Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

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Liebe Genossinnen und Genossen,

die Proteste gegen die Europäische Spar- und Verarmutspolitik gehen in die dritte Runde. Vom 20. bis 23. November findet in Frankfurt/Main das Blockupy-Festival statt. DIE LINKE, die Bundestagsfraktion der Linken und die Rosa-Luxemburg-Stiftung sind mit vielen Programmpunkten, Infoständen und Veranstaltungen beteiligt. Wir laden euch ein, mit nach Frankfurt zu kommen und am Festival teilzunehmen. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht mit LINKE Beteiligung (für das gesamte Programm und alle Orte guckt auf: http://blockupy.org/festival2014/)

Ganz besonders aufmerksam machen wollen wir euch auf die Demonstration / den EZB-Zaunbesuch am Samstag, den 22.11. 14 Uhr, Beginn am Paulsplatz. Dort wird es einen eigenen LINKE-Block mit Lautsprecherwagen geben.

###: Programmschnipsel

Donnerstag, 20. November | 20:00 Uhr | Gewerkschaftshaus | Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77

Die Macht und ihre Plätze – Streifzüge durch ein linkes Europa

Vortrag von Costas Douzinas

Sandro Mezzadra (Euronomade/angefragt) und

Andrea Ypsilanti (Institut Solidarische Moderne)

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

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Freitag/Samstag/Sonntag (21.-23.11.) von jeweils 10-13 Uhr | Campus Bockenheim

Drei-teilige Strategie Arbeitsgruppen, u.a.

„Neu siegen lernen“: Ein Austausch über Prozesse der Konstituierung von Gegenmacht, Strategien der Wirksamkeit und Bündnispolitiken“

Language-English

Freitag, 21. November | 14:00 – 16:00 Uhr | Campus Bockenheim

Obstacles to an effective participation of trade unions in processes as Alter Summit, Blockupy or other « alliances » With Felipe Van Keirsbilck, General Secretary of CNE (Belgium) and other trade unions delegates/representatives Organizer: Alter Summit Language: English/French

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Freitag, 21. November | 14:00 – 16:00 Uhr | Campus Bockenheim

Internal migration in Europe and organizing of migrants

The European youth labour market, characterized by high unemployment rates and inter-regional and continental mobility, is being redefined on the basis of the new generation of people who migrate looking for work. Europe’s internal migrations are growing in number and changing in nature. This is parallel to new processes of exploitation, social differentiation and polarization between South and North, East and West. How to organize the skilled and young precarious workers within the European labour market? How to strike the capitalistic exploitation based on geographical differences? The aim of this workshop is to share experiences, inviting groups that are organizing migrant workers from Spain, Italy, Greece and Poland in Germany.

With Vanessa Bilancetti (Esc\Dinamo Press, Rome), Phil Butland, Judith Benda (DIE LINKE)

Language: English

Freitag, 21. November | 14:00 – 16:00 Uhr | Campus Bockenheim

Feministischer Aktionsworkshop: War starts here!

Zu unserer feministischen Praxis gehört der Kampf gegen Krieg, Militarismus, Grenzregime, soziale Ausgrenzung und Kapitalismus als deren Ursache. Unser politisches Ziel ist, dass alle Menschen in einer herrschaftsfreien und solidarischen Gesellschaft leben können, und das weltweit. Teil der gesellschaftlichen Militarisierung ist das zunehmend selbstverständliche öffentliche Auftreten der Bundeswehr. Wir bieten allen Teilnehmerinnen am Blockupy-Festival an, mit uns gemeinsam in einem aktionsorientiertem Workshop widerständige Ideen zu entwickeln – und auszuprobieren!

Mit Nina Eumann, Katharina Schwabedissen (LISA)

Sprache: Deutsch

Gesamt-Veranstaltungen

Freitag, 21. November | 16:30 – 18:30 Uhr | Haus der Jugend |Deutschherrnufer 12 | Großer Saal

Versammlung/Asamblea

Die Asamblea dient dazu, die Diskussionen des Vormittags aus den fünf zentralen Arbeitsgruppen

zusammenzuführen und den Umzug zur EZB am Samstag zu besprechen.

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

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Freitag, 21. November | 20:00 – 22:00 Uhr |Haus der Jugend |Deutschherrnufer 12 | Großer Saal

Sieben Jahre Krise in Europa – Kontroverse Erklärungen und Perspektiven

Wie ist die lange Dauer der Krise in Europa zu erklären? Durch welche Widersprüche ist die gegenwärtige Form der europäischen Integration gekennzeichnet? Hat Deutschland die europäischen Nachbarn durch Lohnzurückhaltung niederkonkurriert, wie viele Linke und Gewerkschafter_innen denken? Sind die Länder mit Leistungsbilanzdefiziten aufgrund zu hoher Löhne nicht wettbewerbsfähig genug, wie nicht nur Liberale und Konservative im Umkehrschluss argumentieren? Welche Rolle spielt die „Finanzialisierung“ des Kapitalismus? Und vor allem: Welche Wege führen aus der Krise? Welche Strategie sollten emanzipatorische Kräfte verfolgen?

Podiumsdiskussion mit Ulrike Herrmann (taz) und Jannis Milios (TU Athen, Syriza)

Moderation: Thomas Sablowski (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

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Samstag, 22. November | 10:00 – 13:00 Uhr | Uni-Campus Bockenheim | Hörsaal I

Von der Troika zu TTIP? Wie können wir die Auseinandersetzungen von Blockupy mit denen gegen TTIP/TiSA/CETA produktiv verknüpfen?

Die „Krise“ ist nicht vorbei, sondern wurde durch eine „EU-Krisenpolitik“ aus (Sozial-)Kürzungen und marktradikalen Reformen sogar verschärft. Anstatt den Kurs zu korrigieren, treibt die EU nun Kürzungs-, Wettbewerbs- und Privatisierungspolitik sowie Demokratieabbau mit Abkommen wie TTIP, CETA und TiSA aggressiv weiter voran. Wir wollen fragen: Wo stehen „Anti-Krisen-Bündnisse“ und Blockupy heute? Kann aus den Protesten gegen TTIP & Co. in Deutschland eine neue kapitalismuskritische Dynamik entstehen? Wie lassen sich die Kämpfe gegen das EU-Krisenregime mit denen gegen die EU-Freihandelspolitik verbinden? Welche Rolle kann DIE LINKE. im Bundestag dabei spielen?

Diskussion mit: Alexis Passadakis (Seattle to Brussels Network, „ttip-unfairhandelbar“), Roland Süß, Attac / Blockupy, Michael Ehrhardt, stellv. Vorsitzender DIE LINKE. Hessen /1. Bevollmächtigter IG Metall Frankfurt/M., Sabine Leidig (MdB DIE LINKE) und Nicole Gohlke (MdB und Moderation).

Veranstalter: Bundestagsfraktion DIE LINKE

Sprache: Deutsch

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Samstag, 22. November | 14:00 Uhr | Berlinerstr. vor Paulskirche

Demonstration zum EZB-Zaun – Wir packen mit an!

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Samstag, den 22. November | 19:00 – 22:00 Uhr |

Brauchen wir eine linke Einheit?

Die Geschichte der Linken besteht zu einem großen Teil aus Zusammenschlüssen und Spaltungen linker Organisationen und Parteien, gemeinsamen politischen Aktionen und Splittergruppen, Aufforderungen zum gemeinsamen Kampf und Bestrebungen für eine „klare“ politische Position. Verfechter beider Seiten betonen die Bedeutung ihres Gesichtspunktes für die Überwindung des Kapitalismus durch soziale Revolution oder schrittweise Reformen.

Obwohl die Forderung nach linker Einheit aktuell wieder von zahlreichen Organisationen und Parteien erhoben wird, bleibt sie bis heute opak und umstritten. Die Diskussion will die Frage nach der Notwendigkeit einer linken Einheit heute zur Debatte stellen und zu einer Klärung beitragen. Was ist ihre Aktualität, wo liegen ihre Wurzeln und welches sind ihre Perspektiven?

Sprecher: Janine Wissler (DIE LINKE, Marx21), Stefan Engel (MLPD), Interventionistische Linke, TBA

Veranstalter: Platypus Affiliated Society, Frankfurt/M.

Sprache: Deutsch

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Samstag, 22. November | ab 22:00 Uhr | Faites votre jeu! Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt

Konzert & Party  #dance – blockupy soli party

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Sonntag, 23. November | 14-16 Uhr | Uni-Campus Bockenheim | Studierendenhaus | Festsaal

Gesamt-Versammlung / Asamblea

Die Asamblea dient dazu, die Diskussionen aus den fünf zentralen, dreitägigen Arbeitsgruppen zusammenzuführen und Vorschläge für zukünftige Aktionen vorzustellen und die nächsten Schritte für die Mobilisierung für den Tag X/EZB Eröffnung zu verabreden.

Sprache: Deutsch/Englisch (Simultanübersetzung)

Pressemitteilung vom 05.11.2014

energietisch volksbegehren - KopieIn einem heute verschickten Brief an den Regierenden Bürgermeister als auch an die Fraktionsvorsitzenden der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien fordert der Berliner Energietisch die Gemeinnützigen Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung mbH (GVS) zu retten. Diese steht nach dem Rückzug von Vattenfall aus der Finanzierung vor dem Aus. Sollte der Finanzbedarf von jährlich 280.000 Euro nicht anderweitig aufgebracht werden, muss die GVS zu Jahresende schließen.

Die GVS unterstützt seit Jahren Klientinnen und Klienten, die mit ihren Stromrechnungen in Verzug geraten sind, denen Stromsperren drohen oder die von Stromabklemmungen bereits betroffen waren bzw. sind. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Zahl der Stromabklemmungen mit ihren dramatischen sozialen Folgen in Berlin gesunken ist.

Die Gründungsfinanzierung der GVS wurde von der Stiftung Parität und dem Konzern Vattenfall angeschoben. Vattenfall wirbt auf seiner Website für die Beratungsleistungen der gemeinnützigen Gesellschaft und würdigt die eigene finanzielle Beteiligung. Im krassen Gegensatz dazu steht die erfolgte Kündigung der Finanzierung für die GVS, die nun abgewickelt werden soll.

„Wir fordern den Berliner Senat auf sich für den Fortbestand der GVS zu engagieren. Wer aktiv Energiearmut in Berlin bekämpfen will, darf auf die GVS nicht verzichten. Eine Aufnahme der Beratungsleistungen in den Produktkatalog der öffentlichen Verwaltungen Berlins und eine damit verbundene Regelfinanzierung ist dabei der am besten geeignete Weg“, erklärt Michael Efler, Sprecher des Berliner Energietisches.

anti-atomAm Samstag, dem 15.11.2014 findet in Frankreich ein nationaler Aktionstag für den Ausstieg aus der Atomenergie statt, der vom „Réseau Sortir du Nucléaire“ organisiert wird.

Dieser Aktionstag ist eine gute Möglichkeit,grenzüberschreitend gemeinsam unseren Protest gegen das altersschwache AKW Fessenheim zu zeigen und öffentlich die Frage zu stellen, wer in Frankreich eigentlich regiert: Staatspräsident François Hollande oder der Atomkonzern EDF?

Doch auch die ungebrochene Macht der Atomkonzerne in Deutschland muss angesprochen werden:
4,7 Milliarden Euro will der Atomkonzern Vattenfall dafür, dass er unser Leben nicht mehr mit Atomkraftwerken bedrohen darf und er klagt „Dank“ eines Freihandelsabkommens vor einem geheimen Schiedsgericht.

Gemeinsam mit badisch-elsässischen Umweltgruppen und dem „Réseau Sortir du Nucléaire“ ruft auch der BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein dazu auf, sich an diesen Protesten zu beteiligen.

Aktionen am Oberrhein:

Fessenheim-Demo: Neuenburg & Rheinbrücke Neuenburg-Chalampé
13.00 Uhr: Demo auf dem Rathausplatz Neuenburg
14.00 Uhr: Brückenaktion auf der Rheinbrücke

Antiatom-Demo in Strasbourg
14.00 – 16.00 Uhr: Demo auf der Place de la République

kuba cuba

http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen: Filmpremiere / Rundreise Die Kraft der Schwachen

Dokumentarfilm Kuba/BRD Jorgito aus Camagüey kommt mit einer schweren Körperbehinderung zur Welt. Von Geburt an erfährt er die Unterstützung des kubanischen Bildungs- und Gesundheitssystems – mit bemerkenswerten Resultaten.

Mehr zu Filmpremiere, Rundreise, Jorgito, Trailor und Presse: http://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/2014-die-kraft-der-schwachen.php

Sonntag, 23. November 2014, 18:00 Uhr Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Dienstag, 25.November 2014, 19:30 Uhr Kino Savoy, Steindamm 54, 20099 Hamburg

Mittwoch, 26. November 2014, 20:00 Uhr Kommunalkino 46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen

Samstag, 29. November 2014, 19:00 Uhr Bambi-Kino, Klosterstraße 78, 40211 Düsseldorf

Sonntag, 30. November 2014, 17:00 Uhr Kino Endstation – Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum Dienstag, 2. Dezember 2014, 19:00 Uhr Kino in der Fabrik, Tharandter Str. 33, 01159 Dresden

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 19:00 Uhr Thalia-Kino, Obstmarkt 5, 86152 Augsburg

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:00 Uhr DGB-Gewerkschaftshaus, Schwanthaler Str. 64, 80336 München

Freitag, 5. Dezember 2014, 20:00 Uhr Kino Lumiere, Rheinhäuser Landstr. 19, 37083 Göttingen

Sonntag, 7. Dezember 2014, 15:00 Uhr Kino Cpitol, Neubrunnenstr. 9, 55116 Mainz

Solare Elektrifizierung im Dorf El Brujito

Freitag, 7. November 2014, 19:00 ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin Veranstalter: http://www.karen-berlin.de/

Die Gültigkeit der Biennale Freitag, 7. November 2014, 18:30 Salón Miranda/Embajada de Venezuela Schillstr. 9-10, 10785 Berlin mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#biennale

Seminar: Kuba auf den 2. Blick Sonntag, 23. November 2014, 10:00-17:00 Uhr DGB-Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, 80336 München mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuba-seminar weitere Veranstaltungen: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba kompakt: Aktuelle Ausgabe: Zeigen wir uns all dessen würdig und wert, wofür sie gekämpft haben + Internationalistische kubanische Ärztebrigaden werden für den Kampf gegen Ebola trainiert + Kuba und Japan erwägen Ausbau der Handelsbeziehungen + Vereinheitlichung von Währung und Wechselkurs + Weiße Weste und neues Entgelt. Seite 1: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-10-s1.pdf 

Seite 2: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2014-10-s2.pdf

alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Blockade gegen Kuba: 188 von 193 UN-Mitgliedsstaaten fordern von den USA das sofortige Ende der antikubanischen Sanktionen. Pressemeldungen zur UN-Generalversammlung, zur Abstimmung, über die durch die Blockade angerichtete Schäden, die Rede des kubanischen Außenministers und mehr: Beiträge zur Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade: http://www.fgbrdkuba.de/infos/blockade-gegen-kuba.php 

Medizinischer Internationalismus: Kuba schickt medizinische Helfer gegen Ebola nach Westafrika. Das zweite Kontingent kubanischer Ärzte ist in Liberia und Guinea eingetroffen + Sondergipfel der ALBA-Staaten zum Kampf gegen Ebola + Kubas Gesundheitsminister erläutert Strategie seines Landes gegen Ebola + USA würdigen kubanische Hilfe gegen Ebola.

Presseberichte: http://www.fgbrdkuba.de/infos/helfer-gegen-ebola.php

Presse: Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba: Mehr als 8 Millionen Menschen alphabetisiert + Ballettfestival von Havanna + Contras blockieren + Portfolio für die Möglichkeiten von Auslandsinvestition + Kubas wichtigste Handelsmesse + Rechenschaft ablegen vor dem Volk + Mumia Abu-Jamal: Profit vor Gesundheit + Kuba und Brasilien verstärken Kooperation in der Biotechnik  …

mehr: http://fgbrdkuba-berlin.de/presse/presse.html

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba: http://www.fgbrdkuba.de/

Medienerklärung II v. 3. Nov. 14

Seehofer auf Atomkurs

Fakten schaffen und palavern lassen

anti-atom kampf antiatomStändig schafft Bayerns Staatsregierung Fakten, um die Energiewende auszubremsen. So werden erneut Scheinzwänge für eine Laufzeitverlängerung der AKW erzeugt. Zur Ablenkung veranstaltet die Staatsregierung zahlreiche Palaver. Konsequent, dass dazu keine Vertreter von AntiAtom-Bürgerinitia­tiven eingeladen werden.

Seehofers Untaten

Die von Herrn Seehofer mit gesteuerte Bundesregierung hat dafür gesorgt, dass der Zubau von Solaranlagen gegenüber früheren Jahren um 70 Prozent gesunken ist. Statt 7500 Megawatt (MW) in den Jahren 2010, 2011 und 2012 werden dieses Jahr nur etwa 2000 MW neu installiert werden. Und dabei liefern neue Solaranlagen den Strom für 9 bis 12,5 Cent je Kilowattstunde.

Im Sommer 2014 wurde beschlossen, auch den Windkraftzubau in Deutschland auf 2.500 MW pro Jahr zu deckeln. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 wurden in Deutschland bereits 3.200 MW zugebaut.

In Bayern soll alles noch viel schlimmer werden: Hier soll in diesem Monat ein Gesetz erlassen werden, dass im Normalfall Windkraftwerke nur genehmigt werden, wenn sie 10H einhalten. Anlagen sollen also wenigstens zehnmal so weit von Häusern stehen, wie die Gesamthöhe der Anlage bis zur oberen Flügelspitze ausmacht. Damit gäbe es in Bayern mit seinen vielen verstreuten Höfen und Weilern fast nur noch in Nationalparks Bauplätze. Die sind aber zu Recht aus Naturschutzgründen gesperrt. Zum Schutz der Menschen vor Geräuschen, Schatten und Bedrängung reichen 500 oder 600 Meter. Die Atomkraftwerke in Bayern halten nicht 10H ein. Und Großstraßen führen in weniger als 100 Metern an Häusern vorbei.

Die Energiewende braucht neben dem Zubau von Solar- und Windanlagen auch Lastmanagement (Anpassung flexibler Stromverbraucher an das Angebot von Strom aus Erneuerbaren Energien), den Umbau des Stromnetzes (EE-Strom ist wetterabhängig wechselhaft, wird dezentral in der Fläche erzeugt, muss auch zu den Städten transportiert werden und braucht zum Ausgleich von wetterabhängigen Produktionsschwankungen den großräumigen Verbund), eine Flexibilisierung der Biogasanlagen (Biogasanlagen können Gas speichern und dann Strom erzeugen, wenn Solar und Wind schwach sind) und den Bau von Speichern.

Über Energieeffizienz wird in unserem Land „sonntags geredet“. Konkret jedoch fast nichts gemacht. Die EU hat sogar gegen Deutschland wegen Nichtumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie ein für uns peinliches Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.

H. Seehofer erläutert nicht die notwendigen Teile der Energiewende sondern hetzt Bürger gegen Speicher, Stromleitungen und Windräder auf. Es heißt sogar, dass die Staatskanzlei Landratsämter dazu anhalte, Genehmigungsverfahren bei Windkraftwerken „bürokratisch“ langsam zu machen.

Atomland Bayern

In Bayern laufen noch vier große Atomreaktoren (Grafenrheinfeld, Gundremmingen B, Gundremmingen C und Ohu 2). Jeder dieser vier Reaktoren erzeugt beim Spalten des Urans jeden Tag so viel neue Radioaktivität wie insgesamt im kaputten Atommüll-Lager Asse steckt. Seit Inbetriebnahme des Versuchs-AKW Kahl im Landkreis Aschaffenburg am 13. November 1960 wird auch in Bayern hochradioaktiver Atommüll erzeugt. Und bis heute ist nicht ein Kilogramm entsorgt. Ein Verbrechen an unseren Nachkommen! Und dennoch lässt H. Seehofer die Atommeiler weiter laufen. Sie haben zudem wegen der unvorstellbar weitreichenden Folgen eines atomaren Großunfalls nicht einmal eine risikogerechte Haftpflichtversicherung. Konsequent, dass Seehofers Regierung keine/n Vertreter/in einer AntiAtom-Bürgerinitiative zum Dialog eingeladen hat.

Seehofer läßt Fakten schaffen

Der PV-Zubau wird dramatisch verringert, der Windkraftausbau in Bayern wird geradezu erdrosselt und gegen den Umbau des Stromnetzes und den Bau von Speichern macht H. Seehofer Stimmung. So schafft er Scheinzwänge um die Atomkraftwerke noch lange laufen lassen zu können. Zugleich lässt er zur Ablenkung immer neue Dialoge, Plattformen, Kommissionen oder Initiativen palavern.

Energiedialog und gleichzeitig 10H Gesetz beschließen? Moratorium!

Was soll der heute inszenierte Energiedialog, wenn in wenigen Tagen dann der Landtag das 10H-Gesetz beschließt. Darüber muß, wenn man es ernst meint, doch erst im Energiedialog gesprochen werden. Wir fordern ein Moratorium für das 10H-Gesetz für die dreimonatige Dauer des Energiedialogs!

Raimund Kamm (Vorstand)

FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager

und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.

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K O H L E A U S S T I E G

U P D A T E #6

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Willkommen zur 6. Ausgabe des Kohleausstieg Updates. Wir wollen über aktuelle Entwicklungen und kommende Events aus Bewegung, Gesellschaft und Politik rund um den nötigen Kohleausstieg informieren. Mit diesem Newsletter wollen wir Informationen an alle Engagierten senden und mithelfen, dass auch unterschiedliche Zusammenhänge effektiv auf unser gemeinsames Ziel hinarbeiten: Kohleausstieg und Klimaschutz!

Macht diesen Newsletter also gerne bekannt. Infos zu Abonnement bzw. Abbestellung des Newsletters findet Ihr am Ende der Mail.
Schickt uns Eure Informationen, Berichte und Ankündigungen, damit wir sie in den Newsletter aufnehmen können an kohleausstieg_NEWS@riseup.net. Wir wollen einen Service für alle Gruppen und Personen sein, die gemeinsam für den Kohleausstieg streiten.
INHALT

+ + + TERMINE + + + TERMINE + + + TERMINE + + +

1) Gerichtsprozess: NRW-Grüne vs. Anti-Kohle-Aktivist_innen – 30. Oktober in Düsseldorf

2) Podiumsdiskussion „Quo Vadis Vattenfall: Was bleibt wenn Vattenfall geht?“ – 4. November in Berlin

3) Veranstaltung „Keine Chance für Carbon Capture and Storage in Deutschland?“ – 4. November in Berlin

4) Europaweites Treffen von Verbänden und Bewegung im Hinblick auf COP21 – 13. November in Paris

5) Massen gegen Kohle 2015, Vernetzungs- und Planungstreffen – 28. bis 29. November in Osnabrück

6) Save-the-date: Aktions- und Inhaltskonferenz Kohle, Energie, Klima – 27. bis. 29. März in Köln

+ + + NEUES AUS DER BEWEGUNG + + +

1) Bericht vom internationalen klimapolitischen Vernetzungstreffen (23-24. August, Paris)

2) Bericht vom Aktionsratschlag des Netzwerks „Energiekämpfe in Bewegung“ (3.-5. Oktober, Köln)

3) Protestaktion von Urgewald: Keine Kohle für die Kohle!

4) Newcastle, Australien: Pazifische Inselbewohner aus 12 Ländern blockieren größten Kohlehafen der Welt

5) Die Aktion »Flood Wall Street« in New York City am 22.9.

6) Weltweite Demos zum Ban Ki Moon Summit Ende September in New York am 21.9.

7) Reclaim Power – »Global Week of Action on Energy« vom 10. bis 18.10.

8) Menschenkette in der Lausitz am 23.8.

+ + + POLITIK + + + POLITIK + + + POLITIK

1) Pressemitteilung der deutschen Braunkohlen-Industrie: Anti-Kohle-Initiativen schwächen Versorgungssicherheit und Außenpolitik

2) Brandenburg: Rot-Rot stoppt keine neuen Tagebaue

3) August 2014 – die geringste Kohleverstromung in der Bundesrepublik seit mehr als 10 Jahren

4) Der BUND-Abschaltplan: Laufzeitbegrenzung für die ältesten Braunkohleblöcke bis 2020

+ + + DEBATTE + + + DEBATTE + + + DEBATTE + + +

1) Studie: Bestandskraftwerke weltweit emittieren bis zu Abschaltung noch mindestens 300 Milliarden Tonnen CO2

2) Broschüre der Grünen Liga: Braunkohle-Land – Zerstörungen durch den Braunkohleabbau in der Lausitz

3) Faktenpapier der Klima-Allianz zu KfW-Kohlefinanzierung „Keine Zukunft für die Kohle – weltweit“

4) Artikel von Germanwatch: Der Mythos der übermächtigen Kohlelobby

+ + + INTERNATIONAL + + + INTERNATIONAL + + + INTERNATIONAL + + +

1) Richtungsentscheidung in Schweden: Künftige Regierung will Vattenfalls Braunkohlepläne in der Lausitz stoppen

2) Großbritannien: Cameron will halben Kohleausstieg

3) Australien: G20-Gipfel verkohlt

4) Zuviel Kohle um Kohle zu machen – Überangebot an billiger Kohle auf dem Weltmarkt

5) Reflektionspapier: Movement strategies towards the COP 20 in Lima

+ + + SONSTIGES + + + FUSSNOTEN + + + SONSTIGES + + +

1) Westantarktis überschreitet den Kipppunkt

2) Buchhinweis: Naomi Klein »This changes everything – Capitalism vs the Climate«

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+ + + TERMINE + + + TERMINE + + + TERMINE + + +
1) Gerichtsprozess: NRW-Grüne vs. Anti-Kohle-Aktivist_innen – 30. Oktober in Düsseldorf
Am Donnerstag, den 30. Oktober werden sechs Klimaaktivist*innen in Düsseldorf aufgrund einer Strafanzeige der Grünen NRW vor Gericht stehen. Die Aktivist*innen besetzten im August 2013 die Landesparteizentrale der Grünen in Düsseldorf, um auf die widersprüchliche Kohle- und Klimapolitik der Grünen in NRW aufmerksam zu machen. Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen NRW zeigten die Klimaaktivist*innen an und ließen sie räumen. Da die Anzeigen von den Grünen nicht zurückgezogen wurden, kommt es nun zu Gerichtsprozessen. Die Verhandlung findet um 10:30 Uhr im Amtsgericht Düsseldorf, Werdener Straße 1, statt.
Weitere Informationen unter:
www.facebook.com/gruenenbesetzerinnen
http://gruenebesetzt.blogsport.eu/
2) Podiumsdiskussion „Quo Vadis Vattenfall: Was bleibt wenn Vattenfall geht?“ – 4. November in Berlin
Auftakt einer vierteiligen Veranstaltungsreihe rund ums Thema Kohle in Berlin
Zeit: 4. November 2014 von 19 bis 21 Uhr; Ort: Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

Mehr Informationen unter: http://kohleausstieg-berlin.de/
3) Veranstaltung „Keine Chance für Carbon Capture and Storage in Deutschland?“ – 4. November in Berlin
„Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Chancen für und Grenzen der Akzeptanz von CCS in Deutschland“ werden die Projektergebnisse präsentiert und mit Blick auf ihre Implikationen jenseits CCS-Technologie für die Energiewende diskutiert: Welches Fazit lässt sich zur Akzeptanz von CCS in Deutschland ziehen? Was kann diese Entwicklung erklären? Welche Implikationen hat dies für andere Technologien und den Fortschritt der Energiewende? Was könnten geeignete Wege und Verfahren sein, um über Energietechnologien in Deutschland zu diskutieren?
Im Rahmen der Veranstaltung werden u. a. die oekom-Autorinnen Katja Pietzner und Diana Schumann („Akzeptanzforschung zu CCS in Deutschland. Aktuelle Ergebnisse, Praxisrelevanz und Perspektiven“) Vorträge halten.“ (oekom Nachhaltigkeitsnews 10/2014)

Veranstaltungsort: Projektzentrum Berlin der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin
Zeit: 12.00-17.00 Uhr
Weitere Informationen unter: http://www.isi.fraunhofer.de/isi-wAssets/docs/e/de/events/agendaflyer-ccs-chancen-04-11-2014.pdf
4) Europaweites Treffen im Hinblick auf COP2 – 13. November in Paris
Im Anschluss an das internationale Vernetzungstreffen von NGOs, Verbänden und Bewegungen Ende August in Paris (siehe auch der Bericht in der Rubrik „Neues aus der Bewegung“) wird es Anfang November ein Folgetreffen geben. Die „Coalition Climat 21“ lädt für den 13. November, von 9:30 bis 18 Uhr nach Paris. Über Ort und Tagesordnung wird noch entschieden. Kontakt: contact@coalitioncop21.org
5) Massen gegen Kohle 2015, Vernetzungs- und Planungstreffen – 28. bis 29. November in Osnabrück
Für das Wochenende vom 28./29. November plant der Zusammenhang mit dem Arbeitstitel „Massen gegen Kohle 2015“ ein Folgetreffen zur Diskussion des Aktionsbildes und der Formierung des Vorbereitungsprozesses. Der Ort wird noch bekannt gegeben. (Vgl. hierzu auch den Bericht vom Aktionsratschlag des Netzwerks „Energiekämpfe in Bewegung“ in der Rubrik „Neues aus der Bewegung“.)
6) Save-the-date: Aktions- und Inhaltskonferenz Kohle, Energie, Klima – 27. bis. 29. März in Köln
Vom 27. bis 29. März 2015 bietet eine Konferenz in Köln Raum für aktivistische Vernetzung und inhaltlichen Austausch zu den Themen Klima- und Energiepolitik und Kohleausstieg. Die mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ausgerichtete Konferenz soll bundesweit und international Aktive zusammenbringen. Mehr Informationen folgen in einem der kommenden Newsletter.
+ + + NEUES AUS DER BEWEGUNG + + +
1) Bericht vom internationalen klimapolitischen Vernetzungstreffen (23-24. August, Paris)
Im Anschluss an die European Summer University von Attac fanden sich zahlreiche internationale Gruppen und Verbände zu einem breit aufgestellten klimapolitischen Vernetzungstreffen zusammen.
Zusammensetzung des Treffens: Rund 200 Aktive fanden sich zusammen – darunter Leute aus den Netzwerken des Climate Action Networks (CAN), dem Spektrum von Climate Justice Now! (CJN!) sowie BewegungsaktivistInnen (konkret: Leute von FoEI, Greenpeace, WWF, AVAAZ, 350.org, Accion Ecologica, IBON, RLS, AktivistInnen aus Attac FR, Attac D, dem französischen Alternatiba-Prozess, der dt. BUKO, uvm).
Deutlich wurde eine weitverbreitete Skepsis gegenüber den internationalen Verhandlungen. Die in Kopenhagen noch im Wesentlichen getrennten Lager Climate Justice Now! und Climate Action Network fanden in Paris zu einem konstruktiven Austausch zusammen. Ein Konsens unter den Anwesenden: Bei den internationalen Klima-Verhandlungen kann kein Punkt gemacht werden. Die Gruppen zeigten entsprechend Bereitschaft in einem Austausch miteinander zu treten neue/ alternative Wege gemeinsam zu gehen.
Als ein mögliches (gemeinsames) Framing der einzelnen Arbeit und Aktivitäten wurde „Corporate Climate Criminals“ diskutiert, mit dem nicht mehr die Politiker_innen, sondern die Unternehmen, insb. die fossile Energiekonzerne in den Blick genommen werden. Darüber hinaus steht die Idee im Raum, einen Alternativ-Gipfel während der Verhandlungen auszurichten.
Weiterarbeit: Der in Paris begonnene Diskussionsprozess soll in den kommenden Monaten in Frankreich und auch international fortgeführt werden.
Nächstes europaweites Treffen des Zusammenhangs „Coalition Climat 21“ in Paris: 13. November, 9:30 bis 18 uhr. Ort und Tagesordnung werden noch entschieden.Kontakt: contact@coalitioncop21.org

2) Bericht vom Aktionsratschlag des Netzwerks „Energiekämpfe in Bewegung“ (3.-5. Oktober, Köln)

Am ersten Oktober-Wochenende lud das Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ zu einem Aktionsratschlag in Köln.
Besucht wurde der Ratschlag von 70 bis 80 Aktiven. Vertreten waren neben Attac, ausgeCO2hlt, CAN Europe, Klima-Allianz Deutschland, 350.org/ Fossil Free Deutschland, Aktive der Waldbesetzung des Hambacher Forst, u.a. auch zahlreiche Aktivist_innen aus Frankreich, Holland, Belgien und Großbritannien, die sich dort gegen Fracking einsetzen oder im Kontext der COP21 aktiv sind. Die Diskussionen bündelten sich anhand dreier Themenbereiche:

a) Organisation einer zentralen Massenaktion gegen Kohle im Sommer 2015 in Deutschland
In einem von rund 40 Personen besuchten AG wurde die Organisation einer zentralen Massenaktion (zivilen Ungehorsams) gegen Kohle im Rheinland im Sommer 2015 und eine dahingehend breite Mobilisierung ins Auge gefasst. Die Aktion ziele darauf einer Antikohlebewegung zu einer größeren gesellschaftlichen Breite zu verschaffen und das gesellschaftliche Grundrauschen gegen Kohle zu verstärken. Die Massenaktion am Tagebau soll in zeitlichem Umfeld eines Klimacamps stattfinden. Parallel zum Klimacamp wird derzeit eine Degrowth-Summerschool organisiert.
Es besteht der Wunsch und die Offenheit die Aktion als koordinierte Aktion verschiedener Protestformen zu erweitern. Weitere Gruppen und Verbänden sind eingeladen an einem „Aktionstag“ bzw. einer „Aktionswoche“ gegen Kohle mitzuwirken, die sich durch eine Vielfalt von Aktionsformen kennzeichnet oder sich in die Aktion zivilen Ungehorsams einzubringen.
Zur Organisation der Aktion wurde eine Mailingliste eingerichtet: https://lists.riseup.net/www/info/massengegenkohle2015
Für den 28. und 29. November plant der Zusammenhang ein Folgetreffen. Vom 27. bis. 29. März 2015 wird in Köln eine Aktions- und Inhaltskonferenz ausgerichtet, die einerseits der Vorbereitung der Massenaktion dient und andererseits bundesweit und international Kohleausstiegs-Aktive zusammenbringt.

b) Aktionen im Zusammenhang mit der COP21 in Paris im Dezember 2015
Lokale Aktivist_innen aus Paris präsentierten Pläne, die die aus dem klimapolitischen Vernetzungstreffen in Paris hervorgehenden Diskussionen und Aktivitäten (siehe Bericht unter 1) ergänzen. Während der Verhandlungen wollen sie einen „Common Space“ bereitstellen, der Logistik (Unterkünfte, Verpflegung) und Vernetzungsmöglichkeiten bietet. Die Aktivist_innen teilen die grundsätzliche Kritik an den internationalen Verhandlungen. Dennoch sehen sie die Zeit der Verhandlungen als Möglichkeit grundsätzliche Kritik zu artikulieren: Sei es an (fossilen) Unternehmen oder den Verhandlungen selbst.

c) die Frage nach einem gemeinsamen Framing/ Story mit dem verschiedene (internationale) Aktionen zusammengeführt werden
Eine dritte AG diskutierte die Perspektiven eines gemeinsamen Framings der (internationalen) Aktivitäten.
Die bislang fragmentarischen Diskussionen sollen bei einem Treffen im Januar bzw. Februar in Brüssel fortgeführt werden. Eine AG bereitet dieses Treffen vor.
3) Protestaktion von Urgewald: Keine Kohle für die Kohle!
Die Debatte um die Förderung von Kohleinfrastruktur im Ausland durch die KfW Bankengruppe ist auch durch die Ankündigung von Umweltministerin Barbara Hendricks, in der Entwicklungspolitik die Finanzierung durch die KfW einzustellen, nicht beendet. Zum einen ist es ein loses Zugeständnis einer hilflosen Ministerin. Zum anderen deckt selbst diese Zusage nur rund ein Drittel der Kohlefinanzierung der KfW Bankengruppe ab, denn viel läuft über die Tochter IPEX Bank oder die sogenannten Hermes Bürgschaften.

Entsprechend haben die Hersteller von Kohlekraftwerken bereits der Politik mit Wegfall von Arbeitsplätzen gedroht. Da stellt sich natürlich die Frage, ob alles, was Arbeit erhält, wirklich gut ist? Wir denken nein. Die deutsche Industrie muss von der Produktion vorgestriger Infrastruktur abkommen und sich innovativen und neuen Produkten zuwenden.

Das Argument, sonst werden dreckige chinesische Kraftwerke gebaut, ist dabei übrigens doppelt verlogen: Zum einen konnte uns noch kein deutscher Hersteller nachweisen, dass die chinesische Technik so viel dreckiger ist. (Nur weil der Kraftwerkspark z.T. marode ist, ist es ja nicht die aktuelle Technik!) Zum anderen steigt bei weniger Angeboten automatisch der Preis für die Kraftwerke und bei höheren Kosten wird weniger gebaut. Das nennt man Marktwirtschaft. Klingt doof, ist aber so. Offensichtlich haben die durch Industrierabatte quersubventionierten und Hermesbürgschaften abgesicherten, deutschen Industriebetriebe davon noch nicht viel gehört.

Im Umweltministerium formiert sich Widerstand bis zu Spitze, denn Deutschland kann als Vorreiter für Klimaschutz nicht auftreten, wenn es gleichzeitig den schmutzigsten Energieträger so weiter fördert. Leider ist Wirtschaftsminister Gabriel der Auffassung, er habe mit Mindestlohn und Rüstungsbeschränkungen bereits genug Härten für die deutsche Industrie zu verantworten. Daher ist es wichtig, auf diesen Mann in den kommenden Wochen möglichst hart und direkt Druck auszuüben.

Helft mit und schreibt eine Email an Herrn Gabriel: http://urgewald.org/protestaktion/keine-kohle-fuer-kohle

Link zur Aktion: http://urgewald.org/protestaktion/keine-kohle-fuer-kohle
Die Aktion auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/Urgewald-eV/173088689389030
4) Newcastle, Australien: Pazifische Inselbewohner aus 12 Ländern blockieren größten Kohlehafen der Welt
„Newcastle, Australien. – Dreißig pazifische Inselbewohner haben, unterstützt von Hunderten von Australiern, in friedlichem Protest den weltweit größten Kohlehafen im australischen Newcastle blockiert. Mit der Aktion forderten sie die Regierung auf, die klimazerstörende Ausweitung des Geschäfts mit fossilen Brennstoffen zu beenden.“ (epo 17.10.2014)

Mehr unter:
http://act.350.org/sign/pacific_solidarity_petition/
Artikel auf entwicklungspolitik online (vom 17.10.2014): http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=10700:pazifische-inselbewohner-aus-12-laendern-blockieren-groessten-kohlehafen-der-welt&catid=114:nachrichten&Itemid=143
5) Die Aktion »Flood Wall Street« in New York City am 22.9.
Tausende von Protestierenden blockierten am 22. September Teile des New Yorker Broadways. Die Aktion Flood Wall Street wollte damit die Verantwortung von Firmen und Banken bei der Verursachung der Klimakrise hervorheben. Mit ihrer Aktion versuchten sie eine Diskussion über die Macht der Unternehmen in der Klimapolitik anzustossen. Etwa 100 Aktivist_innen wurden im Umfeld der Aktion verhaftet.

Die Webseite zur Aktion – Presseerklärungen, Fotos, Blogbeiträge: http://floodwallstreet.net/

Berichte zur Aktion:
http://www.counterpunch.org/2014/09/24/wall-street-is-fertile-ground-for-a-movement
http://www.counterpunch.org/2014/09/23/to-fight-the-unpredictable-effects-of-climate-change-we-need-an-unpredictable-movement/
6) Weltweite Demos zum Ban Ki Moon Summit Ende September in New York am 21.9.
Fest steht: Es war die größte Klimaschutz-Demo aller Zeiten: Kurz vor Beginn des Ban-Ki-Moon-Gipfels in New York wurden weltweit in 162 Ländern über 2600 Veranstaltungen ausgerichtet um nach mehr effektivem Klimaschutz zu verlangen. In New Yor protestierten rund 400.000 Menschen.

Analysen und Reflektionen zum People’s Climate March unter:
http://350.org/officially-the-biggest-climate-mobilisation-ever/
http://www.telesurtv.net/english/opinion/Climate-Justice-Resurfaces-amidst-New-Yorks-Corporate-Sharks-20140924-0082.html
http://www.counterpunch.org/2014/09/19/how-the-peoples-climate-march-became-a-corporate-pr-campaign/

Serie Climate Summit New York 2014: http://www.klimaretter.info/serie/climate-summit-new-york-2014
7) Reclaim Power – »Global Week of Action on Energy« vom 10. bis 18.10.
Mit einer „Global Week of Action on Energy“ wollte das internationale Reclaim Power Netzwerk bei dem u.a. Greenpeace, 350.org und Friends of the Earth Mitglieder sind gegen Kohle und Co ins Felde ziehen. In Deutschland zündete der Aufruf nur bedingt. Immerhin: einige TTIP/CETA-Aktionen fanden statt. Aktionsmüdigkeit? Einfach Übersehen? Wir hoffen, beim nächsten Mal sind viele Akteure hierzulande mit dabei!

Karte der weltweiten Aktionen: http://www.reclaimpower.net/2014
8) Menschenkette in der Lausitz am 23.8.
Die Menschenkette am 23.8. in der Lausitz war ein großartiger Erfolg. Aus zahlreichen Ländern, wie Schweden, England, Frankreich, Ungarn, Tschechien und aus allen Ecken Deutschlands haben sich tausende Menschen auf den Weg in die Lausitz gemacht. Rund 7500 Teilnehmer*innen, angereist mit dem Rad, dem Bus, dem Auto oder der Bahn, haben ein europaweites Zeichen gegen Braunkohle und neue Tagebaue gesetzt. Die acht Kilometer lange Menschenkette erstreckte sich über die deutsch-polnische Grenze von Kerkwitz nach Grabice, wo weitere Tagebaue auf beiden Seiten der Neiße geplant sind. Die Menschenkette hat gezeigt, dass der Widerstand gegen Kohle wächst und dass die Pläne von Vattenfall und PGE keinesfalls einfach so hingenommen werden…

Kampagnen-Webseite: http://www.humanchain.org/
Bericht bei Klimaretter.info: http://newsletter.klimaretter.info/c/15167364/c037979cc8-nauyj9
Bericht des Berliner Energietischs: http://berliner-energietisch.net/kampagnenblog#Menschenkette
Fotoreportage unter: http://newsletter.klimaretter.info/c/15167364/c037979cc8-nauyj9
Film unter: http://blog.campact.de/2014/08/anti-kohle-kette-7500-stellen-sich-den-baggern-entgegen/
+ + + POLITIK + + + POLITIK + + + POLITIK
1) Pressemitteilung der deutschen Braunkohlen-Industrie: Anti-Kohle-Initiativen schwächen Versorgungssicherheit und Außenpolitik
Der Bundesverband Braunkohle schreibt in einer Pressemitteilung vom 21.10.2014: „Die Anti-Kohlen-Kampagnen von Umweltverbänden, Gasimporteuren sowie Teilen der Bundesregierung und ihr Eintreten für einen stärkeren Erdgaseinsatz führen Deutschland mit hohem Tempo in eine strategische Abhängigkeit von Energieimporten. Im Zuge einer weiter eskalierenden Ukraine-Krise kann Russland seine Gasexporte einschränken und damit der EU oder Deutschland schweren ökonomischen und politischen Schaden zufügen, befürchtet der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) in einem aktuellen Hintergrundpapier zu den geopolitischen Risiken der Energie- und Rohstoffversorgung. Russland würde dabei seine strategische Handlungsfähigkeit voraussichtlich nicht verlieren.“
Weiter heißt es: „Die aktuelle Debatte über die Versorgungssicherheit der Stromversorgung wird von einer aggressiven Anti-Kohle-Kampagne einiger Umweltverbände begleitet, kritisiert der DEBRIV. Parallel zu dem beschlossenen, aber noch nicht vollzogenen Kernenergieausstieg soll jetzt ein schneller Kohlenausstieg erfolgen. Dabei wird vordergründig ein verstärkter Gaseinsatz unterstützt. Dieses in schwarz-weiß gezeichnete Bild verstellt den Blick auf die realen Risiken, gangbare Optionen und die Notwendigkeit, die Stromversorgung wirtschaftlich zu gestalten. Die Vorschläge schaden darüber hinaus dem Industriestandort Deutschland und hätten in den Braunkohlenrevieren gravierende negative Auswirkungen. Die Anti-Kohle-Kampagne ist klimapolitisch unsinnig, weil ein vermehrter Gaseinsatz im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems die CO2-Emissionen nicht vermindert.“

Die vollständige Pressemitteilung vom 21.10.2014 unter: http://www.braunkohle.de/index.php?article_id=98&fileName=pm_06_2014russland.pdf
2) Brandenburg: Rot-Rot stoppt keine neuen Tagebaue
„In Brandenburg setzt die neue rot-rote Koalition ganz offensichtlich auf ein „Weiter So“ in der Energiepolitik. Einen Tagebaustopp soll es nicht geben, vom Kohleausstieg bis 2040 ist keine Rede mehr – Fehlanzeige beim ambitionierten Klimaschutz.“

Artikel bei Klimaretter.info (vom 10.10.2014): http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/17389-rot-rot-stoppt-keine-tagebauplanung
3) August 2014 – geringste Kohleverstromung in der Bundesrepublik seit mehr als 10 Jahren
Erneuerbare machen es möglich! Die Stromerzeugung aus Kohle ist in 2014 zurückgegangen. Im August wurden nur 14,45 Terrawattstunden Kohle verstromt. Dies ist ein 20-prozentiger Rückgang im Vergleich zum Vorjahr und die geringste monatliche Kohleverstromung seit mehr als einer Dekade. Auch die CO2-Emissionen werden dieses Jahr wohl niedriger sein als in den vergangenen: der warme Winter und der sonnige Sommer machen es möglich. Das ändert aber nichts daran, dass nach wie vor gerade die alten Braunkohlekraftwerke die Leitungen verstopfen und dringend abgeschaltet werden müssen!
Mehr unter: http://www.renewablesinternational.net/german-coal-power-generation-at-10-year-low-in-august/150/407/81593/
4) Der BUND-Abschaltplan: Laufzeitbegrenzung für die ältesten Braunkohleblöcke bis 2020

Der BUND hat die Bundesregierung aufgefordert, die Laufzeit älterer Braunkohle¬kraftwerke per Gesetz zu begrenzen und dafür einen „Abschaltplan“ vorgelegt. Die 24 ältesten Braunkohleblöcke sollen von 2016 bis 2020 stillgelegt werden. Die Hälfte der heutigen Braunkohleverstromung, insgesamt zehn Gigawatt Leistung, würde damit vom Netz gehen. Die inländischen CO2-Emissionen würden um 90 Millionen Tonnen sinken und das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 könnte so erreicht werden.

Der BUND-Abschaltplan zum Download: https://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/140828_bund_klima_energie_laufzeitbegrenzung_kohlekraftwerke.pdf
Pressemitteilung des BUND: http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/bund-fordert-ausstieg-aus-braunkohleverstromung-erster-schritt-stilllegung-der-24-aeltesten-kohlem/
Bericht auf Klimaretter.info: http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/17105-braunkohlestrom-bis-2020-halbieren
+ + + DEBATTE + + + DEBATTE + + + DEBATTE + + +
1) Studie: Bestandskraftwerke weltweit emittieren bis zu Abschaltung noch mindestens 300 Milliarden Tonnen CO2
Forscher haben erstmals ermittelt, wie viel Kohlendioxid allein die bereits existierenden Kraftwerke auf der Welt im Laufe ihres „Lebens“ noch emittieren. Die Forscher Robert Socolow von der Princeton University und Steven Davis von der University of California kommen auf nicht weniger als 300 Milliarden Tonnen des Treibhausgases, deren Ausstoß in die Atmosphäre quasi nicht mehr zu verhindern ist. Zu zwei Dritteln gehen diese Rekordzahlen auf das Konto der Kohle als Energieträger, das letzte Drittel teilen sich Erdgas und Erdöl.

Studie zum Download: http://iopscience.iop.org/1748-9326/9/8/084018/
Bericht auf Klimaretter.info (vom 28.8.2014): http://newsletter.klimaretter.info/c/15228650/c037979cc8-nb7x74
2) Broschüre der Grünen Liga: Braunkohle-Land – Zerstörungen durch den Braunkohleabbau in der Lausitz

Deutschland ist Weltmeister im Verbrennen des klimaschädlichsten Brennstoffes: Rund 180 Millionen Tonnen Braunkohle werden hier jedes Jahr aus der Erde geholt und in Kraftwerken verbrannt. Die Broschüre zeigt die Folgen der Braunkohlewirtschaft am Beispiel der Region Lausitz. Hier werden die Gruben und Kraftwerke seit dem Jahr 2001 vom schwedische Staatskonzern VATTENFALL betrieben.

Broschüre online unter: http://www.lausitzer-braunkohle.de/broschuere.php
3) Faktenpapier der Klima-Allianz zu KfW-Kohlefinanzierung „Keine Zukunft für die Kohle – weltweit“
Ein Faktenpapier der Klima-Allianz gibt einen Überblick über die Finanzierung von klimaschädlichen Kohleprojekten durch die deutsche staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Das Faktenpapier online unter: http://www.die-klima-allianz.de/jetzt-online-faktenpapier-zu-kfw-kohlefinanzierung-keine-zukunft-fuer-die-kohle-weltweit/
4) Artikel von Germanwatch: Der Mythos der übermächtigen Kohlelobby
Warum Polen energiepolitisch anders ist und wie Deutschland damit umgehen sollte: Noch nie waren die polnisch-deutschen Beziehungen so gut wie heute. Aber im Bereich Energie- und Klimapolitik bleiben die Spannungen erheblich. Schon dreimal in den vergangenen Jahren hat Polen im Alleingang die Anhebung der europäischen Klima- und Energieziele bis 2020 blockiert. Auch in den laufenden Verhandlungen ist es vor allem der Widerstand aus Warschau, der die Ambition der EU für ihr Zielpaket bis 2030 nach unten drückt. Was sind die Gründe für die nicht sehr konstruktive polnische Energie- und Klimapolitik zu Hause und in der EU? Was sollte die Bundesregierung jetzt tun, damit Polen im Oktober einem ambitionierten EU-2030-Klimaschutzpaket doch noch zustimmen kann?

In der Online-Zeitschrift ipg-journal haben Oldag Caspar (Germanwatch-Teamleiter Deutsche und EU-Klimapolitik) und Andrzej Ancygier (Forscher an der Hertie School of Governance in Berlin) dazu einen Artikel veröffentlicht.

Artikel zum Download: www.germanwatch.org/de/8847
+ + + INTERNATIONAL + + + INTERNATIONAL + + + INTERNATIONAL + + +
1) Richtungsentscheidung in Schweden: Künftige Regierung will Vattenfalls Braunkohlepläne in der Lausitz stoppen
„Was sich schon vor Wochen angedeutet hatte, wird wohl wahr: Die künftige schwedische Regierung will die Braunkohle-Pläne des Energiekonzerns Vattenfall in der Lausitz stoppen. Darauf hätten sich Sozialdemokraten und Grüne verständigt, teilten die künftigen Koalitionspartner in Stockholm mit. „Die Zukunft des Unternehmens muss in der Entwicklung erneuerbarer Energien liegen, und nicht in Kohle und Gas“, hieß es in einer Mitteilung der Sozialdemokraten. Bei dieser Entwicklung solle Vattenfall vorausgehen.“

Bericht des MDR (vom 3.10.2014): http://www.mdr.de/nachrichten/braunkohle-stopp-vattenfall100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html
Bericht des Tagesspiegel (vom 3.10.2014): http://www.tagesspiegel.de/politik/energiepolitik-in-schweden-und-deutschland-rot-gruen-in-stockholm-zieht-vattenfall-den-stecker/10791514.html
Reaktion aus Brandenburg – CDU warnt vor Vattenfall-Ausstieg aus der Braunkohle: http://www.sz-online.de/sachsen/cdu-warnt-vor-vattenfall-ausstieg-aus-der-braunkohle-2943465.html
Bericht von Dirk Seifert (vom 5.10.2014): http://umweltfairaendern.de/2014/10/tschuess-vattenfall-schweden-gegen-neue-braunkohleprojekte/
2) Großbritannien: Cameron will halben Kohleausstieg
Großbritanniens Premier David Cameron will bestehende Kohlekraftwerke binnen zehn bis 15 Jahren abschalten. Neubauten soll es allerdings geben, nämlich ausgestattet mit der umstrittenen CCS-Technologie. So steht es zumindest in einem Tweet der britischen Delegation zum Ban-Ki-Moon-Gipfel (der Ende September in New York stattfand), mit dem Camerons Assistenten die New Yorker Rede des britischen Regierungschefs in Echtzeit über Twitter veröffentlichen wollten. Wir glauben, dass die Träumereinen von CO2-Abscheidung und Speicherung nicht Realität werden und verstehen David Cameron deshalb so, dass auch er aus der Kohle aussteigen will.

Artikel auf klimaretter.info (vom 25.9.2014): http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/17283-cameron-will-halben-kohleausstieg
Artikel des Guardian (vom 24.9.2014): http://www.theguardian.com/environment/2014/sep/24/uk-coal-power-plants-david-cameron-un-climate-pledge
3) Australien: G20-Gipfel verkohlt
Ein Artikel fasst den Einfluss der Kohle-Lobby auf den australischen G20-Gipfel im November 2014 zusammen …denn der Kohleindustrie in Aussieland geht es endlich auch so, wie sie ist: dreckig. 🙂

Artikel des Guardian (vom 14.10.2014): http://www.theguardian.com/environment/planet-oz/2014/oct/14/how-big-coal-is-lobbying-g20-leaders-and-trying-to-capture-the-global-poverty-debate
Und falls Ihr Euch darüber ärgert, lest noch diesen Artikel: http://www.marketforces.org.au/the-incredible-shrinking-coal-industry/
4) Zuviel Kohle um Kohle zu machen – Überangebot an billiger Kohle auf dem Weltmarkt
Analysten kritisieren das Überangebot an billiger Kohle auf dem Weltmarkt. China hat schon reagiert und will die Produktion drosseln, um den Preis anzuheben. Das ist zwar nicht wirklich Klimapolitik, aber immerhin…

Analyse: http://coalswarm.us7.list-manage1.com/track/click?u=12d44a41e01f46f204e2d8bf8&id=034d566d03&e=fa900501d9
Chinas Reaktion: http://www.bloomberg.com/news/2014-09-29/china-benchmark-coal-price-rebounds-as-production-cuts-kick-in.html
5) Reflektionspapier: Movement strategies towards the COP 20 in Lima
Ein aktuelles Strategiepapier fasst Perspektivenvon Aktivist_innen aus unterschiedlichen Bewegungen (darunter Martin Drago, José Elosegui und Tom Kucharz) auf die COP20 in Lima im Winter 2014 zusammen. Das Papier hebt drei grundsätzliche Strategien gegenüber den UN-Klimaverhandlungen hervor: (Strategie 1) zielend auf einen radikalen Wandel im öffentlichen Diskurs zum Klimawandel; (Strategie 2) zielend auf die Stärkung der Beziehung der Klimabewegung zu anderen populären Bewegungen in Lateinamerika; (Strategie 3) zielend auf die Schwächung der „Kräfte“, primär Unternehmen, die alle Arten effektiven politischen Handelns in den Klimaverhandlungen geblockt haben.

Das Papier zum Download:
Englisch: http://democracyctr.org/wp/wp-content/uploads/2014/08/Movement_Strategies_Moving_Mountains.pdf
Spanisch: http://democracyctr.org/wp/wp-content/uploads/2014/08/Estrategias_Movimiento_Mover_Montanas.pdf
+ + + SONSTIGES + + + FUSSNOTEN + + + SONSTIGES + + +
1) Westantarktis überschreitet den Kipppunkt
„Klimaforscher haben seit den 1970ern davor gewarnt: Jetzt ist der Westantarktische Eisschild instabil geworden und hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen. Das wird den Meeresspiegel deutlich steigen lassen. Eine Zäsur der Menschheitsgeschichte.“ (Stefan Rahmstorf)

Artikel von Stefan Rahmstorf (vom 10.9.2014) unter: http://www.scilogs.de/klimalounge/westantarktis-ueberschreitet-den-kipppunkt/
Bericht zum Erreichen des „Tipping Points“ in der Antarktis: http://newsletter.klimaretter.info/c/15169479/c037979cc8-nauyj9
2) Buchhinweis: Naomi Klein »This changes everything – Capitalism vs the Climate«
„Für Globalisierungsgegnerin Naomi Klein gibt es keinen Klimaschutz ohne einen Systemwandel. Der Klimawandel lässt sich ihrer Meinung nach nicht unter den Bedingungen der neoliberalen Wirtschaftsordnung und der radikalen Deregulierung stoppen.“ (FR vom 20.9.2014)

Rezensionen:
Frankfurter Rundschau (vom 20.9.2014): http://www.fr-online.de/politik/naomi-klein-aufruf-zur-revolution,1472596,28467912.html
Guardian (vom 19.9.2014): http://www.theguardian.com/books/2014/sep/22/this-changes-everything-review-naomi-klein-john-gray
Webseite zum Buch (trailer, Blog, tour dates): http://thischangeseverything.org/

Impressum
Der Newsletter »Kohleausstieg Update« wird mit der Unterstützung von PowerShift e.V. von Philip Bedall und Georg Kössler ehrenamtlich erstellt.
Die Auswahl der aufgenommenen Beiträge und die Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Unterstützer wieder.

Neue EU-Mission „Triton“ soll Flüchtlinge nicht retten, sondern abschrecken

 

naturfreunde haendeBerlin, 3.11.2014 – Anlässlich der Einstellung der italienischen Rettungsmission „Mare Nostrum“ und des Beginns der EU-Grenzsicherungsaktion „Triton“ erklärt Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands:

 

Die neue Frontex-Grenzschutzmission „Triton“ wird ihre Schiffe nur zum „Schutz“ der EU-Außengrenzen einsetzen. Faktisch eingestellt wird damit die aktive Suche nach Flüchtlingen, die vor der Küste Nordafrikas in Seenot geraten sind. Schon die italienische Mission „Mare Nostrum“ konnte nach Aussage der Organisation für Migration (IOM) nicht verhindern, dass im Jahr 2014 mehr als 3.200 Menschen im Mittelmeer ertranken. Mit dem Stopp von „Mare Nostrum“ werden wieder mehr Menschen ertrinken. Die EU-Mitgliedstaaten nehmen den Tod von Tausenden Flüchtlingen bewusst in Kauf.

Während Italien noch neun Millionen Euro im Monat für die Bergung von Flüchtlingen im Mittelmeer zur Verfügung gestellt hatte, geben die EU-Mitgliedstaaten nun nur noch drei Millionen Euro aus und begrenzen die Grenzschutzmission auf die EU-Gebiete. Die Beendigung der Rettungsmission „Mare Nostrum“ ist inhuman und menschenverachtend – eine Schande für die EU!

Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten haben aus der schrecklichen Flüchtlingstragödie vor Lampedusa nichts gelernt und nach einer kurzen Phase des Innehaltens die tödliche Abschottungspolitik an den EU-Außengrenzen wieder aufgenommen. Die 21 Schiffe, vier Flugzeuge und ein Hubschrauber der „Triton“-Grenzschutzmission sollen Flüchtlinge in erster Linie abschrecken. Das aktive Retten von Menschenleben ist zweitrangig.

Die NaturFreunde Deutschlands fordern die Bundesregierung auf, für eine großflächige Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer zu werben und ausreichende technische wie finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Das Sterben im Mittelmeer muss aufhören, die Politik der Kälte beendet werden. Das Ertrinken von Tausenden Menschen darf die EU nicht einfach hinnehmen.

Hallo,

mumiaplakat3hier kommen aktuelle Meldungen aus der FREE MUMIA Bewegung. Ende September/Anfang Oktober versuchte die ultrarechte Polizei Bruderschaft FOP erneut, Mumia Abu-Jamal zu zensieren. Gemeinsam mit dem Sender FOX News, der immer wieder instrumentalisierten Maureen Faulkner und dem Chef der Gefängnisbehörde in Pennsylvania wollten sie eine Rede von Mumia vor dem Abschlussjahrgang des Goddard Colleges in Vermont verhindern. Die Student*innen hatten Mumia einstimmig als ihren Festredner eingeladen. Die Schulleitung stellte sich trotz heftiger medialer Angriffe hinter ihre Student*innen. Mumia selbst hatte in den 1970ern ebenfalls in Goddard studiert und 1995 aus dem Todestrakt heraus seinen Abschluss gemacht. Die FOP blieb zunächst trotz aller Versuche erfolglos: am 5. Oktober wurde Mumias Rede als Aufnahme auf der Abschlusszeremonie der Goddard Schule abgespielt. Stehende Ovationen der Anwesenden waren eine eindeutige Antwort auf die polizeistaatlichen Versuche der FOP als auch Anerkennung für einen Journalisten und ehemaligen Mitschüler, dessen Arbeit Millionen Menschen in den USA inspiriert, die Verhältnisse kritisch zu hinterfragen. Hier ist Mumias Rede auf dieser Zeremonie zu hören.

Als Reaktionen darauf kündigten Polizeilobbyist*innen an, eine Gesetzesvorlage einbringen zu wollen, die es einzelnen Gefangenen in Pennsylvania zukünftig verbieten soll, sich öffentlich zu äussern. In einem Eilverfahren ohne öffentliche Aussprache gelang dieses Vorhaben und am 22. Oktober unterzeichnete Pennsylvanias Gouverneur Tom Corbett (Republikaner) trotz lautstarkem öffentlichen Prozess dieses Gesetz. Die American Civil Liberties Union (ACLU) erklärte, dass sie eine Verfassungsklage gegen dieses behördliche Willkürinstrument führen werde. Andere Bürgerrechts- und Gefangenensolidaritätsgruppen schlossen sich der Kritik an und kündigten Widerstand gegen dieses Gefangenen-Maulkorb-Gesetz an.

Der Versuch, Mumia und andere Gefangene unter Missachtung ihrer Grundrechte zum Schweigen zu bringen, ist nicht nur ein weiterer Schritt in den Polizeistaat, sondern auch schon das zweite „Mumia Law“ in Pennsylvania. Bereits 1996 hatte die ultra-rechte Fraternal Order of Police (FOP) Mehrheiten für ein Gesetz geschaffen, dass es Gefangenen im Bundesstaat verbietet, gefilmt oder fotografiert zu werden. Dieses Gesetz war eine Reaktion auf die weltweite Empörung, die Mumias damals angesetzte Hinrichtung ausgelöst hatte. Presseberichte und Fernsehinterviews wurden von der FOP als Grund angeführt, dass die Hinrichtung damals scheiterte.

Am Vorabend der Verabschiedung des Gesetzes gab Mumia Abu-Jamal ein ausführliches Interview im Fernsehsender Democracy Now!

Video: Extended Interview with Mumia Abu-Jamal on New Pennsylvania Law Restricting Prisoners‘ Speech

In unser Rubrik „Presseauswahl“ gibt es dazu diesmal sehr viele Links aus der US- und bundesdeutschen Presse.

Falls es der FOP in naher Zukunft wirklich gelingen sollte, Mumias publizistische Arbeit zu be- oder verhindern, wird das Engagement von uns allen umso dringlicher. Bitte beachtet die Termin Rubrik in diesem Rundbrief. In Leipzig und Berlin wird es z.B. in den kommenden Wochen mehrfach Gelegenheit geben, sich darüber auszutauschen.

Wer möchte, kann jetzt eine Karte oder Brief an Mumia schreiben und ihm (sowie der Gefängniszensur) deutlich machen, dass dieser willkürliche Eingriff in die Grundrechte auch ausserhalb der USA beobachtet und abgelehnt wird und die Gefangenen in Pennsylvania nicht alleine stehen: Mumia Abu-Jamal #AM 8335 SCI Mahanoy 301 Morea Road Frackville, PA 17932 USA

weitere Informationen zum Schreiben an Gefangene

Am 2. Oktober 2014 verabschiedete das Internationale PEN Zentrum auf seinem 80. Weltkongress in Bischkek/Kirgistan eine Resolution über Mumia Abu-Jamal, in der es u.a. feststellte: „In der internationalen Rechtsprechung setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung, ohne die Möglichkeit der Revision, Folter oder einer anderen grausamen, unmenschlichen oder erniedrigenden Bestrafung gleichkommt.“ PEN verwiess dabei auf Aussagen des Europ&. weitere Informationen…

Vom 1. November bis 11. Dezember ist in Berlin eine Ausstellung über die Masseninhaftierung in den USA zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung in der Galerie der Naturfreunde Berlin von einer Filmreihe, die sich mit dem Gefängnisindustriellen Komplex, der Todesstrafe und Mumia Abu-Jamal auseinandersetzt.

Alle Details dazu befinden sich hier…

Seit mehreren Jahren betreiben wir sowohl online als auch hin und wieder auf Veranstaltungen ein „Postamt für Gefangene“. Dort werden viele kämpfende Gefangene (zumeist aus den USA) mit Postanschrift, Verweis auf Solidaritätsgruppen und Spendenkonten sowie Tipps zum Schreiben an Gefangene vorgestellt. Ausserdem gibt es dort Korrespondenz zwischen uns und den Gefangenen zu lesen, die ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben haben.

Zu mehreren Gefangenen gibt es dort auch einzelne PDFs, die ausgedruckt als Flyer Kopiervorlage funktionieren. Inzwischen gibt es dort auch erste Übersetzungen über Mumia Abu-Jamal: „Human Rights, Resistance, Solidarity – FREE MUMIA ABU-JAMAL!“ sowie „Derechos humanos, solidaridad y resistencia – ¡Libertad para Mumia!“

Einer der dort gelisteten Gefangenen ist Jimmy Dennis aus dem Todestrakt des SCI Greene in Pennsylvania, der bereits über ein Jahr ohne rechtskräftiges Urteil dort festgehalten wird. Am 5. November hat er eine gerichtliche Anhörung über sein weiteres Schicksal. Mehr hier…

weiterer Inhalt:

  1. Meldungen aus der Bewegung
  2. Presse
  3. Termine
  4. Solidarität mit Gefangenen
  1. Meldungen aus der Bewegung

Pennsylvania: Gefangene per Gesetz mundtot gemacht (29.10.2014)

Petition: Gegen den Maulkorb an Mumia! (28.10.2014)

Demonstrators Drown Out PA Gov. Corbett (October 22, 2014)

USA: Landesweiter Aktionstag „Stop Mass Incarceration“ (22.10.2014)

Online Petition: No to Silencing Prisoners‘ Speech: Pennsylvania is setting a dangerous precedent that we all need to speak out against and put a quick stop to.

Generalversammlung in Pennsylvania stimmt über Redefreiheit von Gefangenen ab (10.10.2014)

(US) Republikaner fordern Verbot für öffentliche Kommunikation von Gefangenen (9.10.2014)

(Audio) Goddard, The Constitution, & Corporate Media (6:32) by Mumia Abu-Jamal (October 3, 2014)

(Audio) Mumia’s Comment on his Goddard Commencement Speech (2:15) (Oct 3, 2014)

Assembly of Delegates of PEN International, meeting at its 80th Wold Congress in Bishkek, Kyrgyzstan 29th September to 2nd October 2014 Free Speech Arrested – Police Union Seeks To Censor College Commencement Speech by Mumia Abu-Jamal (October 3, 2014)

Gagging Mumia – To Police and Politicians: “Hands Off Goddard College!” (Oct 3, 2014)

…

The Commencement Controversy and the Real Mumia (Oct 2, 2014)

Prison Journalist Mumia Abu-Jamal to Give Commencement Address (Oct 2, 2014)

  1. Presse

Resolution des 80. Internationalen PEN Weltkongress vom 2. Oktober 2014 über Mumia Abu-Jamal

Eine deutsche Übersetzung dieser Resolution erschien am 28. Oktober 2014 in der Tageszeitung „Junge Welt“ (jW)

(jW) &quto;Das Gesetz ist absurd&quto; (28.10.2014)

Republikaner und die rechte Polizeibruderschaft FOP drückten im US-Bundesstaat Pennsylvania ein Redeverbot für Gefangene durch. Ein Gespräch mit Mumia Abu-Jamal (nd) Maulkorb für Gefangene (28.10.2014)

(jW) Entrechtet hinter Gittern (22.10.2014)

(Fair Blog) A New Way to Silence Mumia Abu-Jamal (October 22, 2014)

(The Root) Pennsylvania’s Attempt to Silence Prison Activist Mumia Abu-Jamal (October 22, 2014)

…

(Philadelphia Tribune) Law signed to curb Abu-Jamal’s ‚obscene celebrity‘ (October 21, 2014)

(Socialist Worker) A gag rule aimed at Mumia (October 21, 2104)

(jW) Maulkorb für Mumia (11.10.2014)

(n24) Botschaft aus dem Gefängnis: Mumia Abu-Jamal grüsst Studenten per Video (6.10.2014)

(NBC) Widow of Murdered Cop Reacts to College’s Speaker (Oct 3, 2014)

(HUFF POST Live) Convicted Killer Mumia Abu-Jamal To Address Grads (October 1, 2014)

(Philly.Com)

(Fox News) Decision to let cop killer Abu-Jamal give commencement speech ‚despicable,‘ widow says (October 1, 2014)

Pa. prisons chief objects to Abu-Jamal recording: (SF Gate) Jailed cop killer to speak at college graduation (September 30, 2014)

  1. Termine

mehr hier…

  1. Solidarität mit Gefangenen

Knast als gewerkschaftsfreie Zone?

Thomas Meyer-Falk – ‚Knäste sind nekrophile Orte‘ (Beitrag zu den Wiener Antiknasttagen) (21.10.2014)

Zulu wird 60 (10.10.2014)

Thomas Meyer-Falk: Neuigkeiten über Hungertod eines Gefangenen! (6.10.2014)

Wir hoffen, gut informiert zu haben. Bitte verbreite diese Nachrichten auch selbst weiter (z.B. in Blogs, über „Soziale“ Netzwerke etc.).

Viele Grüsse vom Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal!

Ein breites Bündnis von NachbarInnen, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ruft zum zivilen Ungehorsam gegen die Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule auf.

Wir würden uns freuen wenn ihr diesen Aufruf mit unterzeichnet. Schreibt einfach an unsere E-Mail Adresse: zwangsraeumungverhindern@riseup.net . Die Zeit drängt, Solidarität jetzt!

Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer!

Ende Juni 2014 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. Nach langen Verhandlungen und viel Solidarität aus der Nachbarschaft kam es schließlich zu einer Einigung zwischen Bezirk und Geflüchteten, dass die Geflüchteten in der Schule bleiben können.

Nun, 4 Monate später, hat der Bezirk durch seine Bürgermeisterin Monika Herrmann eine Kündigung zum 31.10.2014 geschickt. Alle Geflüchteten sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Anstatt Henkel und den Verantwortlichen im Land auf den Pelz zu rücken und Henkels Büro zu besetzen, geben die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen den Druck nach unten weiter.

Sie reden von Recht und Gesetz, brechen aber alle Vereinbarungen, die sie mit den Refugees eingegangen sind, am Oranienplatz mit Kolat oder in der Schule mit Herrmann!

Wir fordern die Bezirkspolitik dazu auf, ihr Wort zu halten und erklären hiermit, dass wir uns einer Räumung der Schule am Tag X entgegen stellen werden.

Bündnis Zwangsräumung Verhindern
zwangsraeumungverhindern@riseup.net

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Unterzeichner*innen:

Institutionen, Initiativen, Vereine:

  • ISD-Bund e.V. – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland
  • Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. Regionalgruppe Hamburg
  • Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.
  • Nachbarschaftsinitiative Ohlauer, Buchladen Leseglück, Ohlauer Straße 39
  • Allmende e.V., Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur, Berlin
  • Wir bleiben alle!, Berlin
  • Gruppe Subcutan, Berlin
  • Buchladen und Verlag B_Books, Lübbener Straße 14, Berlin
  • Künstlerkollektiv andcompany&co.
  • ://about blank, Club und Kulturzentrum
  • Orangotango, Kollektiv für kritische Bildung und kreativen Protest, Berlin
  • Förderverein Kinder- und Jugendprojekte Kreuzberg
  • Medizinische Sprechstunde für Geflüchtete, Berlin
  • Cafe Reiche, Nachbarschaftsinitiative, Berlin
  • DKP Friedrichshain-Kreuzberg
  • Glokal e.E., NachbarInnen, Berlin
  • Bündnis gegen Rassismus, Berlin
  • ARI Berlin, Antirassistische Initiative e.V.
  • Deutschkurs im Bethanien, Netzwerk Deutschkurs für alle
  • Wildwasser Selbsthilfe & Beratung, Friesenstraße 6, 10961 Berlin
  • Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V., Gneisenaustraße 21, 10965 Berlin
  • Wrangelkiez gegen steigende Mieten und Verdrängung, Stadtteilinitiative, Berlin
  • Stadtteilgruppe 44_ Rund um die Hermannstraße, Berlin
  • Metrogap e.V., Lausitzer Str. 10
  • NaturFreunde Berlin
  • Nijinski Arts Internacional e.V., Kreuzberg
  • Verband der Studierenden aus Kurdistan, YXK e.V.
  • Kollektivbibliothek im Bethanien
  • AfricAvenir International e.V., Berlin
  • Berlin Postkolonial e.V.
  • T.E.K.-Jugendladen, Berlin
  • queerwagenplatz schwarzer kanal, berlin
  • supermarché, Laden für fair produzierte Mode, Wiener Str. 16
  • Meuterei Kneipenkollektiv, Reichenberger Str. 58
  • LabourNet Germany
  • WEM GEHÖRT KREUZBERG, Stadtteilinitiative
  • Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. (KuB), Oranienstr. 159, Berlin-Kreuzberg
  • SAU – Seminar für angewandte Unsicherheit
  • Multitude e.V., Berlin
  • Jugendumweltkongress International jukss.de
  • Grenzen_weg!, Berlin
  • Hände weg vom Wedding!
  • Xart Splitta e.V., Verein für antidiskriminierendes Handeln
  • Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin (AKI)
  • FaKo, Vernetzung basisdemokratischer Fachschaftsinitiativen an der FU Berlin
  • Arbeitsweg e.V.
  • Museum des Kapitalismus
  • Randnotizen – Stadtteilzeitung aus dem Norden Neuköllns
  • Kotti & Co, Die Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor
  • Kein Mensch ist illegal Köln
  • Interflugs – Autonome Studierendenorganisation an der Universität der Künste Berlin
  • Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
  • Bündnis Rassismus-Tötet, Gießen
  • Café Internationale, Merseburg
  • Straßen aus Zucker, Jugendmagazin
  • noya Berlin
  • Schokoladen (Café)
  • Acker Stadt Palast
  • Kellerkinder und Himmelsstürmer e.V.
  • Wohnprojekt Schokoladen
  • Hausprojekt Schikane 3000
  • Club der polnischen Versager
  • GLADT e.V.
  • Hausprojekt Schöne Christine aus der Christinenstr. 15
  • Hausprojekt VEB 7 , Verein zum Erhalt der Brunnenstr. 7 e.V.

Künstler*innen, Kulturschaffende, Wissenschaflter*innen,
Nachbar*innen:

  • Shermin Langhoff, Intendanz, Maxim Gorki Theater, Berlin
  • Marianna Salzmann, Künstlerische Leitung, Studio Я des Maxim Gorki Theaters, Berlin
  • Yasmina Bellounar, Studio Я des Maxim Gorki Theaters, Berlin
  • Monica Marotta, Studio Я des Maxim Gorki Theaters, Berlin
  • Anahita Jahvani, Studio Я des Maxim Gorki Theaters, Berlin
  • Bernadette La Hengst, Musikerin und Regisseurin, Berlin
  • Amewu, Musiker
  • Spezial-K, Musiker
  • Wibke Behrens, nGbK
  • Christian von Borries, Komponist und Filmemacher, Berlin
  • Nanna Heidenreich, HBK Braunschweig & Forum Expanded, Berlinale
  • Angela Anderson, Künstlerin/Filmemacherin & Forum Expanded-Berlinale, Nachbarin
  • Bini Adamczak, Autorin, Berlin
  • Sharon Dodua Otoo, Autorin, 10965 Berlin
  • Sarah Diehl, Schriftstellerin
  • Sonja Eismann, Autorin und Herausgeberin, Missy Magazine
  • Jayrôme C. Robinet, Autor, Berlin
  • Paula Bulling, Zeichnerin, Berlin
  • Hans Unstern, Musiker
  • Eran Schaerf, Künstler, Berlin
  • Anarchist Academy
  • Susanne Sachsse, Schauspielerin, Berlin
  • Kori Klima, Filmemacherin, Berlin
  • Stephan Geene, Filmemacher, Berlin
  • Konstanze Schmitt, Künstlerin und Regisseurin, Berlin
  • Pary El-Qalqili , Regisseurin, Berlin
  • Paul Geigerzähler, Musiker, Berlin
  • Lydia Ziemke, Regisseurin, Berlin
  • Vera Strobel, Künstlerische Leitung Theater o.N. Berlin
  • Tom Weller, Filmemacher, Berlin
  • Pascale Senn Koch, Theater Morgenstern
  • Nina Kronjäger, Künstlerin, Berlin
  • Tahir Della, Nachbar, Vorstand Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V., Berlin
  • Joachim Oellereich, MieterEcho
  • Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Merseburg
  • Sebastian Scheele, Soziologe, Berlin
  • Richard Herding, Informationsdienst: für kritische Medienpraxis, Berlin
  • Julia Seeliger, Journalistin, Bonn, ehemals Kreuzberg
  • Hartwig Schuck, Soziologe, Berlin
  • Lena Siebertz, Kulturschaffende, Berlin
  • Aaron Rohatsch, GEW, Berlin
  • Dr. Jan Hutta, Wissenschaftler, Berlin
  • Dr. Daniel Bendix, Nachbar, Universität Kassel
  • Max Peitzsch, Buchhändler, Berlin
  • Till Baumann, Nachbar, Theatermacher, Berlin
  • Prof. Dr. Aram Ziai, Politikwissenschaftler, Uni Kassel
  • Prof. Dr. Ariane Brenssell, Hochschule Ludwigshafen am Rhein
  • Thomas Klipper, Professor, Bergen Academy of Art and Design (KHiB)
  • Prof. Dr. Susan Arndt, Universität Bayreuth
  • Daniel Daedlow, Uni Rostock
  • Sebastian Garbe, Justus-Liebig Universität Gießen
  • Alice Harrison, Künstlerin, Leipzig
  • Nora Sternfeld, Professor for Curating and Mediating Art, Aalto University, Finnland
  • Eva Horstick-Schmitt, Dipl.-Fotodesignerin, Künstlerin, Dortmund
  • Naemi Eifler, Sozialarbeiterin
  • Dr. Felix Axster, Zentrum für Antisemitismusforschung
  • Andrea Tinnes, Professorin, Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle
  • Kristina Röhl, Theaterpädagogin
  • Achim Appel und Birgit Dobert, Bäume am Landwehrkanal e.V.
  • Noemi Molitor, Emory University, PhD Candidate
  • Dr. Christine Löw, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Marenka Brügger, Theaterpädagogin, Musikerin
  • Johanna Langenbrinck, Nachbarin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HU Berlin
  • Dr. Dr. Peter Ullrich, TU Berlin
  • Hans Köbrich, AK Internationalismus der IG Metall Berlin
  • Elske Rosenfeld, Nachbarin und Künstlerin, Berlin
  • Susanne Schultz, Nachbarin, Goethe-Universität Frankfurt
  • Timo Kiesel, Nachbar, Bildungsreferent, Berlin
  • Chandra-Milena Danielzik, Nachbarin, Politikwissenschaftlerin, Berlin
  • Kristina Kontzi, Nachbarin, Bildungsreferentin, Berlin
  • Paul Bendix, Nachbar
  • Gregor Husemann, Nachbar, Kreuzberg
  • Prof. Dr. Helene Decke-Cornill, Nachbarin, Universität Hamburg
  • Benjamin Wodrich, Nachbar, Universität Kassel
  • Dr. Alyosxa Tudor, Kulturwissenschaft_lerin, Berlin/London
  • Dr. Andrew R. Noble, FU Berlin
  • Ingolf Seidel, Onlineredakteur, Kreuzberg
  • Jan Riebe, Nachbar, Amadeu Antonio Stiftung
  • Miray Demir, Frühpädagogin und Kinderrechtsadvokatin, Berlin
  • Vivien Urbach, terre des hommes, Offenbach
  • Bettina Hohorst, Künsterlin, Berlin
  • Laura Guse (Grafikerin), St. Pauli Selbermachen & Wir sind mehr, Hamburg
  • Mieke Bohl, Kulturschaffende, Berlin
  • Liv Rolf Mertz, Übersetzer, Berlin
  • Dr. Mike Laufenberg, Nachbar, TU Berlin
  • Katrin M. Kämpf, Wissenschaftlerin, Berlin/Paderborn
  • Renate Lorenz, Berlin, Künstlerin und Professorin, Akademie der bildenden Künste Wien
  • Katrin Lehnert, Wissenschaftlerin, Berlin
  • Florian Büttner, Fotograf
  • Pascal Jurt, Soziologe, Berlin/Wien
  • Michaela Ellguth, Fotografin, 13051 Berlin
  • Prof. Dr. Silke van Dyk, Nachbarin, Universität Kassel
  • David Scheller, Soziologe, Berlin
  • Mechthild Exo, MA Friedens- und Konfliktforschung, FU Berlin
  • Prof. Dr. Susanne Spindler, Hochschule Darmstadt
  • Dr. Monika Mokre, Institute of Culture Studies and Theatre History, Austrian Academy of Sciences, Wien
  • Birgit zur Nieden, Soziologin, HU Berlin
  • Sophie Vollmar, Künstlerin, Berlin
  • Atif Mohammed Nour Hussein, Regisseur, Berlin
  • Nina Violetta Schwarz, Ethnologin, Berlin
  • Pauline Boudry, Künstlerin, Berlin
  • Dario N. Azzelini, Assistenzprofessor, Berlin
  • Lisa Simone Tschörner, Nachbarin, Sozialwissenschaftlerin
  • Fanny-Michaela Reisin – Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte e. V.
  • Philipp Ratfisch, Soziologe, Berlin
  • Annika Eckel, Nachbarin Berlin
  • Eleni Efthimiou, Inhaberin Buchhandlung LeseGlück, Ohlauerstrasse 37
  • Christoph Leitner, Künstler
  • Karin Kasböck, Künstlerin
  • Andrea Knaut, Informatikerin, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Mag. Art. Petja Dimitrova, Akademie der b. Künste Wien
  • Sue Raven, Mediengestalterin aus Kreuzberg
  • Stephan Faller, Redakteur & Autor, 10407 Berlin
  • Darja Stocker, Autorin, Berlin
  • DKN, gehörlose Musikerin aus Berlin
  • Jonas Wüstefeld, Bühnenbildner, Berlin
  • Franzi Seeck, Studentin, Nachbarin
  • Teboho Edkins, Regisseur, Nachbar
  • Frank Kopperschläger, Grafiker/Fotograf
  • Anna Jäger, Kuratorin, Berlin
  • Tucké Royale, Künstler, Berlin
  • Kathrin Wolke, Musikerin in Berlin
  • Andrea Bellu, Künstler, München
  • Lukas Schliephake, Nachbar und politischer Bildner, Berlin
  • Dr. Birga Meyer, Historikerin, Berlin
  • Hauke Heumann, Schauspieler
  • Kendra Briken, Soziologin, Glasgow
  • Meas Tintenwolf, Hippie-Punk-Lyrik aus Berlin
  • Frank Metzger, Nachbar
  • Agnes Böhmelt, Kulturwissenschaftlerin, Berlin
  • Stefanie Boulila, PhD Candidate, University of Leeds
  • Martin Kowalski, Diplom-Soziologe, Berlin
  • Tanja Engel, Freie Kulturmanagerin, Berlin
  • Junias Ppilz, Humboldt-Universität Berlin
  • Junias Pilz, Humboldt-Universität Berlin
  • Stephanie Müller, Nachbarin, Sozialarbeiterin
  • Salih Alexander Wolter, Autor, Berlin
  • Pasquale Rotter, Nachbarin und Bildungsreferentin, Berlin
  • Anna Schmidt, Schauspielerin, Berlin
  • Jörg Heuer, Intermedia-Künstler, Berlin
  • Sannick Dehler, Sozialarbeiter, Nachbar
  • Sandra Haselsteiner, Künstlerin, Berlin
  • Monika Gintersdorfer, Regiesseurin Berlin
  • Clara Thoms, Schlagzeugerin bei friend crush, Berlin
  • Johannes Paul, Designer, Berlin
  • Tanja Tschörner, Nachbarin, Kreuzberg
  • Rose Beermann, freiberufliche Choreographin und Performerin
  • Saskia Machel, Nachbarin, Kreuzberg
  • Niklas Rommé, Nachbar
  • Olenka Bordo, Sozialwissenschaftlerin, Externe Evaluatorin zum Berliner Bildungsprogramm, Fortbildnerin, Berlin
  • Anaïs Héraud, Künstlerin, Berlin
  • Gerko Egert, Theaterwissenschaftler, FU Berlin
  • Daniel Gampp, Nachbar
  • Prof. Dr. Annita Kalpaka, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
  • Therese Koppe, Filmemacherin
  • Marc Siegel, Filmwissenschaftler & Beirat Berlinale/Forum Expanded

Liebe Leser_innen,

kuba cubadieses ist für einige Wochen der letzte newsletter, da die Redaktion in Cuba sein wird. Wir werden uns zwischen Weihnachten und Neujahr wieder melden.

Euch allen wünschen wir bis dahin eine erfolgreiche und produktive Zeit.

Kritik am Embargo gegen Kuba wächst
In der UNO sind die USA schon seit langem isoliert, aber auch im Land selbst wird ein Ende der Blockade gefordert
Von Andreas Knobloch, Havanna
http://www.neues-deutschland.de/artikel/950452.kritik-am-embargo-gegen-kuba-waechst.html
In den USA wächst der Widerstand gegen die Kuba-Sanktionen
Führende Medien in den Vereinigten Staaten plädieren für eine Normalisierung der Beziehungen zu Havanna
https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/den-usa-w%C3%A4chst-der-widerstand-gegen-die-kuba-sanktionen

»Schädlich und bösartig«
Die UN-Vollversammlung wird in dieser Woche einmal mehr die Beendigung der US-Blockade gegen Kuba fordern. Scharfe Kritik aus Russland an Washingtons Sanktionen. Doch Präsident Obama bleibt stur.
Volker Hermsdorf; Havanna
https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/%C2%BBsch%C3%A4dlich-und-b%C3%B6sartig%C2%AB

Russischer Außenminister bezeichnet die US-Blockade gegen Kuba als schädlich
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/internationales/22OCTU-Russischer.html

Sie können dieses Volk niemals in die Knie zwingen
Die Kommission für Auswärtige Beziehungen der Nationalversammlung veranstaltete am Donnerstag seine Parlamentarische Anhörung Kuba gegen die Blockade
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-jamas.html

Rechenschaft ablegen vor dem Volk
Fast 31.000 Aufträge und Fragen stellten die Wähler ihren Delegierten in etwa 25.400 Zusammenkünften. Der Prozess geht in allen Provinzen und Bezirken weiter bis zum 21. Dezember
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-jamas.html

Wo auch immer das Vaterland sie braucht
Politisch-kulturelle Veranstaltung zum 55. Jahrestag der Nationalen Revolutionären Milizen
http://www.granma.cu/idiomas/aleman/kuba/24octubre-donde.html

Dilma Rousseff gewinnt Wahl in Brasilien
Stimmenvorsprung reicht zu weiterer Präsidentschaft von Dilma Rousseff. Diese verspricht politische Reform. Unterlegener Neves gratuliert
https://amerika21.de/2014/10/108817/wiederwahl-rousseff

30 Jahre Freundschaftsgesellschaft »Amistad Luxemburgo-Cuba«
http://www.zlv.lu/spip/spip.php?article13077