Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

antikohle Jänschwalde

  1. Jetzt unterzeichnen: Stresstest für dubiosen Braunkohle-Käufer!
  2. Wer zahlt die Folgekosten des Braunkohle-Tagebaus?
  3. Schwedische Kirche gegen Braunkohle-Verkauf
  4. Öffentlichkeit vor Urheberrecht – Urteilsbegründung liegt vor
  5. Brandenburger Landpartie auch in Atterwasch, Proschim und Hornow

    1. Jetzt unterzeichnen: Stresstest für dubiosen Braunkohle-Käufer!
    Zwei Online-Petitionen fordern vom brandenburgischen und sächsischen Finanzminister, den EPH-Konzern einem Stresstest zu unterziehen und ein Abwälzen der Folgeschäden auf den Steuerzahler zu verhindern. Mit seinen undurchsichtigen Firmenstrukturen könnte der EPH-Konzern sich leicht seiner Verantwortung für die Bergbaufolgen entziehen. Dann bliebe der Steuerzahler auf den Folgekosten der Tagebaue sitzen. (Wir berichteten in den Rundbriefen vom 22. April und 17. Mai 2016.) In der Petition heißt es deshalb: „Unterziehen Sie EPH einem „Stresstest“! Prüfen Sie, ob der Konzern die Folgekosten überhaupt tragen kann und sichern Sie die Rückstellungen, die Vattenfall schon getroffen hat. Verhindern Sie, dass wir Brandenburger/innen einem zwielichtigem Finanzinvestor Milliardengewinne finanzieren!“
    Hier zur Petition von Hannelore Wodtke an die brandenburgische Landesregierung:
    https://weact.campact.de/petitions/stresstest-fur-vattenfalls-braunkohle-kaufer
    Hier zur Petition von Sabine Kunze an die sächsische Staatsregierung:
    https://weact.campact.de/efforts/stresstest-fur-dubiosen-braunkohle-kaufer
    (Die Unterzeichnung ist auch ohne das Bestellen weiterer Newsletter möglich.)

    2. Wer zahlt die Folgekosten des Braunkohle-Tagebaus? Neue Studie mahnt, Gelder für Renaturierung und Bewältigung der Langzeitschäden zu sichern
    Die finanziellen Mittel zur Beseitigung der Folgeschäden der Braunkohletagebaue sind bei Vattenfall, RWE und MIBRAG nicht ausreichend gesichert. Ohne rasches politisches Handeln könnten Steuerzahler und betroffene Bundesländer auf den Folgekosten der Braunkohle sitzen bleiben. Das ist die Kernaussage der Studie “Finanzielle Vorsorge im Braunkohlebereich” des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS).
    Die Studie belegt außerdem, dass die Berechnung der Folgekosten der Tagebaue und die entsprechenden finanziellen Rückstellungen der Konzerne intransparent vorgenommen und nicht von unabhängiger Seite überprüft werden. Dies berge die Gefahr, dass Braunkohle-Unternehmen wie RWE oder Vattenfall insgesamt zu geringe Rückstellungen bildeten.
    Ein weiteres Risiko entstehe dadurch, dass die Betreiber der Tagebaue das Geld nicht real zurücklegten, sondern völlig frei verwenden dürften. Deshalb könnten bei schlechter wirtschaftlicher Entwicklung der Unternehmen die Mittel für die Beseitigung der Folgeschäden später nicht verfügbar sein. Tatsächlich werden die Geschäftsaussichten der Braunkohlekonzerne negativ bewertet. RWE ist in starken finanziellen Schwierigkeiten und Vattenfall will sein Braunkohlegeschäft möglichst rasch an den Investor EPH abstoßen. Angesichts dieser Entwicklungen besteht ein hohes Risiko, dass die Energiekonzerne die von ihnen verursachten Schäden nicht in vollem Umfang tragen könnten. „Gerade mit Blick auf den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte sollte sichergestellt werden, dass im Insolvenzfall die Konzerne auch langfristig haften“, sagte die Energieexpertin Swantje Fiedler vom FÖS.
    Als sofort umsetzbare Maßnahme zur Absicherung der Folgekosten sollten die Landesregierungen ihre jeweiligen Bergbehörden anweisen, so genannte Sicherheitsleistungen einzubehalten. Dafür böten sich insbesondere Bankbürgschaften und Versicherungen an, da diese insolvenzfest seien. Darüber hinaus regt die Studie die Prüfung eines öffentlich-rechtlichen Fonds an, in den die Betreiber einzahlen müssten. Ein solcher Fonds sei für die Bedienung der Langzeitfolgekosten besonders geeignet und erhöhe die Transparenz und Sicherheit der Einlagen.
    Die Auftraggeber der Studie warnten davor, dass sich die Braunkohlekonzerne aus der Verantwortung ziehen. In Zeiten, in denen RWE keine Dividende mehr ausschütte und Vattenfall dem Käufer seiner Braunkohlesparte eine 1,7 Milliarden schwere Mitgift übertragen müsse, dürften die Bundes- und Länderregierungen das Problem nicht verdrängen. Schon jetzt gebe es Beispiele, in denen die Allgemeinheit für die Bergbauschäden zahle. Insbesondere bei Langzeitfolgen wie Gewässerbelastungen oder unerwarteten Schäden durch Grundwasseranstieg seien Lasten und Kosten bisher kaum untersucht und beziffert. Die Bundesregierung und die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen seien in der Pflicht angemessen und rechtzeitig vorzusorgen.
    Auftraggeber der Studie sind die Klima-Allianz Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. (Quelle: Pressemitteilung Klima-Allianz Deutschland, leicht gekürzt) Hier zur Studie:
    http://www.die-klima-allianz.de/wp-content/uploads/2016-06_FOES_IASS-Finanzielle-Vorsorge-im-Braunkohlebereich.pdf

    3. Schwedische Kirche gegen Braunkohle-Verkauf
    Einem Bericht von dagen.se zufolge fordern die schwedische Kirche und Diakonie von der schwedischen Regierung Vattenfalls Braunkohlegeschäft nicht zu verkaufen. Es sei wichtig, Verantwortung für das Klima wahrzunehmen und die Kohle im Boden zu lassen:
    http://www.dagen.se/kyrkligt-krav-lat-kolen-ligga-kvar-i-marken-1.734042

    4. Öffentlichkeit vor Urheberrecht – Urteilsbegründung liegt vor
    Am 21. April erteilte das Verwaltungsgericht Dresden den Versuchen von Vattenfall und dem Landkreis Görlitz, Umweltdaten mit Verweis auf das Urheberrecht geheimzuhalten, eine klare Abfuhr. Nun liegt die Begründung des von der GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus erstrittenen Urteils (Aktenzeichen 3 K 1317/2) vor. Darin heißt es unter anderem:
    „Der Einzelne, der eine Umweltinformation begehrt, handelt dabei als Repräsentant der Öffentlichkeit. Nach Erwägungsgrund Nr. 1 der Richtlinie 2003l4lEG tragen der erweiterte Zugang der Öffentlichkeit zu umweltbezogenen Informationen und die Verbreitung dieser lnformationen dazu bei, das Umweltbewusstsein zu schärfen, einen freien Meinungsaustausch sowie eine wirksamere Teilnahme der Öffentlichkeit in Entscheidungsverfahren in Umweltfragen zu ermöglichen und letztendlich so den Umweltschutz zu verbessern. (…) Dieses Interesse geht dem privaten lnteresse der Beigeladenen an der Nichtveröffentlichung der in ihrem Auftrag erstellten Gutachten vor.“
    Die Urteilsbegründung steht hier:
    http://www.kein-tagebau.de/images/_dokumente/20160421-VG-Urteil-2012UI58_scan_namen_geschwaerzt.pdf

    5. Brandenburger Landpartie auch in Atterwasch, Proschim und Hornow
    Am kommenden Wochenende (11. und 12. Juni) findet wieder die Brandenburger Landpartie statt. Mit dabei ist auch wieder die alten Mühle in Proschim (bedroht vom Tagebau Welzow-Süd II), die Sonntag von 11 bis 18 Uhr ihre Besucher einlädt, der Bauernhof Schulz in Atterwasch (bedroht vom Tagebau Jänschwalde-Nord) am Sonntag von 9 bis 18 Uhr oder die Confiserie Felicitas ( bei einem Tagebau Bagenz-Ost von der Randlage bedroht) Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
    www.brandenburger-landpartie.de

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Umweltgruppe Cottbus e.V.
Strasse der Jugend 94; 03046 Cottbus,
+49 (0) 151.14420487
www.kein-tagebau.de
umweltgruppe@kein-tagebau.de

postkolonial lumumba

Liebe LeserInnen,
liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,

seit zwanzig Jahren steht die KASA für den Kampf für sozio-ökonomische Gerechtigkeit im Südlichen Afrika und hier. Hervorgegangen aus der kirchlichen Anti-Apartheid-Bewegung haben sich ihre Themen – Entschuldung und Entschädigung, Landfrage und Handel – nicht geändert, weil die Rahmenbedingungen nach wie vor zu Ungunsten der marginalisierten und vulnerablen Bevölkerungsgruppen ausgehandelt werden. Nach wie vor werden Initiativen und Organisationen wie die KASA gebraucht. Dies zeigt sich in unserem Jubiläumsjahr besonders deutlich und mit aller Macht: BASF ist durch ihre Lieferkettenverantwortung verstrickt mit dem Massaker von Marikana, das 2012 mehr als 40 Arbeitern das Leben gekostet, und über 100 verletzt hatte. Doch BASF weigert sich, wie andere transnationale Konzerne zuvor, sich der Verantwortung zu stellen. Und einmal mehr versucht die KASA, den Opfern und Überlebenden Gehör zu verschaffen, ihnen Plattformen wie etwa die Aktionärsversammlung der BASF zur Verfügung zu stellen, um ihre Forderungen vorzutragen.

Dieser Newsletter ist der zweiwöchigen Speakers Tour einer Südafrikanischen Delegation mit dem Titel „BASF und das Massaker von Marikana” gewidmet.

Auch im Bereich der Landfrage sind die Kontinuitäten sichtbar. War die sklavenähnliche Situation der FarmarbeiterInnen während der Apartheidzeit Auslöser für die Früchteboykottkampagne, so muss auch heute noch festgestellt werden, dass diejenigen, die Lebens- und Genussgüter mit ihren eigenen Händen produzieren, selbst kaum genug zum Leben haben. Dies zeigt die gerade erschienene Studie zur Situation der FarmarbeiterInnen im Südlichen Afrika überdeutlich.

Doch bevor die anschließenden Berichte die Arbeit der KASA in den vergangenen Wochen nachzeichnen, möchten wir uns auch auf diesem Weg für die Zusammenarbeit, das Interesse und die uns zuteil gewordene Unterstützung während der letzten 20 Jahre bedanken und zu unserer Jubiläumstagung unter dem Motto „Solidarität neu beleben. Nord-Süd-Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen” einladen. Sie findet am Samstag, 4. Juni 2016 ab 9 Uhr 30 in der Arche/Wicherngemeinde, Breslauer Str. 39, 69124 Heidelberg-Kirchheim statt.

Wir freuen uns auf Eurer/Ihr Kommen!
Mit solidarischen Grüßen aus Heidelberg,
das KASA-Team

„Plough back the fruits“ – Ausstellungseröffnung in Wien
Die Witwen von Marikana fordern von BASF, dem Hauptabnehmer des Platins von Lonmin, Entschädigung für die Ermordung ihrer Angehörigen, denn der Chemiekonzern hat über Jahre hinweg von den niedrigen Löhnen und erbärmlichen Lebensumständen der Minenarbeiter profitiert. Und genau diese Umstände haben letztendlich zu dem Streik und dem Massaker geführt. Lonmin trägt daran eine Mitschuld und damit auch der Ludwigshafener Konzern.
von Simone Knapp | weiterlesen

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Die Witwen verschaffen sich Gehör auf der Aktionärsversammlung von BASF
„Wir sind heute hierhergekommen um mit Ihnen zu sprechen und Ihnen davon zu erzählen was am anderen Ende ihrer Lieferkette passiert. Wir fragen Sie, was Sie unternehmen werden, dass Lonmin die weiterhin offenen Probleme, die zu dem Streik vor drei Jahren führten endlich entschieden angeht: Weiterhin werden Löhne bezahlt, die Familien unter dem Existenzminimum vegetieren lassen. Weiterhin lebt die Mehrheit der ArbeiterInnen und ihrer Familien in Slums. In Ihren letzten Statements sind all diese Fragen nicht behandelt. Und solange diese Fragen nicht beantwortet sind, kann es keine Lösung geben. Wir sagen: Plough back the fruits! Geben Sie uns unsere legitimen Anteile am Reichtum zurück!“
von Simone Knapp | weiterlesen

Die Kirche im Dialog. Ein Besuch in Speyer 
Wenn es um Unternehmens- und Lieferkettenverantwortung geht, stellt sich nach jahrelangen Dialogprozessen die Frage, ob es nicht endlich an der Zeit ist, sich für rechtlich verbindliche Strukturen stark zu machen. Doch die Kirchen beharren nach wie vor auf den Dialog und tun sich zuweilen schwer damit, den Armen, Marginalisierten und Opfern wirklich zur Seite zu ste-hen und für sie zu kämpfen. Allzu oft sind auch sie verstrickt in die Zwänge der Geldbeschaffung.
von Simone Knapp | weiterlesen

Reden ist Silber, Handeln ist Platin. Platinabbau in Südafrika und die Lieferkettenverantwortung der deutschen Industrie
So hieß die erste Veranstaltung in Deutschland im Rahmen der Speakers Tour „BASF und das Massaker von Marikana“. Getragen wurde die Berliner Veranstaltung von Brot für die Welt und der Rosa Luxemburg Stiftung. Die folgenden Zeilen fassen ein paar Eindrücke aus dieser Veranstaltung zusammen, die aus zwei Hauptpodien bestand. Das erste beschäftigte sich mit den Ereignissen von Marikana in 2012 und mit den Entwicklungen im Platinabbau seitdem. Das zweite Podium konzentrierte sich auf die Diskussionen um Unternehmensverantwortung und –regulierung in Deutschland. An dieser Struktur orientiert sich auch dieser Artikel.
von Boniface Mabanza | weiterlesen

BASF und das Massaker von Marikana. Eine südafrikanische Delegation in Berlin
Während des Aufenthalts der südafrikanischen Delegation in Berlin fanden abgesehen von der Auftaktveranstaltung zum Thema „Reden ist Silber, Handeln ist Platin“, über die in diesem Newsletter ausführlich berichtet wird, vier weitere Aktivitäten statt: zwei Filmvorführungen, eine Arbeitssitzung mit Vertreterinnen des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und eine Infoveranstaltung im Bundestag. Auf diese vier Veranstaltungen wird hier in den folgenden Zeilen kurz eingegangen.
von Boniface Mabanza | weiterlesen

Bischof Jo Seoka und der Kampf der Minenarbeiter von Marikana und deren Angehörige für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung
In einem am 29.04.2016 in der Frankfurter Rundschau erschienenen Artikel unter der Über-schrift „BASF soll Opferfonds in Südafrika einrichten. Kritische Aktionäre stellen Antrag zur Hauptversammlung“ beschrieb der Südafrika-Korrespondent der Zeitung, Johannes Dieterich, Bischof Jo Seoka spöttisch als einen branchenfremden Gottesmann, der nach Einschätzung des neuen Geschäftsführers von Lonmin, Ben Magara, „die guten Beziehungen zwischen BASF und Lonmin nicht gefährden“ könne. Abgesehen davon, dass Bischof Seoka in diesem Artikel eine Forderung in den Mund gelegt wird, die er während der gesamten Speakers Tour in Deutschland kein einziges Mal formuliert hatte und mit der er sich auch nicht auseinandersetzt, ist es bedauerlich festzustellen, wie polemisch sich Johannes Dieterich in diesem Artikel, wie auch in vielen, die er von Cape Town aus über das ganze Südliche Afrika  schreibt, präsentiert. Seine süffisante Attitüde, die den gesamten Artikel durchzieht, veranlasst mich, ein paar Worte darüber zu verlieren, warum sich der von ihm genannte „branchenfremde Gottesmann“ so intensiv an der Seite der Minenarbeiter von Marikana und deren Kampf für Gerechtigkeit engagiert. Jo Seoka mag kein Manager eines börsennotierten Unternehmens sein, nichtsdestotrotz hat er seinen berechtigten Platz in den Auseinandersetzungen um die  Beziehungen zwischen Lonmin und BASF.
von Boniface Mabanza | weiterlesen

Verbindung in die Schweiz. Marikana-Platin-Zug 
Bei ihrem Abstecher in die Schweiz machte die Delegation aus Südafrika auf die Rolle der Handelsniederlassung BASF Metals GmbH in Zug aufmerksam und hinterließ ein Memoran-dum mit einem Forderungskatalog in deren Briefkasten. Die Firma hatte sich geweigert, die Witwen und Bischof Seoka zu empfangen und das Schreiben persönlich entgegen zu nehmen. Die von der KEESA (Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika) und dem Solifonds  organisierte Kundgebung vor dem Büro von BASF Metals GMbH sowie die Entschädigungsforderungen erhielten gebührende mediale Beachtung. Mit Bezug auf die Platinimporte verlangten ParlamentarierInnen der Grünen mit einer Interpellation im Nationalrat vom Bundesrat Auskunft zur in Aussicht gestellten Regulierung des schweizerischen Rohstoffhandelsplatzes.
Als die Medien im August 2012 über das Massaker an 34 streikenden Arbeitern in der Pla-tinmine des in London beheimateten Bergbaukonzerns Lonmin berichteten, war noch nicht bekannt, wie stark der Handelsrohstoffplatz Schweiz in dieses Ereignis verwickelt war. Die Brutalität, mit welcher die Polizei des demokratischen Südafrikas gegen unbewaffnete Minenarbeiter vorgegangen war, entsetzte Tausende von Menschen auf der ganzen Welt, so auch die KEESA. Das Entsetzen verstärkte sich je mehr Einzelheiten über den Ablauf der Ereignisse bekannt wurden. Der Dokumentarfilm „Miners Shot Down“ spielte dabei eine wichtige Rolle, und die KEESA organisierte 2015 Vorführungen des Films in verschiedenen Schweizer Städten. Sie lud dazu auch Bischof Jo Seoka ein, der über die „Marikana Solidarity Campaign“ und die Forderungen der Witwen und anderen Geschädigten informierte.
von Barbara Müller | weiterlesen

Die Vergessenen – FarmarbeiterInnen im Südlichen Afrika
Mit je einer Studie aus Sambia und Simbabwe, einem Feature über die Situation in Namibia und einer Bestandsaufnahme der Debatte in Südafrika will die neue Broschüre der KASA denen, deren Produkte auf unserem Tisch landen, ein Gesicht geben. Zudem will sie ihnen eine Plattform bieten und die Debatte anregen, wie unser Beitrag zur Verbesserung ihrer Lage aussehen könnte.
von Simone Knapp | weiterlesen

Solidarität neu beleben. Nord-Süd-Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen
Tagung anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)
Samstag, 4. Juni 2016 in der Arche, Heidelberg-Kirchheim, Wicherngemeinde, Breslauer Str. 39, 69124 Heidelberg
weiterlesen

Impressum

Herausgeberin:
KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
im WeltHaus Heidelberg, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg
Telefon (06221) 43336-12, Telefax (06221) 43336-29
kasa@woek.de, www.kasa.de

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

es ist Mittwoch, Zeit für einen newsletter

 

Außenminister Steinmeier bekräftigt Allianz mit Neoliberalen in Lateinamerika

Sechstägige Reise nach Argentinien und Mexiko beendet. Wirtschaftliche Kontakte im Fokus. Debatten um Menschenrechte und Geschichte der westdeutschen Diplomatie

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2016/06/153852/steinmeier-lateinamerika-reise

 

Regierungen von Venezuela und Kuba ehren Muhammad Ali

Von Vilma Guzmán

amerika21

https://amerika21.de/2016/06/153778/ehrung-muhammad-ali

 

Raúl verabschiedete venezolanischen Präsidenten

Beim kürzlich zu Ende gegangenen AEC Gipfel bekräftigte der kubanische Staatsschef dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro einmal mehr Kubas Unterstützung für die Bolivarische und Chavistische Revolution

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-07/raul-verabschiedetet-venezolanischen-prasidenten

 

Fünfundfünfzig Jahre Sicherheit an der Seite des Volkes

In Anwesenheit des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz fand am Montag der politisch-kulturelle Festakt zum 55jährigen Bestehen des Innenministeriums statt

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-07/funfundfunfzig-jahre-sicherheit-an-der-seite-des-volkes

 

Havanna wird heute offiziell zur Weltwunderstadt

An der Esplanade der Festung San Salvador de la Punta wird das Monument und die Gedenkplakette enthüllt, die an die Anerkennung erinnert, die Hunderte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt durch ihre Stimme Havanna zukommen ließen

Autor: Lissett Izquierdo Ferrer | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-07/havanna-wird-heute-offiziell-zur-weltwunderstadt

 

Raúl empfing Provisorischen Präsidenten Haitis Privert

Der hohe Gast wurde begleitet von Außenminister Delienne und Handelsministerin Benoit

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-06/raul-empfing-provisorischen-prasidenten-haitis-privert

 

Kuba lässt Gegner keine Chance

Die Prognose, nach der die Größte der Antillen als hoher Favorit gegen Großbritannien anzusehen war, erfüllte sich voll und ganz

Autor: Yosel E. Martínez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2016-06-06/kuba-lasst-gegner-keine-chance

 

Ehemalige Gutshäuser des Tals der Zuckermühlen werden zu neuem Leben erweckt

Das auf die Rettung vor dem Verfall der wichtigsten ehemaligen Gutshäuser des geschichtsträchtigen Tals der Zuckermühlen gerichtete Projekt bringt in der Umgebung Trinidads bereits neue Früchte sowohl für das regionale Erbe als auch für die Tourismusbranche

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-06/ehemalige-gutshauser-des-tals-der-zuckermuhlen-werden-zu-neuem-leben-erweckt

 

Anerkennung für Errungenschaften Kubas im sozialen und ökologischen Bereich

Kuba weist Kennziffern der sozialen und ökologischen Entwicklung auf, die es weltweit abheben. Dies erkannte Mirta Kaulard, Koordinatorin der Vereinten Nationen auf der Insel, auf der nationalen Veranstaltung aus Anlass des Weltumwelttags an

Autor: Darelia Díaz Borrero | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-06/anerkennung-fur-errungenschaften-kubas-im-sozialen-und-okologischen-bereich

 

Echo auf einen Gipfel

Die Website Caribbean News hob hervor, dass das Treffen mit konkreten Ergebnissen endete und nahm Bezug auf die verabschiedete Erklärung von Havanna und den Aktionsplan 2016-2018

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-06/echo-auf-einen-gipfel

 

Wir können angesichts der Turbulenzen, die in Lateinamerika stattfinden, nicht gleichgültig bleiben

Rede des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba bei der Eröffnung des VII. Gipfels des Verbandes der Karibischen Staaten

Autor: Raúl Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/gipfel-des-verbandes-der-karibikstaaten/2016-06-04/wir-konnen-angesichts-der-turbulenzen-die-in-lateinamerika-stattfinden-nicht-gleichgultig-bleiben

 

Kommuniqué des AEC-Gipfels zu Venezuela

Die Staats- und Regierungschefs der AEC unterstützen die Bemühungen um den Dialog in Venezuela

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-06/kommunique-des-aec-gipfels-zu-venezuela

 

Scheidender AEC Generalsekretär dankt Kuba für Unterstützung

Der scheidende Generalsekretär der AEC Alfonso Múnera hat der Regierung Kubas und Raúl seinen Dank nicht nur für die Organisation des Gipfels ausgesprochen, die er als wunderbar bezeichnete, sondern auch für die Unterstützung, die er in seinem Amt erhalten hat, und für die Ehre, mit ihm am Tisch sitzen zu dürfen

Autor: Redacción Nacional | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/gipfel-des-verbandes-der-karibikstaaten/2016-06-04/scheidender-aec-generalsekretar-dankt-kuba-fur-unterstutzung

 

Kubanischer Landwirtschaftsminister besucht Handelskammer der USA

Minister Rodriguez erläuterte die Pläne der kubanischen Behörden zur Stimulierung der landwirtschaftlichen Entwicklung der Insel und traf sich mit Carlos Gutierrez, Vorsitzender des Geschäftsrates USA-Kuba (USCBC)

Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-06-03/kubanischer-landwirtschaftsminister-besucht-handelskammer-der-usa

 

Transparenz an der Spitze der Aktualisierung des kubanischen Wirtschaftsmodells

Am Donnerstag wurde der zweite internationale Workshop „Wirtschaftsprüfung, Kontrolle und Audit“ abgeschlossen, der seit dem 31. Mai im Kongresspalast von Havanna tagte

Autor: Jesús Jank Curbelo | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-03/transparenz-an-der-spitze-der-aktualisierung-des-kubanischen-wirtschaftsmodells

 

Ein Gipfel, um sich mehr als Region zu vereinen

Der Premier von Grenada wurde auf dem Terminal 1 des Internationalen Flughafens José Martí von Justizministerin Maria Esther Reus empfangen

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-06-03/ein-gipfel-um-sich-mehr-als-region-zu-vereinen

 

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

Aktion Aufschrei Frieden Rüstung

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Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Nr. 71 vom 19.05.2016

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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

 

der Stuttgarter Friedenspreis geht in diesem Jahr an Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin. Wir gratulieren ihm dafür und danken ihm für seine unbeugsame Beharrlichkeit und sein unermüdliches Engagement gegen Waffenexporte.

 

Diese sind auch weiterhin dringend nötig – auch und vor allem derzeit im Falle Heckler & Koch. Denn die Behörden bewilligen dieser Waffenschmiede trotz rechtswidriger Waffenexporte nach Mexiko weiterhin Ausfuhren. Die

Begründung: Die illegal agierenden Mitarbeiter seien ja nun nicht mehr im Unternehmen tätig. Überdies ermittelt die Staatsanwaltschaft dabei nicht gegen das Bundesausfuhramt und das Wirtschaftsministerium, die Heckler & Koch bei ihren illegalen Gewehrlieferungen nach Mexiko unterstützt haben, sondern gegen die Verfasser des Buches „Netzwerk des Todes“, in welchem Jürgen Grässlin, Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg diese Machenschaften der Behörden aufdecken. Eine gute Nachricht in diesem Fall ist allerdings, dass das Landgericht Stuttgart jetzt die Klage gegen fünf ehemalige Heckler-&-Koch-Mitarbeiter zugelassen hat. Der Fall kommt nun endlich vor Gericht.

 

Auch Sie können aktiv werden und sich gegen Waffenexporte engagieren – eine prima Gelegenheit sind zum Beispiel die Protestaktionen gegen die Rüstungsmesse auf der ILA Anfang Juni in Berlin oder mit der Protestpostkarte oder Protest-E-Mail von Ohne Rüstung Leben an den Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Armin Papperger. Weitere Mitmachmöglichkeiten finden Sie auf unsere Website unter „Mitmachen“. Dass unser Engagement Wirkung hat, zeigen zum Beispiel auch die zahlreichen Berichte in den Medien über Waffenexporte und über unserer Aktionen für ein Rüstungsexportverbot.

 

Die im Folgenden angerissenen Themen sind eine kleine Auswahl der zahlreichen Meldungen zu Rüstungsexporten. Lesen Sie mehr davon auf unserer Website unter „Neues“.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Anke Wollny und Otto Reger

Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

 

http://www.aufschrei-waffenhandel.de

 

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Inhalt

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  1. Stuttgarter Friedenspreis 2016 geht an den Rüstungsgegner und Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin
  2. Landgericht Stuttgart eröffnet Hauptverfahren gegen fünf Ex-Heckler-&-Koch-Mitarbeiter
  3. Protest gegen Rüstungsmesse in Berlin: Kein Militär auf der ILA!
  4. Erster Workshop zu Kleinwaffenexporten und ihren Folgen war tolle Erfahrung
  5. Illegale Waffenexporte: Warum Heckler & Koch immer noch Ausfuhrgenehmigungen bekommt
  6. Aktionspostkarte an BDSV-Präsidenten: „Goldene Nase“ – Keine Profite auf Kosten der Menschenrechte
  7. Preview in Stuttgart: „Vom Töten leben“
  8. Protestkundgebung: Rheinmetall entrüsten! Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend!
  9. Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte protestierte gegen Waffenexporte

 

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  1. Stuttgarter Friedenspreis 2016 geht an den Rüstungsgegner und Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin

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Der Rüstungsgegner und Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin wird mit dem 14.

Stuttgarter Friedenspreis des Stuttgarter Bürgerprojekts „Die Anstifter“

ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 10. Dezember in Stuttgart statt.

http://aufschrei-waffenhandel.de/Stuttgarter-Friedenspreis-2016.832.0.html#c

7766

 

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  1. Landgericht Stuttgart eröffnet Hauptverfahren gegen fünf Ex-Heckler-&-Koch-Mitarbeiter

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Das Landgericht Stuttgart hat die Klage gegen fünf Ex-Mitarbeiter von Heckler & Koch wegen illegaler Waffenexporte nach Mexiko zugelassen.

Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin wertet dies als wichtigen Etappenerfolg der Friedens- und Menschenrechtsbewegung.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Heckler-Koch.127.0.html#c7785

 

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  1. Protest gegen Rüstungsmesse in Berlin: Kein Militär auf der ILA!

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Vom 1. bis 4. Juni findet die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung,

kurz: ILA, in Berlin statt. Sie gilt als größte deutsche Rüstungsmesse.

Parallel dazu gibt es mehrere Protestaktionen.

Machen auch Sie mit.

http://aufschrei-waffenhandel.de/Aktuelle-Aktionen.389.0.html#c7768

 

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  1. Erster Workshop zu Kleinwaffenexporten und ihren Folgen war tolle Erfahrung

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Am 23. April fand in Stuttgart der erste Workshop von Ohne Rüstung Leben aus der Veranstaltungsreihe zum Thema „Kleinwaffenexporte und ihre Folgen – global und ganz nah“ statt.

http://aufschrei-waffenhandel.de/29-04-16-Bericht-Workshop-Klei.831.0.html

 

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  1. Illegale Waffenexporte: Warum Heckler & Koch immer noch Ausfuhrgenehmigungen bekommt

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Obwohl gegen Heckler & Koch ein Verfahren wegen illegaler Waffenexporte anhängig ist, erhält die Firma nach wie vor Ausfuhrgenehmigungen. Die Begründung der Regierung: Die in dem Strafverfahren Angeschuldigten seien nicht mehr für das Unternehmen tätig.

http://aufschrei-waffenhandel.de/Heckler-Koch.127.0.html#c7748

 

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  1. Aktionspostkarte an BDSV-Präsidenten: „Goldene Nase“ – Keine Profite auf Kosten der Menschenrechte

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Keine Profite auf Kosten der Menschenrechte! Machen Sie mit und fordern Sie mit der Aktionspostkarte von Ohne Rüstung Leben vom BDSV-Präsidenten Armin Papperger einen Stopp der Rüstungsexporte in kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten.

http://aufschrei-waffenhandel.de/Aktuelle-Aktionen.389.0.html#c7705

 

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  1. Preview in Stuttgart: „Vom Töten leben“

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Der neue Dokumentarfilm „Vom Töten leben“ des Filmemachers Wolfgang Landgraeber ist am 1. Juni in Stuttgart als Preview zu sehen. Der Regisseur steht nach der Vorführung zum Gespräch zur Verfügung.

http://aufschrei-waffenhandel.de/Baden-Wuerttemberg.704.0.html#c7708

 

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  1. Protestkundgebung: Rheinmetall entrüsten! Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend!

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Unter dem Motto „Rheinmetall entrüsten! Wer Waffen sät, erntet Tod und Elend“ fand anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rüstungsriesen Rheinmetall am 10. Mai in Berlin eine Protestkundgebung statt.

http://aufschrei-waffenhandel.de/10-05-16-Protestkundgebung-Rh.829.0.html

 

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  1. Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte protestierte gegen Waffenexporte

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Anlässlich des 827. Hamburger Hafengeburtstag protestierte die Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte am 5. Mai vor der Hauptkirche St.

Michaelis zum Eröffnungsgottesdienst des Festes gegen die zahlreichen Waffenexporte über den Hamburger Hafen.

http://aufschrei-waffenhandel.de/05-05-16-Hamburg-Hafengeburtst.828.0.html

 

 

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kuba cuba

Aktuelles aus und über Kuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:

Religiöse Diversität und Freiheit im revolutionären Kuba
Donnerstag, 9. Juni, 2016, 19:00 Uhr
Haus der DKP, Hoffnungsstr. 18, 45127 Essen
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#religion

Aktuelle Entwicklung in Kuba
Donnerstag, 9. Juni 2016, 16:00 Uhr
Volkssolidarität, Baumschulenstr. 31, 12437 Berlin
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#rotfuchs

Kuba im Modernisierungsprozess
Freitag, 10. Juni 2016, 18:00 Uhr
NaturFreunde, Paretzerstr. 7, 10713 Berlin
Nachhaltigkeits- und Energiepolitik in den neuen Leitlinien der ökonomischen und sozialen Politik.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#modernisierung

Kuba auf dem Fest der Linken
24. und 25. Juni
Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin
Filmvorführung über Cuba Sí, Fiesta Cubana, Podiumsdiskussion „Kuba nach dem Besuch Barack Obamas und nach dem Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas“, „Projecto Son Batey“ Kubanische Livemusik und Infostände der Kubasolidaritätsorganisationen.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#modernisierung

Kuba auf dem UZ Pressefest
1. bis 3. Juli
Revierpark Wischlingen, Dortmund
Wie schon bei den vergangenen UZ-Pressefesten liegt uns die Solidarität mit dem sozialistischen Kuba am Herzen.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#uz-pressefest
(detailliertes Programm folgt im nächsten Newsletter).

Gerardo Alfonso & friends – Viva Cuba Tour 2016
2. bis 23. Juli
10 Städte
Gerardo Alfonso, einer der großen kubanischen Liedermacher, gehört zur Nueva Trova Cubana. Viele seiner Lieder sind zu Hymnen geworden.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#gerardo-alfonso

weitere Veranstaltungen:
mehr:
http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba Libre:
Ein Dolch im Herzen Kubas + Obamas Widersprüche + Zusammenarbeit mit Bau-Gewerkschaft vereinbart + Vereint sind wir stärker + Kuba im Medienspiegel + Fortschritte Lateinamerikas in Gefahr + Granma lesen, geht auch auf deutsch + Kuba abseits vom Tourismus erleben.
Cuba Libre 2-2016: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cl-2016-2.php
Online Archiv: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cuba-libre-archiv.php
CL-Archiv – die ersten 30 Jahre: http://www.fgbrdkuba.de/shop/cuba-libre-archiv.php

Cuba kompakt:
1. Mai, Botschaft unzerstörbarer Einheit und Geschlossenheit + Hohe Vertreterin der EU fordert Beendigung der Blockade gegen Kuba + Würdigung der Beschäftigen der Elektroindustrie + Umgehungsstraße nach Varadero + Schon mehr als 3.000 nutzen Biogas + Was ist das besondere Entwicklungsgebiet Mariel?
Cuba kompakt – Mai 2016: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2016-05.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Gegenkultur auf Tour + Bundesregierung will deutsche Unternehmen in Kuba fördern + Wenn das Wunder einer Stadt in ihren Menschen liegt + Sancti Spiritus setzt Photovoltaik in Betrieb + Solidarität Kubas mit Venezuela …
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Mitglied werden:
Neues Film- & Buchprämienpaket 2016 für neue Mitglieder:
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Berlin, 7. Juni 2016 – Anlässlich der Hochwasserkatastrophen in Baden-Württemberg und Bayern erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands:

 

Nach den Hochwassern im Jahr 2002 wollte die damalige rot-grüne Bundesregierung mit einem Fünf-Punkte-Programm den Hochwasserschutz in Deutschland massiv verbessern. Ausgangspunkt waren Untersuchungen über die Folgen des Klimawandels auf Extremwetter und Hochwasser. Damals war es zu schwersten Unwettern vor allem in Süd- und Ostdeutschland gekommen.

 

Doch das berechtigte Vorhaben traf auf den Widerstand vieler Bundesländer, insbesondere unionsgeführter Länder sowie Rheinland-Pfalz. In nächtelangen Verhandlungen versuchte die Arbeitsgruppe des Bundesrates einen Hochwasserschutz durchzubringen, der den Erfordernissen der zunehmend im Frühjahr und Herbst auftretenden Starkregen entsprach.

 

Doch die Warnungen wurden nicht gehört. Wenn jetzt beispielsweise der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) vor weiteren Flutkatastrophen warnt, so stellt sich schon die Frage, warum Bayern damals dem Vorschlag der Bundesregierung nicht gefolgt ist.

 

Es ist höchste Zeit, die damaligen Vorschläge in ihrer Urfassung wieder aufzugreifen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sollte, nachdem es nun ja nicht zum ersten Mal zu derartigen Überschwemmungen gekommen ist, darauf verweisen und ihre Kollegen aus den Bundesländern zur überfälligen Verschärfung des Hochwasserschutzes einladen.

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Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

wir wünschen allen ein schönes, trockenes Wochenende

Erklärung des Außenministeriums (MINREX)

Die Bolivarische Schwesterrepublik von Venezuela führte eine schwere und siegreiche diplomatische Schlacht in der Außerordentlichen Sitzung des Ständigen Rats der OAS

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-03/erklarung-des-aussenministeriums-minrex

 

Kuba zum Mitglied des UNESCO Komitees zur Rettung des Weltkulturerbes gewählt

Kuba wurde zum Mitglied gewählt und begleitet Guatemala und Kolumbien als regionale Vertreter in diesem wichtigen Gremium

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-03/kuba-zum-mitglied-des-unesco-komitees-zur-rettung-des-weltkulturerbes-gewahlt

 

Miguel Díaz-Canel und Shinzo Abe für Verstärkung der bilateralen Beziehungen

Der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel und der Premierminister Japans Shinzo Abe stimmten darin überein, den bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern auf politischer, Handels- und Wirtschaftsebene neue Impulse zu verleihen.

Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-06-03/miguel-diaz-canel-und-shinzo-abe-fur-verstarkung-der-bilateralen-beziehungen

 

Gegenkultur auf Tour

Der Kuba-Ausgabe von M&R liegt eine CD mit 27 Titeln bei. Einer der beteiligten Künstler kommt im Juli auf »Viva Cuba«-Tour, Auftakt auf dem UZ-Pressefest

Von Dietmar Koschmieder

http://www.jungewelt.de/2016/06-04/061.php

 

Bundesregierung will deutsche Unternehmen in Kuba fördern

Von Christian Kliver

amerika21

https://amerika21.de/2016/06/153397/kuba-unternehmen-deutschland

 

Heute Treffen der Außenminister des AEC

Am heutigen Freitag werden die Außenminister des Verbandes der Karibikstaaten die gestern verhandelten Dokumente bewerten, die von hohen Funktionären auf einer von großer Kompromissbereitschaft geprägten Versammlung entwickelt worden waren

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-03/heute-treffen-der-aussenminister-des-aec

 

Stellvertretender kubanischer Außenminister Abelardo Moreno eröffnet VII. AEC-Gipfel

Er beginnt mit dem Treffen hochrangiger Beamten im Palacio de Convenciones in Havanna

Autor: Redaktion Internationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-02/stellvertretender-kubanischer-aussenminister-abelardo-moreno-eroffnet-vii-aec-gipfel

 

Erster Vizepräsident Kubas bekräftigt in Hiroshima die Notwendigkeit der nuklearen Abrüstung

Miguel Diaz-Canel bekräftigte am Mittwoch die unabänderliche Position seiner Regierung im Kampf für den Frieden und forderte bei einem Besuch in der Stadt Hiroshima die nukleare Abrüstung der Nationen

Autor: Damy Vales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-06-02/erster-vizeprasident-kubas-bekraftigt-in-hiroshima-die-notwendigkeit-der-nuklearen-abrustung

 

Die Zukunft träumen

Mit der Eröffnung der III. Ausstellung der Interessenzirkel, die dem 90. Geburtstag Fidels gewidmet war, hatten die kubanischen Kinder und Teenager einen Grund mehr um zu feiern

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-02/die-zukunft-traumen

 

Stammzelltherapie auf vierzehn Provinzen ausgedehnt

In insgesamt 9124 Fällen wurde die vielversprechende Methode im Land angewendet und dehnt sich bereits auf vierzehn Provinzen aus

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-02/stammzelltherapie-auf-vierzehn-provinzen-ausgedehnt

 

Deutscher Außenminister Steinmeier zu Reise nach Lateinamerika aufgebrochen

Auf seiner Lateinamerika-Reise besucht der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Argentinien und Mexiko

Von Redaktion

amerika21

https://amerika21.de/2016/06/153429/aussenministersteinmeieramerika

 

Erste US-Firma seit 55 Jahren produziert auf Kuba

Als erstes US-Unternehmen seit 55 Jahren wird eine kleine Firma aus dem Bundesstaat Alabama auf Kuba produzieren – Traktoren für die dortige Landwirtschaft.

http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/zugmaschine-des-wandels–122653273.html

 

Mit Schritten in die Zukunft

Unser Land weist beeindruckende Zahlen bei der Verteidigung der Rechte aller Kinder auf, eine der höchsten Prioritäten des kubanischen Staates

Autor: Lauren Céspedes Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-01/mit-schritten-in-die-zukunft

 

Modernes Empfangssystem von Wetterdaten eingeführt

Um der Hurrikan-Saison 2016 besser gewachsen zu sein, erwarb das Institut für Meteorologie ein modernes System namens Smartmet

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-06-01/modernes-empfangssystem-von-wetterdaten-eingefuhrt

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
www.netzwerk-cuba.de
ncn@netzwerk-cuba.de

Griechenland 1
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Pressemitteilung
AK Distomo beteiligt sich an den Gedenkfeiern zum 72. Jahrestag des 
Massakers von Distomo am 10. Juni 2016
3. Juni 2016
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In der Zeit vom 4. bis 12. Juni 2016 wird der AK Distomo nach 
Griechenland reisen, um für die Entschädigungsforderungen aller 
griechischen NS-Opfer gegenüber Deutschland einzutreten.

Am 10. Juni 1944 wurden in der griechischen Ortschaft Distomo 218 
Dorfbewohner_innen von einer SS-Polizeieinheit regelrecht 
abgeschlachtet. Eine strafrechtliche Verfolgung der Mordaktion gab es nie.

Deutschland schuldet den Opfern und Überlebenden Entschädigung für die 
während der Besatzung begangenen NS-Massaker, denen mindestens 30.000 
Menschen zum Opfer gefallen sind. Es wurde gemordet, ganze Ortschaften 
wurden zerstört und tausende von Existenzen vernichtet. Für diese 
Verbrechen wurde an die Überlebenden und die Angehörigen der Ermordeten 
bis zum heutigen Tag kein Cent Entschädigung gezahlt.

Der AK Distomo wird auch dieses Jahr an den Gedenkfeierlichkeiten zum 
72. Jahrestag des Massakers von Distomo teilnehmen. Die 
Entschädigungssumme von umgerechnet 28 Millionen Euro, die seit dem 
Urteil des höchsten griechischen Gerichts, dem Areopag, aus dem Jahre 
2000 rechtskräftig ist, ist bis zum heutigen Tage von der Bundesrepublik 
Deutschland nicht beglichen worden. Der AK Distomo fordert die sofortige 
Zahlung an die Überlebenden und Angehörigen des Massakers von Distomo.

Deutschland weigert sich auch, Forderungen der Jüdischen Gemeinde 
Thessaloniki zu erfüllen. Diese erhebt gemeinsam mit der Initiative "Zug 
der Erinnerung" die Forderung gegen die Deutsche Bahn AG und ihre 
Eigentümerin (die Bundesrepublik Deutschland), die von den Opfern 
erpressten Fahrtkosten für die Massendeportationen aus Griechenland nach 
Auschwitz und Treblinka in vollem Umfang unverzüglich an die Jüdische 
Gemeinde von Thessaloniki zurückzuerstatten. Die Deutsche Bahn AG und 
die deutsche Regierung lehnen auch in diesem Fall jede Verantwortung und 
jede Haftung ab.

Die deutsche Regierung hat, anstatt die Forderungen der Opfer zu 
erfüllen, mehrere Institutionen (u.a. das „Deutsch-Griechische 
Jugendwerk“ und den „Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds“) gegründet, die 
ein durchschaubares Ziel haben:  mit der Arbeit in diesen Vereinigungen 
soll gegenüber Funktionsträgern der griechischen Kommunen und der 
Bevölkerung suggeriert werden, dass Deutschland sich für die 
deutsch-griechische Völkerfreundschaft einsetzt und dafür viel Geld 
aufwendet. Es soll die Botschaft transportiert werden, dass Deutschland 
sich nach Kräften um die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen bemühe, es 
aber mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg für 
Entschädigungsforderungen aus Griechenland keine Berechtigung mehr gebe. 
Es ist ein scheinheiliges Engagement, dass in Wirklichkeit dazu dient, 
sich aus der geschichtlichen und finanziellen Verantwortung zu stehlen, 
um die Entschädigung auch weiter zu verweigern. Der AK Distomo lehnt 
diese Initiativen strikt ab und fordert:

Sofortige Entschädigung aller Opfer des Nationalsozialismus!
Nazi-Verbrechen nicht vergeben, den antifaschistischen Widerstand nicht 
vergessen! Gemeinsamer Kampf gegen den wiedererstarkenden Faschismus in 
Europa!

Hamburg, den 03. Juni 2016
AK Distomo

energietisch volksbegehren - Kopie

Dienstag, 14. Juni 19:00 – 21:00
Robert-Havemann-Sall, Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode kommt erneut Bewegung in die Berliner Energiediskussion. Das Stromnetzkonzessionsverfahren geht in eine entscheidende Phase. Noch vor der Sommerpause könnte mit dem dritten Verfahrensbrief sogar eine Vorentscheidung fallen.

Aber auch beim Gasnetzverfahren stehen wichtige Entscheidungen an. Der Senat hat erst kürzlich erklärt die GASAG zusammen mit E.ON übernehmen zu wollen. Dies könnte nicht nur Auswirkungen auf die gerichtliche Auseinandersetzung um die Gasnetzkonzession haben, sondern auch auf die Entwicklung des Stadtwerkes.

Bevor der Wahlkampf in seine heiße Phase geht, lädt der Berliner Energietisch die energiepolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde ein. Dabei wollen wir über folgende Leitfragen diskutieren:

> Wie geht es mit den Energienetzkonzessionen weiter?
> Welche Entwicklungsperspektive haben die Berliner Stadtwerke?
> Welche Weichen werden noch in dieser Legislaturperiode gestellt?

Wir diskutieren mit
> Daniel Buchholz, SPD-Fraktion
> Michael Garmer, CDU-Fraktion
> Pavel Meyer, Piraten-Fraktion (angefragt)
> Michael Schäfer, B90/Grüne-Fraktion und
> Harald Wolf, Fraktion-Die Linke
> Christine Kühnel, Berliner Energietisch.

Die Moderation wird Frau Eva Rönspieß von BürgerBegehren Klimaschutz übernehmen.

-- 
Berliner Energietisch
Dr. Stefan Taschner

 

Berlin, 31. Mai 2016

Mehr als 30 Verbände und Nichtregierungsorganisationen sowie Experten aus Wissenschaft und Kirchen appellieren in einem Aufruf an die Politik, Armut und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirksam zu bekämpfen.

In ihrem Aufruf „Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!“ fordern die Unterzeichner eine eigenständige und einheitliche Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen, die deren finanzielles Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe wirklich absichert.

Es sei zu tiefst ungerecht, wenn Eltern mit höheren Einkommen für ihre Kinder mehr Unterstützung erhalten, als Eltern mit mittlerem oder niedrigem Einkommen.

Wer auf Grundsicherungsleistungen wie Hartz IV angewiesen sei, erhalte faktisch kein Kindergeld, da es mit den Regelleistungen verrechnet wird. Auch der bürokratische Kindergeldzuschlag erreiche nur wenige bedürftige Familien mit Kindern, argumentieren die Unterzeichner. Eine einheitliche und eigenständige Geldleistung würde zudem viele Kinder und Jugendliche aus dem diskriminierenden und stigmatisierenden Bezug der Grundsicherungsleistungen herausholen.

Die Unterzeichner setzen sich weiterhin dafür ein, dass einkommensarme Familien zusätzlich zu den Wohnungskosten alle Kosten erstattet bekommen, die mit dem Schulbesuch ihrer Kinder zusammenhängen, zum Beispiel Nachhilfeunterricht und Mittagessen. Des Weiteren, so fordern die Unterzeichner, sei die soziale und familienbezogene Infrastruktur auszubauen. Hierzu gehören unter anderem Ganztagsbetreuungsplätze, Familienberatung, Krisenhilfen, aber auch Lernorte und Sportplätze.

 

Hintergrund:

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut bedroht. Etwa drei Millionen Jungen und Mädchen leben in Familien, die weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Netto-Einkommens zur Verfügung haben.

1,8 Millionen Kinder leben in Haushalten, die Hartz IV beziehen. Von diesen Kindern lebt mehr als die Hälfte bei einem alleinerziehenden Elternteil (zu 95 Prozent Frauen). 1,3 Millionen Minderjährige leben ohne Unterstützung, obwohl teilweise Anspruch darauf bestünde. Aktuell nutzen etwa 350.000 Kinder und Jugendliche die Angebote der Tafeln, die weit über die Lebensmittelausgabe hinausgehen. Zudem wachsen fast eine halbe Million Kinder in Deutschland nur knapp über der Armutsgrenze auf. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

 

Eine digitale Pressemappe und mehr Informationen zum Thema Kinderarmut finden Sie unter http://www.diakonie.de/aufruf-fuer-eine-gesellschaft-ohne-kinderarmut-17095.html