Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Zur Diskussion über die Tagebaupläne von LEAG in der Lausitz erklären der stellv. Landesvorsitzende der NaturFreunde Berlin, Uwe Hiksch und die Landesvorsitzende von Brandenburg, Grit Gehrau:

naturfreunde haende

Tagebaue in der Lausitz müssen schnellstmöglich stillgelegt werden

  • NaturFreunde kritisieren wenig ambitionierte Pläne der LEAG –

 

Auch wenn die Ankündigung der LEAG auf den teilweisen Aufschluss von neuen Tagebauen in der Lausitz zu verzichten ein Schritt in die richtige Richtung ist, sind die Pläne insgesamt wenig ambitioniert. Die NaturFreunde Berlin und Brandenburg begrüßen, dass der Aufschluss des Tagebaus Jänschwalde-Nord aufgegeben wird. Gleichzeitig kritisieren die NaturFreunde, dass der Tagebau Nochten II weiterhin abgebaggert und ausgebaut werden soll. Weiter fordern die NaturFreunde, dass auch der Ausbau des Tagebaus Welzow-Süd sofort aufgegeben werden muss.

Mit den aktuellen Plänen der LEAG sollen in den nächsten Jahrzehnten alleine in der Lausitz noch weitere 150 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden. Mit einer verantwortlichen Klimapolitik hat dies wenig zu tun. Die NaturFreunde fordern einen sofortigen Stopp aller Erweiterungspläne und einen schnellen Rückbau der bestehenden Tagebaue. Wer eine verantwortliche Klimapolitik machen wolle, muss mit der Braunkohleverfeuerung schnellstmöglich aufhören.

Dazu Uwe Hiksch, stellv. Landesvorsitzender der NaturFreunde Berlin: „Die NaturFreunde Berlin erwarten von der Berliner Landesregierung, dass sie bei der Überarbeitung des Landesentwicklungsplanes für Berlin-Brandenburg keinerlei neuen Aufschlüssen von Tagebauen zustimmt und gegenüber der Brandenburger Landesregierung deutlich macht, dass sie auf die Festschreibung des Verzichts auf den Aufschluss weiterer Flächen für die Braunkohle besteht. Wenn der Berliner Senat seine selbstgemachten Aussagen zur Klimapolitik ernst nimmt, kann er nicht zulassen, dass weiterhin Milliarden von Tonnen an klimaschädlichen Gasen durch die Braunkohleverstromung freigesetzt werden.“

Die NaturFreunde setzen sich dafür ein, dass die Brandenburger und die Berliner Regierungen einen ambitionierten Umstrukturierungsplan für die Lausitz vorlegen, in dem in den nächsten 10 Jahren Ersatzarbeitsplätze für die Menschen in der Region geschaffen werden. Ein wichtiges Ziel sollte eine ökologisch ausgerichtete Sanierung der Braunkohletagebaue und die schnelle Entwicklung von Stromproduktion aus regenerativen Energiequellen in der Lausitz sein.

Dazu Grit Gerau, Landesvorsitzende der NaturFreunde Brandenburg: „Die Brandenburger Regierung muss gemeinsam mit der Bundesregierung ein Strukturprogramm für die Lausitz auflegen, das in den nächsten 10 Jahren Ersatzarbeitsplätze für die Kohlebeschäftigten schafft. In den nächsten Jahren sollte durch den Bau von Windparks in der Region neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Region eröffnet werden. Die NaturFreunde erwarten, dass die Landesregierung endlich ihren unverantwortlichen Kohlekurs beendet. Gemeinsam mit Kommunalpolitiker*innen, Gewerkschafter*innen, strukturpolitisch Aktiven und den Brandenburger Universitäten müssen konkrete Umsetzungsschritte für die Region eingeleitet werden.“

Nach polizeilichen Repressionsmaßnahmen in Oberbayern:

aufstehen gegen rassismus antira

 

Am Dienstag, 18.04., hat die bundesweite Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ Kenntnis davon erhalten, dass Rosenheimer Antifaschist*innen im Vorfeld der Proteste gegen den für Samstag, 22.04., geplanten AfD-Bundesparteitag mit Repressionsmaßnahmen der Polizei konfrontiert und an der Anreise nach Köln gehindert werden: Gegen sie wurden Meldeauflagen verhängt, die überdies mit hohen und angeblich von den Betroffenen selbst zu bezahlenden Verwaltungsgebühren verknüpft worden sind. Hintergrund der polizeilichen Einschüchterungsversuche ist nicht mehr als der Verdacht der Teilnahme einzelner Betroffener an einem Demotraining, das Anfang April stattgefunden haben soll und dessen Form von Gerichten bereits in der Vergangenheit als zulässig beurteilt worden ist. Das rabiate Einschreiten der oberbayerischen Polizei lässt vor diesem Hintergrund einen Akt der willkürlichen Einschränkung demokratischer Grundrechte befürchten, den die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ rundheraus ablehnt.

 

„Aufstehen gegen Rassismus“ verurteilt jedwede Einschränkung der Demonstrationsfreiheit der Menschen, die am 22.04. gegen die AfD protestieren wollen, auf das Schärfste. Dass die bayerische Polizei ihrem Ruf gerecht wird und sogar bereits begonnene Einschüchterungsversuche der Kölner Polizei übertrifft, überrascht zwar nicht; gerade aus diesem Grund ist eine Kriminalisierung legitimer und notwendiger Proteste gegen die AfD nochmals und um so deutlicher abzulehnen: Weder durch die Ausrufung angeblicher Gefahrengebiete noch durch Repressionsmaßnahmen gegen Aktivist*innen dürfen Menschen aus Köln, aus Nordrhein-Westfalen und aus dem ganzen Bundesgebiet davon abgehalten werden, ihre Stimme zu erheben und sich gegen Rassismus sowie für Solidarität einzusetzen.

 

„Aufstehen gegen Rassismus“ unterstützt die für den 18.04. geplante Demonstration in Rosenheim, mit der die Betroffenen sowie weitere Teile der engagierten Rosenheimer Öffentlichkeit gegen die Meldeauflagen und polizeiliche Willkür protestieren wollen. Sie ruft dazu auf, sich an Geldsammlungen für die Vermittlung und Finanzierung von Anwält*innen zu beteiligen und dem in Zeiten von rechter Stimmungsmache und Hetze gegen Geflüchtete dringender denn je notwendigem Engagement gegen Rassismus den Rücken zu stärken.

 

Die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“, die im Frühjahr 2016 in Reaktion auf mehrere Wahlerfolge der AfD gegründet worden war, engagiert sich vor allem im Empowerment von Menschen und Initiativen, die dem zunehmenden Rassismus im gesellschaftlichen Leben entgegen treten und sich für eine offene und solidarische Zukunft einsetzen wollen. Dazu zählt aus Sicht der Kampagne die aktive Einmischung in den Wahlkampf 2017, in dem man die Menschen von der Gefährlichkeit radikal rechter Positionen, wie sie nach Ansicht von „Aufstehen gegen Rassismus“ durch die AfD vertreten werden, überzeugen will. Der Protest gegen den AfD-Bundesparteitag eröffnet den Aktivistinnen und Aktivisten die Möglichkeit, bereits im Frühjahr des Wahljahres 2017 ein deutliches Zeichen gegen die Partei von Petry, Gauland, Höcke und Co. zu setzen und Menschen aus der gesamten Republik zur Einmischung in deren Wahlkampf zu motivieren.

Die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“ ruft deshalb zur Beteiligung an den Protesten, die von morgens bis abends in Köln stattfinden, auf. Sie erklärt sich mit den unterschiedlichen beteiligten Bündnissen solidarisch und wird bei den vielfältigen Aktionen präsent sein.

antikohle Jänschwalde

 

Die LEAG, die neue Betreiberin der Lausitzer Braunkohlegruben und -kraftwerke, hat jüngst bekannt gegeben, einige der bisherigen Planungen für neue Tagebaue aufzugeben. Dieser Teilerfolg des Kohlewiderstandes darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer über 800 Menschen in Proschim und Welzow von Zwangsumsiedlungen für einen neuen Tagebau bedroht sind. Und auch das Klima kann nicht aufatmen, denn die LEAG will ihre Kohlekraftwerke noch über Jahrzehnte laufen lassen.

 

Das Lausitzer Klimacamp wird in diesem Jahr zum rollenden Event: Als Fahrradtour wollen wir eine Verbindung zwischen den verschiedenen Orten des Kohlewiderstands in der Lausitz schaffen. Unterwegs werden wir mit Aktivist*innen des Braunkohlewiederstandes ins Gespräch kommen, werden uns die offenen Wunden in der Landschaft ansehen und an den Kraftwerken deutlich machen, dass nach den zurückgenommenen Planungen für neue Gruben auch bei den Kraftwerken der Kohleausstieg beginnen muss. Der Klimawandel wartet nicht.

 

WANN: 21. bis 28. Mai 2017

WO: Von Cottbus über die brandenburgische, die sächsische und die polnische Lausitz wieder zurück nach Cottbus

WAS: Radelnd das Lausitzer Revier kennenlernen

 

Den genauen Ablauf und alle weiteren Infos zur Tour findet ihr unter www.lausitzcamp.info.

Bitte meldet euch dort auch für die Tour an, damit wir besser planen können.

Bei Rückfragen und Anregungen erreicht ihr uns über info@lausitzcamp.info.

 

Wir freuen uns auf euch

Euer Lausitzcamp-on-Tour-Team

Milchbauernhof Wehling bei Elmshorn


Es braucht neue Impulse für eine Agrarwende von Unten. Wir treffen uns vom 26.-28. Mai und besprechen Ideen und Strategien für eine bäuerlich-widerständige Perspektive. Erster Schritt: Organisiere mit uns das Landwirtschaftszelt auf dem Camp der Klimabewegung im August 2017!

Bäuer*innen zeigen es tagtäglich: Ein Leben und Wirtschaften mit der Natur ist möglich. Dennoch schreiten weltweit Entwicklungen voran, durch die Menschen, Tiere und Umwelt ausgebeutet und unsere Lebensgrundlage aufs Spiel gesetzt werden. So haben allein in DE seit 2013 fast 10 000 Höfe ihren Betrieb eingestellt und im globalen Süden werden Bäuer*innen durch Freihandel und Klimawandel zur Flucht gezwungen. Die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft sind katastrophal – und das obwohl Essen nun wirklich jede*r braucht.

Wir setzen dem herrschenden System der Agrarindustrie die positive Vision der Ernährungssouveränität entgegen. Ein Netzwerk aus lokalen, kollektiven Strukturen, in denen die Menschen selbst darüber entscheiden, was und wie angebaut wird. In denen sie miteinander kooperieren statt in Konkurrenz zueinander zu stehen und wo sie gemeinsam ihren Bedürfnissen entsprechend und im Einklang mit der Natur wirtschaften. Es geht um Zugang zu Land, Saatgut in bäuerlicher Hand und darum, Ernährung als Angelegenheit aller zu begreifen.

Doch wie kommen wir dieser Utopie näher? Wie ist es möglich, hier im industrialisierten globalen Norden eine Bewegung für Ernährungssouveränität in Gang zu bringen? Welchen Ansatzpunkt/Kristallisationspunkt gibt es, um den Widerstand zu bündeln und deutlich sichtbar zu machen?

Darüber wollen wir uns am Himmelfahrtswochenende (26. – 28. Mai) austauschen und laden dich herzlich ein, mit uns gemeinsam Pläne zu schmieden…

Als weiteren Schritt organisieren wir dieses Jahr ein landwirtschaftliches Themenzelt auf dem „Bewegungs-Vernetzungs-Camp“ im Rheinland, das in enger Verbindung mit dem Klimacamp steht (18.-29.07.2017, http://www.klimacamp-im-rheinland.de/). Dort werden wir vom 18.-24. August 2017 die beflügelnde Aufbruchstimmung der Klimabewegung nutzen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und konkrete Ideen für weitere Aktionen zu entwerfen.
Sei dabei:
Strategie- und Visionstreffen

vom 26. – 28. Mai 2017 (Himmelfahrt).
Ort des Treffens und Kosten für Essen und Unterkunft werden noch bekannt gegeben.

Zur Anmeldung und bei Rückfragen bitte mail an: info@nyeleni.de

Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende mit anregenden Diskussionen, netten Menschen und viel Lebensfreude!
Falls du leider nicht bei unserem Treffen dabei sein kannst, aber Lust hast dich an der Organisation für das Landwirtschaftszelt im August zu beteiligen, freuen wir uns darüber ebenfalls sehr. Schreib uns auch dann eine Mail an: info@nyeleni.de
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*short english version*

Bring movement into agriculture!

New impetus for a bottom-up turnaround in agriculture is needed! We meet from 25. to 28.5. to talk about ideas and strategies for a resistant peasant perspective.

How can we put into motion a strong movement for food sovereignty in the industrialised global north? Which focal point can we use for pooling our resistance and rendering it visible?
These are the topics we want to discuss from 26. to 28.5.
We warmly invite you to make plans with us!

As a further step we organise an „agriculture tent“ from august 18. to 24. on a camp which will be nearby and closely related to the Rheinland climate camp (http://www.klimacamp-im-rheinland.de/en/). There, we hope to immerse into the inspiring atmosphere of the climate movement, get to know people and draft ideas for further action for food sovereignty.

We look forward to your replies and hope to see you soon!

Be with us:

First meeting: May 26. to 28., 2017; location and costs for food and accomodation are coming soon!
For registration and questions please write to info[at]nyeleni.de

We look forward to a weekend with stimulating discussions, nice people and lots of vitality!

If you are interested but don‛t have time at this date, please write to info[at]nyeleni.de – we are happy to hear from you!

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Liebe Genossinnen und Genossen,

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

Wir treffen uns:

Freitag, 21.04.2017

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1, 16.00 Uhr

Thema: „Positionen des Marxistischen Forums zum Leitantrag für ein Bundestagswahlprogramm der Partei DIE LINKE“

 

Einführung: Uwe Hiksch

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

Mit sozialistischen Grüßen.

Sprecherkreis des MF

antimil frieden

Bundesausschuss Friedensratschlag fordert
– die Bundesregierung auf, den völkerrechtswidrigen USAngriff auf Syrien zu verurteilen und
– die Friedensbewegung zu Protestaktionen auf

 

Berlin/ Frankfurt a.M. 7.4.2017.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag verurteilt den Marschflugkörper-Angriff der USA auf den syrischen Flugplatz al-Schairat. Er stellt einen Bruch des Völkerrechts dar und erhöht die Spannungen in Syrien und zwischen den USA und Russland. Die Begründung des US-Präsidenten Donald Trump ist nur eine Behauptung.

Nachdem die US-Regierung Barack Obamas für den verheerenden Giftgasangriff auf das syrische Ghuta am 21. August 2013 postwendend die syrische Regierung verantwortlich machte, jedoch, wie später herauskam, die US-Geheimdienste bereits am 20.6.2013 wussten, dass die Türkei die Al-Nusra-Front mit Sarin ausgerüstet hatte – und diese zudem selbst in der Lage war, diese herzustellen – und sich außerdem herausstellte, dass das verwendete Sarin wegen dessen spezifischer Zusammensetzung nicht aus den Arsenalen Syriens stammen konnte, hält der Bundesausschuss Friedensratschlag die Analyse für stichhaltig, dass der türkische Geheimdienst MIT und der Al-Kaida-Ableger Al-Nusra für den damaligen Giftgasanschlag in Ghuta die Verantwortung tragen. Die syrische Seite konnte damals kein Interesse daran haben, die Geduld der US-Regierung auszutesten, die Konsequenzen für den Fall angedroht hatte („Rote Linie“), dass die syrische Regierung Giftgas einsetzt. In einer aufwendigen Aktion wurden die syrischen Giftgasbestände unter Aufsicht der OPCW außer Landes gebracht und vernichtet. Die OPCW wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Auch bei diesem neuen entsetzlichen Anschlag in Chan Scheichun ist die US-Regierung, unterstützt von Bundeskanzlerin Angela Merkel, mit schnellen Schuldzuweisungen an die syrische Regierung zur Stelle. Und dies, ohne dass irgendein Untersuchungsergebnis (Tathergang, Motiv, Zusammensetzung des Kampfmittels und seiner Herkunft, Täterschaft) beweiskräftig vorliegt. Augenfällig ist auch, dass der Zeitpunkt des Anschlags unmittelbar vor dem Beginn einer internationalen Syrien-Konferenz erfolgte. Und augenfällig ist auch, dass nach dem US-Angriff von Anti-Assad-Kämpfern die Fortsetzung des US-Kriegsengagement in Syrien gefordert wird. Das kriegerische Vorgehen der neuen US-Regierung muss gestoppt werden.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag wertet den US-Angriff auf Syrien völkerrechtlich als Aggression, eine Aggression gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen, das den Schutz vor einem Angriff von außen durch die Nationen genießt. Wir verlangen, dass die Bundesregierung diese USAggression verurteilt.

Dieser US-Kriegsakt ist geeignet die fragilen Beziehungen zu Russland weiter zu erschüttern. Er soll der Einschüchterung der syrischen Regierung und allen anderen politischen Gegenspielern der USA auf dem Globus dienen: Zu nennen sind da unter anderem Iran, Russland, China, Nord-Korea. Die Unberechenbarkeit der neuen US-Regierung wird dadurch noch größer.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag ruft zu Protestaktionen gegen den US-Kriegsakt auf.

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag: Lühr Henken, Willi van Ooyen

ecchr

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

 

Doppelstandards bei Pestiziden im globalen Süden

 

 

Berlin/Delhi, 7. April 2017 – Die Etiketten: inadäquat, die Schutzkleidung: unzureichend, die Schulungen: völlig unangemessen – der Vertrieb hochgefährlicher Pestizide durch die transnationalen Chemieunternehmen Bayer CropScience AG und Syngenta AG in Indien lässt einiges zu wünschen übrig. So belegen es der Monitoring-Bericht und das Video-Material, die das gemeinsame Expertengremium der Welternährungsorganisation FAO und der Weltgesundheitsorganisation WHO vom 10. bis 13. April 2017 bei seinem jährlichen Treffen in Delhi (Indien) diskutieren wird. Den Bericht hatten das ECCHR und seine Partnerorganisationen Kheti Virasat Mission (Indien), Pesticide Action Network Asia Pacific/PAN AP (Malaysia), Public Eye (Schweiz), Brot für die Welt und Misereor (beide Deutschland) im Oktober 2015 eingereicht.

Bei der UN-Konferenz werden Vertreter_innen von ECCHR, Kheti Virasat Mission und PAN AP Stellung zu dem Bericht nehmen. Die Organisation haben dem Expertengremium konkrete Vorschläge gemacht, um den Doppelstandards der transnationalen Agrar- und Chemieunternehmen ein Ende zu setzen. Die FAO und WHO sollen

  1. Bayer CropScience und Syngenta empfehlen, alle Pestizid-Produkte mit inadäquater Kennzeichnungen in Indien vom Markt zu nehmen; keine Pestizide zu verkaufen, bis genügend geeignete persönliche Schutzausrüstung und angemessene Schulungen von Bauern und Händlern sichergestellt werden können.
  2. der Regierung in Indien empfehlen, den Import und Vertrieb hochgefährlicher Pestizide zu verbieten und Unternehmen, die gefährliche Produkte nicht angemessen kennzeichnen, gemäß nationalen Rechtvorschriften zu sanktionieren.
  3. den Export-Behörden in Europa empfehlen, Daten über den Export von Pestiziden zu sammeln, um das Ausmaß möglicher negativer Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Umwelt festzustellen. Wo notwendig, soll das Außenwirtschaftsrecht Exporte gefährlicher Pestizide verbieten.
  4. alle Beteiligten auffordern, für Abhilfemaßnahmen wie z.B. medizinische Unterstützung für die verheerende gesundheitliche Situation der Bauern im Punjab zu sorgen.

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Bootsdemonstration auf der Rummelsburger Bucht, 21. Mai 2017, 12 Uhr

Im Juli 2016 haben wir mit der ersten Coal and Boat für die Abschaltung des Braunkohlekraftwerks Klingenberg in der Rummelsburger Bucht demonstriert. Ein knappes Jahr später haben wir unser Ziel erreicht: Am 24. Mai 2017 geht der Braunkohleblock im Heizkraftwerk Klingenberg vom Netz.

Doch die Kohle wird uns weiter beschäftigen. Denn die Berliner Steinkohlekraftwerke Reuter, Reuter-West und Moabit blasen weiter jede Menge CO2, Quecksilber und Stickoxide in die Luft. Außerdem geht der Abbau der von Vattenfall in Europa genutzten Steinkohle in Ländern wie Kolumbien, Südafrika oder Russland mit teils gravierenden Menschenrechtsverletzungen einher.

Wenn wir am 21. Mai 2017 die Sektkorken knallen lassen, um auf die Abschaltung von Klingenberg anzustoßen, ist das deshalb zugleich ein Signal an Vattenfall und Rot-Rot-Grün: Denn wir werden keine Ruhe geben bis der Kohleausstieg beschlossen und das letzte Kraftwerk vom Netz ist.

Neben Kanus, Flößen und allen sonstigen schwimmtauglichen Untersätzen dürfen in diesem Jahr deshalb auch Sekt und Konfetti nicht fehlen wenn wir die Rummelsburger Bucht unsicher machen. Ganz nach dem Motto: Tschüss Klingenberg – Ahoi Steinkohleausstieg!

Datum: Sonntag, 21. Mai 2017

Zeit: 12 Uhr Boote zu Wasser lassen, 13 Uhr Start der Demonstration

Ort: Rummelsburger Bucht, Berlin 24h-Anleger (Nähe Alice-und-Hella-Hirsch-Ring)

#coalandboat

Solltet ihr oder Bekannte oder Freund*innen Boote besitzen, wäre es ganz fantastisch, die Bootsdemo gegen Kohle damit zu unterstützen. In der Nähe gibt es auch verschiedene Bootsverleihe, bei denen ihr schwimmbare Untersätze mieten könnt:

Aber natürlich seid ihr auch ohne Boot gern gesehene Gäste. Schreibt eine Mail an info@kohleausstieg-berlin.de, damit wir versuchen können ein Plätzchen für Euch auf einem Boot zu finden.

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenbeginn auch Nachrichten zu Venezuela und dem Wahlausgang in Ecuador.

 

Die stillschweigende Verpflichtung gegenüber dem Leben

Die Ärzte der Medizinischen Brigade Henry Reeve widmen Fidel ihr solidarisches Wirken in Peru

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-31/die-stillschweigende-verpflichtung-gegenuber-dem-leben

 

Bürgerrevolution siegt in Ecuador

Der Sieg der Alianza País markiert die Kontinuität der Fortschrittsbewegungen in Lateinamerika, gerade als die Rechte der Region ihre Angriffe gegen souveräne Prozesse verschärft wie jenen, den Venezuela durchlebt

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-04-03/burgerrevolution-siegt-in-ecuador

 

Maduro: Venezuela fordert Respekt

Nicolás Maduro forderte Respekt vor seinem Land und kritisierte die Versuche der Einmischung einiger Länder, die sich mit der extremen Rechten des Landes verbündet haben, um die Destabilisierung der Regierung zu erreichen

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-04-03/maduro-venezuela-fordert-respekt

 

Kuba und China stärken militärische Beziehungen

Dies bestätigte der Verteidigungsminsiter und Berater des Staates, Chang Wanquan, während seiner Gespräche mit dem Minister der Revolutionären Streitkräfte (FAR), Leopoldo Cintra Frías

Autor: XINHUA | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-03-31/kuba-und-china-starken-militarische-beziehungen

 

Erklärung der ANAP in Solidarität mit der Bauernschaft und dem Volk von Venezuela

Die Organisation der kubanischen Bauern weist die Schande der um ihr Ansehen gebrachten Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zurück, versucht zu haben, gegen das Bruderland die Interamerikanische Demokratische Charta anzuwenden

Autor: ANAP | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-31/erklarung-der-anap-in-solidaritat-mit-der-bauernschaft-und-dem-volk-von-venezuela

 

»Was sich im Gestrüpp der Ideen verbirgt«

Gespräch mit Isabel Monal. Über Kuba, die Revolution und die Philosophie

Interview: Lena Kreymann

https://www.jungewelt.de/artikel/308246.was-sich-im-gestr%C3%BCpp-der-ideen-verbirgt.html

 

VERANSTALTUNGEN IM APRIL 2017 ÜBER KUBA IN DEUTSCHLAND

 Oficina de Cultura

 EMBAJADA DE  CUBA

REPUBLICA FEDERAL DE ALEMANIA

http://www.cubadiplomatica.cu/alemania

Calendario Cultural Abril 2017

 

Erklärung des Gewerkschaftsbundes CTC in Solidarität mit den Arbeitern und dem Volk von Venezuela

Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit dem Volk und der legitimen Regierung von Venezuela

Autor: Redacción Nacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-30/erklarung-des-gewerkschaftsbundes-ctc-in-solidaritat-mit-den-arbeitern-und-dem-volk-von-venezuela

 

Marco Rubio versucht «Länder zu kaufen», um Venezuela anzugreifen

Rubio sprach eine direkte Drohung gegen die Regierungen der Dominikanischen Republik, El Salvadors und Haitis aus, und versicherte in einem Interview mit der Zeitung Nuevo Herald, dass die Abstimmung dieser Länder in der Versammlung des Ständigen Rats der OAS Auswirkungen auf die wirtschaftliche Hilfe haben könnte, die die USA für diese leisten

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-03-30/marco-rubio-versucht-lander-zu-kaufen-um-venezuela-anzugreifen

 

Díaz-Canel konstatiert Strategie zur Eindämmung der Auswirkungen der Dürre

Díaz-Canel interessierte sich desgleichen für den Verlauf der Zuckerrohrernte und den Investionsprozess im Gesundheitswesen

Autor: Ortelio González Martínez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-30/diaz-canel-konstatiert-strategie-zur-eindammung-der-auswirkungen-der-durre

 

  1. März 2017: Das Internationale US-Komitee für Frieden, Gerechtigkeit und Würde gibt bekannt:

Fernando González Llort ist der neue Präsident des Kubanischen Instituts für die Freundschaft der Völker (ICAP).

http://www.miami5.de/news_17.html

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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Liebe Leser_innen,

zur Wochenmitte wieder ein newsletter, u.a. mit Neuem aus dem ICAP.

 

Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten Kubas vom 28. März 2017

Die OAS, die Venezuela angriff, ist die gleiche, die Aggressionen und militärische Interventionen gebilligt hat, ist die, die zu ernsthaften Verletzungen der Demokratie und der Menschenrechte in der ganzen Hemisphäre komplizenhaft schwiegt

Autor: MINREX | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-29/erklarung-des-ministeriums-fur-auswartige-angelegenheiten-kubas-vom-28-marz-2017

 

Fernando González Llort zum neuen Vorsitzenden des ICAP ernannt

Der Held der Republik Kuba wurde zum neuen Vorsitzenden des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) ernannt, eine Verantwortung, in der er Kenia Serrano Puig ablöst, die diese acht Jahre lang ausgeübt hatte

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-29/fernando-gonzalez-llort-zum-neuen-vorsitzenden-des-icap-ernannt

 

Fernando González Llort es el nuevo presidente del ICAP

Una nota de prensa del Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos divulga hoy que el Héroe de la República de Cuba Fernando González Llort fue designado como nuevo presidente de Ia institución.

 http://www.cubadebate.cu/noticias/2017/03/28/fernando-gonzalez-llort-es-el-nuevo-presidente-del-icap/#.WNuiat3-oqJ

und auf deutsch: https://cubaheute.wordpress.com/2017/03/29/fernando-gonzalez-ist-neuer-chef-des-icap/

 

Fidel und das Programm, das das Leben von Tausenden von jungen Menschen verändert hat

Am 28. März 2002 eröffnete der Comandante en Jefe die Kurse der integralen Weiterbildung, die Tausenden von jungen Menschen die Wiederaufnahme der Studien ermöglichten

Autor: Dilbert Reyes Rodríguez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-28/fidel-und-das-programm-das-das-leben-von-tausenden-von-jungen-menschen-verandert-hat

 

Kuba reduziert Preise für Mobilfunk und plant neue Netzanschlüsse

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2017/03/172526/kuba-mobilfunk

 

Kuba startet neuen TV-Nachrichtensender in HD-Qualität

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2017/03/172527/kuba-nachrichtensender

 

Kuba fordert in der UNO Verpflichtung zur kompletten nuklearen Abrüstung

Die Ständige Vertreterin Kubas vor der UNO, Anayansi Rodríguez, bezeichnete das aktuelle Szenarium als inakzeptabel, das von der Existenz von über 15 000 atomaren Sprengköpfen gekennzeichnet ist

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-03-28/kuba-fordert-in-der-uno-verpflichtung-zur-kompletten-nuklearen-abrustung

 

Europäische Brigade „José Martí“ 2017

Kubanisches Institut für Völkerfreundschaft
(Instituto Cubano de Amistad con los Pueblos – ICAP)

Brigadeaufruf José Martí 2017

 

Más de mil personas desbordaron homenaje a Fidel Castro en Madrid en un histórico acto solidario

(Videoreportaje, Fotos y Videos de intervenciones)
http://www.cubainformacion.tv/index.php/en-portada/73983-clamoroso-exito-de-la-convocatoria-para-el-homenaje-a-fidel-castro-en-madrid

el acto completo: http://homenajefidel.org/madrid/el-acto

 

Kuba bietet Peru medizinische Brigade zur Hilfe nach Überschwemmungen an

Kuba bereitet die Entsendung einer medizinischen Brigade nach Peru vor, um nach den starken Regenfällen der letzten Wochen der betroffenen Bevölkerung dringende Hilfe zukommen zu lassen

Autor: TELESUR | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-27/kuba-bietet-peru-medizinische-brigade-zur-hilfe-nach-uberschwemmungen-an

 

Kuba: Über 100 Tourismusprojekte in Portfolio der Geschäftsmöglichkeiten enthalten

Ein Portfolio der Geschäftsmöglichkeiten mit 110 neuen Projekten, die von den Kapitalanlegern nachgefragt werden, wird es ermöglichen, dass der Tourismus weiter an der Spitze der ausländischen Investitionen in Kuba steht

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-03-27/kuba-uber-100-tourismusprojekte-in-portfolio-der-geschaftsmoglichkeiten-enthalten

 

Cuba kompakt März 2017

Die neue Cuba kompakt ist da!

ck2017-03

 

Raul Castros Sohn vertrat Kuba bei Geheimverhand­lun­gen mit den USA

https://kurier.at/politik/ausland/raul-castros-sohn-vertrat-kuba-bei-geheimverhandlungen-mit-den-usa/254.243.148

 

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