Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für die Kategorie ‘NaturFreunde Berlin’

Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal: 22.2.15 Spendenbasar: Klage gegen das Blockmonster auf dem Freudenberg-Areal

Ideenwerkstatt Freudenberg

Ihr Lieben,

nachdem am Freitag alle Bäume auf dem Gelände gefällt wurden, ist es jetzt wichtiger denn je, gegen die Blockmonster auf dem Freudenberg-Areal zu klagen. Da dies reichlich teuer wird, haben wir einen Spendenbasar organisiert.
Bitte kommt, konsumiert, spendet und schickt diese Mail weiter:

Die NaturFreunde Berlin e.V. klagen gegen das Blockmonster auf dem Freudenberg-Areal

Die Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal begrüßt diese Klage und unterstützt sie am

Sonntag, 22.2.15
11-15 Uhr
Infoladen Zielona Gora
Grünberger Str. 73
direkt am Boxhagener Platz

Spendenbasar

Wir geben
Suppen, Eintöpfe, Glühwein, Tee, Kuchen und dicke, selbst gestrickte Socken gegen eine Spende ab.

Kommt und macht mit.
Rote Karte für Blockmonster auf dem Freudenberg-Areal und überall!!!

oder:
Spendenkonto: NaturFreunde Berlin e.V.
IBAN: DE38 1002 0500 0003 2157 02, BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Freudenberg-Areal

07.03.15: Kazaguruma-Demo zum 4. Jahrestag von Fukushima

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Vergesst FUKUSHIMA nicht!

Kazaguruma-Demo zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA

Sa. 07.03.2015,
ab 13:00 Uhr,
am Brandenburger Tor

Vier Jahre sind seit dem Super-GAU in Fukushima vergangen. Leider scheint der große Atomunfall bereits in vielen Köpfen weltweit in Vergessenheit geraten zu sein, aber die Katastrophe und schlimme Folgen sind gar nicht vorbei!

Deshalb wollen wir Sayonara Nukes Berlin gemeinsam mit AntiAtom Berlin und Naturfreunde Berlin zum 4. Jahrestag von FUKUSHIMA auf die Straße gehen.

Wir wollen dadurch den Betroffenen in und um Fukushima und den japanischen Bürgern, die sich für die atomfreie Welt einsetzen, unsere Solidarität bekunden, aber auch hiesigen Bürgern daran erinnern, dass FUKUSHIMA keineswegs nur das Problem von Japan ist.

Kazaguruma (Windräder auf Japanisch) dürfen dabei nicht fehlen als Symbol für unsere gemeinsame Hoffnung auf eine atomfreie Zukunft. Die Windräder werden wieder während der Demo verteilt.

Dieses Jahr wollen wir “tanzend” auf die Straße von Berlin gehen, begleitet von der traditionellen Musikfolklore aus Fukushima, zu der man heiter tanzt (der Tanz heißt “Kansho Odori”) . Die Schritte sind einfach. Tanzt mit zum Remix der energischen Folklore, geht mit uns auf die Straße!

Infos zu Berlin:

Bundesweite Infos:

Weitere Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag
(infos über .ausgestrahlt)

  • Neckarwestheim, Sonntag 8. März um 13 Uhr
  • Düsseldorf, Samstag 14. März um 13 Uhr

Weitere Unterstützer: anti atom plenum berlin, buerger-begehren-klimaschutz, MC Kuhle Wampe Berlin, COOP Anti-War Kunstbar Café, GRÜNE LIGA Berlin e.V., BUND

NOlympia Berlin: 12.02.15, Protest: WIR SPIELEN NICHT MIT!

NOlympia Protest

Am 12. Februar hat der Berliner Senat die Berliner*innen unter dem Motto “Was will Berlin?” zu einem öffentlichen Bürgerforum von 18-21 Uhr ins E-Werk, Wilhelmstraße 43, 10117 Berlin eingeladen.

25 Aktivist*innen trafen sich ab 17 Uhr mit Transparenten und Flyern vor Ort um ihren Widerstand gegen dieses Projekt zu zeigen. Sie forderten: „WIR, das NOlympia Bündnis Berlin und viele Berliner*innen von der Absicht des Senates halten, sich für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 zu bewerben und wir laden alle Berliner*innen, die der Bewerbung ebenfalls kritisch gegenüber stehen, herzlich dazu ein, dabei zu sein.“

Die Veranstaltung des Berliner Senats floppte völlig: Angekündigt waren 500 Teilnehmende, erhofft wurden 350, es kamen lediglich 120, von denen viele gegen die Bewerbung für die Olympischen Spiele waren.

Hier findet Ihr viele Bilder zur Protestaktion von NOlampia Berlin:

NOlympia Berlin: 12.02.15, Protest: WIR SPIELEN NICHT MIT!

NOlympia Berlin: Senat lügt sich Beteiligung zusammen

NOlympia Berlin

PRESSEERKLÄRUNG

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Anders als presseöffentlich behauptet, haben sich gestern beim vom Senat einberufenen Bürgerforum zur Diskussion um eine Olympiabewerbung Berlins weniger als 150 Menschen statt der behaupteten 350 beteiligt und davon haben sich nur knapp ein Drittel für eine Bewerbung ausgesprochen.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Menschen werden täglich mit den Konsequenzen der verantwortungslosen Sparpolitik des Senates konfrontiert. Sei es in Schulen und Kitas, beim Sport oder auf dem Bürgeramt.

Wir können nur wiederholen, hier gibt es einen riesigen Investitionsbedarf. Öffentliche Gelder gehören in die öffentliche Infrastruktur! Nicht in eine Olympiabewerbung. Wenn der Senat wirklich etwas für die Zukunft der Stadt tun will, muss er endlich handeln und ein umfangreiches Sanierungskonzept vorlegen, statt in blinden Aktionismus zu verfallen, der nur dazu dienen soll Sympathiepunkte zu sammeln.

Diese Pseudo-Beteiligungs-Veranstaltung des Berliner Senats , bei der der Senat bis auf einen kurzen Besuch von Michael Müller durch Abwesenheit glänzte, zeigt deutlich, dass es hier nicht um Beteiligung geht , sondern vom Senat versucht wird, seine Bewerbungsidee vor dem DOSB zu legitimieren.

Die Veranstaltung war insgesamt ein Desaster. Obwohl die Bühne ausschließlich für Pro-Olympia-Redner*innen vorgesehen war, hat ein beachtlicher Teil der Gäste deutlich gemacht, dass sie auf diese Art von Alibi-Pseudo-Beteiligungsveranstaltung überhaupt keine Lust haben, sondern eine Bewerbung um die Austragung Olympischer Spiele in Berlin ablehnen.

Das NOlympia – Bündnis fühlt sich durch diese Veranstaltung noch einmal bestärkt sich weiter zu engagieren, für Berlin, für den Sport und gegen den Olympischen Wahnsinn des Senates.

Protest: Hände weg vom Grundwasser!

Kein Fracking und kein Gasbohren!
Aktion in Berlin

Stop_fracking

Am 12. Februar 2015 findet im Bundespresseamt in Berlin eine mündliche Anhörung beteiligter Ministerien mit Verbändevertretern zum Fracking-Gesetzentwurf statt – vom VIK – Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft über den Industrie- und Handelskammertag, Braunkohlelobbyisten, dem Brauer-Bund, aber auch von Umweltverbänden.
Es werden dabei Vertreter_innen von bundesweiten Anti-Fracking-Initiativen beteiligt sein. Auch die Fracking AG der BI Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e. V. (BI) stellt einen der Vertreter an der Anhörung und wird die konsequent ablehnende Haltung zum Fracking-Gesetzentwurf mit unterstützen.

Andy Gheorghui, der im Sommer 2014 auf einer Veranstaltung der BI gegen Fracking in Lüchow referiert hat und international gegen fracking engagiert ist, wird ebenfalls Stellung beziehen. Andy Gheorghui ist Initiator der Korbacher Resolution gegen Fracking, der sich zahlreiche Initiativen und Kommunen angeschlossen haben.
https://www.resolution-korbach.org/project/unterst-aus-de.php

Fracking, Gas- und Ölbohren stellen eine neue Gefahr für unser Grundwasser, unsere Biosphäre und die Klimaveränderung dar. Sie vergiften nicht nur die Umwelt, sondern stützen das „Weiter so“ hinsichtlich ungebremsten Wachstums und torpedieren die Energiewende. Für den kurzzeitigen Profit der Energiekonzerne werden weitere „Ewigkeitslasten“ auf die Gesellschaft zukommen.

Eine Delegation aus dem Wendland, vom Atommülldesaster gebeutelt, und von „Gasbohren“ bedroht, wird daher ab 9 Uhr vor dem Bundespressamt ihren Protest gegen das geplante Fracking-Ermöglichungs-Gesetz der Bundesregierung öffentlich machen

Hier treffen wir uns um 9 uhr
Reichstagsufer 14
10117 Berlin

05.04.15 – 11.04.15: NaturFreunde Berlin: Kinderwagen on tour goes Pfälzer Wald

NaturFreunde Berlin:

Kinderwagen on tour goes Pfälzer Wald

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Vom Sonntag, 05.04.2015 bis Samstag, 11.04.2015 fahren wir mit den NaturFreunden Berlin in den Pfälzer Wald, um zu wandern, zu genießen und die Freizeit angenehm zu verbringen.

Die Wanderungen werden für Familien mit Kindern und Kinderwagen geplant.

Mögliches Programm (natürlich handeln wir flexibel nach Wetterbedingungen)

Sonntag, 05.04.2015

Individuelle Anreise nach Elmstein

Infos zum NaturFreundehaus: http://www.naturfreundehaus-elmstein.de/

Im Haus gibt es 2-Bett, 3-Bett und 4-Bettzimmer. Wir werden die Zimmer so wählen, dass die Erwachsenen mit ihren Kindern in einem Zimmer sind.

 

06.04.2015

Einwandern mit kleiner Tour

07.04.2015

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen … Wanderung auf die Gipfel des Pfälzer Waldes

08.04.2015

Ausruhen oder Fahrt zum Freizeitbad

09.04.2015

Auf nach Neustadt  – die Großstadt ruft!

10.04.2015

Kinder und Wein – muss das sein? – Fahrt zu einem Weingut mit Führung für die Kinder

Samstag, 11.04.2015

Ich hab noch einen Koffer in Berlin: Rückfahrt nach Berlin ….

Kosten:

Einzelpersonen / Familien
Halbpension
Preis Halbpension Preis

Halbpension

NaturFreunde

6 x HP  6 x HP

NaturFreunde

Erwachsene           33,50 €           30,15 €        201,00 €        180,90 €
Jugendliche 11-17 Jahre           30,50 €           27,45 €        183,00 €        164,70 €
Kinder

3- 11 Jahre

          24,50 €           22,05 €        147,00 €        132,30 €

Kinder bis 3 Jahre sind frei

Kosten für die Fahrt:

Anreise individuell (Auto oder Zug): – zahlt jede/r selbst

Für die Besuche in Neustadt und im Weingut fallen noch die Beförderungskosten an.

Weitere Infos bei:

Uwe Hiksch, 0176-62015902 – hiksch@naturfreunde.de

Birgit Bock-Luna, Tel.: 0176-22951875

Kim Weidenberg, Tel.: 0163-6873734

Lg,

Birgit, Kim und Uwe

Filmpremiere: „Wer rettet wen?“ bei den NaturFreunden Berlin

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Am 11.02.2015 findet ein europaweiter Aktionstag und zur Filmpremiere von „Wer rettet wen?“ statt. Die NaturFreunde Berlin sind dabei. Um 19.00 Uhr wird der Film in unseren Räume in der Paretzer Straße 7, 10713 Berlin, (S-und U-Bahnhof Heidelberger Platz, vorgeführt.
Hier einige Stimmen zum Film „Wer Rettet Wen?“:

NDR Kulturjournal: „Ein beeindruckender Film, der eine andere Sicht auf Krisenländer wie Griechenland bietet. Und er ruft jeden Bürger auf, Verantwortung zu übernehmen – nur so können die Finanzmärkte kontrolliert werden.“

Filmdienst: „ Der Befund des Films ist eindeutig und eindrucksvoll: Soziale Rechte werden durch das Recht auf Schulden ersetzt.“

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Worum geht es, u.a.?
„Wir sollen griechische Wahlgeschenke zahlen“, tönt es unisono durch den Medienwald. Wir und sogar die armen Esten hätten Griechenland viele hundert Milliarden Euro schwere Kredite gegeben. Und nun wollten die Griechen ihre Schulden bei uns nicht mehr begleichen.

Selten wurde eine so massive Empörung von einer so massiven Verdrehung der Tatsachen getragen.

Die seit 2011 summierten Kredite der Eurostaaten von ca. 250 Mrd. Euro für Griechenland haben das Land bis auf minimale Ausnahmen nie erreicht. Sie sind fast vollständig direkt an deutsche, französische, englische Banken und an US-Pensionsfonds und Hedgefonds gegangen.

Mit diesen Krediten wurde nicht Griechenland, sondern ausschließlich die Banken gerettet!

Wie es dazu kam und welche Konsequenzen das für unsere Gesellschaften in Europa hatte, verdeutlicht der Film „Wer Rettet Wen?“: Griechenland hat mit unseren Krediten die Banken gerettet und seither mehr Schulden als zuvor.

Und das hat Griechenland keineswegs freiwillig getan.

Als der griechische Ministerpräsident Georgios Papandreou im November 2011 ein nationales Referendum dazu abhalten wollte, wurde er von Merkel und Sarkozy kurzerhand abgesetzt. Man ersetzte ihn ohne jede Wahlen Lukas Papademos. Denselben Mann, der 2000 als griechischer Zentralbankchef zusammen mit der Investmentbank Goldman Sachs so viele Staatsschulden durch sog. Swaps verschwinden ließ, dass Griechenland den Euro bekam.

Die Retter sind die Täter – Die Wahrheit darf nicht aufscheinen

Die Mehrheit der Medien unterschlägt diese Fakten und schürt den Hass gegen die Menschen eines Landes, während die eigentlichen Nutznießer der Kredite unerkannt bleiben. Der Film „Wer Rettet Wen?“ versucht, wie im Fall Griechenlands, die Hintergründe der bis heute anhaltenden Bankenrettung aufzudecken.

Großer Erfolg: Premiere mit ca. 200 Aufführungen am 11. Februar zeitgleich in zehn europäischen Ländern! Und wir, die NaturFreunde sind dabei!

Das ist ein Paukenschlag gegen Verdummung und Völkerhass. Hauptsächlich finanziert von denen, die den Film brauchen, wird „Wer rettet Wen?“ die Aufklärung über die als Rettungspolitik verbrämte Umverteilung von unten nach oben überall ins Land tragen. Auch in der Nähe Ihres Wohnortes wird der Film in einem Kino oder in anderen Aufführungsstätten gezeigt.

Filmpremiere: Wer rettet wen? – mehr als 20 x in Berlin

11/02/2015 Berlin DE Kino Moviemento Veranstalter: Griechenlandsolidaritätsbewegung Berlin Im Anschluss Gespräch mit Eurydike Bersi (Co-Regiseurin)
13/02/2015 Berlin DE Periplaneta Literaturcafé Periplaneta Literaturcafé Bornholmer Str. 81 a 10439 Berlin http://www.periplaneta.com 20.00 Uhr, Eintritt frei
14/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
16/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
11/02/2015 Berlin DE Regenbogenkino Beginn: 19h30 Mit anschliessender Diskussion u.a mit Markus Henn (attac, weed)
12/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
11/02/2015 Berlin DE Klub der Volkssolidarität Landesverband Berlin des Deutschen Freidenkerverbandes im Klub der Volkssolidarität Torstraße 203 – 205 Berlin-Mitte
17/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
18/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
15/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
13/02/2015 Berlin DE Kino Intimes
11/02/2015 Berlin DE NaturFreunde Berlin Beginn: 19h Veranstalter: NaturFreunde Berlin Ort: Paretzer Straße 7 10713 Berlin
11/02/2015 Berlin DE Projektraum Spreefeld Beginn: 20h | Veranstalter: teepee.land@hotmail.com, institute@id22.net. id22.net, http://www.projektraum-spreefeld.de | Adresse: Wilhelmine-Gembert-Weg 14, Bootshaus. 10179 Berlin
12/02/2015 Berlin DE Haus der Demokratie und Menschenrechte Beginn: 18.30 Uhr | Veranstalter: Förderverein Berliner Banken-Luft |Ort: Havemannsaal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin | Filmvorführung verbunden mit einer kleinen Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Wer bezahlt die Krisen?“
11/02/2015 Berlin DE Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt Beginn: 20h | Selbsthilfetreffpunkt Siemensstadt, Wattstraße 13, 13629 Berlin | Infos unter: shtsiemensstadt@casa-ev.de
11/02/2015 Berlin DE Reformationskirche Moabit Beginn: 20:00, Einlass: 19:45 Anschließend Raum für Diskussion | REFORMATIONSKIRCHE Moabit, Haupteingang, Beusselstraße 35, 10551 Berlin, 300m bis S-Bahnhof Beusselstr., (Ringbahn/ TXL), | Veranstalter: REFOrmations-commUNITY, REFO Moabit – Kirche im Kiez e.V.
17/02/2015 Berlin DE Kino Moviemento Beginn: 13h | http://www.moviemento.de
12/02/2015 Berlin DE Kino Moviemento Beginn: 18:15 | http://www.moviemento.de
11/02/2015 Berlin DE UBI KLiZ e. V. Beginn: 20h | UBI KLiZ e. V. / Mieterladen, Kreutzigerstr. 23, 10247 Berlin | http://www.ubi-mieterladen.de
14/02/2015 Berlin DE Kino Moviemento 15.15 Uhr
18/02/2015 Berlin DE Kino Moviemento Beginn: 13h | http://www.moviemento.de
19/02/2015 Berlin DE Acud Kino

Wer Rettet Wen?

Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit

Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 2015, 104 Minuten

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht. Der Film „Wer Rettet Wen“ zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, nie um die der Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den dort mit hochriskanten Spekulationen engagierten Banken. Uns Steuerzahlern und sozial Benachteiligten hingegen werden bis heute alle milliardenschweren Risiken zugemutet! Für große Banken ist die Finanzkrise dagegen vor allem ein Geschäftsmodell!

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Premiere des Films

Am Mittwoch, dem 11.02.2015 gegen 20h wird „Wer Rettet Wen?“ in mindestens 150 europäischen Städten zur selben Zeit Premiere feiern! Alle, die geholfen haben, dass dieser Film Wirklichkeit wird, bekommen rechtzeitig eine DVD zugesandt, mit der jede/jeder seine Premiere veranstalten kann. Schließen Sie sich dem Aktionstag an, gemeinsam können wir viel bewegen! Schauen Sie hier auf diese Karte, ob in ihrer Nähe schon eine Veranstaltung fixiert ist. Hilfreiche Informationen rund um den europaweiten Aktionstag haben wir für Sie in unserem Premierenleitfaden zusammengestellt.

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Steuerzahler finanzieren private Vermögen
Es heißt, Griechenland habe 240 Mrd. € Hilfen erhalten. Gerettet wurden damit aber nur die privaten Banken, Versicherungen und Investmenthäuser. Ihnen gehörten 2009 fast alle griechischen Staatsanleihen. 2012 – drei Jahre danach – sind diese Schulden fast gänzlich auf uns europäische Steuerzahler übertragen! Wir haben dadurch etwa 300 Mrd. € Schulden mehr. Dafür wurden viele reiche Griechen reicher und Hedgefonds, Banken, reiche Privatanleger vor jeglichen Verlusten bewahrt. Aus milliardenschweren „Hilfen“ der Steuerzahler sind private Vermögen geworden. Der ansonsten neoliberale Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner SinnFallschirm Euro DB2 kl

hat ausgerechnet, dass die Fortsetzung der Rettungsschirmpolitik sicher im Interesse der großen Finanzinstitute und der 5% reichsten Individuen der Welt ist. Aber selbst die Bürger der wirtschaftlich stärksten Länder der EU werden um ihre Altersversorgung bangen müssen. Doch Hauptsache, „die Märkte atmen auf“.

Die Macht der „Märkte“

Ständig heißt es, die Märkte seien verstimmt, die Märkte seien enttäuscht. Die Finanzmärkte, das scheint ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss. Drei Ratingagenturen dominieren die Parlamente Europas. Ihre Eigentümer sind Händler mit Staatsanleihen, die größten Investmentbanken und Private Equity- Konzerne der Welt. Wenn sie die Daumen senken, zittern Staaten.

Viele Menschen ahnen, dass da etwas schief läuft. Sie fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Spiel der Milliarden nicht verstehen. Doch Demokratie hat angesichts der Macht des Finanzmarkts nur eine Chance, wenn Bürger anfangen, ihre Interessen in dem „Spiel der Milliarden“ zu erkennen, die wesentlichen Strukturen und Mechanismen des Finanzkapitals zu durchschauen. „Wer Rettet Wen“ wird ein Werkzeug dazu sein.

Ein Film von unten

„Wer Rettet Wen“ entsteht als „Film von unten“ – finanziert von denen, die ihn sehen wollen, die ihn zeigen wollen, die dieses Hilfsmittel als Aufklärung brauchen. Was so für Verständnis und Mobilisierung geleistet werden kann, zeigen die letzten Projekte der Filmemacher „Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“.

NOlympia Berlin: 12.02.15, Protest: WIR SPIELEN NICHT MIT!

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Am 12. Februar lädt der Berliner Senat die Berliner*innen unter dem Motto “Was will Berlin?” zu einem öffentlichen Bürgerforum von 18-21 Uhr ins E-Werk, Wilhelmstraße 43, 10117 Berlin ein.

WIR werden ab 17 Uhr mit Transparenten und Flyern vor Ort sein und sehr deutlich machen was WIR, das NOlympia Bündnis Berlin und viele Berliner*innen von der Absicht des Senates halten, sich für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 zu bewerben und wir laden alle Berliner*innen, die der Bewerbung ebenfalls kritisch gegenüber stehen, herzlich dazu ein, dabei zu sein. Kommt alle, wir müssen Viele sein, damit die Botschaft ankommt! WIR wollen die Spiele NICHT!

Wir treffen uns

17.00 Uhr

vor dem E-Werk (Wilhelmstr. 43, gegenüber Bundesfinanzministerium)

NaturFreunde Berlin: Dichte Bebauung von Freudenberg-Areal verhindern

Zur geplanten dichten Bebauung des Freudenberg-Areals in Friedrichshain durch die Bauwert GmbH erklären Heidi Neppach (Ideenwerkstatt Freudenbergareal), Uwe Hiksch (NaturFreunde Berlin) und Ahmed Abed (Rechtsanwalt) bei der heutigen Pressekonferenz in den Räumen der NaturFreunde Deutschlands:

nfd-bildmarke_4c-outline-cmyk-cmyk.jpgIdeenwerkstatt Freudenberg

 

– NaturFreunde kündigen Klage gegen Bauvorbescheid an –

– Bürgerbegehren steht vor Erfolg –

Berlin, 09.02.2015, – Vor über zwei Jahren wurden erste Planungen zur Bebauung des im Friedrichshainer Trave-Kiez gelegenen, 2,6 ha großen Freudenbergareals bekannt. Seitdem protestieren die dort lebenden Bürgerinnen und Bürger gegen die geplante dichte Bebauung mit über 660 Wohnungen. In selbstorganisierten Fachgesprächen und in einem erfolgreichen Bürgerantrag warben sie für geringere Wohnbebauung sowie dafür, auf der letzten großen Freifläche dieses dichtbesiedelten Kiezes stattdessen etwas gegen den eklatanten Grünflächenmangel und die Unterversorgung an sozialer Infrastruktur zu tun. Bezirk und Senat haben sich über alle diese Einwände hinweggesetzt.

Mit dem im Juli 2014 durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erteilten Bescheid auf die Bauvoranfrage der Bauwert GmbH zur Bebauung des Freudenbergareals wurde eine vom Bezirk zugesagte Bürger*innenbeteiligung ad acta gelegt. Zum anderen wurde dadurch das zu diesem Zeitpunkt bereits beantragte Begehren auf einen bezirklichen Bürgerentscheid bewusst unterlaufen.

Die Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal steht mit ihrer Kritik nicht allein. Bei dem von ihr gestarteten Bürgerbegehren, das nächste Woche eingereicht wird, sind bisher mehr als 10.000 Unterschriften gesammelt worden.

Heidi Neppach für die Ideenwerkstatt Freudenbergareal:

„Die geplante Bebauung des Freudenberg-Areals soll in einem Kiez stattfinden, der heute schon eine Einwohnerdichte von über 23.000 Einwohner*innen pro km² aufweist. Damit liegt die Einwohnerdichte über dem 5,5fachen des Berliner Durchschnitts. Der Kiez um das Freudenberg-Areal gehört zu den am dichtesten besiedelten Stadtgebieten Berlins. Friedrichshain-Ost braucht deshalb dringend Grünflächen und keine weitere dichte Bebauung. Der erwartete Anwohner*innenzuwachs bedingt einen zusätzlichen Bedarf an einer halben Grundschule. Rechnen wir das zu dem jetzt schon herrschenden Grundschulplatzmangel hinzu, dann besteht ein Bedarf an zwei kompletten Grundschulen. Es gibt aber nur noch Platz für den Bau einer einzigen Grundschule. Für die Bürgerinnen und Bürger im Kiez wird sich die Schulsituation damit dramatisch weiter zuspitzen.“

Uwe Hiksch, Vorsitzender der NaturFreunde Berlin e.V.:

„Es ist nicht akzeptabel, dass der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Berliner Senat ohne Beteiligung der Umweltverbände eine großflächige Bebauung des Freudenberg-Areals planen. Die NaturFreunde Berlin fordern, dass der Bauvorbescheid aufgehoben wird und eine neue Untersuchung unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und der Umweltverbände stattfindet. Die NaturFreunde werden dies – wenn nötig – mit einer Klage durchsetzen. Die geplante Bebauung des Freudenberg-Areals wird den eklatanten Grünflächenmangel im Travekiez noch weiter dramatisch verschlechtern. Deshalb unterstützen die NaturFreunde Berlin die Forderung der Ideenwerkstatt Freudenbergareal nach einer Neuplanung für eine mögliche Nutzung des Areals.“

Rechtsanwalt Ahmed Abed:

„Ohne Umweltverträglichkeitsvorprüfung ist das Bauprojekt der BAUWERT auf dem Freudenberg-Areal rechtlich nicht zulässig. Die schiere Größe des Bauvorhabens mit über 650 Wohnungen, über 7.000 m² für den Einzelhandel und für Büro- und Praxisräume sowie das Bauprojekt in unmittelbarer Nachbarschaft machen eine Umweltverträglichkeitsprüfung zwingend erforderlich. Warum hat der Bezirk – wie gesetzlich intendiert – keinen Bebauungsplan erlassen und den anerkannten Naturschutzverband die NaturFreunde Berlin beteiligt? Im Verfahren für einen Bebauungsplan hätten alle Belange, insbesondere die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, sorgfältig erfasst und abgewogen werden können. Das ist versäumt worden. Den Naturfreunden Berlin und den Bürgerinnen und Bürgern ist damit ihr gesetzliches Recht auf Beteiligung verwehrt worden. Ich kann nur jeder Nachbarin und jedem Nachbarn empfehlen, gegen das Bauprojekt rechtlich vorzugehen.

Die öffentliche Vorstellung des Projektes durch die BAUWERT ist ein misslungener Versuch, die gesetzliche Öffentlichkeitsbeteiligung im Bebauungsplanverfahren zu imitieren. Immer mehr stellt sich die Frage, weshalb der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf sein Recht und seine Pflicht auf Aufstellung eines Bebauungsplans verzichtet hat, obwohl dies für die städtebauliche Entwicklung dringend erforderlich wäre. Denn Friedrichshain platzt bereits jetzt aus allen Nähten, die Mieten steigen und es braucht keine Luxusapartments.“

Die NaturFreunde Berlin haben bei betterplace.org eine Spendensammlung mit dem Aufruf „Freudenberg-Areal retten!“ gestartet:

https://www.betterplace.org/de/projects/25272?fb_ref=Default