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Beiträge mit Schlagwort ‘Recht auf Nahrung’

NaturFreunde: Landgrabbing verhindern – Klimagerechtigkeit fördern

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NaturFreunde rufen auf zur Teilnahme an „Wir haben es satt“-Demonstration

– 25 000 Teilnehmer*innen beteiligen sich an Demonstration –

 

Berlin, 15. Januar 2016 – Einen Tag vor der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt! – Keine Zukunft ohne Bäuerinnen & Bauern“ am 16. Januar 2016 in Berlin erklärt Uwe Hiksch vom Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

Die immer weiter zunehmende Industrialisierung der Agrarwirtschaft in den Staaten des globalen Nordens führt in den Staaten des Südens zu immer mehr Hunger, Landraub und Zerstörung von Urwäldern und kleinbäuerlichen Betrieben.

Mehr als 30 Millionen Hektar Land außerhalb der Europäischen Union werden für die industrialisierte Fleischproduktion in den Agrarfabriken der EU benötigt. Gleichzeitig müssen weltweit mehr als 900 Millionen Menschen hungern. Über 80 Prozent aller Hungernden leben in ländlichen Regionen, jeder zweite Hungernde ist oder war Kleinbauer. Für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung muss die umweltzerstörende Agrarindustrie in den Staaten des globalen Nordens beendet werden.

Landgrabbing verhindern – Spekulation mit Agrarland verbieten

Agrarland in den Ländern des globalen Südens wird immer mehr zum Spekulationsobjekt. International agierende Land- und Agrarfonds, transnationale Konzerne und staatliche Institutionen kaufen großflächig Land auf, um es für ihre Interessen zu nutzen. In den letzten zehn Jahren wurden für diese Zwecke mehr als 250 Millionen Hektar Land verkauft oder langfristig verpachtet.

Landgrabbing verhindert die Sicherung der Nahrungsmittelsouveränität der Menschen im globalen Süden und zerstört die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Mit der zunehmenden Konzentration von Landbesitz wird die Ausbreitung von Monokulturen gefördert und der Anbau von Nahrungsmitteln für den regionalen Bedarf zerstört.

Klimagerechtigkeit fördern – Asylrecht für Klimaflüchtlinge

Neben dem Landgrabbing bedroht insbesondere der fortschreitende Klimawandel die Existenzgrundlagen der Kleinbauern im globalen Süden. Die Industriestaaten haben nicht nur eine historische Klimaschuld, sondern sind pro Kopf immer noch Hauptverursacher der klimaschädlichen Emissionen. Die Regionen, die schon seit Jahrzehnten den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind, ohne selbst nennenswert Emissionen verursacht zu haben, müssen massiv unterstützt werden. Nach Angaben des Umweltprogrammes der UN werden bis 2030 allein die Anpassungskosten für die Klimafolgen in den Ländern des globalen Südens bei 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr liegen. Im Jahr 2050 werden diese Kosten auf 250 bis 500 Milliarden US-Dollar ansteigen.

Der globale Norden muss viel stärker in den Schutz von Natur und Umwelt im globalen Süden investieren, um die Auswirkungen des Klimawandels in den betroffenen Regionen abzumildern. Der Norden hat die notwendigen finanziellen und technologischen Voraussetzungen.

Die NaturFreunde Deutschlands fordern

> ein Verbot der Spekulation mit Agrarland und Nahrung;

> den Schutz der bisherigen Landnutzer in den Ländern des globalen Südens vor der großflächigen Landnahme;

> keine öffentlichen Kredite, Bürgschaften oder andere öffentliche Förderungen für den großflächigen Landkauf oder die langfristige Landpacht;

> den weltweiten Klimaschutz gerechter und solidarischer zu finanzieren;

> die Anerkennung von Klimaflüchtlingen und ein Recht auf Asyl für diese.

NaturFreunde Deutschlands: aktiv bei der Demonstration „Wir haben es satt!“

Die NaturFreunde Deutschlands sind seit der ersten Demonstration „Wir haben es satt“ Mitglied im Trägerkreis der Demonstration. Auch bei dieser Demonstration sind die NaturFreunde wieder aktiv beteiligt. Von der Bundesleitung der Naturfreundejugend Deutschlands wird Ljonel Frey-Schaaber bei der Auftaktkundgebung reden. Die NaturFreunde sind zudem mit einem Themenwagen (Motto: Landgrabbing stoppen – Klimagerechtigkeit fördern) und einem Infostand zur Abschlusskundgebung vertreten.

Die Demonstration beginnt am 16.1.2016 um 12:00 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Detaillierte Informationen: http://www.wir-haben-es-satt.de

INKOTA: G7 mauern bei verbindlichen globalen Regeln zur Hungerbekämpfung

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[Berlin/ Köln, 20. April 2015 (Sperrfrist)] – Anlässlich des zivilgesellschaftlichen Dialogforums der deutschen G7-Präsidentschaft fordern die Menschenrechtsorganisation FIAN und das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk die G7-Staaten auf, die Forderungen des Weltsozialforums aufzugreifen. Vor wenigen Wochen trafen sich Mitglieder von über 4.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen in Tunis. Ihre Botschaft: Hungerbekämpfung braucht verbindliche globale Regeln. Aber genau hier mauern die G7-Staaten.

„Die auf dem Weltsozialforum verabschiedete Erklärung sollte Pflichtlektüre für Bundeskanzlerin Merkel und alle anderen Regierungsvertreterinnen und -vertreter der G7 sein“, sagt Jan Urhahn, Landwirtschaftsexperte des INKOTA-netzwerk. In Tunis forderten die Teilnehmer/innen die Regierungen auf, die Erarbeitung eines verbindlichen Abkommens zur Ahndung von Menschenrechtsverstößen von transnationalen Konzernen zu unterstützen. „Da die meisten Konzerne aus den G7-Ländern stammen, müssen gerade Deutschland, USA und Co Flagge zeigen“, so Urhahn weiter. „Das im UN-Menschenrechtsrat diskutierte verbindliche Abkommen wird jedoch von allen dortigen G7-Staaten abgelehnt.“

Weiterhin forderten die Teilnehmer/innen in Tunis die Unterstützung einer UN-Erklärung zu den Rechten von Bauern und Bäuerinnen. „Kleinbauern und Kleinbäuerinnen machen den größten Anteil der Hungernden weltweit aus. Eine UN-Erklärung würde ihre Rechte gegenüber Regierungen und Konzernen stärken. Die Regierungen der G7-Staaten haben sich aber bisher überwiegend quer gestellt“, erklärt Roman Herre, Agrarreferent von FIAN Deutschland. Zur zweiten Sitzung des zuständigen Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats sei die Bundesregierung nicht einmal mehr erschienen. „Dabei wäre insbesondere von ihr, als Vorsitzende des UN-Menschenrechtsrats, eine deutliche Unterstützung erforderlich, um den Anliegen der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen die nötige Rückendeckung zu geben“, so Herre weiter.

Auch an der 2012 von der G7 ins Leben gerufenen Neuen Allianz für Ernährungssicherheit (Neue Allianz) zeigt sich, dass die G7 eine effektive Politik zur Hungerbekämpfung bisher verfehlt hat. Erklärtes Ziel war es, in zehn Jahren 50 Millionen Menschen aus der Armut zu befreien. Allerdings stagniert oder steigt die Zahl der Hungernden in den sechs ersten Zielländern der Neuen Allianz: In Burkina Faso ist die Zahl der Hungernden gleich geblieben und in Ländern wie Äthiopien, Tansania und Mosambik sogar gestiegen. „Die G7 muss die Neue Allianz schnellstmöglich beenden. Um tatsächlich Hunger und Mangelernährung zu besiegen, müssen die öffentlichen Investitionen in kleinbäuerliche Landwirtschaft deutlich erhöht werden und die Interessen von bäuerlichen Kleinerzeugern und Kleinerzeugerinnen und ihre Strategien zur Ernährungssicherung an erster Stelle stehen“, erklärt Jan Urhahn. „Außerdem ist das Komitee für Welternährungssicherheit der FAO der von der internationalen Zivilgesellschaft anerkannte Ort, um in partizipativen Prozessen die Leitlinien globaler Landwirtschafts- und Ernährungspolitik zu bestimmen.“

Oxfam, FIAN, INKOTA: BMZ täuscht Öffentlichkeit über angebliche Partnerschaft mit NGOs zur Hungerbekämpfung

[Presse-Info]

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unten stehendem Brief haben Oxfam Deutschland, FIAN Deutschland und INKOTA-netzwerk heute vom BMZ gefordert, die Öffentlichkeit nicht über eine vermeintlichen Partnerschaft mit diesen Organisationen zur Hungerbekämpfung zu täuschen. Derlei Medienäußerungen müssen vom BMZ widerrufen werden. Die entsprechende PM müsse das BMZ umgehend von der Website entfernen oder durch eine Version ersetzen, die den vollständigen Inhalt des Gesprächs mit Staatssekretär Kitschelt widergibt.

Hintergrund: Oxfam, FIAN, INKOTA und andere Organisationen hatten am 11. November mehr als  65.000 Unterschriften gegen die Förderung von Agrarkonzernen mit EZ-Geldern an BMZ-Staatssekretär Friedrich Kitschelt übergeben.

Dazu sagt Frank Braßel von Oxfam: „Das BMZ suggeriert in seiner PM, es stünde bei der Hungerbekämpfung Seite an Seite mit Oxfam. Es erzählt nur  die halbe Wahrheit und unterschlägt wesentliche Fakten. Oxfam fordert zwar auch, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu unterstützen, kritisiert mit der Unterschriftenaktion aber vor allem die Förderung von Agrarkonzernen wie Bayer im Rahmen der German Food Partnership (GFP). GFP und Agrarkonzerne tauchen jedoch in der PM des BMZ überhaupt nicht auf. Stattdessen wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine gemeinsame Aktion zur Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Dies ist eine Verdrehung der Tatsachen durch Vorenthaltung von Informationen. Die Unterschriftenübergabe ist Ergebnis der Protest-Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ und war keineswegs ein inhaltlich einvernehmliches Treffen. Dies würde deutlich, hätte das BMZ nicht das Oxfam-Bild von der Unterschriftenübergabe beschnitten und so unsere tatsächliche Forderung unkenntlich gemacht. Wir stehen gerne mit dem BMZ Seite an Seite, wenn es sich hinter diese Forderung stellt. Ein erster Schritt wäre, die Meldung auf der Webseite durch die vorenthaltenen Informationen zu ergänzen.“

Alle PMs von Oxfam zur Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ finden Sie hier: http://www.oxfam.de/press/pressreleases?terms=GFP

Infos  zur Kampagne und zur GFP gibt es hier: http://www.oxfam.de/informieren/agrarkonzerne

Kopie des Briefes ans BMZ im Wortlaut

An das

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Petra Diroll, Sprecherin des BMZ Referatsleiterin Presse und Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind mehr als verwundert angesichts der bewussten Verdrehung der Tatsachen in der Meldung „INKOTA, FIAN und Oxfam gemeinsam mit dem BMZ für EineWelt ohne Hunger“ auf Ihrer Webseite (http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2014/november/20141113_INKOTA-Fian-und-Oxfam-gemeinsam-mit-dem-BMZ-fuer-EineWelt-ohne-Hunger/index.html) und ersuchen Sie eindringlich um die sofortige Entfernung beziehungsweise Vervollständigung der Meldung.

Das Anliegen der Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ und die Kritik an der BMZ-Politik werden in Ihrer Meldung überhaupt nicht erwähnt, die Botschaft auf unserem Transparent wurde durch Beschneiden des Fotos verfälscht.

Unsere Kritik richtet sich gegen die Kooperation des BMZ mit großen Agrarunternehmen im Rahmen der German Food Partnership (GFP) und der Neuen Allianz für Ernährungssicherung (Neue Allianz). Aus Sicht von mehr als 65.000 Bürger/innen unseres Landes sowie zahlreicher Entwicklungs-, Bauern- und Menschenrechtsorganisationen stellen diese Initiativen ein hohes Risiko für das Recht auf Nahrung der besonders von Hunger betroffenen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern dar, die an den Projektplanungen in keiner Form beteiligt sind. Zu diesem Punkt gab es nicht die geringste Übereinstimmung in unserem Gespräch mit Staatssekretär Herrn Kitschelt. Es ist ein Gebot der Redlichkeit, dies in der Meldung  auf Ihrer Webseite zu erwähnen.

Die Kampagne verlangt Transparenz über die Projekte von GFP und Neue Allianz. Hier hat Staatssekretär Kitschelt eine Übersendung der Verträge, Projektunterlagen und Trainingsmaterialien der GFP bis zum 4. Dezember 2014 zugesagt. Wir würden uns freuen, wenn dieses erneute Versprechen nun eingehalten wird, nachdem das BMZ in den vergangenen zwölf Monaten trotz mehrfacher Aufforderung unserseits nicht für Transparenz sorgte. Ohne Transparenz können sich weder die deutschen Steuerzahler/innen noch die betroffenen Menschen in den armen Ländern ein klares Urteil zu den Projekten bilden.

Wir fordern auch eine stärkere Förderung kleinbäuerlicher Betriebe durch das BMZ. Hierzu haben wir mit dem Ministerium bislang aber keinen Konsens erzielt, genauso wenig wie über die Sonderinitiative „EineWelt ohne Hunger“.

Vor diesem Hintergrund kann die Nachricht auf Ihrer Webseite nur als Verdrehung und  absichtlich unvollständige Darstellung des Gesprächs und des Anliegens vieler an einer konsequenten Entwicklungszusammenarbeit für die in Armut lebenden Menschen interessierten  Bürgerinnen und Bürger aufgefasst werden. Wir haben uns den von Staatssekretär Herrn Kitschelt angebotenen Dialog über konträre Sichtweisen zum Thema anders vorgestellt.

Bitte teilen Sie uns mit, wann Sie die Nachricht von Ihrer Homepage gelöscht bzw. korrigiert haben.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Braßel, stellv. Leiter des Kampagnenbereichs Oxfam Deutschland e.V.

Jan Urhahn, Referent für Landwirtschaft und Welternährung, INKOTA-netzwerk

Roman Herre, Agrarreferent FIAN Deutschland e.V.

66 Prozent der Deutschen kaufen Agrarkonzernen wie Bayer ihr Engagement gegen Hunger nicht ab

Forsa-Umfrage im Auftrag von Oxfam

66 Prozent der Deutschen kaufen Agrarkonzernen wie Bayer ihr Engagement gegen Hunger nicht ab

oxfamBerlin, 11.11.2014. Zwei Drittel aller Deutschen meinen, dass Agrar- und Chemiekonzerne wie Bayer und BASF sich ausschließlich wegen eigener Interessen wie der Profitsteigerung oder der Erschließung neuer Märkte bei der Bekämpfung des Hungers engagieren. Dass hierbei auch soziale Aspekte eine Rolle spielen, meint nur eine Minderheit von 28 Prozent. Das zeigt eine von Oxfam in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa. Für die Erhebung wurden im Zeitraum vom 30. Oktober bis 3. November 2014 1001 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

„Die Umfrage zeigt ganz klar, dass die Deutschen den Konzernen ihr Engagement bei der Hungerbekämpfung nicht abkaufen“, sagt David Hachfeld, Wirtschaftsexperte von Oxfam Deutschland. Im Rahmen der German Food Partnership (GFP) kooperiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit einem Jahr mit 30 großen deutschen Agrarkonzernen und Verbänden zum Zweck der Hungerbekämpfung. Nach Oxfams Informationen nützt diese Zusammenarbeit vor allem den Konzernen, die ihre Absätze steigern und sich neue Märkte aufbauen wollen. „Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die in Armut leben, bleiben auf der Strecke. Dabei stellen sie weltweit mehr als die Hälfte der knapp 900 Millionen Hungernden“, sagt Hachfeld.

Laut Umfrage finden zwar 62 Prozent eine Kooperation von Bundesregierung und Konzernen zur Hungerbekämpfung gut. Aber: Auf das Wie kommt es an. Zur Bekämpfung des Hungers setzt die große Mehrheit (85 Prozent) der Befragten quer durch alle Altersgruppen und Parteipräferenzen hinweg auf eine Landwirtschaft, die traditionelle Anbaumethoden bewahrt und Böden und Ressourcen schont. Das ist aber das genaue Gegenteil von dem, was die Agrarkonzerne forcieren. Sie drücken in der GFP massiv ihr Hightech-Saatgut und die dazu passenden Pestizide auf den Markt.

BMZ mauert bei Offenlegung der Verträge zur GFP

Seit einem Jahr weigert sich das BMZ, Vertragsinhalte der GFP offenzulegen und verstößt dabei gegen ihr eigenes Transparenzversprechen. „Niemand weiß, was das BMZ mit den Konzernen vereinbart hat, wohin die Steuergelder fließen und wer mit wem in welchen Projekten kooperiert“, kritisiert Hachfeld. Selbst eine Anfrage von Oxfam auf Grundlage des Informationsfreiheits- sowie des Umweltinformationsgesetzes blieb bisher inhaltlich unbeantwortet.

Ole Plogstedt übergibt heute 65.000 Unterschriften gegen Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne

Heute übergibt Oxfam-Botschafter und Kochprofi Ole Plogstedt mehr als 65.000 Unterschriften gegen die Unterstützung von Agrarkonzernen an BMZ-Staatssekretär Friedrich Kitschelt. Oxfam und Partnerorganisationen wie FIAN und INKOTA hatten in den vergangenen Monaten einen Unterschriften-Aufruf gestartet. Mehr als 140 Prominente um Ole Plogstedt, zum Beispiel Jan Josef Liefers oder Jan Delay, hatten sich in einem offenen Brief an Kanzlerin Merkel und Bundesminister Müller (BMZ) gewandt und die sofortige Beendigung dieser absurden Wirtschaftsförderung zu Lasten der in Armut lebenden Menschen gefordert.

Material:

Den Wortlaut der forsa-Umfrage gibt es hier: www.oxfam.de/forsa-agrarkonzerne

Hintergründe zur Kampagne „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne“ hier: www.oxfam.de/agrarkonzerne

Oxfam ist eine internationale Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 17 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 3.000 lokalen Partnern in mehr als 90 Ländern.

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