Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Aktion der Naturfreundejugend NRW bei der Jugendmesse YOU in Dortmund unter dem Motto „Krieg ist kein Funsport“

Die Proteste auf der Jugendmesse YOU gegen den dortigen Auftritt der Bundeswehr werden vom Bündnis „Krieg ist kein Funsport“ als guter Erfolg ausgewertet. An allen drei Messetagen haben Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ablehnung gegen das „Werben für`s Sterben“ zum Ausdruck gebracht. Zur Messeeröffnung am Freitag erreichten sie mit einer Verteilung von „Aktionstüten“ 1.000 Besucher der YOU, wobei knapp 200 von ihnen an einem bunten Seifenblasen Flashmob vor dem Panzer in Halle 5 teilnahmen. Bei bestem Wetter und lauter Musik empfingen am Samstag Vormittag gute 50 Kriegsgegner die anreisenden Messebesucher direkt am Ausgang der U-Bahn mit einer Kundgebung und informierten auf Flugblättern über ihre Kritik, dass Militär auf einer Jugendmesse nichts verloren habe. An den folgenden beiden Nachmittagen führten verschiedene Gruppen des Bündnisses mehrere Performance- und Theateraktionen vor dem Stand der Bundeswehr durch. Während beispielsweise Mütter ein Transparent mit dem Text „Unsere Kinder KRIEGt ihr NICHT!“ entrollten, legten sich ein Dutzend mit Kunstblut und geschminkten Verletzungen versehene Jugendliche wie tot vor den Werbestand des Militärs. In einer weiteren Aktion führte eine andere Gruppe eine „Antimilitaristische Spurensicherung“ durch.

Pressemitteilung vom 4.12.201

energietisch volksbegehren - Kopie

Vattenfall macht einzige Energieschuldenberatung Berlins dicht
Laut dem Monitoringbericht 2014 der Bundesnetzagentur wurde im Jahr 2013 344.798 Haushalten der Strom gesperrt, weil sie sich die steigenden Strompreise nicht mehr leisten konnten. Allein in Berlin hat die zu Vattenfall gehörende Stromnetz Berlin GmbH 17.184 Haushalten den Strom abgeklemmt. Trotz dieser alarmierend hohen Zahl von Betroffenen hat Vattenfall zu Dezember 2014 die Finanzierung der GVS-Energieschuldenberatung und damit der einzigen Energieschuldenberatung in Berlin überraschend aufgekündigt. Zukünftig soll die Energieberatung durch Vattenfalls Service-Beratung abgedeckt werden. Da dies der falsche Weg ist, fordert der Berliner Energietisch den Senat auf zu handeln.

Dr. Michael Efler, Sprecher des Berliner Energietischs, sagt dazu: „Berlins Grundversorger Vattenfall stiehlt sich aus der Verantwortung und lässt von der Stromabklemmung Betroffene im Stich. Das Unternehmen drückt sich vor seiner sozialen Verantwortung. Daher muss eine gesetzliche Regelung geschaffen werden, die den Grundversorger zur Finanzierung einer kostenlosen Energieschuldenberatung unter öffentlicher Trägerschaft verpflichtet. Für die Zwischenzeit fordert der Berliner Energietisch den Berliner Senat auf, die GVS-Energieschuldenberatung kurzfristig mit öffentlichen Geldern zu retten.“

Der Berliner Energietisch hat eine Petition zur Rettung der GVS Energieschuldenberatung gestartet. Unter folgendem Link können Sie diese finden: https://weact.campact.de/petitions/energieschuldenberatung-gvs-retten

Bündnis Stop TTIP

Pressemitteilung

04.12.2014

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Achtung: Foto-Termin, 9.12., Brüssel: Jean-Claude Juncker erhält ein besonderes Geburtstagsgeschenk

In knapp zwei Monaten haben europaweit mehr als eine Million Menschen die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative „Stop TTIP“ unterzeichnet. Sie fordern einen Stopp der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP mit den Vereinigten Staaten und wehren sich gegen die Ratifizierung des Abkommens CETA mit Kanada. Organisiert wird die am 7. Oktober 2014 gestartete Bürgerinitiative von einem aus über 320 europäischen Organisationen bestehenden Bündnis.

„Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative hat in Rekordzeit ihre erste Million Unterschriften erreicht. Das ist ein überwältigender Erfolg und eine schallende Ohrfeige für die alte EU-Kommission unter José Manuel Barroso: Den Bürgerwillen zu ignorieren funktioniert nicht!“, sagt Maritta Strasser, Sprecherin des Bündnisses. „Kommissionschef Juncker hat jetzt die Chance, den Kurs zu ändern. CETA darf nicht ratifiziert werden. Denn CETA enthält genau die Schiedsgerichte, die Juncker nach eigenem Bekunden ablehnt“, so Strasser weiter.

Für die Zukunft kündigen die Organisatoren der Bürgerinitiative eine Intensivierung des Protests an: Die wachsende Zahl an Bündnispartnern und Unterschriften soll von zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Demonstrationen begleitet werden, um den politischen Druck auf die Verhandlungsführer zu erhöhen. Die erste dieser Aktionen soll am 9. Dezember in Brüssel stattfinden.

„Anlässlich des 60. Geburtstags von Jean-Claude Juncker überreichen wir ihm symbolisch die erste Million Unterschriften. Ein schöneres Geschenk könnte sich ein Kommissionspräsident doch kaum wünschen.“ sagte Karl Bär, Sprecher des Bündnisses. „Die Menschen in Europa lassen sich ihr Recht auf demokratische Mitbestimmung nicht verwehren. Die Unterschriftensammlung wird weitergehen, ebenso wie unser Protest. Bei einer Million ist noch lange nicht Schluss. Unser Bündnis wächst von Woche zu Woche. Mit jeder Unterschrift wird deutlicher, dass hier die Partikularinteressen einer kleinen Zahl Industrievertretern gegen den Willen einer breiten Mehrheit stehen. Wir sammeln weiter bis TTIP und CETA Geschichte sind“, so Bär weiter.

Das Erreichen von einer Million Unterschriften stellt einen Meilenstein für die Initiative dar, weil damit die wichtigste formale Voraussetzung einer Europäischen Bürgerinitiative erfüllt ist. Das Bündnis, dem die offizielle Registrierung von der EU-Kommission aus rechtlich fragwürdigen Gründen verwehrt wurde (Pressemitteilung vom 11.09.14), will auch die nächste Vorgabe einhalten: In sieben europäischen Staaten muss jeweils ein Mindestquorum an Unterschriften erreicht werden. In Deutschland, Großbritannien, Slowenien, Finnland und Österreich ist das bereits der Fall.

Wir laden Sie herzlich ein zur Aktion

“Happy Birthday, Mr. President!”

am 9.12.14, 11:00 Uhr

vor “Le Berlaymont”, Rue de la Loi 200, 1000 Brüssel

Aktivisten werden Jean-Claude Juncker direkt vor dem täglichen “Midday Brief” der Europäischen Kommission eine kleine Überraschungsparty bereiten und symbolisch die erste Million Unterschriften für die EBI “Stop TTIP” überreichen. Gerne stehen wir Ihnen danach für Interviews zur Verfügung.

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Berlin, 4. Dezember 2014 – Anlässlich der von hr-iNFO gemeldeten und von der Deutschen Bahn dementierten geplanten Abschaffung der Bahncard erklärt der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael Müller:

 

Wie auch immer die Meldung von hr-iNFO zu bewerten ist, von der Hand zu weisen sind Pläne der Verteuerung von Bahnfahrten nicht. Die Bahn will vor allem auf hoch attraktiven Strecken ihre Gewinne steigern, obwohl dieser Ansatz zu einer weiteren Verlagerung auf Fernbusse führen könnte.

In den letzten Jahren hat die Bahn schlicht zu wenig in ihre Infrastruktur investiert. Hinzu kamen Engpässe bei den Zulieferern, sodass die Bahn nun in Schwierigkeiten steckt. Insofern ist es nicht abwegig, dass sie die ungeliebte Bahncard eingrenzen möchte.

Die NaturFreunde Deutschlands erwarten ein eindeutiges Bekenntnis der Bahn zur Bahncard in der heutigen Form, die verbessert werden kann, nicht aber verschlechtert werden darf.

Eine Abschaffung der Bahncard würde eine ökologische und sozialverträgliche Verkehrsalternative begrenzen und noch mehr Verkehr auf die Straße verlagern. Der Bahnvorstand ist aufgerufen, keinen Wackelkurs zu zeigen.

Abschlusserklärung Internationales Urantransportetreffen 29./30.11.14 in Münster

Münster, 30. November 2014

anti-atom
AtomkraftgegnerInnen aus Russland, Frankreich und den Niederlanden sowie Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, NRW und Rheinland-Pfalz forderten an diesem Wochenende in Münster auf einem Internationalen Urantransportetreffen ein Ende der zahllosen Urantransporte, die nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit den Betrieb der Atomindustrie sicherstellen. Zugleich forderten sie den weltweiten Uranabbau zu stoppen und die uranverarbeitende Industrie stillzulegen. Zudem solle die deutsche Bundesregierung endlich die Urananreicherung in Gronau sowie die Brennelementefertigung in Lingen beenden. Beide Atomanlagen sind bislang vom Atomausstieg ausgenommen und beliefern Atomkraftwerke in der ganzen Welt.

Geheime Urantransporte quer durch Europa – Lebensader der Atomindustrie

Auf der Urankonferenz berieten die TeilnehmerInnen intensiv über die erheblichen Gefahren der zumeist streng geheimen Urantransporte. Sie verfolgten die Spur der Urantransporte vom Uranabbau in Kasachstan und Usbekistan via Russland über die Ostsee und durch den Nord-Ostsee-Kanal zur zentralen Urantransport-Drehscheibe im Hamburger Hafen. Von dortrollt das Uranerzkonzentrat per Bahn durch Niedersachsen, Bremen, NRW und die Mosel-/Saar-Region zur Uranverarbeitung in Narbonne-Malvési und Pierrelatte in Südfrankreich. Als Uranhexafluorid gelangt es später zur Urananreicherung nach Gronau oder in die niederländische UAA Almelo. Der nächste Schritt ist die Areva-Brennelementefertigung in Lingen, bevor die Endprodukte oftmals erneut über den Hamburger Hafen, aber auch über Rotterdam in alle Welt verschickt werden.

Die Konferenz verurteilt, dass Frankreich, Deutschland, Russland und die Niederlande weiterhin in vielfältiger Weise eine Zukunft der Atomindustrie ermöglichen. Das ist nicht akzeptabel. Die AtomkraftgegnerInnen fordern zudem von den deutschen Landesregierungen ein konsequentes Einschreiten gegen die wachsende Zahl von Urantransporten, die zahllose Menschen gefährden. Insbesondere die Landesregierungen in Hamburg, Niedersachsen und NRW wurden für ihre Untätigkeit kritisiert. Auch die betroffenen Kommunen wurden aufgefordert, sich aktiv für einen Stopp der geheimen Urantransporte einzusetzen.

Die Konferenz begrüßt die zahlreiche Proteste gegen Urantransporte in diesem Jahr, darunter das Sommercamp in Kiel sowie mehrstündige Blockaden von Urantransporten in Hamburg und der Brennelementefabrik in Lingen. Weitere Proteste fanden u. a. in Gronau, Osnabrück, Münster, Köln, Bonn und Trier statt.

Uranmüllberge wachsen weltweit – kein Endlos-Uranmülllager in Gronau

Zudem kritisierten die TeilnehmerInnen, dass es für den weltweit anfallenden Uranmüll – wie für jeden anderen Atommüll – keine sichere Entsorgung gibt. Schon in den Uranabbauländern fällt massenhaft Uranmüll an. In Gronau soll nun in 2015 ein neues großes Uranmülllager für 60 000 Tonnen Uranoxid in Betrieb gehen – zeitlich unbefristet! Die TeilnehmerInnen lehnen die Inbetriebnahme dieser Endlos-Uranmülllagerung in Gronau ab.

Der geplante Verkauf des Urananreicherers Urenco auf dem Weltmarkt ist unverantwortbar, weil die Urananreicherung der einfachste Weg zur Atombombe ist. Nur die sofortige Beendigung der Urananreicherung ist akzeptabel.

Gronauer Uranmüll in Russland: Russische Umweltschützerin kündigt neue Strafanzeige an

Bis 2009 gelangten aus Gronau rund 27 000 Tonnen Uranmüll nach Russland. Dieser Uranmüllexport war illegal, 2006 stellten russische UmweltschützerInnen Strafanzeige gegen den Gronauer Urananreicherer Urenco. Doch erst vor wenigen Wochen erkannte die Bundesregierung zögerlich an, dass es sich tatsächlich um Atommüll handelt und nicht um „Wertstoff“, wie von Urenco behauptet. Bislang lehnt die Bundesregierung jede Verantwortung für den deutschen Atommüll in Russland ab. Eine russische Umweltschützerin aus Ekaterinburg kündigte nun in Münster an, den illegalen Atommüllexport von Gronau nach Russland von der Münsteraner Staatsanwaltschaft erneut überprüfen zu lassen.

Die TeilnehmerInnen verurteilten zudem scharf die Versuche der russischen Regierung, russische Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie Ecodefense durch repressive Gesetze zu „ausländischen Agenten“ zu erklären. Ecodefense droht momentan die Zwangsauflösung. Die Konferenz forderte deshalb nachdrücklich, die sehr engagierte Arbeit der Nichtregierungsorganisationen zu respektieren und zu schützen. Die Uranreicherungsanlage Gronau und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen!

Ausgezeichnete Energie-Botschaften!
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Wien, 2. Dezember 2014
Die GewinnerInnen der internationalen Fotomeisterschaft 2014 der Naturfreunde Internationale (NFI) unter dem Motto „Energie – im Einklang mit der Natur“ wurden ausgezeichnet: Die Siegerfotos des diesjährigen Wettbewerbes stammen von FotografInnen aus Österreich und Deutschland. Die feierliche Preisverleihung ging am 1. Dezember 2014 zusammen mit der Präsentation der Fotolandesmeisterschaft 2014 der Wiener Naturfreunde Fotogruppen in Wien über die Bühne.

Mehr als 1.000 faszinierende Bilder wurden bei der NFI Fotomeisterschaft 2014 „Energie – im Einklang mit der Natur“ in vier Kategorien eingereicht. Die vielfältig dargestellten Energieplätze in der Natur waren so beeindruckend aus unterschiedlichsten Blickwinkeln illustriert, wie auch die verschiedenen Formen der Energiegewinnung und das Energiesparen.

„Die Schönheit dieser besonderen Energieplätze hat uns wieder deutlich vor Augen geführt, dass die Natur ein unersetzbares Gut ist und uns daran erinnert, der Natur mit offenen Augen und mit Interesse zu begegnen und unseren Aufenthalt in der Natur verantwortungsbewusst zu planen. FotografInnen weltweit tragen wesentlich dazu bei, die Vielfalt und Besonderheiten der Natur sichtbar und damit öffentlich bewusst zu machen“, sind sich Manfred Pils, Präsident der Naturfreunde Internationale, zusammen mit Rudolf Schicker, vom Rathausklub der SPÖ-Wien, und Josef Kaindl, Bezirksvorsteherin-Stellvertreter, bei der gemeinsamen Übergabe der Preise an die GewinnerInnen, einig.
„Energie, Klima und Umwelt hängen stark zusammen. Die Naturfreunde engagieren sich schon seit vielen Jahrzehnten für einen nachhaltigen und sozial gerechten Umgang mit der Natur und unserer Umwelt. So konnten auch die GewinnerInnen und TeilnehmerInnen der diesjährigen Fotomeisterschaft mit ihren Werken für eine klimaschonende und ökologisch verträgliche Energiezukunft sensibilisieren und zu einem bewusstseinsbildenden Prozess beitragen“, freut sich Pils über die beeindruckenden Ergebnisse des internationalen Wettbewerbes von insgesamt 153 FotografInnen aus 23 Ländern.

Die Siegerfotos der vier Kategorien und ihre Schöpfer sind: „Inselbaum“ von Robert Sommer (Deutschland) in der allgemeinen Kategorie „Energieplätze in der Natur – Farbe“; „Nebelwald“ von Barbara Seiberl-Stark (Österreich) in der allgemeinen Kategorie „Energieplätze in der Natur – Schwarz/Weiß“ ; „Nachtschicht“ von Martin Seraphin (Deutschland) in der Kategorie „Erneuerbare Energie vs. konventionelle Energie“ sowie „Light off“ von Carsten Schröder (Deutschland) in der Kategorie „Energiesparen“.
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In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk European Destinations of Excellence (EDEN) haben die Region Vorpommersche Flusslandschaft in Norddeutschland, die lettische Region Kuldiga sowie die kroatische Region Nin mehrtägige Aufenthalte in herausragenden Tourismusregionen, die als Vorreiter für eine nachhaltige Entwicklung im Tourismus von EDEN ausgezeichnet wurden, zur Verfügung gestellt. Das Naturfreundehaus Feldberg in Deutschland ermöglicht ein Wochenende für zwei Personen mit Unterkunft in der „Landschaft des Jahres 2013/14 Oberrhein“. Weiters zu gewinnen waren Abonnements von LEBENSART „Das Magazin für nachhaltige Lebenskultur“ und Cyberlab, das Hi-Tech Fotolabor unterstützte den internationalen Fotowettbewerb.
 Der Wettbewerb wurde in Kooperation mit den Naturfreunden aus Deutschland, Frankreich, Österreich, und der Schweiz organisiert.
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Facebook-Adventkalender zur Fotomeisterschaft 2014: www.facebook.com/nfint.org

Fotomeisterschaft 2014, Ergebniskatalog und die Gewinnerfotos online: www.nf-int.org/fotomeisterschaft2014

Ausstellungen: Die Ausstellung der NFI-Fotomeisterschaft 2014 findet zusammen mit der Fotoausstellung der Wiener Naturfreunde Fotogruppen anlässlich der Fotolandesmeisterschaft 2014 statt. Die Ausstellungen sind während der Öffnungszeiten von 1.12.2014 bis 19.12.2014 bei freiem Eintritt in der Volkshochschule Favoriten (Wien 1100, Arthaberplatz 18) zu besichtigen.
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Weitere Informationen:
Die kostenlose Naturfreunde-Broschüre „Energie und Zukunft“ bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle weltweite Energiesituation und über die Möglichkeiten einer sozial- und umweltverträglichen Energiezukunft. Download: umwelt.naturfreunde.at/Shop/detail/104
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Excellent energy messages awarded!
Winners of the Naturefriends Photo Championship 2014 presented with their award in Vienna

Vienna, 2nd December 2014

Naturefriends International (NFI) awarded the winners of the international Photo Championship 2014, on the topic of „Energy in harmony with nature“: the winning photographs were taken by Austrian and German photographers. The award ceremony took place on 1 December 2014 in Vienna, together with the presentation of the National Photo Championship 2014 of Vienna Naturefriends photo groups.

More than 1,000 fascinating photographs in four categories were submitted to the NFI Photo Championship 2014 „Energy in harmony with nature“. Impressive places of energy in nature were captured from manifold perspectives, as were the different forms of energy generation and energy saving.

„The beauty of these special places of energy has once again brought home to us that nature is irreplaceable, and has shown that we should experience the environment consciously and with interest and plan our excursions responsibly. Photographers all around the world substantially contribute to making the diversity and characteristics of nature visible and thus raise public awareness for the environment,“ says Manfred Pils. The president of Naturefriends International, together with Rudolf Schicker of the Social Democrats Vienna City Council and Provincial Parliament Club (SPÖ-Rathausklub), and Josef Kaindl, deputy district chairperson, awarded the prizes to the winners in Vienna.

„Energy, our climate and the environment are closely interrelated. Sustainability and social justice in our use of nature and the environment have been important values for Naturefriends for many decades. With their photographs, the winners and participants of this year’s Photo Championship contributed to an awareness-raising process for a climate-protective and ecologically sustainable energy future,“ says Manfred Pils, impressed by the results of the international championship and the 153 photographers from 23 countries that participated in it.

The winning photographs of the four categories and their photographers are: „Inselbaum“ by Robert Sommer (Germany) in the general category „Places of energy in nature colour“; „Nebelwald“ by Barbara Seiberl-Stark (Austria) in the general category „Places of energy in nature black/white“; „Nachtschicht“ by Martin Seraphin (Germany) in the category „Renewable energy vs. conventional energy“; „Light off“ by Casten Schröder (Germany) in the category „Saving energy“.
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In cooperation with the network European Destinations of Excellence (EDEN), certain excellent tourism regions which have been awarded pioneers for sustainable development in tourism by EDEN offered multi-day stays: the Western Pomeranian River District in northern Germany, the Latvian region Kuldiga and the Croatian region Nin. The Naturefriends house Feldberg in Germany offers a weekend for two including accommodation in the „Landscape of the Year 2013/14 Upper Rhine Valley“. Additional prizes were subscriptions to the Austrian magazine „LEBENSART Das Magazin für nachhaltige Lebenskultur“. Cyberlab, a Vienna-based high-tech photo laboratory, supports the international Photo Championship.
The championship was organised in cooperation with Naturefriends in Austria, France, Germany and Switzerland.
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Facebook: Advent calendar on the Photo Championship 2014: www.facebook.com/nfint.org

Photo Championship 2014, resultscatalog and the winning photographs online: http://www.nf-int.org/photochampionship2014

Exhibitions: The exhibition of the NFI Photo Championship 2014 takes place at the same time as the exhibition of Vienna Naturefriends photo groups on the occasion of the National Photo Championship 2014. The exhibitions can be visited from 1 December 2014 to 19 December 2014, during the opening hours of the Volkshochschule Favoriten (Arthaberplatz 18, 1100 Vienna). Free admission.
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Excellents messages d’énergie !
Les gagnant/e/s du Concours photos 2014 de l’IAN ont été décernés des prix

Vienne, le 2 décembre 2014
Les gagnant/e/s du Concours photos international 2014 de l’Internationale des Amis de la Nature (IAN) sous le thème « Énergie en harmonie avec la nature ! » ont été décernés des prix: Les photographies gagnantes du concours de cette année ont été prises par des photographes autrichiens et allemands. La solennelle remise des prix a eu lieu le 1er décembre 2014, en même temps que la présentation du Concours photos national des groupes de photographie des Amis de la Nature de Vienne.

Plus de 1000 photographies fascinantes dans quatre catégories ont été déposées pour le Concours photos 2014 de l’IAN « Énergie en harmonie avec la nature ». Les lieux énergétiques dans la nature ont été mis en lumière sous des angles différents, ainsi que les différentes formes de production d’énergie et les économies d’énergie.

« La beauté de ces lieux énergétiques nous a encore une fois démontré clairement que la nature est un bien irremplaçable. Cela nous rapelle de traiter la nature consciemment et avec intérêt et de planifier notre séjour dans la nature de façon responsable. Les photographes du monde contribuent essentiellement à rendre visible la diversité et les particularités de la nature, et ainsi, à rendre le public conscient », disait Manfred Pils, le président de l’IAN, avec Rudolf Schicker, du club du Conseil municipal et de la Diète du Land de Vienne du parti social-democrate (SPÖ-Parlamentsklub) et Josef Kaindl, vice-maire d’arrondissement, lors de la remise des prix aux gagnant/e/s à Vienne.

« Il y a un fort lien entre l’énergie, le climat et l’environnement. Depuis des décennies, les Amis de la Nature se sont engagés pour que l’on traite l’environnement et la nature de façon durable et socialement juste. Avec leurs photos, les gagnant/e/s et les participant/e/s du Concours photos de cette année ont pu contribuer à un procès de sensibilisation pour un avenir d’énergie dans lequel le climat et l’écologie sont respectés, » commente M. Pils les résultats impressionnants du concours international, auquel 153 photographes de 23 pays ont participé.

Les photographies gagnantes des quatre catégories et leurs photographes sont les suivantes: « Inselbaum » de Robert Sommer (Allemagne) dans la catégorie générale « Lieux énergétiques dans la nature – couleurs »; « Nebelwald » de Barbara Seiberl-Stark (Autriche) dans la catégorie générale « Lieux énergétiques dans la nature – noir/blanc » ; « Nachtschicht » de Martin Seraphin (Allemagne) dans la catégorie « Énergies renouvelables versus énergies conventionnelles » et « Light off » de Carsten Schröder (Allemagne) dans la catégorie « Économies d’énergie ».
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En coopération avec le réseau « European Destinations of Excellence (EDEN) », les régions Vorpommersche Flusslandschaft en Allemagne du Nord, Kuldiga en Lettonie ainsi que Nin en Croatie proposent des séjours de plusieurs jours dans des régions touristiques d’excellence, primées par EDEN comme pionnières du développement durable dans le tourisme. La Maison Feldberg des Amis de la Nature propose un week-end pour deux personnes, hébergement compris, dans le « Paysage de l’année 2013/14 Vallée du Rhin supérieur ». « LEBENSART », le magazine pour un style de vie durable, met à disposition des abonnements, et Cyberlab, le laboratoire photos high tech, soutient le Concours photos international.
Le concours a été organisé en coopération avec les Amis de la Nature de l’ Allemagne, de l’ Autriche, de la France et de la Suisse.
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Facebook : Calendrier de l’avent autour du Concours photos 2014: www.facebook.com/nfint.org

Le Concours photos 2014, le catalogue des resultats et les photos gagnantes en ligne: www.nf-int.org/concoursphotos2014

Exhibitions: L’exhibition du Concours photos 2014 de l’IAN sera presentée avec l’exhibition du Concours photos national 2014 des groupes de photographie des Amis de la Nature de Vienne. Les exhibitions seront accessibles pendant les heures d’ouverture du 1er décembre au 19 décembre dans la Volkshochschule Favoriten (Arthaberplatz 18, 1100 Vienne). L’entrée est libre.

BAF_Taube antimil Frieden

Zum “Friedensratschlag” 2014
Warum ist der nächste Friedensratschlag so wichtig? Nun, im kommenden Jahr jährt sich zum 70sten Mal nicht nur das Ende des Zweiten Weltkriegs, sondern auch die Potsdamer Konferenz der Alliierten sowie die Gründung der Vereinten Nationen mit ihrer historischen Charta. Damit sollte das „Jahrhundert der „Katastrophen“ und „Extreme“ beendet, Frieden
und Sicherheit für alle Staaten und Menschen garantiert werden.
Vieles kam anders, als es sich die Menschen 1945 vorgestellt haben. Kriege werden wieder wie eh und je geführt, Menschen gefoltert, ganze Weltregionen in extremer Abhängigkeit gehalten. Von gerechten globalen Verhältnissen ist die Welt himmelweit entfernt. Ausbeutung, Hunger, extreme Entbehrungen, Kinderarmut und Rassismus bilden den Nährboden für noch mehr Gewalt. Friedensforschung, Friedensbewegung und Politik brauchen neue Antworten auf die drängenden Menschheitsprobleme. Krieg ist keine Antwort!

Sa./So., 6./7. Dezember 2014
Universität Kassel
Standort: Wilhelmshöher Allee 73

Programm
Samstag, 6. Dezember
Wilhelmshöher Allee 73, Anmeldung ab 11 Uhr

12.00-14.00 Uhr: Plenumsvorträge (Aula)
Begrüßung und Eröffnung: Auslaufmodell Frieden?
Dr. Peter Strutynski, AG Friedensforschung, BAF
Das neue Lateinamerika: Gegenmacht im globalen Kräftespiel?
Jorge Jurado, Botschafter Ecuadors
Sympathisieren Deutsche mit Palästina aus Abneigung gegen Juden?
Prof. Dr. Rolf Verleger, Lübeck
„Menschenrechte verletzen, Kriege fördern, Völkerrecht brechen!“ Zur Rüstungs-exportpolitik der Bundesregierung
Jürgen Grässlin, Freiburg, Autor, DFG-VK

14.15-16.00 Foren und Workshops

A1: Diskussionsrunde mit Jorge Jurado
A2: Diskussionsrunde mit Rolf Verleger
A3: Diskussionsrunde mit Jürgen Grässlin
A4: Bewegung in der Kurdistan-Frage: Syrien, Irak, Türkei. Murat Cakir, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen
A5: Vom Hoffnungsort zur Räuberhöhle: Aufstieg und Niedergang des Euromaidan. Reinhard Lauterbach, Polen
A6: Kampf um Afrika: Neoimperiale Mächte mit neuen Konzepten? PD Dr. Johannes M. Becker, Uni Marburg
A7: Außer Spesen nichts gewesen? Eine Bilanz des Afghanistankriegs. Lühr Henken, FRIKO Berlin, BAF
A8: Der Krieg gegen Gaza – und wie weiter? Bilanz und Perspektiven. Inge Höger, MdB Die Linke
A9: „Europäer vs. Atlantiker“? Unterschiedliche Interessen in Wirtschaft und Politik diesseits und jenseits
des Atlantiks. Conrad Schuhler, isw München
A10: Grenzen dicht! Deutsche und europäische Flüchtlingsabwehr. N.N.
16.30-17.15 Uhr Plenum (Großer Hörsaal)
Türkei und Naher Osten: Kurden im Kampf gegen Terrorismus, Repression und Staatsversagen.
Dr. Sinan Birdal, Politikwissenschaftler, Dozent an der Universität Isik in Istanbul

17.30-19.15 Foren und Workshops

B1: Diskussionrunde mit Sinan Birdal
B2: Zu den Perspektiven des arabisch-israelischen Konflikts. George Rashmawi, DFLP, Düsseldorf
B3: Das 21. Jahrhundert gehört Asien: Zur Verschiebung der weltpolitischen Koordinaten. Dr. Erhard Crome,
Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung
B4: Die BRICS-Staaten: Auf dem Weg zu einer multipolaren neuen Weltordnung. Achim Wahl, Berlin
B5: „Gegen die Wirtschafts-NATO“ – „Mensch und Umwelt vor Profit!“ Zu den Perspektiven des Protests gegen TTIP in Europa. Peter Wahl, WEED und attac
B6: Die NATO nach dem Gipfel: Noch stärker? Noch aggressiver? Dr. Alexander Neu, MdB
B7: Gegen Rüstungsexporte – aber für Rüstungsproduktion? Positionen der Gewerkschaften zu Abrüstung und Konversion. Christa Hourani, IG Metall Stuttgart, Wolfgang Erdmann, Hamburg
B8: Keine Forschung und Lehre für den Krieg. Stand und Perspektiven der Zivilklauselbewegung. Anne Geschonnek, Halle
B9: 1914-1999: Zwei Kriege gegen Serbien – Eine verhängnisvolle „Tradition“. Dr. Peter Becker, IALANA
B10: Kampfdrohnen ächten! Beiträge zu einer internationalen Kampagne. N.N. (Drohnenkampagne) [Wird evtl. am Sonntag als C10 fortgesetzt]
19.15 – 20.00 Uhr Abendessen(Aula)
Anschließend: Small Talk im Café Buch-Oase (Germaniastr. 14)
Sonntag, 7. Dezember
9.00 Uhr: Plenumsvortrag (Aula)
Israels Schicksal. Wie der Zionismus seinen Untergang betreibt
Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Tel Aviv
10.00-11.45 Uhr Foren und Workshops
C1: Diskussionsrunde mit Moshe Zuckermann
C2: Die Folgen von Krieg und Intervention – am Beispiel des ehemaligen Jugoslawien. Dr. Ljiljiana Verner, Hannover, IPPNW
C3: Revolution oder Konterrevolution? Zur Entwicklung im arabischen Raum. Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel/Edermünde
C4: Kalkar: Drehscheibe kommender (Drohnen-)Kriege. Bernhard Trautvetter, Essen
C5: Antifaschismus heute. Dr. Ulrich Schneider, Kassel, Historiker, VVN-BdA und FIR
C6: Friedensbewegung und Gewerkschaften. Anne Rieger, Graz, Bundesausschuss Friedensratschlag
C7: 1945-2015: 70 Jahre UNO und UN-Charta – Ein Grund zum Feiern? Dr. Peter Strutynski, Uni Kassel
C8: Deutsche Erinnerungskultur: 70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, Befreiung und Potsdamer Konferenz. Prof. Dr. Ludwig Elm, Jena
C9: Der nächste Gipfel von G8 oder G7 steht ins Haus – Zur Bedeutung der Proteste und zum Stand der Vorbereitung. Walter Listl, München
12.00-13.40 Uhr: Podium – Plenum
Meinungsmedien auf Kriegskurs?
Podium mit: Eckart Spoo, Ossietzky, Dr. Sabine Schiffer, IMV, Jens Wernicke, NachDenkSeiten, Moderation: N.N.
Und ein Appell von Prof. Dr. Ludwig Elm zu „70 Jahre Befreiung vom Faschismus“

13.40 Uhr: Schlusswort
13:45 Ende des Kongresses

oxfam

Lima, 1. Dezember 2014. Zu wenig Ehrgeiz beim Klimaschutz und zu wenig Fortschritte bei der finanziellen Unterstützung für die armen Länder wirft die Entwicklungsorganisation Oxfam den Industrieländern anlässlich der am Montag beginnenden Weltklimakonferenz in Lima vor. Dies gefährde das künftige weltweite Klimaschutz-Abkommen, das im Zentrum der zweiwöchigen Verhandlungsrunde in Peru steht. Neben dem neuen Abkommen, das ab 2020 das Kyoto-Protokoll ergänzen und Klimaschutzverpflichtungen für alle Länder enthalten soll, wird es in Lima auch um verstärkten Klimaschutz bis 2020 gehen. Ein Dreh- und Angelpunkt den Verhandlungen wird die finanzielle Unterstützung der armen Länder im Kampf gegen den Klimawandel sein. Zu Beginn der Konferenz legt Oxfam mit seinem neuen Papier „Breaking The Standoff“ eine Blaupause für die finanzielle Unterstützung der armen Länder im neuen Abkommen vor.

Oxfam-Klimaexperte Jan Kowalzig kommentiert: „Zuletzt gab es halbwegs ermutigende Nachrichten: China und die USA haben konkrete Vereinbarungen zum Klimaschutz getroffen, die reichen Länder haben fast zehn Milliarden US-Dollar für den Green Climate Fund (GCF) zugesagt, und der UN-Wissenschaftsrat IPCC hat bestätigt, dass die Rettung des Weltklimas kein Kostenfaktor ist, sondern im Gegenteil auch in den armen Ländern eigentlich ein Entwicklungsmotor ist. Die Regierungen müssen diese positiven Impulse nun zum Anlass nehmen, in Lima konstruktiv und ambitioniert zu verhandeln, damit in einem Jahr das neue Abkommen verabschiedet werden kann.“

„Damit das gelingt, müssen die Regierungen in Lima sicherstellen, dass im neuen Abkommen jedes Land nachprüfbar seinen fairen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten wird. Die reichen Industrieländer müssen dabei  Vorreiter sein. Gleichzeitig müssen sie sich zu konkreten Schritten verpflichten, die Klima-Hilfen bis 2020 wie versprochen auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu steigern. Außerdem ist es entscheidend, im neuen Abkommen auch konkrete Finanzierungsverpflichtungen für die Zeit nach 2020 zu verankern.“

Aus Sicht von Oxfam sollte das neue Abkommen konkrete Ziele für finanzielle Hilfen zur Anpassung an den Klimawandel in armen Ländern festlegen. Außerdem muss das Abkommen dazu beitragen, weltweit hunderte Milliarden US-Dollar an Investitionen in den Klimaschutz und die Reduzierung von Treibhaushasen zu investieren – und sicherstellen, dass jedes Land fair dazu beiträgt – durch eigenen Klimaschutz, aber auch durch die Bereitstellung von Finanzmitteln für die armen Länder und die Mobilisierung privater Mittel.

Oxfam fordert außerdem, dass die noch fehlenden Länder, wie zum Beispiel Australien, Österreich und Irland, spätestens in Lima ihre Zusagen an den GCF machen. Zudem müssen die reichen Länder neue Mittel für den UN-Anpassungsfonds bereitstellen, der gegenwärtig eine Finanzierungslücke von 80 Millionen US-Dollar aufweist.

Kowalzig abschließend: „Die jüngsten Finanzierungszusagen zum Green Climate Fund sind ein Schritt und die richtige Richtung und ein ermutigendes Signal, das aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass insgesamt die Klima-Hilfen nicht wie versprochen ansteigen. Nach den Zusagen für den GCF müssen die reichen Länder nun den nächsten Schritt gehen und bis Paris einen Finanzierungsfahrplan bis 2020 vorzulegen, in dem konkretisiert wird, wie die reichen Länder ihr Versprechen erfüllen wollen, die Klima-Hilfen bis 2020 auf mindestens 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr zu steigern.“

Presseerklärung, 12.11.2014

Auffanglager für Flüchtlinge in Nordafrika?

Neuer Vorstoß von Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Auslagerung des Flüchtlingsschutzes

pro asylBundesinnenminister Thomas de Maizière hat im Morgenmagazin des ZDF heute erläutert, dass „Willkommens- und Ausreisezentren“ außerhalb Europas eingerichtet werden sollen. Die italienische Seenotrettungsmission „Mare Nostrum“, bei der mehr als 150.000 Menschenleben gerettet wurden, wird hingegen beendet. „Was wir eigentlich brauchen – das haben wir auch mit den Innenministern besprochen – wir müssen in den Transitländern möglicherweise so etwas wie Willkommens- und Ausreisezentren machen. Der UNHCR, das Weltflüchtlingswerk der UNO könnte sie betreiben, um dann zu entscheiden, wer geht zurück und wer kommt nach Europa“, so der Bundesinnenminister.

PRO ASYL lehnt Auffanglager, zum Beispiel  in Nordafrika, als Instrument zur Aushebelung des Asylrechts in Europa ab. Die Externalisierung der Asylverfahren ist keine Lösung. Der Vorschlag erinnert an die Vision Otto Schilys von Auffanglagern in Nordafrika, in denen Schutzsuchende abgefangen werden sollen. „Was 2004 schon falsch war, ist in den letzten zehn Jahren nicht richtig geworden“ sagte Burkhardt, Geschäftsführer.  Die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz immer weiter von Deutschland und Europa wegzuschieben, wird aber keinem menschenrechtlichen Anspruch gerecht.

Die Argumente gegen die sogenannten „Willkommenszentren“ in Transitländern sind:

  • Das Sterben im Mittelmeer wird nicht verhindert. Auffanglager, die nur wenigen Flüchtlingen eine Perspektive bieten, können Schutzsuchende nicht davon abhalten, in seeuntüchtigen Booten nach Europa aufzubrechen.
  • Im Rahmen von Aufnahmekontingenten von Flüchtlingen von außerhalb Europas haben es die Staaten in der Hand, nach politischem Ermessen selbst festzulegen, wie viele Flüchtlinge sie aufnehmen. Das Asylrecht dagegen entzieht sich per se einer politisch motivierten Begrenzung der Zahl. Die Zielsetzung der Staaten in diesem Konzept ist es aber, ein individuelles Recht auf Asyl in ein Gnadenrecht zu verwandeln, wo sie sich selbst handverlesen Flüchtlinge auswählen, deren Einreise erlaubt wird.
  • Es gibt keine rechtsstaatlichen Garantien in den sogenannten „Willkommenszentren“: Zu einem rechtsstaatlichen Verfahren gehört, dass negative Behörden-entscheidungen von Gerichten überprüft werden können. Dies wäre in Lagern in Nordafrika nicht möglich. Außerdem wäre eine unabhängige Beratung und Vertretung durch Rechtsanwälte nicht möglich.  Mit dem Recht auf ein faires Verfahren und Rechtsstaatlichkeit sind solche Vorschläge nicht zu vereinen.
  • Anerkannte Flüchtlinge drohen ohne Asylland zu bleiben. Angesichts der geringen Bereitschaft zahlreicher europäischer Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen, ist es höchst fraglich, ob alle anerkannten Flüchtlinge einen Aufnahmestaat finden.

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Mehr als 30 Aktivist*innen aus der Berliner Friedensbewegung und der Fraktion DIE LINKE trafen sich, um gemeinsam für ein ehrendes Gedenken für Karl Liebknecht im Deutschen Bundestag zu demonstrieren.

Gemeinsam forderten sie:

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf:

  • Setzen Sie ein Zeichen für Frieden, Zivilcourage und vorbildliches parlamentarisches Verhalten und stimmen Sie für eine Gedenktafel, die an das Nein von Karl Liebknecht am 2. Dezember 1914, erinnert.
  • Würdigen Sie auch die SPD-Abgeordneten, die – dem Vorbild Liebknechts folgend – bei späteren Abstimmungen gegen den Krieg gestimmt haben und dafür Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierungen erfahren mussten.
  • Sagen Sie auch heute: Nein zum Krieg! Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!

Die Fotos findet Ihr hier:

https://www.flickr.com/photos/uwehiksch/sets/72157649562603502/