Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

netzwerk cuba nachrichten vom 18. 02. 2018

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenausklang neuer Lesestoff.

Raúl empfing die Premierministerin von Namibia

In einem freundschaftlichen Klima tauschten sich beide über den Verlauf der hervorragenden Beziehungen aus, die zwischen beiden Völkern und Regierungen bestehen, und ratifizierten den beiderseitigen Willen, an deren Verstärkung zu arbeiten

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-16/raul-empfing-die-premierministerin-von-namibia

 

Neue Studien im Großen Feuchtgebiet des Nordens von Ciego de Ávila

Die Untersuchung wird von Spezialisten der Agentur für Schifffahrtsassistenz des Unternehmens Geocuba Camagüey–Ciego de Ávila und der Wasserressourcen angeführt

Autor: Ortelio González Martínez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-16/neue-studien-im-grossen-feuchtgebiet-des-nordens-von-ciego-de-avila

 

Einweihung der ersten ländlichen Galerie in Kuba

Der Nationalpreisträger für Bildende Künste 2009, Nelson Domínguez Cedeño, weihte am Donnerstag in Jobero, im Kreis Cumanayagua, die erste ländliche Galerie Kubas ein

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-16/einweihung-der-ersten-landlichen-galerie-in-kuba

 

Kuba und Vereinigte Staaten sprachen über Menschenhandel

Die kubanische Seite bekräftigte die nationale Politik von Null Toleranz angesichts dieses Phänomens und informierte über neue wichtige Maßnahmen im Zeitraum 2017-2017 mit

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-15/kuba-und-vereinigte-staaten-sprachen-uber-menschenhandel

 

Venezuela bleibt standhaft

In ihrem Bestreben, der Regierung Maduros ein Ende zu setzen, haben die USA Finanzsanktionen gegen die bolivarische Nation verhängt und versucht, Verbündete in Lateinamerika zu finden

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-16/venezuela-bleibt-standhaft

 

Kuba weist Einmischung und Ausschluss Venezuelas vom Amerikagipfel zurück

Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen

Autor: MINREX | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-15/kuba-weist-einmischung-und-ausschluss-venezuelas-vom-amerikagipfel-zuruck

 

Putschbestrebungen der USA in Venezuela werden in Kuba angeklagt

Der Offizielle Besuch von Adán Chávez Frías in Kuba dient der Information über die Wahrheit der Bestrebungen für einen Putsch und die Destabilisierung, die Washington vorantreibt, um die Bolivarische Revolution zu stürzen

Autor: Nuria Barbosa León | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-15/putschbestrebungen-der-usa-in-venezuela-werden-in-kuba-angeklagt

 

Mehr Krieg und weniger Diplomatie in Trumps Budget für 2019

Das Budget des Weißen Hauses schließt eine Kürzung von fast 18 Milliarden Dollar für das Außenministerium ein

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-14/mehr-krieg-und-weniger-diplomatie-in-trumps-budget-fur-2019

 

Díaz-Canel empfing führende palästinensische Persönlichkeit

Herr Sabri Saidam weilt in unserem Land als Sondergesandter und Überbringer einer Botschaft des Präsidenten des Staates Palästina Mahmoud Abbas, an den Präsidenten des Staats- und des Ministerrates Raul Castro Ruz

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-14/diaz-canel-empfing-fuhrende-palastinensische-personlichkeit

 

Habanos S.A. erhält Zertifizierung als Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter

Die Firma Habanos S.A. der Unternehmensgruppe Tabacuba hat am Mittwoch vom Generalzollamt der Republik Kuba die Zertifizierung erhalten, die sie für einen Zeitraum von drei Jahren als Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten akkreditiert

Autor: Juan Diego Nusa Peñalver | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-15/habanos-sa-erhalt-zertifizierung-als-zugelassener-wirtschaftsbeteiligter

 

Niemand kann Kuba gefügig machen

Erneut ist bewiesen, dass die OAS nicht für eine geeinte und prosperierende Region kämpft, sondern bestrebt ist, Teilungen zu schaffen und die Mitgliedsstaaten gegen einander auszuspielen

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-14/niemand-kann-kuba-gefugig-machen

 

Portrait einer jungen Führungskraft

Interview mit Leidy Jiménez Cárdenas, nationale Vorsitzende der Vereinigung der Studierenden des mittleren Bildungswesen (FEEM), von Liliana Sierra Sánchez, Revista Juvenil „Somos Jóvenes“

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/portrait-einer-jungen-fuehrungskraft/

 

Düstere Allianzen

EU und USA greifen Demokratie in Lateinamerika an

Von Heike Hänsel

https://www.jungewelt.de/artikel/327447.d%C3%BCstere-allianzen.html

 

Abfuhr für Almagro

OAS-Generalsekretär wettert in Miami gegen Kuba. Havanna verbittet sich Einmischung. US-Republikaner verweigern Bestätigung von Botschafter

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/327446.abfuhr-f%C3%BCr-almagro.html

 

Aufruf/Info zum GLOBAL ACTION DAY Berlin

in SOLIDARITÄT MIT CUBA & GEGEN DIE US-Militärbasis GUANTÁNAMO/Cuba

in Berlin am Samstag, 24. Februar 2018 um 14 Uhr vor der US-Botschaft beim Brandenburger Tor

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/aufruf-info-zum-global-action-day-berlin/

 

Wahlen in Cuba. Analyse der Kandidaturen.

Übersetzung aus La lettre Hebdo de Cuba Coopération France v. 15.2.2018: Wahlen. Analyse der Kandidaturen.

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/wahlen-in-cuba-analyse-der-kandidaturen/

 

René González Sehwerert, Mitglieder der Cuban5, stellt sein Buch auf der Buchmesse in La Habana vor

Escrito desde el banquillo, el diario de René: un libro indispensable para entender las entrañas del Imperio

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/rene-gonzalez-sehwerert-mitglieder-der-cuban5-stellt-sein-buch-auf-der-buchmesse-in-la-habana-vor/

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

——————————————————————————————————————–

Veranstaltungen des Netzwerk Cubas: http://www.netzwerk-cuba.de/events/

Links zu Terminkalendern: http://www.netzwerk-cuba.de/termine/

———————————————————————————————————————

Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

www.facebook.com/RedCubaAlemania/

netzwerk cuba nachrichten vom 14.02. 2018

cuba-2131159

Liebe Leser_innen,

zur Wochenmitte ein umfangreicher newsletter.

Gute Ideen würdigen

Präsident Raúl Castro Ruz gratulierte den Arbeitern der städtischen und vorstädtischen Landwirtschaft zum 20. Jahrestag dieses Programms und zum 30. Jahrestag der organoponischen Gärten

Autor: Sumaily Pérez Carrandi | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-13/gute-ideen-wurdigen

 

Eine Universität, die sich ihrer Nation verschrieben hat (+ Fotos)

Am Montag begann der Kongress „Universität 2018“, eine Veranstaltung mit mehr als 2.000 Teilnehmern aus 60 Ländern

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-13/eine-universitat-die-sich-ihrer-nation-verschrieben-hat-fotos

 

Film über Mercedes Sosa

  1. Februar 2018 @ 19:00

Der HCH-Filmclub zeigt in einem Film von Stefan Paul das Filmporträt der großen politischen Sängerin „Sera posible el Sur?“ aus dem Jahre 200, am 15.2.2018 19 Uhr Bahnhof Langendreer, Raum 6, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

http://www.netzwerk-cuba.de/event/film-ueber-mercedes-sosa/

 

Offene Mitgliederversammlung der Humanitären Cubahilfe (HCH) e.V.

  1. Februar 2018 @ 19:30

Am 16.2.2018 um 19.30 im Naturfreundezentrum (mitten im Stadtteil Langendreer-AlterBahnhof) Alte-Bahnhofstraße 175, 44892 Bochum

http://www.netzwerk-cuba.de/event/offene-mitgliederversammlung-der-humanitaeren-cubahilfe-hch-e-v/

 

Kuba erarbeitet Dritte Nationale Mitteilung über Klimawandel

Kuba begann mit den Arbeiten in Vorbereitung seiner Dritten Nationalen Mitteilung und seines Ersten Halbjahresberichts an die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über den Klimawandel. Dies erfolgt mittels des Projekts des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt.

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-13/kuba-erarbeitet-dritte-nationale-mitteilung-uber-klimawandel

 

Keine Visa für Kubaner

US-Administration kündigt Bruch von Migrationsabkommen an

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/327241.keine-visa-f%C3%BCr-kubaner.html

 

Grundpfeiler der Partizipation in der Gemeinde

Der Volksrat stellt die wahre, absolut demokratische Macht Gemeinde dar, das wichtige Bindeglied der sozialistischen Staatsführung, wie es aus den von Fidel umrissenen Ideen hervorgeht, der ihn als den Grundpfeiler der Partizipation in der Gemeinde bei der Lösung ihrer Probleme definierte

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-12/grundpfeiler-der-partizipation-in-der-gemeinde

 

Drittes Labor für Förderung kindlicher Intelligenz im Land in Betrieb

Mit der Methode Neuro Point wird die kindliche Intelligenzentwicklung gefördert, um frühes Lernen und die Entwicklung multipler Intelligenzen zu begünstigen

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-12/drittes-labor-fur-forderung-kindlicher-intelligenz-im-land-in-betrieb

 

Die Buchmesse von Havanna ist beendet, die kubanische noch nicht

Die Anwesenheit von rund 445 000 Besuchern auf der 27. Ausgabe der Internationalen Buchmesse von Havanna, mit 29 000 Menschen mehr als im Vorjahr, zeugt davon, dass es den Bewohnern der Hauptstadt um Freude und Lesen geht

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-12/die-buchmesse-von-havanna-ist-beendet-die-kubanische-noch-nicht

 

Produktion von Bio-Zucker in Kuba

Intensiv ist die Arbeit in der Basis-Unternehmenseinheit (UEB) Carlos Baliño, Provinz Villa Clara, um trotz der von der Natur auferlegten Hindernisse die eingegangene Verpflichtung zu erfüllen und der Wirtschaft des Landes die vorgesehenen 6.386 Tonnen Bio-Zucker zur Verfügung zu stellen, etwas über 650 Tonnen mehr als im Vorjahr

Autor: Ángel Freddy Pérez Cabrera | freddy@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-12/produktion-von-bio-zucker-in-kuba

 

Neuer Express-Transportservice in Havanna

Ein neuer schneller Passagier-Transportservice von La Habana del Este bis Plaza de la Revolución wird am heutigen Montag in Dienst genommen. Der Fahrpreis beträgt 5 Pesos in CUP

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-12/neuer-express-transportservice-in-havanna

 

Aufruf und Programm der 1. Mai-Brigade

Leider erstmal nur auf spanisch und englisch.

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/aufruf-und-programm-der-1-mai-brigade/

 

Leben im Wartezustand auf ein Visum

Die Einstellung der konsularischen Dienste der US-Botschaft in Havanna beeinträchtigt den wissenschaftlichen, kulturellen, sportlichen und familiären Austausch zwischen beiden Ländern

Autor: Iramsy Peraza Forte | internet@granma.cu

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-09/leben-im-wartezustand-auf-ein-visum

 

Kuba und Afrika stärken historische bilaterale Beziehungen

Die Afrikareise der Vizepräsidentin des Staatsrates Mercedes López Acea schließt auch Ghana und Seychelles ein, wo die historischen und brüderlichen Bindungen der Freundschaft und Solidarität bekräftigt werden

Autor: Cubaminrex | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-09/kuba-und-afrika-starken-historische-bilaterale-beziehungen

 

Produkte hoher Nachfrage für Bewohner der Region des Turquino Plans genießen Priorität

Die Dienstleistungen in den gebirgigen Zonen und in solchen mit schwierigem Zugang zu erhalten, ist eine Sache der Priorität für das Ministerium für Binnenhandel

Autor: Julio Martínez Molina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-09/produkte-hoher-nachfrage-fur-bewohner-der-region-des-turquino-plans-geniessen-prioritat

 

Neue Regeln für private Wirtschaft in Kuba

Regierung bereitet neue Gesetze zur Regulierung für private Betriebe vor, um rechtliche Grauzonen zu beseitigen. Dialog mit Geschäftsleuten

Von Marcel Kunzmann amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194922/neue-regeln-fuer-privatsektor-kuba

 

Hatz auf Freiheitskämpfer

US-Senatoren: Washington soll Kuba zur Auslieferung politischer Aktivisten zwingen

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/327094.hatz-auf-freiheitsk%C3%A4mpfer.html

 

Tischtennis-Materialspenden für Kuba

http://soli-cuba.net/tischtennis-materialspenden-fuer-kuba/

 

Rommerskirchen: Besuch aus Kuba zu Gast

Rommerskirchen–Bürgermeister Dr. Martin Mertens empfing jetzt hohen Besuch aus der Karibik. Frau Gladys Elena Ayllón Olivia, Europachefin des kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, hat den weiten Weg auf sich genommen, um sich mit Bürgermeister Dr. Mertens über eine Intensivierung der Beziehungen zwischen Rommerskirchen und Kuba auszutauschen.

https://www.klartext-ne.de/2018/02/09/rommerskirchen-besuch-aus-kuba-zu-gast/

 

NNOC Stellungnahme zu Trumps Bedrohungen

NATIONAL NETWORK ON CUBA – U.S.A.

NATIONALES NETZWERK ÜBER CUBA NEWS UND UPDATES

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/national-network-on-cuba-u-s-a/

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

——————————————————————————————————————–

Veranstaltungen des Netzwerk Cubas: http://www.netzwerk-cuba.de/events/

Links zu Terminkalendern: http://www.netzwerk-cuba.de/termine/

———————————————————————————————————————

Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

www.facebook.com/RedCubaAlemania/

Kundgebung: FREE MUMIA am 27. März – Boxhagener Platz

 

FREE MUMIA – Free Them ALL!

http://www.mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#kundgebun270318

mumia abu-jamal 2012

Kundgebung – Di 27. März 2018 – 18 Uhr – Boxhagener Platz, Ecke Gabriel-Max-Strasse/Grünberger Strasse (Friedrichshain)

 

Heraus zum Free Them All Frühling 2018: heute hat der seit 37 Jahren gefangene Journalist Mumia Abu-Jamal eine von mehreren wichtigen Gerichtsverhandlungen in Philadelphia, USA. Es geht darum, ob er nach diversen, z.T. bereits seit Jahrzehnten dokumentierten Verfahrensfehler und Manipulationen endlich einen neuen Prozess erhält, mit dem er frei kommen könnte.

 

Wir wollen den Tag nutzen, um auf ihn und die vielen anderen kämpfenden Gefangenen  aufmerksam zu machen, die dort gegen die Sklaverei unter anderem Namen, die Gefängnisindustrie kämpfen. Streiks und Kämpfe um medizinische Versorgung bestimmen derzeit das Leben hunderttausender Gefangener und ihrer Angehörigen in den USA. Der Knast als letztes Glied zementierter Armut gegen überwiegend People Of Color ist dort inzwischen an die Stelle der als überwunden geglaubten Ketten-Sklaverei getreten.

Anders als in Europa solidarisieren sich aber immer mehr soziale Bewegungen mit dem Kampf gegen die Masseninhaftierung und für eine Gesellschaft ohne Gefängnisse.

 

Darüber wollen wir auf dem Boxhagener Platz sprechen, Gefangenen schreiben und den Kampf um Freiheit gemeinsam unterstützen:

 

FREE MUMIA – Free Them ALL!

 

Kundgebung – Di 27. März 2018 – 18 Uhr – Boxhagener Platz, Ecke Gabriel-Max-Strasse/Grünberger Strasse (Friedrichshain)

 

—

FREE MUMIA – Free Them All!

8. März Internationaler Frauen*kampftag!

 

𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧* 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧!

Wir organisieren uns gegen Patriarchat, Krieg, Rassismus und Faschismus.

Krieg, Faschismus, Kapitalismus, Armut und Gewalt sind Teil eines Systems. Wir wollen dieses System nicht ändern, wir wollen es weg!

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠𝐬𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐤, 𝐊𝐨𝐥𝐨𝐧𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝

𝐈𝐦𝐩𝐞𝐫𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬!

Deutschland und andere westliche Länder profitierten seit Jahrhunderten von der Kolonialisierung der Welt. Sie profitieren immer noch von Krieg und Völkermord und exportieren Waffen in Konfliktregionen. Wenn Menschen flüchten, treffen sie auf rassistische und sexistische Staatsgewalt.

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐑𝐚𝐬𝐬𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝

𝐅𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬!

Wir kämpfen gegen Rassismus und Faschismus auf den Straßen und im Parlament. Wir kämpfen gegen Versuche der Staaten den Widerstand zu kriminalisieren!

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐆𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐧 𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧*!

Wir kämpfen gegen Frauen*morde und gegen häusliche Gewalt. Wir kämpfen gegen die Vergewaltigungskultur, in der Gewalt gegen Frauen*, Nichtbinäre-, Inter*- und Trans*menschen als normal wahrgenommen wird – bei der Arbeit, bei staatlichen Behörden, auf der Straße, zu Hause.

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐝𝐫𝐮̈𝐜𝐤𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠!

Die Gesellschaft ist auf der Ausbeutung von Frauen* aufgebaut: unserer Arbeit, unseres Körpers und unseres Geistes. Sie isoliert Frauen* voneinander – in Gefängnissen, Lagern, an Arbeitsplätzen und in Heimen.

Egal wie schlecht die Situation einer Gruppe von Menschen ist, Frauen* dieser Gruppe haben meist schlechtere Bedingungen. Während die hegemonialen Regierungen der Welt beschlossen haben, die Angriffe und den Einmarsch von Faschist*innen überall zu unterstützen, haben wir keine andere Wahl als zusammen zu kommen und uns zu wehren, haben wir keine andere Wahl als Revolution, um uns zu befreien!

 

𝐖𝐢𝐫 𝐤𝐚̈𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧 𝐟𝐮̈𝐫 𝐆𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭!

Wir wollen eine Gesellschaft aufbauen, die auf kollektivem Leben und feministischer Solidarität basiert! In der Wasser und Land Gemeingüter sind, nicht Privateigentum! Wir kämpfen für unsere Selbstbestimmung über unsere Existenz, unseren Körper, unsere Geschlechtsidentität und unseren Geist!

Wir werden gewinnen, indem wir uns organisieren und uns verteidigen!

Indem wir uns miteinander solidarisieren! Internationale Streiks organisieren! Uns die Straßen nehmen! DURCH UNSEREN GEMEINSAMEN KAMPF!

 

𝐊𝐎𝐌𝐌 𝐌𝐈𝐓 𝐔𝐍𝐒 𝐀𝐔𝐅 𝐃𝐈𝐄 𝐒𝐓𝐑𝐀𝐒𝐒𝐄!

Donnerstag, 8. MÄRZ 2018, um 15:30 Uhr

Treffpunkt: Schlesisches Tor

 

**Diese Demo ist nur für Frauen, Lesben, Trans*und Inter* Personen

 

Aufrufende:

Ezidischer FrauenRat Berlin / Frauenrat Dest Dan / International Women’s Space Berlin / Frauen aus Rojhilat / IniRromnja / Sozialistischer Frauenbund Berlin SKB / Jinen Ciwanen Azad and JXK Berlin / FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen) / FrauenRat der HDK Berlin / Ni una menos Berlin / Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. / HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt/ AG “Trostfrauen” vom Korea Verband / Netzwerk Behinderter Frauen (Neukölln) / Bundesverband Trans*/ Flamingo e.V.- Netzwerk für Geflüchtete Frauen und Kinder / Fabb-F-Antifa Brandenburg/ F-Antifa-Kongress-Orga-Postdam Berlin / Revolutionare Perspektive Berlin / Generation ADEFRA /Trixiewiz e.V./ M-Power / Sound Systers* / Women group at LouLou cafe / Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie / Koreanische Frauengruppe in Deutschland /Madalena-Berlin / Ban Ying e.V. / Stop Deportation Group /Anastacia-Berlin/ Schilleria Mädchentreff / LARA Berlin e.V.

Deutsche Umweltvertreter übergeben Papst Franziskus Diskussionspapier zur Enzyklika „Laudato Si“

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland sowie NaturFreunde Deutschlands

 

nfd-bildmarke_4c-outline-cmyk-cmyk.jpg 

Berlin/Rom, 7. März 2018 – Im Rahmen der heutigen Generalaudienz und der Teilnahme an der Vatikan-Konferenz „Radical ecological conversation after Laudato Si“ übergeben Vertreter und Vertreterinnen der deutschen Umweltbewegung Papst Franziskus das Diskussionspapier „Verantwortung im Zeitalter des Menschen“ zur Umwelt-Enzyklika „Laudato Si“. Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Michael Müller, Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und früherer Umweltstaatssekretär, Bärbel Höhn, ehemalige Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und NRW-Umweltministerin a.D. sowie Josef Göppel, ehemaliger CSU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL), unterstützen die Bemühungen des Papstes hin zu einer „Humanökologie“, die eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung möglich macht.

 

„Der Glyphosatskandal, die Dieselaffäre und der sich verstärkende Klimawandel zeigen, dass unsere Form Wohlstand auf Kosten von Mensch und Natur zu produzieren nicht zukunftsfähig ist. Wir sehen die dringende Notwendigkeit, in einem breiten, internationalen Dialog endlich zu einem Umsteuern zu kommen, in dem, wie wir arbeiten, leben und produzieren. Dass die katholische Kirche sich in der Enzyklika des Papstes in diesen Punkten so eindeutig für Leben und Umwelt positioniert, ist ein wichtiges Signal für einen großen Teil der Menschheit“, sagt DNR-Präsident Kai Niebert. „Seitens der deutschen Umweltbewegung freuen wir uns sehr, mit Papst Franziskus in die Diskussion zu kommen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“

 

Die päpstliche Enzyklika knüpft an den Sonnengesang des Franz von Assisi aus dem Jahr 1225 an. Sie widerspricht der Lüge von der unbegrenzten Verfügbarkeit der natürlichen Güter der Erde und will die Menschen in dem Ziel vereinen, radikal umzusteuern. In der Lehrschrift heißt es: „Infolge einer rücksichtslosen Ausbeutung der Natur läuft der Mensch Gefahr, sie zu zerstören und selbst zum Opfer dieser Zerstörung zu werden.“ In diesem Zusammenhang hebt Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender hervor: „Von Seiten der Umweltbewegung begrüßen wir diese klare und deutliche Positionierung, die so von noch keinem Papst zuvor beschrieben wurde. Zu Recht kritisiert Papst Franziskus den ‚Anthropozentrismus‘, der immer mehr auf ein technisch-ökonomisches Wachstumsparadigma verengt wird. Eine ökologische Selbstvernichtung, die vor Jahren undenkbar schien, wird auch vor dem Hintergrund des aktuellen Artensterbens immer realistischer.“

 

Auch in Deutschland gebe es einen eklatanten Widerspruch zwischen dem Wissen über die Naturzerstörung und den Konsequenzen, die daraus gezogen würden, kritisiert der Vorsitzende der NaturFreunde Deutschlands, Michael Müller. „Die Aufgaben im Bereich Umwelt- und Naturschutz werden immer größer, im Rahmen der Koalitionsverhandlungen aber wurde das künftige Umweltministerium deutlich verkleinert. Wir brauchen dringend eine Verkehrswende, stattdessen werden hier immer mehr spritfressende Geländelimousinen gebaut und zugelassen“, führt Müller aus. „Im Wahlkampf spielte die sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft kaum eine Rolle. Auch deshalb ist es in Deutschland so wichtig, die vom Papst angestoßene Debatte offen und kritisch zu führen und die Antworten nicht im Altbekannten zu suchen.“

 

Das Wichtigste aus Sicht der Autoren ist, dass die großen Zukunftsfragen in der Gesellschaft und in der Politik endlich ernsthaft und breit diskutiert werden. Die Vertreter fast aller Parteien sprächen zwar sorgenvoll über die großen Zukunftsaufgaben, doch ihre Lösungsansätze blieben an technisch-ökonomische Zwänge gebunden. Die Gestaltung der sozial-ökologischen Transformation werde als Ziel aus den Augen verloren. Deshalb wollen die Vertreter der deutschen Umweltbewegung Papst Franziskus bei der Umsetzung der Enzyklika „Laudato Si“ unterstützen, in Deutschland die Debatte konsequent vorantreiben und den Weg hin zu einer solchen Transformation beschreiten.

 

Das umweltpolitische Diskussionspapier regt anhand von konkreten Punkten an, die päpstlich angestoßene und weltweit geführte Debatte fortzuführen. In einem ersten Ansatzpunkt widmen sich die Autoren der Gegenwart, in der der Mensch inzwischen zur stärksten geologischen Kraft im planetaren Maßstab geworden ist – dem sogenannten Anthropozän. Was muss heute in Zeiten der Freiheit getan werden, um künftiges Handeln in Unfreiheit zu vermeiden? Wie kann eine Welt aussehen, die weder Mangel noch Überfluss kennt? Des Weiteren äußern sich die Umweltvertreter zu dem Prinzip Verantwortung: Wie sieht Verantwortung aus, die eine Fortschrittsutopie bewahrt? Wie sieht Nachhaltigkeit in Zeiten des „Immer-mehr“, „Immer-weiter“ und „Immer-schneller“ aus? Und wie kann der Weg hin zu einer qualitativen Entwicklung beschritten werden, die Freiheit, Fortschritt und Gerechtigkeit auf Dauer miteinander verbindet?

 

Darüber hinaus wird in dem Papier festgehalten, dass die Menschheit selbst bei den global voranschreitenden Umweltzerstörungen nicht in einem Boot sitzt. Es wirken gewaltige Zugkräfte zwischen Arm und Reich, die die Konflikte verschärfen. Letzten Endes, so schreiben die Autoren, geht es auch um die Frage: Wie sieht eine Weltinnenpolitik aus? In den Augen der Umweltvertreter sei es unumstößlich, ein globales Programm für Arbeit und Umwelt aufzulegen. Der ökologische Umbau ist eine große Herausforderung in allen Weltregionen. Das Programm sollte deshalb den Umbau der Industrie- und Schwellenländer mit dem Aufbau in den Entwicklungsländern verbinden. Schlussendlich fordern die Autoren ganz konkret den notwendigen und schnellen Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter. Denn die Umweltschäden, die aus der Verbrennung von Öl, Kohle und Gas entstehen, sind unverantwortlich geworden.

 

Download: Diskussionspapier „Verantwortung im Zeitalter des Menschen“

www.naturfreunde.de/Umweltdiskussionspapier-Laudato-Si

Vorrang für den Umweltverbund!

Vorrang für den Umweltverbund!

Pressedienst des DBV-Bundesverbandes vom 28.02.2018

Das fordert der Deutsche Bahnkunden-Verband im Hinblick auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Zulässigkeit von Fahrverboten in schadstoffbelasteten Städten. Leben und Gesundheit vieler Menschen sind selbstverständlich ein höheres Rechtsgut als jederzeit mit jedem Auto überall hinfahren zu können – so sahen es auch die Leipziger Richter.
Jetzt geht es darum, endlich die Verkehrswende anzupacken. Der Umweltverbund gehört an die erste Stelle in der Verkehrsplanung der Städte. Wir brauchen das Engagement der Politik für eine Investitionsoffensive in attrakive und preiswerte öffentliche Verkehrsmittel, die zuverlässig und sauber sind und im dichten Takt verkehren. Der Tarif ist einfach und kundenfreundlich zu gestalten und muss zur Nutzung von Bahnen und Bussen anregen. Ausreichend Platz für sichere Fuß- und Fahrradwege in den Städten sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn wir das schaffen, halten wir auch die Grenzwerte ein.

Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV):

Der DBV ist Dachverband von derzeit 68 Organisationen in den mehr als 10.000 Einzelmitglieder organisiert sind. Als „Lobby der Bahnkunden“ versteht sich der Deutsche Bahnkunden-Verband. Dabei vertritt der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Verein die Interessen von Kunden im Nah- und Fernverkehr und im Güterverkehr. Parteipolitisch neutral und unabhängig beschäftigen sich die ehrenamtlichen DBV-Mitglieder mit Themen wie Mobilität auf der Schiene, Infrastruktur, Finanzierung und barrierefreies Reisen. Eines der Ziele des Verbraucherschutzvereins ist die Verbesserung des Kundenservices. Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar.

 

NaturFreunde fordern jährlich 20 Milliarden Euro für öffentlichen Verkehr

Diesel-Fahrverbote: Die Debatte greift zu kurz

nfd-bildmarke_4c-outline-cmyk-cmyk.jpg

 

Berlin, 26. Februar 2018 – Das Bundesverwaltungsgericht hat für den morgigen Dienstag eine Entscheidung über Fahrverbote für Dieselautos in Städten angekündigt. Dazu erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands:

 

Wie auch immer sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden wird: Es bleibt bei der Debatte um Dieselfahrzeuge bei Pest und Cholera. Denn nach wie vor gibt es keine grundsätzliche Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Mobilität. Das aber muss der Maßstab sein, um zu einer ökologisch wie sozial befriedigenden Antwort zu kommen.

 

Natürlich sind mit dem Diesel gesundheitliche Belastungen verbunden, die übrigens seit Mitte der 1990er-Jahre durch verschiedene Gutachten bekannt sind, zum Beispiel auch des Sachverständigenrates für Umweltfragen. Doch gesundheitlich schädlich sind auch Benziner, die viel zu viel Benzin verbrauchen, im Schnitt einen 20 bis 30 Prozent höheren Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Diesel haben und damit entscheidend zum Klimawandel beitragen. Im Kern sind die ineffizienten Verbrennungsmotoren ein Produkt der vorökologischen Zeit.

 

Wir müssen aufpassen, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht aus den Augen verlieren. Die Debatte um Diesel-Fahrverbote dringt nicht zum eigentlichen Problem vor. Wir brauchen neue Formen der motorisierten Mobilität. Dazu reicht auch die Formel „E-Mobilität“ nicht aus. Zudem verdichtet sich der Eindruck, dass die großen Autobauer zum Beispiel durch synthetischen Kraftstoff ihre „guten alten Zeiten“ sichern wollen. So hart, wie sie den Dieselbetrug durchgezogen haben, so hart sind die auch bei der Verteidigung ihrer alten Interessen.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern dagegen den Ausbau und die Stärkung der öffentlichen Verkehrssysteme sowie den Rückbau der „autogerechten“ Stadt mit einem echten Zukunftsinvestitionsprogramm von jährlich 20 Milliarden Euro. Doch die Koalitionsgespräche blieben hier viel zu vage. Weil diese Chance leider vertan wurde, könnte es noch ein böses Erwachen geben. Denn die Zeit läuft weg.

Entschädigungsrente für Opfer von Fabrikbrand in Pakistan – Menschenrechtler feiern Durchbruch nach fünf Jahren zäher Verhandlungen

inkota

[Berlin, 22.01.2018] – Fünfeinhalb Jahre nach dem verheerenden Brand der KiK-Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan mit über 250 Opfern haben die Verhandler am Donnerstag den lang ersehnten Durchbruch bei der Auszahlung der Entschädigungsrenten erzielt. Die fünf Millionen Dollar des Textildiscounters KiK können den Betroffenen nun endlich ausgezahlt werden. Hinterbliebene erhalten eine monatliche Rente von umgerechnet 55 Euro, eine Witwe mit zwei Kindern umgerechnet 96 Euro im Monat. Menschenrechtler in Pakistan und Deutschland sind erfreut – mahnen aber auch den dringenden Handlungsbedarf an, damit künftig im Katastrophenfall schnell und wirksam für Entschädigung gesorgt werden kann.

Als Vertreter der Opfer saßen die National Trade Union Federation (NTUF) und das Pakistan Institute of Labour, Education and Research (Piler) mit am Verhandlungstisch. Karamat Ali von Piler ist erleichtert und glücklich – mahnt aber gleichzeitig an: „Wir wissen genau, dass wir weiter für das Recht auf eine lebenslange Rente kämpfen müssen. Und dafür, dass es nicht zu Kürzungen kommt. Auch dafür, dass ein ausreichendes soziales Sicherungssystem besteht. Für all das muss sich die Umsetzung des Arbeitsrechts deutlich verbessern. Um sichere Arbeitsplätze zu erreichen, müssen zum Beispiel die Inspektionen der Betriebe verbessert werden.“

Berndt Hinzmann vom entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk und der Kampagne für Saubere Kleidung ordnet ein: „Trotz Vermittlung der Bundesregierung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wird eine gewaltige Lücke deutlich, die dringend seitens der Politik geschlossen werden muss: Es bestehen keine etablierten internationalen Verfahren, die eine schnelle und zügige Regelung zugunsten der Betroffenen ermöglichen.“

Jahrelang schienen die Opfer des Fabrikbrandes von Unternehmen und Politik einfach im Stich gelassen zu werden – aufgrund fehlender Sorgfalts- und Haftungspflichten sowie mangels wirksamer Regularien und Verfahren. Wie, wann, in welchem Umfang und an wen das Geld genau ausgezahlt werden soll, musste in jahrelangen Verhandlungen mühsam abgestimmt werden. Nur dank des anhaltenden öffentlichen Drucks durch die Organisationen vor Ort, durch die Kampagne für Saubere Kleidung/ Clean Clothes Campaign, durch internationale Gewerkschaften und durch die unzähligen öffentlichen Aktionen von tausenden Unterstützerinnen und Unterstützern ist es gelungen, die Verantwortlichen zu konkreten Taten zu bewegen.

„Für die Menschen, die unsere Kleidung herstellen, und für deren Rechte muss hier dringend regulierend Abhilfe geschaffen werden“, so Hinzmann weiter. „Das sich über Jahre hinziehende Verfahren im Fall Ali Enterprises und die viel zu geringen Personalressourcen – etwa bei der ILO – sind neben der rechtlichen Leerstelle die Ursachen für die untragbare Ewigkeit, die es gedauert hat, bis die Opfer diese finanzielle Entschädigung nun erhalten werden.“ Hinzmann mahnt: „Globale menschenrechtliche Sorgfaltspflicht sieht anders aus. Das muss auch bei der Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans für Menschenrechte der Bundesregierung besser definiert werden.“

Pressemitteilung als PDF (173 KB)

Weitere Informationen:
PM zum fünften Jahrestag vom Fabrikbrand bei Ali Enterprises (11. September 2017)

netzwerk cuba nachrichten vom 09.02. 2018

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenende wieder ein newsletter.

Raúl Castro und Lateinamerika: ein in der Zeit unveränderliches revolutionäres und martianisches Denken

Über den Wert und die Transzendenz des Denkens von Armeegeneral Raúl Castro wurde auf der Buchmesse ein Werk präsentiert, das Reden, Wortmeldungen und Erklärungen enthält, die sein revolutionäres Ideal widerspiegeln

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2018-02-08/raul-castro-und-lateinamerika-ein-in-der-zeit-unveranderliches-revolutionares-und-martianisches-denken

 

Unschätzbare Waffe unserer Bildung

Armeegeneral Raúl Castro Ruz sendete eine Glückwunschbotschaft an die Offiziershochschule der FAR General Antonio Maceo, Träger des Ordens Antonio Maceo, zu ihrem 55jährigen Bestehen

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-08/unschatzbare-waffe-unserer-bildung

 

US-Außenminister reaktiviert Monroe-Doktrin in Lateinamerika

Gemeinsames Vorgehen gegen Venezuela Hauptthema bei Rundreise von Donald Trumps Chefdiplomat. Plädoyer für einen Militärputsch stößt auf Ablehnung

Von Steffen Vogel amerika21

https://amerika21.de/2018/02/195061/usa-aussenminister-reise-lateinamerika

 

Medizinnetzwerk Infomed in Kuba wird 25

Von Marcel Kunzmann amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194893/kuba-medizinnetzwerk-infomed

 

Task-Force im Internet gegen Kuba: die gleichen wie immer mit denselben Zielen

Während der Eröffnungsveranstaltung traf die Arbeitsgruppe die Entscheidung, zwei Unterausschüsse zu bilden, einen bezüglich der Rolle der Medien und der Informationsfreiheit in Kuba und einen anderen, der auf den Zugang zum Internet in Kuba gerichtet ist

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-08/task-force-im-internet-gegen-kuba-die-gleichen-wie-immer-mit-denselben-zielen

 

»Taskforce« gegen Kuba

US-Administration verschärft Kampagne gegen Medien der Insel

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/artikel/326959.taskforce-gegen-kuba.html

 

Freiheit für Ana Belén Montes!

Resolution der Jahreshauptversammlung des Netzwerk Cuba am 3.2.2018 in Essen

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/freiheit-fuer-ana-belen-montes/

 

Öffentliche psychische Gesundheitsdienste in Kuba

Von Conner Gorry MA

Deutsche Übersetzung Gudrun Pluta

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/oeffentliche-psychische-gesundheitsdienste-in-kuba/

 

EcoMujer Rundbrief 8 – 2017

http://www.ecomujer.org/2017/12/ecomujer-rundbrief-8-2017/

 

Freundschaft mit Stadt in Kuba diskutiert

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/freundschaft-mit-stadt-in-kuba-diskutiert-aid-1.7376310

 

Rommerskirchen meets Cuba

Gladys Ayllón, Europadirektorin des ICAP, besuchte auf Initiative der Solidaritätsgruppe Soli Cuba e.V. Rommerskirchen.

Ein kleiner Teil ihres umfangreichen Programmes ist in einem kurzen WDR-Beitrag dargestellt.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-rommerskirchen-meets-cuba-100.html

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/rommerskirchen-meets-cuba/

 

Koalitionsvertrag von Union und SPD: Lateinamerika Randthema, Sorge um USA

Von Christian Kliver amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194992/koalitionsvertrag-union-spd-amerika

 

Zwei Bücher über Céspedes auf der Buchmesse vorgestellt

Ediciones Boloña gibt am 150. Jahrestag des Beginns der Unabhängigkeitskriege Bücher zu Céspedes heraus: „Carlos Manuel de Céspedes – das verloren gegangene Tagebuch“ von Eusebio Leal Spengler und „Der Weg des Ungehorsams“ von Evelio Traba

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-07/zwei-bucher-uber-cespedes-auf-der-buchmesse-vorgestellt

 

Sonderentwicklungszone Mariel zieht ausländische Unternehmer an

Der kubanische Staat hat im Durchschnitt jährlich 300 Millionen US Dollar in die Entwicklung der Infrastruktur hohen Standards investiert, die bereits den Investoren zur Verfügung steht

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-07/sonderentwicklungszone-mariel-zieht-auslandische-unternehmer-an

 

Der Plan des Feindes zerschlägt sich mit immmer mehr Kubanern, die das verteidigen, was sie haben

Das Buch „ La guerra que se nos hace“ (der Krieg, den sie uns aufzwingen) von Raúl Capote, das auf der 27. Auflage der Internationalen Buchmesse vorgestellt wurde, erzählt, dass es eine der Obsessionen der CIA war, über eine Plattform für die Internetverbindung nach Kuba unter Kontrolle der USA zu verfügen

Autor: Iramsy Peraza Forte | internet@granma.cu

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-07/der-plan-des-feindes-zerschlagt-sich-mit-immmer-mehr-kubanern-die-das-verteidigen-was-sie-haben

 

Kuba würdigt Siege der syrischen Armee gegen den Terrorismus

Pressemedien heben heute hervor, dass der Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas José Ramón Balaguer die Siege und die Standhaftigkeit des syrischen Volkes im Kampf gegen den Terrorismus würdigte

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-07/kuba-wurdigt-siege-der-syrischen-armee-gegen-den-terrorismus

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

——————————————————————————————————————–

Veranstaltungen des Netzwerk Cubas: http://www.netzwerk-cuba.de/events/

Links zu Terminkalendern: http://www.netzwerk-cuba.de/termine/

———————————————————————————————————————

Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

www.facebook.com/RedCubaAlemania/

netzwerk cuba nachrichten vom 07.02. 2018

cuba-2131159

Liebe Leser_innen,

zur Wochenmitte neuer Lesestoff.

Hasta siempre Fidel

Eine posthume Ehrung, die das kubanische Volk und Freunde auf der ganzen Welt dem historischen Führer der Revolution erwiesen, wurde in dem Band „Hasta siempre Fidel“ zusammengefasst, den das Büro des Staatsrats gestern den Lesern bei der 27. Auflage der Buchmesse vorstellte

Autor: Amelia Duarte de la Rosa | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-06/hasta-siempre-fidel

 

Die Hochschulbildung in der Agenda 2030

Über 2 000 ausländische Teilnehmer aus etwa 60 Ländern sowie mehr als 500 kubanische Forscher werden sich bei Universidad 2018 treffen.

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-06/die-hochschulbildung-in-der-agenda-2030

 

Was Rex Tillerson in Lateinamerika verfolgt

Der Route des Erdöls zu folgen ist sicher der beste Weg, um die Pläne des Staatssekretärs Rex Tillerson auf seiner Rundreise durch Lateinamerika zu verstehen, von der die Medien voll sind

Autor: Sergio Alejandro Gómez | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-06/was-rex-tillerson-in-lateinamerika-verfolgt

 

China kritisiert „mangelnden Respekt“ der USA gegenüber Lateinamerika

Von Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194765/china-kritik-usa-lateinamerika

 

Kuba vereinbart „Ärzte gegen Öl“-Deal mit Algerien

Von Marcel Kunzmann amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194845/kuba-aerzte-gegen-oel-algerien

 

Kuba kritisiert neue Internet-Task-Force der USA

Von Marcel Kunzmann amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194784/kuba-cuba-usa-internet-alan-gross-task-f

 

Sechsundachtzig Palmen für Camilo

Was würde sich besser eignen, um Camilo zu ehren, was könnte kubanischer sein als die Palme ?

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-05/sechsundachtzig-palmen-fur-camilo

 

Wie müssen die Häuser in Kuba gebaut sein?

Ein von heftigen meteorologischen Phänomenen bedrohtes Land benötigt Wohnungen, die sowohl widerstandsfähig als auch wirtschaftlich sind und die man schnell aufbauen kann

Autor: Sumaily Pérez Carrandi | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-05/wie-mussen-die-hauser-in-kuba-gebaut-sein

 

Samstag der Bücher

Während die Buchmesse in der Cabaña im Gange ist, zeigen die Nebensitze in der Hauptstadt ihre Angebote

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2018-02-05/samstag-der-bucher

 

Kuba weist die Rückkehr zur Monroedoktrin zurück

Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen warnt vor der Schwere der Botschaft der Arroganz und Verachtung, mit der der Staatssekretär der USA eine Rundreise durch mehrere Länder Lateinamerikas und der Karibik begann

Autor: MINREX | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2018-02-05/kuba-weist-die-ruckkehr-zur-monroedoktrin-zuruck

 

Ein Kubaner bezwang zu Ehren Martís den Gipfel des Aconcagua

Bisher war noch nie verzeichnet worden, dass ein Kubaner diesen Gipfel bezwungen hätte

Autor: Alejandra García | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2018-02-05/ein-kubaner-bezwang-zu-ehren-martis-den-gipfel-des-aconcagua

 

Familie reagiert auf Tod von ältestem Sohn von Fidel Castro

Von Christian Kliver amerika21

https://amerika21.de/2018/02/194707/kuba-fidel-castro-fidelito-suizid-medien

 

Die an Krebs erkrankte US-Gefangene Ana Belén benötigt Hilfe und muss freigelassen werden.

Pressemitteilung des Vorstandes des NETZWERK CUBA e.V.

http://www.netzwerk-cuba.de/2018/02/die-an-krebs-erkrankte-us-gefangene-ana-belen-benoetigt-hilfe-und-muss-freigelassen-werden/

 

Venceremos?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Tobias Kriele

Wo steht Kuba heute? Woher kommt es und wie wird es weitergehen?

Donnerstag, 15. Februar 2018, 18:00 Uhr

Galerie DAS BILDERHAUS, Hermannstr. 41, 60318 Frankfurt

http://www.das-bilderhaus.de/

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

——————————————————————————————————————–

Veranstaltungen des Netzwerk Cubas: http://www.netzwerk-cuba.de/events/

Links zu Terminkalendern: http://www.netzwerk-cuba.de/termine/

———————————————————————————————————————

Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

www.facebook.com/RedCubaAlemania/