Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 1. August 2015

atomstopp: Seit einem Jahr – Live on AIR im Freien Radio Freistadt und im Internet

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 30.07.2015

EURATOM
Monatliches Informationsmagazin zum europaweiten Atomausstieg liefert Hintergrundberichte und spannende Reportagen

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„Wir wollen uns an dieser Stelle herzlich bei der Sendeleitung des Freien Radio Freistadt für die Gelegenheit bedanken, monatlich über diesen Kanal zum europaweiten Atomausstieg informieren zu können! Mit viel Geduld und sicherem Gespür haben sie uns für das Medium „Radio“ begeistert, sodass unser „atomstopp_“-Magazin, das wir eigenständig gestalten dürfen, auch für uns persönlich eine große Bereicherung geworden ist!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

atomstopp – das monatliche Informationsmagazin zum europawe iten Atomausstieg – wird live jeden 4. Dienstag im Monat gesendet, und zwar um 17 Uhr und wiederholt am darauffolgenden Freitag um 10 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr, auf den Frequenzen 103,1 Hz und 107,1 Hz, sowie im Stream auf http://www.frf.at.

Alle bisherigen Sendungen sind auch im Internet-unter der Adresse https://cba.fro.at/series/atomstopp abrufbar.

„In der letzten Sendung haben wir eine Reportage aus Pacejov/Manovice gestaltet. Die Gemeinden wehren sich seit 2003 mit aller Kraft gegen die Errichtung eines atomaren Endlagers. Allsommerlich findet deswegen auch ein Protestmarsch statt, an dem Vertreter_innen von atomstopp bereits das vierte Mal teilnahmen. Bürgermeister, NGO-Vertreter_innen, Bürger_innen, Aktivist_innen kommen in der Reportage zu Wort. Für uns ist klar: Wir werden die Gemeinden in ihrem Widerstand nicht allein lassen: Pacejov/Manovice ist in knapp 2,5 Stunden von Freistadt aus erreichbar – vergleichbar also etwa mit Wien oder Bad Aussee. Zu nahe also, um einfach wegzuschauen.“, so Schweiger und Egger abschließend.

Eine Auswahl der Themen der bisherigen Sendungen: Atomhaftung, EURATOM, Tipps zum Energiesparen, Briefe an das Christkind, Status der Atomindustrie europaweit, Rückblick auf die Nuclear Energy Conference 2015, Reportagen von Reisen nach Brüssel und Pacejov/Manovice

Fotos von der Aktion unter: http://atomkraftfrei-leben.at/gallery.php
Fotobeschreibung: Roland Egger (atomstopp) interviewt Edvard Sequens (CALLA), Übersetzung durch Bernhard Riepl (Sonne und Freiheit)

INKOTA: Leder- und Schuhproduktion im Visier: Kampagne „Change Your Shoes“ prangert Missstände an

inkota

[Bonn/Berlin, 30. Juli 2015] – Jüngste Ereignisse belegen: Was für die Bekleidungsindustrie schon hinreichend bekannt ist, trifft auch auf die Leder- und Schuhproduktion zu. Erst am 20. Juli 2015 stürzte eine Schuhfabrik in Bangladesch zusammen, im Januar kamen in Indien zehn Arbeiter/innen bei einem Mauereinsturz in einer Gerberei in den Abwässern ums Leben. Mit der neuen Kampagne „Change Your Shoes“ nehmen INKOTA und SÜDWIND nun die Missstände in der Leder- und Schuhproduktion ins Visier mit dem Ziel, eine grundlegende Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der globalen Leder- und Schuhindustrie sowie mehr Transparenz für die Verbraucher/innen zu schaffen.

„Die tragischen Unglücke machen deutlich, dass es auch in der Schuh- und Lederproduktion an nötigen Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz fehlt“, erklärt Berndt Hinzmann von INKOTA. „Auch bei den Arbeitsbedingungen sieht es nicht besser aus. Niedrige Löhne und Überstunden sind auch hier an der Tagesordnung.“

Etwa 87 Prozent der 22 Milliarden Paar Schuhe, die im Jahr 2013 weltweit produziert wurden, stammten aus Asien. „Ein Arbeiter oder eine Arbeiterin in Tamil Nadu verdient zwischen einem und zwei Euro am Tag. Das reicht nicht zum Leben“, ergänzt Anton Pieper von SÜDWIND. Darüber hinaus werden etwa 85 Prozent des Leders weltweit mit Chromsalzen gegerbt, obwohl dieses chemische Verfahren hohe Risiken für Mensch und Umwelt birgt.

Die Kampagne „Change Your Shoes“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit über diese Missstände in der Leder- und Schuhproduktion zu informieren. Genau das ist dringend notwendig, wie eine von der Kampagne in Auftrag gegebene Studie belegt: „Es ist alarmierend, wie wenig Verbraucher und Verbraucherinnen über die Herstellung von Schuhen wissen“, so Pieper weiter. Da Arbeitsrechtsverletzungen in der Leder- und Schuhproduktion die Regel sind, will die Kampagne öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, um so die Unternehmen zur Einhaltung von öko-sozialen Standards in der globalen Lieferkette der Leder- und Schuhproduktion zu bringen.

Mit der Kampagne „Change Your Shoes“ setzen sich 18 Partnerorganisationen aus Europa, Indien, Indonesien und China für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Durchsetzung von Menschenrechten bei der Arbeit in der Schuh- und Lederproduktion ein. Recherchen in China, Indien, Indonesien, Osteuropa und der Türkei sind Grundlage der Kampagne, die Politik und Unternehmen dazu auffordert, Verantwortung für Menschen und Umwelt zu übernehmen.

Mehr Informationen
Webseite: www.inkota.de/change-your-shoes

Bayerischen Flüchtlingsrat: 1. Bayernweites Vernetzungstreffen für AktivistInnen, Initiativen & engagierte Einzelpersonen

flüchtlingsrat bayern

1. Bayernweites Vernetzungstreffen für AktivistInnen, Initiativen & engagierte Einzelpersonen im Bereich der ehrenamtlichen Arbeit mit geflüchteten Menschen

Samstag der 28.11.2015 in Nürnberg
Caritas-Pirkheimerhaus, Königstr. 64, 90402 Nürnberg
organisiert vom Bayerischen Flüchtlingsrat

Bayernweit gibt es erfreulicherweise eine Vielzahl engagierter Einzelpersonen und Initiativen, die in ihrer Freizeit geflüchteten Menschen in verschiedenen Bereichen, wie beim Erlernen der deutschen Sprache, bei Behördengängen oder bei der Durchführung von Asylanträgen, unterstützen oder sich politisch für deren Rechte einsetzen.

Die Bedeutung dieser Arbeit ist in Anbetracht der häufig unzureichenden professionellen Beratungsangebote, fehlender AnsprechpartnerInnen, gerade im ländlichen Bereich, und den häufig prekären Verhältnissen, in denen geflüchtete Menschen leben, kaum zu unterschätzen. Dennoch werden die Ehrenamtlichen mit dieser Arbeit und mit den Problemen, mit denen sie hierbei konfrontiert werden, überwiegend allein gelassen.

Grade deshalb sehen wir eine Vernetzung dieser Einzelpersonen und Initiativen für längst überfällig an. Durch den Austausch von Erfahrungen können gemeinsame Probleme und Bedürfnisse erkannt und die Kompetenzen von jedem und jeder Einzelnen gestärkt werden. Gemeinsam sind wir stärker!

Deshalb möchten wir Sie herzlich zu einem bayernweiten Vernetzungstreffen einladen, in dem wir gemeinsam überlegen können, wie eine regionale Vernetzung auch in Zukunft gefördert werden kann? Welche Rolle dem Flüchtlingsrat hierbei zukommt? Und wie ein stabiles Arbeitsverhältnis etabliert werden kann, das weder den Flüchtlingsrat noch die Initiativen überfordert?

Neben der Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens, des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung, werden zudem verschiedene inhaltliche Workshops angeboten.

Der genaue Ablauf und die einzelnen Workshops sind noch in Planung, werden aber zeitnah bekanntgegeben.

Bei Interesse bitten wir Sie herzlich eine kurze Mail an
kostka@fluechtlingsrat-bayern.de zu schicken, wir lassen Ihnen dann das Programm und die Einladung zukommen.

netzwerk cuba nachrichten vom 1.8.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,tl_files/Bilder/logos/Netzwerk-Logo-NEU.png

zum Wochenende gibt es nun einen etwas umfassenderen newsletter.

Lateinamerika ist wachsam
»Forum von São Paulo« sagt in Mexiko-Stadt Neoliberalismus den Kampf an
Von Volker Hermsdorf
http://www.jungewelt.de/2015/08-01/003.php

Tribut an Frank País und die Märtyrer der Revolution
Ein Blumengebinde, niedergelegt im Namen Fidels und Raúls vor dem Grab von Frank País durch ein Kommando der Revolutionären Streitkräfte, reihte sich in die verdiente Ehrung ein
Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu
Autor: Amaya Saborit Alfonso | amaya@granma.cu
http://de.granma.cu/cuba/2015-07-31/tribut-an-frank-pais-und-die-martyrer-der-revolution

Präsidentin der Komission der Afrikanischen Einheit erinnerte Obama unter Hochrufen auf Fidel Castro an Kubas Solidarität mit Afrika
Der Plenarsaal Nelson Mandela der Afrikanischen Union war Schauplatz des Empfangs den die Afrikanische Kommission und das gesamte dort akkreditierte diplomatische Korps Präsident Obama zum Abschluss seines offiziellen Besuchs in Äthiopien gab
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-30/prasidentin-der-komission-der-afrikanischen-einheit-erinnerte-obama-unter-hochrufen-auf-fidel-castro-an-kubas-solidaritat-mit-afrika

Präsident von Venezuela fordert Auflösung der OAS
Von Achim Schuster
amerika21
https://amerika21.de/2015/07/125479/maduro-fordert-aufloesung-oas

Erstes Bankabkommen zwischen den USA und Kuba
Von Julia Zieger
amerika21
https://amerika21.de/2015/07/125486/kuba-usa-bankabkommen

Kuba und China bahnen erweiterte Wirtschafts- und Handelsbeziehungen an
China konsolidiert sich als zweitgrößter Handelspartner Kubas
Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-30/kuba-und-china-bahnen-erweiterte-wirtschafts-und-handelsbeziehungen-an

Cepal: Die Blockade ist ein Hindernis für das Wachstum Kubas
Trotz der Öffnungen in einigen Bereichen des Tourismus, Handels und anderen, „steigert die Blockade in Wahrheit auch weiterhin die Finanzkosten“, bezeugt der regionale Organismus
Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-30/cepal-die-blockade-ist-ein-hindernis-fur-das-wachstum-kubas

Die „Selbstlose Freundschaft“ der Kuba-Solidaritätsgruppen
In dem noch nicht verblaßten Abglanz der historischen Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba im vergangenen Monat wurde viel über die entscheidende Rolle von Papst Franziskus, der kanadischen Regierung, der Leitartikel in New York Times , verschiedener Politiker und deren Hilfen, sogar von „Sperma-Diplomatie“ gesprochen.
Von Stephen Kimber
http://www.miami5.de/informationen/presse-150105.html

Firma aus Malaysia bringt kubanischen Impftstoff gegen Krebs in Handel
Die biotechnologische Firma Bioven aus Malaysia, die klinische Versuche der Phase III mit dem vielversprechenden kubanischen Impfstoff gegen Krebs durchführt, plant nach einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Kuba in London an die Börse zu gehen
Autor: Prensa Latina | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-29/firma-aus-malaysia-bringt-kubanischen-impftstoff-gegen-krebs-in-handel

Zielscheibe der Reaktion
Der lateinamerikanische Fernsehkanal Telesur wird jetzt zehn Jahre alt. Alternative zu Konzernmedien.
Von Volker Hermsdorf
http://www.jungewelt.de/2015/07-30/009.php

Gedenken an Hugo Chávez in ganz Lateinamerika
Feierlichkeiten zum 61. Geburtstag des Ex-Präsidenten. Veranstaltungen auch in zahlreichen anderen Staaten des Kontinents. Festakt in Botschaft in Berlin
Von Harald Neuber
amerika21
https://amerika21.de/2015/07/125488/gedenken-chavez-2015

Weltweites Gedenken an Kommandant Hugo Chavez
Im Cuartel de la Montaña, wo die sterblichen Überreste des bolivarischen Revolutionsführers ruhen, zollten zahlreiche Venezolaner ihrem ewigen Anführer Tribut
Autor: Redacción Internacional | internacionales@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-29/weltweites-gedenken-an-kommandant-hugo-chavez

Washington entfernt Kuba aus der einseitig erstellten Liste über Menschenhandel
Am Montag haben die Vereinigten Staaten Kuba aus einer Liste entfernt, in der sie jedes Jahr die Aktionen der Regierungen, die diese gegen Menschenhandel durchführen, bewerten
Autor: Granma | internet@granma.cu
http://de.granma.cu/mundo/2015-07-28/washington-entfernt-kuba-aus-der-einseitig-erstellten-liste-uber-menschenhandel

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:
https://berichteaushavanna.wordpress.com/
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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de
oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

Krieg beginnt hier: Antimilitaristischer Aktionstag in der Altmark am 01.08.15

War stars here GÜZ

Mit einer Hausbesetzung in Schnöggersburg, der Kriegs-Übungsstadt der Bundeswehr auf dem Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Altmark, begann der heutige antimilitaristische Aktionstag. Außerdem bestehen Mahnwachen in Letzlingen, Dolle und an der Baustelleneinfahrt Schnöggersburg an der B189.

Nach einer Woche mit Workshops und Debatten auf dem diesjährigen war-starts-here Camp in Potzehne sind Antimilitarist_innen heute mit Kundgebungen und Aktionen auf dem Gefechtsübungszentrum und rundherum aktiv. Auf drei Mahnwachen in direkter Nähe zum Truppenübungsplatz machen sie ihre Haltung deutlich. „In der Altmark trainiert, nach Afghanistan exportiert: Der Tod“ ist an der B 189 direkt an der Baustellenzufahrt nach Schnöggersburg auf einem Transparent zu lesen.

Im Licht des Vollmonds war eine Gruppe von Leuten durch die Nacht nach Schnöggersburg gewandert. Nach einer kurzen Besichtigung, wieweit die Baumaßnahmen inzwischen gediehen sind, betraten die Leute ein großes Gebäude, in dem sie beheizte Räume vorfanden. Ihre Hausbesetzung machten sie durch Plakate und das Aufhängen von Transparenten deutlich. Unbemerkt und gut gelaunt verließen die Personen das Gebäude und das Gelände der Übungsstadt.
Im Morgengrauen wurden in der Heide Leute von Feldjägern aufgegriffen. Gegen sie wird möglicherweise ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

In Jena kam es laut Berichten auf linksunten.indymedia.org zu Umgestaltungen an Ortseingangsschildern. „Rüstungsstadt Jena“ sei jetzt auf den Schildern zu lesen. Im Aktionsbericht heißt es zur Begründung:

„Jena rühmt sich insbesondere seiner optischen und feinmechanischen industriellen Tradition, welche der Menschheit ach so viel Gutes gebracht hätte. In diesem Sinne steht die dortige Waffenindustrie wirklich in historischer Kontinuität und könnte als „Morden mit Präzision“ bezeichnet werden.“ Konkret aufgeführt werden dann die Lasertechnologie der Jenoptik AG, welche in Bomben, Drohnen, Kampfjets, Panzern und Nachtsichtgeräten Verwendung findet, das Unternehmen Accenture als IT-Beratungs- und Softwarekonzern sowie die Schott AG und Optics Balzers Jena Gmbh, Laser Display Technologie und VITRON Spezialwerkstoffe GmbH.
Kontakt: 0160/6208018
http://www.war-starts-here-camp-2015.org

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