Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

aufstehen gegen rassismus antira

Mit Stammtischkämpfer*innen und gemeinsamen Aktionen gegen die Alternative für Deutschland (AfD)

 

Am 23./24.4.2016 (20:00–16:00 Uhr) findet in Frankfurt/Main die Aktionskonferenz des neu gegründeten Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ statt.

„Aufstehen gegen Rassismus“ wurde nach den Wahlerfolgen der AfD im März diesen Jahres gegründet. Inzwischen wurde der Bündnis-Aufruf bereits von 17.000 Personen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen unterzeichnet.

 

Zur Aktionskonferenz erwarten die Organisatoren 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bundesweit mehr als 100 Orten.

 

Die Konferenz beginnt Samstag mit einer Podiumsveranstaltung, an der Cornelia Kerth, Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Said Barkan vom Zentralrat der Muslime in Hessen, der Geflüchtete Samee Ullah von der Gruppe „my right is your right“ sowie AfD-Experte Andreas Kemper sprechen werden.

 

Am Sonntag wird in Workshops über die Aktionsschwerpunkte und die Ausbildung von Multiplikatoren, den sogenannten Stammtischkämpfer*innen, diskutiert.

 

Zudem wird in verschiedenen Workshops besprochen, wie die Aktivitäten der Kampagne in Betrieb, Schule, Stadtteil oder in Kunst und Kultur aufgebaut und vernetzt werden können.

 

Mehr Informationen:

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de

E-Mail: presse@aufstehen-gegen-rassismus.de

Telefon: 01748-673870

fgvietnam

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde,

 

vor 40 Jahren begann die Freundschaftsgesellschaft Vietnam mit ihrer Arbeit.

Am 17. September werden wir gemeinsam mit Gästen und Freunden aus
Vietnam und Europa diesen Geburtstag feiern. Also bitte den Termin heute schon

vormerken!

 

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kühner

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VietnamNewsletter  Ausgabe April  2016

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Schlimme Dürre in Vietnam und anderen Ländern Südostasiens

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Das Mekong-Delta ist derzeit von einer der schlimmsten Dürreperioden
betroffen. [mehr] Verursacher sind El Nino und der Klimawandel. China öffnete
Staudämme um Wasser zu senden. [mehr]

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Fensterproduktion in Vietnam mit deutscher Unterstützung
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Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)

vergibt einen 13 Millionen US-Dollar Kredit nach Vietnam zur Herstellung
von Fenstern und Türen aus PVC, Aluminium und Holz. [mehr]

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Unbekannten Toten endlich ihre Namen zurückgeben

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40 Jahre nach Kriegsende will die vietnamesische Regierung mit

Hilfe der DNA-Forensik und deutschen Experten unbekannte Tote des
Vietnamkriegs identifizieren. [podcast auf Deutschlandfunk], [Textbericht Deutsche Welle]

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Vietnams Parlament wählt eine Frau als Präsidentin

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Zum ersten Mal in der Geschichte Vietnams wird die Nationalversammlung
durch eine Frau geleitet. Nguyen Thi Kim Ngan, gehört dem Parlament seit
5 Jahren an.  [mehr]
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Marionettentheater in Vietnam

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Viele Vietnambesucher kennen das Riesenspektakel der Wassermarionetten.
Es gibt aber auch das ganz traditionelle Theater mit den Figuren an den Schnüren.

Faszinierende Bilder und Infos zum Hintergrund dieser Kunst im
[Viet Nam Kurier. 3-4-2016]

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Bilderausstellung in Erlangen
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Die vietnamesische Malerin Pham Thi Doan Thanh lädt alle Leser ein
zum Besuch der Ausstellung „Das Dorf im Tal“  Vernissage 04.05.2016

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Studienreise nach Vietnam und Laos
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Nach dem großen Erfolg zum Jahreswechsel 2015/2016 gibt es zum Jahreswechsel
2016/17 eine Neuauflage der Studienreise nach Vietnam und Laos.
[Programm]  [Anmelduung]

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Herausgeber des VietnamNewsletter ist die Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

Wir setzen uns dafuer ein, die Beziehungen zwischen den Menschen in der

Bundesrepublik Deutschland und Vietnam auf friedlichem und freundschaftlichem

Weg zu verbessern. Einer der Wege dazu ist die Information aus und ueber Vietnam.
Es entspricht allerdings nicht der Philosophie unseres Vereins, Ihnen unerwuenschte

eMails zukommen zu lassen. Wenn Sie keine Informationen zum Themenbereich

Vietnam wuenschen, antworten Sie bitte auf diese E-Mail mit der Betreffzeile ‚abmelden‘

oder ‚unsubscribe‘. Ihre eMail-Adresse wird umgehend aus dem System entfernt.

Wir sichern Ihnen darueber hinaus zu, dass Ihre Adresse nicht an andere

Organisation oder Firmen weitergegeben wird.

 

VietnamNewsletter der
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Redaktion: VietnamNewsletter
Stefan Kühner, Koblenzer Str. 7, 76199 Karlsruhe
Tel: 0721 891216
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Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

der newsletter zum Wochenende ist wieder da.

 

Wo die Gringos ins Meer geschmissen wurden

Playa Girón erinnert an den 55. Jahrestag der Invasion in der Schweinebucht. Doch sonst ist es ein normales, kleines Dorf in Kuba

Von André Scheer

http://www.jungewelt.de/2016/04-16/068.php

Der Beitrag ist ab dem 17.4.2016 freigeschaltet

 

Den Sozialismus entwickeln

Kubas Kommunisten kommen in Havanna zu ihrem VII. Parteitag zusammen. Bilanz der bisherigen Reformen und Generationenwechsel im Mittelpunkt

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2016/04-16/012.php

 

Hinter verschlossenen Türen

Vor dem Parteitag gab es weniger Diskussionen als vor fünf Jahren. Daran wird Kritik geübt

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2016/04-16/013.php

Der Beitrag ist ab dem 17.4.2016 freigeschaltet

 

Acht Fragen zum Parteitag

Fragen zu der wichtigen Veranstaltung, die vom 16. bis 19. April im Kongresspalast stattfinden wird

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-14/acht-fragen-zum-parteitag

 

Die verheerenden Folgen des Hasses

Am selben Ort, an dem das größte Kaufhaus Kubas stand und an dem sich jetzt ein zu Ehren von Fe del Valle angelegter Park befindet, gedachte man der Ereignisse des 13. April 1961.

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-14/die-verheerenden-folgen-des-hasses

 

Obama und die kubanische Wirtschaft – verstehen, was nicht gesagt wurde

Wie die unterschiedlichen gesellschaftlichen Konzepte während des Besuchs des US-Präsidenten in Havanna offensichtlich wurden

Von Augustin Lage Dávila

Übersetzung: Kerstin Sack, Klaus E. Lehmann

Cubadebate, amerika21

https://amerika21.de/analyse/149078/obama-kubas-wirtschaft

 

Neue Verfügungen für den nicht-staatlichen Sektor in Kuba

Autor: Yaditza del Sol González | yadidelsol@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-13/neue-verfugungen-fur-den-nicht-staatlichen-sektor-in-kuba

 

Netzwerk ruft zur Verteidigung progressiver Regierungen in Lateinamerika auf

Von Kerstin Sack

amerika21

https://amerika21.de/2016/04/150796/red-de-intelectuales

 

Ein authentischer Revolutionär

Kubafreund und Internationalist Heinz W. Hammer ist am 31. März gestorben
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22709

 

Fidel Castro ehrt Vilma Espín

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro nahm an einer Feier zur Ehrung der Heldin der Revolution Vilma Espín teil, wie die Nachrichtensendung des kubanischen Fernsehens berichtete.

Autor: Cubadebate | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-08/fidel-castro-ehrt-vilma-espin

 

Ehrung für Vilma Espín am 86. Jahrestag ihrer Geburt

Im Namen des kubanischen Volkes wurde ein Blumengebinde vor dem Grabstein an dem Ort niedergelegt, der ihre Asche beherbergt

Autor: Eduardo Palomares Calderón | palomares@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-08/ehrung-fur-vilma-espin-am-86-jahrestag-ihrer-geburt

 

Mexikanisches Segelschulschiff in Havanna

Bei der Einfahrt in die Bucht von Havanna gab das Schiff zur Begrüßung 21 Salutschüsse ab, die von einer Artilleriebatterie der Revolutionären Streitkräfte (FAR) von der Festung San Carlos de la Cabaña aus erwidert wurden

Autor: Gabriela Ávila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-12/mexikanisches-segelschulschiff-in-havanna

 

Die Zeit drängt, Kräfte gegen den Neoliberalismus zu bündeln

Der kubanische Schriftsteller Abel Prieto rief während des in Venezuela stattfindenden Intellektuellentreffens zur Verteidigung der Menschheit zur Einheit auf

Autor: Redaktion Internationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-04-11/die-zeit-drangt-krafte-gegen-den-neoliberalismus-zu-bundeln

 

Kuba unter den Inseln mit größter Vielfalt an Pflanzen

Mit 7.500 Spezies und einem hohen Grad an endemischen Pflanzen nimmt Kuba den vierten Platz weltweit unter den Inseln mit größter Pflanzenvielfalt ein

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-12/kuba-unter-den-inseln-mit-grosster-vielfalt-an-pflanzen

 

Fidel Castro: Bruder Obama

http://www.redglobe.de/lateinamerika-karibik/kuba/reflexionen-des-companero-fidel/7807-fidel-castro-bruder-obama

 

„Kubanische Gratwanderung“

von Edgar Göll

Blätter für deutsche und internationale Politik zugänglich (Heft 4/2016, Seite 25-28):

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/april/kubanische-gratwanderung

 

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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Berlin, 20. April 2016 – Zwei Tage vor der geplanten Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzvertrages in New York wurde heute das Buch „UNTER 2 GRAD? – Was der Klimavertrag wirklich bringt“ vorgestellt. Darin beschreiben Experten aus Wissenschaft, Umweltbewegung, Politik und Gesellschaft, was bei der Menschheitsherausforderung Klimawandel in den nächsten Jahren zu erwarten ist. Michael Müller, Mitherausgeber des Buches und Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, ist skeptisch:

 

„In keinem anderen Bereich wie dem Klimaschutz ist so deutlich sichtbar geworden, wie groß der Unterschied zwischen dem angeblich Möglichen und dem tatsächlich Notwendigen ist.

 

Am 22. April soll in New York mit der Unterzeichnung des Pariser Klimavertrages ein neuer Abschnitt beginnen. Die Weltgemeinschaft will sich völkerrechtlich verbindlich dazu bekennen, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Doch die Geschichte der internationalen Klimakonferenzen ist auch eine Geschichte des Versagens. Nachdem schon so häufig ein neuer Abschnitt im Klimaschutz versprochen wurde, ist mein Misstrauen außerordentlich groß.“

mumia abu-jamal 2012

Hallo,

 

hier kommen aktuelle Meldungen über den kämpfenden Gefangenen und Journalisten Mumia Abu-Jamal, sowie die länderübergreifende Solidaritätsbewegung.

 

Im US Bundesstaat Pennsylvania (PA)spielt sich zur Zeit eine schwere Gesundheitsdkrise in den Gefängnissen ab. Ungefähr 10.000 Gefangene sind an Hepatitis-C erkrankt, was auch ein Licht auf die Haftbedingungen innerhalb der Masseninhaftierung wirft. US-weit schätzt das Justizministerium die Infizierungsrate unter Gefangenen sogar auf ungefähr 20% – also derzeit ca. 400.000 Gefangene. Bis auf wenige Ausnahmen verweigern die lokalen, bundesstaatlichen Gefängnisbehörden eine zu 90% erfolgreiche Behandlung mit Harvoni aus Kostengründen.

 

Doch die Gefangenen nehmen den langsamen Tod durch Nichtversorgung nicht widerstandlos hin. Allein in Pennsylvania haben ca. 1000 Gefangene Klage gegen die Behörde eingereicht, unter ihnen Mumia Abu-Jamal.

Überraschenderweise war seine Klage die allererste, die im Dezember 2015 von einem Gericht in Scranton, PA gehört wurde. Beobachter*innen waren von der Gründlichkeit der gerichtlichen Befragung überrascht und hatten den Eindruck, dass die Gefängnisbehörde keine haltbare Rechtfertigung für ihr Versagen und – in Mumias speziellem Fall – sogar für ihre Manipulationen während seiner ausbleibenden Behandlung vorbringen konnte. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus, wird aber innerhalb der kommenden Wochen erwartet.

 

Unterstützer*innen machen jedoch auch darauf aufmerksam, dass selbst bei einem positiven Ausgang für Mumia keine sofortige medizinische Hilfe zu erwarten wäre, da der Bundesstaat noch einen weiteren Berufungsweg hat und somit das Ergebnis noch über lange Zeit hinaus zögern kann – Zeit, die Mumia und andere an Hepatitis-C erkrankte Gefangene nicht haben.

 

Wie berichtet, ist der Gesundheitszustand von Mumia Abu-Jamal aufgrund seiner unbehandelten Hepatitis-C Erkrankungen nicht stabil. Als Solidaritätsbewegung können wir den zuständigen Behörden regelmässig in Erinnerung rufen, dass diese Folter durch Verweigerung medizinischer Hilfe öffentlich wahrgenommen wird. Die Behörden brauchen dabei auf keine Gerichtsentscheidung warten – sie könnten Mumia und alle anderen sofort behandeln.

 

Daher schlagen wir vor, weiterhin die zuständigen Behörden per Fax, E-Mail und Anruf zu kontaktieren – ab jetzt aber regelmäßig! Wenn sich jede*r ab und an dort meldet und nachfragt, wann denn nun Harvoni an Mumia und andere Hepatitis-C Patient*innen im Gefängnis verabreicht wird, wird das Thema bei Pennsylvanias Regierung und Gefängnisbehörde präsent bleiben.

 

Alle Details zur Behörden-Fax/Mail/Anruf-Patenschaft findet ihr hier:

 

(PA, USA) Mail/Fax/Fon – Patenschaft für Gefangene Pennsylvania muss endlich Verantwortung für seine an Hepatitis-C erkrankten Gefangenen übernehmen

https://linksunten.indymedia.org/de/node/174323

 

Zusätzlich möchten wir noch einmal auf die Kundgebung am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr vor der US Botschaft in Berlin hinweisen:

Solidarität muss sichtbar werden – Free Mumia – Free Them All!

http://www.freiheit-fuer-mumia.de/#kundgebung240416

 

Der 24. April ist nicht nur Mumias 62. Geburtstag, sondern auch der Besuchstag von US Präsident Obama in Deutschland. Wer nicht nach Berlin zur Kundgebung vor die US Botschaft kommen kann, könnte sich andere Aktivitäten überlegen, um z.B. die Situation von Gefangenen in den USA und speziell die Mumias mit der zu erwartenden Berichterstattung um den Obama Besuch herum zu verknüpfen.

 

Mitte Februar veröffentlichte Prison Radio die Mitschrift im Verfahren von Mumia Abu-Jamal gegen Gefängnisbehörde. Darin werden erstaunliche Aussagen der Behörde dokumentiert. Die Gefängnisbehörde räumt in der Sache ein, Gefangene bewußt durch Verzögerung, Fälschungen und unterlassene Hilfe sterben zu lassen. Eine solche gerichtlich dokumentierte Einlassung ist in den USA unseres Wissens bisher beispiellos. Siehe dazu auch das Interview mit Mumia http://www.prisonradio.org/media/audio/mumia/abu-jamal-v-kerestes-re-transcripts-interview-534-mumia-noelle-hanrahan

sowie die deutsche Übersetzung eines Briefes von Noelle Hanrahan (Prison

Radio) http://www.freiheit-fuer-mumia.de/mk.htm#krank180316

 

Im Kampf gegen die Todesstrafe in den USA zeichnen sich in verschiedenen Bundesstaaten neue (eigentlich alte) Hinrichtungsmethoden wie die Gaskammer (South Carolina) oder Erschiessungskommandos (Mississippi) als Reaktion auf die erfolgreiche Name & Shame Kampagne gegen Pharmakonzerne ab, die ihre Produkte aufgrund öffentlichen Protestes nicht mehr für Hinrichtungen mit der Giftsprotze verwendet sehen möchten. So unvorstellbar es 2016 klingen mag, Menschen in einer Gaskammer zu ermorden, ist es doch eine aktuelle Facette des us-amerikanischen Strafdiskurses von oben. Mehr dazu im unteren Abschnitt „Weg mit der Todesstrafe – überall!“.

 

Zum weiteren Inhalt:

1.***   Termine

2.***   Meldungen aus der Bewegung

3.***   Presse

4.***   Solidarität mit Gefangenen

5.***    Weg mit der Todesstrafe – überall!

 

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1.***   Termine

 

So. 24. April 2016 – Berlin – US Botschaft / Brandenburger Tor – 15 Uhr

– Kundgebung

Solidarität muss sichtbar werden – Free Mumia – Free Them All!

Aufruf, Kopiervorlagen etc.

http://mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#kundgebung240416

US Botschaft, Pariser Platz 2, 10117 Berlin – U-Brandenburger Tor/Bus TXL

 

Fr. 22. April 2016 – Mexico City – Weekend of Resistance in support of Mumia Abu-Jamal Kundgebung vor US Botschaft, Infoabend (23. April) und Aktionstag (24.

April)

 

Fr. – So. 22. – 24. April 2016 – Philadelphia RESISTANCE ACTIVITIES IN PHILADELPHIA, APRIL 22 – 24, DEMANDING IMMEDIATE TREATMENT FOR MUMIA, THE 10,000 OTHER INFECTED PA PRISONERS, AND ALL OTHERS SUFFERING FROM THIS EPIDEMIC.

http://www.freemumia.com

 

Fr. 22. April 2016 April 2016 – Harrisburg Übergabe der Online-Unterschriftensammlung an Pennsylvanias Gouverneur Wolf, die bis dahin noch unterschrieben und weiter verbreitet werden kann:

SIGN Mumia HepC Petition to Pennsylvania Gov. Tom Wolf Hep C cure NOW for Mumia Abu-Jamal and 10,000 PA prisoners http://www.iacenter.org/prisoners/mumia/maj-petition032116//

 

(Noch bis zum) Fr. 15. April 2016 – Frankfurt Am Main – Ausstellung im Club Voltaire Verschiedene Gruppen aus Frankfurt und dem Rhein/Main Gebiet informieren in Ausstellungstaflen über kämpfende Gefangene, u.a. Leonard Peltier und Mumia Abu-Jamal http://www.club-voltaire.de/ Kneipe im Club Voltaire – Kleine Hochstraße 5 – 60313 Frankfurt am Main Mo – Sa  18:00 bis 01:00 Uhr – Sonntag 18:00 bis 24:00 Uhr

 

 

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2.***   Meldungen aus der Bewegung

 

Mumia Abu-Jamals Gesundheitszustand erneut verschlechtert (18.03.2016)

https://linksunten.indymedia.org/en/node/172869

 

SIGN Mumia HepC Petition to Pennsylvania Gov. Tom Wolf: Hep C cure NOW for Mumia Abu-Jamal and 10,000 PA prisoners http://www.iacenter.org/prisoners/mumia/maj-petition032116//

 

„Ein Leben für die Freiheit“ – neues Buch über Leonard Peltier und den indigenen Widerstand in den USA (März 2016) http://www.mumia-hoerbuch.de/arn.htm#lpneuesbuch

 

Verfahren von Mumia Abu-Jamal gegen Gefängnisbehörde (1.03.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/170918

 

Interview with Mumia Abu-Jamal by Noelle Hanrahan: „Abu-Jamal v.

Kerestes Re Transcripts Interview“ (February 23, 2016) http://www.prisonradio.org/media/audio/mumia/abu-jamal-v-kerestes-re-transcripts-interview-534-mumia-noelle-hanrahan

 

Leonard Peltier erhält Franz Fanon Preis (10.02.2016)

http://www.leonardpeltier.de/?p=3051#more-3051

 

PA Prison System Admits Secret ‚Protocol‘ Denies Hep-C Treatment to All But Prisoners Near Death (January 1, 2016)

http://thiscantbehappening.net/print/2976

 

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3.***   Presse

 

(Workers World) Petition says ‘Treat prisoners with hep C’(March 6, 2016) http://www.workers.org/articles/2016/03/06/petition-says-treat-prisoners-with-hep-c/

 

 

(Telepolis) USA: Sterbenlassen durch Nichtbehandlung (5.03.2016) http://www.heise.de/tp/artikel/47/47593/1.html

 

(Ossietzky) Juristische Erfolge für Mumia Abu-Jamal (Januar 2016) http://www.sopos.org/aufsaetze/56acd93e46b2b/1.phtml

 

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4.***   Solidarität mit Gefangenen

 

Texas: Minister jailed for protesting execution refuses to be silent (March 26, 2016) http://deathpenaltynews.blogspot.com/2016/03/texas-minister-jailed-for-protesting.html#ixzz441sjgPll

 

(Gefangenen Gewerkschaft) Eilmeldung zur gesundheitlichen Situation des Kollegen Schmidt in der JVA Bremervörde (19.03.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/172978

 

(Thomas Meyer-Falk aus der Sicherheitsverwahrung Freiburg) Leben und Sterben im Gefängnis (17.03.2016)

https://linksunten.indymedia.org/de/node/172811

 

(Kansas, Missouri, USA) Support Eric King, vegan anarchist facing life in federal prison charged with attacking a government building (Feb/March 2016) https://denverabc.wordpress.com/2016/02/28/erics-plea-signing-date-332016/

 

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5.***    Weg mit der Todesstrafe – überall!

 

Mississippi House proposes firing squad as execution method (March 25,

2016)

http://deathpenaltynews.blogspot.ro/2016/03/mississippi-house-proposes-firing-squad.html#ixzz442gzG32q

 

South Carolina senators look to gas for execution (March 1, 2016) http://deathpenaltynews.blogspot.com/2016/03/south-carolina-senators-look-to-gas-for.html

 

Man freed from Mississippi death row: ‘Racism is still around’ (February 22, 2016) http://www.dailytarheel.com/article/2016/02/man-freed-from-mississippi-death-row-racism-is-still-around

 

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Wir hoffen, gut informiert zu haben. Bitte verbreite diese Meldungen auch selbst weiter.

 

Viele Grüße

 

FREE MUMIA Berlin

im HdD, Greifswalderstr. 4

10405 Berlin

www.mumia-hoerbuch.de

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Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat zur Hauptversammlung der BAYER AG am 29. April einen Gegenantrag eingereicht. Die CBG fordert darin, den BAYER-Vorstand wegen der Vermarktung von genmanipuliertem Soja-Saatgut nicht zu entlasten. Der Antrag wurde heute auf der website des Konzerns veröffentlicht (www.bayer.de/de/gegenantraege-2016.aspx).

 

BAYER vermarktet in Nord- und Südamerika die Produktlinie Credenz, die gegen gleich zwei Herbizide resistent ist, Glyphosat und Glufosinat. Der Konzern verkauft sowohl das Saatgut als auch die zugehörigen Pestizide. Beide Wirkstoffe sind jedoch stark gesundheitsgefährlich: so soll Glufosinat in der EU wegen erbgutschädigender Wirkungen vom Markt genommen werden; Glyphosat wiederum wurde von der WHO im vergangenen Jahr als „wahrscheinlich krebserregend“ klassifiziert.

 

In den USA will BAYER ab 2017 eine weitere genmanipulierte Soja-Sorge namens Balance Bean vermarkten, die gegen Glyphosat und das Herbizid Isoxaflutol resistent ist. Zu einem späteren Zeitpunkt soll zusätzlich eine Glufosinat-Resistenz eingebaut werden.

 

Philipp Mimkes vom Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Credenz und Balance Bean sind Musterbeispiele für den Irrweg der industrialisierten Landwirtschaft. Der massive Einsatz von Herbiziden führt zur Entstehung resistenter „Super-Unkräuter“, die mit immer mehr Pestiziden bekämpft werden müssen. Dieser Teufelskreis muss endlich durchbrochen werden. Gefährliche Herbizide wie Glyphosat und Glufosinat müssen vom Markt genommen werden.“ Die Coordination gegen BAYER-Gefahren fordert eine Umstellung der Landwirtschaft auf agrarökologische Verfahren; hierdurch könne die Ernährungssicherheit erhöht und der Einsatz fossiler Rohstoffe verringert werden.

 

Die lateinamerikanische Soja-Ernte wird zu großen Teilen nach Europa und Nordamerika exportiert und dort in der Massentierhaltung eingesetzt. In den Soja-Anbauregionen ist die Menge der eingesetzten Pestizide sowie die Zahl von Vergiftungen und Fehlbildungen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die riesigen Monokulturen bedrohen zudem die Ernährungssicherheit: durch die massive Ausweitung des Soja-Anbaus werden immer mehr Kleinbauern verdrängt. Einheimische Kulturen verschwinden, was in vielen Regionen zu Lebensmittel-Knappheit führt. Traditionelles Saatgut, das an die lokalen Bedingungen angepasst ist, kommt kaum noch zum Einsatz.

 

Informationen zum Thema: http://cbgnetwork.org/6218.html

 

Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. (CBG)

Postfach 15 04 18

40081 Düsseldorf

Fon         0211 – 33 39 11

Fax          0211 – 2611220

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Hashtag #FreeThemALL

https://de.indymedia.org/node/9088

https://linksunten.indymedia.org/de/node/175883

 

In den US Gefängnissen wächst der Widerstand gegen Masseninhaftierung, Ausbeutung und extrem  lange Haftstrafen. Für den Jahrestag des Atica Aufstandes, den 9. September 2016 mobilisieren Gefangene aus mehreren US Bundesstaaten für einen „Streik zur Abschaffung der Sklaverei“ (1).

 

Bereits am 24. April 2016 besucht US Präsident Obama die Bundesrepublik, um die unbeliebten TTIP Verhandlungen fortzuführen (und eine Messe in Hannover zu eröffnen). Am gleichen Tag hat der seit 1981 ohne Beweise inhaftierte Journalist Mumia Abu-Jamal Geburtstag. Er berichtet seit Jahrzehnten aus dem Inneren der Isolations- und Todestrakte und analysiert die Gefängnisindustrie. Selbst an Hepatitis-C erkrankt, kämpft er gemeinsam mit 10.000 weiteren Gefangenen im Bundesstaat Pennsylvania für medizinische Versorgung, die ihnen noch aus Kostengründen verweigert wird (2).

 

Leonard Peltier (3), ein seit 1976 genau wie Mumia ohne jegliche Beweise inhaftierter indigener Aktivist, ist nach über 40 Jahren (!) Knast ebenfalls schwer krank. Er ist ein direkter Gefangener der Obama-Regierung, die entgegen ihren wiederholten Versprechen, die Beziehungen zu den Native Americans zu verbessern, Peltier noch immer nicht freigelassen hat.

 

In Texas trat heute, also am 15. April 2016 eine Gefangenen-Knebel-Verordnung in Kraft (4), die Gefangenen und ihren Unterstützer*innen verbietet, Infos „aus dem Gefängnisalltag“ in sozialen Netzwerken zu verbreiten – sprich, im Internet über Gefangene zu berichten.

 

 

Unterstützen wir die Gefangenenkämpfe in den USA!

 

Macht solidarische Aktionen, Wandbilder, Transparente usw.!

 

 

Verbreitet Berichte und Fotos mit dem Hashtag #FreeThemALL

 

Schickt uns Fotos (bitte ohne Metadaten und mit verpixelten Gesichtern), damit wir sie Gefangenen und Aktivist*innen in den USA zukommen lassen können.

 

Solidarität ist unsere stärkste Waffe – #FreeThemALL

 

 

Bundesweites FREE MUMIA Netzwerk

www.freiheit-fuer-mumia.de

 

 

 

 

(1) (The Intercept) Prisoners in Multiple States Call for Strikes to Protest Forced Labor https://theintercept.com/2016/04/04/prisoners-in-multiple-states-call-for-strikes-to-protest-forced-labor

 

(2) FREE MUMIA – Free Them ALL!

http://mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#kundgebung240416

 

(3) Freiheit für Leonard Peltier!

http://www.leonardpeltier.de/

 

(4) Grundsatzerlass der texanischen Gefängnisbehörde http://www.tdcj.state.tx.us/documents/Offender_Orientation_Handbook_English.pdf

Seite 24, Punkt 4

200px-CBG_Logo_schwarz

 

Am 17. Juni eröffnet die BAYER-Tochterfirma COVESTRO ihre sogenannte Dream Production. In der Anlage im Werk Dormagen soll Kohlendioxid bei der Herstellung von Polyurethan eingesetzt werden. BAYER bezeichnet das Verfahren daher als „ganzheitlichen Ansatz zur Nachhaltigkeit“. Auch das NRW-Wissenschaftsministerium lobt die Anlage als Vorreiter für den Klimaschutz. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert die Dream Production mit vier Millionen Euro; an der Eröffnung soll auch Staatssekretär Thomas Rachel vom BMBF teilnehmen.

 

BAYER beauftragte eigens die Agentur Ketchum Pleon mit einer Marketing-Kampagne. In einer Präsentation heißt es unverblümt, dass die Anlage „gegenüber der Politik, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Öffentlichkeit als Musterbeispiel für ein nachhaltiges Projekt kommuniziert werden“ solle. Die Agentur organisierte nicht nur Veranstaltungen, sondern verfasste offenbar auch Artikel für Publikums- und Fachzeitschriften.

 

Unabhängige Experten bezeichnen die Dream Production jedoch als „Öko-Schwindel“. Sie bemängeln den hohen Energie-Aufwand zur Aktivierung von Kohlendioxid und sehen in dem Verfahren keinen ökologischen Fortschritt. Stattdessen fordern sie eine Reduzierung des Kunststoffverbrauchs, wirksame Schritte zur Vermeidung von Plastikmüll sowie die Förderung wirklich nachhaltiger Verfahren:

 

Dr. Hermann Fischer, Präsidiumsmitglied des Naturschutzbund (NABU), Gründer der Auro AG und Autor des Buchs „Stoff-Wechsel“: Man kann sich kaum eine ökologisch katastrophalere Strategie ausdenken, als ausgerechnet das auf dem niedrigsten Energielevel ruhende Molekül CO2 zum Aufbau komplexer, energiereicher Verbindungen nutzen zu wollen. Die Physik kann man nicht überlisten – der riesige energetische Abstand zwischen CO2 und komplexen Kohlenstoff-Verbindungen ist eben nur mit ebenso riesigem Energieaufwand zu überwinden. Nur Illusionäre glauben, man könne diesen Energieeinsatz aus regenerativen Quellen beziehen. Wir brauchen die regenerative Energie viel dringender für die Energiewende. Es gibt nur ein System, das Kohlendioxid nachhaltig und mit regenerativer Energie in komplexe chemische Stoffe umwandelt: Pflanzen in einer intakten Biosphäre (Photosynthese).

Dass man ausgerechnet CO2, also das am wenigsten geeignete Molekül, als Synthesegrundlage propagiert, hat ganz andere Gründe: Billige Pseudo-Öko-PR. Es macht sich einfach gut, mit einem Verfahren zu prahlen, welches das „böse“ CO2 in harmlose und nützliche Verbindungen umwandelt. PR-Strategen haben daher Kohlendioxid zum neuen Lieblings-Spielzeug der Chemie erwählt. Man baut darauf, dass die Öffentlichkeit den energetischen und verfahrenstechnischen Irrsinn hinter dieser Aktion nicht hinterfragt.

 

Manuel Fernández vom Bereich Chemikalienpolitik des Bund für Umwelt und Naturschutz: Der Einsatz von Kohlendioxid bei der Produktion von Polyurethan stellt aus Sicht des BUND keinen echten Fortschritt in Sachen Klimaschutz dar. Wenn BAYER im Zusammenhang mit diesem neuen Verfahren von einem „ganzheitlichen Ansatz zur Nachhaltigkeit“ spricht, muss sich die Konzernleitung nicht über den Vorwurf wundern, Öko-PR in eigener Sache zu betreiben. Der Nutzen eines solchen Verfahrens ist schon angesichts des benötigten Energieaufwands fragwürdig und steht in keinem Verhältnis zu den Mengen an CO2, mit denen wir alljährlich die Umwelt belasten. Ein ganzheitlicher Ansatz zur Nachhaltigkeit führt für den BUND nach wie vor nur über eine drastische Reduzierung der Kunststoffproduktion und des Einsatzes von fossilen Brennstoffen.

 

Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker und langjähriges Mitglied der Kommission für Anlagensicherheit: Es handelt sich hierbei nicht um eine Dream Reaction, sondern um eine Reaktion der Illusionen. Eine mögliche Nutzung von CO2 in der Kunststoff-Produktion spielt angesichts der um Zehnerpotenzen größeren Mengen, die bei energetischen Verbrennungsprozessen freigesetzt werden, eine zu vernachlässigende Rolle. Dies zeigt schon ein Blick auf die Zahlen: BAYER will 5.000 Tonnen Polyol auf CO2-Basis herstellen und hierbei 1.000 Tonnen Kohlendioxid einsetzen. Das ist gerade mal ein Tausendstel des jährlichen CO2-Ausstoßes von BAYER in Höhe von rund fünf Millionen Tonnen.

 

Prof. Dr. Gerd Liebezeit, Meeres-Chemiker: Selbst wenn hocheffektive Katalysatoren zur Verfügung ständen (deren Herstellung ja auch wieder Energie kosten würde), wird für die Produktion noch immer Energie in großer Menge benötigt. Das ist Greenwashing, mit dem sich das Unternehmen ein grünes Mäntelchen umhängen möchte. Ökologisch akzeptabel ist nur der Einsatz langlebiger Kunststoffe mit intelligentem Design, die später recycelt werden können. Kurzlebige Kunststoffe wie Einmalverpackungen und Plastiktüten müssen ganz vermieden werden.

 

Philipp Mimkes, Physiker und Vorstandsmitglied der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): Die schönfärberisch benannte dream production ist allenfalls minimal besser als der Status Quo, aber in keiner Weise nachhaltig. Staatliche Fördergelder sollten aber nicht die Chemie-Industrie subventionieren, sondern einen wirklichen ökologischen Fortschritt unterstützen. Wir fordern eine drastische Reduzierung des Kunststoff-Verbrauchs; der verbleibende Rest muss aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden. Hierbei müssen Rohstoffe wie Algen, Holzreste oder Stroh zum Einsatz kommen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsproduktion stehen.

 

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat zur Dream Production einen Gegenantrag zur anstehenden Hauptversammlung der BAYER AG eingereicht. Die CBG wirft dem BAYER-Konzern vor, die Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe und biologisch abbaubare Endprodukte verschlafen zu haben. So heißt es im Geschäftsbericht des Unternehmens: „Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe spielt bei Bayer noch eine untergeordnete Rolle.“ Zudem stammt gerade mal ein Prozent der von BAYER selbst erzeugten Energie aus regenerativen Quellen.

 

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kuba cuba

Liebe Leser_innen,

wir trauern um unseren Compañero Heinz W. Hammer und beginnen den newsletter mit einem Nachruf.

Compañero Heinz W. Hammer presente!

Josie Michel-Brüning hat einen Nachruf auf unseren gestern verstorbenen Freund Heinz W. Hammer verfasst,

http://www.miami5.de/informationen/komitee-160401.html

 

Kuba solidarisch mit Brasilien

Kuba hat seine volle Solidarität gegenüber dem Volk und den sozialen Bewegungen Brasiliens in einer Zeit bestätigt, in der das südamerikanische Land eine politische Krise erlebt

Autor: Laura Bécquer Paseiro | laura@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-04-01/kuba-solidarisch-mit-brasilien

 

Juden auf Kuba

Hoffen auf bessere Beziehungen mit den USA

Von Wolfram Nagel

http://www.deutschlandfunk.de/juden-auf-kuba-hoffen-auf-bessere-beziehungen-mit-den-usa.886.de.html?dram:article_id=349857

 

Die Jugend verteidigt den Frieden

Die 21. Ausgabe des Modells der Vereinten Nationen, HAVMUN 2016, findet bis zum 1. April in der Universität Havanna statt

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-30/die-jugend-verteidigt-den-friedens

 

Obama und die kubanische Wirtschaft – verstehen, was nicht gesagt wurde

Die unterschiedlichen Konzepte über die menschliche Gesellschaft waren in jedem Moment des Besuches von Obama offensichtlich

Von Augustin Lage Dávila Übersetzung: Kerstin Sack Klaus E. Lehmann Cubadebate, amerika21

https://amerika21.de/analyse/149078/obama-kubas-wirtschaft

 

Kubas Außenminister: USA müssen Ende der Blockade unilateral erklären

Von Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/2016/03/149038/aufhebung-us-blockade

 

Keine Pakete für Kuba

Der US-Präsident ist weg, die Blockade besteht weiter: Logistikunternehmen TNT liefert nicht mehr auf die rote Insel. Auch »Cuba Sí« betroffen

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2016/03-31/001.php

 

Abgeschrieben

Die kubanische Tageszeitung Granma veröffentlichte am Montag eine »Reflexion« Fidel Castros zum Besuch von US-Präsident Barack Obama auf der Insel. Ein Auszug:

http://www.jungewelt.de/2016/03-30/039.php

 

Contras auf Europatour

In Madrid wollen kubanische Antikommunisten für einen »Regime-Change« werben

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2016/03-30/027.php

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

 

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Liebe Leser_innen,

zum Wochenbeginn wieder neuer Lesestoff.

 

Universität von Havanna bereit für Havmun 2016

Von heute an tagt in der Universität von Havanna (UH) das Modell der Vereinten Nationen Havmun 2016, ein Raum für Debatten, zum Nachdenken und um mögliche Lösungen für die Probleme zu finden, die die Welt bedrücken

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-29/universitat-von-havanna-bereit-fur-havmun-2016

 

Raúl empfing die Exekutivsekretärin der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL)

Der Präsident des Staats- und des Ministerrates der Republik Kuba empfing am Donnerstagnachmittag Frau Alicia Bárcena Ibarra, Exekutivsekretär der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL)

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-25/raul-empfing-die-exekutivsekretarin-der-un-wirtschaftskommission-fur-lateinamerika-und-die-karibik-cepal

 

In Kuba fast 85 Millionen Dosen Polio-Impfstoff verabreicht

Unser Land war es als erstem Land Lateinamerikas gelungen, diese gefürchtete Kinderkrankheit auszurotten

Autor: Cubadebate | internet@granma.cu

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-24/in-kuba-fast-85-millionen-dosen-polio-impfstoff-verabreicht

 

UNICEF fördern das Stillen in Kuba

Bis 2018 werden in Sancti Spiritus, Cienfuegos und Matanzas drei weitere Milchbanken eingerichtet werden

Autor: ACN | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-16/unicef-fordern-das-stillen-in-kuba

 

Jeder Tropfen Wasser ist entscheidend

Die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) rief am Dienstag die Regierungen Lateinamerikas dringend dazu auf, die Abholzung einzuschränken und den Schutz der Wälder zu erhöhen, um Qualität und Menge der Wasserreserven zu verbessern

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2016-03-23/jeder-tropfen-wasser-ist-entscheidend

 

„Das Konzert der Rolling Stones wird etwas ganz Großes werden”

Tim Cole, Botschafter des Vereinten Königreichs in Kuba, sprach mit Granma über das mit so großen Erwartungen verbundene Konzert

Autor: Michel Hernández | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-24/das-konzert-der-rolling-stones-wird-etwas-ganz-grosses-werden

 

Kuba im Banne der Stones

Hunderttausende erlebten gestern in Havanna ein über zweistündiges spektakuläres Konzert der Rolling Stones

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cultura/2016-03-26/kuba-im-banne-der-stones

 

Ein Brief an Obama ohne Antwort

Die Familienangehörigen der Opfer von Barbados warten noch auf eine Antwort auf den Brief, den sie im Jahr 2010 an Präsident Obama geschrieben hatten

Autor: Gabriela Ávila Gómez | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-24/ein-brief-an-obama-ohne-antwort

 

Der Bruder Obama

Wir haben keine Geschenke des Imperiums nötig. Unsere Anstrengungen sind rechtmäßig und friedlich, denn sie entsprechen unsere Verpflichtung gegenüber dem Frieden und der Brüderlichkeit aller Menschen, die auf diesem Planeten leben

Autor: Fidel Castro Ruz | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2016-03-28/der-bruder-obama

 

Obama im Großen Theater – oder das große Theater von Obama in Havanna?

Kommentar zur Rede des US-Präsidenten am 22. März im „Gran Teatro de La Habana“ in Kuba

Von Iroel Sánchez Übersetzung: Laura Dieli amerika21

https://amerika21.de/analyse/148539/obama-grosses-theater

 

Nie verboten, nun aber gratis und live: Die Rolling Stones in Kuba

Rockband vor einer halben Million Fans. Papst wollte Konzert verhindern, Kommunisten bejubeln es. Lebendige Rockszene in Kuba spätestens seit den 1980er Jahren

Von Harald Neuber, Eva Haule amerika21

https://amerika21.de/2016/03/148740/rolling-stones-kuba

 

USA frieren Geld für Reise deutscher Jugendlicher nach Kuba ein

Von Edgar Göll amerika21

https://amerika21.de/2016/03/148782/usa-stoppen-geld-kubareise

 

Fidel Castro übt Kritik an Obama-Rede in Havanna

Von Harald Neuber amerika21

https://amerika21.de/2016/03/148902/fidel-castro-kritik-obama-rede

 

Dossier: Cuba Libre

Die Insel, die Revolution und die Zukunft

http://www.jungewelt.de/bibliothek/dossier/79

 

Söldner neuen Typs

Es soll kubanisch aussehen, doch die Instruktionen kommen aus Washington: Wie die USA Regime-Change planen

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2016/03-29/025.php

 

Rolling Stones rocken Havanna

http://www.neues-deutschland.de/artikel/1006545.rolling-stones-rocken-havanna.html

 

Karfreitag mit Sympathy for the Devil

Die Rolling Stones spielten zum ersten Mal in Havanna – vor einer halben Million ­begeisterter Zuschauer

Von Mareike Haurand, Havanna

http://www.jungewelt.de/2016/03-29/040.php

 

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