Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für 28. Juni 2016

Struggles around coal mining in South Africa am 06.07.16 in Berlin

antikohle naturfreunde

Liebe Afrikainteressierte,

hiermit laden wir Sie sehr herzlich zum nächsten Berliner Afrikakreis der Initiative Südliches Afrika (INISA) und der Society for International Development (SID-Berlin) in Kooperation mit dem Berliner Afrikahaus ein.

Südafrika: Konflikte um den Kohlebergbau

(Struggles around coal mining in South Africa)

Mittwoch, 6. Juli 2016, 18:30 – 20:00 Uhr

Afrika-Haus Berlin, Bochumer Straße 25, 10555 Berlin (U-Bahn Turmstraße)

Referenten:
Melanie Müller (Politikwissenschaftlerin, FU Berlin)

Lucky Maisanye (Umweltaktivist aus Südafrika, Umweltorganisation Geasphere)

Moderation:
Andreas Baumert (Initiative Südliches Afrika (INISA) e.V.)
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Südafrika steht vor der Herausforderung, die Ziele des nationalen Entwicklungsplans 2030 umzusetzen. Dafür setzt die Regierung auf die Ausweitung des Kohlebergbaus, um die Elektrifizierung voranzutreiben und Südafrika als Industriestandort weiter zu entwickeln. In den letzten Jahren gab es regelmäßig kritische Meldungen über Probleme im Bergbau in Südafrika in Zeitungen, durch zivilgesellschaftliche Organisationen und soziale Bewegungen. Mitte Mai 2016 haben südafrikanische Umweltorganisationen zu Protesten gegen den Kohlebergbau in Südafrika aufgerufen. Die Demonstrationen standen im Zusammenhang mit der Kampagne „Break Free from Fossil Fuels“, bei der in dreizehn Ländern der Welt Proteste gegen den Abbau fossiler Energieträger stattfanden. Hinter der Debatte um die zukünftige Energieversorgung steckt zudem eine Reihe von Konflikten um die Entwicklung des Landes und um die Frage, wer von dieser Entwicklung profitiert.

Wir wollen die Konflikte in den beiden Provinzen Mpumalanga und Limpopo näher beleuchten. Dort werden gerade zwei der größten Kohlekraftwerke der Welt gebaut. Hierbei leisten die deutsche Bundesregierung, die KfW-IPEX-Bank sowie deutsche Unternehmen Unterstützung. Der Ausbau der beiden Kraftwerke ist mit Risiken für die Einhaltung der Menschenrechte verbunden, wie Melanie Müller von der Freien Universität darstellen wird. Sie hat gemeinsam mit der Organisation Misereor die Studie „Wenn nur die Kohle zählt. Deutsche Mitverantwortung für Menschenrechte im südafrikanischen Kohlesektor“ erarbeitet. Lucky Maisanye aus der vom Kohlbergbau besonders betroffenen Region um die Stadt Witbank, wird die Herausforderungen für die dortigen Gemeinden und die Erfahrungen aus seiner Arbeit als Umweltaktivist vorstellen.

Wir hoffen auf einen spannenden Abend und freuen uns über Ihr Interesse.
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NaturFreunde: Atommüll: Eine Lösung kann es nur geben, wenn der Fehler Gorleben eingestanden wird

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Berlin, 28. Juni 2016 – Zum Ende der Arbeit der Atommüllkommission erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands und Co-Vorsitzender der Kommission:

 

Nach zweieinhalbjähriger Arbeit hat die Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle ihren Abschlussbericht „Verantwortung für die Zukunft“ fertiggestellt. Der rund 550 Seiten lange Bericht umfasst im wesentlichen vier Teile, wobei

 

> der Hauptteil sich mit Abwägungs- und Ausschlusskriterien für die Lagerung hochradioaktiver Abfälle beschäftigt, aber auch Vorschläge für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle macht;

> umfangreiche Vorschläge für eine Ausweitung der partizipativen Demokratie gemacht werden, insbesondere für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung;

> die Geschichte der Atomenergie und Endlagerung aufgearbeitet werden;

> die Herausforderung komplexer Technologien eingeordnet werden in eine Zukunftsethik und eine reflexive Technikbewertung.

 

Unbestritten ist, dass der Gesetzgeber auf jeden Fall von einer nationalen „Entsorgungspflicht“ auszugehen hat, was auch durch ein Exportverbot für Atommüll abgesichert wird. Es geht also nicht um ein Ja oder Nein, sondern um das Ob und Wo. Auch die NaturFreunde Deutschlands sind immer davon ausgegangen, dass es eine moralische Pflicht ist, die auch dem Verursacherprinzip entspricht, den in Deutschland produzierten Atommüll auch in Deutschland zu lagern.

 

Die Kommission geht beim Endlager von einem tiefengeologischen Einschluss aus. In wichtigen Bereichen macht sie Vorschläge, die bei einer Umsetzung ein wichtiger Schritt nach vorne wären. Dazu gehören der erweiterte, doppelt abgesicherte Rechtsschutz, das Exportverbot von Atommüll oder auch die Vielzahl von Beteiligungsrechten, die den Bürgerinnen und Bürgern eingeräumt werden sollen. Dazu kommen auch Vorschläge wie die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsausschusses im Bundestag, der Ausbau der Technikfolgenabschätzung und Technikgestaltung oder die Einführung neuer Bewertungskriterien für Wirtschafts- und Lebensqualität.

 

Auch bei den naturwissenschaftlichen Kriterien gibt es Verbesserungen: Das Auswahlverfahren ist wirtsgesteinunabhängig, also gilt für Salz, Ton und Granit, muss nach umfangreichen Kriterien erfolgen, die gleichberechtigt sind und sich am Ziel der bestmöglichen Sicherheit orientieren. Wichtig sind unter anderm die Kriterien einer Begrenzung der Wärmeabfuhr auf höchstens 100 Grad (heute mehr als 200 Grad), eine stabile Barriere durch ein starkes Deckgebirge und ihrer gleichberechtigten Wertung. Außerdem sollen zumindest für eine längere Zeit die Rückholbarkeit und die Bergbarkeit gesichert werden.

 

Kritisch sehen die NaturFreunde Deutschlands, dass der Bericht zwar kritische Aussagen zu Gorleben macht, ebenso zur Geschichte der Atomenergie und der Endlagerung. So wird die Geschichte des Erkundungsbergwerks nachgezeichnet, allerdings in zwei kontrovers zueinander stehenden Teilen, in denen klar wird, dass SPD, Grüne und Linkspartei Gorleben beenden wollen, während CDU/CSU das Gegenteil vertreten. Ein klares Nein zu Gorleben war jedoch nicht möglich.

 

Der Bericht ist aber dennoch ein Nein zu Gorleben. Denn wenn die gesetzliche Vorlage, das Standortauswahlgesetz, verlangt, zu einem Vorschlag zu kommen, der einen politischen Konsens ermöglicht, so wurde genau das nicht erreicht. Zudem sind die vorgeschlagenen Kriterien nicht vereinbar mit dem Standort Gorleben. Von daher müsste es zu einem endgültigen Aus kommen, aber offenkundig fällt es der Union schwer zuzugeben, dass nicht nur die Atomeuphorie der letzten Jahrzehnte, sondern auch Gorleben ein Irrtum war.

 

Die NaturFreunde Deutschlands sagen Nein zu Gorleben. Eine Endlagersuche kann nur dann glaubwürdig werden, wenn das akzeptiert ist.

FG BRD-Kuba: Aktuelles aus und über Kuba

kuba cuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:

Kuba auf dem UZ-Pressefest
1. bis 3. Juli
Revierpark Wischlingen, Dortmund
Vernissage: Fidel es Fidel + Casa Cuba, Ein Haus der Kuba-Solidarität + Film: Die Kraft der Schwachen + Diskussion: Die USA und Kuba + Buchvorstellung: Kuba – Aufbruch oder Abbruch + Diskussion: kubanischer Sozialismus und seine heutigen Herausforderungen + Gesprächsrunde zur aktuellen Kuba-Schwerpunktausgabe von Melodie und Rhythmus + Kubas Jugend – Kubas Zukunft? + Film: 25 Jahre Cuba Sí + Revolution goes Brooklyn + Konzert mit Gerardo Alfonso & friends + Felicidades Comandante + Zeitenwende in Kuba? + Film: Fidel es Fidel + Film: Der Ruf der Königsschnecke.
mehr:
  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/flyer/20160703-uz-pressefest.php

Gerardo Alfonso & friends – Viva Cuba Tour
2. bis 23. Juli
Dortmund, Hamburg, München, Stuttgart, Basel, Braunschweig, Chemnitz, Leipzig, Rostock, Berlin
Gerardo Alfonso gehört zur Nueva Trova. Viele seiner Lieder sind zu Hymnen geworden.
mehr:
  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/flyer/20160723-gerardo-alfonso-viva-cuba-tour.php

Kuba – Aufbruch oder Abbruch
Mittwoch, 6. Juli, 18:00 Uhr
Kulturhalle Hoensch, Waldbauerstr. 2, 04347 Leipzig
mehr:  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/kalender.php#aufbruch-oder-abbruch

Soli-Sommerfest
Samstag, 9. Juli, ab 14:00 Uhr
DGB-Jugendclub, DGB-haus, W.Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt
mehr:  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/kalender.php#sommerfest

Soli-Sommerfest
Samstag, 9. Juli, ab 14:00 Uhr
DGB-Jugendclub, DGB-Haus, W.Leuschner-Str. 69, 60329 Frankfurt
mehr:  http://www.fg-brd-kuba.de/termine/kalender.php#sommerfest

Guantánamo im Visier der USA
Montag, 11. Juli, 18:00 Uhr
Kulturbüro Franz Sodann, Mariannenstr. 101, 04315 Leipzig
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#guantanamo

Kuba-Infostand, Sommerfestival der Kulturen
12. bis 17. Juli
Theater Tri Bühne, Eberhardstr. 61A, 70173 Stuttgart
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/stuttgart/index.html

Zur Situation der Künstler
Donnerstag, 14. Juli, 19:30 Uhr
ver.di-Haus, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuenstler

25 Jahre Cuba Sí – Fiesta de Solidaridad
Samstag, 23 Juli, 14:00-22:00 Uhr
Parkaue Lichtenberg, 10367 Berlin
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuenstler

weitere Veranstaltungen:
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba Libre:
Kritische Bilanz auf dem Wege des beschlossenen Kurses + Glückwünsche zu Fidel Castros 90. Geburtstag + Der Kongress eines ganzen Volkes + Kuba im Medienspiegel + Jorgito als Held empfangen + Janusköpfige US-Politik + „Niemand hat die Absicht …“ + Jede Menge Satisfaction + Sehnsucht Kuba.
Cuba Libre 3-2016: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cl-2016-3.php
Online Archiv: http://www.fgbrdkuba.de/cl/cuba-libre-archiv.php
CL-Archiv – die ersten 30 Jahre: http://www.fgbrdkuba.de/shop/cuba-libre-archiv.php

Cuba kompakt:
So gut wie keine Möglichkeit für Kuba auf Dollarbasis zu agieren + Über die Notwendige Verbindung von Tourismus und Kultur + Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten + Neue Preisgestaltung wirkt sich positiv auf die Bevölkerung aus + Gewerkschaften: Cuba sí, in vielen Sprachen
Cuba kompakt – Mai 2016: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2016-06.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

neu erschienen:
Melodie und Rhythmus – Viva Cuba
Stark erweiterte Ausgabe der M&R für nur 6,90 € inklusive redaktionell kuratierter CD mit 17 Titeln hervorragender kubanischer Künstlerinnen und Künstler.
Kubasoligruppen bekommen diese Ausgabe ab einer Abhnahme von 10 st. für 5 € das Stück, also 50 €.
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/artikel/20160701-melodie-und-rhythmus-viva-cuba.php

Kalender – Viva La Habana 2017
Der neue Kubasolidaritätskalender für 6,90 €. Kubasolidaritätsgruppen wird ein Preisnachlass gewährt, sie erhalten 10 Exemplare für nur 40 € (DINA4).
mehr: https://www.jungewelt-shop.de/kubakalender%20vivalahabana2017

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Paypal blockiert däniche Kuba-Solidarität + Kuba verurteilt Menschenrechtsverletzungen in den USA + Hilfe aus Europa für Geschädigte durch Dürre + Brigade Henry Reeves; Glücklich wieder zurück aus Ecuador + UNO erkennt Erfolge von Kuba im Kampf gegen HIV und AIDS an + …
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Dokumente:
Der Friede wird ein Sieg für ganz Kolumbien sein, aber auch für Unser Amerika insgesamt
Raúl Castro nach der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bilateralen und Definitiven Einstellung des Feuers und der Feindseeligkeiten, der Abgabe der Waffen und über Sicherheitsgarnten in Kolumbien.
mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/txt/doc/20160624-raul-castro-friedensvereinbarung-kolumbien.php

Mitglied werden:
Neues Film- & Buchprämienpaket 2016 für neue Mitglieder:
Coupon: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a4.pdf
Flyer: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a5.pdf

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
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regionale Seiten:
Berlin, Essen, Frankfurt a.M., Göttingen, Stuttgart

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