Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zum Wochenende ein extra newsletter nur mit Beiträgen aus der „Granma“.

 

  1. Plenum des Zentralkomitees begutachtet Dokumente zum Siebten Parteitag

Das Treffen stand unter dem Vorsitz des Ersten Sekretärs des Zentralkomitees der PCC, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, und zählte auf die Teilnahme der Mitglieder des Ministerrates

Autor: Redacción Nacional | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-15/13-plenum-des-zentralkomitees-begutachtet-dokumente-zum-siebten-parteitag

 

Inselregierung Gran Canarias empfängt Gerardo Hernandez

Der Präsident der Inselregierung von Gran Canaria Antonio Morales empfing am heutigen Freitag den kubanischen Helden Gerardo Hernández

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-01-15/inselregierung-gran-canarias-empfangt-gerardo-hernandez

 

Drei Werkspräsentationen über die Zeit der Sklaverei in Kuba auf der kommenden Buchmesse

„Strategien der Freiheit: eine Annäherung an die Aktionen der Sklaven in Kuba (1762-1872)“ ist der Titel des ersten der Bücher, das vom Verlag Sozialwissenschaften in zwei Bänden herausgegeben wird

Autor: Félix Milián | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-15/drei-werksprasentationen-uber-die-zeit-der-sklaverei-in-kuba-auf-der-kommenden-buchmesse

 

Carlotas Nachfahren bei der Befreiung des südlichen Afrika

IN der ehemaligen Zuckerrohrplantage Triunvirato in der Provinz Matanzas fand am 5. November eine Veranstaltung von tiefer Symbolkraft statt.

Autor: Renate Fausten | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-01-15/carlotas-nachfahren-bei-der-befreiung-des-sudlichen-afrika

 

Ospaal: 50 Jahre auf der Suche einer Integration vom Süden aus

Heute vor 50 Jahren konstituierte sich die Solidaritätsorganisation der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas

Autor: Gabriela Ávila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-15/ospaal-50-jahre-auf-der-suche-einer-integration-vom-suden-aus

 

Alex, der erste Hurrikan 2016!

Das letzte Mal, dass sich der erste Hurrikan eines Jahres im Monat Januar bildete, war 1938. Dieser erreicht Windgeschwindigkeiten von 140 km/h und hat derzeit einen Tiefdruck von 981 Hektopascal

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-15/alex-der-erste-hurrikan-2016

 

Patienten in Camagüey kommen in Genuss von regenerativer Medizin

Ein Verfahren, das im Jahr 2015 im Hospital Amalia Simoni mit der Anwendung von Stammzellen bei nichtheilenden Knochenbrüchen begonnen wurde

Autor: Lianet Leandro López | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-14/patienten-in-camaguey-kommen-in-genuss-von-regenerativer-medizin

 

Vom Soldaten zum Bauern

Yudiel Ramos Pérez ist einer der 31 Soldaten, die aus dem aktiven Dienst bei den Revolutionären Streikräften (FAR) oder dem Innenministerium in Villa Clara ausgeschieden sind und beschlossen haben, aufgrund des Gesetzesdekrets 300 Ackerland zu beantragen, um es zu bebauen

Autor: Angel F. Pérez Cabrera | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-14/vom-soldaten-zum-bauern

 

Junger kubanischer Pianist setzt sich in den USA durch

Rodrigo García Ameneiro trat in der New Yorker Carnegie Hall auf

Autor: Michel Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-01-14/junger-kubanischer-pianist-setzt-sich-in-den-usa-durch

 

Kchos Werk Milagro wird zur Insel Lampedusa gebracht

Mit „Milagro“ (Wunder) wollte Kcho jenen eine Stimme geben, deren Leben vom Meer genommen wurde .

Autor: Redaktion Nationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2016-01-14/kchos-werk-milagro-wird-zur-insel-lampedusa-gebracht

 

Ethik José Martís im Zentrum der Debatte des internationalen Forums

Organisatoren der zweiten Konferenz „Mit allen zum Wohle aller“ hoben die Bedeutung der Ethik des kubanischen Nationalhelden hervor

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-13/ethik-jose-martis-im-zentrum-der-debatte-des-internationalen-forums

 

Mexiko: nächster Zielpunkt des kubanischen Fußballs

Am gestrigen Mittwoch wurde es offiziell: Maikel Reyes und Abel Martínez haben Verträge beim angesehenen mexikanischen Verein Cruz Azul

Autor: Yosel E. Martínez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2016-01-14/mexiko-nachster-zielpunkt-des-kubanischen-fussballs

 

Kaffeeernte in Santiago de Cuba in entscheidender Phase

Die Kaffeebauern Santiagos haben bis heute 84% der gesamten Ernte eingebracht

Autor: María Antonia Medina /AIN | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-13/kaffeeernte-in-santiago-de-cuba-in-entscheidender-phase

 

Obama fordert Kongress zur Aufhebung der Blockade gegen Kuba auf

Der Präsident der Vereinigten Staaten forderte am Dienstag erneut auf direkte Weise den Kongress der USA auf, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba zu beenden, die seit über einem halben Jahrhundert angewendet wird

Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-01-13/obama-fordert-kongress-zur-aufhebung-der-blockade-gegen-kuba-auf

 

Für eine vereinte Karibik

Kuba übernimmt in diesem Jahr die rotierende Präsidentschaft der Assoziation Karibischer Staaten

Autor: Gabriela Ávila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-13/fur-eine-vereinte-karibik

 

Kuba und die Niederlande wollen Wirtschaftsbeziehungen stärken

Die Delegation des Königreichs der Niederlande zum Business Forum setzt sich aus Vertretern von 77 Unternehmen und Organisationen aus verschiedenen Sektoren zusammen

Autor: Linet Perera Negrin | linetp@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-13/kuba-und-die-niederlande-wollen-wirtschaftsbeziehungen-starken

 

Es regnet und regnet und regnet

Die ungewöhnlichen Witterungverhältnisse hängen mit dem Phänomen El Niño /Oszillation des Südens (ENOS) zusammen, das stark ausgeprägt im im äquatorialen Pazifik auftritt

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-12/es-regnet-und-regnet-und-regnet

 

Für Auswirkungen von El Niño gewappnet sein

Am stärksten werden die Folgen in den nächsten Monaten zu spüren sein; deswegen ist es wichtig vorbereitet zu sein, um die Auswirkungen des ENOS in Kuba zu mildern

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-13/fur-auswirkungen-von-el-nino-gewappnet-sein

 

Aufruf der ANAP und der Gewerkschaft an Arbeiter in der Land- und Forstwirtschaft

Die kubanischen Bauern werden aufgerufen, dazu beizutragen, dass der Endverbraucher, die Produkte, die in den staatlichen Agrarbetrieben produziert werden, auch zu einem angemessenen Preis erwerben kann

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-12/aufruf-der-anap-und-der-gewerkschaft-an-arbeiter-in-der-land-und-forstwirtschaft

 

Ehrung für die Heldin Celia Sánchez Manduley

Auf der Veranstaltung wurde der Aufruf: FMC – 56 Jahre Eroberung der Zukunft bekannt gegeben, mit dem diese Organisation eine weitere Stärkung erfährt

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-12/ehrung-fur-die-heldin-celia-sanchez-manduley

 

Joint Venture „Unilever Suchel S.A.“ in der Sonderentwicklungszone Mariel gegründet

Dies ist das neunte in dieser Enklave etablierte Unternehmen

Autor: Lisandra Romeo Matos | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-12/joint-venture-unilever-suchel-sa-in-der-sonderentwicklungszone-mariel-gegrundet

 

Raúl empfing Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland

In einer freundlichen Atmosphäre sprachen sie über den positiven Stand der bilateralen Beziehungen und über mögliche Bereiche der Zusammenarbeit

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-11/raul-empfing-vizekanzler-der-bundesrepublik-deutschland

 

Cabaiguán vollbringt Wunder mit kubanischem Rohöl

Die Raffinerie Sergio Soto diversifiziert seine Produkte aus Derivaten von kubanischem Rohöl

Autor: Juan Antonio Borrego | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-01-11/cabaiguan-vollbringt-wunder-mit-kubanischem-rohol

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

kuba cuba

Aktuelles aus und über Kuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:

Ausstellung: Fidel es Fidel
bis 29. Februar
Junge Welt – Ladengalerie, Torstr. 6, 10119 Berlin
Ausstellung mit Fotografien von Roberto Chile.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#fidel-es-fidel

25. Internationale Buchmesse
11. bis 22. Februar 2015
Havanna
Der Republik Uruguay und den Schriftstellern Lina de Feria und Rogelio Martínez Furé wird die Buchmesse gewidmet sein.
mehr:
  http://www.fgbrdkuba.de/infos/buchmesse-havanna.php

Kuba – Gegenwart und Zukunft
Dienstag, 16. Februar 2016, 10:00 Uhr
Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28,10178 Berlin
Referent: Hans Modrow.
mehr:
  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/kalender.php#modrow

weitere Veranstaltungen:
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba kompakt:
Neues Subversives Projekt gegen Kuba + die Wähler von Havanna machen fast fünftausend Eingaben + Kuba besteht auf einem transparenten Abkommen über den Klimawandel + Machado Ventura betonte die Dringlichkeit der Landbestellung + Kuba 2015 eine der beliebtesten touristischen Destinationen.
Cuba kompakt – Januar 2016: http://www.fg-brd-kuba.de/ck/ck2016-01.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

neue Dossiers:
CELAC-Gipfel 2016:
IV. Gipfeltreffen der Gemeinschaft der Lateinamerikansichen und Karibischen Staaten in Quito/Ecuador.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/infos/celac-gipfel-2016.php
Sonderentwicklungszone Mariel:
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/infos/mariel.php

aktualisierte Dossiers:
Kuba auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz:
Presse, Berichte, Fotos und Video.
mehr: http://www.fgbrdkuba-berlin.de/infos/info/rlk.html
Gerardo Hernández zu Gast in Deutschland:
Presse, Berichte, Interviews, Fotos und Videos.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/miami5/cuban-five.php

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Internationale José-Martí-Konferenz „Mit allen zumWohle aller“ + Land unter in Havanna + Havanna Club gewinnt gegen Barcadí in den USA + Pinar del Rio setzt auf Nutzung von Sonnenenergie + Normalisierung geht anders + Einblick in das Mobilitässystem Havannas + Stadtentwicklung in Kuba…
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Neuerscheinungen:
Volker Hermsdorf: Kuba – Aufburch oder Abbruch?
Verlag Wiljo Heinen, Taschenbuch, ca. 200 Seiten.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/shop/kuba-aufbruch-oder-abbruch.php

Diesseits und jenseits der Straße von Florida – Agententhriller
Die Wahre Geschichte der ‚Cuban Five‘
VAS-Verlag, 300 Seiten.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/shop/strasse-von-florida.php

DVD: Die Kraft der Schwachen
Der Dokumentarfilm „Die Kraft der Schwachen“ ist in erneuerter Fassung erschienen.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/termine/flyer/2014-die-kraft-der-schwachen.php

Mitglied werden:
Film- & Buchprämienpaket 2015 für neue Mitglieder:
Coupon: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a4.pdf
Flyer: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a5.pdf

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
http://www.fgbrdkuba.de/
regionale Seiten:
Berlin, Essen, Frankfurt a.M., Göttingen, Stuttgart

Facebook: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Twitter: https://twitter.com/fgbrdkuba,

Pressemitteilung

Tag gegen TTIP_Postkarte_web_01

Deutscher Kulturrat begrüßt mehr Transparenz bei den TTIP-Verhandlungen und fordert Informationen ein

Berlin, den 28.01.2016. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die Einrichtung des TTIP-Leseraumes im Bundeswirtschaftsministeriums. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen fordert der Deutsche Kulturrat seit drei Jahren mehr Transparenz bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP).

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Seit heute dürfen endlich unsere Abgebordneten einen Blick auf die bereits ausgehandelten TTIP-Vertragsteile werfen. Ohne den beständigen Druck der Zivilgesellschaft wäre der TTIP-Leseraum für Abgeordnete im Bundeswirtschaftsministerium nicht eingerichtet worden. Jetzt liegt die Verantwortung bei den Abgeordneten, dafür zu sorgen, dass die Öffentlichkeit wirklich mehr Einblick in die Verhandlungen erhält. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere gewählten Vertreter es akzeptieren werden, dass sie bei ihrer Arbeit im Leseraum lückenlos überwacht werden und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie es sich untersagen lassen werden, die Bevölkerung über den Verhandlungsstand zu informieren.“

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NaturFreunde Deutschlands fordern deutliche Reduzierung der Rüstungsausgaben

 

Berlin, 1. Februar 2016 – Zur geplanten Erhöhung der Rüstungsausgaben für die Bundeswehr auf 130 Milliarden Euro erklärt Uwe Hiksch vom Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

 

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in den nächsten zehn Jahren 130 Milliarden Euro für Neuanschaffung von Rüstungsgütern investieren. Damit plant sie die größte Aufrüstungsoffensive in der Geschichte der Bundeswehr. Die NaturFreunde Deutschlands lehnen diese Pläne ab und fordern die Bundesregierung auf, endlich mehr Geld für Bildung, Schule, soziale Infrastruktur und die Integration zu investieren, statt mehr Geld in Rüstungsgüter zu stecken.

 

Hinter der Rüstungsoffensive der Verteidigungsministerin steht die geplante Intensivierung der Auslandseinsätze der Bundeswehr. Diese Planungen korrelieren mit Forderungen verschiedener CDU/CSU-Hardliner, Deutschlands geopolitische Rolle in der Welt über immer mehr Militäreinsätze auszuweiten.

 

Die Liste der zusätzlichen Anschaffungen für die Bundeswehr ist lang:

> Schon vor einigen Monaten wurde angekündigt, durch den Rückkauf und die Modernisierung von 100 Kampfpanzern Leopard 2, deren Gesamtzahl von 225 auf 320 Stück zu steigern. Für die gebrauchen Panzer wurden Rückkaufkosten in Höhe von 22 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten für die Modernisierung sind dabei nicht enthalten. Der Leopard wird von Krauss-Maffei Wegmann hergestellt.

 

> Auch den Kauf von zusätzlich 130 Radpanzern vom Typ Boxer hatte die Ministerin schon angekündigt. Damit wird die Gesamtzahl der Radpanzer auf 1.300 Stück ansteigen. Der Radpanzer wird vom Konsortium ARTEC hergestellt, bestehend aus Kraus-Maffei Wegmann und Rheinmetall. KMW schreibt über den Boxer, der in Afghanistan zum ersten Mal im Kampfeinsatz war, dass sich „die Fahrzeuge bereits innerhalb kürzester Zeit das Vertrauen der Soldaten erwerben und zahlreiche Missionen meistern“ konnten. Die zusätzlichen 130 Boxer werden 620 Millionen Euro kosten.

 

> Von den sogenannten Fennek-Spähpanzern sollen 248 Stück gekauft werden – eine Steigerung um 30 Stück. Auch der Fennek wird von der Krauss-Maffei Wegmann (KMW) hergestellt. Laut KMW „erfüllt der Fennek optimal die Forderungen für Spähaufträge hinter feindlichen Linien“. Der Stückpreis liegt bei etwa 1,6 Millionen Euro.

 

> Von der Panzerhaubitze 2000 sollen jetzt 101 statt 89 Stück gekauft werden. Hersteller sind Krauss-Maffei Wegmann gemeinsam mit Rheinmetall. Krauss-Maffei Wegmann beschreibt auf seiner Internetseite die Panzerhaubitze 2000 als ein „hochmobiles und flexibles Waffensystem, das sowohl im konventionellen Einsatz, als auch in asymmetrischen Gefechtsszenarien eingesetzt wird“. Weiter Krauss-Maffei Wegmann: „Seit September 2006 wird die Panzerhaubitze 2000 in Afghanistan erfolgreich eingesetzt.“

 

> Des weiteren sollen zusätzlich sechs Marinehelikopter angeschafft werden.

 

> 40 schwere Transporthubschrauber sollen als Ersatz für die alten CH53-Maschinen neu angeschafft werden.

 

> Dazu kommen zusätzliche 22 NH90-Helikopter, hergestellt von NH Industries. Die bereits bestellten 80 Stück kosten schon fünf Milliarden Euro. Für die zusätzlichen 22 NH90 werden weitere Kosten von mindestens 1,4 Milliarden Euro entstehen.

 

Durch die geplanten Rüstungsinvestitionen wird die Bundesregierung dazu beitragen, dass sich der bereits jetzt beschleunigte Rüstungswettlauf weiter anheizen wird. Deshalb fordern die NaturFreunde Deutschlands die im Bundestag vertretenen Parteien auf, gegen die neue Rüstungsoffensive zu stimmen. Die NaturFreunde setzen sich für eine Abrüstungsinitiative ein.

mumia abu-jamal 2012

Hallo,

 

hier kommen aktuelle Meldungen über Mumia Abu-Jamal und aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung.

 

Die Solidaritätsgruppe Mexiko hat am 31.Dezember 2015 die Situation von Mumia Abu-Jamal und der „Gefängnisnation“ zusammengefasst. Zur Sprache kommen die Hepatitis-C-Behandlung in den USA und im spanischen Staat, und die richterliche Anhörung wegen Unterlassung medizinischer Hilfeleistung im Fall Mumia am 18., 22. und 23. Dezember 2015 in Scranton, Pennsylvania. Hier eine Übersetzung durch die Solidaritätsgruppe „Freund/innen Mumias im Baskenland“

http://de.indymedia.org/node/7377

 

Inzwischen wird etwas bekannter, warum ein weltweit einigermaßen bezahlbares Medikament gegen Hepatitis-C in den USA nahezu unbezahlbar

ist: „The Pill That Cures Hepatitis Costs $4, But if You Live in the US It’s $1000“ (January 10, 2016) http://usuncut.com/class-war/hepatitis-drug-costs-4-in-india-but-1000-in-the-u-s-heres-why/

 

Am 26. Januar berichtete Mumias Lebensgefährtin Wadya, dass er von der Krankenstation zurück in den generellen Umschluss verlegt worden sei.

Zwar kann er hier nach vielen Monaten endlich wieder am Hofgang teilnehmen und frische Luft atmen, aber er ist nun noch weiter von medizinischer Versorgung entfernt. Wir haben momentan keine Informationen darüber, ob  überhaupt weiterhin auf seine Blutwerte

(Diabetes) und den Zustand seiner fortschreitenden Hepatitis C Erkrankung untersucht wird. Der Anwalt Bob Boyle sprach in diesem Zusammenhang am 25. Januar in einer Radiosendung davon, dass der dringende Verdacht bestünde, dass Mumias Leber inzwischen stark von den Auswirkungen der unbehandelten Hepatitis C angegriffen sei (

http://lawanddisorder.org/wp-content/uploads/lawanddisorder20160125.mp3 ).

 

Am 9. Januar 2016 fand die Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin statt, an der sich Mumia und Angela Davis beteiligten und ein Licht auf die Repression in den USA warfen. Hier einige Video-Berichte:

– (RLK 2016 – 1/3) Sprecherin von FREE MUMIA Berlin (25.01.2016) https://www.youtube.com/watch?v=PbZ7pzeBpOE

-(RLK 2016 – 2/3) Mumia Abu-Jamal spricht zur Rosa Luxemburg Konferenz

2016 (dt Version) https://www.youtube.com/watch?v=ZZjXJ-A9cWg

– (RLK 2016 3/3 – deutsche Version) Angela Davis auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2016 https://youtu.be/97qCHPHZLJA

– weitere Details über Mumia und die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2016 http://www.freiheit-fuer-mumia.de/rlk2016.htm

 

Im Januar 2016 wurden die Portopreise erhöht. Eine Postkarte oder ein Standard Brief in die USA kosten nun 90 ct, aus Österreich in die USA sogar deutlich mehr. Bitte denkt daran, wenn ihr euch an der Postkartenkampagne für Mumia von Angela Davis beteiligt ( http://www.bring-mumia-home.de ) oder Gefangenen in den USA schreibt ( http://www.mumia-hoerbuch.de/post.htm ).

 

Der südafrikanische Metallarbeiter*innen Gewerkschaft NUMSA (National Union of Metalworkers of South Africa) hat stellvertretend für 360 000 Metallarbeiter*innen Gouverneur Tom Wolf in Pennsylvania aufgefordert, Mumia und andere Gefangene endlich gegen Hepatits C medizinisch zu versogen http://www.labournetaustria.at/?p=103052

 

Am 6. Februar ist der 40. (!) Haftjahrestag von Leonard Peltier.

Unterstützer*innen haben ein neues Buch über die Geschichte des indigenen Gefangenen veröffentlicht, in dem auch bisher unveröffentlichte Zusammenhänge beleuchtet werden. Leonard Peltier ist genau wie Mumia in Haft lebensbedrohlich erkrankt und muss endlich freigelassen werden ( http://www.leonardpeltier.de/?p=2983 ). Mumia Abu-Jamal rief am 30. Januar dazu auf, sich beim Weissen Haus über die Behandlung von Leonard Peltier zu beschweren, seine Freiheit zu fordern sowie im SCI Coleman Protest einzureichen, wo der indigene Aktivist festgehalten wird: Freedom and Med Care for Leonard Peltier http://www.prisonradio.org/media/audio/mumia/freedom-and-med-care-leonard-peltier-200-mumia-abu-jamal

 

Ein Hinweis für Mumias 62. Geburtstag am 24. April 2016: der Tag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Um die laufende Auseinandersetzung um medizinische Versorgung zu unterstützen, können öffentlich sichtbare Proteste (z.B. vor diplomatischen Einrichtungen der USA oder an anderen zentralen Orten) sehr hilfreich sein. Derzeit wird eine Kundgebung/Mahnwache in Berlin für diesen Tag vorbereitet (Details im nächsten Rundbrief). Gibt es derzeit weitere Vorbereitungen in anderen Regionen/Städten? Bei Interesse kontaktiert uns bitte, damit wir un gegenseitig unterstützen können: info@mumia-hoerbuch.de

 

Am Silvesterabend 2015 gingen Menschen in zahlreichen bundesdeutschen Städten vor Gefängnisse, um ihre Solidarität mit Gefangenen auszudrücken und sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der keine Knäste mehr existieren. Hier ist eine Liste mit Berichten:

http://www.mumia-hoerbuch.de/arn.htm#silvesterknast2015berichte

 

Inzwischen gibt es erste Anzeichen, dass die in den USA massenhaft praktizierte Isolationshaft hier und da (California, Colorado, Massachusetts, Mississippi, Nebraska, New Mexico, New York, Ohio, Texas und Washington) abgeschafft werden wird. Allein auf föderaler Ebene könne das die Haftbedingungen von über 10.000 Gefangene verbessern, so US Präsident Obma. Für einen scheint das jedoch nicht zu gelten: den seit 43 Jahren (1) isolierten Black Panther Albert Woodfox http://www.theguardian.com/us-news/2016/jan/28/solitary-confinement-prisons-barack-obama-albert-woodfox

aus Louisisana. Der UN Menschenrechtsrat hat die Praxis der Jahrzehnte andauernden Isolationshaft wiederholt als Folter kritisiert http://www.ohchr.org/FR/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=16257&LangID=E

 

 

Anfang 2015 sagten viele Beobachter*innen ein absehbares Ende der Todesstrafe voraus. Allerdings war die Todesstrafe 2015 genauso brutal wie in den voran gegangenen Jahren. Liliana Segura von der Camgain to End The Death Penalty (CEDP) zog im Januar 2016 in einem Artikel

Resumee: „DEATH PENALTY DYSFUNCTION IN 2015“

https://theintercept.com/2015/12/11/death-penalty-dysfunction-in-2015/

 

zum weiteren Inhalt:

1.***    Meldungen aus der Bewegung

2.***    Solidarität mit Gefangenen

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1.***    Meldungen aus der Bewegung

 

(Radio-Podcast – Law and Disorder, starting at 9 minutes) Mumia Abu-Jamal Health Lawsuit Update by Lawyer Bob Boyle (January 25, 2016)

http://lawanddisorder.org/wp-content/uploads/lawanddisorder20160125.mp3

 

(podcast) Radio Aktiv Berlin (11. Januar 2016): +++ Mumia Abu-Jamal, Angela Davis und Unterstützer*innen – Reden von der Rosa-Luxemburg-Konferenz über rassistische Polizeigewalt, Masseninhaftierung und Solidarität mit Gefangenen in den USA +++ Kolumne von Mumia Abu-Jamal über einen rassistischen Mehrfachvergewaltiger in Uniform und das Schweigen der Medien  http://cba.fro.at/305451

 

(neuer Solidaritäts-Blues aus Frankreich) BIG JOE HUNTER & THE BLUES BEANS – MISTER MUMIA (11. Januar 2016) https://www.youtube.com/watch?v=RN_Tnas_zkg

 

Mumia Abu-Jamal, Januar 2016 (6.01.2016) https://de.indymedia.org/node/7377

 

Teaching About Political Prisoners Will Get You Fired! An Exclusive with Marylin Zuniga (June 10, 2015) http://imixwhatilike.org/2015/06/10/teaching-about-political-prisoners-will-get-you-fired/

 

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2.***   Solidarität mit Gefangenen

 

Gefangene starten eine Petition zu geänderten Schließzeiten in der JVA Freiburg (25.01.2016) https://linksunten.indymedia.org/de/node/166602

 

Praktische Solidarität mit dem GG-Sprecher in der JVA Untermaßfeld

(Thüringen) (25.01.2016) https://linksunten.indymedia.org/de/node/166541

 

(Thüringen) Schluss mit der Repression gegen David Hahn und die Gefangenengewerkschaft in der JVA Untermaßfeld! (21.01.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/166133

 

(Hessen) Der Butzbacher Hungerstreik und die gefangenensolidarische Bewegung (12.01.2016) https://linksunten.indymedia.org/de/node/165140

 

(Online Petition für den gefangenen Reporter Keith „Malik“ Washington, der ohne Regelverstoß zu Isolation in einem Hochsicherheitstrakt bestraft wurde) Demand adequate treatment and protection for inmate, Keith „Malik“ Washington http://diy.rootsaction.org/petitions/demand-adequate-treatment-and-protection-for-inmate-keith-malik-washington

 

Im kalifornischen Pelican Bay Gefängnis werden Gefangene seit August

2015 mit Schlafentzug gefoltert https://www.youtube.com/watch?v=zjWF3OtGSkQ

 

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Wir hoffen, gut informiert zu haben. Bitte verbreite diese Meldungen auch selbst weiter.

 

Viele Grüße

 

FREE MUMIA Berlin

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt wieder einen newsletter:

 

Januar 1976 – Als Kuba die Invasionstruppen des südafrikanischen Apartheidstaates in Angola besiegte

https://deutsch.rt.com/international/36292-januar-1976-als-kuba-invasionstruppen/

 

ING-Diba: Bank sperrt Über­weisung mit Verwendungs­zweck „Kuba“

https://www.test.de/ING-Diba-Bank-sperrt-Ueberweisung-mit-Verwendungszweck-Kuba-4963753-0/

 

Kubanischer Ex-Agent spricht vor Linken im Bundestag

Gerardo Hernández nach 16 Jahren Haft in den USA in Berlin. Dank für Solidarität. Abgeordneter begleitete ehemaligen politischen Gefangenen

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2016/01/140691/kuba-hernandez-bundestag

 

A Year of Freedom

A year has passed since the Miami Five / Cuban Five returned home and were reunited with their families and friends. The Granma spoke to them about what this year has meant

Granma | Wednesday, 30 December 2015 | Click here for original article

http://www.cuba-solidarity.org.uk/news/article/2909/a-year-of-freedom

 

»Führung durch Gewalt«

Präsident Obama fordert in Abschiedsrede US-Hegemonie und Ende der Blockade gegen Kuba

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2016/01-14/007.php

 

Fahrt ins Ungewisse

Kubanische Migranten in Mittelamerika dürfen Reise in Richtung USA fortsetzen. Flüchtlingsstatus haben sie nicht

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2016/01-14/026.php

 

»Probleme zu leugnen ist nicht der beste Weg«

Nach rechten Wahlerfolgen in verschiedenen Ländern steht Lateinamerikas Linke am Scheideweg. Gespräch mit Luis Sepulveda

Interview: Geraldina Colotti, Übersetzung: Andreas Schuchardt

http://www.jungewelt.de/2016/01-14/005.php

 

  1. EUROPÄISCHE BRIGADE “JOSÉ MARTÍ” 2016

Einladung zur Brigade

Das Cubanische Institut für die Freundschaft mit den Völkern (ICAP) lädt die europäischen FreundInnen Cubas herzlich ein, an der Brigade “José Martí” teilzunehmen. Sie findet vom 4. bis zum 22. Juli 2016 im Internationalen Campamento Antonio Mella statt.

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2016/01/45-europaeische-brigade-jose-marti-2016/

 

Gera solidarisch mit Kubas Kindern und der schönen Karibikinsel

Die Geraer Gruppe „Cuba si“ besteht über 20 Jahre. Mit Unterstützung von Theater & Philharmonie Thüringen nutzt sie das Gastspiel von Pasión de Buena Vista Gera, um auf die Aktion „Milch für Kubas Kinder“ zu verweisen.

http://gera.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Gera-solidarisch-mit-Kubas-Kindern-und-der-schoenen-Karibikinsel-1087930836

 

Gabriel will Castros Partnerschaft

Bundeswirtschaftsminister wirbt auf Kubareise für heimischen Mittelstand

http://www.neues-deutschland.de/artikel/997484.gabriel-will-castros-partnerschaft.html

 

Sigmar Gabriel trifft Raúl Castro und verspricht Kuba Entwicklungsgelder

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2016/01/140566/sigmar-gabriel-castro-kuba

 

Wie frei ist das Internet in Kuba?

https://cubaheute.wordpress.com/2016/01/13/wie-frei-ist-das-internet-in-kuba/

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Pressemitteilung von 100% Tempelhofer Feld, 28.01.2016

100% Tempelhofer Feld

Keine Überraschung heute im Abgeordnetenhaus: SPD und CDU Fraktionen nicken mit ihrer Koalitionsmehrheit die Änderung des ThF-Gesetzes und die Ausweitung des Massenlagers in Tempelhof durch. Als einziger Vertreter der Koalition verteidigte der Abgeordnete Markus Klaer (CDU Tempelhof) den Volksentscheid mit seiner Stimme.

Mit dieser Entscheidung planen SPD und CDU bewusst die Errichtung von menschenunwürdigen Massenlagern. SPD und CDU sprechen von Entzerrung der Lager in den Hangars. Doch geplant ist eine Verdichtung und Erweiterung von jetzt 2500 auf 7000 Menschen.

Die Berliner hätten es der Regierungskoalition nicht deutlicher zeigen können, was sie davon halten. In den letzten Tagen haben tausende Berliner die Abgeordneten per Mail kontaktiert – SPD und CDU setzen sich darüber hinweg. Die Bürgerversammlung mit 1500 Berlinern war eindeutig gegen die Pläne des Senats – die Koalition setzt sich darüber genauso hinweg. Bis heute können SPD und CDU nicht erklären, warum sie die Alternativen zur Massenunterbringung nicht umsetzen. Es bleibt der Eindruck, es ging der Koalition nur um den Angriff auf den Volksentscheid. Dessen 740 000 Ja-Stimmen wurden am Ende missachtet.

Die Debatte geht aber weiter: die Hangars sind so schnell wir möglich zu schließen, Alternativen zu Massenlagern sofort zu ermöglichen. Keine Bebauung des Tempelhofer Felds und kein Aushebeln von Volksentscheiden. Das Recht auf Mitbestimmung lassen sich die Berliner nicht nehmen.

bundeswehr schule ohne militär

Das Bündnis „Schule ohne Militär“ ruft im Vorfeld der Münchner „Sicherheitskonferenz“ zu einer Protestkundgebung vor dem Showroom der Bundeswehr.
Die massive Militarisierung der Gesellschaft wird von der Bundesregierung und der Mehrheit im Deutschen Bundestag seit Jahren vorangetrieben. Ein Beispiel hierfür ist der „Showroom“ der Bundeswehr direkt am Bahnhof Friedrichstraße. Für 8000 Euro Monatsmiete hat sich die Bundeswehr mitten in Berlin eingemietet, um für eine „berufliche Karriere“ in der Bundeswehr zu werben. Geworben wird mit Karriere, Abwechslung, Spaß und Weiterqualifizierung. Verschwiegen wird die eigentliche Aufgabe der Bundeswehr: Die Ausbildung zum Militäreinsatz mit allen Folgen: Tod und töten müssen, posttraumatische Störungen von immer mehr Soldat*innen, weltweiter Einsatz der Bundeswehr für geopolitische Interessen der deutschen Außenpolitik.
Durch diese zunehmende Präsenz der Bundeswehr in der Öffentlichkeit sollen Waffen und Krieg als Mittel der Konfliktlösung als Normalzustand dargestellt und in der Gesellschaft ideologisch verankert werden. Der Showroom wird vor allem auch von Schulklassen besucht. Wir fordern ein sofortiges Ende dieses „Werben für das Sterben!“
Wir lehnen den weltweiten Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung von Rohstoffe, Handelswegen und Absatzmärkten ab.

Wir unterstützen die Demonstration „Frieden und Gerechtigkeit gestalten – Nein zum Krieg“ am 13. Februar 2016 in München gegen die sogenannte „Sicherheitskonferenz“, bei der Vertreter*innen der NATO-Staaten, von Großbanken, international operierenden Versicherungs-, Rüstungs- und sonstigen Konzernen sowie Redakteur*innen aus den Chefetagen der Leitmedien ihre geopolitischen Ziele diskutieren. Hinzugeladen werden einzelne Vertreter*innen anderer Staaten, die als Teilnehmende der Konferenz mitdiskutieren können.
Wir fordern:

  • Kein Werben für das Sterben! Schließung des Showroom der Bundeswehr!
  • Sofortige Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr!
  • Verbot aller Waffenexporte!

 

Wir treffen uns

Montag, 08.02.2016

16:00 Uhr

Georgenstraße 24 (Bahnhof Friedrichstraße, vor dem Showroom der Bundeswehr)

 

Bündnis „Schule ohne Militär“

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NaturFreunde fordern ein Ende der populistischen Debatte über Entwicklungszusammenarbeit

 

Berlin, 22. Januar 2016 – Zur aktuellen Diskussion, Ländern, die nicht bereit sind abgeschobene Geflüchtete zurückzunehmen, die Entwicklungshilfe zu kürzen, erklärt Uwe Hiksch vom Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

 

Die NaturFreunde Deutschlands lehnen alle Versuche, Entwicklungshilfe als Druckmittel in der Migrationsdebatte zu missbrauchen, als falsch und schädlich ab.

 

Entwicklungszusammenarbeit hat das Ziel, die Lebenssituation in den Ländern des globalen Südens zu verbessern. Alle Drohungen, nordafrikanischen Staaten wie Marokko oder Algerien die Entwicklungshilfe zu kürzen, wenn sie ausgewanderte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger nicht zurücknehmen, sind populistisch und unverantwortlich. Sie stellen die Verlässlichkeit der bisherigen Entwicklungszusammenarbeit infrage, die sich durch eine mittel- bis langfristige Strategie zur Entwicklung von Regionen ausgezeichnet hat.

 

Populistischer Wahlkampf

Mit ihren Drohungen versuchen Innenminister Thomas de Maizière und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel populistischen Wahlkampf zu machen. Entwicklungszusammenarbeit ist jedoch keine Gnade der industrialisierten Staaten des globalen Nordens, sondern Verpflichtung. Deutschland ist mit vielen Ländern langfristige Verantwortlichkeiten zur Entwicklungs-zusammenarbeit eingegangen. Diese jetzt einfach zur Disposition zu stellen, ist außenpolitisch unverantwortlich.

 

Die NaturFreunde Deutschlands fordern, diese schädliche Debatte sofort zu beenden. Vielmehr sollten sich Regierungsmitglieder fragen, warum Deutschland seine bereits im Jahr 1970 von den Vereinten Nationen geforderte Pflicht, 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit einzusetzen, noch immer nicht erfüllt hat. Aktuell stehen gerade einmal 0,4 Prozent des Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung.

 

Schaffung künftiger Fluchtursachen

Ausdrücklich zustimmen können die NaturFreunde Deutschlands Entwicklungsminister Gerd Müller, wenn er sagt: „Wer Berufsbildungsprojekte in Tunesien, Äthiopien oder Ägypten stoppt, schafft nicht Perspektiven, sondern Hoffnungslosigkeit.“

 

Die NaturFreunde Deutschlands halten es deshalb für völlig verfehlt, die Finanzierung von Entwicklungsprojekten, die zum Teil über viele Jahre laufen, als Druckpotential einsetzen zu wollen. Solche Aussagen sind mit einer solidarischen Entwicklungszusammenarbeit nicht vereinbar. Sie gefährden wichtige Projekte und schaffen die Grundlage für zukünftige Fluchtursachen.

BBU-Pressemitteilung
21.01.2016

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(Bonn, Gronau, Düsseldorf, 21.01.2016) Sechs Jahre nach dem bisher
schwersten Störfall in der Urananreicherungsanlage Gronau haben
Anti-Atomkraft-Initiativen weitere Proteste gegen die bundesweit
einzigartige Atomfabrik angekündigt. Wie schon seit fast 30 Jahren werden
sich auch in diesem Jahr niederländische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen
immer am ersten Sonntag im Monat am Haupttor der Anlage
zum Sonntagsspaziergang treffen. Außerdem wird Karfreitag an
der Anlage wieder ein Ostermarsch stattfinden, der als Auftaktaktion
der Ostermärsche in Nordrhein-Westfalen organisiert wird.
Dabei erfolgt wieder ein enger Schulterschluß der Anti-Atomkraft-Bewegung
mit der Friedensbewegung. Zudem ist mit weiteren Protesten gegen
Urantransporte zu rechnen.

Ein Arbeiter wurde kontaminiert

Vor genau sechs Jahren, am 21. Januar 2010, wurde erstmals ein Arbeiter
in der Urananreicherungsanlage kontaminiert. Er hatte einen angeblich
leeren Urancontainer geöffnet, in dem aber noch radioaktives
Uranhexafluorid enthalten war. Seitdem kam es immer wieder zu
Zwischenfällen in der Urananreicherungsanlage. Von der Landesregierung
in Düsseldorf wurde wiederholt ein konkreter Stilllegungsfahrplan für
die Gronauer Uranfabrik gefordert, für die es bisher keine
Laufzeitbegrenzung gibt. Immerhin hat die rot-grün besetzte
Landesregierung die Stilllegung der Anlage als Ziel im Koalitionsvertrag
festgeschrieben. Kritisiert wird, dass „die Landesregierung in
Düsseldorf nicht gewillt ist, den Uranhahn in Gronau abzudrehen.
Tatenlos sehen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr Ministerteam
zu, wie in Gronau Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken in aller Welt
vorbereitet wird. Angesichts fehlender Entsorgungsmöglichkeiten für den
Gronauer Atommüll könnte die Landesregierung aber die
Betriebsgenehmigung sofort aufheben“, betont Udo Buchholz vom Vorstand
des Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Aktionen gegen Gefahren der Urananreicherung

Die vielfältigen Aktionen der Anti-Atomkraft-Bewegung richten sich bei
der Gronauer Atomfabrik gegen zahlreiche Probleme und Gefahren:
Störfälle sind jederzeit möglich, die Anlage ist nicht gegen
Flugzeugabstürze gesichert und zahlreiche Urantransporte gefährden die
Bevölkerung bundesweit und international an Bahnstrecken und an Straßen.
Neben der Urananreicherungsanlage soll eine Lagerhalle in Betrieb gehen,
in der 60.000 Tonnen Uranmüll eingelagert werden sollen. Wann die ersten
Transporte aus Frankreich zu erwarten sind, ist noch nicht bekannt.
Außerdem richten sich die Proteste gegen den möglichen Verkauf des
Betreiberkonzerns Urenco. Damit verbunden wäre die Weiterverbreitung der
militärisch nutzbaren Zentrifugentechnik zur Urananreicherung.
Hauptforderung zahlreicher Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände
und sonstiger Organisationen: Kein Verkauf des Urenco-Konzerns sondern
sofortige Stilllegung der Uranfabriken des Konzerns, an dem auch RWE und
E.ON beteiligt sind. Außer der Anlage in Gronau betreibt Urenco je eine
Urananreicherungsanlage in den Niederlanden, in Großbritannien und in
den USA. Erforderlich für den Betrieb dieser Anlagen ist der menschen-
und umweltfeinliche Uranabbau in mehreren Staaten. Auch hiergegen
richten sich die Proteste.