Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 24. Februar 2016

Vietnam Newsletter Februar-2016 / Chuc Mung Nam Moi

fgvietnam

Liebe Freundinnen und liebe Freunde,

Chuc Mung Nam Moi! heißt es am 8. Februar 2016 in Vietnam und an allen Orten
der Welt, an denen Vietnamesen leben. Auf Deutsch: Alles Gute zum neuen Jahr!
In weiten Teilen Asiens beginnt das neue Jahr (zumeist) am Tag nach dem 2. Neumond
nach der Wintersonnwende.

Das Jahr der Ziege geht zu Ende.  Es kommt nun der Affe. Er gilt traditionell als
schlau, zielstrebig und abenteuerlustig.

Wir wünschen allen unseren vietnamesischen und deutschen Leserinnen
und Lesern alles Gute

Herzliche Gruesse

Stefan Kuehner,
stellvertretender Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

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VietnamNewsletter  Ausgabe Februar 2016

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Top Aktuell: Freihandelsabkommen EU-Vietnam im Wortlaut

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Das Bundesministerium für Wirtschaft hat am 01.02.2016 den Wortlaut des
EU-Handelsabkommens mit Vietnam veröffentlicht.
Presseerklärung der EU Kommission  (in Deutsch)
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-184_de.htm

 

Übersicht (in Deutsch)
http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13968_de.htm

 

Kompletter Text (in Englisch:)
EU-Vietnam Free Trade Agreement: Agreed text as of January 2016
http://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=1437

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Altenpfleger aus Vietnam

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Vor zwei Jahren hat das Bundeswirtschaftsministerium ein Pilotprojekt gestartet:
100 junge Vietnamesen wurden nach Deutschland geholt, um sie hier zu
Altenpflegern auszubilden. Nun haben die ersten ihre Ausbildung beendet.
[mehr]

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Filme kehren nach Vietnam zurück

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Der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft Vietnam Günter Giesenfeld
hat dem vietnamesischen Filminstitut in Hanoi mehr als 200 Dokumentar- und
Spielfilme uebergeben. Laut Dao Quoc Hung, dem Direktor des Instituts, sind
diese Filme ein wertvolles Archiv über Vietnam. [mehr]

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  1. Parteitag der Kommunistischen Partei Vietnams
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Es ist 30 Jahre her, dass in Vietnam die Politik von Doi Moi beschlossen wurde.
Auch auf dem 12. Parteitag (21.01-28.01.2016) stand das Thema wirtschaftliche
Entwicklung im Vordergrund. Ausfuehrliche Berichte ueber die Bedeutung dieses
Parteitags wird es in den naechsten Printausgaben des Viet Nam Kuriers geben.

[Ergebnisse des 12. Parteitags der KPV]
[Vietnam zu einem modernen Industrieland entwickeln]

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Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel
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Vietnam will einen langfristigen Plan zur Anpassung an den Klimawandel
aufbauen. Die sei eine der wichtigsten Aufgaben für das Jahr 2016

berichtet eVoice of Vietnam am 08.01.2016 [mehr]

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Die außergewoehnlichen “Pilz-Häuser” in Y Ty
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Die deutsche Seite von Voice of Vietnam zeigt eine Fotostrecke ueber
Lehmhaeuser in der Gemeinde Y Ty der Provinz Lao Cai [mehr]

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Herausgeber des VietnamNewsletter ist die Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

Wir setzen uns dafür ein, die Beziehungen zwischen den Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und Vietnam auf friedlichem und freundschaftlichem Weg zu verbessern. Einer der Wege dazu ist die Information aus und über Vietnam.

 

VietnamNewsletter der
Freundschaftsgesellschaft Vietnam
Duisburger Str. 46, 40477 Düsselforf
email: FG-Vietnam@t-online.de
home: www.FG-Vietnam.de

Redaktion: VietnamNewsletter
Stefan Kühner

netzwerk cuba nachrichten vom 16.2.2016

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und hier ein neuer Brief mit einem Beitrag Fidels.

 

Für den Frieden zu kämpfen ist die heiligste Pflicht aller Menschen

Der historische Führer der kubanischen Revolution hebt die einzigartige Bedeutung des Treffens zwischen Papst Franziskus und Seiner Heiligkeit Kyrill hervor

Autor: Fidel Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-15/fur-den-frieden-zu-kampfen-ist-die-heiligste-pflicht-aller-menschen

 

Internationale Mission

Auf der Buchmesse in Kuba wird die Lage im verbündeten Venezuela diskutiert

Von André Scheer, Havanna

https://www.jungewelt.de/2016/02-16/026.php

 

Insel auf der Insel

  1. Internationale Buchmesse in Havanna

http://www.neues-deutschland.de/artikel/1001885.insel-auf-der-insel.html

 

Kubas Minister für Außenhandel besucht die USA

Von Vilma Guzmán

amerika21

https://amerika21.de/2016/02/144420/rodrigo-malmierca-besucht-usa

 

Unter Kennern Kubas

Drei hochrangige Vertreter der DDR analysieren die jüngsten Entwicklungen auf der revolutionären Karibikinsel

Von André Scheer

http://www.jungewelt.de/2016/02-15/056.php

 

Historischer Besuch von Papst Franziskus in Kuba und Mexiko

Epochale Versöhnung der christlichen Weltkirchen in Havanna. Kirchenoberhaupt lobt Rolle Castros. Besuch in Mexiko politisch umkämpft

Von Michael Wögerer, Timo Dorsch

amerika21

https://amerika21.de/2016/02/144265/papst-kuba-mexiko

 

Raúl ehrt Patriarch Kyrill mit dem José-Martí-Orden

Mit der höchsten Auszeichnung, die der kubanische Staat verleiht, wurde Patriarch Kyrill während einer Zeremonie im Palast der Revolution geehrt, der Präsident Raúl Castro Ruz vorstand

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-14/raul-ehrt-patriarch-kyrill-mit-dem-jose-marti-orden

 

Seine Heiligkeit Kyrill besuchte Fidel

Der Führer der Kubanischen Revolution hatte anerkennende Worte für Seine Heiligkeit für seinen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Freundschaft zwischen dem russischen und dem kubanischen Volk

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-02-14/seine-heiligkeit-kyrill-besuchte-fidel

 

Kuba gibt US-Rakete an die USA zurück

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2016/02/144171/kuba-usa-rakete

 

Aufruf zu der 9. Internationalen Brigade zum 1. Mai in Cuba, 25. April bis 9. Mai 2016

Das Cubanische Institut für die Freundschaft mit den Völkern und dessen Reiseagentur Amistur Cuba S.A, lädt ein zur Teilnahme an der 9. internationalen Brigade, anlässlich des internationalen Tags der Arbeit.

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2016/02/aufruf-zu-der-9-internationalen-brigade-zum-1-mai-in-cuba-25-april-bis-9-mai-2016/

 

Stoppt das Blutvergießen

Papst Franziskus und Patriarch Kyrill kritisieren in Havanna »Ungerechtigkeit im System der internationalen Beziehungen«

Von Volker Hermsdorf, Havanna

http://www.jungewelt.de/bibliothek/dossier/199

 

Berichte über neue US-Sanktionen gegen Kuba

Von Edgar Göll

amerika21

https://amerika21.de/2016/02/143954/kontosperren-usa-kuba

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

GEGEN GASBOHREN fordert: Verhandlungen der Großen Koalition im Bund zur Einführung eines Pro-Fracking-Rechts müssen abgesagt werden!

Stop_fracking

(Osnabrück, 21.02.2016) Mit Empörung haben die im Zusammenschluss Gegen Gasbohren vertretenen Initiativen auf ihrem Bundestreffen am
20./21.2.2016 in Osnabrück auf die Fracking-Pläne der Fraktionen von SPD und CDU/CSU im Bundestag reagiert. Beide Fraktionen wollen erneut über die Verabschiedung eines Pro-Fracking-Rechts verhandeln. Die Verhandlungen sollen nach den drei Landtagswahlen am 13.3.2016 stattfinden. GEGEN GASBOHREN fordert SPD und CDU/CSU auf, die Gespräche abzusagen und einen Gesetzentwurf für ein ausnahmsloses Fracking-Verbot vorzulegen. Dafür wird sich die Anti-Fracking-Bewegung in den nächsten Wochen verstärkt mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen einsetzen. Dazu gehören auch bundesweite Aktionstage vom 01. bis 10.04.2016.

Auf deutliche Kritik der Initiativen stieß das Verhalten zahlreicher Politiker von SPD und CDU/CSU. Diese hatten in den letzten Monaten den Eindruck erweckt, das Pro-Fracking-Recht wäre vom Tisch oder würde die Bevölkerung vor den Gefahren des Frackings schützen. Doch unabhängig vom Inhalt des Gesetzesvorhabens gilt: Fracking ist eine unbeherrschbare Risikotechnik, die das Grundwasser kontaminiert, die Gesundheit gefährdet, zu Erdbeben führt und eine ungeklärte Entsorgungsproblematik besitzt. Fracking konterkariert die Energiewende und den Klimaschutz.
Diese Technik muss nicht geregelt, sondern ausnahmslos verboten werden.
Gerade im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen und die in diesem Jahr stattfindenden Kommunalwahlen in Niedersachsen fordert GEGEN
GASBOHREN: Keine Stimme den Politikern und Parteien, die für Fracking sind.

Auch die neue Studie der Bundes­anstalt für Geo­wissen­schaften und Roh­stoffe (BGR) wurde von der Versamm­lung einer kri­ti­schen Ana­lyse unter­zogen. Gegen­über der BGR-Prog­nose von 2012 hat sich die ge­schätz­te „in place“-Erd­gas­menge von 13 Billi­onen m³ aus un­kon­ventio­nellen Lager­stätten ab 1.000 m Tiefe um 50% auf 6,5 Billi­onen m³ redu­ziert. Die von der BGR zusätz­lich er­mittel­ten Gas­vor­kom­men in Tie­fen zwi­schen 500 und 1.000 Meter sind als Täu­schungs­manö­ver an­zu­sehen, da in die­sen Tiefen die Gefahren für das Grund­wasser so groß sind, dass sich eine För­derung von vorne­herein verbietet. Die zu erwartende und mittels der Fracking-Technik potentiell förderbare Gasmenge ist zudem für einen relevanten Beitrag zur Versorgungssicherheit viel zu gering. Damit ist Fracking auch energiepolitisch sinnlos.

Kritisiert wurde auch der Umgang der Europäischen Kommission mit dem Thema Fracking. In einem technischen Referenzdokument, dem Hydrocarbon BREF, sollen die besten verfügbaren Fracking-Techniken ermittelt werden.
Bereits bei der ersten Sitzung der in Brüssel angesiedelten Arbeitsgruppe, die das Dokument erarbeiten soll, wurden schwerwiegende Defizite offenbar. Wesentliche Umwelt- und Sicherheitsaspekte werden gar nicht erfasst. GEGEN GASBOHREN lehnt diese Vorgehensweise ab und fordert von der EU-Kommission einen Neustart des BREF-Prozesses. Dieser muss zudem für die Öffentlichkeit vollständig transparent sein; alle Unterlagen hierzu müssen veröffentlicht werden.

Bauern blockieren DMK-Molkerei in Edewecht

AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
Pressemitteilung, Edewecht / Oldenburg, 22.02.2016

abl-logo

Trecker-Blockade wegen existenzgefährdender Tiefstpreise. „Runter mit der Menge! Rauf mit dem Preis!“ Größte deutsche Molkerei soll Signal für Mengen-Bremse setzen

In Edewecht im Oldenburger Land blockieren seit heute 11:30 Uhr Milchbauern mit 30 Treckern die Zufahrt zum dortigen Werk der größten deutschen Molkerei, dem Deutschen Milchkontor (DMK). Sie protestieren damit gegen die niedrigen Auszahlungspreise des DMK an die Bauern. Gegenüber Mitte 2014, als der starke Preisverfall einsetzte, zahlt das DMK heute 13 Cent weniger je Liter Milch aus.

„26 Cent je Liter Milch bedeutet für die Milchviehhalter Verlust mit jedem Liter. Solche Preise bedrohen die Existenz Tausender Milchviehbetriebe“, mahnt Ottmar Ilchmann, Milchbauer aus Ostfriesland und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Molkerei halte sich selbst schadlos und wälze das ganze Marktrisiko auf die Milcherzeuger ab, kritisierte Ilchmann.

Die blockierenden Milchbauern fordern das DMK auf, sich jetzt umgehend für einen Stopp des anhaltenden Mengenwachstums an Milch einzusetzen und als größte deutsche Molkerei voranzugehen. „Es ist zu viel Milch am Markt. Das sagt auch die DMK-Spitze, aber sie zieht daraus keinerlei Konsequenzen. Wir fordern den DMK- Vorstand und Aufsichtsrat auf, jetzt aktiv auf die Mengen-Bremse zu ziehen. In den Niederlanden hat die dortige größte Genossenschaftsmolkerei Friesland-Campina vorgemacht, dass das geht“, fordert Ilchmann in Edewecht. Friesland-Campina hatte Anfang des Jahres für 6 Wochen einen Bonus von 2 Cent je Liter eingeführt für diejenigen Milcherzeuger, die ihre Menge nicht mehr gesteigert oder sogar reduziert haben. Etwa 60 Prozent der dortigen Milcherzeuger machten mit und verringerten die Milchmenge in der kurzen Zeit um 35 Millionen Liter.

„Die Milchbauern sind bereit. Es braucht aber eine überbetriebliche Koordination, damit eine Mengenreduzierung des einzelnen nicht verpufft. Das DMK hat die Größe und die Marktmacht, hier in Deutschland voranzugehen und damit auch ein klares Zeichen in weitere europäische Länder und in Richtung Berlin und Brüssel zu setzen. Runter mit der Menge, rauf mit dem Preis!“, bringt es Milchbauer Ilchmann auf den Punkt.

Am morgigen Dienstag, 23.02.2016, hält das DMK auf Antrag der Basis eine außerordentliche Vertreterversammlung ab. „Dort muss die DMK-Spitze die Chance nutzen und klare Signale im Sinne der Milcherzeuger setzen. Es ist höchste Zeit“, so der stellvertretende AbL-Vorsitzende.

AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

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