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Demo am 14. Oktober 2018: Umweltverbände rufen zu Protest gegen die Rodungspläne von RWE für den Hambacher Wald auf

 

Gemeinsame Presseankündigung vom 07. September 2018

 

Wald retten! Kohle stoppen!

hambacher forst bleibt antikohle

Berlin: Durch die Vorbereitung der Räumung der Baumhäuser im Hambacher Wald in den letzten Tagen wird die angedrohte Rodung durch den Energiekonzern RWE immer konkreter. Über die Zulässigkeit dieser Rodung wird aber aktuell wegen einer Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem Oberverwaltungsgericht verhandelt. Vor der gerichtlichen Entscheidung Fakten zu schaffen, ist eine weitere Provokation von RWE. Auf Druck des Gerichtes hat RWE erklärt, nicht vor dem 14. Oktober 2018 mit den Rodungen zu beginnen. Deshalb rufen der BUND, Campact, Greenpeace und die Naturfreunde Deutschlands zu einer Demonstration am 14. Oktober am Hambacher Wald auf, um RWE ein klares Stopp-Signal zu senden.
„Mit der Demonstration ‘Wald retten! Kohle stoppen!’ wollen wir Mitte Oktober direkt vor Beginn einer möglichen Rodung am Hambacher Wald ein Zeichen für den Erhalt dieses einzigartigen Waldes und für einen schnellen Kohleausstieg setzen. Wir protestieren gegen die bewusste Provokation durch den Energieriesen RWE, Rodungen für den Kohleabbau durchführen zu wollen, während gleichzeitig in Berlin die Kohle-Kommission über einen Kohleausstieg verhandelt“, erklärten die Organisatoren der Demonstration.

 

Bereits über 250.000 Menschen unterstützen den Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“, in dem die verantwortlichen Politiker im Bund und in NRW aufgefordert werden, sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einzusetzen.

 

Die Organisatoren der Demo am 14. Oktober stehen für friedlichen und gewaltfreien Protest. Gewaltanwendung im Hambacher Wald – egal von welcher Seite – verurteilen die Verbände scharf.

 

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Ab Herbst will RWE den Hambacher Wald ohne Not weiter roden und damit neue Flächen für den Kohleabbau erschließen. Damit will der Konzern offensichtlich zeigen: Er ist an einem gesellschaftlichen Konsens zum Kohleausstieg nicht interessiert. Die Arbeit der Kohle-Kommission soll damit unterlaufen und ein breiter gesellschaftlicher Konsens verhindert werden.“

 

„Einen uralten Wald zerstören und am Kohleausstieg sägen – diese rücksichtslose Strategie von RWE trifft jetzt auf den Widerstand einer breiten Bürgerbewegung. Mit vielen Tausenden Menschen gehen wir am Tag, bevor RWE im Hambacher Wald roden will, auf die Straße – für unser Weltklima und die Rettung des Hambacher Waldes”, sagte Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact.

 

Martin Kaiser, Geschäftsführer Greenpeace: „Offenbar will RWE-Chef Schmitz einen Kompromiss in der Kohlefrage auf jeden Fall verhindern. Mit jedem gefällten Baum heizt er den Konflikt auf, statt verantwortungsvoll zu einer Lösung beizutragen. Wenn Bundeskanzlerin Merkel den Erfolg der Kohle-Kommission wirklich will, muss sie Schmitz jetzt zur Vernunft rufen. Wenn der Chef einer der größten europäischen Kohlekonzerne für den Klimawandel nur ein Achselzucken übrig hat und die Situation absichtlich eskaliert, muss die Regierung handeln.“

 

„Mit der Zerstörung des Hambacher Waldes setzt RWE seine ökologisch und klimapolitisch unverantwortliche Unternehmenspolitik fort. Dem werden wir unseren bunten und kreativen Protest entgegensetzen. Gemeinsam werden wir am 14. Oktober RWE deutlich machen, dass diese ökologisch unverantwortliche Unternehmenspolitik beendet werden muss. Deshalb: Kohleausstieg selber machen! Zu einem ökologischen Stromanbieter wechseln“, sagte Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands.

 

Hinweise:

Demonstration: Wald retten! Kohle stoppen!
Datum/ Ort: 14. Oktober 2018, Hambacher Wald

Weitere, aktuelle Informationen finden Sie unter:

https://www.bund.net/mitmachen/demo-wald-retten-kohle-stoppen

https://aktion.bund.net/hambacher-wald-retten-statt-roden

Naturfreundehaus Elmstein: Was ist heute links?

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Einladung

Was ist heute links?

Naturfreundehaus Elmstein, Esthalerstaße 63 – 67, 67471 Elmstein
Freitag, 27. Febr. 2015: 15.°° Uhr Ankunft, Imbiss, Begrüßung
16°° Uhr: Ökonomische und politische Lage der kapitalistischen Gesellschaften – Analyse, Perspektiven, Akteure
Referent: Prof. em. Elmar Altvater, Berlin

Ab 20°° Uhr oder am Samstag: Der GDL-Streik und die Grundrechte- Konkurrenz und Solidarität
Claus Weselsky, GDL-Vorsitzender und Winfried Wolf, Lunapark, Hrsg. Streikzeitung.

Samstag, 28. Febr. 9.30 Uhr: Israel – Palästina – Linke Positionen?
Giora Rosen, Tel Aviv, Verleger (u.a. von Hannah Arendt, T.W. Adorno), ehem. Ombudsmann des israelischen Privatfernsehens.

14.30 Uhr: Fortsetzung und danach: Kapitalismus-Rechtsstaat-Menschenrechte.
Prof. em. Albert Krölls, Hamburg

19°° Abendessen

Sonntag, 1. März 9.30 Uhr: Gibt es die eine linke Idee? Einen linken Hauptnenner? Weltweit? Prof. em. Alex Demirovic, Berlin/Frankfurt

Fazit zur Gesamtveranstaltung: Das ist heute links! Das könnten linke Projekte sein! Aussprache bis ca 12.30h
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„Sonderangebot“ 13.30 – 16°° Uhr: Die Finanzkrise und warum linke Kritiker dafür sorgen, dass wir auch für die nächste Krise zahlen werden.

Workshop mit Hermann Lueer, Hamburg.
Wir bitten um Anmeldung:www.naturfreundehaus-Elmstein.de / Tel.: 06328-229

Teilnehmerbeitrag: 20 €, ermäßigt: 10 €, Mittagessen 10,- €, Abendessen 8,- €, sowie à la carte
Übernachtung mit Frühstück: 30 €, im Doppelzimmer 25 €, im Mehrbettzimmer 20,- €
Veranstalter: Die Naturfreunde Ludwigshafen e.V., ver.di Rhein-Neckar, Rosa Luxemburg Gesellschaft, Regionalbüro Rheinland-Pfalz; Zukunftsforum Gewerkschaften Rhein-Neckar (MA/LU/HD), attac Mannheim und Ludwigshafen

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