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NOlympia Berlin: Senat lügt sich Beteiligung zusammen

NOlympia Berlin

PRESSEERKLÄRUNG

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Anders als presseöffentlich behauptet, haben sich gestern beim vom Senat einberufenen Bürgerforum zur Diskussion um eine Olympiabewerbung Berlins weniger als 150 Menschen statt der behaupteten 350 beteiligt und davon haben sich nur knapp ein Drittel für eine Bewerbung ausgesprochen.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Die Menschen werden täglich mit den Konsequenzen der verantwortungslosen Sparpolitik des Senates konfrontiert. Sei es in Schulen und Kitas, beim Sport oder auf dem Bürgeramt.

Wir können nur wiederholen, hier gibt es einen riesigen Investitionsbedarf. Öffentliche Gelder gehören in die öffentliche Infrastruktur! Nicht in eine Olympiabewerbung. Wenn der Senat wirklich etwas für die Zukunft der Stadt tun will, muss er endlich handeln und ein umfangreiches Sanierungskonzept vorlegen, statt in blinden Aktionismus zu verfallen, der nur dazu dienen soll Sympathiepunkte zu sammeln.

Diese Pseudo-Beteiligungs-Veranstaltung des Berliner Senats , bei der der Senat bis auf einen kurzen Besuch von Michael Müller durch Abwesenheit glänzte, zeigt deutlich, dass es hier nicht um Beteiligung geht , sondern vom Senat versucht wird, seine Bewerbungsidee vor dem DOSB zu legitimieren.

Die Veranstaltung war insgesamt ein Desaster. Obwohl die Bühne ausschließlich für Pro-Olympia-Redner*innen vorgesehen war, hat ein beachtlicher Teil der Gäste deutlich gemacht, dass sie auf diese Art von Alibi-Pseudo-Beteiligungsveranstaltung überhaupt keine Lust haben, sondern eine Bewerbung um die Austragung Olympischer Spiele in Berlin ablehnen.

Das NOlympia – Bündnis fühlt sich durch diese Veranstaltung noch einmal bestärkt sich weiter zu engagieren, für Berlin, für den Sport und gegen den Olympischen Wahnsinn des Senates.

NOlympia Berlin: 12.02.15, Protest: WIR SPIELEN NICHT MIT!

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Am 12. Februar lädt der Berliner Senat die Berliner*innen unter dem Motto “Was will Berlin?” zu einem öffentlichen Bürgerforum von 18-21 Uhr ins E-Werk, Wilhelmstraße 43, 10117 Berlin ein.

WIR werden ab 17 Uhr mit Transparenten und Flyern vor Ort sein und sehr deutlich machen was WIR, das NOlympia Bündnis Berlin und viele Berliner*innen von der Absicht des Senates halten, sich für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 zu bewerben und wir laden alle Berliner*innen, die der Bewerbung ebenfalls kritisch gegenüber stehen, herzlich dazu ein, dabei zu sein. Kommt alle, wir müssen Viele sein, damit die Botschaft ankommt! WIR wollen die Spiele NICHT!

Wir treffen uns

17.00 Uhr

vor dem E-Werk (Wilhelmstr. 43, gegenüber Bundesfinanzministerium)

NOlympia Berlin: Jetzt erst recht! Gemeinsam gegen Olympischen Größenwahn! Für eine lebenswerte Stadt!

Zum Beschluss des Deutschen Olympischen Sportbundes(DOSB):

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Unbeeindruckt von den letzten Umfragen, die den Bewerbungsabsichten des DOSB deutschlandweit mit einer Befürwortung von gerademal 58 % (in Berlin 48 %, Hamburg 53%) eine klare Absage erteilt haben, verkündet der DOSB nun: Deutschland wird sich bewerben und eröffnet den Wettbewerb zwischen Berlin und Hamburg.
Der DOSB zeigt sich lernunfähig und ignorant. Die Münchner Olympiabewerbung hat gezeigt, dass mit zunehmender Auseinandersetzung mit den zu erwartenden Folgen für die Austragungsstadt, die Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger wächst.
NOlympia lässt sich nicht spalten, gemeinsam werden wir alles daran setzen, Berlin und Hamburg vor dem Olympischen Größenwahn zu bewahren.
Wir bleiben dabei: Berlin braucht vieles, aber keine Ausrichtung Olympischer Spiele. Berlin braucht eine intakte Infrastruktur. Die Kulturlandschaft muss in ihrer Vielfalt nicht nur erhalten, sondern entwickelt werden. Hochschulen, Schulen und Breitensportanlagen müssen stadtweit saniert werden. Wir brauchen bezahlbare Mieten und Freiflächen, statt Versiegelung. Öffentliche Gelder gehören in die öffentliche Infrastruktur, so dass alle Berlinerinnen und Berliner etwas davon haben.
DOSB und Senat stehen schon jetzt ohne Kleider da. Der Kaiser ist nackt! Das Versprechen, erst die Bürger*innen ernsthaft zu befragen und die Kritiker*innen anzuhören erweisen sich erwartungsgemäß als geplatzte Seifenblase.
Jetzt erst recht! Wir werden laut, bunt und entschlossen, gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern unser Ziel verfolgen, die Stadt vor olympischer Verschwendung zu bewahren und Widerstand leisten. Volxsport statt Olympia!

NOlympia Berlin: München-Hamburg-Berlin – gemeinsam gegen Olympischen Größenwahn

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Argumente – Aktionsformen – Erfahrungen

24.11.2014 19 Uhr Cafè Sybille

Aktivisten der NOlympia Bewegung aus Bayern informieren über die verheerenden Auswirkungen von Olympischen Spielen für die Ausrichterstädte, sowohl in ökologischer, ökonomischer als auch in sozialer Hinsicht.
Die Rolle des IOC und Hintergründe der Vertragsgestaltungen werden hinterfragt und vom Widerstand gegen die bayerischen Olympia-Bewerbungen berichtet. Der Erfolg: Die Bevölkerung hat mit einem Volksentscheid die Olympia-Kandidatur krachend abgelehnt!
Was können wir für die Berliner NOlympia – Kampagne übernehmen? Was können wir gemeinsam tun?

mit

Axel Doering, Garmisch-Partenkirchen, BUND ,Sprecher des BUND-Arbeitskreises Alpen und Vizepräsident der „Internationalen Alpenschutzkommission“ (CIPRA).

Dr. Wolfgang Zängl, München; Mitbegründer der Gesellschaft für ökologische Forschung (GöF, Autor zahlreicher Bücher und ökologischer Publikationen

Moderation: Heike Aghte, NOlympia-Berlin-Bündnis

Cafè Sybille, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin (U-Bahnhof Weberwiese(U5))

NaturFreunde Berlin: Reaktionen auf Pressemitteilung zu NOlympia Berlin

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Süddeutsche Zeitung zu NOlympia Berlin:

Olympia-Gegner: «DOSB-Entscheidung zeugt von Arroganz»

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/sportpolitik-olympia-gegner-dosb-entscheidung-zeugt-von-arroganz-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141028-99-08127

Scharf Links berichtet:

Bürger*innen in Berlin werden Olympiabewerbung verhindern

http://www.scharf-links.de/109.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=47857&tx_ttnews[backPid]=108&cHash=35ef81c5ef