Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für die Kategorie ‘Berlin’

Kultur konkret: Konfliktlösungsmechanismen bei Star Trek

Donnerstag 20.07.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (nahe U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Im Rahmen des Vortrags untersucht der Politikwissenschaftler und Historiker David X. Noack Konfliktlösungsstrategien in Star Trek im Wandel der Zeit von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Zur Hochzeit des Vietnamkrieges wurde die Original-‚Star Trek‘-Serie von Gene Roddenberry als eine Vision des Friedens erschaffen. Russen, Japaner und US-Amerikaner saßen gemeinsam auf der Kommandobrücke der U.S.S. Enterprise und erlebten gemeinsam Abenteuer. Obwohl mit Waffen ausgestattet, bevorzugte die Besatzung des Flaggschiffs der Sternenflotte immer und immer wieder, lieber nicht zu schießen. Doch als Kind der „neuen Weltordnung“ (George H. W.Bush) mit US-Militäreinsätzen weltweit war auch das Raumschiff Voyager, auf Sendung 1995–2001, der Gewalt gegenüber etwas anders eingestellt. Im Rahmen der aktuellen Filme des Regisseurs J. J. Abrams ist ‚Star Trek‘ zu einer Sci-Fi-Action-Filmreihe geworden, in welcher Gewalt immer als einziger Ausweg dargestellt wird. Der Vortrag untersucht die Haltung der Hauptcharaktere des ‚Star Trek‘-Universums zur Gewalt im Spiegel der inneren und außenpolitischen Entwicklung der Vereinigten Staaten von Amerika.

Referent: David X. Noack

Kultur konkret
Die Reihe „Kultur konkret“ beschäftigt sich mit bekannten Filmen, Serien oder Sendungen und ordnet siein einen gesellschaftlichen Kontext ein. Die Referent*innen zeigen dabei ihre Sicht auf die Filme und stellen diese zur Diskussion. Die nächsten Vorträge sind schon in Vorbereitung: Im Herbst erfahren wir mehr über „Das Frauenbild bei Star Trek“ und „Das Frauen- und Afrikabild bei Indiana Jones“.

Kinderwagen on tour: Pack die Badehose ein: Wanderung von Tegel zum Bootshaus

 

Sonntag 25.06.2017

  • Ort: U-Bahnhof Holzhauser Straße (U6)
  • Uhrzeit: 11.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin, OG Adelante

Die Tour führt auf schönen Wegen durch den Tegeler Forst zum Bootshaus der NaturFreunde in Spandau. Dort treffen wir uns mit Familien von Geflüchteten um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Gemeinsam geht es hinaus auf den Spandauer See. Von dort werden wir die Zitadelle Spandau und die Insel Eiswerder von einer ganz anderen Perspektive erkunden.

Badesachen nicht vergessen.

Infos bei: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Kinderwagen on tour
Wanderungen für Familien mit Kindern. Gemeinsam geht es raus in die Natur, um Landschaft in und um Berlin zu entdecken, Räume zu erfahren und die Natur zu genießen. Die Wanderungen bewegen sich auf Wegen, bei denen Kinderwagen mitgenommen werden können.

Infos: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

DenkMalTour: Das Krankenhaus Biesdorf in der Zeit des Nationalsozialismus

Samstag 24.06.2017

  • Ort: S-Bahnhof Biesdorf (Ausgang Oberfeldstraße) Oberfeldstraße 1 12683 Berlin
  • Uhrzeit: 14.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Die DenkMalTour führt vom S-Bahnhof Biesdorf durch die Getreidesiedlung in Biesdorf-Nord über das Gelände der seinerzeitigen Städtischen Heil- und Pflegeanstalt (für Epileptische) Wuhlgarten (1890-1945) und des heutigen Unfallkrankenhauses Berlin zum U- und S-Bahnhof Wuhletal. Wir sehen Spuren der Geschichte dieses Territoriums aus der Zeit des Faschismus – vom NS-Siedlungsbau bis zum mörderischen „Euthanasie“-Programm T4. Die Anstalt Wuhlgarten wiederum wandelte sich binnen weniger Jahre von einer bahnbrechenden psychiatrischen Klinik zu einem Durchgangszimmer des Todes.

Wir begegnen in Biesdorf aber auch Orten, an denen sichtbar wird, dass hier beinahe das „Berliner Wandlitz“ entstanden wäre. Das fiktive Adressbuch der endvierziger Jahre ist wie ein kleines „Who is who“ der seinerzeitigen SED-Führung. Heute befindet sich hier die modernste Unfallklinik des Landes.

Das immer noch beschauliche Biesdorf ist ein Ort, an dem sich Geschichte förmlich im Brennpunkt darstellt. Biesdorf gehört damit zu den Gebieten, an denen sich die Ambivalenz des heutigen Umganges mit Geschichte in seltener Eindringlichkeit darstellt.

Referent: Wolfgang Brauer (Vorsitzender des Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf e.V.)

Die DenkMalTour wird gemeinsam organisiert von Helle Panke e.V. und den NaturFreunden Berlin.
Kosten: 2,50€

Kiezspaziergang: Rund um Rütli – Bildung und Stadtentwicklung

Samstag 24.06.2017

  • Ort: U-Bahnhof Hermannplatz (auf dem Platz)
  • Uhrzeit: 13.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Kiezspaziergang, Dauer ca. 2,5 Std.

Die Exkursion kreist räumlich wie auch thematisch „Rund um Rütli”. Thematisiert wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Stadtentwicklung im Neuköllner Reuterkiez. Bildung gilt als Schlüssel zu mehr sozialer Gerechtigkeit und ist daher besonders in sozial benachteiligten Kiezen mit hohen Erwartungen verbunden. Gleichzeitig spielt das Bildungsangebot eine wichtig Rolle, um den Wegzug alternativer Mittelschichtsfamilien aus Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf zurm Zeitpunkt der Einschulung zu verhindern und Prozesse der sozialen Aufwertung zu stabilisieren.

Ausgehend vom „Campus Rütli” werden die Entstehung des Rütli-Skandals, die Erwartungen an lokale Bildunsgprojekte und ihre Auswirkungen in der Praxis nachverfolgt.

In Zusammenarbeit mit „Kritische Geograpie Berlin“.

Kritische Geographie Berlin ist eine freie Assoziation von Geograph_innen, Sozialwissenschaftler_innen, Aktivist_innen und anderen, die sich in akademischen und aktivistischen Kontexten mit Fragen um Macht, Raum und Gesellschaft auseinandersetzen.

Seit März 2016 führt Kritische Geographie Berlin wieder die Kiezspaziergänge in Kooperation mit den Naturfreunden Berlin e.V. durch mit unterschiedlichen kritischen Exkursionen und somit mit Betrachtungsweisen auf die soziale, materielle und immaterielle Textur der Stadt, ihrer Konflikte und Akteure.

Kosten 2,50 €, NaturFreunde frei

Mehr Infos: http://kritische-geographie-berlin.de

Wissenschaft konkret: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Freitag 23.06.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Wissenschaft konkret: Vortrag: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 war für Bundeskanzlerin Merkel der Anlass, dem Druck der Anti-Atom-Bewegung nachzugeben und mit dem Atomausstieg die sogenannte Energiewende und damit eine tiefgreifende ökologische Modernisierung einzuleiten. Heute wird ein »grüner Kapitalismus« als Ausweg aus den vielfältigen Krisen propagiert. Angesichts einer labilen Weltwirtschaft, wachsender sozialer Ungleichheit auch innerhalb Europas, des fortschreitenden Klimawandels und sich zuspitzender gesellschaftlicher Konflikte könnte die Ökologisierung der Wirtschaft zum Entwicklungsmotor einer neuen gesellschaftlichen Epoche werden.
Aber wurde mit der Wende nach Fukushima tatsächlich ein grundlegender Umbau unseres Energiemodells auf den Weg gebracht? Und wie ist es Merkel gelungen den Atomkonflikt zu befrieden und ihn sogar zur Stabilisierung ihrer eigenen Macht zu nutzen? Sind die Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik sogar ein Hinweis darauf, dass sich der grüne Kapitalismus weltweit durchsetzen könnte? Und nicht zuletzt: Wie müsste eine emanzipatorische Linke auf diese Veränderungen antworten?

Referent: Dr. Hendrik Sander

Dr. Hendrik Sander ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind marxistische Staats- und Hegemonietheorie, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Energiepolitik. Er ist mit Attac und der Interventionistischen Linken in der Klimabewegung aktiv. Publikationen u.a.: »Die Zukunft von Attac. Stärken, Probleme, Handlungsoptionen« (herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung); »Power to the People! Den Stromkonzernen den Stecker ziehen« (zusammen mit Chris Methmann und Jutta Sundermann, AttacBasisText 31).

Wissenschaft konkret
Viele im weiten Spektrum der NaturFreunde haben im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Ausbildung Bachelor- oder
Masterarbeiten, Doktorarbeiten oder interessante Hausarbeiten geschrieben. Diese haben sehr häufig hochinteressante Themengebiete bearbeitet, die auch für viele, die nicht in dieser wissenschaftlichen Disziplin gearbeitet hatten, einen spannenden Erkenntnisgewinn bringen können.

In der Reihe „Wissenschaft konkret“ wollen wir solche Arbeiten vorstellen, gemeinsam diskutieren und anschließend
in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

In der Reihe werden wir in loser Folge weitere Arbeiten vorstellen.

Politik konkret: Freihandelspolitik und G-20-Gipfel

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  • Termin: Donnerstag, 15.06.2017
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin

 

Die Veranstaltung wird sich mit den Auswirkungen von Freihandelspolitik auf die Länder des globalen Nordens und des globalen Südens beschäftigen. Ziel der Veranstaltung ist, die unterschiedlichen Interessen der Akteure in der globalisierten Welt herauszuarbeiten und ihre entsprechenden Strategien zu erklären.

Beim G20-Gipfel in Hamburg wird von Seiten der Bundesregierung auch die Forderung nach einer neoliberalen Freihandelspolitik, wie sie in den Freihandelsabkommen EU-Kanada (CETA) und dem geplanten Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) angelegt sind, eine wichtige Rolle spielen.

Die Referenten werden die Forderungen der NaturFreunde an eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und an nachhaltige und sozial-ökologisch ausgerichtete internationale Zusammenarbeit aufzeigen. Gleichzeitig werden die Referenten auf die Forderungen der NaturFreunde im Rahmen der „G20-Protestwelle“ am 2. Juli in Hamburg eingehen.

Referenten: David Geier, Beauftragter für Freihandel der NaturFreunde Deutschlands und Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands.

 

 

Infos: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Politik konkret:

Die Reihe „Politik konkret“ beschäftigt sich mit Theorien und Themen der politischen Linken.

Treffen Marxistisches Forum am 16.06.2017

 Karl-Marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 16.06.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema: „Der Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. Eine Einschätzung aus marxistischer Sicht“

Einführung: Ellen Brombacher

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Fotoexkursion: Der Friedhof der Sozialisten

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Freitag 09.06.2017

  • Ort: Vor dem Haupteingang, Gudrunstraße 20, 10365 Berlin
  • Uhrzeit: 18.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

Die Fotoexkursion erkundet den „Friedhof der Sozialisten“. Wir wollen uns der Gedenkstätte und ihren Gräbern nähern, uns mit der Geschichte der dort Geehrten auseinandersetzen und die architektonische und künstlerische Gestaltung der Gedenkstätte fotografisch erkunden.

Leitung: Uwe Hiksch

Infos bei: Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, Tel.: 0176-62015902

Die Fotoexkursionen der NaturFreunde

Die Fotoexkursionen knüpfen an die Tradition der sozialkritischen Fotografie der politischen Linken an. Wandel aufzeigen, soziale Realitäten darstellen und mit den alltäglichen Erscheinungen des Lebens und der Arbeitswelt auseinandersetzen, war seit mehr als 80 Jahren Ziel der „Arbeiterfotografie“. An diese Tradition wollen die Touren anknüpfen und mithelfen, eine zeitgemäße Antwort auf kritische Fotografie zu geben. Mit dem Fotoapparat sollen Realitäten eingefangen werden, Gegensätze aufzeigt und damit eine Beitrag zur kritischen Betrachtung des eigenen Umfeldes geleistet werden. Dabei stehen Spaß, Information über die Geschichte der Stadträume aber natürlich auch der Umgang mit der Kamera im Mittelpunkt der Touren.

Ehrung von drei Persönlichkeiten des afrikanischen Widerstands im „Lern-und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“ in Berlin-Mitte

NGO Alliance „Decolonize Berlin“

 

PRESSEMITTEILUNG / PRESS RELEASE (English version below)

 

31.05.2017

 

postkolonial lumumba 

Das Bezirksamt von Berlin-Mitte und die von ihm einberufene, mehrheitlich afrikanische bzw. Schwarze Auswahljury haben Alternativvorschläge für die zwischen 1902 und 1939 nach den drei Begründern der deutschen Kolonien in Afrika Adolf Lüderitz, Gustav Nachtigal und Carl Peters benannten Straßen/Plätze im zukünftigen „Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel“ eingebracht.

 

Mit Ana Nzinga (1583-1663), Yaa Asantewaa (ca.1840-1921) und Martin Dibobe (1876-ca.1921) sind dabei drei herausragende Persönlichkeiten des afrikanischen Widerstandes gegen die koloniale Unrechtsherrschaft Portugals in Angola, Großbritanniens in Ghana bzw. Deutschlands in Kamerun in die erste Wahl genommen worden.

 

Tahir Della, Jurymitglied für die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD: „Wir begrüßen die von der Jury erarbeiteten Vorschläge, vor allem aber freuen wir uns über die Wahl des prominenten Deutsch-Kameruners Martin Dibobe. Der Zugführer bei der Stadtbahn hat 25 Jahre in Berlin gelebt und sich 1919 ganz entschieden für die Gleichberechtigung der Menschen in und aus den deutschen Kolonien in Afrika eingesetzt. Es wäre ein Zeichen der historischen Gerechtigkeit, wenn Martin Dibobe aus Kamerun den Begründer der Kolonie Kamerun und bisherigen Namensgeber des Nachtigalplatzes, Gustav Nachtigal, ersetzen würde.“

 

In einem Offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller haben bundesweit mehr als 50 Organisationen und Institutionen den Berliner Senat und das Bezirksamt von Berlin-Mitte dazu aufgefordert, auch die bereits 1986 ohne Namensänderung „umgewidmete“ Petersallee zu Ehren einer afrikanischen Persönlichkeit umzubenennen.

 

Christian Kopp von Berlin Postkolonial: „Mit der Petersallee haben die Nazis einen rassistischen Massenmörder geehrt, der am Kilimanjaro in Tansania bis heute als mkono wa damu (Hand mit Blut) und in Deutschland als ‚Hängepeters’ bekannt ist. Wie könnten wir bei unseren kritischen Stadtführungen durch den entstehenden, europaweit einzigartigen ‚Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel’ das Festhalten an einem solchen Straßennamen erklären?“ 

 

Offener Brief zur Umbenennung der Petersallee:

http://www.berlin-postkolonial.de/cms/index.php/9-news/kurzmeldungen/124-offener-brief-petersallee

 

Kontakt:

Tahir Della (ISD-Bund): tahirdella(at)isdonline.de, 01525 421 7327

Christian Kopp (Berlin Postkolonial), buero(at)berlin-postkolonial.de, 01799 100 976

 

 

+++English Version +++

 

Berlin-Mitte to change three colonial street names to honour African anti-colonial figures

 

The district authority of Berlin-Mitte and a selected jury composed of a majority of African or Black members have introduced alternative names for two streets and a square which, until today, have celebrated the founders of Germany’s former colonies on the African continent: Adolf Lüderitz, Gustav Nachtigal and Carl Peters. These renamings are the stepping stones of a future “site of memory” in Berlin’s so-called “African Quarter.”

 

Ana Nzinga (1583-1663), Yaa Asantewaa (ca.1840-1921) and Martin Dibobe (1876-ca.1921) are three exemplary figures that best represent African resistance to colonial rule and oppression, respectively against Portugal in Angola, Britain in Ghana, and Germany in Cameroon. These are the jury’s first choice for the ongoing renaming process.

 

Tahir Della, jury member representing the ISD (Initiative of Black People in Germany) acclaims this effort: “We welcome the jury’s proposal and, above all, we fervently support the choice for notorious German-Cameroonian Martin Dibobe. This train conductor for the suburban railway lived in Berlin for 25 years. From 1919 onwards, he actively campaigned for the equality and the rights of African people in former German colonies and those employed in Germany. If Martin Dibobe replaces the founder of the German colonial territory in Cameroon, Gustav Nachtigal, the renaming of this square (Nachtigalplatz) will become a symbol of historical justice.”

 

In an open letter to the current Berlin mayor Michael Müller, fifty organisations and institutions throughout Germany have asked the Berlin senate and the district authority to opt for an apparent change in the case of the Petersallee. Although no street sign was put down, an invisible renaming from Carl Peters to Hans Peters already took place in 1986. The initiative calls for a visible renaming that would honour an eminent African figure.

 

Christian Kopp, founding member of Berlin Postkolonial, reveals that “the Nazis deliberately chose to celebrate a racist mass murderer when they designed the Petersallee (“Peters Avenue”) in 1939. Carl Peters is still known in the Kilimanjaro region in Tanzania as mkono wa damu, ‘the bloody hand,’ and in Germany, he was nicknamed Hängepeters, ‘Peters who hangs.’ When we do critical guided tours and lead visitors through this unique cityscape loaded with the memory of colonialism, how can we explain to our guests the stubbornness to cling to such figures in the public sphere?”

 

Open letter for the renaming of the Petersallee (in German):

http://www.berlin-postkolonial.de/cms/index.php/9-news/kurzmeldungen/124-offener-brief-petersallee

 

Treffen Berliner Bündnis TTIP | CETA | TISA stoppen!

ttip wegkicken

Hallo Ihr Lieben,

 

wir haben großes vor und wollen am 17.06. eine große Protestwelle gegen G 20 organisieren. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Bundesregierung aber scheinbar auch die US-amerikanische Regierung fleißig versucht, TTIP wieder zum Laufen zu bringen. Die EU verhandelt nebenbei noch etwa 20 Freihandelsabkommen. Das alles wollen wir stoppen und für einen gerechten Welthandel einstehen. Es gibt also viel zu tun!

 

 

Wir treffen uns

Donnerstag, 01.06.2017

19.00 Uhr

Greenpeace Berlin, Chausseestraße 84, 10115 Berlin (U6, U-Bhf.: Schwartzkopfstr.)

 

 

Vorgeschlagene TOPS:

 

  1. Infos bundesweite Treffen
  2. Protestwelle G 20 am Brandenburger Tor
  3. TiSA-Veranstaltungen
  4. Wahlprüfsteine
  5. Ausstellung im September bei NaturFreunden
  6. Was sonst noch ist

 

Über Euer Kommen freuen wir uns

 

Uwe

 

 

Zum Berliner Netzwerk TTIP | CETA | TISA stoppen gehören:

NaturFreunde Berlin, Greenpeace Berlin, Berliner Wassertisch, DGB Region Berlin, GRÜNE LIGA, Attac Berlin, BUNDjugend Berlin, Mehr Demokratie, Arbeitskreis Internationalismus (IG Metall Berlin), Gen-ethisches Netzwerk, Anti Atom Berlin, Powershift, BUND Berlin, FIAN Berlin