemente in einem Jungfrauenkult verschmelzen. Seit den 1990er-Jahren hat die Zahl der Santeros stark zugenommen. Die kommunistische Führung sei inzwischen überzeugt, dass Religion und Politik gut koexistieren können, sagt ein kubanischer Religionswissenschaftler.

Von Wolfram Nagel

http://www.deutschlandfunk.de/kuba-opium-fuers-volk-war-gestern.886.de.html?dram:article_id=386608

 

Unverfälschte Informationen

Nächsten Samstag: Juni-Nummer der Granma-Internacional liegt jW bei

https://www.jungewelt.de/artikel/311876.n%C3%A4chsten-samstag-juni-nummer-der-granma-internacional-liegt-jw-bei.html

 

Fiesta de Solidaridad

Samstag, 22. Juli 2017, 14:00-22:00 Uhr
Parkaue Lichtenberg, 10367 Berlin (S + U-Bahn Frankfurter Allee)

Unterstützt unsere Fiesta de Solidaridad!

Den Unterstützer-Button für unser großes Solidaritätsfest am 22. Juli in der Parkaue in Berlin-Lichtenberg erhaltet Ihr für eine Spende von von 5 Euro bei Cuba Sí.
Cuba Sí

https://cuba-si.org/1743/fiesta-de-solidaridad

Fiesta-Flyer 2017

 

CUBA LIBRE

Zeitschrift der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba

CUBA LIBRE 2-17
Wirtschaftswachstum mit Hindernissen

CUBA LIBRE:mehr zur aktuellen Ausgabe
CUBA LIBRE abonnieren; weiter zum Abo-Formular (pdf)
CUBA LIBRE:ARCHIV

 

Vollständiger Wortlaut der Rede Raúls bei der Zweiten Außerordentlichen Sitzung der Nationalversammlung

Rede des Armeegenerals Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident des Staats- und des Ministerrats gehalten bei der Zweiten Außerordentlichen Sitzung der Nationalversammlung der Volksmacht in ihrer VIII. Legislaturperiode

Autor: Raul Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-02/vollstandiger-wortlaut-der-von-raul-bei-der-zweiten-ausserordentlichen-sitzung-der-nationalversammlung-gehaltenen-rede

 

„Buen Vivir – Utopie oder gelebte Praxis?“

Freitag, 30. 06. 17 S11 (Seminargebäude) Uni Köln:
Im Vortrag sollen die Denkweisen des lateinamerikanischen indigenen Prinzips zum guten Zusammenleben diskutiert und unseren Einstellungen gegenübergestellt werden. Es werden unterschiedliche Auffassungen von Ich und Wir, von Eigentum und Arbeit, von Rationalität, Fortschritt und Entwicklung sowie des Zeitbegriffs untersucht und mit Beispielen aus Lateinamerika illustriert. Im zweiten Teil geht es um gelebte Alternativen des Buen Vivir in Cuba.

Referentinnen sind Petra Schwerdtner und Kristine Karch von EcoMujer e.V

http://www.ecomujer.org/event/buen-vivir-utopie-oder-gelebte-praxis/

 

Neue Ausrüstung für urbane Landwirtschaft

Das Programm der Urbanen und Suburbanen Landwirtschaft entwickelt sich nachhaltig weiter, indem Ausrüstung erworben und progressiv in den verschiedenen Kreisen des Landes Kühlkammern zur Aufbewahrung der Samen übergeben werden…

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-05/neue-ausrustung-fur-urbane-landwirtschaft

 

Aus Afrika für Kuba: Fortwährende Solidarität

In Afrika von Kuba zu sprechen, bedeutet, sofort Zuneigung und Achtung zu verspüren, Neugier gegenüber einer Insel, die geografisch so fern, aber nah aufgrund der gemeinsamen Geschichte ist

Autor: Linet Perera Negrin | linetp@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-05/aus-afrika-fur-kuba-fortwahrende-solidaritat

 

Neue Hotels für den Tourismus in Villa Clara

Die Fertigstellung von sechs Hotels in Villa Clara und die Stärkung des gesamten Netzes an Tourismuseinrichtungen, die außerhalb der Hotels geboten werden, gehören zu einem anspruchsvollen Entwicklungsprogramm in diesem Territorium. Es ist auf die kommende Internationale Tourismusmesse gerichtet, die 2018 in Cayo Santamaría stattfinden wird und deren Gastland Großbritannien sein wird.

Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu

http://de.granma.cu/tourism/2017-06-05/neue-hotels-fur-den-tourismus-in-villa-clara

 

Kuba arbeitet weiter an Verbesserung der Wasserqualität

Die Wasserversorgung der Bevölkerung mit der entsprechenden Qualität zu garantieren ist eine der Prioritäten des kubanischen Staates. Angesichts der starken Trockenheit, unter der das Land leidet, macht man große Anstrengungen, um 8.35 397 Millionen Kubaner mit Trinkwasser zu versorgen

Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-05/kuba-arbeitet-weiter-an-verbesserung-der-wasserqualitat

 

Initiative in Washington für Abbau von Handelsbarrieren gegenüber Kuba

Washington. Die Befürworter des Abbaus von Handelshemmnissen und Reisebarrieren zwischen den USA und Kuba haben im US-Kongress einen neuen Vorstoß unternommen.

Von Edgar Göll

amerika21

https://amerika21.de/2017/06/177376/kongress-handel-kuba-usa

 

Erfüllte Vorhaben

Der Plan Turquino ist ein Entwicklungsprogramm, das am 2. Juni 1987 mit dem Ziel gegründet wurde, eine umfassende und nachhaltige Entwicklung der Bergregionen und solcher mit erschwertem Zugang im Land zu ermöglichen

Autor: Germán Veloz Placencia | german@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-02/erfullte-vorhaben

 

Konzert zu Ehren der Beatles in Kuba

Havanna. Am 1. Juni hat in der Hauptstadt von Kuba ein Konzert zum 50. Jahrestag der Beatles-LP „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ stattgefunden.

Von Kerstin Sack

amerika21

https://amerika21.de/2017/05/177320/beatles-kuba

 

Militärakademie der ALBA-Länder in Lateinamerika erinnert an Gründung 2011

Santa Rosita del Paquió, Bolivien. Am 31. Mai hat die lateinamerikanische Akademie zur Verteidigung und Souveränität (EDS) ihr sechsjähriges Jubiläum begangen. Die Militäreinrichtung war als Gegenmodell zur von den USA geführten School of the Americas (SOA) gegründet worden, die 2001 in Western Hemisphere Institute for Security Cooperation umbenannt wurde.

Von Ariana Pérez

amerika21

https://amerika21.de/2017/06/177359/militaerakademie-alba

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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netzwerk cuba nachrichten vom 1.6.2017

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

heute es gibt einen langen Brief für ein langes Wochenende.

wir wünschen allen schöne Pfingsttage und der Jugend ein erfolgreiches Pfingstcamp in Köln bei sonnigem Wetter.

Der nächste newsletter wird nach Pfingsten erscheinen.

 

Tausende von Hektar von Maßnahmen zur Bodenerhaltung und –verbesserung begünstigt

Die Maßnahmen betrafen 6 430 Hektar im Jahr 2016 und 2.081 Hektar in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres

Autor: Jorge Luis Merencio Cautín | merencio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-31/tausende-von-hektar-von-massnahmen-zur-bodenerhaltung-und-verbesserung-begunstigt

 

Zum Schutz der Ozonschicht

Kuba arbeitet seit über 20 Jahren an der progressiven Reduzierung der Substanzen, die die Ozonschicht schädigen

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-31/zum-schutz-der-ozonschicht

 

Kuba unter Zugzwang

In Havanna kommen die Parlamentsabgeordneten zu einer außerordentlichen Plenarsitzung zusammen

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/311677.kuba-unter-zugzwang.html

 

Außenminister St. Vincents: «Unsere Völker sind eine Familie»

Der Außenminister St. Vincents und der Grenadinen sprach sich für die Verteidigung der nationalen Souveränität in der Region aus

Autor: Darcy Borrero Batista | darcy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-31/aussenminister-st-vincents-unsere-volker-sind-eine-familie

 

Debatten in Kommissionen über Aktualisierung des sozioökonomischen Modells

Heute tagen die verschiedenen ständigen Arbeitsausschüsse der Nationalversammlung

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-31/debatten-in-kommissionen-uber-aktualisierung-des-soziookonomischen-modells

 

Der TTC Vanikum prüft Kubas WM-Team

Rommerskirchen. Am Freitag kommt es zu einer ungewöhnlichen Tischtennis-Begegnung in der Mehrzweckhalle.Von Stefan Schneider

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/der-ttc-vanikum-prueft-kubas-wm-team-aid-1.6854950

 

Regierung von Kuba führt Sammeltaxi-Kooperativen in Havanna ein

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2017/05/177079/sammeltaxi-kooperative-kuba

 

Zuckerproduktion bei Wachstum um 20 % beendet

Villa Clara ist der größte Zuckerproduzent und erfüllte als einzige Provinz den Plan

Autor: Lisandra Fariñas Acosta | lisandra@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-30/zuckerproduktion-bei-wachstum-um-20-beendet

 

Die US-Lateinamerikapolitik unter Donald Trump

Die Trump-Administration wird aggressiv vorgehen, wie allein das Beispiel Mexiko schon zeigt, was aber auch auf die gesamte Region ausgedehnt werden kann

Von Achim Wahl

amerika21

https://amerika21.de/analyse/177088/us-lateinamerikapolitik-trump

 

Staatsrat beruft Nationalversammlung zu außerordentlicher Sitzung ein

Sie wird am 1. Juni dieses Jahres um 9:00 Uhr im Kongresspalast stattfinden

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-29/staatsrat-beruft-nationalversammlung-zu-ausserordentlicher-sitzung-ein

 

Evo Morales: Der Imperialismus verletzt lateinamerikanische Souveränität

Der bolivianische Präsident sagte am Montag, dass der US-Imperialismus darauf aus sei, mit militärischen Interventionen, Staatsstreichen und wirtschaftlicher Destabilisierung die Souveränität der lateinamerikanischen Völker zu verletzen

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-05-30/evo-morales-der-imperialismus-verletzt-lateinamerikanische-souveranitat

 

Besuch von Díaz-Canel hat Beziehungen zwischen Bolivien und Kuba gefestigt

Der erste Vizepräsident Kubas Miguel Díaz-Canel sagte am Montag, dass sein Besuch in Bolivien die bereits ausgezeichneten bilateralen Beziehungen und die politischen Verbindungen zwischen beiden Bruderländern weiter gefestigt habe

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-05-30/besuch-von-diaz-canel-hat-beziehungen-zwischen-bolivien-und-kuba-gefestigt

 

Díaz-Canel setzt seinen Besuch in Bolivien fort

Der erste Vizepräsidentdes Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez machte am vierten Tag seines Staatsbesuchs in Bolivien einen Rundgang durch die archäologische Stätte Samaipata

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-05-29/diaz-canel-setzt-seinen-besuch-in-bolivien-fort

 

Aktuelles aus und über Kuba

http://www.fgbrdkuba.de/

 

Weltgesundheitsorganisation zeichnet kubanische Ärztebrigade aus

Von Marcel Kunzmann, Vilma Guzmán

amerika21

https://amerika21.de/2017/05/176829/who-auszeichnung-aerzte-kuba

 

Kein Kubaner paddelt mehr nach Florida

US-Küstenwache hat im kompletten April keinen Bootsflüchtling aufgegriffen

Von Andreas Knobloch, Havanna

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1052113.kein-kubaner-paddelt-mehr-nach-florida.html?pk_campaign=Newsletter

 

Kuba feiert seine afrikanischen Wurzeln

An der Feier nahmen der Vizepräsident des Staatsrats Salvador Valdés Mesa, der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo Hernandez und Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla teil

Autor: Darcy Borrero Batista | darcy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-26/kuba-feiert-seine-afrikanischen-wurzeln

 

Díaz-Canel bekräftigt tiefe Freundschaft mit Bolivien

Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats bekräftigte am Donnerstag die Bereitschaft seines Landes, die Mitarbeit in verschiedenen für den Prozess der Veränderung dieses Bruderlands elementaren Sektoren fortzusetzen

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-05-26/diaz-canel-bekraftigt-tiefe-freundschaft-mit-bolivien

 

Kuba im Wandel

Junge SozialistInnen aus Europa und ihre Erfahrungen auf der Karibikinsel

http://www.unsere-zeit.de/de/4921/politischesBuch/5596/Kuba-im-Wandel.htm

 

Raúl Castro: Trumps Äußerungen über Kuba sind lächerlich

Ton zwischen Havanna und Washington verschärft sich. Trump spricht von „grausamem Despotismus“ in Kuba. Er sei ein schlecht beratener Präsident, kontert Castro

Von Edgar Göll

amerika21

https://amerika21.de/2017/05/176767/kuba-wehrt-gegen-trump

 

Raúl übermittelt Mitarbeitern des ICRT seine Glückwünsche

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats übermittelte den Mitarbeitern des IRCT anlässlich des 55jährigen Bestehens der Einrichtung seine Glückwünsche

Autor: Raul Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-25/raul-ubermittelt-mitarbeitern-des-icrt-seine-gluckwunsche

 

Die Gewerkschaft, Unterstützung für den Arbeiter auf eigene Rechnung

Seit diese Modalität im Jahr 2010 erweitert wurde, lag es im Interesse des Kubanischen Gewerkschaftsdachverbandes (CTC) sie zu begleiten, zu unterstützen und zu schützen

Autor: Alejandra García | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-05-24/die-gewerkschaft-unterstutzung-fur-den-arbeiter-auf-eigene-rechnung

 

Zentralkomitee beschließt wichtige Reformdokumente und Entwicklungsplan bis 2030

https://cubaheute.wordpress.com/2017/05/24/zentralkomitee-beschliesst-wichtige-reformdokumente-und-entwicklungsplan-bis-2030/

 

Einladung zum Mittel- und Osteuropatreffen der Cubasolidarität

LA HABANA, 16 DE MAYO DEL 2017 „AÑO 59 DE LA Revolución“

Queridos hermanos:

Adjunto convocatoria oficial al III encuentro Centro Europeo de Solidaridad con Cuba a celebrarse en Bulgaria del 17 al 19 de noviembre del presente año. Favor divulgar entre los amigos en Alemania y nada más que tengan alguna confirmación, me lo hacen saber.

Saludos, Yodier.

Aufruf Solidaritätstreffen

Convocatoria al III Encuentro Internacional de solidaridad con Cuba

Invitation the Third International meeting for solidarity with Cuba

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

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Siegel-Fusion von Rainforest Alliance und UTZ: Chance für Bauern und Konsumenten

inkota

[Berlin, 08. Juni 2017] – Gestern haben die beiden größten Zertifizierungsorganisationen im Kakaosektor Rainforest Alliance und UTZ verkündet, unter dem Namen „Rainforest Alliance“ zu fusionieren. Bis Anfang 2019 wollen die Zertifizierer einen neuen gemeinsamen Standard veröffentlichen. Die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! appelliert an die neue Organisation, Strategien zu entwickeln, damit zertifizierte Kakaobauernfamilien ein existenzsicherndes Einkommen erzielen. Davon seien sowohl Rainforest Alliance als auch UTZ bisher weit entfernt. Für Konsumenten bringe die Fusion etwas Licht in den unübersichtlichen Siegel-Dschungel im Kakaosektor.

„Für uns ist entscheidend, ob die Fusion dazu beiträgt, die Lebenssituation von Kakaobauern und –bäuerinnen zu verbessern“, erklärt INKOTA-Referent Johannes Schorling. „Bisher leben die meisten Bauern und Bäuerinnen, die durch Rainforest Alliance und UTZ zertifiziert sind, unterhalb der Armutsgrenze. Die neue Organisation muss sich daran messen lassen, ob es ihr in Zukunft gelingt, ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobauernfamilien zu gewährleisten.“

Make Chocolate Fair! definiert Kakao nur dann als nachhaltig, wenn die Produzenten vom Anbau sowohl die Grundbedürfnisse ihrer Familie als auch Investitionskosten in ihre Plantagen abdecken können. Die europäische Kampagne fordert UTZ und Rainforest Alliance auf, Berechnungen zur Höhe von existenzsichernden Einkommen einzubeziehen, wenn sie ihren gemeinsamen Standard ausarbeiten.

UTZ und Rainforest Alliance sind die beiden größten Nachhaltigkeitssiegel für Kakao und Schokolade. Gemeinsam zertifizieren sie fast 40 Prozent der globalen Kakaoernte. Die Zertifizierer stehen jedoch wegen ihrer niedrigen Standards in der Kritik. Anders als zum Beispiel Fairtrade verfügt weder Rainforest Alliance noch UTZ über einen garantierten Mindestpreis für Kakao. In der gegenwärtigen Situation, in der der Kakaopreis innerhalb weniger Monate um mehr als ein Drittel abgestürzt ist, bieten sie den Bauern und Bäuerinnen daher keinen Schutz.

Aus Sicht der Konsumenten sei die Fusion zu begrüßen, da weniger Siegel zu mehr Klarheit beim Einkauf beitragen. Auch für die Kakaobauern und –bäuerinnen biete die Vereinheitlichung der Standards eine Chance. Denn künftig könnten sie den Aufwand und die Kosten für eine Doppel-Zertifizierung vermeiden. „Entscheidend ist aber, dass die bisherigen Standards nicht ausreichen, um die Armut im Kakaoanbau wirksam zu bekämpfen“, kritisiert Johannes Schorling. „Wir werden den Fusionsprozess genau beobachten und uns dafür einsetzen, dass der neue Standard den großen Herausforderungen im Kakaoanbau wirklich gerecht wird.“

Weitere Informationen:

Infoblatt „Zertifizierte Schokolade – was steckt hinter den Siegeln?“
Grafik „Nachhaltigkeitssiegel im Vergleich“
Pressemappe mit Hintergrundinformationen zum Thema Schokolade
Pressemitteilung als PDF

Das G20 Protestwelle-Bündnis fordert: Eine andere Politik ist nötig

Gemeinsame Presseerklärung / Bündnis der G20 Protestwelle

Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel

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Hamburg, den 09. Juni 2017 – Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel und Kriege sind die drängenden Probleme unserer Zeit. Vier Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg mahnt das Bündnis der G20 Protestwelle am 2.Juli konkrete Schritte an. Die Regierungen der 20 reichsten Nationen der Welt arbeiten bereits an finalen Entwürfen für Kommuniqués und Erklärungen. Die Zeit drängt also.

Die Veranstalter fordern im Vorfeld des Gipfels wesentliche Weichenstellungen für eine Politik, die soziale Ungleichheit bekämpft, gerechten Welthandel schafft, die Demokratie stärkt und – dringender denn je – für Klimaschutz eintritt.

Marion Lieser von Oxfam kritisiert, dass die G7-Staaten auf Gipfel Ende Mai in Taormina das Problem weltweit zunehmender sozialer Ungleichheit nicht angepackt haben: “Umso mehr sind nun die G20 gefordert. Der bisherige Ansatz, nur auf Wirtschaftswachstum zu vertrauen, führt in die Irre. Nötig sind stattdessen umfassende Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung – und eine global gerechte Steuerpolitik, die dafür sorgt, dass Konzerne und reiche Einzelpersonen ihren fairen Beitrag zur Finanzierung leisten.“

Christoph Bautz von Campact stellt klar, dass es die falsche Antwort ist, wenn Angela Merkel dem Nationalismus von Donald Trump mehr Freihandel entgegensetzt: “Freihandel ohne Regeln schafft mehr soziale Ungleichheit – und die ist Wasser auf die Mühlen der Nationalisten. Am 2. Juli gehen wir daher mit Zehntausenden Menschen für gerechten Handel auf die Straße. Bevor die Staatschefs zum G20 einfliegen, haben wir Bürger mit unserer Protestwelle das erste Wort: Handel muss den Menschen dienen, nicht den Konzernen.“

Uwe Hiksch von den NaturFreunden lehnt es ab, dass die Bundesregierung versucht, die Verhandlungen für das Freihandelsabkommen TTIP wieder in Fahrt zu bringen: “Den G20-Gipfel will sie dabei für die Durchsetzung ihrer neoliberalen Handelspolitik benutzen. Mit der G20-Protestwelle werden wir uns den neoliberalen Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA entgegenstellen.“

Sweelin Heuss von Greenpeace stellt fest, dass Trumps rücksichtslose Entscheidung den Kampf gegen den Klimawandel ins Zentrum des G20-Gipfels rückt: “Angela Merkel muss sicherstellen, dass der Rest der G20 sich klar zum Pariser Klimaabkommen bekennt. Glaubwürdig ist die Kanzlerin dabei nur, wenn sie in Deutschland den Ausstieg aus der Kohle angeht.”

Sarah Händel von Mehr Demokratie kritisiert, dass Parlamente und Zivilgesellschaft kaum Einfluss nehmen könnten auf die oft einseitig an den Kapitalinteressen ausgerichtete Wirtschaftsagenda: „Die G20 sind typisch für die globale Politikgestaltung: Im Wesentlichen von den Regierungen und Verwaltungsapparaten bestimmt, werden Entscheidungen auf nicht nachvollziehbaren Wegen getroffen. Grundlegende weltpolitische Weichenstellung sollten nicht von demokratischer Kontrolle abgeschottet werden!“

Uwe Polkaehn vom DGB Nord sieht es als Chance, dass Spitzengewerkschaften aus den G20-Ländern als Gruppe der Labour 20 den Gipfel begleiten: „Unternehmen müssen weltweit wieder in die Verantwortung genommen werden, für menschenwürdige Arbeit, faire Löhne und die Achtung von Menschenrechten in globalen Lieferketten zu sorgen. Die internationale Koordinierung der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik muss wiederbelebt werden, dazu gehören Leitplanken und klare Regeln. Die Kanzlerin hat sich beim G7-Gipfel für offene Märkte, gegen Protektionismus und unfaire Handelspraktiken ausgesprochen– wir wollen endlich Taten sehen.“

Das bundesweite Bündnis „G20 Protestwelle: Eine andere Politik ist nötig!“ vereint Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen.

Fotoexkursion: Der Friedhof der Sozialisten

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Freitag 09.06.2017

  • Ort: Vor dem Haupteingang, Gudrunstraße 20, 10365 Berlin
  • Uhrzeit: 18.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Die Fotoexkursion erkundet den „Friedhof der Sozialisten“. Wir wollen uns der Gedenkstätte und ihren Gräbern nähern, uns mit der Geschichte der dort Geehrten auseinandersetzen und die architektonische und künstlerische Gestaltung der Gedenkstätte fotografisch erkunden.

Leitung: Uwe Hiksch

Infos bei: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Die Fotoexkursionen der NaturFreunde

Die Fotoexkursionen knüpfen an die Tradition der sozialkritischen Fotografie der politischen Linken an. Wandel aufzeigen, soziale Realitäten darstellen und mit den alltäglichen Erscheinungen des Lebens und der Arbeitswelt auseinandersetzen, war seit mehr als 80 Jahren Ziel der „Arbeiterfotografie“. An diese Tradition wollen die Touren anknüpfen und mithelfen, eine zeitgemäße Antwort auf kritische Fotografie zu geben. Mit dem Fotoapparat sollen Realitäten eingefangen werden, Gegensätze aufzeigt und damit eine Beitrag zur kritischen Betrachtung des eigenen Umfeldes geleistet werden. Dabei stehen Spaß, Information über die Geschichte der Stadträume aber natürlich auch der Umgang mit der Kamera im Mittelpunkt der Touren.