Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für Februar, 2017

EU-Parlament stimmt für CETA, vorläufige Anwendung im Kulturbereich ausgeschlossen

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Berlin, den 15.02.2017. Das Europaparlament hat heute dem umstrittenen Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada (CETA) zugestimmt. CETA ist damit aber noch nicht in Kraft, sondern erst wenn alle EU-Mitgliedstaaten zugestimmt haben. Für Deutschland heißt das, dass der Deutsche Bundestag und der Bundesrat zustimmen müssen. Über die Rechtmäßigkeit wird dann auch noch das Bundesverfassungsgericht entscheiden. CETA kann aber teilweise ab April 2017, wenn bis dahin auch in Kanada alle notwendigen Prozeduren abgeschlossen sind, „vorläufig angewandt“ werden. Am 13. Oktober 2016 hatte das Bundesverfassungsgericht in einem Eilverfahren entschieden, dass aber nur jene Teile von CETA vorläufig angewandt werden dürfen, die im Kompetenzbereich der EU liegen. Regelungen, die Auswirkungen auf den Kulturbereich haben, können deshalb nicht in die vorläufige Anwendung aufgenommen werden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Das Europäische Parlament hat für das Freihandelsabkommen CETA gestimmt und damit auch unsere Bedenken beiseite gewischt. Trotzdem darf CETA in Politikfeldern, die nicht im Kompetenzbereich der EU liegen, nicht vorläufig angewandt werden. Der Kulturbereich ist, so hoffen wir, also derzeit nicht betroffen! Nur wenn der Deutsche Bundestag, der Bundesrat und die Parlamente aller weiteren EU-Mitgliedstaaten grünes Licht für CETA geben, kann das geändert werden. Das wird, sollte es überhaupt gelingen, wohl noch Jahre dauern.“

linksjugend [’solid]: Wer ist hier unsolidarisch? – Die Künstliche Aufregung der Berliner CDU

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„Die immer weiter steigenden Ticketpreise sind eine Farce. Menschen werden systematisch von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen.“ sagt Saskia Spahn, Bundessprecherin von linksjugend [’solid]. Wer sich kein Ticket leisten will oder kann – und das sind sehr viele Menschen in diesem Land – kann sich nur sehr eingeschränkt bewegen. Auch wird offenbar: Armut verpflichtet – zu Stillstand und wenn man der CDU glauben darf, zu Demut. Aber es ist nicht die Schuld der Ticketlosen, dass sie sich kein Ticket leisten wollen/können. „Es ist eine Frage des politischen Willens, allen Menschen Zugang zu Infrastruktur zu gewährleisten.“ so Carolin Tischner, Bundessprecherin von linkjugend [’solid]. „Die Gesetzgebung kriminalisiert und stigmatisiert Arme und zwingt sie, Geld, das sie nicht haben, für Fahrkarten auszugeben.“

 

In einer Stellungnahme von 16.02.17 schreibt der Generalsekretär der Berliner CDU Stefan Evers, die Kampagne von linksjugend [’solid], die zur Solidarität mit den Menschen aufruft, die sich das Fahrtticket der BVG nicht leisten können, sei „unsolidarisch und asozial.“ (sic!). Damit wendet sich die CDU mal wieder offen gegen die Menschen, die am wenigsten haben. Von diesen Menschen auch noch Solidarität mit den Verkehrsbetrieben einzufordern, ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Die Konsequenz aus Evers Worten würde bedeuten, diejenigen zu bestrafen, die bereits am Existenzminimum leben. Das belegen auch die Zahlen: Nur rund 40% der Menschen, die die Strafzahlung nicht begleichen, können dazu gezwungen werden, ihr letztes Geld für ein wenig Mobilität zu zahlen. Die weitere Konsequenz ist noch viel verheerender. Die übrigen 60%, die nicht zahlen können, werden vor Gericht gestellt und brutal abgeurteilt. So füllte die vorherige CDU-SPD Regierung rund ein Drittel der Berliner JVA Plötzensee, mit Menschen, die ohne Ticket erwischt wurden. Die Absurdität dessen wird in der Folge offensichtlich. Laut JVA-Leiter Plessow kosten diese Inhaftierungen das Land Berlin im Jahr rund 4,2 Millionen Euro. Bei durchschnittlich 135 Betroffenen, sprechen wir also von 133 Euro pro Tag (laut der Berliner Zeitung). Also mehr als das Doppelte der ursprünglichen Forderung; pro Tag wohlgemerkt! Es geht hier also weniger ums Geld, als um eine Disziplinierungsmaßnahme. Fahren ohne Ticket soll auf Gedeih und Verderb den Mief einer Straftat bekommen, damit viele Menschen abgeschreckt werden. Aber sollte es nicht Ziel der Politik sein, allen Menschen den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln zu gewährleisten?

„Wir bleiben weiterhin solidarisch mit den Menschen, die sich kein Ticket leisten können und fordern einen kostenlosen ÖPNV und die Entlassung aller in Ersatzhaft Gefangener.“ fordert Tischner.

NaturFreunde fordern neue Friedens- und Entspannungspolitik statt neuer Rüstungsspirale

Rüstungsausgaben: Von der Leyen hat nichts verstanden

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Berlin, 16. Februar 2017 – Im Schatten von US-Präsident Donald Trump findet ein schrecklicher Rückfall in die Gedankenwelt des Kalten Krieges statt. Die Militärs, an der Spitze Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), setzen offenkundig auf höhere Militärausgaben. Davor warnt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und verweist unter anderem auf Willy Brandt:

 

1971 sagte Willy Brandt in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises: „Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.“

 

Seit dem Jahr 2015 steigen die Rüstungsausgaben wieder. Allein im Jahr 2016 wurde weltweit die wahnsinnige Summe von 1.679 Billionen US-Dollar für das Militär ausgegeben, an der Spitze dieser unsäglichen Entwicklung standen die USA mit 596 Milliarden. Deutschland kam auf 40,66 Milliarden Euro, das sind etwa 1,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In Polen stiegen die Rüstungsausgaben im letzten Jahr um 22 Prozent, in Litauen gar um 33 Prozent.

 

Wenn sich die neue amerikanische Trump-Ideologie durchsetzen würde, müsste Deutschland die Rüstungsausgaben um rund 20 Milliarden Euro erhöhen. Das ist in der Sache unsinnig und würde zudem zu massiven Verteilungskämpfen führen. Mehr Geld für Rüstung bedeutet weniger Geld für Soziales und auch weniger für die Ökologie. Vor allem aber würde dadurch die Sicherheit nicht erhöht. Im Gegenteil: Statt Konflikte zu beruhigen, würden sie größer.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern die Bundesregierung auf, diesen Kurs sofort zu stoppen. Deutschland und Europa brauchen eine neue Friedens- und Entspannungspolitik, statt in die Zeit der Rüstungsspiralen zurückzufallen. Das muss zu einem Wahlkampfthema werden.

 

Willy Brandt hatte recht: Wir müssen die Militarisierung des Denkens stoppen. Anderenfalls wird aus dem Kalten Krieg ein heißer Konflikt. Wenn die SPD das Erbe von Willy Brandt nicht verspielen möchte, muss sie jetzt laut Nein sagen.

netzwerk cuba nachrichten vom 14.2.2017

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt wieder ein bißchen was zu lesen:

 

Kuba ruft in der UNO zu einer multilateralen und abgestimmten Reaktion auf den Terrorismus auf

Kuba ruft in der UNO zu einer multilateralen und abgestimmten Reaktion auf den Terrorismus auf

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-02-14/kuba-ruft-in-der-uno-zu-einer-multilateralen-und-abgestimmten-reaktion-auf-den-terrorismus-auf

 

Ein Morgen zu Ehren von Hart

Am Montagmorgen wurde Dr. Armando Hart Dávalos der Nationalpreis für Journalismus José Martí innerhalb einer Ehrung auf der 26. Internationalen Buchmesse von Havanna verliehen

Autor: Idania Rodríguez Echevarría | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-14/ein-morgen-zu-ehren-von-hart

 

Das ganze Leben lang aktiv

In den 17 Jahren des Bestehens des Senioren-Lehrstuhls der Universität Havanna haben bisher 16.851 ältere Menschen an seinem Grundkurs teilgenommen

Autor: Lisandra Fariñas Acosta | lisandra@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-14/das-ganze-leben-lang-aktiv

 

Kreuzzug gegen Lecks rettet Wasserleitung Lebrije-Jatibonico

Die Wasserleitung, die sich von der Talsperre Lebrije bis Sancti Spiritus erstreckt, könnte ihre normale Leistungsfähigkeit wieder erhalten, nachdem Lösungen zur Behebung eines Lecks gefunden wurden, das dohte, die nördlich der Stadt Sancti Spiritus gelegeneTalsperre buchstäblich auszubluten

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-13/kreuzzug-gegen-lecks-rettet-wasserleitung-lebrije-jatibonico

 

Irakere, 38 Jahre danach

Mit der Vergabe des Grammy 2017 für das beste Latin-Jazz-Album an das Album Tribute to Irakere-Live in Marciac von Chucho Valdés und den Afro Cuban Messengers, ist man der universellen Größe des phänomenalen kubanischen Orchester des letzten Jahrhunderts gerecht geworden

Autor: Pedro de la Hoz | pedro@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-14/irakere-38-jahre-danach

 

Chucho Valdés bekam Grammy für bestes Jazz Latino Album

Der Kubaner Chucho Valdés gewann am Sonntag den Grammy für das beste Jazz Latino Album zu Ehren der Gruppe Irakere

Autor: Cubadebate | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-13/chucho-valdes-bekam-grammy-fur-bestes-jazz-latino-album

 

Neuauflage des Straßenklassikers

Morgen beginnt im äußersten Osten Kubas die Nationale Rundfahrt Guantánamo-Pinar del Rio-Havanna oder, kürzer gesagt, der Radsportklassiker

Autor: Aliet Arzola Lima | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2017-02-13/neuauflage-des-strassenklassikers

 

Für die Arbeiter und die Menschheit

Im vergangenen Jahr empfing die kubanische Gewerkschaftsbewegung 1 560 Besucher

Autor: Orestes Eugellés Mena | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-13/fur-die-arbeiter-und-die-menschheit

 

Ignacio Ramonet zurück auf der Buchmesse

Der französische Intellektuelle stellte gestern sein Buch „El imperio de la vigilancia” (Das Imperium der Überwachung) vor

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-13/ignacio-ramonet-zuruck-auf-der-buchmesse

 

Meist verkaufte Bücher des letzten Jahres in Kuba

Zehn Bücher haben sich den Preis des Lesers verdient, den das Kubanische Buchinstitut vergibt. Er zeichnet die Bücher aus, die zwischen Januar 2016 und 2017 am meisten verkauft wurden. Die Auszeichnung geht an jene, bei denen über 70% der Auflage ihren Liebhaber fanden.

Autor: Ministerio de Cultura | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-13/meist-verkaufte-bucher-des-letzten-jahres-in-kuba

 

Bücher steil bergauf

Heute ist der fünfte Tag der Internationalen Buchmesse Havanna 2017

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-13/bucher-steil-bergauf

 

Internationale Buchmesse in Havanna eröffnet

Von Michael Wögerer

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/170115/buchmesse-havanna-eroeffnet

 

„Aktuelle Gesundheitsprojekte in Cuba“

Einladung zu Vortrag & Diskussion:

Franco Cavalli, Dr. med. und Präsident von mediCubaEuropa berichtet über die Arbeit seiner Organisation und über aktuelle Projekte.
ZEIT: Freitag, 17. Februar 2017, 18 – 20 Uhr, ORT: ver.di Bezirk/Landesbezirk
(Köpenicker Str. 30, Eingang Köpenicker Str./Engeldamm, Raum 6.05, 6. Etage) in 10179 Berlin (nahe Ostbahnhof)
Das Gesundheitswesen in Cuba ist weltweit anerkannt und vorbildlich, wird immer wieder gelobt von der UN und Fachorganisationen. Leider beeinträchtigt die immer noch bestehende US-Blockade gegen das sozialistische Land auch das Gesundheitswesen. Für materiellen Bedarf gibt es einige Solidaritätsprojekte, die Abhilfe schaffen können. MediCuba Europa (MCE) ist hierfür ein ganz wichtiger Partner/Akteur.

mediCuba NwC CAVALLI Flyer Berlin 2017 fastfinal

 

Das Gesundheitswesen, Krebsforschung und Krebstherapie in Kuba

Kubaveranstaltung mit Franco Cavalli: mediCubaEuropa und das neue medizinische Projekt 2017-2021

Einladung Bonn 18-2-2017-B

Flyer mCE 2-2017

 

`El Ministerio de Agricultura de Cuba ha diseñado una estrategia de igualdad de género para todo el sector agropecuario´

Desde la sede nacional de ACPA, la Asociación Cubana de Producción Animal, una de las organizaciones de la sociedad civil cubana que cuenta con una sólida red de alianzas internacionales con movimientos sociales y campesinos y con ONGs dedicadas a la cooperación al desarrollo, hablamos con su presidente Rafael Bárbaro Domínguez Ávila.

http://www.cubainformacion.tv/index.php/en-portada/73117-el-ministerio-de-agricultura-de-cuba-ha-disenado-una-estrategia-de-igualdad-de-genero-para-todo-el-sector-agropecuarioa

 

Travel to Cuba with Pastors for Peace this July

Hallo,

unten die aktuelle Einladung zur diesjährigen SOLI-KARAWANE der Pastors for Peace (New York) nach Cuba (diesmal geht es von Mexiko aus nach Cuba). Diese Karawane ist aufgrund der politischen Situation in den USA besonders wichtig, zumal dort ein Mann wie Trump Präsident spielt und den imperialen Charakter des Systems ungeschminkt zum Ausdruck bringt — und in Bezug auf Cuba schon einige bedenkliche, gefährliche Vorhaben angekündigt hatte… Außerdem ist IFCO/P4P in seiner Existenz bedroht, weil ihnen die Steuerbefreiung entzogen wurde, und sie auf Spenden angewiesen sind!
Bitte an potenziell Interessierte weiterleiten.

Muchas gracias

Edgar

   

http://campaign.r20.constantcontact.com/render?m=1114995572320&ca=93f43c40-92c6-4fdf-a227-898600de7aab

 

Kubas Hauptstadt führt neue Festpreise für Sammeltaxis ein

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/169872/havanna-sammeltaxis-preise

 

Von Kuba lernen, heißt überleben

Hurrikan „Matthew“ forderte 2016 zahlreiche Tote. Allein auf Haiti starben mehr als 1000 Menschen – im Nachbarland Kuba kein einziger. Wie ist das möglich?

Marcel Kunzmann

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/katastrophenschutz-von-kuba-lernen-heisst-ueberleben/19282290.html

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

netzwerk cuba nachrichten vom 10.2.2017

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt wieder ein bißchen Lesestoff zum Wochenende

 

Förderung der Geburtenrate: zwischen Herausforderung und Möglichem

Zum Schutz arbeitender Mütter, zur Förderung der Geburtenrate und mit dem Ziel, der Überalterung der Bevölkerung gerecht zu werden, wurden heute neue Gesetzesverordnungen erlassen

Autor: Yaima Puig Meneses | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-10/forderung-der-geburtenrate-zwischen-herausforderung-und-moglichem

 

Wissenschaftliche Beiträge zur Frühentdeckung von Krankheiten

Im Jahre 2016 hatten erneut im Immunassay Zentrum entwickelte Produkte der SUMA Technologie große Auswirkungen bei der Vorbeugung und dem frühzeitigen Erkennen vieler Erkrankungen, die in ihrer großen Mehrheit das Leben der Betroffenen stark beeinflussen

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-10/wissenschaftliche-beitrage-zur-fruhentdeckung-von-krankheiten

 

Willkommen zu Hause

Oscar López Rivera kehrt nach 36 Jahren in US-Haft nach Puerto Rico zurück

Von Jürgen Heiser

https://www.jungewelt.de/2017/02-11/037.php

 

López Rivera zurück in Puerto Rico

Der puerto-ricanische Unabhängigkeitskämpfer wurde gestern nach 35 Jahren und acht Monaten Haft in US-Gefängnissen wieder in seine Heimat überstellt

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-02-10/lopez-rivera-zuruck-in-puerto-rico

 

Von Pavillon zu Pavillon: Autoren und Bücher

Im Pavillon K-5 befindet sich das Kulturprojekt “Unsere Geschichte und Fidel” des Verlagshauses Verde Olivo gemeinsam mit dem Historischen Institut und dem Büro für Historische Angelegenheiten des Staatsrats

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-10/von-pavillon-zu-pavillon-autoren-und-bucher

 

Bücher im Februar

Die 26. Internationale Buchmesse von Havanna wurde gestern in der Festung San Carlos de La Cabaña eingeweiht, im Beisein ihrer Hauptperson, Armando Hart, der Persönlichkeit, der diese Ausgabe des beliebten Events gewidmet ist, das außerdem Kanada als Ehrengastland geladen hat

Autor: Amelia Duarte de la Rosa | internacionales@granma.cu

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-10/bucher-im-februar

 

  1. Internationale Buchmesse in Havanna eröffnet

Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez und der Präsident der Nationalversammlung Esteban Lazo waren bei der Eröffnungszeremonie der 26. Internationalen Buchmesse anwesend

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-09/26-internationale-buchmesse-in-havanna-eroffnet

 

Horizontale Ölbohrungen

Jeder kann sich leicht vorstellen wie schwierig eine Ölbohrung sein kann. Es handelt sich hier nämlich um eine Arbeit die ständig weitergeht, die nie unterbrochen wird und der Dutzende von Spezialisten die größte Aufmerksamkeit schenken.

Autor: Ventura de Jesús | ventura@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-10/horizontale-olbohrungen

 

Kuba sucht ausländische Investoren für Erdölförderung

Bisher wird Hälfte des Energiebedarfs mit eigenen Brennstoffen gedeckt

http://derstandard.at/2000052342262/Kuba-sucht-auslaendische-Investoren-fuer-Erdoelfoerderung

 

Esteban Lazo führt die kubanische Delegation bei der Amtsübernahme des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise an

Der kubanischen Delegation gehören auch die Vizeministerin für Auswärtige Beziehungen Ana Teresita González Fraga und der Botschafter Kubas in Haiti Luis Castillo Campos an

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-02-06/esteban-lazo-fuhrt-die-kubanische-delegation-bei-der-amtsubernahme-des-haitianischen-prasidenten-jovenel-moise-an

 

Nationalprogramm zur biologischen Vielfalt vorgestellt

Das Programm entspricht nicht nur einer der übernommenen Verpflichtungen innerhalb der Konvention zur Biologischen Vielfalt, sondern stellt einen Mechanismus dar, um die Aktionen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt im Land zu integrieren

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-09/nationalprogramm-zur-biologischen-vielfalt-vorgestellt

 

UNESCO wird in diesem Jahr Carlos J. Finlay Preis vergeben

Zu einem herzlichen und freundschaftlichen Gespräch über dieses Thema trafen sich die beigeordnete Generaldirektorin für Naturwissenschaften der UNESCO, Flavia Schlegel, und die kubanische Botschafterin Dulce Buergo

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-02-09/unesco-wird-in-diesem-jahr-carlos-j-finlay-preis-vergeben

 

Garantie für Gesundheit der Kinder

In den Monaten Februar bis April 2017 werden insgesamt 471 888 Kinder ihre Polio Schluckimpfung erhalten

Autor: Lisandra Fariñas Acosta | lisandra@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-09/garantie-fur-gesundheit-der-kinder

 

Fabrik Palma leistet großen Beitrag bei Importsubstitution

Die Fabrik zur Herstellung von Mechanik Palma, die zum Unternehmen für Industrietechnische Dienstleistungen der Gruppe Azcuba gehört, hat sich in einen Betrieb verwandelt, der unverzichtbar bei der Substitution von Importen und der Erzeugung von Elektrizität ist

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-09/fabrik-palma-leistet-grossen-beitrag-bei-importsubstitution

 

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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NaturFreunde zu CETA: EU-Parlament missachtet Willen der Bevölkerung

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NaturFreunde werden sich gegen Ratifizierung in nationalen Parlamenten engagieren

 

Berlin, 15. Februar 2017 – Heute hat das Europäische Parlament dem Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada mehrheitlich zugestimmt, obwohl sich Millionen von EU-Bürgern dagegen ausgesprochen hatten. Die NaturFreunde Deutschlands haben die EU-Parlamentarier in den letzten Jahren immer wieder über die Gefahrenen von CETA informiert und sind vom Abstimmungsergebnis enttäuscht, wenn auch nicht überrascht.

 

Dazu erklärt David Geier, Beauftragter der NaturFreunde Deutschlands für Freihandelspolitik: „Die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlaments ist keine Überraschung. Jetzt wird es darum gehen, die endgültige Ratifizierung in den 40 nationalen und regionalen Parlamenten zu verhindern. CETA zerstört die Demokratie und untergräbt die Rechtsstaatlichkeit. Denn CETA räumt transnationalen Konzernen die Möglichkeit ein, Staaten zu verklagen, sobald sie ihre Gewinnerwartungen beeinträchtigt sehen. Das werden die NaturFreunde Deutschlands nicht akzeptieren.

 

Der Widerstand gegen die ökologisch und sozial nicht vertretbaren Freihandelsabkommen wird nicht nachlassen. Die NaturFreunde Deutschlands werden sich auch im Bündnis „unfairHandelbar“ dafür einsetzen, dass Alternativen zu den unsozialen und undemokratischen Freihandelsabkommen aufgezeigt werden.“

 

Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands und Mitorganisator der großen Proteste gegen TTIP und CETA erklärt: „Enttäuschend für die NaturFreunde Deutschlands ist auch, dass die Mehrheit der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament für CETA gestimmt hat. Damit wurden die eigenen ‚roten Linien‘, die sich die SPD bei Parteitagen und dem Parteikonvent in Wolfsburg gegeben hatte, nicht eingehalten.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern die Landesregierungen mit Beteiligung von Grünen und Linke auf, das Freihandelsabkommen CETA im Bundesrat zu stoppen.

 

Gemeinsam mit vielen Aktivisten werden die NaturFreunde am 2. Juli in Hamburg eine bundesweite Großaktion im Vorfeld des G20-Gipfels organisieren: Dann wird eine ‚Protestwelle‘ gegen die Freihandelsideologie der G20-Staatschefs demonstrieren und sich für den fairen Welthandel sowie eine gerechte Weltwirtschaftsordnung einsetzen.“

 

NaturFreunde Deutschlands aktiv gegen die Freihandelsabkommen

Die NaturFreunde Deutschlands engagieren sich in den Bündnissen „STOP TTIP“, „unfairHandelbar“ und „STOP CETA und TTIP“. Sie setzen sich für einen fairen Welthandel ein. Die neoliberale Freihandelspolitik sowie nationalchauvinistische Forderungen, wie sie von der neuen US-amerikanischen Regierung erhoben werden, lehnen die NaturFreunde Deutschlands ab.

DenkMalTour: Die weltlichen Schulen in Neukölln

Samstag 18.02.2017

  • Ort: vor der Rütlischule, Rütlistr. 41, 12045 Berlin
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

Die Geschichte der Erziehung zum freien Menschen

Von 1922 bis 1933 gab es die weltlichen Schulen. Vor allem die sozialdemokratisch und kommunistisch orientieren Parteien, aber auch ein großer Teil der Volksschullehrerschaft, propagierten eine lebensnahe, auf das Erlernen praktischer Fähigkeiten orientierte Schule. Die Schülerinnen und Schüler sollten in gemischten Klassen, frei von religiöser Indoktrination, zu freien, selbstverantwortlichen und politisch mündigen Menschen erzogen werden. Diese Schulform hatte nur wenig Zeit, um sich zu entwickeln. Die wenigen Jahre der Weimarer Republik waren zu kurz, um das reformpädagogische Konzept der weltlichen Schulen im alltäglichen Leben zu verankern. Ende 1920 gab es im Deutschen Reich 240 weltliche Schulen, die von etwa 96.000 Schülerinnen und Schülern besucht wurden. Das war nur ein Anteil von ca. ein Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Reichsgebiet. Die weltlichen Schulen waren auf wenige Großstädte konzentriert. Berlin war mit 52 Schulen eines der Zentren der weltlichen Schulen.

Weltliche Schulen entstanden in der Auseinandersetzung zwischen sozialdemokratischen und freidenkerischen Reformvorstellungen und um den sog. Schulkampf. Hintergrund war die Frage, wie groß der staatliche oder der kirchliche Einfluss auf die Schulen sein durfte. Die intensivste Diskussion wurde vor allem um die Volksschulen geführt. Hier war der Religionsunterricht mit bis zu sechs Stunden in der Woche dominierender Bestandteil des Unterrichts. Die Erziehung zu Gehorsam und Demut war oberstes Ziel.

Eine weltliche Schule war die heutige Rütlischule in Neukölln. Das Schulgebäude wurde als 31. und 32. Gemeindeschule in Rixdorf (heute: Neukölln) im Oktober 1909 eingeweiht. Während des Ersten Weltkriegs diente es als Kaserne, ab Januar 1920 wieder als Unterrichtsgebäude. 1921 besuchten 1.400 Schüler die Schule. Im Jahr 1923 erhielten die zwei Schulen in dem Gebäude die offizielle Genehmigung, als weltliche Gemeinschaftsschule zu arbeiten.

Während der Exkursion wollen wir uns der Geschichte der weltlichen Schulen in Berlin nähern – aber auch einen Ausflug in die heutigen aktuellen Diskussionen – beispielsweise um das Volksbegehren „Pro Reli“ – machen.

Führung: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Die Exkursion dauert ca. 2,5 Stunden (Strecke ca. 2,5 km)

Kosten: 2,50 Euro/NaturFreunde frei

netzwerk cuba nachrichten vom 8.2.2017

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und wieder ein newsletter zur Wochenmitte:

 

Universiando: Anreiz zur Berufsorientierungung

Das soziokulturelle Makroprojekt „Universando“ (die Universität kennenlernen) eröffnet eine Gelegenheit, die Erfahrung derjenigen kennenzulernen, die bereits ein Wissen auf diversen Gebieten angesammelt haben, um sich so besser über die Möglichkeiten klar zu werden, die die Zukunft bietet

Autor: Yusmary Romero Cruz | yusmary@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-08/universiando-anreiz-zur-berufsorientierungung

 

Der Klimawandel unter den Prioritäten der Forschung

Die Umweltagentur beabsichtigt die Integration der Ergebnisse der Studien zu Gefahr, Verletzlichkeit und Risiken sowie des Makroprojektes

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-08/der-klimawandel-unter-den-prioritaten-der-forschung

 

Britisches Schiff in Kuba angekommen

Die Wave Knight, ein Schiff der Königlichen Hilfsflotte (RFA) der Royal Navy, ist am gestrigen Dienstag in Kuba gelandet. Ziel ist es, die Bande der Freundschaft zwischen beiden Nationen zu verbessern

Autor: Gabriela Ávila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-08/britisches-schiff-in-kuba-angekommen

 

Viel Spass beim Lesen

Am Donnerstag wird die 26. Internationale Buchmesse Havanna 2017 offiziell eröffnet

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-08/viel-spass-beim-lesen

 

Durch Bücher wachsen

Morgen wird in der Festung San Carlos de La Cabaña die 26. Internationale Buchmesse Havanna 2017 eröffnet

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2017-02-08/durch-bucher-wachsen

 

Vier Millionen Exemplare

Gastland ist Kanada und Fidel Castro wird diskutiert: Morgen beginnt die Buchmesse in Havanna

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2017/02-08/044.php

 

US-Regierung überprüft Kubapolitik, American Airlines eröffnet Büro in Havanna

Von Edgar Göll

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/169759/trump-prueft-kubapolitik

 

Antikommunismus schwächt Export

Im Gegensatz zu Präsident Donald Trump wollen US-Konzerne gute Geschäfte mit Kuba machen

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2017/02-08/039.php

 

Journalismus aus junger Feder

Der erste Vizepräsident Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez nahm am ersten Tag des 2. Treffens der jungen Journalisten teil

Autor: Karina Marrón González | karina@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-07/journalismus-aus-junger-feder

 

Wichtiger Beitrag der Eisenbahn beim Wiederaufbau

Das Kollektiv des Entladungszentrums erhielt zwischen dem 10. Oktober und dem 31. Januar über eine Million Ladungen unterschiedlicher Einheiten an Waren für die von Hurrikan Matthew Geschädigten

Autor: Jorge Luis Merencio Cautí | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-07/wichtiger-beitrag-der-eisenbahn-beim-wiederaufbau

 

Mercosur und EU wollen Vertrag vorantreiben, PR-Kampagne gegen Proteste geplant

Nächste Verhandlungen im März, Abschluss erst 2018 realistisch. EU plant verstärkte PR-Arbeit, um Proteste zu verhindern. Paraguay drängt auf Vertrag

Von Gerhard Mertschenk, Christian Kliver

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/169406/mercosur-eu-europa-freihandel

 

In Kuba bleibt alles anders

Friedrich-Ebert-Stiftung – INTERNATIONALE POLITIKANALYSE

SARAH GANTER
Februar 2017

http://library.fes.de/pdf-files/iez/13178.pdf

 

Das Jahr der Großen Mauer

Die Antwort auf die Große Mauer von Donald Trump wird der Bau tausender unterirdischer Tunnel sein, die wahrscheinlich gerade schon von den Parias dieser Erde gegraben werden

Von Ignacio Ramonet

Übersetzung: Christa Grewe

amerika21

https://amerika21.de/analyse/169669/jahr-grossen-mauer

 

Pionierpalast in Cienfuegos instand gesetzt

Die Grunderneuerungen beihalteten das Auswechseln sämtlicher Türen und Fenster, die bauliche Verbesserung von Räumen, den Austausch des hydrosanitären Netzes, einen neuen Farbanstrich des Gebäudes und den Bau einer Kantine

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-06/pionierpalast-in-cienfuegos-instand-gesetzt

 

Die Ideen und das Vorbild Fidels sind lebendiger denn je

Die unablässigen Besuche am Gedenkstein, der die Asche des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz auf dem Santa Ifigenia Friedhof behütet, zeugen von der Bewunderung und Achtung der Welt gegenüber dem Revolutionsführer

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-06/die-ideen-und-das-vorbild-fidels-sind-lebendiger-denn-je

 

Die Söhne von Beckett und Joyce in Havanna

Die irische Literatur wird auf der Buchmesse Havanna 2017 durch erstklassige Schriftsteller wie Joseph O’Connor und Clom Toibin vertreten sein

Autor: Pedro de la Hoz | pedro@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-02-06/die-sohne-von-beckett-und-joyce-in-havanna

 

Esteban Lazo führt die kubanische Delegation bei der Amtsübernahme des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise an

Der kubanischen Delegation gehören auch die Vizeministerin für Auswärtige Beziehungen Ana Teresita González Fraga und der Botschafter Kubas in Haiti Luis Castillo Campos an

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-02-06/esteban-lazo-fuhrt-die-kubanische-delegation-bei-der-amtsubernahme-des-haitianischen-prasidenten-jovenel-moise-an

 

Sozialismus oder Trump

US-Regierung stellt Vereinbarungen mit Kuba in Frage. Mögliche Abkehr vom Annäherungskurs Barack Obamas

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2017/02-06/001.php

 

In Kuba boomt der Tourismus

Von Julia Zieger

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/169598/kuba-tourismus

 

Gipfel der Afrikanischen Union: Kuba bekräftigt Solidarität mit Afrika

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2017/02/169535/kuba-afrika-afrikanische-union

 

Declaración de Santo Domingo

Encuentro de Movimientos Sociales y Fuerzas Políticas “Por la paz, la unidad y la integración de Nuestra América”.

Encuentro de Movimientos Sociales y Fuerzas Políticas

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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15-Punkte-Plan zur schnelleren Abschiebung: BumF warnt vor Dauerkasernierung und Desintegration von Flüchtlingskindern.

BuMF

Pressemitteilung als PDF-Datei

 

Am letzten Donnerstag, den 9. Februar 2017, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Großteil der Ministerpräsidenten der Länder auf einen 15-Punkte-Plan zur „schnelleren Abschiebung“ verständigt.

Der Bundesfachverband umF (BumF) sieht unter anderem die Pläne zur Ausweitung der Pflicht in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen zu verbleiben, von der auch begleitete Kinder und Jugendliche nicht ausgenommen sind, mit großer Sorge. Bereits jetzt, werden viele Minderjährige in diesen Einrichtungen vom Regelschul- und Kitabesuch, kommunaler Teilhabe und kindgerechter Versorgung ausgeschlossen.

Vorgesehen ist eine „gesetzliche Ermächtigung der Länder, die Befristung der Verpflichtung für Asylsuchende ohne Bleibeperspektive, in Erstaufnahmeeinrichtungen zu wohnen, zu verlängern. […] Wer keine Bleibeperspektive hat, sollte möglichst nicht dezentral in Kommunen untergebracht werden“. Zudem soll die Rückkehrbereitschaft vollziehbar Ausreisepflichtiger „z.B. durch Unterbringung in zentralen Ausreiseeinrichtungen“ gefördert werden.

Die Annahme, dass Familien „ohne Bleibeperspektive“ hierdurch zügig wieder ausreisen oder abgeschoben werden, geht dabei an der Realität vorbei, da in dem Beschluss zeitliche Obergrenzen der Unterbringung fehlen. Stattdessen droht ein erheblicher Teil lange oder auf Dauer in Aufnahme- und Ausreiseeinrichtungen leben zu müssen.

Der Maßnahmenplan hebt den letzten Rest an Willkommenskultur, den die Asylpakete noch übriggelassen hatten, auf“, erklärt Tobias Klaus vom BumF, „Es drohen große Sondereinrichtungen der Verzweifelten und Ausgegrenzten zu entstehen, in denen Entrechtung, Armut, Enge und Angst eine Kindeswohlgefährdung darstellen und der Regelschulbesuch verwehrt wird – wie wir es bereits aus den sogenannten ‚Balkan-Sonderlager‘ kennen“.

Werden Kinder und Jugendliche in Erstaufnahme- und Ausreiseeinrichtungen untergebracht, statt auf die Kommunen verteilt, sind sie in den meisten Bundesländern nicht schulpflichtig. Darüber hinaus unterliegen die Minderjährigen dort einem Ausbildungsverbot, erhalten vorrangig Sachleistungen und dürfen den Landkreis nicht ohne Genehmigung verlassen. Das Vorhaben verstößt damit nicht nur gegen Art. 28 und Art. 29 der UN Kinderrechtskonvention, sondern widerspricht auch dem Gleichheitsgrundsatz aus Art. 3 GG.

Durch die ebenfalls vorgesehene Abschaffung der einmonatigen Widerrufsfrist bei langjährig Geduldeten wird auch über die Sondereinrichtungen hinaus ein Klima der Angst gefördert, da hierdurch in noch mehr Fällen als bisher eine unangekündigte Abschiebung erfolgen würde.

Der BumF begrüßt zwar, dass der Beschluss klarstellt, dass die Jugendämter in „geeigneten“ Fällen, aktuell etwa bei Syrern und Eritreern, umgehend Asylanträge für unbegleitete Minderjährige stellen dürfen und sollen. Dies darf jedoch nicht zu einer pauschalen Pflicht zur Asylantragsstellung führen. Vielmehr muss klargestellt werden, dass die jeweilige Eignung geprüft werden muss. Hierfür sind ein fachlich fundiertes Clearingverfahren unter Beteiligung des Minderjährigen sowie entsprechend qualifizierte Jugendämter und Fachkräfte die Grundvoraussetzung.

Abschiebungen aus Berlin stoppen! Bleiberecht für alle!

Asyl Demo

Abschiebungen aus Berlin stoppen! Bleiberecht für alle!
Für einen wahren Paradigmenwechsel im Berliner Rathaus.

Wir fordern die neue Koalition dazu auf, einen Abschiebestopp in Berlin zu verwirklichen und sich für ein Bleiberecht ohne Wenn und Aber einzusetzen.

Im Koalitionsvertrag wird ein „Paradigmenwechsel“ in Bezug auf das Aufenthalts- und Asylrecht angekündigt, was wir zunächst begrüßen. Als konkrete Schritte werden jedoch lediglich die Stärkung der Härtefallkommission und der Einsatz für die Abschaffung von Abschiebehaft und -gewahrsam auf Bundesebene genannt.

Der im Koalitionsvertrag beschriebene sogenannte Paradigmenwechsel entpuppt sich daher bei genauerem Hinsehen als Sammlung kosmetischer Maßnahmen. Die Koalition will statt Abschiebungen auf angeblich „freiwillige Rückführungen“ setzen. Dies sind Abschiebungen in vermeintlich humanitärem Gewand: Sie werden lediglich durch ein Taschengeld an die Abgeschobenen kaschiert und dienen dazu, Druck auf die Betroffenen aufzubauen.

Ein Paradigmenwechsel, der Abschiebungen lediglich durch die verstärkte Förderung der sogenannten „unterstützten Rückkehr“ ersetzen möchte, ist keiner.

Wir fordern einen antirassistischen Politikwechsel!

Oft wird im Bereich des Aufenthalts- und Asylrechts von Seiten der Länder behauptet, ihnen seien rechtlich die Hände gebunden, und auf die Bundesebene verwiesen. Aber in Brandenburg gibt es seit kurzem einen Abschiebestopp für Opfer rechter Gewalt[1]. In Thüringen und Schleswig-Holstein beschlossen die Landesregierungen 2014[2] eine Aussetzung der Abschiebungen zumindest über den Winter. Dies könnten erste kleine, leicht zu machende Schritte in die Richtung eines wirklichen Politikwechsels sein. Im Berliner Vertrag finden wir dahingegen vor allem unverbindliche Versprechungen, die wie leere Neujahrsvorsätze klingen.

Der Berliner Koalitionsvertrag trägt den Slogan „Solidarisch. Nachhaltig. Weltoffen.“

Wir fordern eine Politik, die wirklich solidarisch und weltoffen ist! Das bedeutet für uns:

  1. Abschiebungen aus Berlin sofort stoppen. Bleiberecht für alle neu angekommenen Berliner.

Die sich immer weiter verschärfende Trennung in Geflüchtete mit „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive verurteilen wir. Wir stellen uns entschieden gegen die Kategorisierung von Menschen nach Nationalität, Fluchtgrund oder Verwertbarkeit. Wir fordern eine solidarische und unterschiedslose Aufnahme aller Geflüchteten.

  1. Mit Entsetzen und Wut haben wir daher die Pläne der grünen Landesregierungen gelesen, der sich auch die Berliner Grünen angeschlossen haben, Abschiebungen in das durch den Krieg zerstörte Afghanistan durchführen zu wollen – laut der UN und des renommierten Global Peace Index auch 2016 wieder eines der gefährlichsten Länder der Welt[3]. Bei den großen Demonstrationen gegen Abschiebungen nach Afghanistan am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2016 sowie am vergangenen Samstag hat die neue und alte Berliner Zivilgesellschaft bereits deutlich gemacht, was sie von diesen Plänen hält: Sie sind menschenverachtend und zynisch und geschehen nicht in unserem Namen. Wir wollen Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für Alle. Unsere Solidarität ist unteilbar!
  2. Auf Bundesebene fordern wir die Berliner Landesregierung dazu auf, alle ihre Kräfte zu nutzen, um sich gegen eine Verschärfung des Asylrechts und gegen die Ausweitung des Prinzips der sicheren Herkunftsstaaten auf weitere Länder einzusetzen sowie die geplante Beschleunigung von Abschiebungen zu verhindern. Die öffentliche Debatte um „Gefährder“, Terror und die innere Sicherheit Deutschlands darf nicht für eine Einschränkung der Rechte von Geflüchteten instrumentalisiert werden.

 

[1] Vgl. Süddeutsche Zeitung, 03.01.2017: „Brandenburg schafft Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt“; in: http://www.sueddeutsche.de/politik/asylpolitik-brandenburg-schafft-bleiberecht-fuer-opfer-rechter-gewalt-1.3320408.

[2] Vgl. n-tv, 09.12.2014: „Thüringer Regierung erlässt Abschiebestopp“; in: http://www.n-tv.de/politik/Thueringer-Regierung-erlaesst-Abschiebestopp-article14124806.html. Leider haben beide Landesregierungen 2015 diese Regelung aus fadenscheinigen Gründen wieder abgeschafft.

[3] UN OCHA (2016): Humanitarian Needs Overview: Afghanistan./ Global Peace Index (2016): Global Rankings.

 

 

Unterzeichner*innen:

 

Welcome2Stay

Interventionistische Linke Berlin

Borderline Europe

Antirassistische Initiative Berlin

Refugee Schul- und Unistreik

Lampedusa Berlin

Women in Exile e.V.

CoraSol

Berlin Postkolonial

Kreuzberg Hilft

Moabit Hilft

AG Politik Wedding Hilft

Bündnis Neukölln

Multitude e.V.

Medibüro Berlin – Netz für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller Migrant*innen

VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren!

Weltweit/Asyl in der Kirche e.V.

Glokal e.V.

AStA der Technischen Universität Berlin

AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin

Krause Selbsthilfe e.V.

Grüne Jugend Berlin

Zentrum für Politische Schönheit

Bühne für Menschenrechte

Kollektiv Philosophy Unbound

Springstoff Booking

 

Sharon Dodua Otoo, Schriftstellerin und Aktivistin

Prof. Dr. Rahel Jaeggi, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Sandro Mezzadra, Universität Bologna/ Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Joseph Vogl, Humboldt-Universität zu Berlin

Hengameh Yaghoobifarah, Redakteurin und Bloggerin

Gizem Adiyaman, #SchauHin, #ausnahmslos, i, Slam eV.

Dr. Sina Arnold, Berliner Institut für empirische Integrations-und Migrationsforschung (BIM)

Dr. Ulrike Hamann, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Manuela Bojadzijev, Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Humboldt-Universität zu Berlin

Dr. Daniel Bendix, glokal e.V., Universität Kassel

Sookee, Rapperin

Jorinde Schulz, Philosophiestudentin FU Berlin, DIE LINKE. Neukölln
Heidemarie Kruschwitz, Vorstand Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Rainer Wahls, Vorstand Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Renate Hürtgen, Kuratorium Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Frédéric Krumbein, Kuratorium Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Lavern Wolfram, Kuratorium Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
Anna Stiede, Kuratorium Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Judith Braband, Kuratorium Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Maha Alusi

Ruth Luschnath

Urs Marquardt