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Beiträge mit Schlagwort ‘Frauen’

8. März Internationaler Frauen*kampftag!

 

𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧* 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐯𝐨𝐥𝐮𝐭𝐢𝐨𝐧!

Wir organisieren uns gegen Patriarchat, Krieg, Rassismus und Faschismus.

Krieg, Faschismus, Kapitalismus, Armut und Gewalt sind Teil eines Systems. Wir wollen dieses System nicht ändern, wir wollen es weg!

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠𝐬𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐤, 𝐊𝐨𝐥𝐨𝐧𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝

𝐈𝐦𝐩𝐞𝐫𝐢𝐚𝐥𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬!

Deutschland und andere westliche Länder profitierten seit Jahrhunderten von der Kolonialisierung der Welt. Sie profitieren immer noch von Krieg und Völkermord und exportieren Waffen in Konfliktregionen. Wenn Menschen flüchten, treffen sie auf rassistische und sexistische Staatsgewalt.

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐑𝐚𝐬𝐬𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬 𝐮𝐧𝐝

𝐅𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐬𝐦𝐮𝐬!

Wir kämpfen gegen Rassismus und Faschismus auf den Straßen und im Parlament. Wir kämpfen gegen Versuche der Staaten den Widerstand zu kriminalisieren!

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐆𝐞𝐰𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐧 𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧*!

Wir kämpfen gegen Frauen*morde und gegen häusliche Gewalt. Wir kämpfen gegen die Vergewaltigungskultur, in der Gewalt gegen Frauen*, Nichtbinäre-, Inter*- und Trans*menschen als normal wahrgenommen wird – bei der Arbeit, bei staatlichen Behörden, auf der Straße, zu Hause.

 

𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐝𝐫𝐮̈𝐜𝐤𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐀𝐮𝐬𝐛𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠!

Die Gesellschaft ist auf der Ausbeutung von Frauen* aufgebaut: unserer Arbeit, unseres Körpers und unseres Geistes. Sie isoliert Frauen* voneinander – in Gefängnissen, Lagern, an Arbeitsplätzen und in Heimen.

Egal wie schlecht die Situation einer Gruppe von Menschen ist, Frauen* dieser Gruppe haben meist schlechtere Bedingungen. Während die hegemonialen Regierungen der Welt beschlossen haben, die Angriffe und den Einmarsch von Faschist*innen überall zu unterstützen, haben wir keine andere Wahl als zusammen zu kommen und uns zu wehren, haben wir keine andere Wahl als Revolution, um uns zu befreien!

 

𝐖𝐢𝐫 𝐤𝐚̈𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧 𝐟𝐮̈𝐫 𝐆𝐞𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭!

Wir wollen eine Gesellschaft aufbauen, die auf kollektivem Leben und feministischer Solidarität basiert! In der Wasser und Land Gemeingüter sind, nicht Privateigentum! Wir kämpfen für unsere Selbstbestimmung über unsere Existenz, unseren Körper, unsere Geschlechtsidentität und unseren Geist!

Wir werden gewinnen, indem wir uns organisieren und uns verteidigen!

Indem wir uns miteinander solidarisieren! Internationale Streiks organisieren! Uns die Straßen nehmen! DURCH UNSEREN GEMEINSAMEN KAMPF!

 

𝐊𝐎𝐌𝐌 𝐌𝐈𝐓 𝐔𝐍𝐒 𝐀𝐔𝐅 𝐃𝐈𝐄 𝐒𝐓𝐑𝐀𝐒𝐒𝐄!

Donnerstag, 8. MÄRZ 2018, um 15:30 Uhr

Treffpunkt: Schlesisches Tor

 

**Diese Demo ist nur für Frauen, Lesben, Trans*und Inter* Personen

 

Aufrufende:

Ezidischer FrauenRat Berlin / Frauenrat Dest Dan / International Women’s Space Berlin / Frauen aus Rojhilat / IniRromnja / Sozialistischer Frauenbund Berlin SKB / Jinen Ciwanen Azad and JXK Berlin / FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen) / FrauenRat der HDK Berlin / Ni una menos Berlin / Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. / HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt/ AG “Trostfrauen” vom Korea Verband / Netzwerk Behinderter Frauen (Neukölln) / Bundesverband Trans*/ Flamingo e.V.- Netzwerk für Geflüchtete Frauen und Kinder / Fabb-F-Antifa Brandenburg/ F-Antifa-Kongress-Orga-Postdam Berlin / Revolutionare Perspektive Berlin / Generation ADEFRA /Trixiewiz e.V./ M-Power / Sound Systers* / Women group at LouLou cafe / Feministische Kampagne Gemeinsam Kämpfen! Für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie / Koreanische Frauengruppe in Deutschland /Madalena-Berlin / Ban Ying e.V. / Stop Deportation Group /Anastacia-Berlin/ Schilleria Mädchentreff / LARA Berlin e.V.

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Feministische Kämpfe verbinden! AUFRUF ZUR DEMO AM FRAUEN*KAMPFTAG 2015

Aufruf

Feministische Kämpfe verbinden!

AUFRUF ZUR DEMO AM FRAUEN*KAMPFTAG 2015

frauen

Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit  sowie sexuelle Selbstbestimmung – gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur. Frauen* werden im Kapitalismus doppelt ausgebeutet und sexistisch unterdrückt. Die meist[e] unbezahlte, aber notwendige Arbeit zu Hause und in der Gesellschaft, wie die schlecht bezahlte Sorge-, Pflege- und Betreuungsarbeit, wird weiterhin mehrheitlich von Frauen* geleistet. Frauen* sind von Altersarmut besonders betroffen.

Ob Krankenschwester in Deutschland oder Textilarbeiterin in Bangladesch – wir solidarisieren uns mit den Kämpfen von Frauen* für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen und für höhere Löhne.   Frauen* mit Migrationshintergrund, nicht selten illegalisiert und prekär beschäftigt, sind in besonderem Maße von Ausbeutung, Rassismus und Sexismus betroffen. In Forschung und Wissenschaft sind Frauen* unterrepräsentiert.

Zu allen Zeiten ist der Internationale Frauen*kampftag auch ein Kampftag für den Frieden. Vergewaltigung als Kriegswaffe, Unterdrückung und Vertreibung – Frauen* sind aufgrund ihres Geschlechts weltweit in besonderem Maße von Gewalt und kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen. Aber Frauen* leisten auch Widerstand, wie aktuell im kurdischen Rojava. Wir solidarisieren uns mit Frauen* auf der Flucht, im Asyl und im Widerstand.  Wir wenden uns gegen Krieg, Aufrüstung, Militarisierung und die Instrumentalisierung von Frauen*rechten!

Gewalt aufgrund von und mittels Geschlechterhierarchien ist überall auf der Welt Alltag. Jede dritte Frau* in Europa war schon Opfer männlicher Gewalt. Die Normalisierung von sexualisierter Gewalt und Belästigung, rassistische, transfeindliche, homofeindliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen* mit Behinderung schränken die Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung von Frauen* massiv ein. In den Medien werden Mädchen* auf ihre „zukünftige Rolle“ als Mütter und Frauen*, auf einen Gebrauchsgegenstand und auf ihre Körper(teile) reduziert. Frauen*, Trans*- und Inter*-Personen werden abgewertet und oft unter Gewaltanwendung diskriminiert. In diesem Zusammenhang werden Heterosexualität und Monogamie als Norm gesetzt.

Wir treten für sexuelle Selbstbestimmung ein: Weg mit § 218, Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen weltweit,  kostenfreier und rezeptfreier Zugang zur Pille danach und zu Verhütungsmitteln. Wir treten den christlichen Fundamentalist*innen, die bis ins Spektrum von Nazis und der AfD reichen, auf ihren sogenannten „Märschen für das Leben“ aktiv entgegen.  „Besorgte Eltern“ protestieren gegen die Angleichung von Lehrplänen an vielfältige Lebensrealitäten, auch im Sexualkundeunterricht.  Wir kämpfen stattdessen für eine emanzipatorische und feministische Bildung, die herrschaftskritisches Denken fördert.

Wir positionieren uns auch ausdrücklich gegen Pegida, die antimuslimischen Rassismus schüren, überholte Rollenbilder propagieren und nationalistische Hetze betreiben.

Wir als Bündnis Frauen*kampftag sind Teil einer Gegenwehr und des Kampfes für ein selbstbestimmtes und besseres Leben. Solidarisch, kritisch und offensiv gegen die bestehenden Verhältnisse.  Für einen politischen und sichtbaren Frauen*kampftag 2015!

Deswegen:
HERAUS ZUM 8. MÄRZ 2015!
13:00 UHR,
 Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz

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Frauen* = Wir haben den Begriff »Frauen« und »Mädchen« mit Sternchen* markiert. Damit schließen wir Trans*-Frauen. und Inter*-Menschen explizit ein. Egal wie du aussiehst oder als was du bei der Geburt eingeordnet wurdest – unser Feminismus schließt dich ein. Wir wählen den Begriff Frauen*kampftag, um an frühere feministische Kämpfe anzuknüpfen, deren Forderungen leider immer noch nicht umgesetzt sind. Außerdem wollen wir diejenigen einschließen, die sich nicht als Frauen* verstehen, aber gleichermaßen von sexistischer Diskriminierung betroffen sind, weil sie im Alltag als Frauen* gelesen werden.

Women in Exile & Friends zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen: Ausgegrenzt, ausgelagert, ausgeliefert… Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

womeninexil
      Pressemitteilung                                                                                                                                                                                    Potsdam, 25.11.2014

Women in Exile & Friends zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen: Ausgegrenzt, ausgelagert, ausgeliefert… Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter

Flüchtlingsfrauen erleben tagtäglich strukturelle Gewalt:
Sie werden durch ein Leben in Sammelunterkünften mit Essenspaketen oder Gutscheinen entwürdigt und ent­mündigt. Sie leiden darunter, um jede Krankenbehandlung für sich oder ihre Kinder beim Sozialamt betteln zu müssen. Auch durch Arbeitsverbote und mangelnde Möglichkeiten Deutsch zu lernen werden asylsuchende Frauen ausgegrenzt und ans Haus gefesselt. Viele Flüchtlingsfrauen warten jeden Tag auf ihre Abschiebung,   werden wie Stückgut durch ganz Europa hin und her geschickt und können sich nie sicher fühlen.

Als Frauen sind sie aber auch mit Gewalt gegen Frauen konfrontiert, eine der häufigsten Menschen­rechtsverletzungen weltweit. Dieses Schicksal teilen sie mit vielen Frauen auf der ganzen Welt. Gleich­zeitig werden Flüchtlingsfrauen durch die Unterbringung in Lagern noch weniger vor Gewalt ge­schützt, als andere Frauen.

Wer schlägt, muss gehn?
In der brandenburger Behördenpraxis werden wesentliche Bestandteile des Gewaltschutzgesetzes  in Sam­melunterkünften nicht eingesetzt und asylsuchende Frauen bleiben damit ungeschützt.
Die Polizei erlässt in der Regel keine Schutzanordnungen, die den Gewalttäter vorübergehend aus dem ge­meinsamen Haushalt mit dem Opfer weg weist. Und bürokratische Regelungen der Landesregierung sehen eine dauerhafte sichere räumliche Trennung von Täter und Opfer, nur dann vor, wenn das Opfer in einen an­deren Landkreis umverteilt werden möchte. Gleichzeitig wird es Frauen mit bürokratischen Regelungen zur Fi­nanzierung oft schwer gemacht, Schutz in einem Frauenhaus zu finden.
Diese Praxis steht aus unserer Sicht in eklatanten Widerspruch zum Gewaltschutzgesetz und häufig auch dem Kindeswohl.

Deshalb fordern wir von Politik und Verwaltung:

  • Jede Frau hat ein Recht auf Schutz vor Gewalt! Es muss gewährleistet werden, dass alle von Gewalt betroffe­nen Frauen – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – und ihre Kinder Hilfe in einem Frauenhaus ihrer Wahl er­halten können.
  • Das Gewaltschutzgesetzes muss auch für asylsuchende Frauen gelten! Dafür brauchen Polizei und Verwal­tungsbehörden eine Weisung aus dem Sozial- und dem Innenministerium und  eine entspre­chende Klarstel­lung im Landespolizeigesetzes.
  • Lebensbedingungen von Asylsuchenden in den Sammelunterkünften befördern Gewalt gegen Frauen. Deshalb sollen asylsuchende Frauen in Privatwohnungen am Ort ihrer Wahl leben können.

Eine ausführlichere Version dieses Textes finden Sie hier:
http://women-in-exile.net/2014/11/24/ausgegrenzt-ausgelagert-ausgeliefert-gewalt-gegen-frauen-hat-viele-gesichter/


Women in Exile e.V.
http://women-in-exile.net
info@women-in-exile.net
Rudolf-Breitscheid-Straße 164
14482 Potsdam
‚Women in Exile‘ ist eine Initiative von Flüchtlingsfrauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammen gefunden haben, um für ihre Rechte zu kämpfen. Women in Exile e.V. ist als gemeinnützig anerkannt.

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