Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 29. Mai 2017

FG BRD-Kuba: Aktuelles aus und über Kuba

kuba cuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:

Kuba-Stammtisch
Donnerstag, 1. Juni, 19:30 Uhr
Waldheim Gaisburg, Obere Neue Halde 1, 70186 Stuttgart

mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuba-stammtisch

Buchvorstellung: Raúl Castro – Revolutionär und Staatsmann
Donnerstag, 1. Juni, 20:00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, 60313 Frankfurt

Neben seiner Raúl-Castro-Biografie stellt der Autor Volker Hermsdorf ein neues Buch mit 16 Erfahrungsberichten überwiegend junger AutorInnen über »Kuba im Wandel« vor.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#raul-castro

Festival Cocteleria de Cuba
Freitag, 2. Juni, 22:00 Uhr
Karlstorbahnhof, Gumbelraum, am Karlstor 1, 69117 Heidelberg
Zusammen feiern und kubanische Cocktails mixen.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#cocteleria

Kuba auf dem Festival der Jugend
Jugendpark, Sachsenbergstr. 51063 Köln
Sonntag, 4. Juni, 11:00 Uhr
Lesung: Jetzt nochmal schnell nach Kuba?
Frisch aus der Druckpresse, direkt auf’s Festival der Jugend.
Sonntag, 4. Juni, 12:30 Uhr
Auslandsaufenthalt Kuba: Fragerunde
Das Projecto Tamara Bunke ermöglicht, Jugendlichen eine längere Zeit auf Kuba zu verbringen.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#festival-der-jugend

Festliche Veranstaltung zum 25. Jahrestag von KarEn
Samstag, 10. Juni, 17:00 Uhr
Verlagsgebäude des ND, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#karen

Lesung: Kuba im Wandel
Mittwoch, 14. Juni, 18:00 Uhr
DGB-haus Dachsaal, Walltorstr. 17, 35390 Giessen
Lesung mit den HerausgeberInnen und GründerInnen des Projecto Tamara Bunke.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuba-im-wandel-giessen

Film „El Comandante“
Dienstag, 20. Juni, 20:00 Uhr
Lindenhof, spiegelsbergenweg 16, 38820 Halberstadt
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#el-comandante

Jugendkonferenz: Was ist los in Kuba?
24. / 25. Juni
Kubanisches Konsulat, Kennedyallee 22-24, 53175 Bonn
Wir laden alle Neugierigen, Kubafans, Vertreter der Solibewegung und alle, die sich „nur mal informieren“ möchten, sehr herzlich zu einem spannenden Dskussionswochenende ein.
Anmeldung bis zum 10. Juni
Themen, Filmpräsentation, Musik und mehr:
http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#jugendkonferenz

weitere Veranstaltungen:
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba Libre:
Wirtschaftswachstum mit Hindernissen + Die Diskussionen, die in Kuba stattfinden + Die Geschichte der St. Louis + Die Karawanen der „Pastors for Peace“ nach Kuba gehen weiter + Aktuelle Gesundheitsprojekte in Kuba + mehr …
Cuba Libre 2-2017: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cl-2017-2.php
Online Archiv: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cuba-libre-archiv.php
CL-Archiv – die ersten 30 Jahre: http://www.fgbrdkuba.de/shop/cuba-libre-archiv.php

Dossiers:
neu: Biotechnologie in Kuba
Beiträge zu Medikamentenentwicklung, Produktion von Impfstoffen, Pharmakologie und Medizinfordchung.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/infos/biotechnologie.php

aktualisiert: Queer Cuba
Aktionswoche gegen Homo- und Transphobie in Kuba.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/infos/queer-cuba.php

Cuba kompakt:
Gesundheitsbrigade Henry Reeve leistet medizinische Hilfe in Peru + Kubanischer Minister betont die Notwendigkeit ausländischer Investitionen + Eile mit Weile – Der Investitionsprozess im Bauwesen + Wo es Freundinnen und Freunde gibt …
Cuba kompakt – Mai 2017: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2017-05.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba
Weltgesundheitsorganisation zeichnet kubanische Ärztebrigade aus + Kein Kubaner paddelt mehr nach Florida + Raúl Castro: Trumps Äußerungen über Kuba sind lächerlich + Zentralkomitee beschließt wichtige Reformdokumente und Entwicklungsplan bis 2030 + Gewerkschaft, Unterstützung für den Arbeiter auf eigene Rechnung + Lateinamerika, Trump und der Neoliberalismus + …
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Mitglied werden:

Film- & Buchprämienpaket für neue Mitglieder:
Coupon: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a4.pdf
Flyer: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a5.pdf

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
http://www.fgbrdkuba.de/

regionale Seiten:
BerlinBonn, Essen, Frankfurt a.M., Göttingen, Stuttgart

Facebook: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba,
Twitter: https://twitter.com/fgbrdkuba

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Protest vor der Ungarischen Botschaft: Ungarisches Atomprogramm beenden! AKW Paks sofort abschalten!

Fukushima antiatom

 

In Ungarn gibt es derzeit nur einen einzigen AKW-Standort in Paks. Das AKW Paks liegt etwa 100 Kilometer südlich von Budapest. In Paks laufen vier Uraltreaktoren vom Typ WWER 440/213, die zwischen 1982 und 1987 in Betrieb gegangen sind. Damals waren Laufzeiten von 30 Jahren für die Reaktoren geplant, die heute schon weit überschritten sind. Für die Blöcke 1 und 2 wurden die Laufzeiten durch die ungarische Regierung bereits um weitere 20 Jahre verlängert, für die Blöcke 3 und 4 läuft das Verfahren für eine Verlängerung der Laufzeit noch.

Die ungarische Regierung betreibt eine unverantwortliche Atompolitik. Sie plant den Neubau von zwei Atomreaktoren, will die mehr als 30 Jahre alten Schrottreaktoren in Paks noch weitere 20 Jahre weiterbetreiben und prüft den Wiedereinstieg in den Uranabbau in Ungarn. Obwohl es noch keinerlei konkrete Pläne für eine Lagerung des entstehenden Atommülls gibt, werden täglich weiter neuer Atommüll produziert. Nach Plänen der ungarischen Regierung ist bei Boda in den Mecsek-Bergen die Inbetriebnahme eines underirdischen Atommülllagers für das Jahr 2047 vorgesehen. Umweltverträglichkeitsprüfungen und umfassende Risikobewertungen für ein solches Lager liegen jedoch noch nicht vor. Die ungarische Regierung verhindert einen schnellen Umstieg auf regenerative Energieträger und gefährdet mit ihrer Energiepolitik das Leben und die Gesundheit von Millionen Menschen in Europa.

Das ungarische Parlament hat im Jahr 2009 beschlossen, am Standort Paks den Neubau von zwei weiteren Atomreaktoren durchzuführen. Im Jahr 2014 wurde eine Vereinbarung zwischen der staatlichen Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) und dem staatlichen Stromversorger MVM unterschrieben, in der der Bau von zwei 1.200-Megawatt-Blöcke vom Typ WWER-1200/V491 vorgesehen ist. In dem Vertrag zwischen Russland und Ungarn ist weiter festgelegt, dass Russland 80 Prozent der Gesamtkosten übernehmen wird und hierfür einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden Euro an Ungarn zur Verfügung stellen wird. Die EU-Kommission hat diese Vereinbarung zwischen Rosatom und den ungarischen Staat bereits schon als „mit den EU-Verträgen vereinbar“ genehmigt.

Im März gab der staatliche französische Atomkraftwerksbauer AREVA NP bekannt, dass er das „Reaktorschutzsystem der vier Blöcke des Kernkraftwerks Paks in Zusammenarbeit mit seinem ungarischen Partner evopro systems engineering Kft. Modernisieren“ werde. Dieser Auftrag umfasst nach Mitteilungen von AREVA NP „ein umfassendes Software-Update der bestehenden digitalen Sicherheitsleittechnik, die AREVA im Rahmen eines Austausch-Projekts zwischen 1999 und 2002 installiert hat“. Das Projekt soll im Jahr 2019 abgeschlossen sein. Mit diesem Auftrag soll die Grundlage dafür gelegt werden, dass diese Uraltreaktoren weitere 20 Jahre betrieben werden können.

Aktuell sind mit den vier Schrottreaktoren in Ungarn 2.000 Megawatt Stromerzeugungskapazität am Netz. Mit diesen Reaktoren werden zurzeit mehr als 50 Prozent des gesamten ungarischen Strombedarfs hergestellt.

 

Wir fordern:

  • Ungarisches Atomprogramm beenden! AKW Paks sofort abschalten!
  • Keinen Neubau von Atomreaktoren in Paks!
  • EURATOM-Vertrag kündigen!

 

 

 

 

Wir treffen uns

Donnerstag, 01.06.2017

17.00 Uhr

Vor der Botschaft der Republik Ungarn

(Unter den Linden 76, 10117 Berlin)

 

 

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

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