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Beiträge mit Schlagwort ‘Diskussion’

Wissenschaft konkret: Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus? Energiewende nach Fukushima

 

 

Freitag 05.05.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

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Die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 war für Bundeskanzlerin Merkel der Anlass, dem Druck der Anti-Atom-Bewegung nachzugeben und mit dem Atomausstieg die sogenannte Energiewende und damit eine tiefgreifende ökologische Modernisierung einzuleiten. Heute wird ein »grüner Kapitalismus« als Ausweg aus den vielfältigen Krisen propagiert. Angesichts einer labilen Weltwirtschaft, wachsender sozialer Ungleichheit auch innerhalb Europas, des fortschreitenden Klimawandels und sich zuspitzender gesellschaftlicher Konflikte könnte die Ökologisierung der Wirtschaft zum Entwicklungsmotor einer neuen gesellschaftlichen Epoche werden.
Aber wurde mit der Wende nach Fukushima tatsächlich ein grundlegender Umbau unseres Energiemodells auf den Weg gebracht? Und wie ist es Merkel gelungen den Atomkonflikt zu befrieden und ihn sogar zur Stabilisierung ihrer eigenen Macht zu nutzen? Sind die Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik sogar ein Hinweis darauf, dass sich der grüne Kapitalismus weltweit durchsetzen könnte? Und nicht zuletzt: Wie müsste eine emanzipatorische Linke auf diese Veränderungen antworten?

Referent: Dr. Hendrik Sander

Dr. Hendrik Sander ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind marxistische Staats- und Hegemonietheorie, gesellschaftliche Naturverhältnisse und Energiepolitik. Er ist mit Attac und der Interventionistischen Linken in der Klimabewegung aktiv. Publikationen u.a.: »Die Zukunft von Attac. Stärken, Probleme, Handlungsoptionen« (herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung); »Power to the People! Den Stromkonzernen den Stecker ziehen« (zusammen mit Chris Methmann und Jutta Sundermann, AttacBasisText 31).

Wissenschaft konkret
Viele im weiten Spektrum der NaturFreunde haben im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Ausbildung Bachelor- oder
Masterarbeiten, Doktorarbeiten oder interessante Hausarbeiten geschrieben. Diese haben sehr häufig hochinteressante Themengebiete bearbeitet, die auch für viele, die nicht in dieser wissenschaftlichen Disziplin gearbeitet hatten, einen spannenden Erkenntnisgewinn bringen können.

In der Reihe „Wissenschaft konkret“ wollen wir solche Arbeiten vorstellen, gemeinsam diskutieren und anschließend in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

In der Reihe werden wir in loser Folge weitere Arbeiten vorstellen.

NaturFreunde Offenbach: Solidarische Perspektiven über den Wahltag hinaus

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Podiumsgespräch im Wahljahr – ohne Wahlk(r)ampf – mit

  • Thomas Gebauer, medico international
  • Uwe Hiksch, Bundesvorstand NaturFreunde
  • Hans-Jürgen Urban, Vorstandsmitglied IG Metall
  • Andrea Ypsilanti, Institut Solidarische Moderne
  • Jennifer Weißenbrunner, Moderation

Im Herbst sind Bundestagswahlen. Alle wissen aber doch: Spätestens einen Tag danach wird sich die Frage stellen: Wie weiter? Wir werfen diese Frage schon jetzt auf,
unabhängig vom Wahlausgang. Denn es ist besser, sich schon bald über
Perspektiven einer anderen Politik zu verständigen – bis zum Wahltag hin und erst recht darüber hinaus.
Diese Veranstaltung findet in der Stadtbibliothek in der Herrnstraße 86 statt.

Politik konkret: Anders heilen? Wo die Alternativmedizin irrt

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Montag 23.01.2017

  • Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin
  • Uhrzeit: 19.00 Uhr
  • Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin

Immer häufiger kehren Menschen der klassischen Medizin den Rücken und suchen nach alternativen Behandlungsmethoden. Der Wunsch nach einer ganzheitlichen und sanften Behandlung hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass sich ein nahezu unübersehbarer Markt an alternativmedizinischen Produkten herausgebildet hat. Neben Heilpraktiker*innen und selbsternannten Heiler*innen bieten immer mehr Ärzt*innen alternative Behandlungsmethoden und Produkte an. Aber hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen: Wie sieht es mit der Wirkung von Globuli und ähnlichen Mitteln aus? Was verbirgt sich tatsächlich hinter dem Begriff Alternativmedizin? Warum ist das Thema von Relevanz? Der Vortrag möchte diesen Fragen nachgehen und einen kritischen Blick auf die so genannte Alternativmedizin werfen.

Referent: Christoph Lammers

19.05.15: Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Halle: „Für eine starke linke Opposition“

Liebe Freunde, Vereinsmitglieder, Sympathisanten, Genossinnen und Genossen,

es ist zwei Jahrzehnte her, dass in Deutschland ein breites Bündnis gegen Krieg und Sozialabbau wirkte. In einer Zeit, in der außerparlamentarisch wenig politischer Druck gegen die rechtslastige Politik der Regierung erfolgt, ist es geboten linke Kräfte über Parteigrenzen hinweg zusammenzubringen und zu formieren.

Zum Thema:
„Für eine starke linke Opposition“

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spricht Uwe Hiksch (Sprecher Marxistisches Forum in der Partei DIE LINKE) auf unserer Bildungsveranstaltung am
19. Mai 2015, um 16.30 Uhr,
im Kulturtreff Halle-Neustadt, Am Stadion 6.

Wir laden dazu herzlich ein.
Rotfuchs Förderverein e.V. Regionalgruppe Halle

MARX – ENGELS – ZENTRUM BERLIN: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ – Was lehrt und Liebknecht heute?“

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E I N L A D U N G

Montag, 4. Mai 2015, 19.00 Uhr

„Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ – Was lehrt und Liebknecht heute?

Referent: Richard Corell, Publizist

Vor hundert Jahren, im Mai 1915 verfasste Karl Liebknecht, damals noch Reichstagsabgeordneter der SPD, für die Gruppe „Internationale“ den Aufruf „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“. Das Flugblatt wurde massenhaft verteilt und markiert einen bedeutenden Schritt im Widerstand der deutschen Arbeiterbewegung gegen den großen „Krieg der weißen Männer“.

Richard Corell wird die Bedeutung des Aufrufs in seiner Zeit herausarbeiten und einige Lehren für die derzeitige Entwicklung des deutschen Imperialismus daraus ziehen.

Zur Diskussion mit ihm laden wir herzlich ein ins

MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin – Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 €

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