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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wirtschaftlicher Druck auf bäuerliche Milchbetriebe steigt

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum geplanten Freihandelsabkommen EU/Japan (JEFTA):

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AbL stellt sich an die Seite japanischer Bäuerinnen und Bauern. Nur Molkereien profitieren von JEFTA – Handelspolitik muss demokratisch sein

Die Freihandelsgespräche zu JEFTA laufen auf Hochtouren. Japan soll im Landwirtschaftssektor die Märkte für Milch und Fleisch aus Europa deutlich stärker öffnen als bisher. Das wird zu fallenden Erzeugerpreisen in Japan führen und bedroht damit die Existenz Tausender bäuerliche Betriebe in dem asiatischen Industrieland.

„Die AbL stellt sich klar auf die Seite der japanischen Berufskolleginnen und -kollegen. Es kann nicht sein, dass ein Handelsabkommen mit der EU dazu führt, dass in Japan bäuerliche Strukturen massiv unter Druck geraten“, kommentiert Elisabeth Waizenegger, Milchbäuerin im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Um die japanische Landwirtschaft auf JEFTA vorzubereiten, hat Japan erst kürzlich eine Änderung des Gesetzes „Livestock Stablization Act“ im Milchsektor auf den Weg gebracht. „Das neue Gesetz wird im April 2018 in Kraft treten“, berichtet Shushi Okazaki von der japanischen Bauernorganisation Noumiren gegenüber der AbL. Okazaki führt weiter aus: „Die Gesetzesänderung wird es Molkereien ermöglichen, die Erzeugerpreise nach unten zu drücken. Dadurch wird das Einkommen der meisten Milcherzeuger in Japan sinken. In Folge dessen werden Betriebe vermutlich aufgeben müssen.“

Laut Waizenegger ist das auch nicht Interesse europäischer Milcherzeuger: „Diese Politik bringt auch den Bäuerinnen und Bauern hier keinen Nutzen, ganz im Gegenteil. Die jüngste EU-Reform im Milchsektor hat in Deutschland dazu geführt, dass unsere bäuerliche Milchwirtschaft derzeit wegzubrechen droht und einer industriellen Produktionsform weichen soll. Diese Entwicklung ist der einseitigen europäischen Weltmarktorientierung geschuldet. Einzig die Milchindustrie, die vor allem billige Massenwaren exportiert, profitiert von JEFTA und Co. Unter diesen Vorzeichen dürfen die JEFTA-Verhandlungen nicht fortgesetzt werden. Im Gegensatz dazu befürwortet die AbL einen Handel unter fairen Bedingungen mit hochpreisigen Qualitätsprodukten, die eine Wertschöpfung ermöglichen“, fordert Waizenegger.

Die EU führt außer mit Japan mit sehr vielen Ländern dieser Welt bilaterale Handelsgespräche. Auch für die Verhandlungen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten erhofft sich die EU noch in diesem Jahr einen Abschluss. Die brasilianische Fleischindustrie erwartet eine großzügige Marktöffnung in Europa für ihre billigen Rindfleischexporte. Mit dem CETA-Abkommen zwischen EU und Kanada, das noch in den EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert werden muss, öffnet die EU schon bald ihre übersättigten Märkte für zusätzliches billiges Schweine- und Rindfleisch aus Kanada. In diesem Sommer plant die EU den offiziellen Verhandlungsbeginn für ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland und Australien, das nennenswerte Milchimporte aus diesen Ländern nach Europa erlauben würde, obwohl die hiesige Milchkrise noch nicht abgeklungen ist. „Die AbL fordert die deutsche Politik auf, umgehend auf eine Kehrtwende in der europäischen Handelspolitik hinzuwirken und CETA nicht zu ratifizieren. Stattdessen muss Handelspolitik demokratisch gestaltet werden und soziale und ökologische Ziele nach vorne stellen“, so Waizenegger.

G20-Protest: Mit Booten und Bannern für eine andere Politik

Gemeinsame Presseerklärung des Bündnisses der G20 Protestwelle

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Aktion der G20 Protestwelle auf dem Jungfernstieg – Pressefoto im Anhang

 

Hamburg, 26. Juni 2017 – Einen Vorgeschmack auf die Großveranstaltung am 2. Juli boten heute zahlreiche AktivistInnen, die am Jungfernstieg demonstrierten und einen „G20 Protestwelle“-Schriftzug mit roten Buchstaben bildeten (Foto im Anhang). Zehntausende Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet wollen am kommenden Sonntag in Hamburg für eine andere Politik der G20 protestieren. Die geplante Bootsdemo auf der Binnenalster, zudem ein Protestmarsch durch die Innenstadt und ein Bannermeer auf dem Rathausmarkt bilden zusammen ein kraftvolles Signal an die Staats- und Regierungschefs der G20. Die Organisatoren der G20 Protestwelle stellten dies heute auf einer Pressekonferenz vor.

 

Sie fordern von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Weichenstellungen für eine Politik, die soziale Ungleichheit bekämpft, gerechten Welthandel schafft, die Demokratie stärkt und für Klimaschutz eintritt. Das Bündnis der G20 Protestwelle, das Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen vereint, lädt alle HamburgerInnen ein, am 2. Juli zu Land und zu Wasser friedlich, bunt und ausdrucksstark für eine andere Politik zu demonstrieren.

 

Uwe Hiksch von den NaturFreunden Deutschlands und Anmelder der G20 Protestwelle macht deutlich, dass am 2. Juli eine große Protestwelle gegen die neoliberale Politik der G20-Staaten durch Hamburg rollen wird: „Mit einer Bootsdemonstration auf der Binnenalster, einem kreativen Protestmarsch mit vielen Kinderwagen und Luftballons und einem bunten Bannermeer aus Transparenten und Schildern werden Zehntausende ihre Forderungen an die Regierungschefs der G20-Staaten richten. Denn eine andere G20-Politik ist dringend nötig.“

 

Berthold Bose von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) stellt klar, dass sie endlich Taten sehen wollen: „Die Mächtigen der Welt müssen bei ihrer Anreise nach Hamburg wissen: So wie bisher darf es nicht weitergehen. Nötig sind Chancengleichheit, eine faire Globalisierung und die Umverteilung des Reichtums, hier bei uns, aber auch weltweit. Unternehmen müssen in die Pflicht genommen werden, für menschenwürdige Arbeit in globalen Lieferketten sorgen.“

 

Jörn Kalinski von Oxfam Deutschland fordert, dass sich die G20 auf konkrete Maßnahmen verständigen müssen, mit denen sie die Ungleichheit bekämpfen: „Notwendig sind Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung. Denn die soziale Ungleichheit hat weltweit dramatische Ausmaße angenommen, auch in vielen G20-Ländern. Das behindert die Armutsbekämpfung, sprengt den sozialen Zusammenhalt und ist eine Gefahr für die Demokratie.“

 

Maria-Luisa Werne vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft sieht die G20 Protestwelle als Signal gegen den Wachstumswahn und die Autokratie-Bestrebungen von wenigen Herrschenden: „Dagegen stellen wir basisdemokratische Konzepte, das Recht auf Selbstbestimmung und Ernährungssouveränität. Menschenrechte und Gemeinwohl sind wichtiger als Börsenkurse und ungerechte Handelsabkommen zugunsten multinationaler Konzerne!“

 

Malte Siegert vom Naturschutzbund (NABU) Hamburg fordert Tempo beim Klimaschutz, um die Lebensgrundlage zu schützen: „Trumps Ausstieg muss mit ambitionierteren Anstrengungen der übrigen Staaten beantwortet und isoliert werden. Deutschland muss den eigenen Treibhausgas-Ausstoß deutlich reduzieren um glaubhaft globale Klimaschutz-Staaten zusammenhalten zu können.“

Kinderwagen on tour: Pack die Badehose ein: Wanderung von Tegel zum Bootshaus

 

Sonntag 25.06.2017

  • Ort: U-Bahnhof Holzhauser Straße (U6)
  • Uhrzeit: 11.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

Die Tour führt auf schönen Wegen durch den Tegeler Forst zum Bootshaus der NaturFreunde in Spandau. Dort treffen wir uns mit Familien von Geflüchteten um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Gemeinsam geht es hinaus auf den Spandauer See. Von dort werden wir die Zitadelle Spandau und die Insel Eiswerder von einer ganz anderen Perspektive erkunden.

Badesachen nicht vergessen.

Infos bei: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Kinderwagen on tour
Wanderungen für Familien mit Kindern. Gemeinsam geht es raus in die Natur, um Landschaft in und um Berlin zu entdecken, Räume zu erfahren und die Natur zu genießen. Die Wanderungen bewegen sich auf Wegen, bei denen Kinderwagen mitgenommen werden können.

Infos: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

DenkMalTour: Das Krankenhaus Biesdorf in der Zeit des Nationalsozialismus

Samstag 24.06.2017

  • Ort: S-Bahnhof Biesdorf (Ausgang Oberfeldstraße) Oberfeldstraße 1 12683 Berlin
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Die DenkMalTour führt vom S-Bahnhof Biesdorf durch die Getreidesiedlung in Biesdorf-Nord über das Gelände der seinerzeitigen Städtischen Heil- und Pflegeanstalt (für Epileptische) Wuhlgarten (1890-1945) und des heutigen Unfallkrankenhauses Berlin zum U- und S-Bahnhof Wuhletal. Wir sehen Spuren der Geschichte dieses Territoriums aus der Zeit des Faschismus – vom NS-Siedlungsbau bis zum mörderischen „Euthanasie“-Programm T4. Die Anstalt Wuhlgarten wiederum wandelte sich binnen weniger Jahre von einer bahnbrechenden psychiatrischen Klinik zu einem Durchgangszimmer des Todes.

Wir begegnen in Biesdorf aber auch Orten, an denen sichtbar wird, dass hier beinahe das „Berliner Wandlitz“ entstanden wäre. Das fiktive Adressbuch der endvierziger Jahre ist wie ein kleines „Who is who“ der seinerzeitigen SED-Führung. Heute befindet sich hier die modernste Unfallklinik des Landes.

Das immer noch beschauliche Biesdorf ist ein Ort, an dem sich Geschichte förmlich im Brennpunkt darstellt. Biesdorf gehört damit zu den Gebieten, an denen sich die Ambivalenz des heutigen Umganges mit Geschichte in seltener Eindringlichkeit darstellt.

Referent: Wolfgang Brauer (Vorsitzender des Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf e.V.)

Die DenkMalTour wird gemeinsam organisiert von Helle Panke e.V. und den NaturFreunden Berlin.
Kosten: 2,50€

Kiezspaziergang: Rund um Rütli – Bildung und Stadtentwicklung

Samstag 24.06.2017

  • Ort: U-Bahnhof Hermannplatz (auf dem Platz)
  • Uhrzeit: 13.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Kiezspaziergang, Dauer ca. 2,5 Std.

Die Exkursion kreist räumlich wie auch thematisch „Rund um Rütli”. Thematisiert wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Stadtentwicklung im Neuköllner Reuterkiez. Bildung gilt als Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit und ist daher besonders in sozial benachteiligten Kiezen mit hohen Erwartungen verbunden. Gleichzeitig spielt das Bildungsangebot eine wichtig Rolle, um den Wegzug alternativer Mittelschichtsfamilien aus Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf zurm Zeitpunkt der Einschulung zu verhindern und Prozesse der sozialen Aufwertung zu stabilisieren.

Ausgehend vom „Campus Rütli” werden die Entstehung des Rütli-Skandals, die Erwartungen an lokale Bildunsgprojekte und ihre Auswirkungen in der Praxis nachverfolgt.

In Zusammenarbeit mit „Kritische Geograpie Berlin“.

Kritische Geographie Berlin ist eine freie Assoziation von Geograph_innen, Sozialwissenschaftler_innen, Aktivist_innen und anderen, die sich in akademischen und aktivistischen Kontexten mit Fragen um Macht, Raum und Gesellschaft auseinandersetzen.

Seit März 2016 führt Kritische Geographie Berlin wieder die Kiezspaziergänge in Kooperation mit den Naturfreunden Berlin e.V. durch mit unterschiedlichen kritischen Exkursionen und somit mit Betrachtungsweisen auf die soziale, materielle und immaterielle Textur der Stadt, ihrer Konflikte und Akteure.

Kosten 2,50 €, NaturFreunde frei

Mehr Infos: http://kritische-geographie-berlin.de

Wissenschaft konkret: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Freitag 23.06.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Wissenschaft konkret: Vortrag: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 war für Bundeskanzlerin Merkel der Anlass, dem Druck der Anti-Atom-Bewegung nachzugeben und mit dem Atomausstieg die sogenannte Energiewende und damit eine tiefgreifende ökologische Modernisierung einzuleiten. Heute wird ein »grüner Kapitalismus« als Ausweg aus den vielfältigen Krisen propagiert. Angesichts einer labilen Weltwirtschaft, wachsender sozialer Ungleichheit auch innerhalb Europas, des fortschreitenden Klimawandels und sich zuspitzender gesellschaftlicher Konflikte könnte die Ökologisierung der Wirtschaft zum Entwicklungsmotor einer neuen gesellschaftlichen Epoche werden.
Aber wurde mit der Wende nach Fukushima tatsächlich ein grundlegender Umbau unseres Energiemodells auf den Weg gebracht? Und wie ist es Merkel gelungen den Atomkonflikt zu befrieden und ihn sogar zur Stabilisierung ihrer eigenen Macht zu nutzen? Sind die Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik sogar ein Hinweis darauf, dass sich der grüne Kapitalismus weltweit durchsetzen könnte? Und nicht zuletzt: Wie müsste eine emanzipatorische Linke auf diese Veränderungen antworten?

Referent: Dr. Hendrik Sander

Dr. Hendrik Sander ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind marxistische Staats- und Hegemonietheorie, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Energiepolitik. Er ist mit Attac und der Interventionistischen Linken in der Klimabewegung aktiv. Publikationen u.a.: »Die Zukunft von Attac. Stärken, Probleme, Handlungsoptionen« (herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung); »Power to the People! Den Stromkonzernen den Stecker ziehen« (zusammen mit Chris Methmann und Jutta Sundermann, AttacBasisText 31).

Wissenschaft konkret
Viele im weiten Spektrum der NaturFreunde haben im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Ausbildung Bachelor- oder
Masterarbeiten, Doktorarbeiten oder interessante Hausarbeiten geschrieben. Diese haben sehr häufig hochinteressante Themengebiete bearbeitet, die auch für viele, die nicht in dieser wissenschaftlichen Disziplin gearbeitet hatten, einen spannenden Erkenntnisgewinn bringen können.

In der Reihe „Wissenschaft konkret“ wollen wir solche Arbeiten vorstellen, gemeinsam diskutieren und anschließend
in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

In der Reihe werden wir in loser Folge weitere Arbeiten vorstellen.

Einladung zur Pressekonferenz: Endspurt für G20 Protestwelle

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Am 2.7. für soziale Gerechtigkeit und fairen Handel, für mehr Demokratie und Klimaschutz

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Sonntag, dem 2. Juli, werden sich in Hamburg Zehntausende Menschen zur „G20 Protestwelle“ versammeln und von den Regierungschefs der G20 konkrete Maßnahmen einfordern für eine Politik, die soziale Ungleichheit bekämpft, gerechten Welthandel schafft, die Demokratie stärkt und für Klimaschutz eintritt.

 

Das Trägerkreis-Bündnis der „G20 Protestwelle“ lädt Sie herzlich ein zur

Pressekonferenz:

 26. Juni 2017, 11:00 Uhr
Rathauspassage, Konferenzraum

Unter dem Rathausmarkt, 20095 Hamburg

(12:00 Uhr: Protestaktion am Jungfernstieg zwischen Alsterarkaden und Reesendamm)

 

Während der Pressekonferenz möchten Ihnen die Vertreter*innen des Bündnisses Neuigkeiten rund um die geplanten gewaltfreien Aktionen von Bootsdemo über Protestmarsch bis Bannermeer vorstellen und ihre Forderungen konkretisieren.

 

An der Pressekonferenz nehmen teil:

 

  • Uwe Hiksch
    Anmelder und Mitglied des Bundesvorstands der NaturFreunde Deutschlands
  • Berthold Bose
    Landesbezirksleiter, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Hamburg
  • Jörn Kalinski
    Leiter Lobby- und Kampagnenarbeit, Oxfam Deutschland
  • Maria-Luisa Werne
    Koordination Netzwerk Solidarische Landwirtschaft
  • Malte Siegert
    Leiter Umweltpolitik, Naturschutzbund (NABU) Hamburg

 

Über eine Anmeldung zur Pressekonferenz bei Veronika Wallner, Koordinatorin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit G20 Protestwelle würden wir uns freuen:

 

Rückfragen bitte an
G20 Protestwelle Aktionsbüro

Veronika Wallner
Koordinatorin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

c/o NaturFreunde Berlin e.V.

Paretzer Straße 7

10713 Berlin

(0152) 26 11 10 53
(030) 81 05 60 25 -1
wallner@g20-protestwelle.de

www.g20-protestwelle.de

Trägerkreis der G20-Protestwelle am 2. Juli 2017 in Hamburg:

Campact | Greenpeace | NaturFreunde Deutschlands | Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) | DGB Nord | Mehr Demokratie | Naturschutzbund Deutschland (NABU) | World Wildlife Fund (WWF) | Forum Umwelt & Entwicklung | Oxfam Deutschland | Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) | IG Nachbau | Netzwerk Solidarische Landwirtschaft | Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland | PowerShift

Einladung zur 11. Atommüllkonferenz

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Samstag, 2. September 2017

11.00 – 17.00 Uhr

 

Volkshochschule Kassel

Wilhelmshöher Allee 19-21

34117 Kassel

 

Inhaltliche Schwerpunkte der 11. Atommüllkonferenz sind die Terrorgefahren bei Atomanlagen und das neue Strahlenschutzgesetz, die Fortsetzung der Diskussionen über Zwischenlager für hoch radioaktive Abfälle und die Auseinandersetzung mit den geplanten Begleitprozessen bei der Suche nach einem „End“lagerstandort. Zu Letzterem sollen unabhängige Ansätze diskutiert werden. Die Arbeitsgruppe „Freimessen“ diskutiert und organisiert die bundesweite Verbreitung der Thematik und den Widerstand gegen die Freigabe von Atommüll.

 

Programmübersicht:

 

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

Terrorgefahren bei Atomanlagen

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

Das neue Strahlenschutzgesetz

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen

Abschaltung – Stilllegung – Rückbau | Diskussion und Positionierung zu Zwischenlagern

Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll | Begleitprozesse

Freimessen / Strahlenschutz | das neue Strahlenschutzgesetz, Öffentlichkeitsarbeit

16.00 Uhr Abschlussplenum & Ergebnisse und Aussicht

 

Ausführlichere Angaben stehen im angehängten Einladungsschreiben.

 

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

 

Anreise

Mit der Bahn bis Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe fahren im Abstand von ca. 8 Minuten die Straßenbahnen Tram 1 (Richtung Velmar Nord) und Tram 3 (Richtung Wolfsanger) zur Haltestelle Weigelstraße (Fahrzeit 8 Minuten). Von dort etwa 150m Fußweg in Fahrtrichtung befindet sich auf der rechten Seite die Volkshochschule Kassel.

[ Karte ] (+ Skizze im Anhang)

 

Kostenbeitrag

Zur Finanzierung bitten wir alle Teilnehmer*innen um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).

Überweisung an die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)

IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00 Stichwort: AMK

(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

 

Aktuelle Informationen sowie Dokumente der vergangenen Konferenzen gibt es auf

www.atommuellkonferenz.de

AUFRUF ZUR BAYERNWEITEN DEMO AM SAMSTAG, 24. JUNI 2017 IN MÜNCHEN

flüchtlingsrat bayern

Am 24.06.2017 ruft ein breites Bündnis zu einer bayernweiten Demo gegen Arbeits- und Ausbildungsverbote und Abschiebungen auf!

Seit der Ankunft vieler Flüchtlinge im Sommer 2015 sind Viele in Bewegung geraten. Mit großem Engagement traten Tausende ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen für eine großartige Willkommenskultur ein. Nun stehen Geflüchtete und Unterstützer*innen vor einem Scherbenhaufen. Trotz großen Bemühens beim Deutscherwerb, bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen wird diese Arbeit von zuständigen Behörden, von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung unterlaufen. Über 100 afghanische Männer wurden in den letzten Monaten von Deutschland nach Kabul abgeschoben. Viele der Betroffenen arbeiteten jahrelang hier und waren bestens integriert; einige standen kurz vor ihrer Hochzeit. Andere wurden abgeschoben, obwohl sie schwer krank sind. Die Zahl derer, die von Abschiebung bedroht sind, ist um ein Vielfaches höher. Flüchtlinge mit sogenannter „geringer Bleibeperspektive“, viele aus Afghanistan, bekommen Arbeitsverbote, sie dürfen nicht in Ausbildung, häufig gibt es nicht einmal einen Deutschkurs oder ein Praktikum.

Die Bedrohung durch Abschiebungen und Arbeitsverbote wirken wie ein Fallbeil gegen das Bemühen um Integration. Es verurteilt die Betroffenen zum Nichtstun und treibt viele in eine psychische Ausnahmesituation. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, für Schulen und Betriebe. Und es hat eine enorme Vergeudung von Steuergeldern zur Folge. In Petitionen, unzähligen Briefen und vielfältigen Protestaktionen in ganz Bayern wurde diese menschenverachtende Ausgrenzungspolitik angeklagt und kritisiert.
Wir sagen: Es reicht! So kann es nicht weitergehen. Es muss sich endlich etwas bewegen. Integration darf nicht bestraft werden. Wer einen Ausbildungsvertrag bekommt, soll eine Ausbildung machen dürfen. Wer eine Arbeit gefunden hat, soll diese antreten und behalten dürfen.
Wir wehren uns auch gegen die Spaltung von Flüchtlingen entlang einer „besseren“ oder „schlechteren“ Bleibeperspektive und wenden uns gegen diese menschenverachtende Politik. Wenn sich die Regierung nicht bewegt, müssen wir uns bewegen!

Obwohl letzten Monat die Abschiebungen nach Afghanistan erst ein Mal ausgesetzt wurden, findet am 28.06.2017 der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan statt. Potentiell betroffen sind alleinstehende Männer, die straftätig geworden sind und deren Asylverfahren rechtskräftig negativ beschieden wurde. Weitere Informationen finden Sie hier >>>

 

Also Kommt alle – Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Geflüchtete, Lehrerinnen und Lehrer, Engagierte aus Initiativen, Menschenrechtsorganisationen, Verbänden und Parteien. Unser Protest muss laut und kraftvoll sein!

Den Aufruf finden Sie in mehreren Sprachen im Anhang sowie hier auf der Homepage.

WANN: 24.06.2017

WO: Auftakt Marienplatz 13:00 h

netzwerk cuba nachrichten vom 16.06. 2017

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenende wieder viel Lesestoff und Veranstaltungshinweise – Fiesta cubana schon heute Abend in Berlin.

 

Che und Maceo im Volk präsent

Ein von der Jugend aus Santa Clara angeführter gigantischer Marsch erinnerte an die Jahrestage der Geburt von Comandante Ernesto Che Guevara und General Antonio Maceo

Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-15/che-und-maceo-im-volk-prasent

 

Kämpfen und feiern

Cuba Sí ist auf dem Fest der Linken in Berlin (16./17. Juni 2017) mit zwei Veranstaltungen vertreten. Empfohlen sei besonders unsere Talkrunde zur Lage in Venezuela. Kommt zahlreich!

https://cuba-si.org/1801/kaempfen-und-feiern

 

Antrag angenommen!

Die Solidarität der Partei DIE LINKE mit Venezuela und der Regierung Maduro ist Parteitagsbeschluss! Cuba Sí hatte gemeinsam mit anderen einen entsprechenden Initiativantrag an den Parteitag in Hannover am vergangenen Wochenende gestellt. Das Thema Venezuela wird auch in den nächsten Tagen und Wochen Thema verschiedener Veranstaltungen sein.

https://cuba-si.org/1803/antrag-angenommen

 

Was passiert in Venezuela?

Veranstaltungsreihe der DKP mit Carolus Wimmer

Carolus Wimmer, Internationaler Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV), informiert angesichts der gefährlichen Zuspitzung in Venezuela über die aktuelle Situation in Venezuela und die Aufgaben der im Mai gegründeten Volksfront gegen Imperialismus und Faschismus

http://www.unsere-zeit.de/de/4924/21/5761/Was-passiert-in-Venezuela.htm

 

Für Reisefreiheit

US-Bürger besuchen jährlich zu Hunderttausenden Kuba. Nun fürchten sie neue Verbote seitens der Trump-Administration

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/312505.f%C3%BCr-reisefreiheit.html

 

Medienkrieg gegen Kuba

Solidaritätskonferenz prangert in Bilbo Zeitung El País als Lügenmedium an

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/312466.medienkrieg-gegen-kuba.html

 

Kubanischer Außenminister beginnt offiziellen Besuch in der Türkei

Bruno Rodríguez wird mit dem Präsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdogan und dem Präsidenten der Nationalversammlung Ismail Kahraman sprechen, nachdem er zuvor mit seinem türkischen Amtskollegen Mevült Cavusoglu zusammengetroffen ist

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-15/kubanischer-aussenminister-beginnt-offiziellen-besuch-in-der-turkei

 

Ist der Malecón von Havanna die längste Bank der Welt?

Hunderte von Schiffen aus aller Welt durchfahren alljährlich die Meere, um den Hafen von Havanna anzulaufen und den schönen Ausblick aller Kubaner vom Malecón zu bereichern

Autor: José M. Correa Armas | correa@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-14/ist-der-malecon-von-havanna-die-langste-bank-der-welt

 

XVI. Internationales Kolloquium Ernest Hemingway beginnt heute in Havanna

Referenten aus Italien, Japan, Spanien, Argentinien, den Vereinigten Staaten und Kuba werden den Schwerpunkt ihrer Vorträge auf das Leben Hemingways als eines Weltbürgers, auf sein literarisches Werk und den Erhalt und die Museologie der dem Autor gewidmeten Kollektionen legen

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-15/xvi-internationales-kolloquium-ernest-hemingway-beginnt-heute-in-havanna

 

Verbinden und Trennen auf Kubanisch: Herausforderung eines neuen Internetnutzers

Laut Social Media Growth Rankings, war Kuba im Jahr 2016 das Land, das die höchste Wachstumsrate bei der Nutzung der sozialen Netze aufwies

Autor: Ania Terrero | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-06-14/verbinden-und-trennen-auf-kubanisch-herausforderung-eines-neuen-internetnutzers

 

Kuba bekräftigt in der UNO sein Engagement für die Entwicklung der Kinder

In ihrem Redebeitrag auf dem Forum bestätigte die kubanische Diplomatin Biana Leyva, dass die Kinder und Jugendlichen eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung einnehmen

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-14/kuba-bekraftigt-in-der-uno-sein-engagement-fur-die-entwicklung-der-kinder

 

Kubanische Delegation besucht Unternehmen mit kubanischer Kooperation

Der Präsident der Nationalversammlung Kubas Esteban Lazo beendete am Donnerstag seinen Besuch in der nördlichen vietnamesischen Provinz Son La

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-15/kubanische-delegation-besucht-unternehmen-mit-kubanischer-kooperation

 

Vietnam und Kuba beglückwünschen sich zum hervorragenden Stand ihrer Beziehungen

Esteban Lazo hatte ein Treffen mit dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyen Phu Trong

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-06-14/vietnam-und-kuba-begluckwunschen-sich-zum-hervorragenden-stand-ihrer-beziehungen

 

»Puerto Rico wird niemals ein US-Bundesstaat«

Warum seine Heimatinsel das Recht auf seine Unabhängigkeit hat. Ein Gespräch mit Oscar López Rivera

Oscar López Rivera ist ein puertoricanischer Freiheitskämpfer und saß fast 36 Jahre in US-Haft.

Das hier stark gekürzte Gespräch führte Juan Gonzáles am 8. Juni 2017 für Democracy Now!

Übersetzung: Jürgen Heiser

https://www.jungewelt.de/artikel/312418.puerto-rico-wird-niemals-ein-us-bundesstaat.html

 

Rumpeln oder zerstören

Trump besucht morgen kubanische Contras in Miami, um seine Kuba-Politik ­vorzustellen

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/312431.rumpeln-oder-zerst%C3%B6ren.html

 

Luxemburg bringt sich auf Kuba in Stellung

LUXEMBURG – Das Großherzogtum intensiviert seine Beziehungen zum sozialistischen Karibikstaat. Staatschef Raúl Castro bat Außenminister Asselborn am Dienstag zur Audienz.

http://www.lessentiel.lu/de/luxemburg/story/14301356

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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