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Archiv für März, 2016

[Lausitzer-kohle] Rundbrief: Hendricks schreibt an Gerber / Zukunft nach dem Kraftwerk Jänschwalde

antikohle Jänschwalde

Hier wieder Neues zur Lausitzer Kohle:

1. Hendricks schreibt an Gerber: Kohleausstieg vor 2050
2. Die Kaufinteressenten rechnen noch
3. Region diskutiert über Zukunft nach dem Kraftwerk Jänschwalde
4. Versprochene Entschädigung für Betroffene des Tagebaues Welzow-Süd I bleibt aus
5. Grüne Liga streitet mit Widerspruch für besseren Schutz des Pastlingsees vor dem Austrocknen
6. Verwaltungsgericht verhandelt über Verheimlichung von Umweltdaten beim Vattenfall-Braunkohletagebau
7. Grüne Kurzstudie wertet rheinische Erfahrungen für Strukturwandel in der Lausitzer Braunkohleregion aus

1. Hendricks schreibt an Gerber: Kohleausstieg vor 2050
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat auf einen Brief des brandenburgischen Wirtschaftsministers Gerber geantwortet und Medienberichten zufolge deutlich gemacht, für „eine Verstromung der Braunkohle im Jahr 2050 und darüber hinaus gibt es keinen Raum“ und  „einen früheren Ausstieg halte ich durchaus für möglich“.
Brandenburgs Kohleverteidigungsminister Gerber versucht sich derweil weiter in Volksverdummung, indem er bei jeder Gelegenheit den Zeitpunkt des Braunkohleausstieges mit dem einer Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien vermischt. Fakt ist: Außer in Gerbers Propaganda gibt es kein einziges ernstzunehmendes Energieszenario, bei dem die Braunkohle der letzte fossile Energieträger ist, selbst wenn man nur auf den Stromsektor schaut. Gerber weiß das vermutlich sogar (wir wünschen es ihm zumindest), braucht seine Behauptung aber für die Angstmache vor fehlender Versorgungssicherheit.
Das neueste Gleichnis des Kohle-Predigers aus Potsdam heißt, „dass wir das Schiff nicht versenken dürfen, bevor wir das Ufer erreicht haben“. Wer eine Minute länger über dieses Bild nachdenkt, fragt sich unweigerlich, ob Gerber sein Schiff denn überhaupt in Richtung Ufer steuert. Das Abschalten der älteren Braunkohlenblöcke ist beispielsweise überhaupt nicht davon abhängig, wann der neueste und letzte Block vom Netz geht. Mit seinem Handeln zeigt  Gerber deutlich, dass er am liebsten ewig parallel zum Ufer segeln will. Ob Schiff und Besatzung das aushalten, ist fraglich.

2. Die Kaufinteressenten rechnen noch
Zum geplanten Verkauf der Vattenfall-Kohlesparte zitiert Energate-messenger den Chef des tschechischen Energiekonzerns ČEZ nach dessen Prager Pressegespräch mit den Worten „Ich glaube nicht, dass die Lausitzer Tagebaue 2050 noch in Betrieb sind, ich rechne da mit 2035 bis 2040“. ČEZ verweist zudem auf die Kosten der Renaturierung der Tagebaue und die Altersversorgung der Mitarbeiter. ČEZ-Vorstand Pavel Cyrani habe gesagt, „dass für diese Aufwendungen keine Rückstellungen vorhanden sind. Sie müssten aus dem laufenden Betrieb finanziert werden.“ (Quelle: http://www.energate-messenger.de/news/162206) Das alles geht zu Lasten des Kaufpreises. Weshalb laut Sächsischer Zeitung vom 4. Februar Vattenfall-Chef Magnus Hall schon darauf verwies, dass sich ein Verkaufsprozess immer auch stoppen lasse.

3. Region diskutiert über Zukunft nach dem Kraftwerk Jänschwalde
Auf Einladung des Kirchenkreises Cottbus werden regionale Akteure im März diskutieren, welche Zukunftsaussichten sie für den Standort des jetzigen Kraftwerkes Jänschwalde nach dessen Außerbetriebnahme sehen. Man brauche „Gedankenspiele für die Möglichkeiten, die unsere Region bei einem schrittweisen Zurückfahren des Betriebs des Kraftwerkes Jänschwalde weiterhin hat oder neu erschließen kann.“ heißt es in der Einladung, die das „Peitzer Land Echo“ (die monatliche Zeitung der Peitzer Amtsverwaltung) veröffentlicht hat.

4. Versprochene Entschädigung für Betroffene des Tagebaues Welzow-Süd I bleibt aus
Vorerst werde es keine der seit dem Jahr 2011 von Vattenfall versprochenen Entschädigungszahlungen für die Betroffenen am Rande des laufenden Tagebaues Welzow-Süd I durch den Betreiber geben, stellte Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD) am 17. Februar in der Welzower Stadtversammlung klar. Durch den angekündigten Verkauf der Braunkohlesparte habe Vattenfall sämtliche Gespräche eingestellt, erklärte Zuchold auf der Sitzung. Die Stadtfraktion von CDU/Grüne Zukunft Welzow hatte eine entsprechende Stellungnahme der Stadtverwaltung per Antrag in der Sitzung am Mittwoch eingefordert. Vattenfall hatte 2011 versprochen, etwa 10.000 Euro an alle Welzower Hauseigentümer zu zahlen. Nach Verabschiedung des Braunkohlenplans für den neuen Tagebau Welzow Süd II durch die Landesregierung sollten ursprünglich die Verhandlungen für die Auszahlungen beginnen; der Plan war im Jahr 2014 von der Landesregierung beschlossen worden.
Im Jahr 2011 hatte Vattenfall in der Diskussion über das sogenannte „Akzeptanzpaket“ für den neuen Tagebau Welzow Süd II mit der SPD-Politikerin vereinbart, dass die vom bereits aktiven Tagebau betroffenen Bürger eine Entschädigung bekommen werden, wenn der Konzern den neuen Tagebau in der Region aufschließen kann. Das war bereits damals als öffentliche Erpressung der Stadtpolitik heftig kritisiert worden. „Jetzt rächt sich dieser Kotau der Bürgermeisterin vor dem Konzern“, kritisierte Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow).
Die Stadtfraktion will nun den Landtag einschalten, kündigte Wodtke an. Auf einer Diskussionsveranstaltung in Groß Gastrose (SPN) Anfang Januar 2012 hatte der damalige Wirtschaftsminister Ralf Christoffers zugesichert, sich dafür einzusetzen, dass mindestens die Regelungen des Schleife-Vertrages für Tagebaurandbetroffene zur Anwendung kommen. „Seitdem haben wir von der Landesregierung nichts mehr gehört. Wir wollen wissen, ob die Zusage immer noch gilt“, sagte Wodtke. (Pressemitteilung Allianz für Welzow, 18.02.2016, verändert)

5. Grüne Liga streitet mit Widerspruch für besseren Schutz des Pastlingsees vor dem Austrocknen
Der Naturschutzverband Grüne Liga Brandenburg versucht mit einem Widerspruchsverfahren, einen besseren Schutz des austrocknenden Pastlingsees bei Guben durchzusetzen. Der See befindet sich im Grundwasserabsenkungstrichter des Vattenfall-Tagebaues Jänschwalde und wird nach seinem Trockenfallen im vergangenen Sommer künstlich mit Wasser befüllt.
Die Hintergründe des Widerspruches fasst Heinz-Herwig Mascher, Landesvorsitzender der Grünen Liga zusammen: „Das Landesbergamt drückt sich davor, der Mitverantwortung des Tagebaues Jänschwalde für die Austrocknung des Sees auf den Grund zu gehen. Stattdessen wurde das Problem dem Landkreis Spree-Neiße zugeschoben. Zudem wird Wasser mit vierfach zu hohem Phosphatgehalt in den See gelassen. Die schnellstmögliche Nachrüstung einer Phosphatreinigung wurde von Fachleuten gefordert, vom Landkreis aber nicht angeordnet.“
Eine Phospatreinigung bedeutet zusätzliche Kosten, die man dem Verursacher nur in Rechnung stellen kann, wenn man ihn überhaupt ermittelt. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass Vattenfall in deren Verkaufsverhandlungen der Rücken frei gehalten werden soll und dafür eine weitere Schädigung des Naturschutzgebietes wissentlich in Kauf genommen wird.“ vermutet Heinz-Herwig Mascher.
Zudem wurde im Januar bekannt, dass die Wassereinleitung ab Dezember wegen Frostgefahr für mehrere Wochen unterbrochen wurde. Die Verlegung einer frostempfindlichen oberirdischen Leitung hat sich damit als Planungsfehler erwiesen.
Der Hintergrund: Das Naturschutzgebiet Pastlingsee umfasst ein Moor von landesweiter Bedeutung und den angrenzenden See. Hier sinkt der Wasserstand seit Jahren kontinuierlich, während sich gleichzeitig der Braunkohletagebau Jänschwalde dem Gebiet nähert. Im Frühjahr 2015 kam es zu Fischsterben im See und öffentlichen Protesten der Anwohner und Angler. Im Herbst 2015 wurde eine künstliche Wassereinleitung in Betrieb genommen. Presseberichten zufolge beteiligt sich Vattenfall an den Kosten, leugnet aber jede Mitverantwortung für die Austrocknung. Angesichts der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens ist es allerdings wenig glaubwürdig, dass hier aus reiner Verbundenheit mit der Region gehandelt wird, zumal das Unternehmen gleichzeitig zahlreiche Investitionen auf Eis gelegt und selbst Sponsoringverträge (wie etwa zum Filmfestival Cottbus) gekündigt hat.
Die Behörden hätten bei der Festlegung von Schutzmaßnahmen zuerst prüfen müssen, aus welchen Gründen der Wasserstand abgesunken ist, um diese Verursachung möglichst schnell abzustellen. Insbesondere wäre dabei auch die Grundwasserentnahme durch den Bergbau zu prüfen gewesen. Dann wäre statt des Landkreises auch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) zuständig.
Die Gesamtphosphorkonzentration im Zuschusswasser liegt den Behördenakten zufolge vierfach über dem Wert im Seewasser. Dadurch droht beispielsweise eine extreme Entwicklung von Algen im See und eine weitere Schädigung der Pflanzenwelt am Seegrund, die nach der FFH-Richtlinie geschützt ist (Lebensraumtyp 3150). Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Einleitung als Maßnahme gegen das akute Austrocknen des Sees dennoch genehmigt wurde. Die Einsichtnahme in die Verfahrensakten zeigte jedoch, dass die zuständige Fachbehörde (damals LUGV, jetzt LfU) die schnellstmögliche Nachrüstung einer Phosphateliminierung anmahnte. Ohne erkennbaren Grund enthält die Genehmigung des Landkreises keine solche Auflage. (Pressemitteilung, 24.02.2016)

6. Verwaltungsgericht verhandelt über Verheimlichung von Umweltdaten beim Vattenfall-Braunkohletagebau
Das Verwaltungsgericht Dresden hat für den 21. April einen Verhandlungstermin um die Herausgabe von Daten über ein vom Braunkohletagebau zerstörtes Naturschutzgebiet angesetzt.
„Wir wollen gerichtlich klären lassen, ob von Konzernen erhobene Umweltdaten mit dem Verweis auf das Urheberrecht geheimgehalten werden dürfen. Aus unserer Sicht würde das die Beteiligung von Bürgern und Verbänden aushebeln. In dieser Frage wird unsere Kritik an Vattenfalls Tagebau zu einem bundesweiten Präzendenzfall.“ sagt Dr. Martin Kühne, Erster Sprecher der Umweltgruppe Cottbus.
Der Tagebau Nochten hat in den vergangenen Jahren das Naturschutzgebiet „Urwald Weißwasser“ zerstört. Im Jahr 2012 hatte der Landkreis Görlitz eine Anfrage der Umweltgruppe Cottbus nach Kartierungsergebnissen zu Tier- und Pflanzenvorkommen in diesem Gebiet abgelehnt. Als Begründung wurde angegeben, eine Herausgabe würde gegen Urheberrecht verstoßen und der Vattenfall-Konzern habe der Herausgabe nicht zugestimmt. Die Grüne Liga-Umweltgruppe Cottbus hat diese Begründung nicht akzeptiert und das Verwaltungsgericht angerufen. Hintergrund ist, dass in dem Gebiet Vorkommen von Arten vermutet wurden, die unter besonderem europäischen Schutz stehen. Nach fast vier Jahren hat die sächsische Justiz nun einen Verhandlungstermin angesetzt.
In der friedlichen Revolution 1989 in der DDR, in die auch die Gründung des Umweltverbandes Grüne Liga fällt, war die Offenlegung von Umweltdaten eine zentrale Forderung der damaligen Oppositionsbewegung. „Es ist absurd, 26 Jahre später erneut um dieses grundlegende Gut der Demokratie kämpfen zu müssen.“ sagt Umweltgruppen-Gründungsmitglied Dr. Martin Kühne.

7. Grüne Kurzstudie wertet rheinische Erfahrungen für Strukturwandel in der Lausitzer Braunkohleregion aus
Im Auftrag der brandenburgischen Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen erarbeitete das Wuppertal Institut die Kurzstudie „Strategische Ansätze für die Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz Was lässt sich aus den Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen und dem Rheinischen Revier lernen?“. Sie wurde am 17. Februar in Potsdam vorgestellt und ist hier abrufbar:
http://gruene-brandenburg.de/startseite/single-news/article/vorstellung_der_kurzstudie_lausitz_im_wandel_wie_weiter_nach_der_kohle/
*******************************************
Umweltgruppe Cottbus e.V.
Strasse der Jugend 94; 03046 Cottbus,
+49 (0) 151.14420487
www.kein-tagebau.de
umweltgruppe@kein-tagebau.de

netzwerk cuba nachrichten vom 24.2.2016

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

leider müssen wir diesen newsletter mit einer sehr traurigen Nachricht beginnen:

Ramón Castro Ruz gestorben

Am gestrigen Dienstag verstarb in Havanna im Alter von 91 Jahren der Compañero Ramón Castro Ruz

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-24/ramon-castro-ruz-gestorben

 

Neues Blockadeopfer: USA belegt ein weiteres französisches Unternehmen mit Geldstrafe

Dem französischen Unternehmen CGG Services S.A. wurde eine Geldstrafe von USD 614.250  für die Verwendung von Ersatzteilen und Ausrüstungen aus den USA auf Schiffen auferlegt, die in kubanischen Hoheitsgewässern bei der Exploration von Erdöl und Erdgas eingesetzt wurden

Autor: Redaktion Internationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-02-23/neues-blockadeopfer-usa-belegt-ein-weiteres-franzosisches-unternehmen-mit-geldstrafe

 

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Industrie

Als Teil der Strategie im Geschäftsportefeuille des Industrieministeriums (Mindus), als geeigneter Raum, um die Bindungen zwischen nationalen und ausländischen Unternehmen zu verstärken und zur Diversifizierung der Märkte, wird vom 20. bis zum 24. Juni die zweite Auflage des Internationalen Kongresses und der Ausstellung der kubanischen Industrie stattfinden.

Autor: Yaditza del Sol González | yadidelsol@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-24/auf-dem-weg-zu-einer-nachhaltigen-industrien

 

Medienkritik in Havanna

http://www.jungewelt.de/blogs/havanna-2016/index.php

 

USA und Kuba: Tauwetter sorgt für Gewitterwolken über Bacardi

In den USA hat Bacardi das Patent auf Havana Club. Doch nun könnte sich Pernod Ricard das Markenrecht einverleiben

http://derstandard.at/2000031632971/USA-und-Kuba-Tauwetter-sorgt-fuer-Gewitterwolken-ueber-Bacardi

 

Die Amis mögen es edel in Kuba: Feine Hotels, Zigarren und Oldtimer

Kuba ist beliebt. Die USA wollen ihr Embargo aufheben. Schon jetzt sind die Top-Hotels voll.

http://www.rnz.de/ratgeber/reise_artikel,-Die-Amis-moegen-es-edel-in-Kuba-Feine-Hotels-Zigarren-und-Oldtimer-_arid,171756.html

 

Cuba Sí feierte Geburtstag im Haus der Freundschaft

Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/blogs/havanna-2016/index.php?r=45

 

Bürgermeisterin von Washington hebt Fortschritte Kubas bei Gesundheit hervor

Die Bürgermeisterin von Washington D.C. Muriel Bowser sagte, sie sei von der großen Zahl an Fachärzten in Kuba überrascht

Autor: Laura Prada | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-23/burgermeisterin-von-washington-hebt-fortschritte-kubas-bei-gesundheit-hervor

 

Alle CDR bereit, dem Aufruf zur Vorbeugung gegen Epidemien Folge zu leisten

 Heute wird mit der Verteilung eines Dokuments in allen Provinzen und Kreisen begonnen, das über die Maßnahmen informiert, die die kubanischen Familien ergreifen müssen, um die Moskitos der Gattung Aedes zu bekämpfen und Epidemien zu vermeiden

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-23/alle-cdr-bereit-dem-aufruf-zur-vorbeugung-gegen-epidemien-folge-zu-leisten

 

Die „natürliche“ Präsenz der US-Streitkräfte in Lateinamerika

Die USA unterhalten ein enges Netz strategischer Partner in der Region. Ein Ende der milliardenschweren Militärpolitik ist nicht zu erwarten

Von Silvina M. Romano

Übersetzung: Herwig Meyer

ALAI

https://amerika21.de/analyse/144593/praesenz-us-streitkraefte

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
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netzwerk cuba nachrichten vom 22.2.2016

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenbeginn gibt es einen neuen Brief mit dem Schwerpunkt des Besuches von Obama in Cuba

Der konsequenteste Comandante

Zum Ende der Buchmesse in Havanna wurde die erste Biographie über Raúl Castro vorgestellt

Von Volker Hermsdorf, Havanna

http://www.jungewelt.de/2016/02-23/049.php

 

Raúl empfing den Präsidenten von Peru

In einem herzlichen Klima tauschten sich beide Regierungschefs über den Stand der bilateralen Beziehungen aus und stimmten im beiderseitigen Willen überein, die historischen Bindungen, die unsere Völker vereinen, weiter zu stärken

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-19/raul-empfing-den-prasidenten-von-peru

 

Aufruf an unser Volk

Worte des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz zu den Maßnahmen, die getroffen wurde, um dem Eintreten und der Verbreitung des Zika-Virus in unserem Land vorzubeugen

Autor: Raúl Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-22/aufruf-an-unser-volk

 

»Obama soll die politischen Gefangenen freilassen«

»Cuban Five« setzen sich weiter für Inhaftierte in USA ein. Ein Gespräch mit Ramón Labañino

Interview: André Scheer, Havanna

https://www.jungewelt.de/2016/02-22/013.php

 

»Ist mir egal«

Nach Havanna darf jeder kommen, auch Barack Obama. Große Illusionen machen sich die Kubaner vor dem Besuch des US-Staatschefs allerdings nicht

Von Volker Hermsdorf, Havanna

http://www.jungewelt.de/2016/02-22/012.php

 

Wenn Präsident Obama Kuba besucht, wird er mit vollem Respekt und Hochachtung behandelt werden

Presseerklärungen von Josefina Vidal Ferreiro, Generaldirektorin für die Vereinigten Staaten des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen, über den Besuch von Barack Obama in Kuba im Monat März. Internationales Pressezentrum, 18. Februar 2016, „Jahr 58 der Revolution“.

Autor: MINREX | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-19/wenn-prasident-obama-kuba-besucht-wird-er-mit-vollem-respekt-und-hochachtung-behandelt-werden

 

Buchmesse in Havanna

Kein Futter für die Lesehungrigen

Von Holger Heimann

http://www.deutschlandradiokultur.de/buchmesse-in-havanna-kein-futter-fuer-die-lesehungrigen.1013.de.html?dram:article_id=346337

 

Fortschritte Kubas beim Kampf gegen AIDS gewürdigt

Jeanne Seck, die Vertreterin von Äquatorial-Guinea im Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, UNAID, hob in Malabo Kubas Erfahrungen bei der Betreuung, Prävention und Bekämpfung von HIV-AIDS hervor

Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-02-19/fortschritte-kubas-beim-kampf-gegen-aids-gewurdigt

 

Bacardi und Kuba kämpfen um Markenrechte an „Havana Club“

Die USA und Kuba nähern sich vorsichtig an. Und die Wirtschaft geht in Habachtstellung. Das zeigt der wieder aufflammende Streit um die kubanische Rum-Marke „Havana Club“. Bacardi muss wieder um die Markenrechte kämpfen.

http://www.wuv.de/marketing/bacardi_und_kuba_kaempfen_um_markenrechte_an_havana_club

 

Neuer Rundbrief von Ecomujer u.a. mit Berichten zu Projekten auf Cuba

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2016/02/neuer-rundbrief-von-ecomujer-u-a-mit-berichten-zu-projekten-auf-cuba/

 

Bundestagsdebatte zu Kuba

Am 18.2.2016 brachte die Fraktion der Partei „Die Linke“ einen Antrag zu Cuba in den Bundestag ein.

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2016/02/bundestagsdebatte-zu-kuba/

 

Offensive für die Wahrheit und das Leben

Das Netz „In Verteidigung der Menschheit“, das aus Künstlern, Intellektuellen und Mitgliedern sozialer Bewegungen aus verschiedenen Ländern besteht, debattierte darüber, wie den neoliberalen Prozessen in Lateinamerika Einhalt geboten werden kann

Autor: Pedro de la Hoz | pedro@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-18/offensive-fur-die-wahrheit-und-das-leben

 

Präsident Obama wird Kuba besuchen

Josefina Vidal, Direktorin für die USA des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen, bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass der Regierungschef der Vereinigten Staaten unser Land am 21. und 22. März besucht.

Autor: Iramsy Peraza Forte | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-18/prasident-obama-wird-kuba-besuchen

 

Bestätigung des Weißen Hauses: Obama trifft im März Castro auf Kuba

Barack Obama will im März als erster US-Präsident seit 88 Jahren Kuba besuchen. Dort kommt er laut Weißem Haus auch mit seinem Amtskollegen Raul Castro zusammen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-trifft-im-maerz-raul-castro-auf-kuba-a-1078113.html

 

Bacardi gegen Kuba. Der Kampf um den „Havana Club“

Cubaexport hat kein Recht auf Registrierung beim US-Patentamt

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/bacardi-gegen-kuba-cubaexport-hat-kein-recht-auf-registrierung-beim-us-patentamt/12987198-2.html

 

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Freiheit für Mumia Abu-Jamal: Rundbrief März 2016

mumia abu-jamal 2012

Hallo,

hier kommen aktuelle Informationen über Mumia Abu-Jamal und aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung. Am 24. April 2016 ist Mumias 62. Geburtstag. Er wird ihn erneut in Haft verbringen, der er seit 1981 ohne juristische Beweise unterworfen ist. Zusammen mit Tausenden anderer Gefangener im US Bundesstaat Pennsylvania kämpft der Langzeitgefangene aktuell um medizinische Versorgung gegen Hepatitis C, die ihnen aus Kostengründen verweigert wird.

Der rassistische Strafdiskurs der USA hat seit Anfang der 1980er systematisch People of Color kriminalisiert und inzwischen über 2,3 Millionen Menschen in die Knäste gestapelt, wo eine staatlich/private Gefängnisindustrie Profite aus dem Wegsperren der gesellschaftlich Ausgegrenzten zieht.

Massive Repression innerhalb der USA und eine juristische Aburteilungsmaschine, in der Angeklagte so gut wie keine Rechte haben (97% der Gefangenen in den USA hatten mit Hilfe sog. „Plea Bargains“ nicht einmal ein Gerichtsverfahren) sind fester Bestandteil eines unerklärten Krieges, den die US Regierung gegen Teile der eigenen Bevölkerung führt. Die massive und faktisch ungesühnte Polizeigewalt, der allein im Jahr 2015 über 700 Menschen zum Opfer gefallen sind, ist eine weitere Facette dieses Krieges.  Die Black Lives Matter Bewegung benennt ausdrücklich die Zusammenhänge zwischen der rassistischen Polizeigewalt und der Masseninhaftierung in den USA.

Dieser Krieg ist ein Spiegel der zahlreichen äußeren Kriege, die die USA, NATO und Verbündete  derzeit führen. Im derzeitigen Wahlkampf hören wir hin und wieder Kritik an diesen Zuständen. Doch wir lassen uns nicht täuschen. Nicht einmal die Praxis der Todesstrafe, der ultimativen Form staatlichen Machtanspruchs gegenüber rechtlosen Unterdrückten, ist in den vergangenen Jahren wirklich zurückgegangen.

Nur da, wo Bewegung ist, bewegt sich auch etwas. Menschenrechte und Freiheit werden niemals von oben gewährt sondern immer gemeinsam von unten erkämpft.

Kommt am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr vor die US Botschaft in Berlin (Brandenburger Tor/Pariser Platz) und zeigt euch solidarisch mit den kämpfenden Gefangenen und der Black Lives Matter Bewegung in den USA.

 

Vollständiger Aufruf und weitere Informationen

http://mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#kundgebung240416

 

Kalifornien: Kevin Cooper droht Hinrichtung trotz gerichtlich vermuteter Unschuld:

Kevin Cooper im kalifornischen Todestrakt ist faktisch unschuldig, vermuten zuständige Richter. Trotzdem wollen sie ihn aus juristischen Verfahrensgründen hinrichten lassen. Ein Termin für die Exekution kann bald kommen. Bitte macht den Fall bekannt und unterzeichnet auch folgende Online Petition an den Gouverneur von Kalifornien, Kevin Cooper freizulassen: http://www.savekevincooper.org/pages/petition.php

Weitere Informationen über Kevin Cooper weiter unten im Abschnitt „Abschaffung mit der Todesstrafe – überall!“

 

Am 19. Februar 2016 wurde  Albert Woodfox, der letzte der drei Black Panthers der „Angola 3“ ( http://angola3.org/ ) nach 47 Jahren Haft an seinem 69. Geburtstag endlich freigelassen. Der Bundesstaat Louisiana hatte ihn seit 1969 mehrfach verhaftet und ihm 1972 zusammen mit zwei anderen Black Panthers einen Mord an einem Gefängniswärter untergeschoben. Seine Mitangeklagten Robert King und Hermann Wallace waren bereits vor einigen Jahren freigelassen worden. Hermann Wallace starb nur einen Tag nach seiner Freilassung, Robert King war am 19.

Februar einer der ersten, der Woodfox vor dem Gefängnistor empfing.

Albert Woodfox verbrachte Jahrzehnte in einer 6qm kleinen Isolationshaftzelle. Er hatte immer  auf seiner Unschuld an dem Tod des Gefängniswärters bestanden. Sein noch immer festgehaltener Mitgefangener Kenny Zulu Whitmore ( http://mumia-hoerbuch.de/postamt/Kenny%20Zulu%20Whitmore.pdf ), ebenfalls Black Panther und seit 1978 in Isolationshaft im gleichen Gefängnis (einer ehemaligen Sklavenfarm) sagte zu seiner Freilassung am 19. Februar: „Heute war ein großartiger Tag für den Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit.“

 

Zum weiteren Inhalt:

1.***   Meldungen aus der Bewegung

2.***   Termine

3.***   Solidarität mit Gefangenen

4.***   Abschaffung der Todesstrafe – überall!

 

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1.***   Meldungen aus der Bewegung

 

Mumia im baskischen Parlament (10.02.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/168499

 

(Protest walk-in at Philadelphia’s City Council) Treat hep C in Philly jails! (January 30, 2016) http://www.workers.org/articles/2016/01/29/treat-hep-c-in-philly-jails/

 

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2.***   Termine

 

Di 15. März 2016 Berlin, Görlitzer Park, 16:00 Uhr – Kundgebung am internationalen Tag gegen Polizeigewalt mit Theater, Infos und Redebeiträgen

Aufruf: www.kop-berlin.de

Görlitzer Park Eingang Lübbener Straße, Berlin-Kreuzberg U1-Görlitzer Bahnhof

 

So., 24. April 2016 – Berlin, US Botschaft, Brandenburger Tor/Pariser Platz – 15 Uhr

Kundgebung: Solidarität muss sichtbar werden – FREE MUMIA – Free Them ALL!

Aufruf: http://mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#kundgebung240416

US Botschaft, Brandenburger Tor/Pariser Platz 2, 10117 Berlin – U-Brandenburger Tor / Bus TXL

 

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3.***   Solidarität mit Gefangenen

 

Albert Woodfox ist frei (25.02.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/170119

 

Inhumane Treatment – Flint Inmates Forced to Drink, Eat, and Bathe in Contaminated Water (February 5, 2016)

http://thefreethoughtproject.com/flint-inmates-forced-drink-eat-bathe-contaminated-water/#rjlaeSRujl80O5h3.99

 

Soli-Netzwerke für die GG/BO! (2.02.1016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/167526

 

(Thomas Meyer-Falk) Sicherungsverwahrung auch über 10 Jahre! EGMR hat geurteilt. (31.01.2016) https://de.indymedia.org/node/7761

 

Freiheit für Ana Belén Montes

http://www.fgbrdkuba.de/infos/ana-belen-montes.php

 

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4.***   Abschaffung der Todesstrafe – überall!

 

Todesstrafe: Aktion für Kevin Cooper (1.03.2016) https://lancelotarmstrong.wordpress.com/2016/03/01/todesstrafe-aktion-fuer-kevin-cooper/

 

(nd) In dubio contra Kevin Cooper (18.02.2016) In Kalifornien soll eine Todesstrafe exekutiert werden, obwohl zwölf Bundesrichter an der Schuld zweifeln https://www.neues-deutschland.de/artikel/1002151.in-dubio-contra-kevin-cooper.html?sstr=Kevin

 

Innocent Kevin Cooper on Death Row in California: Judges say Black death row inmate is innocent, but he’s still set to be executed – Petition to free Kevin Cooper! http://www.savekevincooper.org/pages/petition.php

 

Pope calls for worldwide abolition of death penalty (February 21, 2016)

http://deathpenaltynews.blogspot.com/2016/02/pope-calls-for-worldwide-abolition-of.html#ixzz417K6H2s7

 

History of Death Penalty for Juvenile Offenders (February 13, 2016) http://jjie.org/history-of-death-penalty-for-juvenile-offenders/188924/

 

Executions hardly an exact science (February 8, 2016) http://www.montgomeryadvertiser.com/story/opinion/columnists/2016/02/08/executions-hardly-exact-science/79989964/

 

Lacking enough execution drugs, Virginia eyes electric chair (February 4, 2016) http://deathpenaltynews.blogspot.com/2016/02/lacking-enough-execution-drugs-virginia.html#ixzz3zDDGJ4Sx

 

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Wir hoffen, gut informiert zu haben. Bitte verbreite diese Meldungen auch selbst weiter.

 

Viele Grüße

 

FREE MUMIA Berlin

im HdD, Greifswalderstr. 4

10405 Berlin

www.mumia-hoerbuch.de