Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Archiv für die Kategorie ‘Eine Welt’

netzwerk cuba nachrichten vom 6.7.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

eine schöne Woche und ein neuer Brief

Botschaft von Raúl an den Premierminister Griechenlands

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas beglückwünschte den Genossen Alexis Tsipras zum Sieg des NEIN im Referendum, das am 5. Juli in Griechenland stattfand

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-07-06/botschaft-von-raul-an-den-premierminister-griechenlands

Mehr kubanische Hilfskräfte in Überschwemmungsgebiet

Eine aus 120 Teilnehmern bestehende kubanische Ärztebrigade verstärkt die Gesundheitsfürsorge an der von Überschwemmungen betroffenen Bevölkerung in der Ebene von Guasdualito.

Autor: Dilbert Reyes Rodríguez | dilbert@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-07-06/mehr-kubanische-hilfskrafte-in-uberschwemmungsgebiet

Fidel Castro diskutiert im Fernsehen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/976835.fidel-castro-diskutiert-im-fernsehen.html

Mangos aus Nachbars Garten

Von Ellen Häring

http://www.deutschlandradiokultur.de/kuba-mangos-aus-nachbars-garten.979.de.html?dram:article_id=323965

Guantánamo Bay

Amerikas Hypothek auf Kuba

Nirgends kommen sich Kubaner und Amerikaner so nahe wie am Grenzzaun zum Marinestützpunkt in Guantánamo Bay. Seit Jahren fordert Kuba die Rückgabe des von den USA besetzten Territoriums.

von Richard Bauer, Guantánamo

http://www.nzz.ch/international/amerika/amerikas-hypothek-auf-kuba-1.18573463

KAS bietet Forum für Aktionsbündnis kubanischer Regierungsgegner

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2015/06/124000/adenauer-stiftung-opposition

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

VENRO: Aktionsplan der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba unzureichend

venro

Der Aktionsplan von Addis Abeba ist nicht nur wenig visionär, sondern schlichtweg unzureichend“, sagt Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Die Staatengemeinschaft hat es versäumt, eine solide Finanzierungsgrundlage für eine weltweite nachhaltige Entwicklung zu verabschieden.“

 

Die 193 Mitgliedsstaaten der UN haben sich auf einen Aktionsplan zur Entwicklungsfinanzierung geeinigt, der heute um 18 Uhr äthiopischer Zeit in Addis Abeba verabschiedet werden soll. Der Aktionsplan dient als Grundlage für die Finanzierung neuer nachhaltiger Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG), die im September von der UN in New York beschlossen werden sollen.

 

„Wie die Weltgemeinschaft mit dem Aktionsplan von Addis einen nachhaltigen Entwicklungsweg einschlagen will, ist schleierhaft“, so Bernd Bornhorst. „Konkrete und verbindliche Finanzierungszusagen für nachhaltige Entwicklung und zur Bekämpfung des Klimawandels sucht man im Abschlussdokument vergeblich.“  

 

Die Mitgliedsstaaten konnten sich ferner nicht auf einen verbindlichen Zeitplan zur Einlösung der Zusage, 0,7% des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit bereitzustellen, einigen. Auch die Forderung vieler Entwicklungsländer, eine internationale Steuerkommission unter dem Dach der UN einzurichten, hat sich nicht durchsetzen können.

 

„Entwicklungsländer verlieren für jeden Euro an Investitionen zwei Euro durch Kapitalabflüsse ins Ausland, unter anderem durch illegale Gewinntransfers von Konzernen“, so Bornhorst. „Ohne  UN-Steuerkommission bleiben die Entwicklungsländer weiter die Leittragenden von Steuerflucht und Steuervermeidung. Die Weltgemeinschaft setzt mit dem Aktionsplan von Addis Abeba das falsche Signal im Entwicklungsjahr.“

netzwerk cuba nachrichten vom 2.7.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und schon wieder ein newsletter, geschuldet der aktuellen Situation.

Wortlaut des Briefes des kubanischen Präsidenten Raúl Castro Ruz an den Präsidenten der Vereinigten Staaten

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz betont in dem Schreiben, dass Kuba der Eröffnung der diplomatischen Missionen zustimme, die von der gegenseitigen Absicht getragen würde, respektvolle Beziehungen der Kooperation zu entwickeln

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-07-02/wortlaut-des-briefes-des-kubanischen-prasidenten-raul-castro-ruz-an-den-prasidenten-der-vereinigten-staaten

Erklärung der Revolutionären Regierung

Jetzt, da die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten wiederhergestellt sind, wird es unter anderem für die Normalisierung der Beziehungen unabdingbar sein, die Blockade aufzuheben

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-07-01/erklarung-der-revolutionaren-regierung

Mit angezogener Bremse

Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen USA-Kuba weltweit begrüßt. Kritik an Beibehaltung von Sanktionen und »Demokratieprogrammen«

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/07-03/017.php

Obama bekräftigt „gemeinsame Interessen“ von Kuba und den USA

Präsident bestätigt Eröffnung von Botschaften in Havanna und Washington. Vertretungen sollen noch im Juli Arbeit aufnehmen. Viele Fragen bleiben aber ungeklärt

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2015/07/124086/usa-kuba-botschaften-obama

Neues Klima zwischen Europäischer Union und Kuba

Kuba will auf Grundlage von „Gleichheit, Wechselseitigkeit und gegenseitigem Respekt“ über jedes Thema sprechen. Rege Reisediplomatie in Havanna

Von Klaus E. Lehmann

amerika21

https://amerika21.de/2015/06/123989/eu-kuba

Kuba feiert Sieg gegen HIV

Erstes Land ohne HIV-Übertragungen von Mutter auf Kind

Von WZOnline/APA

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltchronik/760823_Kuba-feiert-Sieg-gegen-HIV.html

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

netzwerk cuba nachrichten vom 1.7.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und schon wieder ein newsletter auf Grund der aktuellen Entwicklung in den Beziehungen zwischen Cuba und den USA.

Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten bestätigt

Die an die Präsidenten Kubas und der Vereinigten Staaten übergebenen Schreiben bestätigen die Entscheidung, diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern wiederherzustellen und vom 20. Juli 2015 an permanente diplomatische Vertretungen in beiden Hauptstädten zu eröffnen.

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-07-01/wiederaufnahme-diplomatischer-beziehungen-zwischen-kuba-und-den-vereinigten-staaten-bestatigt

Einigung erzielt

Havanna und Washington planen Eröffnung von Botschaften

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/07-02/046.php

Obama sendet Botschaft an Castro

Wiedereröffnung der diplomatischen Vertretungen für Juli vorgeschlagen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/976519.obama-sendet-botschaft-an-castro.html

Kuba und USA nähern sich weiter an

Von WZ Online, APA, dpa

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/760786_Kuba-und-USA-naehern-sich-weiter-an.html

Tauwetter in der Karibik

Kuba und USA nehmen Beziehungen auf

Epochale Weichenstellung in Washington und Havanna: Nach mehr als fünf Jahrzehnten nähern sich die Vereinigten Staaten und Kuba wieder an. Die ungleichen Nachbarstaaten kündigen die Eröffnung diplomatischer Vertretungen an.

http://www.n-tv.de/politik/Kuba-und-USA-nehmen-Beziehungen-auf-article15411451.html

Papstreise nach Kuba und USA: Treffen mit Castro und Obama geplant

http://de.radiovaticana.va/news/2015/06/30/papstreise_nach_kuba_und_usa_treffen_mit_castro_und_obama_g/1155124

Eine historische Leistung

Kuba ist das erste Land der Welt, in dem es keine Mutter-Kind-Übertragung von HIV/Aids und Syphilis mehr gibt, und es ist bereit, seine Erfahrungen zu teilen

Autor: Waldo Mendiluza /PL | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-07-01/eine-historische-leistung

Senat in Uruguay stimmt für Erlass kubanischer Schulden

Von Vera Hölscher

amerika21

https://amerika21.de/2015/06/123925/uruguay-schuldenerlass-kuba

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

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netzwerk cuba nachrichten vom 30.6.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

und nun der letzte newsletter in diesem Monat:

Junge Tweets für Kuba

Der Kommunistische Jugendverband Kubas ruft in Vorbereitung auf seinen 10. Kongress am heutigen Dienstag zu einem massiven Tweet für Kuba auf

Autor: AIN | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-06-30/junge-tweets-fur-kuba

Kuba und China: Biotechnologische Industrie für das Volk

Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Biotechnologie zwischen Kuba und China seien zu einer Lokomotive der bilateralen Beziehungen geworden und hätten eine gute Zukunftsperspektive, sagte der Präsident von BioCubaFarma während der Eröffnung des 8. Treffens der Gemeinsamen Arbeitsgruppe Biotechnologie Kuba-China

Autor: Iramsy Peraza Forte | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-06-30/kuba-und-china-biotechnologische-industrie-fur-das-volk

Die Cuban Five in Südafrika: Ende ihrer Agenda in der Universität von Limpopo

http://www.miami5.de/informationen/presse-150629.html

Es wird Zeit, die Blockade zu beenden

Unter dieser Maxime begann die XXVI. Karawane Pastoren für den Frieden ihre Reise in Kanada

Autor: Cubasi | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-06-29/es-wird-zeit-die-blockade-zu-beenden

Weitsichtiger Fidel

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2015/06/25823/

Letter to next EU-Presidency Luxemburg

Finalized letter to the upcoming new EU-Presidency (Luxemburg) regarding elimination of the „EU Common Position on Cuba“ and for an improvement of fair relations to Cuba.

http://www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/2015/06/letter-to-next-eu-presidency-luxemburg/

US-Senatoren fordern zügig Botschaft in Kuba

Havanna. Mehrere US-Senatoren haben eine zügige Aufnahme normaler diplomatischer Beziehungen mit Kuba verlangt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/976029.us-senatoren-fordern-zuegig-botschaft-in-kuba.html

Wie sich Kuba verändert

Von Ellen Haering

http://www.deutschlandradiokultur.de/die-naechste-revolution-wie-sich-kuba-veraendert.1076.de.html?dram:article_id=323848

Berlin: „Tania. Die Ausstellung“

http://cuba-si.org/2015/7/berlin-tania-die-ausstellung

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

netzwerk cuba nachrichten vom 18.6.2015

kuba cuba

Liebe Freund*innen,

und hier wieder ein newsletter.

Für eine Zukunft der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Unter dieser Prämisse findet vom 6. bis 10. Juli in Havanna die 10. Internationale Tagung über Umwelt und Entwicklung statt

Autor: Orfilio Peláez | orfilio@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-06-18/fur-eine-zukunft-der-gerechtigkeit-und-nachhaltigkeit

Einflusskampf um Lateinamerika

Von German Foreign Policy

http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2015/06/einflusskampf-um-lateinamerika/

Behörden in Kuba bestätigen Wahl von 12.589 Delegierten

Von Klaus E. Lehmann

amerika21

https://amerika21.de/2015/06/123550/kommunalwahl-kuba-2015

Der Wind dreht sich

Beziehungen zwischen EU und Kuba: Statt Blockade Dialog und Kooperation

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/06-18/012.php

Kuba auf Platz zwei als Reiseziel in der Karibik

Seit Dezember letzten Jahres wuchs das weltweite Interesse an Kuba, ein Zeichen dessen ist die Steigerung der Flugfrequenzen vieler Airlines

Autor: Cubadebate | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-06-17/kuba-auf-platz-zwei-als-reiseziel-in-der-karibik

Kubas Vizepräsident empfängt US-Senatoren, Botschaften vor Eröffnung

Von Marcel Kunzmann

amerika21

https://amerika21.de/2015/06/123613/diaz-canel-us-senat

Raúl empfängt Vizepräsidenten der Zentralen Militärkommission Chinas

Generaloberst Fan Changlong und eine ihn begleitende Delegation statten auf Einladung des Ministeriums der Revolutionären Streitkräfte hin Kuba einen offiziellen Besuch ab

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-06-16/raul-empfangt-vizeprasidenten-der-zentralen-militarkommission-chinas

Kubas Filmtheater in der Krise

https://cubaheute.wordpress.com/2015/06/14/kubas-filmtheater-in-der-krise/

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

FG BRD-Kuba: Aktuelles aus und über Kuba

kuba cuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:
Festival „La mariposa“
8.-10- Juli
Leipzig

Diskussion: „Kuba heute – Wandel auf Augenhöhe mit den USA?“ + Ausstellung: „Cuba en Leipzig“ +  Fiesta: „Für ein Ende der US-Blockade“.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#festival-la-mariposa

Cena Cubana
Freitag, 10. Juli, 18:00 Uhr
Stadtteilladen KOMM e.V., Untere Seitenstr. 1, 90429 Nürnberg

Köstliches kubanisches 3 Gänge Menue
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#cena-cubana

Cuba wohin?
Freitag, 10. Juli, 20:00 Uhr
Susi Café, Vaubanallee 2, 79100 Freiburg
Der karibische Sozialismus zwischen Zukunftsfähigkeit und neuen Herausforderungen.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#cuba-wohin

Tanja – Die Ausstellung
10.- 11. Juli
HTW Campus Wilhelminenhofstr. 75A, 12459 Berlin-Oberschöneweide

Der Nachlass der deutsch-argentinisch-kubanischen Tamara Bunke – ergänzt mit Archiv- und Medienrecherchen sowie Interviews in Deutschland und Kuba.
Veranstalter:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#tanja-die-ausstellung

Musikalisch-politischer Kuba-Abend
Donnerstag, 23. Juli, 19:00 Uhr
Haus der Kulturen, am Nordbahnhof 1A, 38106 Braunschweig

Eduardo Soso Laurencio ist ein Vertreter der Trova und gilt als eine wichtige Künstlerpersönlichkeit der jungen kubanischen Musikszene. Iroel Eri Sánchez leitet den Verlag Abril und war 10 jahre lang Vorsitzender des Kubanischen Buchinstituts.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuba-abend

Fiesta Moncada
Freitag, 24. Juli, 19:00 Uhr
Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, 80336 Münchenn

Wir feiern wie auf Kubas den 62. Jahrestages der Erstürmung der Moncada-Kaserne.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#fiesta-moncada-muenchen

Fiesta de Solidaridad
Samstag, 25. Juli, 14:00-22:00 Uhr
Parkaue Lichtenberg, 10367 Berlin

Kubaparty mit heißer Musik, linken talks, revolutionärem rum und großer Tombola. Heuptpreis ist ein flug nach Kuba.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#fiesta-de-solidaridad

Fiesta Moncada
Samstag, 25. Juli, ab 17:00 Uhr
Villa Leon, Philipp-Körber-Weg 1, 90439 Nürnberg
Wir feiern den Sieg der cubanischen Revolution und lassen uns von Cuba inspirieren. Es gibt Gegrilltes, Vegetarisches und Musikalisches – natürlich auch Alkoholisches und Solidarisches zu cuba und Lateinamerika.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#fiesta-moncada-nuernberg

Fiesta Moncada
Samstag, 1. August, 15:00-22:00 Uhr
Kulturzentrum, Wichern-Haus, Stollenstr. 36, 44145 Dortmund

Live-Musik mit Edisnay y su Grupo, Vaiven Cubano, Habana Open + Cocktailbar, Cubanische Küche, Zigarren, bildermarkt, Infos rund um Cuba.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#fiesta-moncada

Filmvorführung „Die Kraft der Schwachen“
Donnerstag, 6. August, 19:30 Uhr
Waldheim Gaisburg, Obere Neue Halde 1 70186 Stuttgart-Ost

Jorgito aus Camagüey kommt mit einer schweren Körperbehinderung zur Welt und erfährt von Geburt an die Unterstützung des kubanischen Bildungs- und Gesundheitssystems – mit bemerkenswerten Resultaten.
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/stuttgart/index.html

weitere Veranstaltungen:
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba kompakt:
Ja zu kubanischen Rechten und zu den Menschenrechten + Erklärung des kubanischen Gewerkschaftsverbandes CTC + Wir haben die Liste verlassen, abe die Blockade wird fortgesetzt + Lebensqualität bedeutet soziale Integration.
Cuba kompakt – Juli 2015: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2015-07.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Dokumente:

Fidel Castro Ruz an den Premierminister GriechenlandsAlexis Tsipras :
http://www.fgbrdkuba.de/txt/doc/20150705-fidel-castro-an-alexis-tsipras.php
Erklärung der revolutionären Regierung Kubas zur Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen mit den USA:
http://www.fgbrdkuba.de/txt/doc/20150701-diplomatische-beziehungen.php
Raúl Castro Ruz an den Präsidenten der Vereinigten Staaten:
http://www.fgbrdkuba.de/txt/doc/20150701-brief-raul-castro-an-obama.php
weitere Dokumente: http://www.fgbrdkuba.de/txt/dokumente.php

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Solidarität aus Lateinamerika für Griechenland + Zum 500jährigen estehen von Santiago de Cuba + Kuba feiert Sieg gegen HIV + Die Cuban Five in Südafrika + Kuba ist Mode, Genossenschaft von Frauen im tradionellen Textilhandwerk + Kuba per Mountainbike erfahren …
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Mitglied werden:
Film- & Buchprämienpaket 2015 für neue Mitglieder:
Coupon: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a4.pdf
Flyer: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a5.pdf

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
http://www.fgbrdkuba.de/
regionale Seiten:
Berlin, Bonn, Essen, Frankfurt a.M., Göttingen, Stuttgart

Facebook: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Twitter: https://twitter.com/fgbrdkuba,

Beschwerde bei BSCI wegen Prüfbericht von TÜV Rheinland zu Rana Plaza-Produzent

PRESSEMITTEILUNG

 

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Mehr Show als Sicherheit: Zertifikate in der Textilindustrie

Berlin/Dhaka, 7. Juli 2015 – Zertifikate zu Sicherheits- und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie dienen dem Image der Unternehmen, doch den Arbeiterinnen und Arbeitern in den globalen Produktions- und Lieferketten nutzen sie kaum. Das zeigt exemplarisch der Einsturz des Fabrikkomplexes Rana Plaza in Dhaka (Bangladesch), bei dem mehr als 1.130 Menschen starben und mehr als 2.500 zum Teil schwer verletzt wurden. Wenige Monate vor der Katastrophe prüfte der TÜV Rheinland dort im Rahmen eines sogenannten Social Audits die Produktionsstätte von Phantom Apparel Ltd.. Die Dokumente zur Gebäudesicherheit bemängelte das deutsche Zertifizierungsunternehmen nicht und einige andere Defizite prüfte es nicht ausreichend. Beauftragt war TÜV Rheinland von einem Mitglied der Business Social Compliance Initiative (BSCI). Diese Unternehmensplattform beruft sich unter anderem auf die Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und soll unter anderem dazu dienen, Sicherheits- und Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern zu überwachen und zu verbessern.

Das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), FEMNET und die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC), medico international und das Activist Anthropologist Collective aus Bangladesch haben heute gemeinsam Beschwerde bei der BSCI eingelegt. Die Organisationen fordern von der BSCI, den Gutachtenauftrag sowie die Berichte von TÜV Rheinland und anderen zu Rana Plaza offen zu legen und den Rahmen für die Prüfungsberichte grundlegend zu ändern. „Die Zertifizierungen sagen letztlich wenig aus. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wissen, was genau geprüft wird“ sagt Miriam Saage-Maaß, Leiterin des Bereichs Wirtschaft und Menschenrechte beim ECCHR. „Vor allem aber: Zertifizierungsunternehmen und deren Auftraggeber müssen haftbar gemacht werden können.“

Für die Katastrophe von Rana Plaza hat bis heute keines der beteiligten Unternehmen rechtliche Verantwortung übernommen. „Bei Katastrophen in der Textilindustrie verweisen Produzenten, Auftraggeber und Händler gerne auf Zertifikate zu den Sicherheits- und Arbeitsstandards, um sich reinzuwaschen“, so Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET. Doch in Rana Plaza habe der TÜV Rheinland weder die Dokumente zur Gebäudesicherheit noch die Einhaltung von Sozialstandards ausreichend kontrolliert. Darauf ließen Untersuchungsberichte zum Einsturz sowie Aussagen von Betroffenen schließen. „Wird nicht angemessen geprüft, sind die Zertifikate nicht das Papier wert, auf dem sie stehen“, so Thomas Seibert, Südasienkoordinator von medico international. „Die BSCI muss die Inhalte und Methoden der Social Audits grundlegend ändern. Sonst bleiben die Zertifizierungen in den Augen der Arbeiterinnen und Arbeiter nichts als bedeutungslose Rituale“, so Saydia Gulrukh von Activist Anthropologist Collective.

Anbei erhalten sie auch ein Q&A zu der BSCI-Beschwerde.

Weitere Informationen zur Menschenrechtsverletzungen in der Textilindustrie: http://www.ecchr.eu/de/unsere-themen/wirtschaft-und-menschenrechte/arbeitsbedingungen-in-suedasien.html

Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“: Bundespräsidialamt verweigert Empfang von Herero- und Nama-Delegierten in Berlin

Namibia

Pressemitteilung vom 6.7.2015

Völkermord kein Thema? 

Kurz vor dem 100 Jahrestages des Endes der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia hat das Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ heute am Vormittag um 10 Uhr im Beisein einer hochrangigen namibischen Delegation unter Leitung des OvaHerero Paramount Chief Adv. Vekuii Rukoro und der Parlamentsabgeordneten und Namavertreterin Ida Hoffmann beim Bundespräsidialamt den Appell „Völkermord ist Völkermord!“ mit den ersten 2000 Unterschriften abgegeben. Trotz Voranmeldung waren weder Bundespräsident Gauck noch das Bundespräsidialamt dazu bereit, die aus Berlins Partnerstadt Windhoek (Nam) stammenden Nachfahren der Genozidopfer zu empfangen.

In ihrem Appell rufen das Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“, mehr als 150 prominente Erstunterzeichner*innen aus Wissenschaft und Politik, Kirche, Kultur und Black Community sowie fast 50 NGO den Bundespräsidenten, den Bundestag und die Bundesregierung dazu auf, zum 100. Jahrestag des Endes von „Deutsch-Südwestafrika“ am  9. Juli 2015 endlich auch den Völkermord an den OvaHerero und Nama beim Namen zu nennen. Außerdem drängen die Unterzeichnenden auf eine offizielle Bitte um Entschuldigung, zur Rückgabe der vielen für rassistische Forschungen geraubten menschlichen Überreste aus Afrika und zur direkten Einbeziehung der OvaHerero und Nama in die Verhandlungen über geeignete Versöhnungsmaßnahmen.

Am  morgigen 7. Juli 2015 um 17 Uhr werden die Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und der namibischen Opferverbände am beschämenden „Namibia-Stein“ – dem einzigen Berliner Gedenkort für die Opfer der deutschen Kolonialherrschaft – auf dem Garnisonsfriedhof am Columbiadamm in Neukölln gemeinsam Blumen niederlegen. Um 19 Uhr werden sie als Gäste des Bündnisses „Völkermord verjährt nicht!“ in der Werkstatt der Kulturen im Rahmen einer Podiumsdiskussion über den Genozid 1904-08 sowie über ihren anhaltenden Kampf für „restorative justice“ berichten.

Ida Hoffmann, Mitglied im namibischen Parlament und Vertreterin der Nama, erklärt zur heutigen Übergabe:             „Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass wir trotz Ankündigung unseres Besuchs vom Bundespräsidenten nicht einmal hineingebeten und schon am Eingangstor abgefertigt wurden. Geht man so mit den Nachfahren von Opfern eines Genozids um? Ich sorge mich sehr um die namibisch-deutschen Beziehungen: Die herablassende Haltung des deutschen Staates ist heute leider erneut deutlich geworden – wir werden sehen, wie die namibische Regierung darauf reagiert, dass ihre Bürgerinnen und Bürger hier derart behandelt werden. Unser Dank gilt den Organisatoren des Appells in Deutschland, der ohne Zweifel einen Durchbruch darstellt.“

Appell, Regierungsantwort, Oppositionsanträge, etc.: http://genocide-namibia.net/

Gedenkveranstaltung: 7.7. um 17 Uhr, Friedhof Columbiadamm 122, 10965 Berlin

Podiumsdiskussion: 7.7. um 19 Uhr, Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Kontakt: Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“, 01799 100 976, buero[at]berlin-postkolonial.de

Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“: 100 Jahre nach dem Ende von „Deutsch-Südwestafrika“: Anerkennung des Völkermords an den OvaHerero und Nama in Sicht

Namibia

Pressemitteilung vom 25.6.2015

Bundesregierung verhandelt mit Namibia über Anerkennung des Genozids 1904-08. Übergabe des Appells „Völkermord ist Völkermord“ und Gedenkveranstaltungen mit hochrangiger Delegation der Opferverbände am 6./7. Juli 2015

In ihren Antworten auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen zur deutschen Kolonialvergangenheit (BT Drucksache 18/5166)hat die Bundesregierung u.a. angegeben, dass sie sich in einem Dialog mit der namibischen Regierung befindet, der „erstmals auch die Suche nach einer gemeinsamen Haltung und einer gemeinsamen Sprache in Bezug auf den grausamen Kolonialkrieg der Jahre 1904 bis 1908“ umfasst.

Die Bundesregierung reagiert damit auf den Druck der Öffentlichkeit, der sich nach den deutschen Forderungen zur Anerkennung des Genozids an den Armenierinnen und Armeniern von 1915 deutlich erhöht hat. Bereits im März 2015 war in verschieden deutschen Botschaften und in Berlin eine online-Petition der OvaHerero übergeben worden, die von Deutschland die Bereitschaft zu Reparationsleistungen forderte. In einem aktuellen Appell fordern nun das Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ und mehr als 150 Erstunterzeichner*innen aus Politik und Wissenschaft, Kirche und Kultur, Black Community und NGOs den Bundespräsidenten, den Bundestag und die Bundesregierung dazu auf, zum 100. Jahrestages des Endes der deutschen Kolonialherrschaft im heutigen Namibia am 9. Juli 2015 auch den Völkermord an den OvaHerero und Nama endlich beim Namen zu nennen.

Der Aufruf „Völkermord ist Völkermord“ drängt Deutschland außerdem zu einer offiziellen Bitte um Entschuldigung, zur Rückgabe der vielen für rassistische Forschungen geraubten menschlichen Überreste aus Afrika und zur direkten Einbeziehung der OvaHerero und Nama in die Verhandlungen über geeignete Versöhnungsmaßnahmen. Neben Entwicklungsministerin a.D. Wieczorek-Zeul, MdB Diaby (beide SPD), Wagenknecht und Movassat (Die LINKE) haben zuletzt der SPD-Schatzmeister Nietan, die Bundestags-Vizepräsidentin Roth (B90/Die Grünen) sowie die Fraktions- bzw. Parteivorsitzenden Gysi und Riexinger (Die LINKE) unterzeichnet.

Die Übergabe des Appells an den Bundespräsidenten und die Gedenkveranstaltungen werden am 6. bzw. 7. Juli in Berlin erfolgen. Dazu werden in der Partnerstadt von Windhoek (Namibia) hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der namibischen Opferverbände erwartet, darunter OvaHerero Chief Adv. Vekuii Rukoro – Nachfolger von Paramount Chief Kuaima Riruako – und die Parlamentsabgeordnete und Namavertreterin Ida Hoffmann .

Appell, Antwort der Bundesregierung und weitere Infos: http://genocide-namibia.net/

Gedenkveranstaltungen: 7. 7. um 17 Uhr Friedhof Columbiadamm 122, 10965 Berlin sowie um 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Kontakt: Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“, 01799 100 976, buero[at]berlin-postkolonial.de