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Beiträge mit Schlagwort ‘Venezuela’

netzwerk cuba nachrichten Extra zu Venezuela vom 12.06. 2019

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

mit Beiträgen u.a. über die Solidaritätskundgebung, zu den Verhandlungen in Oslo, zu den Beziehungen zu China und Russland.

 

Venezuela und Russland wollen Handel in Rubel abwickeln

Abhängigkeit vom Dollar im internationalen Zahlungsverkehr soll vermindert werden. Russland dementiert Meldungen über Abzug von Personal aus Venezuela

Von Philipp Zimmermann, Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/2019/06/227521/venezuela-russland-handel-rubel

 

Die Oslo-Krise der Rechten in Venezuela

Das Kräfteverhältnis lässt es weder für die USA noch für die zum Dialog bereiten Sektoren im Land zu, den Abgang Maduros zu verlangen

Von Marco Teruggi Übersetzung: Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/analyse/227461/venezuela-oslo-krise-der-rechten

 

Venezuela: Schluss mit Meinungsmanipulation und Desinformation

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Außerdem: Deutsche Verantwortung für faschistische Massaker endlich anerkennen

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Das Berliner Bündnis »Hände weg von Venezuela« rief am Montag zu einer Demonstration gegen die Politik der Destabilisierung Venezuelas auf

https://www.jungewelt.de/artikel/356422.venezuela-schluss-mit-meinungsmanipulation-und-desinformation.html

 

US-Regierung frustriert über Venezuelas Opposition, China und Russland gegen Einmischung

Bemühungen um Einheit der Opposition laut „teuflisch schwierig“. Putin und Xi Jinping plädieren für friedliche Lösung

Von Paul Dobson

Übersetzung: Vilma Guzmán

amerika21, venezuelanalysis

https://amerika21.de/2019/06/227452/usa-venezuela-opposition

 

 

USA verschärfen Sanktionen gegen Venezuelas Ölindustrie

Von Ricardo Vaz

Übersetzung: Vilma Guzmán

amerika21, venezuelanalysis

https://amerika21.de/2019/06/227428/usa-verschaerfen-sanktionen-venezuela

 

 

Für die Souveränität der Völker

Hunderte bei Venezuela-Solidaritätskonferenz in Berlin

Isaak Funke

https://www.unsere-zeit.de/de/5123/internationale_politik/11447/F%C3%BCr-die-Souver%C3%A4nit%C3%A4t-der-V%C3%B6lker.htm

 

Kein nostalgischer Reflex

Hunderte Menschen demonstrierten in der Berliner Urania ihre Solidarität mit Venezuela

Von André Scheer https://www.jungewelt.de/artikel/356456.solidarit%C3%A4t-mit-venezuela-kein-nostalgischer-reflex.html

Bankster im Goldrausch

Deutsche Bank pfändet 20 Tonnen venezolanisches Edelmetall. Putschisten setzen auf gute Geschäfte mit Finanzinstitut

Von Volker Hermsdorf https://www.jungewelt.de/artikel/356232.s%C3%BCdamerika-bankster-im-goldrausch.html

In einer durchgesickerten geheimen Tonaufzeichnung gibt Pompeo Schwäche der venezolanischen Opposition zu

US-Außenminister Mike Pompeo gab einem Treffen hinter geschlossenen Türen in New York eine ehrliche Bewertung der venezolanischen Opposition, berichtet die Tageszeitung The Washington Post

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2019-06-06/in-einer-durchgesickerten-geheimen-tonaufzeichnung-gibt-pompeo-schwache-der-venezolanischen-opposition-zu

 

Brasilien: Bolsonaro erkennt Guaidó-Gesandte doch als Botschafterin Venezuelas an

Von Vilma Guzmán

amerika21

https://amerika21.de/2019/06/227193/brasilien-guaido-gesandte-anerkannt

 

 

Lügen im Spiegelsaal

Hamburg: Guaidó-Propagandatrupp zu Besuch in der Hansestadt. FDP-nahe Stiftung rollt roten Teppich aus

Von Kristian Stemmler https://www.jungewelt.de/artikel/356173.rechte-venezolaner-in-deutschland-l%C3%BCgen-im-spiegelsaal.html

Veranstaltungen:

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Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen vom Projekt Tamara Bunke in La Habana:

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die ncn Redaktion

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netzwerk cuba nachrichten Extra zu Venezuela vom 05.06. 2019

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

aktuelle Beiträge zur Lage in Venezuela.

Lima-Gruppe und EU fordern aktive internationale Einmischung in Venezuela

Von Philipp Zimmermann amerika21

https://amerika21.de/2019/06/227141/limagruppe-kontakgruppe-venezuela

 

Erfolgsmeldung aus Venezuela

Trotz Blockade: komplizierter medizinischer Eingriff gelungen. Präsident Maduro fordert Freigabe von Mitteln

Von Modaira Rubio, Caracas https://www.jungewelt.de/artikel/356112.venezuela-erfolgsmeldung-aus-venezuela.html

Fake News aus Washington

Russland dementiert Berichte über angeblichen Rückzug aus Venezuela

Von André Scheer https://www.jungewelt.de/artikel/356088.usa-gegen-venezuela-fake-news-aus-washington.html

Öl, Öl und nochmal das Öl

Geschichte und Gegenwart der Abhängigkeit Venezuelas vom Erdöl sind Thema des neuen Buches von Stefan Peters. Ausgehend von dem Buch wird in diesem Rezensionsessay die Krise des Landes analysiert

Von Helge Buttkereit amerika21

https://amerika21.de/analyse/226172/venezuela-rentengesellschaft

 

Maduro dankt Kuba für die Betreuung kranker venezolanischer Kinder

Während eines Arbeitstreffens im Miraflores-Palast dankte der Präsident dem Volk und den Behörden Kubas für ihre Solidarität, um das Leben der venezolanischen Bürger zu retten, die „Opfer des Wirtschaftskrieges gegen die südamerikanische Nation“ sind

Autor: Redaktion Digital | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2019-06-03/maduro-dankt-kuba-fur-die-betreuung-kranker-venezolanischer-kinder

 

Venezuela: Miliz übernimmt Kontrolle des Programms zur Nahrungsmittelversorgung

Antwort auf US-Sanktionen und Korruption. Verteilung der Lebensmittel durch die Lokalen Komitees für Versorgung und Produktion soll verbessert werden

Von Paul Dobson Übersetzung: Vilma Guzmán amerika21, venezuelanalysis

https://amerika21.de/2019/06/226923/venezuela-lebensmittelversorgung-miliz

 

Brasilien verweigert Guaidós Gesandter die Anerkennung als Botschafterin von Venezuela

Von Vilma Guzmán amerika21

https://amerika21.de/2019/06/227057/brasilien-guaido-gesandte

 

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netzwerk cuba nachrichten Extra zu Venezuela vom 21.4.2019

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt einige neue Artikel zu Venezuela.

Dringende Bitte um Unterstützung: Erklärung des Botschaftsschutzkollektivs in Washington DC (Colectivos Por La Paz) zum Schutz der Botschaft Venezuelas

https://cooptv.wordpress.com/2019/04/20/dc-botschaftsschutzkollektiv-venezuela/

 

Kriegspläne in Washington

US-Funktionäre diskutieren Invasion in Venezuela. Putschist Guaidó streitet alles ab
Von André Scheer
https://www.jungewelt.de/artikel/353314.usa-gegen-venezuela-kriegspl%C3%A4ne-in-washington.html
 
 
 

Kooperation und Abschreckung

Venezuela stützt sich bei der Verteidigung gegen eine US-Aggression auch auf Hilfe aus Russland
Von André Scheer
https://www.jungewelt.de/artikel/353315.russland-china-und-venezuela-kooperation-und-abschreckung.html
 
 

Was heißt „souverän“?

Um Tomaten, Leitungswasser und Banken: Wie Venezuela gegen die Angriffe der USA kämpft
Von Jan Meier
| Ausgabe vom 18. April 2019

Mobilisierung gegen Venezuela: US-Außenminister auf Lateinamerikareise

Erstes Flugzeug mit humanitärer Hilfe des Roten Kreuzes in Venezuela angekommen

Im Gegensatz zu der Meinungsmatrix der Rechten, die in den Mainstream-Medien lanciert wird, arbeitet die Regierung von Nicolás Maduro mit globalen Organisationen zusammen, um die Probleme des venezolanischen Volkes zu lösen

Hilfe ohne Provokationen

Rotes Kreuz verteilt Medikamente in Venezuela. Schweizer Solidaritätsdelegation besucht Caracas
Von Natalie Benelli, Caracas, und André Scheer
https://www.jungewelt.de/artikel/353256.venezuela-hilfe-ohne-provokationen.html
 
 
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Keine Anerkennung für Putschisten! Aufruf zum Protest gegen den versuchten Staatsstreich in Venezuela

 

In Venezuela hat sich am 23. Januar der Parlamentsabgeordnete Juan Guaidó selbst zum »Übergangspräsidenten« des südamerikanischen Landes erklärt. Sofort wurde er von US-Präsident Donald Trump und mehreren südamerikanischen Regierungen als Staatschef anerkannt. Auch die deutsche Bundesregierung und die EU haben angekündigt, ihn als Präsidenten anerkennen zu wollen.

Wir stellen fest: Die zur Rechtfertigung des Staatsstreichs und zur Anerkennung des selbsternannten »Präsidenten« Guaidó durch die imperialistischen Staaten vorgebrachten Argumente sind haltlos. Die Wahl am 20. Mai 2018, bei der Maduro als Präsidenten Venezuelas wiedergewählt worden ist, entsprach den selben rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen wie die Parlamentswahl vom Dezember 2015, die von den Oppositionsparteien gewonnen wurde und der auch Guaidó sein Mandat verdankt.

Wir stellen weiter fest: Kritik an der Wirtschaftspolitik der venezolanischen Regierung kann kein Grund für eine ausländische Intervention sein! Zudem wird die Krise in Venezuela durch die Strafmaßnahmen der USA und der EU gegen das südamerikanischen Land weiter verschärft. Die USA und die EU machen es der venezolanischen Regierung fast unmöglich, Medikamente, Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs einzuführen – deren Fehlen dann ausschließlich Maduro und seinem Kabinett angelastet wird.

Die Kampagne gegen die Regierung Venezuelas erinnert an den Putsch in Chile 1973. Auch damals wurde maßgeblich von den USA eine wirtschaftliche Krise provoziert, die das Militär dann als Vorwand für den Sturz und die Ermordung des gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende nahm.

Wir verurteilen den von den imperialistischen Mächten organisierten Staatsstreich gegen den gewählten Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro!
Wir verurteilen die Einmischung der USA, der EU, der Bundesregierung und anderer Staaten in die inneren Angelegenheiten Venezuelas und fordern die sofortige Wiederherstellung normaler diplomatischer Beziehungen mit der rechtmäßigen Regierung dieses südamerikanischen Landes!

Hände weg von Venezuela!

Kommt zur Protestkundgebung

 

am Mittwoch, dem 30.Januar 2019
um 17:00 Uhr
am Pariser Platz/Brandenburger Tor

 

DKP Berlin
FG BRD-Kuba Regionalgruppe Berlin
Cuba Si
FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V.
Karen e.V.
Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft
Netzwerk Cuba
DieLinke Tempelhof-Schöneberg
Coordinador Alemania PCChile
Chile-Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e. V.
Red de Solidaridad Patria Grande Berlin, Alemania

Marxistisches Forum: Gefährdet der Niedrigölpreis die bolivarische Revolution in Venezuela?

marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

Wir treffen uns:

Freitag, 17.04.2015
Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,
15.00 Uhr

Thema: “Gefährdet der Niedrigölpreis die bolivarische Revolution in Venezuela?“


Referent: Harry Grünberg, Vorsitzender Netzwerk Cuba 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

Mit sozialistischen Grüßen.

Sprecherkreis des MF

Cuba Si: Hände weg von Venezuela!

Destabilisierung und Aggression von innen und außen beenden! Solidarität mit der Bolivarischen Republik Venezuela und mit ihrem gewählten Präsidenten Maduro!

cuba si

Stellungnahme des Koordinierungsrates der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Cuba Sí in der Partei DIE LINKE verurteilt entschieden die Destabilisierungsversuche und die aggressive Außenpolitik der US-Regierung unter Präsident Barack Obama gegenüber Venezuela und seinem demokratisch gewählten Präsidenten Nicolás Maduro.

Wir sind alarmiert und besorgt über die Gewaltbereitschaft und den Zynismus der antidemokratischen oppositionellen Kräfte in Venezuela, die sich – befeuert und flankiert durch die feindselige US-Politik – gegen das venezolanische Volk und den politischen Kurs der Regierung Maduro richten. Diese Opposition hat trotz der 15 Wahlen in den vergangenen 15 Jahren, bei denen das venezolanische Volk sich eindeutig zum bolivarischen Prozess bekannte, noch nie diese Regierungen akzeptiert und stets eine Spur von Bürgerkrieg und Putschversuchen hinterlassen.

Wir verurteilen entschieden die diskreditierende Positionierung Obamas, Venezuela stelle „eine Bedrohung für die nationale Sicherheit“ der USA dar. Wir fordern die Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela: Diese verfolgen allein das Ziel, die staatliche Ordnung und die demokratisch legitimierte Regierung des Landes vor dem Hintergrund der in diesem Jahr stattfindenden Parlamentswahlen zu untergraben, die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit auszuhöhlen, den bolivarischen Prozess einer gerechten Umverteilung der Ressourcen und Reichtümer umzukehren, die gesellschaftliche Teilhabe aller Venezolanerinnen und Venezolaner zu verhindern und den Frieden in der Region zu fragmentieren. Die Sanktionen stellen eine unerträgliche ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas dar. Sie zielen darauf ab, Putsch, Bürgerkrieg und militärische Intervention vorzubereiten.

Wie kann Venezuela eine „Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA“ sein, wenn Venezuela über keinerlei Nuklearwaffen oder Marschflugkörper verfügt, die Tausende von Kilometern überwinden könnten, und wenn es keinerlei Ressourcen oder Agenten einsetzt, um die staatliche Ordnung der USA zu unterwandern oder Sabotageakte zu verüben?

Gestern Guatemala und Chile, heute Venezuela, morgen Kuba: Die AG Cuba Sí wertet die hegemonistische und destabilisierende US-Außenpolitik nicht nur als direkten Angriff auf Venezuela, sondern auch gegen jene fortschrittlichen und linken Regierungen in ganz Lateinamerika und der Karibik, die ihren eigenen souveränen Entwicklungsweg beschreiten.

Die AG Cuba Sí bewertet die US-Außenpolitik auch als Angriff auf die Legitimität der regionalen Staatenbündnisse ALBA, UNASUR und CELAC, die das Zusammenwachsen des Subkontinents mit friedlichen Mitteln, in gegenseitiger Achtung und mit Solidarität verfolgen. Die US-Regierung verhöhnt mit ihrer außenpolitischen Linie die im Januar 2014 vom Staatenbund CELAC verabschiedete Erklärung eines Lateinamerikas als kernwaffenfreie Zone des Friedens. Darüber hinaus wendet sie sich auch gegen die BRICS-Staaten und ihren Weg, eine Alternative zur neoliberalen Globalisierung zu entwickeln. Diese Auseinandersetzung findet auch statt in Form der Bildung der „Wirtschafts-NATO“ TTIP.

Die außenpolitische Linie Obamas folgt einer neuen neokolonialen imperialistischen Strategie. Sie steht in der Tradition der Doktrin von Lateinamerika als ihrer ureigenen Interessenssphäre – als „Hinterhof der USA“. Die US-Administration spricht den demokratisch legitimierten fortschrittlichen Regierungen der Region de facto das Existenz und Selbstbestimmungsrecht ab und stellt die dort stattfindenden gesellschaftlichen Umbauprozesse infrage. Gleichzeitig richtet sich der gegenwärtige Angriff gegen Venezuela auch gegen Kuba, das mit seiner Vision einer gerechteren Welt Vordenker, Impulsgeber und Motor für die optimistisch stimmenden Veränderungen in Lateinamerika und für die Länder des globalen Südens ist.

Die AG Cuba Sí bekräftigt ihre Solidarität mit dem bolivarischen Prozess in Venezuela, der demokratisch legitimierten Regierung unter Präsident Maduro und mit den fortschrittlichen und friedliebenden Kräften des Landes. Wir stehen solidarisch an der Seite der fortschrittlichen Regierungen, Bewegungen und Bündnisse in Lateinamerika, den Ländern des globalen Südens und der BRICS-Staaten, die friedlich und selbstbestimmt, in gegenseitiger Solidarität und Achtung eine alternative Entwicklung zum Wohle ihrer Menschen anstreben. Wir begrüßen die politische Vermittlung durch die Staatengemeinschaft UNASUR in diesem Konflikt und fordern die oppositionellen Kräfte in Venezuela zu einer konstruktiven, lösungsorientierten und sachlichen Debatte auf.

Es lebe die bolivarische Revolution! Es lebe der Internationalismus der Völker!

¡CHAVEZ VIVE, LA LUCHA SIGUE!

Koordinierungsrat der AG Cuba Sí in der Partei DIE LINKE

Berlin, 12. März 2015

Botschafter Venezuelas zu Aggression der USA

venezuela

Erklärung des Botschafters der Bolivarischen Republik Venenzuela in der Bundesrepublik Deutschland, Ramon Orlando Maniglia Ferreira.

 Venezuela steht für eine in Freundschaft gereichte Hand, es ist ein Land der Zuneigung und Solidarität.

 Unter Bezugnahme auf den “International Emergency Economic Powers Act (IEEPA)” und das vom Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika am 18. Dezember 2014 unterzeichnete Gesetz “Venezuela Defense of Human Rights and Civil Society Act of 2014″ hat Barack Obama am 09. März einen 2015 Präsidialdekret aufgrund der „[…] außergewöhnlichen Bedrohung für die Außenpolitik und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten durch die Situation in Venezuela“ erlassen.

Das ist nach den Worten unseres rechtmäßig gewählten Präsidenten Nicolás Maduro Moros die bisher in der Geschichte Venezuelas gewaltigste Aggression der Vereinigten Staaten gegenüber unserem Land. Diese Art von Maßnahmen lässt auf ein Unvermögen schließen, die venezolanische Realität zu verstehen und noch viel weniger die Existenz einer souveränen, vom Volk verabschiedeten Verfassung zu akzeptieren, die sämtliche Verfahrensweisen zur Lösung von Problemen sowie möglichen Krisensituationen und Streitfällen beinhaltet.

Bereits während des Putschversuches gegen Hugo Chávez Frías vom 11. April 2002 wurde die Funktionalität der konstitutionellen Verfahrensweisen unter Beweis gestellt. Dieser Putsch wurde auf internationaler Ebene sehr schnell vom damaligen US- Präsidenten George W. Bush anerkannt. Das venezolanische Volk lehnte diesen feigen Akt jedoch ab. Sie setzten den rechtmäßigen Präsidenten erneut in sein Amt ein und die Verfassung in Kraft.

Bei diesem Vorgang berief sich das Volk auf Artikel 333 unserer Verfassung, der besagt, dass jeder Bürger oder jede Bürgerin mit öffentlichen Befugnissen oder ohne öffentliche Befugnisse die Pflicht hat, dabei mitzuwirken, dass die Verfassung wiederhergestellt wird. Darüber hinaus steht in Artikel 152 derselben Verfassung nicht nur die übliche Achtung der Souveränität und die Nicht-Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder festgeschrieben, sondern auch der unumstößliche Friedenswille Venezuelas als verfassungsmäßige Vorgehensweise und als Lösung von internationalen Streitigkeiten. Oder um es mit den Worten unseres allgegenwärtigen Präsidenten Hugo Chávez zu sagen: “… im Rahmen der Verfassung alles, außerhalb nichts.“

Aufgrund der Uneinigkeit über das gewünschte Staatsmodell sind immer wieder Schwierigkeiten aufgetreten, deren Existenz wir anerkennen und zu deren Lösung wir uns voll und ganz auf die erwähnten konstitutionellen Verfahrensweisen stützen.

Einige Probleme werden aber verschärft, wenn unangemessene Erklärungen, wie die Obamas, Aktionen am Rande der Legalität in unserem Land fördern. Der Inhalt seiner Erklärung rechtfertigt sämtliche gewalttätigen und verfassungsfeindlichen Aktionen gegen unser Volk und den venezolanischen Staat. Uns als ein die Sicherheit der Vereinigten Staaten bedrohendes Volk zu betrachten, ist nichts weiter als ein beschämender Versuch der Verschleierung seiner wahren Interventionsinteressen, die im Gegensatz zur Bolivarischen Revolution stehen.

Wir haben in der Geschichte unserer 204 Jahre währenden Unabhängigkeit niemals einen Krieg gegen unsere Nachbarstaaten geführt. Darauf sind wir sehr stolz. Wir sind ein Volk, das sich dem Frieden und der Solidarität verschrieben hat. Auch vor dem Hintergrund der uns durch den niedrigen Rohölpreis entstehenden Gefahren werden wir unsere Unterstützung der Benachteiligsten unseres Volkes sowie unserer Brudervölker in den Amerikas, Asien, Nahen Osten, Afrika und Europa nicht aufgeben. Venezuela steht für eine in Freundschaft gereichte Hand, es ist ein Land der Zuneigung und Solidarität.

Angesichts dieser Überlegungen lehnen wir das von Präsident Obama am 09. März erlassene Dekret entschieden ab. Wir lehnen auch die von ihm offen betriebene aggressive Interventionspolitik ab, die sich gegen den Willen des venezolanischen Volkes richtet, der in den letzten 15 Jahren durch mehr als 15 Urnengänge zum Ausdruck gebracht wurde.

Lassen Sie mich zum Abschluß, den Artikel 1 der Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela zitieren:

„Die Bolivarische Republik Venezuela ist unwiderruflich frei und unabhängig und gründet ihr moralisches Erbe und ihre Werte von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und weltweiten Frieden auf die Lehren von Simón Bolívar, dem Befreier. Unverzichtbare Rechte der Nation sind die Unabhängigkeit, die Freiheit, die Souveränität, die Unantastbarkeit, die territoriale Integrität und die nationale Selbstbestimmung.“

Berlin, den 12. März 2015.

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