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Archiv für 30. Juli 2015

netzwerk cuba nachrichten vom 24.7.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und zum Wochenende gibt es noch einen newsletter

»Wir müssen unsere Identität verteidigen«

Wie wird sich Kuba kulturell verändern, wenn die USA kommen? Ein Gespräch mit Eduardo Sosa Laurencio

Interview: Lena Kreymann

http://www.jungewelt.de/2015/07-25/024.php

»Steinmeier kam spät, aber er kam«

Der Kuba-Besuch des Außenministers war überfällig. Auch aus wirtschaftspolitischen Gründen. Ein Gespräch mit Wolfgang Gehrcke

Interview: Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/07-25/030.php

Senatsausschuss billigt Änderung zu Reisen nach Kuba

Die parteiübergreifende Maßnahme wurde von 14 Demokraten und vier Republikanern unterstützt und dem Projekt des Budgets 2016 für Finanzdienstleistungen und allgemeine Regierungsausgaben beigefügt

Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-07-24/senatsausschuss-billigt-anderung-zu-reisen-nach-kuba

Über die „Economía Popular“

Die „Economía Popular“ ist die Wirtschaft der Ausgeschlossenen. Sie bildet sich aus all den Aktivitäten, die wir angesichts der Unfähigkeit des Marktes, uns würdevolle und angemessen bezahlte Arbeit anzubieten, entwickeln

Von Romina Chuffardi et al.

Übersetzung: Stefan Blutner

amerika21, ALAI

https://amerika21.de/analyse/125411/economia-popular

Karneval in der Karibik: Mit Popcorn und Trompeten

Die fünfte Jahreszeit ist in der Karibik sprichwörtlich heiß, denn auf mancher Insel wird Karneval im Sommer gefeiert. In diesen Tagen geht es auf Kuba hoch her, wo ein schräges Blasinstrument den Ton angibt.

Von Martin Cyris

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/karneval-in-der-karibik-kuba-feiert-a-1044892.html

Die mysteriösen Weissagungen des Fidel Castro

Die USA und Kuba haben wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Fidel Castro soll das vor 40 Jahren erstaunlich präzise vorhergesehen haben – doch stimmt die Geschichte vom Orakel von Havanna?

http://www.welt.de/politik/ausland/article144356848/Die-mysterioesen-Weissagungen-des-Fidel-Castro.html

Gegen Kuba und die SDAJ: Rechte Freakshow in München

http://www.redglobe.de/deutschland/bundeslaender/bayern/6987-gegen-kuba-und-die-sdaj-rechte-freakshow-in-muenchen

Obama setzt in Guántanamo-Debatte auf Kostenargument

Von Redaktion

amerika21

https://amerika21.de/2015/07/125429/obama-guantanamo-kosten

Fidel schickt Brief an Telesur anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Senders

Der historische Führer der kubanischen Revolution schickte dem Sender ein Schreiben, in dem er dessen Kollektiv beglückwünschte und ihm seine Anerkennung aussprach

Autor: Fidel Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-07-24/fidel-schickt-brief-an-telesur-anlasslich-des-zehnjahrigen-bestehens-des-senders

Fernsehsender Telesur feiert sein zehnjähriges Jubiläum

Sender soll Gegengewicht zu westlichen Informationskonzernen bilden. Mehrere Staaten beteiligt. Weitgehend positive Resonanz in Lateinamerika

Von Harald Neuber, Philipp Zimmermann

amerika21

https://amerika21.de/2015/07/125427/telesur-zehn-jahre-jubilaeum

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

Kohleausstieg jetzt! Aufruf zur Demonstration am 15. August 2015, um 14:00 Uhr ab Immerath, nahe dem Tagebau Garzweiler

antikohle

Mit gigantischen Tagebauen und mehreren Kraftwerken ist das Rheinische Braunkohlerevier Symbol für die drohende Zerstörung des Klimas durch die Kohlekraft. Millionen Menschen, besonders im Süden der Welt, sind durch den Klimawandel schon jetzt massiv gefährdet. Zugleich löschen die Bagger im Revier Dörfer für immer aus und zerstören eine gewachsene Kulturlandschaft. Die Kohlelobby verhindert bisher, dass endlich aus der Kohle konsequent ausgestiegen wird.

Doch das Revier steht gleichzeitig für Proteste vieler Menschen gegen die Kohle, für die Verhinderung von Kohleabbau und Kraftwerken, für die Forderung nach Klimagerechtigkeit und zukunftsfähiger, menschenfreundlicher Arbeit.

Ein Ausdruck dieses Protests ist die Kampagne „Ende Gelände – Kohlebagger stoppen, Klima schützen“. Im Rahmen einer Aktion Zivilen Ungehorsams werden am 15. und 16. August 2015 Hunderte Menschen in einen der rheinischen Tagebaue gehen und die Kohlebagger friedlich blockieren.

Wir sind solidarisch mit allen friedlichen Protesten gegen Kohlekraft – und mit der Kampagne Ende Gelände. Es ist an der Zeit für dieses Signal – damit der Kohleausstieg kommt!

Protestieren auch Sie für den Kohleausstieg, den konsequenten Umstieg auf Erneuerbare Energien und solidarisieren Sie sich mit den friedlichen Kohleprotesten weltweit!

Während viele Hunderte Bürgerinnen und Bürger in einem rheinischen Tagebau die Kohlebagger blockieren, wollen wir für den Kohleausstieg protestieren und uns mit den Protesten von Ende Gelände solidarisieren. Die Demonstration beginnt und endet im Dorf Immerath, das von der Abbaggerung unmittelbar bedroht ist. Sie verläuft entlang der Abbruchkante des Tagebaus Garzweiler. Demonstrieren Sie mit!
Aufrufende Organisationen und Initiativen sind u.a:

Campact, Dachverband kritischer Aktionärinnen und Aktionäre, Initiative Buirer für Buir, ROBIN WOOD u.a.

… Besuchen Sie auch das Klimacamp und die Sommerschule! Degrowth Sommerschule und Klimacamp
9.-14. August, Lahey-Park, Erkelenz am Tagebau Garzweiler
www.degrowth.de/de/sommerschule-2015www.klimacamp-im-rheinland.de

Informationen zu der Aktion Zivilen Ungehorsams von Ende Gelände finden Sie unter www.endegelaende.org.

VVN-BdA Sachsen verurteilt Angriffe auf Asylsuchende

vvnbda antifa

Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten im Freistaat Sachsen e.V. (VVN-BdA Sachsen)
Strehlener Straße 14
01069 Dresden

Presseerklärung

Betreff: Asyldebatte in Sachsen / Angriffe auf Asylsuchende
Die Mitglieder des VVN-BdA Sachsen nehmen mit Empörung die täglichen Meldungen über Angriffe auf Unterkünfte für Flüchtlinge vor Krieg und Not, über Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Aufnahme von Asylsuchenden, über Debatten und Überlegungen zur Einschränkung des Asylrechtes zur Kenntnis. Viele unserer Kameraden fanden in der Zeit der faschistischen Herrschaft in Deutschland Zuflucht und Schutz in benachbarten Ländern, wie der Tschechoslowakei, Frankreich oder Schweden. Sie berichteten immer wieder von der Hilfsbereitschaft und Solidarität der Einwohner dieser Länder ihnen gegenüber.
Wir verurteilen auf das Schärfste die Aktionen und zum Teil kriminellen Machen-schaften, die sich gegen die Gewährung des Asylrechtes und somit gegen ein im Grundgesetz verbrieftes Recht wenden. Diese sind aus unserer Sicht auch nicht durch das Recht der freien Meinungsäußerung gedeckt. Sie sind menschenfeindliche Hetze, Völkerverhetzung, Aufstachelung zur Gewalt gegen Schwache und Hilfebedürftige.
Wir lehnen die Einteilung der Flüchtlinge in „nützliche“ und „unnützliche“, ihre Auftei-lung nach Herkunftsländern und Ethnien oder Religionszugehörigkeit ab. Wir erwarten von der sächsischen Staatsregierung und den staatlichen Institutionen eine rasche, unbürokratische und wirksame Hilfe und Unterstützung für alle Asylbewerber, die sich in Sachsen aufhalten oder hier ankommen.
Von Justiz und Polizei des Freistaates fordern wir konsequentes Vorgehen gegen jene, die sich vor Unterkünften von Flüchtlingen zusammenrotten, diese beschimpfen und beleidigen und in Angst und Schrecken versetzen – ja, vor Gewalttaten und tätlichen Angriffen nicht zurückschrecken. Sie sind mit allen verfügbaren Mitteln zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen.
Unsere Solidarität, Hilfe und Unterstützung gilt denen, die in unserem Land Zuflucht vor Not, Verfolgung und Krieg suchen. Wir danken allen Bürgern, die sich trotz An-feindungen und Ablehnung für die Flüchtlinge einsetzen, ihnen mit Spenden, mit Rat und Tat helfen, sich in dieser für sie fremden Welt zurecht zu finden. Sie möchten wir ermutigen, mit diesem guten, menschlichen, wahrhaft christlichen Tun fortzufahren und weitere Menschen zum Mittun zu ermuntern. Unsere Mitglieder und Sympathisanten rufen wir auf, sich einzureihen und den Menschen in Not auf vielfältige Weise zur Seite zu stehen.

Auerbach, 29.07.2015

Peter Giersich
Sprecher VVN-BdA Sachsen

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