Informationen und Infos über Anti-Atom, Antimilitarismus und NaturFreunde.

Netzwerk Cuba

Liebe Leser_innen,

auch heute gibt es wieder zum Wochenanfang einen newsletter.

Wir werden die Solidarität, den Kampf für Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit nicht aufgeben

Der kubanischen Präsident Raúl Castro sprach in seiner kurzen und kraftvollen Rede Probleme der Welt wie die Migrationskrise und die Polarisierung des Reichtums an

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-09-26/wir-werden-die-solidaritat-den-kampf-fur-menschenwurde-und-soziale-gerechtigkeit-nicht-aufgeben

Präsident Correa dankt für die Zusammenarbeit der kubanischen Ärzte

Seit dem Beginn der Bürgerrevolution hat sich die Zahl der medizinischen Sprechstunden von 16 Millionen auf 36 Millionen erhöht

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-09-25/prasident-correa-dankt-fur-die-zusammenarbeit-der-kubanischen-arzte

Vertrauen, Solidarität … Tandem!

Mit dem Projekt Kuba 2015 unterstützt ein Berliner Verein Blinde und Sehbehinderte

Von Luis Trunk de Flores

http://www.neues-deutschland.de/artikel/985324.vertrauen-solidaritaet-h-tandem.html

Sie wühlen weiter

USA planen neue Einmischung in Kuba. Provokationen gegen Normalisierung der Beziehungen befürchtet

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/09-25/010.php

Durchbruch in Havanna

Kolumbiens Präsident und der oberste Comandante der FARC-Guerilla reichen sich in Kuba die Hand. Friedensvertrag soll bis März unterschrieben werden

Von André Scheer

http://www.jungewelt.de/2015/09-25/048.php

Raúl empfing den Präsidenten Kolumbiens und den Führer der FARC-EP

Sie befinden sich in Kuba, um eine wichtige Vereinbarung über die Frage der Rechte der Opfer und der Anwendung des Rechts zu unterzeichnen, was Kolumbien einen Schritt näher an das Erreichen des Friedens bringen würde

Autor: Redaktion Internationales | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-09-23/raul-empfing-den-prasidenten-kolumbiens-und-den-fuhrer-der-farc-ep

CHE PRESENTE @ MANIFIESTA in Bredene aan Zee, Belgien

Mit Gerardo Hernández Nordelo, Adriana Pérez O’Connor und Töchterchen Gema.

Bericht und Video eines Interviews mit Gerardo.

http://www.miami5.de/informationen/komitee-150923.html

https://www.youtube.com/watch?v=hEE-RyKLZLg&feature=em-share_video_user

Hier der Hinweis auf den Blog unserer Freund_innen in La Habana:

https://berichteaushavanna.wordpress.com/

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Weitere Veranstaltungshinweise finden sich auf unserem Terminkalender.

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Hier wieder der Hinweis auf die neuen Artikel in der ncn online – chronologisch über:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de

oder nach Kategorien sortiert über die Gliederungsseite:

www.netzwerk-cuba-nachrichten.de/gliederung-ncn/

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Mit solidarischen Grüßen

die ncn Redaktion

Redaktion netzwerk cuba nachrichten (ncn-online)
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kuba cuba

Aktuelles aus und über Kuba
http://www.fgbrdkuba.de/

Veranstaltungen:
Rundreise
Buchvorstellung: „Amboss oder Hammer“
In monatelangen Gesprächen tauschten der ostdeutsche Politiker Modrow und der eine Generation jüngere westdeutsche Journalist Hermsdorf ihre unterschiedlichen Erfahrungen in und Sichtweisen über Kuba aus.
Samstag, 31. Oktober, 16:00 Uhr
Linke Literaturmesse, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Sonntag, 1. November, 14:00 Uhr
Waldheim Gaisburg, Obere Halde 1, 70186 Stuttgart
Montag, 2. November, 19:00 Uhr
Walhalla, Augartenstr. 27, 76137 Karlsruhe
Dienstag, 3. November
Linkes Zentrum Freiburg, Glümerstr. 2, 79102 Freiburg im Breisgau
Presse, Rezensionen und mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/shop/amboss-oder-hammer.php

Rundreise
Kubas gelebte Solidarität
Das kubanische Programm der internaionalen Solidarität, beispielhaft in der medizinischen Grundversorgung, bei Katastrophen und Epidemien wie kürzlich beim Einsatz gegen die Ebola-Epidemie in Afrika, werden regelmäßig von WHO, UNO & UNESCO gelobt. Möglich ist dies v.a. durch den unermüdlichen Einsatz von Kubas Medizinern und Dank des vorhandenen politischen Willens des kleinen Landes. Und dies alles trotz der US-Blockade.
Veranstaltungstermine & -orte:
Mi 11.11. Bonn
19:00h Außenstelle Botschaft Kubas, Kennedyallee
Do 12.11. Bochum
19:30h Evangelische Stadtakademie, Westring
Mo 16.11. Bremen
19:30h Villa Ichon, Goetheplatz 4
Mi 18.11. Hamburg
19:30h Werkstatt 3, Nernstweg 32 – 34
Do 19.11. Rostock
20:00h Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str.21
Fr 20.11. Berlin
19:00h ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10
Mo 23.11. Leipzig
18:00h Universitätsklinikum, Liebigstr. 20, Raum 0015
Di 24.11. Fürth
19:30h Infoladen Benario, Nürnberger Str. 82
Mi 25.11. Konstanz
19:00h Freiräume (Veranstaltungshaus),Vor d. Halde 4b
Do 26.11. Frankfurt
19:30h Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Str. 24
Fr 27.11. Fulda
19:00h Museumscafé, Jesuitenplatz 2
So 29.11. Marburg
19:00h DGB-Haus (Saal), Bahnhofstr. 6
Dossier – Medizinischer Internatinalismus:
http://www.fgbrdkuba.de/infos/medizinischer-internationalismus.php
Spendenaufruf:
http://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/20151111-kubas-gelebte-solidaritaet-spendenaufruf.pdf
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/flyer/201511-kubas-gelebte-solidaritaet.php

Infotour
Von Cuba lernen
Das Projecto Tamara Bunke hat uns für mehrere Monate einen politischen Aufenthalt auf Cuba ermöglicht. Nun sind wir zurück und wollen euch von unseren Erfahrungen berichten.
Rundreisetermine:
Do 12.11. Dortmund
19:00h Taranta Babu, Humboldtstr. 44
Fr 13.11. Siegen
19:00h VEB Siegen Marienbornerstr. 16
Fr 13.11. Stuttgart
19:00h Stadtteilzentrum Gasperitsch, Rotenbergstr. 125
Do 19.11. Augsburg
(Ort und Uhrzeit folgen)
Fr 20.11. Nürnberg
Nachbarschaftshaus Gostenhof Adam-Klein-Strasse 6
Kassel (Ort und Uhrzeit folgen)
Frankfurt (Ort und Uhrzeit folgen)
mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/soli/projekt-tamara-bunke.php

Buchpremiere „Die Kubanische Revolution – Basiswissen“
und Dokumentarfilm „Das Mafia-Paradies“
Freitag, 13. November, 11:30 Uhr
Kulturladen, Alexanderstr. 16, 20099 Hamburg

mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#kuba-abend-hamburg

25 Jahre Cuba-Solidarität in Essen
Samstag, 28. November, 11:00-20:00 Uhr
Haus der DKP, Hoffnungstr. 18, 45127 Essen

Cuba-, Informations- und Festveranstaltung.
Programm, Einladung und mehr:  http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php#cuba-soli-essen

weitere Veranstaltungen:
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/termine/kalender.php

Cuba kompakt:
Im Dialog liegt die Zukunft + Unterstützung bei Kuba-Investitionen + USA wollen Lebensmittelexporte nach Kuba verdreifachen + „Lockerung“ der Blockade + Weltweiter Aktionstag für den Stop der Blockade + Dank dem ganzen kubanischen Volk.
Cuba kompakt – Oktober 2015: http://www.fgbrdkuba.de/ck/ck2015-10.pdf
alle Ausgaben: http://www.fgbrdkuba.de/ck/cuba-kompakt.php

Dossier:
Blockade gegen Kuba:
Am Dienstag, den 27. Oktober 2015 verurteilten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen mit einem Rekordergebnis die US-Blockade gegen Kuba. …
mehr zu Abstimmung, Resolution und Presse: http://fgbrdkuba.de/infos/blockade-gegen-kuba.php

Presse:
Aktuelle Nachrichten aus und über Kuba:
Katastrophenvorsorge in der Karibik, Wie Havanna mich entschleunigt, Kuba produziert Öko-Zement für den Weltmatkt, WHO bewertet kubanisches Gesundheitssystem als nachahmenswertes Beispiel, Die lateinamerikanischen Wikileaks-Dateien …
mehr: http://www.fgbrdkuba.de/presse/index.php

Mitglied werden:
Film- & Buchprämienpaket 2015 für neue Mitglieder:
Coupon: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a4.pdf
Flyer: http://www.fgbrdkuba.de/fg/download/mitgliederwerbung-buchpaemie-a5.pdf

Homepages der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba:
http://www.fgbrdkuba.de/
regionale Seiten:
Berlin, Bonn, Essen, Frankfurt a.M., Göttingen, Stuttgart

Facebook: Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Twitter: https://twitter.com/fgbrdkuba,

Friedenstaube

Einladung zum Antimilitaristischen Abend

Wann? – Do, 29.10.15, 19 Uhr
Wo? – „Blauer Adler“ (Mergentheimer Straße 17, Würzburg)
Wer? – Referent: Uwe Hiksch
Veranstalter: Florakreis Würzburg

Kriege und Bürgerkriege in Afrika, im Nahen Osten, in der Ukraine und anderswo, Kriegsvorbereitungen und Säbelrasseln an der NATO-Ostgrenze oder in Korea, Tod und Verelendung in der Folge, zerstörte Lebensgrundlagen und verwüstete Länder, 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, Verlierer und Kriegsgewinnler des Geschäfts mit Rüstung und Vernichtung – und mittendrin auch die Bundesrepublik.

Durch eine boomende Rüstungsindustrie und die freiwillige Übernahme von „mehr Verantwortung in der Welt“ (Gauck) ist dieser Staat und seine Wirtschaft direkt und immer intensiver an den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt und an dessen Profiten beteiligt.

Die Militarisierung im Innern, sei es mittels Jobbörsen der Bundeswehr oder Intensivierung der Rüstungsforschung an Hochschulen, ist dafür eine essentielle Voraussetzung.

Für die Zukunft bahnen sich neue Konfliktbereich (elektronische Kampfführung, Kriege um Wasser und andere Ressourcen etc.) an.

Auch die Abschottung gegen Flüchtlinge und die „Sicherung der EU-Außengrenzen“ im Mittelmeer soll als originärer Auftrag der Bundeswehr ausgebaut werden.

Wo die Ursachen dieser Entwicklung zu suchen sind und was antimilitaristische Politik heute leisten muss und kann, das soll in dieser Veranstaltung thematisiert werden.

Der Abend wird musikalisch umrahmt von der DGB-Songgruppe Schweinfurt.

Die Gaststätte „Blauer Adler“ ist zu erreichen mit:

  • der Straßenbahnlinie 3 und 5 (Haltestelle Steinbachtal/Zollhaus)
  • Pkw: Parkplätze im Bereich Mergentheimer Str./Steinbachtal oder an der Stichstraße zum Main vor dem ETSV- bzw. TGW-Sportplatz (Einfahrt gegenüber Judenbühlweg)

DFG-VK Frieden antimil

Abschlussresolution der DFG-VK

20. Bundeskongress

der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in Mannheim

Mannheim, der 25. Oktober 2015

Vom 23. bis 25. Oktober 2015 trafen sich gut hundert Mitglieder der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zum 20. Bundeskongress in Mannheim. Die DFG-VK ist die älteste deutsche Friedensorganisation. Dabei wurden derzeitige friedenspolitische Entwicklungen kritisch reflektiert, darunter die Rüstungsexportpolitik.

Im Sommer 2013 hatte Gabriel vor der Bundestagswahl öffentlich erklärt, im Falle der Regierungsbeteiligung der SPD und seiner Nominierung zum Bundeswirtschaftsminister, Waffentransfers an menschenrechtsverletzende Staaten zu unterbinden und Rüstungsexporte restriktiv zu handhaben. Wirtschaftsminister Gabriel äußerte am 10. Dezember 2013, dem Tag der Menschenrechte: „Ein wichtiger Beitrag für Menschenrechte und Frieden ist eine klare und restriktive Rüstungsexportkontrolle. […] Wir treten für eine restriktive Rüstungsexportpolitik ein, denn nur das ist ein glaubhafter Ausdruck einer an den Menschenrechten orientierten Politik ….“[1]

An diesen Vorgaben muss sich Gabriel Politik messen lassen. Der für das Jahr 2014 veröffentlichte Rüstungsexportbericht der Bundesregierung – der erste, für den Gabriel als Bundeswirtschaftsminister voll umfänglich verantwortlich zeichnete – dokumentierte bereits die Verdoppelung der Waffentransfers unter seiner Ägide.

Mit der aktuell erfolgten Publikation des Rüstungsexportberichts für das 1. Halbjahr 2015 wird eine weitere dramatische Steigerung der Ausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen und Rüstungsgüter beim Waffenhandel publik.[2] Massiv gesteigert wurden die Einzelausfuhrgenehmigungen von 2,2 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2014) auf 3,5 Mrd. Euro (1. Hj, 2015) und der Sammelausfuhrgenehmigungen von 519 Millionen Euro (1. Hj. 2014) auf 3,0 Mrd. Euro (1. Hj. 2015). Unter den führenden 20 Empfängerländern finden sich zahlreiche menschenrechtsverletzende Staaten wie Israel (Rang 2), Saudi-Arabien (3), Algerien (4), USA (5), Indien (6), Kuwait (7), Russland (8), Republik Korea (10), Brasilien (12), Vereinigte Arabische Emirate (13), China (14) und Oman (16). Gleich mehrere dieser Staaten liegen in Krisen- und Kriegsgebieten.

Den neuerlichen Tiefpunkt der Entwicklung stellt der Beginn der Lieferung von insgesamt 62 Leopard-2-Kampfpanzern und vielen weiteren Waffensystemen des Münchener und Kasseler Rüstungsriesen Krauss-Maffei Wegmann (KMW) ins Kriegsland Katar dar (22.10.2015) [2].

Gabriel genehmigte in den vergangenen beiden Jahren als Bundeswirtschaftsminister und im geheim tagenden Bundessicherheitsrat Waffenlieferungen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten, darunter Diktaturen. Algerien erhielt gar eine Lizenz zum Eigenbau von Fuchs-Panzern.

Die Folgen dieser Rüstungsexportpolitik sind tödlich. Von Gabriel genehmigte Kriegswaffenlieferungen etwa nach Saudi-Arabien und Katar werden erfahrungsgemäß über kurz oder lang in den Händen des Islamischen Staats (IS) landen. Menschen fliehen nach Deutschland vor dem Einsatz deutscher Kriegswaffen in ihren Heimatländern.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel konterkariert die eigenen Versprechungen. Wählerinnen und Wählern gegenüber ist er wortbrüchig geworden. Mit seiner skrupellosen Rüstungsexportpolitik macht er sich zum Handlanger der Rüstungsindustrie.

Der Bundeskongress der DFG-VK fordert Sigmar Gabriel zum sofortigen Rücktritt auf wegen des Bruchs der gemachten Wahlversprechungen, des Vertrauensbruchs und Beihilfe zu Mord.

Wir unterstreichen unseren Willen zur Zusammenarbeit mit Flüchtlingen, die dem Krieg in ihren Heimatländern entkommen sind und sich gegen Krieg einsetzen wollen.

Ohne Gegenstimme angenommen am Sonntag, den 25. Oktober 2015

______________________________________________________________________

[1] „Für eine wirksame Rüstungsexportkontrolle“ Erklärung von Sigmar Gabriel
zum Tag der Menschenrechte vom 10.12.2013; Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Parteivorstand, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

[2] Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für das 1. Halbjahr 2015

[3] Schreiben von Staatssekretär Matthias Machnig, Bundeswirtschaftsministerium, an Peter Ramsauer, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags vom 22.10.2015

kuba cuba

Liebe Leser_innen,

es gibt den nächsten newsletter mit dem Schwerpunkt des Papstbesuches.

Das Maß ist voll

Trotz Annäherung der USA an Kuba: Die Propagandasender machen unbeirrt weiter. Die Kritik daran nimmt zu

Von Volker Hermsdorf

http://www.jungewelt.de/2015/09-24/006.php

Botschaft von Papst Franziskus an Präsident Raúl Castro Ruz, abgegeben während des Fluges in die USA

In der Botschaft bringt der Papstes seine tiefe Dankbarkeit gegenüber Präsident Raúl Castro und dem gesamten kubanischen Volk für den herzlichen Empfang zum Ausdruck

Autor: Papa Francisco | informacion@granma.cu

http://de.granma.cu/papst-franziskus-in-kuba/2015-09-23/botschaft-von-papst-franziskus-an-prasident-raul-castro-ruz-abgegeben-wahrend-des-fluges-in-die-usa

Papst Franziskus über die Blockade gegen Kuba

„Die beiden Präsidenten haben miteinander gesprochen; ich erwarte, dass es zu einer Vereinbarung kommt, die beide Seiten zufriedenstellt“, äußerte der Papst, als er gefragt wurde, ob er über die Kuba durch die USA auferlegte Blockade sprechen werde

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/papst-franziskus-in-kuba/2015-09-23/papst-franziskus-uber-die-blockade-gegen-kuba

„Im Namen dieses würdevollen Volkes begrüße ich Sie auf das Herzlichste“

Rede Raúl Castros bei der Begrüßungszeremonie für Papst Franziskus auf dem internationalen Flughafen José Martí in Havanna am 19. September 2015

Raúl Castro Ruz

Übersetzung: Klaus E. Lehmann

amerika21

https://amerika21.de/dokument/130770/kuba-papstbesuch

Papst reist mit politischen Botschaften aus Kuba in die USA

Vier große Messen in Havanna, Holguín und Santiago de Cuba. Zusammenkunft mit Jugendlichen und mit Revolutionsführer Fidel Castro

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/2015/09/130775/papst-kuba-reise-franziskus

Pronunciamiento de la Red En Defensa de la Humanidad-Cuba:

EL BLOQUEO A CUBA DEBE CESAR

http://www.defensahumanidad.cu/index.php/en-defensa-de/soberania-y-la-legalidad-internacional/731-pronunciamiento-de-la-red-en-defensa-de-la-humanidad-cuba-el-bloqueo-a-cuba-debe-cesar

Salim Lamrani: „Los cubanos seguirán siendo los autores de su modelo económico“

http://michelcollon.info/Salim-Lamrani-Los-cubanos-seguiran.html?lang=es

Bekommt der Papst keine Minute für Kubas Opposition?

Kubas Regimekritiker sind enttäuscht von Papst Franziskus: Während seiner Reise auf die kommunistisch regierte Karibikinsel wird er offenbar keine Oppositionellen treffen. Das Regime verhindert es.

http://www.welt.de/politik/ausland/article146628861/Bekommt-der-Papst-keine-Minute-fuer-Kubas-Opposition.html

Papst Franziskus beendet seinen Besuch auf Kuba

Als letzte Station seines Kuba-Besuches, wählte Papst Franziskus Santiago de Cuba, wo er die kubanischen Bischöfe traf. Als nächstes steht ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama in den USA an.

http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/papst-franziskus-beendet-seinen-besuch-auf-kuba-6463572.html

Neue Kirchen für Kuba

Letzte Station der Kuba-Reise von Papst Franziskus ist an diesem Dienstag Santiago. Dort wird er mit Familien zusammentreffen, bevor er in die USA weiterreist. Unterdessen kündigte die katholische Kirche den Neubau von drei Gotteshäusern auf Kuba an.

http://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2015-09-22/papst-beendet-kuba-reise-santiago

Mehr Informationen über den Papstbesuch in der Granma

und eine Bildergalerie auf amerika21

http://de.granma.cu/

https://amerika21.de/fotos/130730/besuch-papst-franziskus-kuba

Video Papst Franziskus zu Besuch bei Fidel

https://youtu.be/4b7nxZMqg4Q

Kuba, Kommunismus und die Kirche

Ein kurzer Abriss über das Verhältnis zwischen dem sozialistischen Staat und Religionen seit der Revolution 1959

Von Harald Neuber

amerika21

https://amerika21.de/analyse/130535/kuba-kommunismus-und-kirche

USA bauen Restriktionen gegen Kuba ab

Von Edgar Göll

amerika21

https://amerika21.de/2015/09/130509/abbau-restriktionen-usa-kuba

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Liebe Leser_innen,

es gibt einen neuen Brief:

Agent gegen Kuba gesucht

USA schreibt Stellen für die Organisation von Contraaktivitäten auf der sozialistischen Karibikinsel aus

Von Volker Hermsdorf

https://www.jungewelt.de/2015/09-18/037.php

UNESCO-Generaldirektorin kommt nach Kuba

Die Diplomatin und Politikerin hat den Posten des Generaldirektors der UNESCO seit dem 15. November 2009 inne

Autor: Redacción Nacional | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-09-17/unesco-generaldirektorin-kommt-nach-kuba

Kuba und Vietnam bestätigen Finanzkooperationsvertrag

Beide Seitenratifiziertendie Vereinbarung für den Zeitraum 2016-2020

Autor: Prensa Latina(PL) | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-09-17/kuba-und-vietnam-bestatigen-finanzkooperationsvertrag

Das kubanische Fernsehen wird die Videogrußbotschaft von Seiner Heiligkeit Papst Francisco an das kubanische Volk übertragen

Die Video-Botschaft des Papstes wird am Donnerstag, dem 17. September, um 20.30 Uhr ausgestrahlt werden

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-09-17/das-kubanische-fernsehen-wird-die-videogrussbotschaft-von-seiner-heiligkeit-papst-francisco-an-das-kubanische-volk-ubertragen

UNO beschließt Grundprinzipien für internationales Insolvenzrecht

Recht eines Staates, Umschuldungs- und Insolvenzverfahren, selbst zu bestimmen, soll gestärkt werden. 136 Länder dafür, EU enthält sich

Von Alice Kohn

amerika21

https://amerika21.de/2015/09/129753/un-insolvenzrecht

Raúl wird an den Sitzungen der UNO-Generalversammlung teilnehmen

In einer Pressekonferenz sprach der kubanische Außenminister auch andere aktuelle Themen an

Autor: Laura Bécquer Paseiro | laura@granma.cu

http://de.granma.cu/cuba/2015-09-16/kuba-legt-bericht-vor-uber-die-notwendigkeit-die-blockade-zu-beenden

Kuba wird Gastgeber der 60. Jahrestagung der Kommission für die Amerikas innerhalb der Weltorganisation für Tourismus

Kuba nimmt an der Generalversammlung der Weltorganisation für Tourismus (WTO) in Medellín, Kolumbien, mit einer Delegation teil, die vom Tourismusminister, Companero Manuel Marrero Cruz, geleitet wird.

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/tourism/2015-09-16/kuba-wird-gastgeber-der-60-jahrestagung-der-kommission-fur-die-amerikas-innerhalb-der-weltorganisation-fur-tourismus

Aktionstage gegen die Blockade beginnen in Washington

Mehrere Gruppen der Solidarität mit Kuba werden in den kommenden Tagen in Washington gegen die Blockade protestieren

Autor: Granma | internet@granma.cu

http://de.granma.cu/mundo/2015-09-16/aktionstage-gegen-die-blockade-beginnen-in-washington

Der Nicaragua-Kanal – Ein sozialistisches Projekt für wirtschaftlichen Wandel

Das Kollektiv Tortilla con Sal aus Nicaragua antwortet auf Kritiken aus Nordamerika und Europa am Bau des Interozeanischen Kanals

Von Tortilla con Sal

Übersetzung: Julian Traublinger

Telesur, amerika21

https://amerika21.de/analyse/128929/tortilla-con-sal-kanalbau

Frische Farbe und hohe Erwartungen

Wenn Papst Franziskus auf Kuba eintrifft, könnte noch ein leichter Geruch von Farbe und Mörtel in der Luft hängen. Das Land putzt sich für den hohen Besuch heraus – und hat zugleich unterschiedlichste Erwartungen.

http://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2015-09-15/letzte-vorbereitungen-fuer-papstbesuch-auf-kuba

Die Wohnungspolitik – Hut ab Kuba!

https://www.fes.de/lateinamerika/pdf_documents/Kuba_Hut_ab_pdf_150915.pdf

Südamerika strebt energiepolitische Integration an

Von Steffen Vogel

amerika21

https://amerika21.de/2015/09/129850/energiepolitische-integration

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Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 094
23.10.2015
www.dgb.de

Canadian Labour Congress und DGB: CETA nicht ratifizieren

Nach dem Regierungswechsel in Kanada fordern der Vorsitzende des Canadian Labour Congress (CLC) Hassan Yussuf und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann in einer gemeinsamen Erklärung, das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU, Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) nicht weiterzuverfolgen.

Die Erklärung im Wortlaut:

Wir, die Vorsitzenden des CLC und des DGB, befürworten faire Handelsabkommen. Wir sind überzeugt, dass faire Handelsabkommen substanzielle und einklagbare Regeln für Arbeitswelt und Umwelt umfassen müssen. Erleichterter Marktzugang für ausländische Unternehmen und verstärkter Wettbewerb dürfen sich nicht negativ auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auswirken.

Deshalb fordern wir die Regierungen unserer jeweiligen Länder, Kanada und Deutschland, auf:

. das zwischen der Europäischen Union und Kanada ausgehandelte Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) in der vorliegenden Form nicht zu ratifizieren.

. die Verhandlungen zwischen Kanada und der Europäischen Union wieder aufzunehmen, mit dem Ziel CETA zu einem fairen Handelsabkommen zu machen, das sowohl die Rechte der Arbeitnehmer achtet als auch ihren Anspruch auf menschenwürdige Arbeit und ein gutes Leben; das die Umwelt und das Klima schützt und das Verbraucherinteressen Vorrang einräumt vor den Interessen der Konzerne.
In seiner jetzigen Fassung erfüllt CETA keine der genannten Anforderungen, im Gegenteil. CETA ist umso bedeutsamer, da es als Blaupause für das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen den USA und der EU dient. Für TTIP werden ebenso weitreichende Forderungen nach Deregulierung und Investitionsschutz laut werden, wenn sie erst einmal durch CETA eingeführt worden sind.

Als Gewerkschaftsvorsitzende sehen wir insbesondere mit Sorge, dass:

  • CETA keine effektiven, einklagbaren Regeln enthält, um die Rechte von Arbeitern und Angestellten zu schützen und auszubauen, das Kapitel zu Handel und Arbeit enthält nur unverbindliche Regelungen;
  • CETA ein problematisches Kapitel enthält, sowohl zum Investitionsschutz als auch zu Sonderrechten für Investoren um Staaten zu verklagen (Investor-State Dispute Settlement – ISDS), das gestrichen werden muss;
  • Bei der Öffnung von Dienstleistungen CETA einen Negativlisten-Ansatz verfolgt und eine „Ratchet-Klausel“ beinhaltet, öffentliche Dienstleistungen und das Allgemeinwohl sind nur unzureichend vor Wirtschaftsinteressen geschützt. Dieser Ansatz muss zurückgewiesen und ersetzt werden durch eine Positivliste, die klar die Bereiche und Sektoren definiert, die für eine Öffnung in Frage kommen;
  • CETA keinerlei Regeln enthält, die eine grenzüberschreitende öffentliche Auftragsvergabe an die Einhaltung von Tarifverträgen oder Leistungsbilanzen bindet, wie eine Anforderung, regional Arbeitsplätze zu schaffen: Dies sollte miteinbezogen werden;
  • CETA die Gründung eines Regulierungsrates vorsieht (Regulatory Cooperation Forum, RCF), der Unternehmen und Lobbygruppen einen bevorzugten Zugang gewähren kann und somit das Potenzial hat, die demokratischen Rechte der Parlamente einzuschränken.

Euratom

Berlin, 23. Oktober 2015 – In einem Rahmenvertrag haben Großbritannien und China festgehalten, dass China drei Atomreaktoren in Großbritannien bauen möchte: zwei in Südwestengland (Hinkley Point) und einen an der Nordseeküste in der Nähe von London. Dieser Reaktor kann zudem chinesischer Bauart sein. Neben der britischen Regierung und dem chinesischem Staatsunternehmen „China General Nuclear Power“ ist auch der französische Stromkonzern EDF an dem Abkommen beteiligt. „Das alles ist ein riesiger umweltpolitischer Skandal“, erklärt Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands:

Das chinesische Staatsunternehmen „China General Nuclear Power“ hat sich mit dem französischen Stromkonzern „Électricité de France SA“ (EDF) über den gemeinsamen Bau des geplanten Atomreaktors Hinkley Point C in Südwestengland geeinigt. Dabei wurde festgelegt, dass der chinesische Konzern rund ein Drittel der Kosten übernimmt. Ursprünglich hatte die britische Regierung geplant, den Atomreaktor in Hinkley Point bereits im Jahr 2017 in Betrieb zu nehmen. Zwischenzeitlich ist davon auszugehen, dass er nicht vor 2030 in Betrieb gehen wird. Denn der in Hinkley Point geplante Europäische Druckwasserreaktor (EPR) ist eine bisher nicht erprobte Hochrisikotechnologie.

Parallel hat die britische Regierung der chinesischen Regierung die Tür für den Bau von chinesischen Reaktoren in Europa geöffnet. Weil China in den völlig unwirtschaftlichen Atomreaktor in Hinkley Point investiert, darf der chinesische Staatskonzern einen chinesischen Reaktortyp in einem Land der Europäischen Union bauen. Dabei sind auch diese chinesische Atomreaktoren in keiner Weise sicher. Genau wie der Europäische Druckwasserreaktor stellen sie eine unverantwortliche Bedrohung für die Menschen in Großbritannien und den angrenzenden Ländern dar. Die NaturFreunde Deutschlands werden sich diesen Plänen entgegenstellen.

Windstrom wird mit 9,27 Cent vergütet, Hinkley-Point-Atomstrom mit 15,7 Cent

Der Europäische Druckwasserreaktor in Hinkley Point wird weit mehr als 30 Milliarden Euro kosten – doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Sollte der Reaktor jemals fertiggestellt werden, wird der dort produzierte Strom fast dreimal so teuer wie Strom aus Windenergie oder Solaranlagen. Möglich wird dieser ökonomische Wahnsinn durch einen von der britischen Regierung vertraglich garantierten Stromabnahmepreis für die ersten 35 Jahre Betriebszeit. Dieser Preis wird aufgrund eines garantierten Inflationsausgleichs nach 20 Jahren bei etwa 15,7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Zum Vergleich: Neue Windkraftanlagen in Deutschland erhalten eine Vergütung von maximal 9,27 Cent pro Kilowattstunde.

Risiken sicherheitsrelevanter Erdbeben wurden zu niedrig angesetzt

Herr Cameron betreibt eine Politik der systematischen Gefährdung der Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Großbritannien. Er hat aus den Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima nichts gelernt. So wurden in der Sicherheitseinschätzung für Hinkley Point vorgelegte Risikoanalysen einfach ignoriert. Ein Gutachten weist beispielsweise auf Risiken durch Erdbeben hin. Doch die berücksichtigten Sicherheitsrisiken für den geplanten Atomreaktor sind scheinbar hundertmal niedriger, als die Eintrittswahrscheinlichkeit für ein sicherheitsrelevantes Erdbeben.

Klar ist: Auch die Planungen in Großbritannien zeigen, dass in den Ländern der EU endlich ein grundsätzliches Verbot des Baus oder Exports von Atomreaktoren festgeschrieben werden muss.

anti-atom russisch

Protest vor der russischen Botschaft:

RUSSISCHE AKW-EXPORTE BEENDEN! ROSATOM AUFLÖSEN!

Die Atomlobby treibt den Bau von neuen Atomkraftwerken in immer mehr Staaten voran. Frankreich, die USA, China, Japan und Russland konkurrieren um den Bau von neuen Atomreaktoren.

Der staatliche russische Atomreaktorbauer Rosatom bietet den Regierungen integrierte Pakete an: Reaktoren inklusive Finanzierung plus langfristige Uranlieferungen. Im Gegenzug müssen die Regierungen staatlich garantierte Mindestpreise und Abnahmegarantien von bis zu 60 Jahren für den produzierten Atomstrom vertraglich zusagen. Diese Vertragsform wurde beim geplanten türkischen Atommeiler in Akkuyu erstmalig vertraglich fixiert.

Im Jahr 2013 lagen die Auslandsaufträge von Rosatom bei 74 Milliarden US-Dollar. Im September 2015 betrug der Gesamtwert der Auslandsaufträge von Rosatom bereits 300 Milliarden US-Dollar. Der staatliche Atomkonzern ist weltweit auf Werbetour: Südafrika, Argentinien, Vietnam, Ungarn oder Saudi-Arabien. Rosatom versucht seine Atomreaktoren weltweit abzusetzen. Im März 2015 hat Jordanien ein Abkommen mit Russland über den Bau von zwei Atomreaktoren bis 2022 im Wert von 10 Milliarden US-Dollar unterzeichnet.

Darüber hinaus verhandelt Russland mit Saudi-Arabien, Ungarn, Finnland, der Republik Südafrika, Ghana, Nigeria, Laos, Vietnam, Myanmar, Indonesien und China über den Bau neuer Atomreaktoren. Auch ist der Rosatom-Konzern strategischer Partner für den geplanten Bau des neuen ungarischen AKW in Paks.

Wir sagen Nein zu dieser unverantwortlichen Politik!

Wir fordern:

  • Sofortige Beendigung des AKW-Exportes durch Russland!
  • Schnellstmöglicher Ausstieg Russlands aus der unverantwortlichen Atomtechnologie!
  • Solidarität mit der Anti-AKW-Bewegung in Russland!

Wir treffen uns

Donnerstag, 05.11.2015

17.00 Uhr

Vor der Russischen Botschaft (Mittelstreifen Unter den Linden)

NaturFreunde Berlin

Anti-Atom-Berlin

Aktion Aufschrei Frieden Rüstung

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Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Nr. 60 vom 09.10.2015

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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

der ARD-Themenabend „Deutsche Waffenexporte“ und die folgende Berichterstattung hat Millionen Menschen im Land deutlich gemacht, dass mit Schusswaffen aus Unternehmen wie Heckler & Koch Menschen in Mexiko getötet werden. Aber nicht nur in diesem Land, sondern aktuell auch beispielsweise im Jemen werden zahllose Menschen Opfer deutscher Rüstungsexporte. Deutsche Waffen haben erheblich dazu beigetragen, dass Menschen in Kriegs- und Krisenregionen aus ihrer Heimat geflohen sind und jetzt bei uns Schutz suchen.

Aktion Aufschrei hat in einer Presseerklärung entsprechende Fakten und Argumente zusammengefasst und daraus konsequenterweise den Schluss gezogen, dass der Export von Kleinwaffen und Munition gestoppt werden muss. Um mit dieser Forderung Druck auf die Politik zu machen, hat Aktion Aufschrei symbolträchtig zum Tag der Deutschen Einheit eine entsprechende Unterschriftenaktion gestartet.

Ergreifen Sie jetzt die Chance, in die Diskussion um Fluchtursachen auch die Forderung nach einem Rüstungsexportverbot im Allgemeinen und einem Kleinwaffenexportverbot im Besonderen einzubringen. Knüpfen Sie an das Interesse in der Öffentlichkeit an, das durch die kritische Medienberichte geschaffen wurde, und nutzen Sie das Unterschriftensammeln, um deutlich zu machen, dass die Bevölkerung etwas anderes will als die Bundesregierung mit ihren Rüstungsexporten, die Menschen und Lebensbedingungen zerstören. Im Menü „Mitmachen“ finden Sie die Unterschriftenliste zum Runterladen und die Adressen, wo Listen kostenlos bestellt werden können.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Gegen den Pistolenhersteller Walther ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen illegalen Waffenlieferungen nach Kolumbien, nachdem die Aufschrei-Sprecher bereits

2014 eine Anzeige gegen diesen erstattet hatten.

Die im Folgenden angerissenen Themen sind eine kleine Auswahl der zahlreichen Meldungen zu Rüstungsexporten. Lesen Sie mehr davon auf unserer Website unter „Neues“.

Mit herzlichen Grüßen

Anke Wollny und Otto Reger

Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

http://www.aufschrei-waffenhandel.de

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Inhalt

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  1. Pressemitteilung: Aktion Aufschrei fordert: Export von Kleinwaffen und Munition stoppen! Unterschriftenaktion startet zum Tag der Deutschen Einheit
  2. Themenabend „Waffenexporte“: Hohe Einschaltquote und großes Medienecho
  3. Aktion gegen Waffenexporte bei der Einheitsfeier in Frankfurt
  4. Fluchtursache: Deutsche Waffen
  5. Pressespiegel: Greenpeace Magazin online im Gespräch mit Jürgen Grässlin
  6. Auch Zeitungsrecherchen weisen auf illegale Walther-Waffen in Kolumbien hin
  7. Radio-Tipp: SWR2-Feature über die Waffenstadt Oberndorf
  8. Oxfam fordert Waffenembargo gegen alle Kriegsparteien im Jemen
  9. Aktuelle Stunde im Bundestag zum Thema: Exporte von Waffen nach Mexiko

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  1. Pressemitteilung: Aktion Aufschrei fordert: Export von Kleinwaffen und Munition stoppen! Unterschriftenaktion startet zum Tag der Deutschen Einheit

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„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ fordert zum Tag der Deutschen Einheit 2015 die Bundesregierung auf, den Export von Kleinwaffen und Munition einzustellen und startet dazu eine neue Unterschriftenaktion.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/01-10-2015-Aktion-Aufschrei-E.748.0.htm

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  1. Themenabend „Waffenexporte“: Hohe Einschaltquote und großes Medienecho

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Der ARD-Themenabend „Waffenexporte“ sorgte für Aufsehen und eine hohe

Einschaltquote: „Meister des Todes“ schauten sich 4,5 Millionen Zuschauer an, die Dokumentation sahen 3,2 Millionen. Auch in den Medien hat der Themenabend für enorme Resonanz gesorgt.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Pressespiegel.652.0.html#c6883

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  1. Aktion gegen Waffenexporte bei der Einheitsfeier in Frankfurt

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Unter dem Motto der Aufschrei-Kampagne „Grenzen öffnen für Menschen, Grenzen schließen für Waffen!“ fand am 3. Oktober während der großen Einheitsfeier in Frankfurt auf dem Römerberg eine tolle Aktion gegen Waffenexporte statt.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/03-10-15-Frankfurt-Aktion-geg.749.0.htm

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  1. Fluchtursache: Deutsche Waffen

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Hauke Friederichs von der „Zeit“ weist darauf hin, dass aus Syrien Menschen auch vor deutschen Waffen fliehen. Der Einfluss deutscher Waffenexporte werde bei der aktuellen Diskussion über Fluchtursachen bisher meist vergessen.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Die-Opfer.746.0.html#c6918

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  1. Pressespiegel: Greenpeace Magazin online im Gespräch mit Jürgen Grässlin

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Im Greenpeace Magazin online ist ein Interview mit Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin erschienen. Darin spricht er unter anderem über illegale Waffenexporte, die Verantwortung der deutschen Politik und die Opfer deutscher Waffenlieferungen.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Pressespiegel.652.0.html#c6898

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  1. Auch Zeitungsrecherchen weisen auf illegale Walther-Waffen in Kolumbien hin

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Laut der „Welt“ zeigen Recherchen, dass Walther-Waffen illegal nach Kolumbien geliefert worden sind. Darauf weise eine Preisliste des Rüstungskonzerns Indumil hin. Die Walther-P22 werde zudem auf mehreren Webseiten in Kolumbien sogar öffentlich angeboten.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Kolumbien.696.0.html#c6900

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  1. Radio-Tipp: SWR2-Feature über die Waffenstadt Oberndorf

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SWR2 brachte am 23. September ein ausführliches Radiofeature über die Waffenstadt Oberndorf am Neckar, ihre Bewohner und die Waffenproduktion vor Ort.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Radio-Tipps.278.0.html#c6889

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  1. Oxfam fordert Waffenembargo gegen alle Kriegsparteien im Jemen

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Die internationale Entwicklungsorganisation Oxfam wirft reichen Ländern wie Deutschland vor, den Konflikt im Jemen durch Rüstungsexporte an die kriegführenden Parteien anzuheizen. Gleichzeitig gäben sie viel zu wenig Geld für die humanitäre Nothilfe aus.

http://tinyurl.com/oyrskt8

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  1. Aktuelle Stunde im Bundestag zum Thema: Exporte von Waffen nach Mexiko

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Auf Antrag der Fraktion Die Linke diskutierte der Bundestag am 23.

September in einer Aktuellen Stunde über deutsche Waffenexporte nach Mexiko.

Dabei erhoben die Oppositionsfraktionen schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung.

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Debatten-im-Bundestag.441.0.html#c6888

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