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Lüneburg, 10.10.2021: Insgesamt nahmen rund 250 Lüneburger*innen bei gutem Wetter an der Demonstration gegen den Bau der A39 und für eine sozial-ökologische Verkehrswende teil. Die Mobilitätswendeaktion wurde vom Klimakollektiv Lüneburg organisiert. Das Besondere war die Zwischenkundgebung auf der Ostumgehung mit Picknick und Musik.

„Deutschlandweit ist der Neubau von 850 Autobahnkilometern bis 2030 geplant, obwohl eigentlich allen klar ist, dass es in Zukunft andere Formen der Mobilität braucht. Ein Umdenken in der Verkehrspolitik ist dringend erforderlich und deshalb fordern wir ein sofortiges Autobahn- und Straßenbaumoratorium. „, so Theresa Berghof vom Klimakollektiv. „Mit unserem Straßenfest auf der Ostumgehung haben wir gezeigt, dass Menschen, Fahrräder und Musik selbst einen so trostlosen Ort wie die Ostumgehung mit Leben füllen können. Damit wollen wir ein Zeichen für eine lebendigere Zukunft, ohne tristen motorisierten Individualverkehr setzen.“

Anlass der Fahrraddemonstration war das bundesweite Aktionswochenende für eine sozial- ökologische Mobilitätswende vom 8.-10. Oktober. Unter dem Motto ‚MobilitätswendeJetzt!‘ faden an dem Wochenende zahlreiche Aktionen gegen den Neubau von Autobahnen und anderen Straßenbauprojekten statt. Die Organisator*innen betonen, dass der Bau neuer Autobahnen nicht mit Klimagerechtigkeit vereinbar ist, da jede neue Autobahn das Verkehrsaufkommen erhöht und höhere CO2 Emissionen verursacht.

Gesprochen haben Jonas Korn vom Klimakollektiv, die Dachverbandssprecherin der Bürger:inneninitiative ‚Keine! A39‘ Annette Niemann, die Aktivistin Cécile Lecomte, Gaby Parnow-Kloth und Frank Kracht für die BI Lüne-Moorfeld, Bernhard Stilke für den BUND und Mario Peine für das Bündnis Verkehrswende Elbe-Altmark.

Startpunkt war der Bahnhofsvorplatz, dann ging es über Bardowicker Straße, Lüner Straße, Lünertorstraße, Bleckeder Landstraße auf Ostumgehung Richtung Norden bis zur Anschlussstelle Lüneburg Nord. Dort fand eine 1-stündige Zwischenkundgebung à la ‚Straßenfest‘ statt.

Nach der Zwischenkundgebung ging es auf der Ostumgehung wieder zurück Richtung Süden bis Erbsdorfer Landstraße und von da aus über Meisterweg, Rabensteinstraße, Henningstraße, Bleckeder Landstrßae, Lünertorstraße, Lüner Straße und Bardowicker Straße zurück zum Marktplatz, wo die Demonstration aufgelöst wird Die zahlreichen Ordner*innen achteten darauf, dass sich durchgehend an Sicherheits- und Hygieneauflagen gehalten wurde.

Kontakt:

Theresa Berghof , 017669755027/ klimakollektiv_A39@riseup.net

Cloudordner: https://mega.nz/folder/4EkmzLrJ#vH_wg7hm3rsbexTu8kpnfw

Twitter: https://twitter.com/KlimaLueneburg

Instagram: klimakollektiv_luneburg/

Aufruf und Übersicht aller geplanten Aktionen: https://wald-statt-asphalt.net/veranstaltungen/

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