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Archiv für 16. Februar 2015

Weiterer Erfolg für Olympia-Gegner*innen: Starke Proteste gegen Knast-Pfannkuchen-Aktion von Justizsenator Heilmann

NOlympia aktiv

Pressemitteilung

Rückfragen unter Tel. 01577/ 279 44 65 oder per Mail:
olympiaverhindern@riseup.net

Aus der umstrittenen und schon im Vorfeld stark kritisierten  Olympia-Werbe-Aktion von CDU-Justizsenator Heilmann kam es heute zu  massiven Protesten. „Die Kampagne von interessierter Wirtschaft und  Senat, um jeden Preis das olympische Spiele-Spektakel nach Berlin zu  holen, geht offenbar weiter den Bach runter“, so Petra Sundermeier.  „Aktivist*innen und Bevölkerung haben wieder einmal klar gemacht, dass  sie mit der Senats-Propaganda-Kampagne nicht einverstanden sind, und  keine olympischen Spiele in Berlin wollen.“

Dutzende Menschen haben mit Schildern, Flugblättern, Sprechchören und  Plakaten gegen die Heilmann-Aktion protestiert. Neben dem Widerstand  gegen die zynische Olympia-Veranstaltung wurde auch von Aktivist*innen  für Gefangenen-Rechte lautstark und vehement gegen die  Pro-Olympia-Aktion mit im Knast hergestellten Pfannkuchen protestiert.

Die Durchführung der Senats-Veranstaltung war nur unter starkem  Polizeischutz möglich, mehr als eine komplette Einsatzhundertschaft war  im Einsatz. „Die derzeitige Pro-Olympia-Kampagne des Senats kommt  offenbar nicht ohne Polizeischutz aus. Ein großer Teil der  Berliner*innen ist zunehmend wütend über den Senat. Die Kampagne von  Senat und Wirtschaft, „Wir wollen die Spiele – Berlin für Olympia“, wird  von vielen Menschen, die aus guten Gründen gegen Olympia sind, als  Anmaßung empfunden“, so Sundermeier weiter. Mindestens ein Mensch wurde  während der Veranstaltung von Polizeibeamten festgesetzt und nach  Überprüfung der Personalien mit einem Platzverweis belegt.

Petra Sundermeier: „Von Olympia-Begeisterung ist in Berlin nichts zu  spüren, während die Unterstützung für die Anti-Olympia-Bewegung täglich  wächst.“

Initiative „Olympia verhindern – in Berlin und überall!“

http://olympiaverhindern.blogsport.de/

Berlin, 16.02.2015

atomstopp: Tschechien exportierte 2014 mehr Strom als das AKW Temelin erzeugte

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 06.02.2015

anti-atom
Atomkraftwerke völlig überflüssig

„Das Atomkraftwerk Temelin wurde 2014 wieder einmal seinem Ruf gerecht, ein reines Stromexportkraftwerk zu sein! Mehr als die Jahresproduktion von Temelin exportierte die tschechische Republik, nämlich fast 17 TWh. „Lediglich“ 15 TWh erzeugte das Atomkraftwerk Temelin!“, kommentieren Roland Egger und Gabriele Schweiger, die heute bekannt gewordene Statistik der tschechischen Energieregulierungsbehörde.

„Angesichts dieser Statistik fragt man sich schon, warum manche tschechische Politiker auf einen weiteren – ökonomisch absolut unsinnigen und ökologisch unverantwortlichen – Ausbau der Atomkraft in Tschechien drängen: Für die eigene Stromversorgung ist schon das Atomkraftwerk Temelin völlig überflüssig. Und die Bereitschaft tschechischen Atomstrom abzukaufen, sollt e in Österreich und wohl auch im Atomausstiegsland Deutschland deutlich sinken!“, so Egger und Schweiger weiter.

„In Tschechien scheinen echte Atomhardliner das Sagen zu haben, die entgegen jeder Vernunft an der Atomkraft festhalten wollen. Aber die kritischen Stimmen werden lauter und das wirtschaftliche Argument ist nicht wegzuleugnen: Atomkraft ist – ohne wettbewerbsverzerrende Subventionen – heute schon unfinanzierbar!“, so Egger und Schweiger abschließend.

„Krieg ist schrecklich, mein Kind!“: Einladung zu einer Lesung mit Wolf-Dieter Glatzel am 16.02.2015

frieden

1945 – das ist das Trauma einer ganzen Generation. Bald sind 70 Jahre seitdem vergangen. Der Männertreff der evangelischen Kirchengemeinde Zur Heimat hat sich intensiv mit dieser Zeit beschäftigt. Viele Zeitzeugen haben Vorträge gehalten, viele Zeugnisse längst verstorbener Zeitgenossen sind herangezogen und ausgewertet worden. Über 30 Zeugnisse der Erinnerung finden sich in dem über 300 Seiten starken Buch „Krieg ist schrecklich, mein Kind“.
Nach der Lesung bleibt genügend Raum für Diskussionen zum Buch und Austausch mit dem Herausgeber und mit der Abgeordneten.
Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.
Es besteht die Möglichkeit, Bücher vor Ort zu erwerben.

Termin:
Montag, d. 16. Februar 2015
Beginn um 18:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Wahlkreisbüro Dr. Ute Finckh-Krämer MdB
Lepsiusstraße 49
12163 Berlin

Wir bitten um Anmeldung:
Tel: 797 82 005 oder per Mail an wahlkreis@finckh-kraemer.de

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