Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 11. Januar 2017

Veranstaltung: Linke Energie – und die Transformation der Stadt

antikohle

Linke Energie – und die Transformation der Stadt

Mittwoch 1.Februar 2017 um 18:00
Ort: Münzenbergsaal im ND Gebäude

Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Wir wollen uns an diesem Abend angucken, was denn eine linke Energiepolitik eigentlich ist, was die physikalischen und klimatischen Hintergründe der Energiewende sind,  was es alles bedarf, um eine linke Energiepolitik zu stricken. Wir schauen dem Kapitalismus auf die Finger und gucken uns Probleme und konkrete Maßnahmen in Berlin an und vor allem die Frage, wie wir die Gesellschaft gestalten, damit auch alle etwas abbekommen.

Hierbei begleiten uns zwei kompetente Experten:

Jochen Bühler (Elektroingeneur, Spezialist regenerative Energie, AG Degrowth, Attac Berlin) und
Michael Efler (Energiepolitischer Sprecher der Fraktion die LINKE im Berliner Abgeordneten haus.)
Moderiert wird das ganze vom Klimaretter Jörg Staude.
Wir würden uns freuen, wenn Ihr diesen Abend mit uns verbringt  und die Information über Eure Kanäle weiter streut.

Ihr ND Club und der AK-Rote Beete

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netzwerk cuba nachrichten vom 10.01. 2017

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

zur Wochenmitte wieder ein newsletter.

 

Díaz-Canel führt kubanische Delegation zur Amtsübernahme von Daniel Ortega an

Die Amtsübernahme des nicaraguanischen Präsidenten wird am Nachmittag des 10. Januar stattfinden

Autor: Redacción Nacional | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-01-10/diaz-canel-fuhrt-kubanische-delegation-zur-amtsubernahme-von-daniel-ortega-an

 

Lateinamerikanische Linke will in Nicaragua ihren Konsens stärken

Repräsentanten verschiedener Parteien und Gruppen der Linken Lateinamerikas debattieren in Nicaragua einen offiziellen Vorschlag zur Stärkung der Einheit der progressiven Bewegungen der Region

Autor: Redaktion Internacional | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2017-01-09/lateinamerikanische-linke-will-in-nicaragua-ihren-konsens-starken

 

Dokumentarfilm „Transit Havanna“ auf Tour

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Transit Havanna“ von Daniel Abma über die Transgender-Community auf Kuba wird im Januar und Februar bei drei Sonderveranstaltungen mit der Filmcrew letztmalig in Deutschland gezeigt.

transit-havanna-auf-tour

 

  1. Januar: ein Bad in der Volksmenge

Einen herzlichen Empfang bereiteten Tausende von Bewohnern Havannas und Besucher den 58 von der Brigadegeneralin Delsa Esther Puebla angeführtenTeilnehmern an der Karawane, bei ihrer Fahrt über die Insel

Autor: Claudia Padrón Cueto | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-01-09/8-januar-ein-bad-in-der-volksmenge-fotos

 

Weiterhin winterliche Bedingungen

Winterliche Konditionen werden am heutigen Montag im überwiegenden Teil des kubanischen Archipels mit Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad im Westen und in der Mitte des Landes sowie zwischen 24 und 27 Grad in den östlichen Gebieten andauern

Autor: Orfilio Peláez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-01-09/weiterhin-winterliche-bedingungen

„Fidel Castro – Wege der Revolution“

DerFilm von der kubanischen Regisseurin Rebeca Chavez dokumentiert die Etappen des Lebensweges vom Comandante en Jefe.

film-fidel

 

92-jährige Holocaust-Überlebende mit antifaschistischer Botschaft in Kuba

Kubanische Medien berichten zum Auftakt der Tournee von Esther Bejarano und Microphone Mafia über „die Künstlerin und soziale Kämpferin“

Von Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/2017/01/167417/esther-bejarano-rap-kuba

 

Osvary wird seine Zukunft mit den Fäusten schreiben

Mit 18 Jahren trat Osvary Morell aus Villa Clara zu seiner ersten Landesmeisterschaft im Halbschwergewicht an, einer Klasse, die von einem absolutistischen König beherrscht wird: Julio César la Cruz

Autor: Yosel M. Castellanos | yosel@granma.cu

http://de.granma.cu/deportes/2017-01-06/osvary-wird-seine-zukunft-mit-den-fausten-schreiben

 

Der Februar bringt die Messe

Die kommende Ausgabe der Buchmesse wird dem Intellektuellen Armando Hart Dávalos gewidmet sein und Kanada als Ehrengast haben

Autor: Madeleine Sautié | madeleine@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-01-06/der-februar-bringt-die-messe

 

Díaz Canel besucht Betriebe in Artemisa

Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats interessierte sich in der Provinz Artemisa für die Arbeitsbedingungen derer, die soziale Projekte durchführen und deren Lohnzahlung.

Autor: Yusmary Romero Cruz | yusmary@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2017-01-05/diaz-canel-besucht-betriebe-in-artemisa

 

Nach der Rezession plant Kuba 2 Prozent Wachstum mit Haushaltsdefizit

https://cubaheute.wordpress.com/2017/01/06/nach-der-rezession-plant-kuba-2-prozent-wachstum-mit-haushaltsdefizit/

 

Cuba’s Road Ahead

Havana Faces a Challenge, Not a Crisis

By Emily Morris

https://www.foreignaffairs.com/articles/cuba/2017-01-02/cubas-road-ahead?cid=soc-tw-rdr

 

Fidel Castro gestorben – Kein Nachruf

  1. November 2016 michael

„Der Jurist prägte eine Ära – er stand für das Aufbegehren Lateinamerikas wie für den Niedergang der Revolutionen des Kontinents.“ Lächerlicher kann sich die Dummheit und Selbstverliebtheit bürgerlicher Gesellschaft kaum ausdrücken.

http://www.itpol.de/?p=2469

 

ila sagt Danke und Tschüss.

Als uns die Nachricht vom Tod Fidel Castros erreichte, waren wir uns alle, egal, wie wir zur Entwicklung Cubas und zur Politik Castros stehen, sofort einig, dass Fidel eine ganz besondere Persönlichkeit war, und wir empfanden Trauer über seinen Tod.

https://www.ila-web.de/notizen/ila-sagt-danke-und-tsch%C3%BCss

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
Netzwerk Cuba – informationsbüro – e.V.
Weydingerstr. 14-16 10178 Berlin Fon +49 (0)30 2400 9338
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ncn@netzwerk-cuba.de

Ovaherero und Nama fordern Beteiligung an Regierungsverhandlungen und Reparationen für einen kommunalen Aufbau-Fonds

postkolonial lumumba

Berlin Postkolonial & Ovaherero Paramount Chief Vekuii Rukoro

 

*PRESSEMITTEILUNG*

 

*09.01.2017*

 

*Völkermordklage gegen Deutschland: Ovaherero und Nama fordern _keine_ „individuellen Entschädigungen“. Sie drängen auf Beteiligung an Regierungsverhandlungen und Reparationen für einen kommunalen Aufbau-Fonds.*

Auf die am 5.1.2017 beim Bundesgericht in New York durch Ovaherero- und Namavertreter eingereichte Sammelklage gegen die Bundesrepublik gab es von deutscher Seite zahlreiche Pressereaktionen. Dabei wurden leider auch von renommierten Medien gravierende Fehlinformationen verbreitet, welche zur Diskreditierung der vom Genozid betroffenen Gemeinschaften beitrugen. So berichtete beispielsweise /Spiegel Online/ am 6.1.2017 irreführend davon, dass sich die Bundesrepublik Deutschland bereits 2016 offiziell für den Völkermord entschuldigt hätte. Dabei haben beschämenderweise bisher weder der Bundestag, noch die Bundesregierung oder der Bundespräsident die Nachfahren der Opfer des Völkermords um Vergebung gebeten.

Noch gravierender ist jedoch die vom Evangelischen Pressedienst (EPD) verbreitete und von zahlreichen Zeitungen aufgegriffene Behauptung des Sonderbeauftragten der Bundesregierung, Ruprecht Polenz (CDU), den Klägern würde es „um persönliche Geldentschädigung an Nachfahren früherer Opfer gehen“. Obwohl es die Bundesregierung nach dem Pressesprecher des Auswärtigen Amtes Schäfer bislang „bewusst unterlassen“ hat, offizielle Gespräche mit den Nachfahren zu führen, war dies schon vorher öfter behauptet worden. Die Verbände der bis heute von ihrem Land vertriebenen, oft in bitterer Armut lebenden Ovaherero und Nama haben dagegen immer wieder betont, dass sie _keine_ individuellen Entschädigungen fordern würden.

In ihrer jetzt eingereichten Klage unterstreichen die Ovaherero und Nama vielmehr, dass sie die von Deutschland verlangten Wiedergutmachungszahlungen zur Einrichtung eines kommunalen „Aufbau-Fonds“ (Constructive Trust) einsetzen wollen. Die Größe dieses Fonds soll dem von Deutschland zu bestimmenden Wert des ihnen im Zuge des Völkermordsgeraubten Landes, Viehs und Eigentums entsprechen. Zudem soll in diesen Fonds eine empfindliche Geldstrafe einfließen, die Deutschland auch in Zukunft von derart „eklatanten und empörenden Völkerrechtsbrüchen“ abhalten soll (siehe Klageschrift im Anhang, Art. 82).

 

*Ovaherero Paramount Chief Vekuii Rukoro zur Richtigstellung der Aussagen des deutschen Sonderbeauftragten: *

„Mr Polenz was obviously caught with his pants down and, in an effort to cover his embarrassment, he resorted to the standard tactic of modern German Foreign Office – telling naked lies about his adversaries! Mr Polenz must, however, outgrow this paternalistic and imperialistic attitude and tendency of always wanting to speak for and on behalf of Africans! Those days are gone and we, the Ovaherero and Nama of Namibia will not allow him or his Government to put words into our mouths.

At no stage, ever, has any Ovaherero or Nama official spokesperson of our Genocide and Reparation Movement put forward the proposition of INDIVIDUAL MONETARY COMPENSATION as falsely alleged by Mr Polenz. This is a blatant lie intended to mislead German public opinion as they have done over a hundred years regarding the genocide issue itself! It is a calculated misrepresentation to deliberately discredit our legitimate and justified campaign for restorative justice.

The Ovaherero and Nama demand is on record and has always been for COLLECTIVE REPARATIONS on behalf of the DESCENDANTS of the VICTIM COMMUNITIES who were the subjects of OFFICIAL GENOCIDE committed by the German State. The Ovaherero of today, for example, are the lawful heirs of the 115,830 square miles of land that our ancestors lost to German and other settlers as a direct result of the Genocide and German expropriations without compensation. Such reparations are due and payable to us as a People COLLECTIVELY. Moreover, we are capable of proving that these descendants, THEMSELVES, have been and continue to be VICTIMS of the effects of that German genocide, and hence, as a GROUP of people are entitled to claim compensation!

Finally, it is exactly to prevent such misrepresentations by third parties that our People rightfully demand and insist to be represented by their own leaders at any negotiations involving the German and Namibian Governments on the question of genocide and reparations. This is exactly what Chancellor Konrad Adenauer did when he insisted on discussions with both the Israeli State and representatives of the Jewish people. Why should we Africans be treated differently? The German people must understand one political reality: their cheque book diplomacy has limitations; any agreement which does not include the leaders who represent the overwhelming majority of the affected people, will be totally meaningless! We shall consider it a final declaration of war against us and then Germany must take responsibility for the consequences that will follow such uncalled for provocation!“

 

Veranstaltung: Kein Fußbreit den Antifeminist*innen

Veranstaltung von *andere Zustände ermöglichen:

aufstehen gegen rassismus antira

Der Aufstieg der AfD und die verstärkte Mobilisierungsfähigkeit rechter Bündnisse verlangen nach einer Analyse der geteilten Ideologie und Themenfelder und machen eine breite Diskussion über praktische und theoretische Grundlagen antifaschistischer Politiken notwendig.

 

Bei der Veranstaltung wollen wir Antifeminismus als Bindeglied rechter und reaktionärer Bündnisse in den Blick nehmen. Reaktionäre und rechte Kräfte vereinen sich in einer Glorifizierung der heterosexuellen Familie und der Diffamierung feministischer Forderungen und Errungenschaften – und es werden Zusammenschlüsse zwischen Einzelpersonen und Gruppen möglich, die noch vor wenigen Jahren politisch undenkbar gewesen wären: Mitglieder der (Frei-)Kirchen, der AfD und CDU/CSU sowie rechten „Bürgergruppen“, LebensschützerInnen, politische Kräften des Konservatismus und der Neuen Rechten und „Männerrechtlern“,  vereinen sich bedenkenlos unter dem Banner des Antifeminismus.

Diesen antifeministischen Tendenzen gilt es in der antifaschistischen Theorie und Praxis eine eigenständige Analyse entgegenzustellen.

 

Referentin Lucy Power wird anhand der vier Themen Erziehung, Reproduktive Rechte, Gender-Mainstreaming und Wissenschaft & Forschung  antifeministische Positionen neurechter Bewegungen darstellen. Im Anschluss wollen wir konkret über antifaschistische und feministische (Re-)Aktionen sprechen.

 

25.01.2016 // 19h // Mehringhof (Versammlungsraum) // Gneisenaustr. 2a

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