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Beiträge mit Schlagwort ‘Kritische Aktionäre’

Mitmachen und die Stimmen gegen Waffenhandel stärken!

Aktion Aufschrei Frieden Rüstung

Samstag, 4. März 2017

15 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt am Main

Kundgebung „Stoppt den Waffenhandel!“

Komm auf den Römerberg, mach mit und sende deine Ziele in die Welt.

17 Uhr Ökumenisches Friedensgebet – Beginn am Römerberg und gemeinsamer

Weg zur Alten Nikolaikirche

 

Freitag, 3. März 2017 um 18:45 – 21:30 Uhr

Diskussionsrunde: Jetzt mal Klartext: Wie reduzieren wir den Rüstungsexport?

Mit Jürgen Grässlin, DFG-VK; Dr. Simone Wisotzki, Fachgruppe Rüstungsexport

der GKKE; Omid Nouripour, MdB, Bündnis 90/ Die Grünen; Alexander Lurz; RA Holger Rothbauer;

moderiert von Andreas Zumach

Musikalische Aufmunterung: Ralf Glenk, Liedermacher, Sänger und Gitarrist

Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt

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Urteil des OVG Münster: „Informationsfreiheits-Gesetz ausweiten!“

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=> Bericht Spiegel Online: http://bit.ly/1E2OjzV

=> Artikel Süddeutsche Zeitung: http://bit.ly/1J3r997

=> Bericht dpa: http://bit.ly/1USrTWn

19. August — Das Oberverwaltungsgericht Münster hat gestern eine Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen der Universität Köln und der BAYER AG verweigert. In der Urteilsbegründung verwies das OVG auf einen Ausnahme-Paragrafen im Informationsfreiheitsgesetz NRW zu Forschung und Wissenschaft. Während der Verhandlung hatte die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) vergeblich darauf hingewiesen, dass sich ihre Forderung nach Offenlegung gerade auf die Teile des Dokuments bezieht, die nicht unmittelbar dem Forschungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Vereinbarungen zu Patenten und zur Verwertung der Ergebnisse. Die CBG befürchtet nun eine wachsende Einflussnahme großer Konzerne auf wissenschaftliche Einrichtungen und fordert eine Erweiterung der Informationsfreiheits-Gesetze.

Philipp Mimkes, Kläger im gestrigen Verfahren: „Das Urteil verdeutlicht, dass das nordrhein-westfälische Informationsfreiheitsgesetz (IFG) überarbeitet werden muss. Die generelle Ausklammerung des Hochschulbereichs von jeglicher Transparenz muss durch eine differenzierte Regelung ersetzt werden, sonst droht eine Ausrichtung der universitären Forschung auf rein wirtschaftliche Interessen. Bei der Formulierung des IFG hatte der Gesetzgeber sicher nicht eine generelle Geheimhaltung von Industriekooperationen im Sinn – zumal eine Bedrohung der wissenschaftlichen Freiheit heute weniger von staatlicher Seite zu befürchten ist als durch den übermäßigen Einfluss großer Unternehmen.“

Die Position der CBG wird vom Informationsfreiheitsbeauftragten des Landes NRW gestützt, der nach Prüfung des Vertrags eine Offenlegung empfohlen hatte. Philipp Mimkes kritisiert, dass das OVG Münster – wie schon die Vorinstanz – den strittigen Vertrag nicht eingesehen hatte. Eine differenzierte Betrachtung der Vertragsinhalte sei somit nicht möglich gewesen. Die CBG prüft daher, Rechtsmittel gegen die Nichtzulassung zur Revision einzulegen.

Zahlreiche Verbände unterstützen die Forderung nach Offenlegung des Vertrags, darunter Transparency International, der Ärzte-Verband IPPNW, medico international sowie der Deutsche Hochschulverband. Auch die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten in Deutschland fordert mehr Transparenz. In einer Entschließung heißt es: „Einer verborgenen Einflussnahme auf Forschungsgegenstände, Forschungsergebnisse und auf deren Veröffentlichung kann nur durch eine konsequente Politik der Offenheit begegnet werden. Eine Veröffentlichungspflicht sollte mindestens die Identität der Drittmittelgeber, die Laufzeit der Projekte, deren Förderungsumfang, und die Einflussmöglichkeiten auf Forschungsziele und -ergebnisse umfassen.“

Chronologie zum Prozess: www.cbgnetwork.org/2730.html

Mit fünfstelligen Kosten pro Instanz übersteigt das Verfahren die finanziellen Möglichkeiten der CBG. Wir bitten daher um Spenden: per eMail, online oder per PayPal (auf der website oben links)

Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. (CBG)

Kritische Aktionäre: Hauptversammlungen 2015

Kritischeaktionaere_logo

Der Dachverband wird 2015 an folgenden Aktionärsversammlungen in Deutschland teilnehmen*
AG = Aktiengesellschaft; SE = Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft)

  • 27.01.2015, München, Siemens AG, (Namensaktien)
  • 30.01.2015, Bochum, Thyssen Krupp AG, (Inhaberaktien)
  • 20.02.2015, Düsseldorf, Metro AG, (Namensaktien)
  • 19.03.2015, Hamburg, Aurubis AG, (Inhaberaktien)
  • 01.04.2015, Berlin, Daimler AG, (Namensaktien)
  • 23.04.2015, Essen, RWE AG, (Inhaberaktien)
  • 23.04.2015, München, Münchener Rück AG, (Namensaktien)
  • 29.04.2015, Karlsruhe, EnBW AG, (Inhaberaktien)
  • 29.04.2015, Hamburg, Dt. Lufthansa AG, (Namensaktien)
  • 30.04.2015, Mannheim, BASF SE, (Namensaktien)
  • 30.04.2015, Frankfurt, Commerzbank AG, (Inhaberaktien)
  • 30.04.2015, Hannover, Continental AG, (Inhaberaktien)
  • 05.05.2015, Hannover, Volkswagen AG, (Inhaberaktien)
  • 06.05.2015, München, Allianz SE, (Namensaktien)
  • 06.05.2015, Hannover, MAN SE, (Inhaberaktien)
  • 07.05.2015, Fürth, Adidas AG, (Namensaktien)
  • 07.05.2015, Essen, E.on SE, (Namensaktien)
  • 07.05.2015, Heidelberg, Heidelb.Cement AG, (Namensaktien)
  • 12.05.2015, Berlin, Rheinmetall AG, (Namensaktien)
  • 12.05.2015, Kassel, K+S AG, (Inhaberaktien)
  • 12.05.2015, (Ort unbekannt), Puma SE, (Inhaberaktien)
  • 13.05.2015, München, BMW AG, (Inhaberaktien)
  • 21.05.2015, Frankfurt, Deutsche Bank AG, (Namensaktien)
  • 21.05.2015, Köln, Dt. Telekom AG, (Namensaktien)
  • 27.05.2015, Köln, Bayer AG, (Namensaktien)
  • 27.05.2015, Frankfurt, Dt. Post AG, (Namensaktien)

*) Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, falls Sie uns Ihre Stimmrechte für Hauptversammlungen anderer Unternehmen übertragen möchten.

http://www.kritischeaktionaere.de/hv2015.html

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